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Große Feier zum 70-jährigen Jubiläum der Grundschule St. Veit Mayen

Mayen – Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums tauchte die Grundschule St. Veit eine Woche lang mit dem Projekt „Trommelzauber“ in die Welt Afrikas ein. In der Projektwoche lernten die Kinder die afrikanische Kultur und neue Klänge und Rhythmen kennen. Durch die neuen Klänge und Rhythmen wurden insbesondere die Konzentrationsfähigkeit und die Motorik der Kinder gefördert. Das Eintauchen in die Welt Afrikas stärkte das Gemeinschaftsgefühl der Schule und das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler.

Um den Schülerinnen und Schülern die Welt Afrikas näherzubringen, wurden die ersten Klassen zu Muscheln und Sternen, die zweiten Klassen zu Kürbissen, die dritten Klassen zu Bäumen und Krokodilen und die vierten Klassen zu Affen und Zaubertieren. Auch einige Hauptrollen wurden im Rahmen des Projekts vergeben und regelmäßig eingeübt.

Gemeinsam starteten täglich alle Schülerinnen und Schüler mit einer Trommelstunde in der Turnhalle in den Tag. Voller Freude wurde getanzt, gesungen und getrommelt. Danach wurden in den Klassen fleißig Kostüme passend zu den entsprechenden Rollen gebastelt. Dabei hatten die Kinder die Möglichkeit, sich in vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Die einzelnen Klassenstufen übten eine Stunde täglich passend zu ihren Kostümen Tänze, Lieder und Trommelparts ein. Auch der Ganztag nahm engagiert durch verschiedene Angebote zur Gestaltung des Schulhauses und des Bühnenbildes an der Projektwoche teil. Die Kinder fieberten der Aufführung voller Aufregung entgegen. Am letzten Tag wurde die Kulisse aufgebaut und, besonders aufgeregt und erfreut, die Generalprobe mit Masken und Kostümen durchgeführt. Gespannt warteten die Schülerinnen und Schüler dann auf den großen Auftritt und das Eintreffen ihrer Eltern, um die Umsetzung in dem Theaterstück zu präsentieren. Der tosende Applaus am Ende des Theaterstücks erfüllte die Kinder mit Stolz und zeigte Wertschätzung für die vollbrachte Leistung.

Dank der Kuchenspende zahlreicher Eltern, war im Anschluss an das Theaterstück auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Projektwoche war ein voller Erfolg und eine große Bereicherung für Kinder, Lehrkräfte und Eltern. Besonders freute sich die Grundschule St. Veit über den Besuch von Bettina Luitz von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Koblenz und Oberbürgermeister Dirk Meid anlässlich des runden Geburtstags.

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Kreis Ahrweiler startet E-Bike-Verleihsystem – 30 kostenlose Freiminuten in der Startphase

Ahrweiler – Am 1. März 2024 startete der Kreis Ahrweiler mit dem „AW-bike“ sein E-Bike-Verleihsystem. Als klimafreundliche Alternative zum Auto und Ergänzung zum ÖPNV-Angebot stehen Einheimischen, Pendlern und Gästen kreisweit 80 Leih-E-Bikes zur Verfügung. Das neue, an den öffentlichen Personennahverkehr angebundene System wird in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) und dem europaweit agierenden Bike-Sharing-Anbieter nextbike by Tier betrieben und zunächst für fünf Jahre zum Einsatz kommen.

„Mit dem AW-bike gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Mobilitätswende und schaffen für die Menschen in unserer eher ländlich geprägten Region ein niederschwelliges und klimafreundliches Angebot. Dadurch wollen wir die Attraktivität des Kreises als Wohn- und Arbeitsort weiter steigern. Dabei übernehmen wir im Gebiet des VRM eine Vorreiterrolle. Wenn weitere Kommunen im Verkehrsverbund ein vergleichbares System aufbauen, erreichen wir dadurch eine noch bessere Vernetzung unserer Region“, sagt Landrätin Cornelia Weigand, die unter anderem zusammen mit VRM-Geschäftsführer Stephan Pauly und Jonas Löhr von nextbike die neue E-Bike-Verleihstation am Ahrtor in Ahrweiler einweihte. Und Weigand kündigt an: „Um Interessierten die Möglichkeit zu bieten, das Verleihsystem kennenzulernen, kann das AW-bike in der Startphase 30 Minuten lang mit einem Gutschein-Code kostenlos getestet werden.“

„Das neue Vermietsystem im Kreis Ahrweiler ist eine ideale Ergänzung des ÖPNV, auch innerhalb des VRM. Gerade im Zusammenspiel mit Bus und Bahn macht es den ÖPNV noch flexibler. Dank der E-Bikes nicht nur innerorts, sondern auch bei Verbindungen zwischen den Gemeinden im Kreis“, führt Stephan Pauly, Geschäftsführer des VRM, aus. Er ergänzt: „Neben dem Alltagsverkehr überzeugt es mit seiner Einfachheit auch im Freizeitverkehr und macht die vielen interessanten Orte im Kreis leichter erreichbar. Weitere Landkreise im VRM betrachten die Umsetzung im Kreis Ahrweiler mit Interesse und bereiten eine Ausweitung des Systems vor.“

Registrieren und losfahren

Die Bikes können über die „nextbike by TIER App“ ausgeliehen werden (für die Betriebssysteme Android und iOS verfügbar). Nach der Registrierung, die ab 16 Jahren möglich ist, kann über den eigenen Account ein QR-Code auf dem Rad gescannt werden und das Rahmenschloss öffnet sich automatisch. Einmal registriert lassen sich mit dem nextbike-Account auch Bikes in rund 300 weiteren Städten (zum Beispiel in Bonn, Euskirchen, Rheinbach und Köln) ausleihen. Für die AW-bikes ist zudem eine Reservierung bis 30 Minuten im Voraus möglich. Bei nicht rechtzeitigem Erreichen der Station ist die Reservierung zu stornieren, andernfalls fallen zusätzliche Gebühren an.

Mit dem Gutschein-Code „AW4FREE“ (Eingabe in der App) haben in der Startphase zudem alle Interessierten die Möglichkeit, das AW-bike kostenlos für eine halbstündige Fahrt zu testen.

Kreisweite Verleihstationen

In der Anfangsphase des Vermietsystems wird es kreisweit rund 20 fest ausgewiesene Leih- und Rückgabestationen geben, die schrittweise in Betrieb genommen werden. Die Stationen werden überwiegend mit einem entsprechenden Hinweisschild gekennzeichnet. Auf dem Boden befinden sich in der Regel zudem Markierungen, die die zur Verfügung stehenden Flächen für die Rückgabe ausweisen. Die Stationen sind darüber hinaus in der nextbike-App einsehbar.

Wichtig: Wer ein AW-bike „wild“ – das heißt außerhalb der regulären Stationen – abstellt, muss mit einer Strafgebühr rechnen. Denn die Bikes müssen von einem Servicefahrzeug eingesammelt und zurück zu den Stationen gefahren werden.

Stationen finden sich in folgenden Orten (überwiegend an Bahnhöfen beziehungsweise ÖPNV-Haltestellen): Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Kripp, Bad Breisig und Brohl, Niederzissen, Kempenich, Altenahr sowie Grafschaft-Ringen. Bis nach Ostern folgen Sinzig und Bad Bodendorf sowie Adenau. Zudem werden innerhalb der Orte noch vereinzelt Stationen ergänzt. Die Verfügbarkeit der AW-bikes wird hierbei kontinuierlich durch das nextbike-eigene Service-Team gewährleistet.

An den Stationen werden keine Ladesäulen installiert, da die E-Bikes mit Wechselakkus ausgestattet sind. Der Betreiber nextbike tauscht die Akkus regelmäßig aus, pflegt und wartet die Räder und verteilt sie – falls notwendig – zwischen den Ausleihstationen um.

Die Tarife im Überblick

Die Ausleihe kostet für Gelegenheitsnutzerinnen und -nutzer im Basistarif zwei Euro für die ersten 30 Minuten. Je weitere halbe Stunde fallen 1,50 Euro an. Der Tageshöchstsatz beträgt hierbei maximal 18 Euro.

Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises sowie ÖPNV-Abonnentinnen und

-Abonnenten erhalten Monats- oder Jahrestarife zum vergünstigten Preis. Für diese Zielgruppen werden lediglich zwölf Euro pro Monat und 60 Euro pro Jahr fällig. Regulär sind es 15 Euro pro Monat und 80 Euro pro Jahr.

Kundinnen und -Kunden erhalten beim Abschluss eines Monats- oder Jahrestarif die ersten 30 Minuten je Ausleihe kostenlos und zahlen darüber hinaus lediglich einen Euro je weitere halbe Stunde (maximal jedoch 18 Euro pro Tag).

Weitere Informationen – und wichtige Hinweise zur Registrierung – gibt es online unter https://kreis-ahrweiler.de sowie unter www.nextbike.de/aw-bike.

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Neues Bildungsangebot schlägt Brücke zwischen Landwirtschaft und dem eigenen Garten

Region/Andernach – Der LandFrauenverband Rheinland-Nassau startete am Freitag, 01. März eines der größten lokalen Bildungsangebote rund um nachhaltiges Gärtnern, regionale Ernährung und lokale Landwirtschaft. In den kommenden zwei Jahren werden über 6.000 Teilnehmende in insgesamt 300 Workshops lernen können, wie man im eigenen Garten Ressourcen schont, Insekten schützt oder die eigene Ernte haltbar macht. Zentraler Teil des Projektes mit dem Titel „lecker, nachhaltig & von nebenan – mein Jahr im Garten und in der Landwirtschaft“ ist die Begegnung mit lokalen Landwirtinnen und Landwirten auf ihren Höfen. Der LandFrauenverband Rheinland-Nassau präsentierte das Angebot am Freitag gemeinsam mit den Projektpartnern heimatwurzeln e.V. und dem Förderverein der LandFrauenarbeit der lokalen Politik.

Gudrun Breuer, Präsidentin der LandFrauen Rheinland-Nassau, betonte auf der heutigen Auftaktveranstaltung: „Es gibt derzeit viele Fragen und Missverständnisse rund um die moderne Landwirtschaft. Wir wollen Menschen wieder mit Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch bringen und Brücken bauen. Zudem sind aktuelle Trends, wie das Fermentieren oder der eigene Gemüseanbau, aktuelle Themen der Zeit. Wir werden Wissen um Ernährung, moderne Landwirtschaft und privates Gärtnern vermitteln und freuen uns auf den regen Austausch.“ Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der Lokalpolitik waren zum Permakulturhof in Andernach gekommen, um sich über das Bildungsprojekt zu informieren. Unter ihnen Marco Weber, Vorsitzender des Umweltausschusses des rheinland-pfälzischen Landtages, die Landtagsabgeordnete Anette Moesta, Judith Lehnigk-Emden, Kreisbeigeordnete im Kreis Mayen-Koblenz und Michael Horper, Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Das Bildungsprojekt beginnt am 1. März 2024 und endet 31. Dezember 2025. In beiden Projektjahren führt jeweils im Frühling eine Workshop-Reihe ein in das Säen, Pflanzen, Düngen und Kultivieren von Zier- und Nutzpflanzen. Im Herbst können Teilnehmende dann in Workshops Techniken zum Verwerten der Ernte erlernen. Ergänzt wird das Angebot durch die Reihe „Dialog mit der Landwirtschaft“. Landwirtinnen und Landwirte im Norden von Rheinland-Pfalz laden ein und beantworten Fragen rund um die Arbeit auf einem modernen Bauernhof. Das innovative Bildungsprojekt spricht Menschen mit eigenen Gärten an, und auch diejenigen, die beispielsweise in Kübeln gärtnern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gudrun Breuer betonte, dass der Wunsch, Garten und Landwirtschaft thematisch zusammenzubringen, von der Basis der Landfrauen gekommen sei. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Idee jetzt umsetzen können.“

Schirmherrin des Projektes ist die rheinland-pfälzische Ministerin für Landwirtschaft, Daniela Schmitt. Auch für sie steht der Dialog mit der Landwirtschaft im Vordergrund – aber auch Gesundheit und Nachhaltigkeit seien wichtige Ziele des Projektes. Sie betonte im Vorfeld des Kick-off-Termins: „Wir kaufen unsere Lebensmittel heute meist im Supermarkt statt auf dem Hof. Die Erzeuger, die landwirtschaftlichen Betriebe, treffen oder kennen wir daher oft nicht mehr persönlich. Die LandFrauen schlagen den Bogen zwischen Verbraucherinnen und Verbrauchern, dem eigenen Garten und dem landwirtschaftlichen Betrieb. Auf diese Weise erlangen die Produkte und die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern wieder mehr Wertschätzung. Gleichzeitig stärkt das Projekt eine nachhaltige und gesunde Ernährung aller Menschen in unserer Region.“

Ein besonderer Schwerpunkt des Projektes liegt auf dem nachhaltigen Arbeiten mit der Natur – in der Landwirtschaft genauso wie im eigene Garten. Adelheid Epper, die Vorsitzende des Vereins zur Förderung der LandFrauenarbeit Rheinland-Nassau e.V., erklärt, welchen Bezug Nachhaltigkeit zur Landwirtschaft hat: „Die lokale Landwirtschaft ist ein Inbegriff von Nachhaltigkeit: kurze Transportwege, saisonale Lebensmittelversorgung und ein generationenübergreifendes Bewirtschaften der Höfe – das macht Nachhaltigkeit im besten Sinne aus. Das möchten wir wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken und ihnen Lust darauf machen, mehr Nachhaltigkeit selber im eigenen Garten oder beispielsweise auf der Terrasse auszuprobieren.“

Die Workshops und Hofbesuche werden von den 17 Kreisverbänden der LandFrauen Rheinland-Nassau angeboten und können einzeln und unabhängig voneinander besucht werden. Der LandFrauenverband Rheinland-Nassau hat über 17.000 Mitglieder. Einige sind selber Landwirtinnen, viele kommen auch aus anderen Berufen.

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Prof. Dr. Margot Ruschitzka trägt sich ins Goldene Buch des Kreises Düren ein

Düren – Die akademischen Titel von Margot Ruschitzka sind so lang wie ihr Name selbst: Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Der neueste Namenszusatz „Dr. h.c.“ (Doctor honoris causa) ist der Grund, weshalb Landrat Wolfgang Spelthahn die Langerweherin eingeladen hat, sich ins Goldene Buch des Kreises Düren einzutragen. Prof. Dr. Margot Ruschitzka hat nämlich die Ehrendoktorwürde der schwedischen Universität Uppsala erhalten.

 „Wir haben höchsten Respekt vor dem, was Sie erreicht haben. Der Glanz Ihrer großartigen wissenschaftlichen Arbeit und Ihres Erfolg strahlt in den Kreis Düren ab. Sie sind eine Inspiration für viele Menschen und auch wir möchten Ihr Engagement für die Bildung und den Austausch ehren“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Prof. Dr. Margot Ruschitzka lehrt an der TH Köln an der Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion. Sie ist Professorin für Ingenieursmathematik und Datenverarbeitung und leitet mit ihrem Mann, Prof. Dr. Christoph Ruschitzka, zudem das CAD CAM Center Cologne, wo (vereinfach zusammengefasst) Produkte anhand von dreidimensionalen Modellen am Rechner simuliert werden. An der RTWH Aachen studierte sie Mathematik und Informatik und engagiert sich auch für die Chancen für Frauen im deutschen Ingenieurswesen und in der Wissenschaft.

Die Ehrendoktorwürde der Universität Uppsala erhielt sie, weil sie 2018 erfolgreich eine Kooperationen zwischen den beiden Hochschulen angestoßen und ausgebaut hat. Ebenso wurde sie für ihre herausragende wissenschaftliche Leistung geehrt.

„Danke, dass ich mich in das Goldene Buch eintragen darf, es ist mir eine Ehre“, sagte sie. „Die Auszeichnung durch die Universität gibt viel Rückenwind. Mir wird dort die Betreuung von Doktoranden anvertraut. Das ist ein großes Privileg. Es freut mich, dass auch der Kreis Düren diese Leistung anerkennt und würdigt.“ Die Auszeichnung festige zudem die Beziehungen zwischen den beiden Hochschulen. Die Universität in Uppsala ist die älteste in Skandinavien und brachte schon mehrere Nobelpreisträger hervor.

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Durch die Flut aus den eigenen Räumlichkeiten vertrieben – Abschied nach zweieinhalbjähriger Kooperation

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Durch die Flut aus den eigenen Räumlichkeiten vertrieben, hatte das Gefäßzentrum Dr. Bauer seit Sommer 2021 Unterschlupf im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr gefunden. Nun kehrt das Team zurück in seine ursprünglichen Praxisräume und bedankt sich bei Kambiz Fadaei, Chefarzt der klinikeigenen Gefäßchirurgie, für die kollegiale Kooperation.

Es war die Flutkatastrophe im Sommer 2021, die zu einem Schulterschluss zweier Gefäßkompetenzen geführt hatte: der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf sowie dem Gefäßzentrum Dr. Bauer. Nach zweieinhalbjähriger Kooperation unter dem Dach des Neuenahrer Klinikums betreut das „Team Dr. Bauer“ seine Patientinnen und Patienten ab sofort wieder in den eigenen Räumlichkeiten. Der Wiederaufbau ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass neben der ambulanten Versorgung nun auch der stationäre Betrieb vor Ort wieder anlaufen kann.

„Wir bedanken uns für die schnelle und kollegiale Unterstützung nach der Flut“, sagt Dr. Ulrich Bauer, Chefarzt des Gefäßzentrums Dr. Bauer.

Neben dem Gefäßzentrum Dr. Bauer hatte das Team des Krankenhauses Maria Hilf auch anderen flutbetroffenen Ärztinnen und Ärzten Übergangs-Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt – und musste daher selbst etwas zusammenrücken. Nun wird der Platz wieder frei und soll unter anderem dem Komfort der Patientinnen und Patienten zugutekommen. Zum Beispiel durch eine Rückkehr zur Zweibett-Belegung im Regelbetrieb. Außerdem stehen Stationsrenovierungen an, die in den vergangenen Monaten aufgrund eingeschränkter räumlicher Kapazitäten zurückgestellt werden mussten.

„Wir wünschen dem Team um Dr. Bauer alles Gute für den Neustart“, sagt Kambiz Fadaei, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf, und betont, dass eine räumliche Trennung kein Abbruch des kollegialen Austausches bedeuten wird.

Kontakt für Patientinnen und Patienten
Gefäßchirurgie im Krankenhaus Maria Hilf: 02641 83-85270 Gefäßzentrum Dr. Bauer: 02641 8080

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

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Stadt und StädteRegion Aachen vergeben 25 Ehrenamts-Stipendien an junge Erwachsene

Aachen – 25 junge Menschen haben am Mittwoch, 28. Februar, in einer feierlichen Überreichung im Aachener Rathaus das gemeinsame Ehrenamts-Stipendium der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen erhalten. Sie bekommen nun ein Jahr lang 100 Euro im Monat. „Das ist nicht nur als finanzielle Unterstützung gedacht. Stadt und StädteRegion möchten Ihr außergewöhnliches Engagement damit ehren und Sie ermutigen, weiterhin Großes zu leisten und andere zum Nachahmen zu inspirieren“, betonte Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen räumte direkt zu Beginn mit Vorurteilen gegen die junge „Generation Z“ auf: Jede zweite Person aus dieser Generation engagiert sich ehrenamtlich, sei es im Sport, für soziale oder politische Ziele, im Bereich Klima- und Umweltschutz oder in der Welt von Kultur und Musik.“

Die Stipendiaten sind zwischen 16 und 27 Jahre alt und kommen aus der gesamten StädteRegion Aachen. Sie alle bringen sich ehrenamtlich auf unterschiedlichste Art und Weise ein. Die jungen Menschen waren zum Beispiel als Schiedsrichter, Feuerwehrmann, Messdienerleitung, Pfadfinder, Sanitäter oder Jugenddirigent aktiv. Es gibt aber auch Bereiche, an die man beim Stichwort Ehrenamt nicht sofort denkt: Das Citymanagement organisieren, den ADFC leiten, in der Tagespflege helfen, oder sich ehrenamtlich als Projektleitung der Flugwissenschaftlichen Vereinigung engagieren gehört auch dazu.

„Ehrenamtliches Engagement darf kein Luxus sein. Gerade bei jungen Menschen muss neben Schulausbildung und Studium oft noch ein Nebenjob Platz haben – da bleibt dann einfach nicht die Zeit für ein Ehrenamt“, so Oberbürgermeistern Keupen. Genau das soll jetzt mit der Prämie von 1.200 Euro je Stipendiatin oder Stipendiaten für das Jahr 2024 ein wenig gemildert werden. Dr. Grüttemeier führt weiter aus: „Die StädteRegion Aachen ist vielfältig und bunt. Wir können stolz sein auf das große ehrenamtliche Engagement, das in Vereinen und anderen Gruppierungen geleistet wird. Genau das wollen wir mit dem Stipendium gezielt bei jungen Menschen fördern.“

Stadt und StädteRegion Aachen hatten schon im September 2022 das Pilotprojekt „Ehrenamtsstipendium für junge Erwachsene“ an den Start gebracht. Für das Jahr 2023 wurden erstmals 20 Stipendien vergeben. Die Anzahl der zu vergebenden Stipendien wurde wegen des großen Erfolgs (es hatten sich mehr als 100 junge Menschen beworben) von 20 auf 25 erhöht. Zudem wurden einheitliche Voraussetzungen für die Vergabe der Stipendien geschaffen, um gleiche Chancen für alle jungen Menschen in der StädteRegion Aachen zu gewährleisten. Auch für das kommende Jahr ist eine Fortführung des Förderprogramms geplant. Für alle 25 Stipendiat*innen gab es an diesem Abend bei der Einzelvorstellung und Auszeichnung einen herzlichen Dank und einen großen Applaus im Ratssaal, der klar signalisierte: „Vielen Dank für alles und macht weiter in eurem phantastischen Engagement für andere Menschen!“

Hintergrund:

Insgesamt stellen Stadt und StädteRegion Aachen eine Fördersumme in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung. Bewerben können sich Personen ab dem 16. bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, die sich in weiterführender schulischer oder beruflicher Ausbildung befinden und eine ehrenamtliche Schlüsselposition innehaben oder vergleichbar in erheblichem Maße ehrenamtlich tätig sind. Alle Informationen gibt es unter: https://www.staedteregion-aachen.de/stipendium

Die Ehrenamts-Stipendiat*innen 2024

(Ein Kooperationsprojekt von StädteRegion und Stadt Aachen)

Jennifer Bach, Mats Becker, Jannis Bergmann, Miguel Angel Borsten, Jonas Boßhammer, David Bonk, Fabian Bugs, Martin Clever, Chayenne Fertacz, Moritz Förster, David Gassen, Matthis Heidemanns, Janns Heidecker, Nina Holtmanns, Ben Joschua Jansen, Lars Krause, Finn Marten Kumpe, Nils Oidtmann, Hannes Ortmann, Jan Niclas Peters, Vanessa Rubin, Klara Marie Schmitt, Valentin Storre, Denis Ukehaxhaj und Julian Winterscheid.

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Kreissparkasse Ahrweiler und Familien-Bildungsstätte in Bad Neuenahr-Ahrweiler verlängern ihre Zusammenarbeit

Ahrweiler – Die im vergangenen Jahr beschlossene Kooperation der Kreissparkasse Ahrweiler mit der Familienbildungsstätte in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde nun für das Jahr 2024 verlängert. Die Kooperation dient zur Finanzierung des Projektes „Familien-Zeit“ der Familienbildungsstätte.

„Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr das Projekt mit 40.000 € unterstützen konnten, freuen wir uns, dass wir die Kooperation für dieses Jahr verlängern können“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

„Die „Familien-Zeit-Aktionen“ sind Ausflüge in verschiedenen Formaten und werden durch eine qualifizierte Fachkraft sowie ehrenamtliche Helfer begleitet. Ziel dieser Aktionen ist es, dass Eltern mit ihren Kindern ohne viel Aufwand Qualitätszeit verbringen können. Hierdurch wird das Familiensystem gestärkt und gleichzeitig Zeit für Erholung geboten“, erläutert Christine Kläser, Geschäftsführerin der Familienbildungsstätte, und Rolf Eberle, stellvertretender Bereichsleiter der Firmen- und Immobilienkunden der Kreissparkasse Ahrweiler und Vorstandsmitglied der Familienbildungsstätte, führt weiter aus: „Um möglichst viele Familien im Kreis Ahrweiler erreichen zu können, war es uns wichtig, ein niedrigschwelliges und kostengünstiges Angebot unterbreiten zu können und hierdurch die Familien finanziell zu entlasten. Dies ist uns durch die großzügige Spende der Kreissparkasse Ahrweiler gelungen. Die Familien-Gebühr beträgt dank der Unterstützung lediglich 10 €. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir hiermit und mit den Familien-Zeit-Gutscheinen über 1.300 Familien-Menschen begeistern und unterstützen.“

„Die Idee der Familienbildungsstätte hat uns im vergangenen Jahr direkt überzeugt und wir waren begeistert von den Vorschlägen. Wir freuen uns, dass die Maßnahme so erfolgreich angenommen wurde und sind froh, dadurch unseren Beitrag zur Förderung des familiären Umfelds der Menschen aus unserer Region leisten zu können“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Für Kundinnen und Kunden der Sparkasse gibt es sogar noch einen kleinen Bonus, da für diese die Familien-Gebühr lediglich 5 € beträgt.“

Weitere Unterstützung bei der Gestaltung gemeinsamer Familien-Zeit bieten im Laufe des Jahres die Familien-Zeit-Gutscheine. Das sind Gutscheine verschiedener Anbieter der Region. Diese bieten nicht nur Ideen für schöne Familienausflüge, sondern schonen dabei zugleich den familiären Geldbeutel.

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Nach Bombenfund am Königshügel Aachen – Bombe erfolgreich entschärft

Aachen – Der Kampfmittelbeseitigungsdienstdienst hat die US-Fliegerbombe am gestrigen Mittwoch, 28. Februar gegen 20.45 Uhr erfolgreich entschärft und verladen. Die evakuierten Anwohner*innen konnten wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Die Bombe mit einem Gewicht von 250 Kilogramm wurde am gestrigen Mittwoch, 28. Februar bei Bauarbeiten auf dem RWTH-Sportgelände am Königshügel gefunden.

Daher wurde im Nachmittag ein Bereich im Radius von 300 Metern um die Bombe herum geräumt. Betroffen waren rund 700 Personen. Insgesamt hatten sich 75 Menschen in der Betreuungsstelle Mensa Academica eingefunden. Drei Personen waren auf Hilfe des Rettungsdiensts angewiesen, um den Evakuierungsbereich zu verlassen. Für diese Personen wird auch der Rücktransport organisiert.

Vor Ort waren 192 Kolleg*innen der Feuerwehr im Einsatz. Diese unterstützten gemeinsam mit 46 Kräften von Hilfsorganisationen und 30 Polizist*innen die 30 Kolleg*innen des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung bei der Evakuierung des Gebiets.

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140.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel eingespielt

Kall/Vogelsang – Stabshauptmann Johannes Langendorf, Tourmanager der Bigband der Bundeswehr, nannte am Dienstag, 27. Februar 2024 im Kulturkino in Vogelsang die Gründe, weshalb die Bigband alle zwei Jahre vor Weihnachten an zwei Tagen in Folge die Christmas-Show zugunsten der Hilfsgruppe Eifel präsentiert. „Das Kulturkino ist eine tolle Lokalität, die Organisation durch die Hilfsgruppe ist zuverlässig, die perfekte Werbung, der gute Zweck und die Nähe zum Heimatstandort“, so Langendorf, seien gute Gründe für die weltweite Einzigkeit, dass die Bigband an zwei Tagen in Folge am gleichen Ort ein Konzert gebe.

Johannes Langendorf war nach Vogelsang gekommen, um der Hilfsgruppe einen symbolischen Spendenscheck über 23.773,83 Euro zu übergeben. Dabei handelt es sich um den Erlös der zweitägigen Christmas-Show der Bundeswehr-Bigband vor Weihnachten mit dem Comedian Markus Maria Profitlich.

Wie Willi Greuel berichtete, hat die Bigband ein treuer und verlässlicher Partner sei. Bei den bisherigen Konzerten vor Weihnachten 2015 zum Abschied von Tourmanager Thomas Ernst, 2017 mit der Sängerin Pe Werner, 2019 mit Sänger Klaus Lage und jetzt 2023 mit Comedian Markus Maria habe das uniformierte Ensemble rund 140.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel eingespielt.

Willi Greuel dankte Stabshauptmann Langendorf für all diese tollen Konzerte und der tollen Spendenbilanz. Seinen Dank richtete der Hilfsgruppen-Vorsitzende auch an den Geschäftsführer von Vogelsang IP, Thomas Kreyes, für die jahrelange Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Vogelsang und die Bereitstellung des einzigartigen Konzertsaales. Greuel wies darauf hin, dass das kulturelle Angebot der Hilfsgruppe ein wichtiger Teil ihrer Arbeit sei. „Wir bereiten den Leuten damit viel Freude und bekommen das doppelt und dreifach zurück“, so Greuel.

Wie Willi Greuel berichtete, sei er erstaunt gewesen, wie der Gaststar Markus Maria Profitlich mit seiner Parkinson-Krankheit umgegangen sei. Stabshauptmann Langendorf kündigte an, dass Profitlich auch in diesem Jahr bei den Shows der Bigband dabei sei.

Der Tourmanager lobte die unkomplizierte und gute Zusammenarbeit mit dem Management von Vogelsang. Ebenso die professionelle Organisation der Hilfsgruppe. Aber, so Langendorf: „Das sind wir auch nicht anderes gewohnt“. Und so ließ der Tourmanager bereits durchblicken, dass die Bigband im nächsten Jahr vor Weihnachten wieder in Vogelsang konzertiere – und auch wieder an zwei Tagen.

Diese Botschaft hörten Thomas Kreyes und Willi Greuel gern. „Alles, was funktioniert, solle man auch beibehalten“, so der Hilfsgruppen-Chef, der die Bundeswehr-Bigband als die besten Diplomaten der Republik bezeichnete.  Johannes Langendorf zeigte sich glücklich darüber, dass die Bigband die Freiheit genieße, derartige Benefiz-Konzerte kostenlos spielen zu könne, weil das Ensemble ja nicht davon leben müsse. Sonst wären solche Shows für Veranstalter kaum zu finanzieren. Langendorf: „Ich dankbar dafür, dass der Staat uns das ermöglicht“. (Reiner Züll)

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NITRO bleibt TV-Partner der 24h Nürburgring

Nürburgring/Köln – Der Free-TV-Sender überträgt weiterhin die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring – Verlängerung des Exklusivvertrages bis inklusive 2026 – Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring sind auch in den kommenden Jahren bei NITRO zu sehen. Der Kölner Sender drückt mit dem ADAC Nordrhein gemeinsam weiter aufs Gaspedal und bleibt Heimat der 24h Nürburgring. Der bestehenden TV-Vertrag für die exklusiven Live-Übertragungen des prestigeträchtigen Motorsport-Festivals wurde um drei Jahre bis einschließlich 2026 verlängert. NITRO und die 24h Nürburgring setzen damit ihre erfolgreiche Partnerschaft fort und lassen die Fans im Free-TV in diesem Jahr bereits zum neunten Mal in Folge den Motorsportklassiker genießen.

„Das 24h-Rennen am Ring bei NITRO steht für eine unglaubliche Kontinuität im deutschen Free-TV. Seit 2016 sorgt das Team Jahr für Jahr für außergewöhnliche Übertragungen und setzt dabei immer wieder neue Maßstäbe“, sagt Oliver Schablitzki, Executive Vice President Multichannel bei RTL Deutschland und ergänzt: „Erst 2022 haben wir unseren eigenen Weltrekord für die längste TV-Übertragung eines Live-Sportevents verbessert – 27 Stunden war das Team live on air. Wir sind stolz auf unsere Motorsport-Kompetenz im Sender und werden auch in diesem Jahr den TV-Marathon in gewohnter Manier fortsetzen.“

TV-Weltrekorde und Top-Quoten – mit der 51. Ausgabe des Rennens gab NITRO auch 2023 quotentechnisch Vollgas. Mit einem hervorragenden Marktanteil von 6,4 Prozent in der Zielgruppe der 30- bis 49-jährigen Männer war der Sender auf der Überholspur unterwegs und konnte mit 4,2 Prozent auch bei den 14- bis 49-jährigen Fans punkten. Bis zu 560.000 Fans verfolgten die legendären 24h Nürburgring live bei NITRO.

Für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring bedeutet die Partnerschaft mit dem motorsportaffinen Sender einen zentralen Baustein in der Medialisierung des Motorsport-Festivals. „Wir freuen uns, mit NITRO einen langjährigen Partner weiter an unserer Seite zu haben, der unsere Begeisterung für dieses einmalige Rennsport-Spektakel teilt“, sagt Matthias Wurm, Managing Director der für die 24h-Vermarktung zuständigen SPORTTOTAL LIVE GMBH. „Wir können mit Hilfe dieses starken Medienpartners den Fans zu Hause eine einzigartige Liveübertragung bieten. Auch in Zukunft werden sie die komplette Dauer des Rennens bei NITRO genießen können und so keine Sekunde der Action verpassen.“