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Zugverkehr zwischen Kaisersesch und Limburg wird auf Wasserstoff umgestellt

Kaisersesch – „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV Nord), drei wasserstoffbetriebene Züge auf der Strecke zwischen Kaisersesch, Koblenz und Limburg einzusetzen. Damit wird nicht nur ein emissionsfreier Schienenverkehr realisiert, es ist auch eine Stärkung unseres SmartQuart Projektes in Kaisersesch. Denn aus diesem Projekt soll der grüne Wasserstoff geliefert werden”, so Bürgermeister Albert Jung.

Erste mit wasserstoffbetriebene Züge gibt es schon seit einigen Jahren, jetzt sollen sie auch in der Eifel fahren. Mit der Entscheidung der Verbandsversammlung wird der Weg für eine emissionsfreie Personenbeförderung freigemacht, auch auf Strecken ohne Oberleitung.

„Die Eifelquerbahn mit Oberleitung auszustatten würde viel zu lange dauern und sehr teuer werden. Mit den Wasserstoff angetriebenen Zügen können wir sehr schnell einen emissionsfreien Personentransport realisieren. Gerade hier in unseren Mittelgebirgsregionen hat ein Brennstoffzellenantrieb Vorteile gegenüber einem reinen Batterieantrieb. Und anstatt Feinstaub und Ruß, wie bei Dieselloks auszustoßen, tropft aus dem Auspuff nur Wasser“, ergänzt Jung.

Landrat Manfred Schnur aus Cochem freut sich, „denn damit bekommt unser kommunales Wasserstofferzeugungsprojekt SmartQuart in Kaisersesch mit größter Wahrscheinlichkeit einen sehr guten Ankernutzer. So können Synergien gehoben werden.“

Mit einer Tankfüllung Wasserstoff kann der Zug etwa 1000 km zurücklegen.

„Wir hoffen jetzt mit allen Beteiligten, dass auch die Eifelquerbahn wieder reaktiviert wird und bald diese Wasserstoffzüge von Limburg über Koblenz bis nach Gerolstein und Trier fahren können“, betont Jung abschließend.

Hintergrund:

Seit einem Jahr gibt es in Kaisersesch ein Reallabor der Energiewende, das SmartQuart Projekt. Gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium, soll hier anhand der Produktion von grünem Wasserstoff das Potenzial des Wasserstoffs in der Sektorenkopplung dargestellt werden. Die Sektoren Elektrizität, Wärmeversorgung, Verkehr und Industrie werden zusammen betrachtet, um alle Sektoren der Wirtschaft leichter dekarbonisieren zu können.

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Nach dem Hochwasser: Stadt Aachen hilft der schwer getroffenen Region

Aachen – Fünf Tage nach der verheerenden Hochwasser-Katastrophe in der Region ist der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Aachen am heutigen Montagmorgen, 19. Juli erneut zusammengekommen, um die Lage zu bewerten und das weitere Vorgehen abzustimmen. „In dieser schwierigen Zeit stehen wir als Region zusammen. Es ist selbstverständlich, dass wir als Stadt Aachen unseren stark betroffenen Nachbarn in Eschweiler und Stolberg mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen unserer Verwaltung helfen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen weitere Unterstützung zu. Wichtig sei es nun auch, die beeindruckende bürgerschaftliche Hilfsbereitschaft nachhaltig zu koordinieren, damit sie da ankomme, wo sie am dringendsten nötig ist. Die Stadt Aachen wird hierzu weitere Informationen mitteilen. Oberbürgermeisterin Keupen ist hierzu auch mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen in der StädteRegion im Austausch.

Die Aachener Stadtverwaltung hat bereits seit einigen Tagen dringende Meldeangelegenheiten für die Stadt Stolberg übernommen. Der Stadtbetrieb fährt seit Ende der vergangenen Sonderschichten in den stark betroffenen Gebieten im Aachener Südraum. Zahlreiche Sperrgutcontainer werden in Kornelimünster, Friesenrath und Hahn aufgestellt, um das von der Flutwelle Mobiliar zu entsorgen. Baumkontrolleure der Stadt Aachen sind in die Region entstand worden, um einsturzgefährdete Bäume zu begutachten und – falls notwendig – fällen zu lassen. Auch städtische Ingenieure sind als Sachverständige im Einsatz. Aktuell begutachten diese im belgischen Eupen Brücken.

Die Feuerwehr Aachen ist weiterhin mit zwei Löschzügen in Stolberg im Einsatz, eine Einheit unterstützt die Kräfte in Eschweiler. Die Aachener Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) ist seit Tagen im Dauereinsatz, so betreibt sie unter anderem derzeit drei Essensausgabestellen in Stolberg.

In Kornelimünster ist die Grundschule Abteigarten durch die Wassermassen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Experten des Gebäudemanagements untersuchen aktuell das Gebäude. „Wir werden den Kindern einen Schulunterricht nach den Ferien ermöglichen“, verspricht Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Sollte klar sein, dass das Gebäude ganz oder in Teilen in einigen Wochen aufgrund der Hochwasser-Schäden nicht betriebsbereit sein, werde man Eltern, Kinder und Lehrer frühzeitig über Alternativen informieren, sichert Keupen zu. Die Kindertagestätte in Hahn ist ebenfalls vom Hochwasser getroffen, auch dort laufen die Schadensbegutachtungen.

Mit allgemeinen Fragen oder Hilfsangeboten können sich Bürger*innen weiterhin an die Rufnummer 0241/510051 wenden. Dies ist eigentlich die Corona-Hotline, wird aber derzeit zu diesem Zweck freigeschaltet. Wer per Mail Fragen stellen oder Hilfe anbieten möchte, kann dies an stadt.aachen@mail.aachen.de tun.

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Kreissparkasse Mayen führt „Umschlag gegen Telefonbetrug“ ein

Mayen/Region – Der sogenannte „Enkeltrick“ ist schon viele Jahre alt und immer noch gelangen Betrüger damit an das Geld ihrer gutgläubigen Opfer. Oft sind es ältere Menschen, die nach einem Telefonanruf hohe Bargeldsummen abheben und in gutem Glauben an Betrüger übergeben. Die Fallzahlen bei Telefonbetrug sind in den letzten Jahren sogar gestiegen, wie einer Veröffentlichung der „Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ zu entnehmen ist.

Die Masche ist ausgesprochen raffiniert und setzt auf den „Schockeffekt“. So geben sich Anrufer zum Beispiel als Polizeibeamte aus und behaupten, eine naher Verwandter hätte einen schweren Unfall gehabt. Jetzt würde dringend Geld benötigt für eine Operation. Manchmal wird auch vor einem bevorstehenden Einbruch gewarnt und empfohlen, sein Hab und Gut in die Obhut der Polizei zu übergeben. Seit der Corona-Pandemie haben die Straftäter die Einsamkeit und Hilfsbereitschaft der meist älteren Menschen noch mehr ausgenutzt. Nicht selten behaupten Anrufer auch, sie seien Ärzte und brauchen teure Medikamente aufgrund einer Corona-Infektion eines nahen Verwandten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Mayen sind in diesem Thema hochsensibilisiert und werden auch regelmäßig in Sachen Betrugsprävention und Geldwäsche geschult. So konnten in den letzten Jahren einige Fälle von Betrug verhindert und der Polizei wertvolle Hinweise gegeben werden. Im letzten Jahr erst machte ein besonders dreister Betrugsversuch an einer Andernacher Seniorin Schlagzeilen, der dank eines aufmerksamen Azubis und dem beherzten Eingreifen eines Beraters nochmal vereitelt werden konnte.

Leider gelingt es Tätern immer wieder, ihre Opfer durch konkrete Handlungsanweisungen so zu instruieren, dass die Bankmitarbeitenden keine Anhaltspunkte für eine bevorstehende Straftat bemerken. Genau hier setzt die Aktion „Umschlag gegen Telefonbetrug“ ein.

Ab sofort werden größere Bargeldabhebungen bei der Kreissparkasse Mayen in einen speziellen Umschlag übergeben, der nochmal zur Vorsicht aufrufen soll. Die Umschläge sind beidseitig bedruckt und geben Anhaltspunkte dafür, wann man Gefahr läuft, Opfer eines Betruges zu werden. Anhand gut lesbarer Fragen, die er Kunde für sich beantworten muss, wird er aufgefordert, bei zwei oder mehr „Ja-Antworten“ die Polizei zu kontaktieren.

„Den Impuls von Hans Peter Siewert, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Mayen, haben wir gerne aufgenommen und beteiligen uns an der Aktion, die von der „Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ angeregt wurde. Da die Täter immer raffinierter vorgehen und gerade jetzt in der Corona-Pandemie die Hilfsbereitschaft zumeist älterer Menschen ausnutzen, wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass solche Betrugsversuche in Zukunft keinen Erfolg mehr haben werden“, so der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch zum Engagement der Kreissparkasse Mayen.

Hans Peter Siewert bedankte sich mit den Worten: „Wir sind der Kreissparkasse sehr dankbar, das ein solcher „Sicherheitsumschlag“ nun auch in unser Region zum Einsatz kommt“.

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Besprechung auf der Feuerwache – Stolberger Politik steht zusammen

Stolberg – Am heutigen Montagmorgen hat Bürgermeister Patrick Haas alle Fraktionen und Einzelratsmitglieder zu einer Lagebesprechung in die Feuerwache der Kupferstadt Stolberg eingeladen. Themen waren neben der Lagemeldung vor allem die Beschleunigung der anstehenden Entscheidungen, damit die Kupferstadt Stolberg handlungsfähig bleibt.

Insbesondere die Beschleunigung der Vergabeverfahren und die Sicherstellung der Liquidität der Kupferstadt Stolberg standen im Fokus der Besprechung, damit bei der Wiederherstellung der Infrastruktur und dem Wiederaufbau keine Zeit verloren wird.

„Die Unterstützung und Zustimmung der Politik ist parteiübergreifend riesig. Verwaltung und Politik gehen Hand in Hand, das hat diese Runde ganz klar gezeigt. Wir werden diese Katastrophe nur gemeinsam und parteiübergreifend meistern“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas über die Gesprächsergebnisse.

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Hochwasser macht sich beim Arbeitsablauf des städtischen Betriebshofes Mayen länger bemerkbar

Mayen – Mayener Verwaltung bittet um Verständnis. Das Hochwasser der letzten Woche bedeutet für den städtischen Betriebshof einen immensen Kraftakt: So begann der Einsatz für die Mitarbeiter mit dem Befüllen bzw. der Ausgabe von Sandsäcken und Straßensperrungen, ging über Hilfsarbeiten und Evakuierungen von Menschen in der Nacht des Hochwasser bis hin zu den Aufräumarbeiten nachdem das Wasser abgeschlossen war. Die Mitarbeiter waren zum Teil viele Stunden ohne Pause im Einsatz. Etliche der Mitarbeiter waren außerdem im Rahmen ihres Ehrenamtes für die Feuerwehr unterwegs und/oder auch privat vom Hochwasser betroffen.

Doch auch einige Tage nach der akuten Lage, wird das Hochwasser die Mitarbeiter noch länger beschäftigen. Insbesondere, da das Gebäude des städtischen Betriebshofes selbst unter Wasser stand. Die dort fest verbauten Gerätschaften konnten nicht gerettet werden, nach Rückgang des Wassers war das Gebäude stark verschlammt.

Und auch im gesamten Stadtgebiet nimmt die Arbeit noch nicht ab: Sandsäcke und Müll müssen eingesammelt, Bäume und Pflanzen entlang der Nette begutachtet und bearbeitet, Treibgut weiter entsorgt werden etc.

Aufgrund dieser besonderen Lage appelliert Oberbürgermeister Dirk Meid. „Die Arbeiten müssen nun nach und nach erledigt werden. Dabei müssen auch Dinge zu kurz kommen, um die sich die Mitarbeiter eigentlich kümmern, wie zum Beispiel die regelmäßige Grünschnittpflege. Dafür bitte ich um Verständnis.“

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Chefarzt informiert heute Montag, 19. Juli von 17.00 – 18.00 Uhr in einem Online-Vortrag über künstliche Gelenke

Mayen – Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig? Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am heutigen Montag, 19. Juli, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Das Drachenkind Jolinchen bekommt prominente Unterstützung

Region/Eisenberg – Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten und UNICEF-Schirmherrin, unterstützt als Patin die Sommerkampagne des AOK-Drachenkindes Jolinchen „Freunde machen stark“. „Damit will die Gesundheitskasse Kinder in Sachen Freundschaften stärken und ihre Lese- und Rechtschreibkompetenz fördern. Für beides war die Pandemie eine große Herausforderung. Die Stiftung Lesen und die LegaKids Stiftung sind als Kooperationspartner ebenfalls an Bord“, sagt Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Die Aktion verlängert den Aufruf „Wie funktioniert Freundschaft in Corona-Zeiten?“ des AOK-Kindermagazins, der mit Abstand auflagenstärksten und werbefreien Kinderpublikation in Deutschland, allein in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit rund 90.000 jungen Leserinnen und Lesern – plus ihrer Eltern. Kinder können Jolinchen ihre Erfahrungen bis zum 20. August schreiben, gerne auch mit Bild. Das Drachenkind überreicht der First Lady dann am UNICEF-Weltkindertag im September eine Dokumentation aus den Einsendungen. Ein „Gipfeltreffen“ mit hoher Symbolkraft.

Aus dem Motiv einer Einsendung entwickelt der Bestsellerautor und Lese-Weltrekordler Stefan Gemmel eine Jolinchen-Geschichte. Dem Einsender-Kind liest der Tausendsassa die Story beim bundesweiten Vorlesetag im November spektakulär vor. Weitere 100 Einsendungen werden mit einem Jolinchen-Freundebuch prämiert.

Alles rund um die Kampagne auf www.jolinchen.de bzw. www.aok.de/freunde-machen-stark. Dort gibt es viele Tipps, Spiele, Aktionen und jeden Monat eine neue Freundschafts-Geschichte zum Download. Zum „Tag der Freundschaft“ am 30. Juli gibt es dann noch eine besondere Überraschung: alle Jolinchen-Geschichten als Podcast, gelesen von Schauspieler und Moderator Christian Bahrmann, bekannt vom KiKANINCHEN. Extra Gewinnmöglichkeiten für Eltern auf dem Instagram-Kanal #wahnsinn_familie.

Auch bei AOK-Familientagen und Festen in Rheinland-Pfalz und im Saarland ist die Gesundheitskasse stets mit dem Drachenkind Jolinchen in Sachen Gesundheit und Freundschaft unterwegs. Wiederkehrende Kernbotschaft: Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft. Zum Weltkindertag im September gibt es weitere Aktivitäten mit Jolinchen, ebenso zum bundesweiten Vorlesetag im November.

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Die Nord-Herz-Route lässt kleine Herzen höherschlagen!

Alsdorf – STADTRADELN ist mit gutem Beispiel voran gefahren! Wieder Spaß an der Bewegung haben und dabei sich selbst und dem Klima Gutes tun: Die Aktion STADTRADELN hat ihre Rekorde aus den Vorjahren wieder gebrochen und ein Signal gesetzt: „Radfahren bringt uns weiter!“

Inzwischen ist der Aktionszeitraum inklusive des Nachtragezeitraums abgeschlossen und das Ergebnis für die Städteregion steht fest. Von den 533.411 geradelten Kilometern der StädteRegion Aachen entfallen ein Drittel, nämlich 169.980 km auf den Nordkreis. Eine Strecke mit der man über vier Mal den Äquator umrunden könnte. 926 aktiv Radelnde in 76 Teams sparten ganze 25 Tonnen CO²-Emissionen ein. Alle Teams und geradelten Kilometer sind auf der Website www.stadtradeln.de/staedteregion-aacheneinsehbar.

Erstmalig in diesem Jahr haben die vier Kommunen Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen eine besondere Rad-Tour zusammengestellt: Die NordHerzRoute. Ins Leben gerufen wurde die HerzRouten-Aktion von der Stiftung KinderHerz (www.stiftung-kinderherz.de), die sich für kleine Herzpatienten in ganz Deutschland engagiert.

Mit einer Fahrt auf der NordHerzRoute kann man nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz und für die eigene Gesundheit leisten, sondern auch verschiedene Förderprojekte zugunsten herzkranker Kinder unterstützen. So zum Beispiel ein Projekt an der Uniklinik RWTH Aachen. Hier wird an einem körpereigenen, mitwachsenden biomedizinischen Implantat geforscht, um Kindern Operationen zur Neu-Positionierung des Herzschrittmachers zu ersparen. Dieses und weitere Projekte sowie Informationen zur Stiftung KinderHerz finden Sie unter: https://www.stiftung-kinderherz.de/was-wir-tun/wir-finanzieren/biopacer-aachen

Die vier Nordkreiskommunen beteiligen sich mit einer eigenen Spendenaktion. Zur Eröffnung gaben die Bürgermeister der Nordkreis-Kommunen jeweils mit einer Spende den Startschuss. Es gibt also keinen Grund, das Fahrrad nach diesem erfolgreichen STADTRADELN wieder in die Garage oder den Keller zu verfrachten. Erkunden Sie doch einmal die NordHerzRoute und geben auch Ihrem Herzen einen Stoß. Unter dem Link https://bit.ly/3wOQ5AZ oder per Überweisung können Sie spenden und herzkranken Kindern helfen.

Unabhängig von einer Spende können Sie ein Foto von der NordHerzRoute in den sozialen Medien mit dem #nordherzroute hochladen oder per E-Mail oder Post an die Klimaschutzmanager*in Ihrer Stadt senden. Unter allen Schnappschüssen werden tolle Sachpreise verlost. Alle Infos finden Sie auch auf den Webseiten der vier Kommunen.

Aufgrund von starken Regenfällen in den letzten Wochen, ist ein Teil der NordHerzRoute im Bereich des Wurmtals in Herzogenrath derzeit nicht befahrbar. Es wird empfohlen, die Route auf Höhe der Kirchrather Straße in Richtung Merkstein zu verlassen und dann der K11 entlang der Grube Adolf zu folgen.

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Rettungsdienst Kreis Düren: Neue Wache in Nideggen

Düren/Nideggen – In Nideggen wird eine neue Rettungswache mit Notarztstandort gebaut. Verantwortlich ist der Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD), eine Anstalt Öffentlichen Rechts, die zum Kreis Düren gehört. Die neue Wache wird am Kreisverkehr „Thumer Linde“ am Ortseingang von Nideggen aus Richtung Kreuzau und Froitzheim kommend errichtet.

Damit gehören die in Nideggen zurzeit noch räumlich voneinander getrennte Rettungswache und der Notarztstandort bald der Vergangenheit an. Ab April 2022 soll die neue 840 Quadratmeter große Wache rund um die Uhr mit bis zu neun Einsatzkräften, zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen besetzt werden. Notwendig ist der Neubau, da laut Rettungsdienstbedarfsplan Rettungswache und Notarztstandort zusammenliegen müssen und zudem wegen der steigenden touristischen Übernachtungen in Nideggen und Heimbach und den daraus folgenden Rettungsdiensteinsätzen.

„Dass Rettungswache und Notarztstandort an einem Ort sind, hat viele Vorteile. So können wir gebündelt die bestmögliche Versorgung im Notfall für die Bürger sicherstellen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Aktuell wird dort der Bau vorbereitet. Bagger und schwere Lkw sind vor Ort, um große Erdmengen zu bewegen und Leitungsrohe zu verlegen. Die RDKD ist Trägerin des Rettungsdienstes im Kreis Düren und hat den Neubau der Wache in zentraler Lage in Nideggen veranlasst. Mit dem Bau und der Projektabwicklung wurde die Kreis Dürener Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) beauftragt. Gebaut wird nach dem Entwurf des Architekturbüros daheim + uppenkamp.

Der Rettungsdienst hat das rund 2.900 Quadratmeter große Grundstück von der Stadt Nideggen erworben. „Der Ort für die neue Rettungswache liegt sehr günstig und garantiert eine schnelle Versorgung von Notfallpatienten“, sagt Peter Kaptain, Vorstandssprecher der RDKD. Die Lage im Bereich der Landesstraßen L 33 und L 249 resultiert aus der Zielsetzung des Rettungsdienstbedarfsplans, die Bevölkerung qualifiziert zu versorgen und 90 Prozent aller Notfälle im ländlichen Bereich des Kreises Düren innerhalb von maximal zwölf Minuten zu erreichen. Als angemessene notärztliche Versorgungsfrist sind 15 Minuten vorgegeben. Die AöR investiert in den Neubau rund 3,5 Millionen Euro. In die bisherige Rettungswache zieht anschließend die freiwillige Feuerwehr der Stadt Nideggen ein.

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Steffen Welsch und Matthias Künster sind die neuen VG-Beauftragten für den Volksbund Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge

Mendig – Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.(VDK) ist eine humanitäre Organisation und widmet sich im Auftrag der Bundesregierung, unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Außerdem betreut der Volksbund Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, engagiert sich in der Erinnerungskultur und unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Bildung und Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

Nachdem der sehr geschätze, jahrelang engagierte VDK-Beauftragte der Verbandsgemeinde Mendig, Gerald Frank, plötzlich verstorben ist, galt es einen Nachfolger für diese wichtige Funktion zu finden.

Dies ist sogar zweifach gelungen. Ein Doppelteam wird künftig diese Aufgabe ausfüllen. Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig und die Geschäftsführerin des Volksbundes für den Bezirksverband Koblenz-Trier, Bettina Hörter, überreichten die Ernennungsurkunden an die ehrenamtlichen Beauftragten Steffen Welsch (Volkesfeld) und Matthias Künster (Rieden).

Steffen Welsch und Matthias Künster fungieren als Mittler zwischen der Verbandsgemeinde und dem Volksbund, unterstützen die Stadt und Ortsgemeinden bei der Organisation der jährlichen Haus- und Straßensammlung, beraten und wirken bei der Gestaltung der jährlichen Volkstrauertagsfeier mit und werben für neue Mitglieder und Spender.

Geschäftsführerin Bettina Hörter und Bürgermeister Jörg Lempert beglückwünschten die neuen Beauftragten „Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge leistet einen ganz wichtigen Beitrag im Umgang mit der deutschen Geschichte. Es ist nicht selbstverständlich, dass auch junge Menschen sich mit den oftmals in Vergessenheit geratenen Folgen der beiden Weltkriege auseinandersetzen und den Entschluss fassen, aktiv zu helfen.Wir wünschen Steffen Welsch und Matthias Künster viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben.“