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Landes-Impfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim auch für Bürger aus dem Landkreis Ahrweiler geöffnet

Daun/Hillesheim – Impflinge aus dem Landkreis Ahrweiler, die im Impfzentrum Vulkaneifel geimpft werden möchten, bitten wir ab Montag, 02. August jeweils ab 08.15 Uhr im Impfzentrum vorzusprechen. Wenn möglich wird um eine kurze vorherige Information per Telefon oder Mail gebeten. Gerne übernehmen wir wie alle anderen benachbarten Impfzentren aufgrund der aktuellen Situation im Landkreis Ahrweiler ebenfalls die noch ausstehenden Impfungen.

Noch nicht geimpfte Personen können Impftermine über die zentrale Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz unter https://impftermin.rlp.de/ bzw. telefonisch unter 0800-5758100 vereinbaren. Darüber hinaus ist auch eine unmittelbare Terminabsprache mit dem Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim möglich.

Dieses ist per Mail an impfzentrum@vulkaneifel.de oder telefonisch unter 06593/7902011 (während den Öffnungszeiten) zu erreichen. In der Regel ist während der Öffnungszeiten auch eine Impfung
ohne Anmeldung möglich (Anmeldung bis spätestens 1 Stunde vor der Schließung).

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(Mineral-)Bauschutt entsorgen

Kall/Mechernich/Euskirchen – Nach der Flut kam das Aufräumen und dann die Frage: Wohin mit dem ganzen Müll? „Bitte liefern Sie mineralischen Bauschutt direkt bei den dafür zugelassenen Bauschuttrecyclinganlagen an“, appelliert Karen Beuke von der Abfallberatung des Kreises Euskirchen. Das Strempter Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) nimmt zurzeit keinen mehr entgegen.

In den vom Hochwasser betroffenen Haushalten fällt laut Beuke eine Kubikmeterzahl an, die weit über die üblichen Mengen hinausreichen und nicht mehr von den AWZ-Anlagen verarbeitet werden kann.

Vor Abgabe sollten der Schutt getrennt werden: Beton, Ziegel und Putz gehören zusammen, genauso Fliesen und Keramik sowie sulfathaltige Baustoffe, Gasbeton und Gipsputz. Bimsstein (auch mit Putzanhaftungen) und Leichtbausteine können ebenfalls gemeinsam gebracht werden. Gipskartonständerwände zählen hingegen zu den gemischten Bau- und Abbruchabfällen und werden auch am AWZ gegen Gebühr angenommen.

Recycling Kall: Daimlerstraße, 53925 Kall zu erreichen per Mail unter recyclingkall@t-online.de oder telefonisch unter (02441) 1454 oder (02441) 777 525.

Glasmacher und Söhne/Bauschuttrecycling, Strempter Heide, 53894 Mechernich. Zu erreichen ist die Firma per Mail unter info@glasmacherundsoehne.de und telefonisch unter (02443) 911 215.

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Landrat Sebastian Schuster verschafft sich einen Eindruck von den Hochwasser-Schäden in Meckenheim

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung informiert Sebastian Schuster über das Ausmaß in Meckenheim. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung hat sich Landrat Sebastian Schuster einen Eindruck von den Hochwasser-Schäden in Meckenheim verschafft. Der Meckenheimer Verwaltungschef führte Schuster an die stark betroffenen Orte und zeigte ihm das Ausmaß des Starkregenereignisses. Unter anderem besuchten die beiden das Schützenhaus, das Feuerwehrgerätehaus und die beiden Grundschulen in der Altstadt.

Sowohl die Katholische als auch die Evangelische Grundschule Meckenheim sind enorm von der Katastrophe betroffen und haben erhebliche Schäden davongetragen. Das Wasser hatte sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli seinen Weg in die Schulgebäude, Sporthallen sowie in die städtische Kindertageseinrichtung (Kita) „Villa Regenbogen“ gebahnt. Haustechnik, Inventar und Bausubstanz nahmen Schaden, in der Evangelischen Grundschule sogar bis ins Erdgeschoss hinein.

Nachdem die Aufräumarbeiten weitestgehend abgeschlossen werden konnten, laufen die umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen an. Währenddessen musste die Kita „Villa Regenbogen“ umquartiert werden. Der Schul- und Vereinssport in den Sporthallen muss vorerst ausfallen. Ebenfalls von dem Hochwasser betroffen sind die Offene Ganztagsschule (OGS) und der Verein für Nachbarschaftshilfe Meckenheim Kaleidoskop (ehemals Kleiderstube), die im Untergeschoss von Gebäude Zwei der Katholischen Grundschule untergebracht sind. Zudem legte der Landrat einen Zwischenstopp bei der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim ein, um sich von Wehrleiter Günter Wiegershaus das Einsatzgeschehen schildern zu lassen.

„Ich danke Bürgermeister Jung für die Einladung und die Möglichkeit, mir ein umfangreiches Bild von der Schadenslage in Meckenheim machen zu können“, sagte Schuster. „Man kann erkennen, dass die Stadt von dem Hochwasser stark getroffen wurde – die Gebäude und Infrastruktur ebenso wie zum Beispiel Plätze und Spielplätze, die überflutet bzw. unterspült wurden.“ Der Landrat sprach allen Helfenden ein Dankeschön aus. „Hier wurde schon fleißig angepackt und viel geleistet.“ Bürgermeister Jung freute sich über den Besuch von Sebastian Schuster in der vom Hochwasser gebeutelten Region. „Mir ist es ein Bedürfnis, dem Landrat die Situation bei uns in Meckenheim zu zeigen“, betonte Holger Jung, „dass wir auf Hilfen von Bund und Land angewiesen sind.“ Aus dem ersten Soforthilfepaket des Landes NRW zum Aufbau der nötigsten Infrastruktur hat der Rhein-Sieg-Kreis Meckenheim bereits eine halbe Million Euro zugewiesen. Von den beim Kreis eingegangenen Spendengeldern in Höhe von bislang rund 1,5 Millionen Euro sollen kreisweit 400.000 Euro zweckgebunden ausgeschüttet und dafür verwendet werden, das gesellschaftliche Leben wieder anzuschieben, so Schuster, der Meckenheim mit vielen Eindrücken von den Hochwasser-Schäden wieder verließ.

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Keine Bombe, sondern Schlacke-Rest

Mechernich – „Es ist ein Schlacke-Rest und keine Bombe“, das teilt die Stadt Mechernich am heutigen Freitag, 29. Juli mit. Nach den Starkregenereignissen am 14. Juli war es zu Absenkungen unter anderem an früheren Luftschächten im Bergschadensgebiet nahe dem Ortsrand „In der Hardt“ gekommen und kurz darauf ein bombenähnlicher Gegenstand im Erdreich entdeckt worden.

„Der Kampfmittelräumdienst konnte heute endgültig Entwarnung geben“, so der Erste Beigeordnete Thomas Hambach. Die Schlacke stamme aus früheren Zeiten des Mechernicher Bergbaus und wurde jetzt mit der Wasserflut und Absenkungen freigespült.

Schlackenfunde sind in der ehemaligen Bergarbeiter-Region grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Sie entstanden bei der hiesigen Blei-Verarbeitung und sind heute noch vor allem dort zu finden, wo Waschgut, Erzsände und schließlich Schlacken aus der Bleiproduktion verkippt wurden.

Thomas Hambach: „Die Schlacke hatte jedoch vermutlich durch ein altes Behältnis die Form einer Bombe angenommen. Da nur der Kopf davon im Bodenloch hervorlugte, war es schwer den Fund aus der Ferne zu beurteilen und heranzukommen, man musste sehr vorsichtig bei der Überprüfung vorgehen.“ Inzwischen konnte das Fundstück geborgen und fachgerecht entsorgt werden.

Betretungsverbot bleibt

Freigegeben werden kann das Bergschadensgebiet, ein beliebtes Spazier- und Wanderterrain, aber dennoch nicht. Silvia Jambor, Leiterin des Ordnungsamtes betont: „Die Gefahr von spontanen Absenkungen durch Unterspülungen der Stollenanlagen ist zu groß. Wir warnen eindringlich davor, die Bereiche zu betreten.“

Auch, weil andere offene Absenkungen erst noch verfüllt werden müssen. „Zusätzlich werden in den kommenden Wochen weitere Bohrungen vorgenommen, um die Standfestigkeit des betroffenen Areals zu prüfen“, so der Erste Beigeordnete. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Bergamt der Bezirksregierung Arnsberg und der Bundeswehr und werden voraussichtlich einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, da das Bezirksregierungsamt an diversen Einsatzorten in den Katastrophengebieten nach der Flut gleichzeitig dringend gebraucht wird.

Das generelle Betretungsverbot für das gesamte Gebiet zwischen Mechernich und den Ortschaften Strempt, Bergheim, Lorbach, Kallmuth und Kalenberg bleibt daher vorerst weiter bestehen. Auch in das nahegelegene Gebäude Nummer fünf der sogenannten „Papageiensiedlung“ können die Evakuierten nach wie vor nicht zurück.

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Neue Palliativstation im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen eröffnet

Mayen – Zum 20-jährigen Jubiläum ist der Umzug in großzügige Räumlichkeiten erfolgt. Der Umbau der Palliativstation im St. Elisabeth Mayen ist fertiggestellt und wird am 2. August in Betrieb genommen. Gleichzeitig feiert die Palliativmedizin im Mayener Krankenhaus damit ihr 20-jähriges Bestehen. Seit August 2001 werden im St. Elisabeth Mayen Patienten palliativ behandelt. Begonnen wurde mit einer Belegung von drei Betten, bis zum Umbau standen sieben Betten in Einzelzimmern mit besonderer Ausstattung sowie ein zusätzliches Zimmer zum Aufenthalt und als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige zur Verfügung.

Jetzt hat sich die Station räumlich um etwa das Doppelte vergrößert und ist von der Station 2A auf die 1C umgezogen: Mit elf Betten – verteilt auf sieben Ein- und zwei Zweitbettzimmer mit jeweils eigenem Bad und gehobener Zimmerausstattung, einem hochwertig ausgestatteten Entspannungsbadezimmer, einem gemütlich und modern gestalteten Wohnzimmer sowie dem „Snoozle-Raum“ (Entspannungs-, Therapieraum) – bietet die neue Station einen besonderen und geschützten Ort für Palliativpatienten. Dafür wurden die alten Räumlichkeiten komplett entkernt, saniert und neu ausgestattet. Die Bauzeit betrug 1,5 Jahre, das Investitionsvolumen 1,7 Millionen Euro. 720.000 Euro hat das Land mit Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Weitere Unterstützung gab es durch den Förderverein St. Elisabeth Mayen, der die elf Komfortbetten finanziert hat.

„Wir freuen uns sehr, mit diesen neuen Räumlichkeiten unseren Patienten einen geschützten Rahmen geben zu können“, so Oberärztin Anke Sauerbrey. Die ärztliche Leiterin der Palliativstation möchte dieses außergewöhnliche und wichtige Angebot in Zukunft noch ausweiten, denn „Palliativmedizin ist noch nicht so etabliert, wie sie sein sollte.“ Auch Stationsleiterin Annika Müller zeigt sich begeistert von den Möglichkeiten, die sich nun für Patienten und Mitarbeiter ergeben. „Hier ist es für die Patienten nun viel wohnlicher. Vorher waren wir mit der Akutgeriatrie auf einer Station, jetzt können wir uns ganz anders entfalten und unsere erworbenen Kenntnisse aus den Weiterbildungen wie beispielsweise die Aromatherapie anbieten. Wir sind alle total motiviert!“ Das Palliativ-Team von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, Pflegenden, Physiotherapeuten, Seelsorgern, Psychoonkologen, Sozialarbeitern und einem niedergelassenen Onkologen setzt sich mit einem ganzheitlichen Konzept dafür ein, die Lebensqualität der Patienten so zu verbessern, dass ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben trotz unheilbarer Erkrankung ermöglicht wird.

Nach der Einsegnung der Station durch den evangelischen Pfarrer Thorsten Hertel und Krankenhausseelsorgerin Mechthild Peters begrüßte Georg Kohl, Kaufmännischer Direktor im St. Elisabeth, die Anwesenden. Er war sichtlich stolz auf das 20-jährige Bestehen der Palliativmedizin im Haus und dankte allen am Umbau und der Finanzierung Beteiligten, insbesondere Dr. Paul Glauben, dem Vorsitzenden des Fördervereins St. Elisabeth Mayen und Landrat Dr. Alexander Saftig. Dieser begann seine Rede mit den Worten: „Danke, dass wir 720.000 Euro ausgeben durften.“ Dies macht deutlich, wie wichtig und zukunftsweisend die neue Station ist. „Es ist für unsere Region mit Ihrer Hilfe etwas ganz Besonderes entstanden. Möge diese Station vielen Menschen vieles erleichtern!“

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Soforthilfe für vom Hochwasser betroffene Unternehmen im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Bearbeitung und Auszahlung der Soforthilfe für Unternehmen aus dem Kreis Ahrweiler erfolgt im Zuge der Amtshilfe durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, da nahezu die Hälfte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung persönlich von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind.

Ab sofort kann die vom Land Rheinland-Pfalz angekündigte Soforthilfe für die von der Flutkatastrophe betroffenen Unternehmen im Landkreis Ahrweiler beantragt werden. Hierauf macht die Kreiswirtschaftsförderung aufmerksam.

Der Antrag erfolgt für die betroffenen Unternehmen aus dem Kreis digital über einen Antragsvordruck, der auf der Startseite der Homepage www.kreis-ahrweiler.de verlinkt ist.

Die „Soforthilfe Unternehmen“ wird als Pauschale in Höhe von 5000 Euro pro Unternehmen ausgezahlt und ohne umfangreiche Prüfung gewährt. Es genügt der glaubhafte Nachweis, dass die Betriebsstätte im unmittelbaren Hochwasserschadensgebiet liegt und dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin ein Schaden von mindestens 5000 Euro an dieser Betriebsstätte entstanden ist.

Die Betriebs- beziehungsweise Produktionsstätte muss räumlich getrennt von Wohnbereichen sein. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Angehörigen freier Berufe und selbstständig Tätigen sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft.

Parallel arbeitet die Landesregierung an einem Wiederaufbauprogramm für die Unternehmen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen. Der Bund hat hier Unterstützung zugesagt.

 

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Stadt Schleiden hat bereits knapp zwei Millionen Euro Hochwasser-Hilfe ausgezahlt

Schleiden – Die Stadt Schleiden hat inzwischen 707 private Anträge mit einer Gesamtsumme von 1.498.500 Euro und 82 gewerbliche Anträge mit einer Summe von 410.000 Euro ausgezahlt. Weitere 300 unbearbeitete Anträge liegen noch vor – diese Anzahl ändert sich jedoch minütlich.

Die Landesregierung‚ NRW hat für die von der Hochwasser-Katastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffenen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen eine unbürokratische und schnelle Soforthilfe in Höhe von 200 Millionen Euro bereitgestellt.

Damit wurde das vom Land NRW zunächst bereitgestellte Budget für Schleiden in Höhe von 1.890.000 Euro bereits überschritten, sodass die für Schleiden vorgesehene Soforthilfe vom Land NRW noch erheblich aufgestockt werden muss.

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Baggersee in Jülich nach Hochwasser gesperrt – Wasserqualität nicht ausreichend

Jülich – In Absprache mit dem Kreis Düren wird die Badesaison an der offenen Badestelle in Barmen aufgrund der Auswirkungen des Hochwassers mit sofortiger Wirkung frühzeitig beendet.

Eine traurige Nachricht für alle Badewilligen: Vor 2022 wird das Baden nach heutigem Stand der Dinge nicht mehr erlaubt sein. Eine entsprechende Beschilderung wurde bereits vom Bauhof der Stadt Jülich aufgestellt.

Erst Anfang dieser Woche, als sich das Wasser langsam zurückzog, konnte eine Begehung des Gebietes rund um den See gefahrlos erfolgen. Im Ergebnis musste der Badestrand schon allein aufgrund der Überschwemmung gesperrt werden.

Mit sinkendem Wasserpegel der Rur geht zwar nun die eigentliche Überschwemmung allmählich zurück, in der Folge des Hochwassers muss jedoch weiterhin oder erst recht ein Badeverbot ausgesprochen werden.

Der Grund ist im wahrsten Sinne offensichtlich, also mit bloßem Auge zu erkennen: der für einen Badebetrieb entscheidende Parameter Sichttiefe ist nicht mehr gegeben. Zum Zeitpunkt der Begehung betrug die Sichttiefe weniger als 30 Zentimeter – zu wenig, um das gefahrlose Baden zu gestatten. Zudem lässt die Wasserqualität Baden nicht mehr zu.

Da durch die Einschätzung der zuständigen Fachleute auch durch die Belebung des Wassers im See eine zeitnahe Verbesserung der Sichttiefe und der Wasserqualität nicht stattfinden wird, gilt das Badeverbot für den Rest der gemeldeten Badesaison 2021.

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Feuerwehr der Stadt Meerbusch wurde für die Gemeinde Hellenthal Retter in der Not

Hellenthal – Mit so schneller Hilfe hatten die Verantwortlichen der Gemeinde Hellenthal nicht gerechnet. Bei dem Hochwassereinsatz am 14.07. und 15.07.2021 wurden insgesamt vier Feuerwehrfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hellenthal beschädigt. Davon ein Fahrzeug so schwer, dass es nicht mehr einsatzfähig ist und als wirtschaftlicher Totalschaden abgeschrieben werden muss. Die anderen Fahrzeuge können mittlerweile wieder eingesetzt werden, müssen jedoch in der nächsten Zeit nochmals zur kompletten Behebung der Schäden in die Werkstatt gebracht werden. Der Totalausfall des nicht mehr einsatzfähigen Fahrzeuges führte auch dazu, dass die durch die Feuerwehr einzuhaltenden Hilfsfristen nicht mehr eingehalten werden konnten.

Bürgermeister Westerburg überreicht Urkunde und Gutschein an seinen Kollegen aus Meerbusch. Foto: Gemeinde Hellenthal

Umso erfreulicher war es, dass sich die Stadt Meerbusch bereit erklärte, ein voll funktionsfähiges Löschfahrzeug LF 8/6 von IVECO MAGIRUS, welches im Rahmen des Brandschutzbedarfsplanes vor einem Monat bei der Stadt Meerbusch aus dem Dienst gestellt wurde, nunmehr der Feuerwehr der Gemeinde Hellenthal zur Verfügung zu stellen.

Wehrführung aus Hellenthal freut sich über die Übergabe des Fahrzeuges. Foto: Gemeinde Hellenthal

Die Übergabe des Fahrzeuges an die Gemeinde Hellenthal erfolgte am 28.07.2021. Der Bürgermeister der Stadt Meerbusch, Herr Christian Bommers, erklärte bei der Übergabe, dass er Kontakt zur Kreisverwaltung Euskirchen gesucht habe und dort das Fahrzeug als Ersatzfahrzeug für bei der Hochwasserkatastrophe unbrauchbar gewordene Löschfahrzeuge angeboten habe. Aufgrund der daraufhin erfolgten Anfrage des Kreises an die Kommunen, wurde durch die Wehrführung der Gemeinde Hellenthal, die bei der Übergabe des Fahrzeuges durch den Wehrführer Daniel Pützer sowie den Stellvertretern Werner Groß und Sebastian Dietrich vertreten waren, der sofortige Bedarf für dieses Fahrzeug angemeldet.

Der Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal, Rudolf Westerburg, bedankte sich bei der Übergabe recht herzlich bei seinem Amtskollegen der Stadt Meerbusch für das Engagement der Stadt sowie der Feuerwehr Meerbusch, konkrete Hilfeleistung in Form der Übergabe des Feuerwehrfahrzeuges an die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gemeinde Hellenthal zu leisten. Bürgermeister Westerburg betonte, dass eine offizielle Neuanschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges für die Gemeinde Hellenthal in absehbarer Zeit, aufgrund des bestehenden Gesamtbedarfs wohl kaum möglich gewesen wäre. Umso mehr freute sich Bürgermeister Westerburg darüber, auf unbürokratische Weise nunmehr an die Löschgruppe Hellenthal-Rescheid, ein voll funktionsfähiges Ersatzfahrzeug weiterleiten zu können.

Neben dem Bürgermeister der Stadt Meerbusch sorgten noch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Meerbusch Ralf Platen, Claus Uebe sowie Christian Morsek für eine sichere Überfahrt des Fahrzeuges von Meerbusch nach Hellenthal. Nach einem kleinen Imbiss im Rathaus wurde den angereisten Gästen aus Meerbusch die Schadensorte im Gemeindegebiet gezeigt, so dass diese die Ausmaße der Zerstörung im Gemeindegebiet erkennen konnten. Als Dankeschön überreichte Bürgermeister Westerburg eine Dankesurkunde der Gemeinde Hellenthal sowie einen Gutschein für einen kostenlosen Besuch der 83 Personen starken Jugendfeuerwehr der Stadt Meerbusch mit Betreuern für das Wildfreigehege Hellenthal. Dabei wurde auch ein zukünftiger gemeinsamer Austausch der beiden Kommunen ins Auge gefasst.

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Die DGA sammelt Spenden für die Betroffenen der Flutkatastrophe – Gulaschsuppen Verkauf Samstag 31. Juli Dürener Wochenmarkt

Düren – Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) steht den Betroffenen des Hochwassers zur Seite und sammelt Spenden. Am Samstag, 31. Juli, verkauft die DGA, die eine gemeinnützige Gesellschaft des Kreises Düren ist, auf dem Dürener Wochenmarkt Gulaschsuppe. Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Flutopfer in der Region.

Neben dem Verzehr vor Ort wird es auch eine kalte To-go-Variante im Weckglas geben, die man sich später zu Hause aufwärmen kann. Die vorgekochte Suppe ist bis zu sechs Monate haltbar. Den Verkaufsstand der DGA ist zu den üblichen Wochenmarktzeiten in Höhe der Kölnstraße 12 zu finden. Wer darüber hinaus spenden möchte, kann dies vor Ort in den bereitstehenden Spendenboxen tun oder das DGA-Spendenkonto bei der Sparkasse Düren nutzen. Die Kontonummer lautet DE09 3955 0110 1398 9909 84, der Verwendungszweck ist „Hochwasser“.