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Drei neue Azubis für den Rettungsdienst Kreis Düren

Düren – Zum ersten Mal stellt der Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD) im Frühjahr neue Azubis vor. Zwei angehende Notfallsanitäterinnen und ein angehender Notfallsanitäter lernen seit dem 1. März im Kreis Düren, Leben zu retten. Landrat Wolfgang Spelthahn hat sie herzlich begrüßt.

 „Vielen Dank, dass Sie sich für diesen wichtigen und anspruchsvollen Beruf entschieden haben. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Ausbildung und freue mich, dass Sie nun Teil des Rettungsdienstes sind“, sagte er. Gemeinsam mit Peter Kaptain, RDKD-Vorstand, hieß er Eileen Jansen, Lara Görldt und Cedric Deldicque herzlich willkommen. „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für den neuen Lebensabschnitt“, sagte Peter Kaptain.

Die drei jungen Nachwuchskräfte lernen in den kommenden drei Jahren sowohl praktisch als auch theoretisch alles Wichtige, um Menschenleben zu retten. Der Notfallsanitäter ist die höchste nichtärztliche Qualifizierung im Rettungsdienst. Ausgebildet werden sie sowohl in den Rettungswachen vor Ort als auch im NOBIZ, dem Notfallbildungszentrum Eifel-Rur gGmbH, in Stockheim.

An ihrer Seite sind unter anderem Michael Wimberger, leitender Praxisanleiter, Robert Engels, Leiter des Einsatzdienstes, und Guido Kühler, stellvertretender Leiter Einsatzdienst, die den drei Azubis ebenfalls alles Gute wünschen.

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Notaufnahme im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen hat neue Leitung

Mayen – Patrick Lebro lernte das Mayener Krankenhaus bereits als Assistenzarzt kennen – Patrick Lebro hat zum 1. Februar die ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme im St. Elisabeth Mayen übernommen. Der 44-Jährige ist Facharzt für Innere Medizin, Klinische Akut- und Notfallmedizin und gehörte zuvor als Oberarzt zum Team der Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie, Gastroenterologische Tumortherapie und Diabetologie im Kemperhof in Koblenz. In seiner neuen Funktion tritt Lebro die Nachfolge von Dr. med. Peter Piroth an, der weiterhin als Oberarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Standort Mayen tätig ist.

Vor seinem Eintritt ins Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein im Jahr 2020 konnte Patrick Lebro unter anderem in der Notaufnahme des Marienhausklinikums in Neuwied als Leitender Oberarzt und später Ärztlicher Leiter bereits Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. Auch das St. Elisabeth-Krankenhaus ist ihm schon bestens bekannt: Nach dem Medizinstudium in Hamburg und Bonn absolvierte der gebürtige Neuwieder von 2008 bis 2013 dort seine Zeit als Assistenzarzt in der Klinik für Innere Medizin.

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Lions-Club Alsdorf überreicht Kalender-Hauptgewinn

Alsdorf – Hauptgewinn aus Lions-Adventskalender-Aktion geht nach Baesweiler – Die glückliche Hauptgewinnerin bei der Lions-Club-Alsdorf-Adventskalender-Aktion steht fest und durfte nun ihren Preis in Empfang nehmen: Dagmar Bertram aus Baesweiler-Beggendorf hat das Jahresleasing eines Ford Pumas gewonnen.

Insgesamt hatte es 3600 Kalender gegeben, die von den Lions-Club-Mitgliedern an den Mann gebracht wurden, und Dagmar Bertram hatte von ihrer Firma einen solchen und somit ein Los für die Preise über insgesamt 15 000 Euro geschenkt bekommen. Aus den Händen von Alexander Gohr, Geschäftsführer des Sponsors Auto Gohr GmbH, und Ralf Kahlen, Vice-President des Clubs, erhielt sie nicht nur den Schlüssel für den schmucken Flitzer, sondern auch noch einen schönen Blumenstrauß. Der Erlös aus der Adventskalender-Aktion 2023 geht wie üblich vollumfänglich an soziale Projekte in Alsdorf. (apa)

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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz übt für den Katastrophenfall

Region/Mayen-Koblenz – Die verheerenden Überschwemmungen im Juli 2021 von denen das Ahrtal sowie Teile von Mayen-Koblenz betroffen waren, haben deutlich gemacht, wie wichtig es ist, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Aus diesem Grund ist der Verwaltungsstab der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz jüngst zwei Tage lang durch Josef Kanders vom Bundesamt für Zivilschutz und Katastrophenhilfe aus- und fortgebildet worden, um im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben.

„Katastrophenschutzübungen sind von entscheidender Bedeutung für das Wohl der Bevölkerung. Durch das Durchspielen verschiedener Szenarien in solchen Übungen können wir als Kreisverwaltung wertvolle Erfahrungen sammeln und daraus Lehren für zukünftige Ereignisse ziehen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig, dessen besonderer Dank dem Referenten sowie dem Bundesamt für Zivilschutz und Katastrophenhilfe für die Unterstützung gilt.

Schwerpunkt der Ausbildung war die Vermittlung von Funktionen und Arbeitsweisen eines Verwaltungsstabes im Katastrophenfall. Dabei wurde unter anderem aufgezeigt, wie der Verwaltungsstab selbst und die Koordinierungsgruppe arbeiten sollen. Darüber hinaus diente das zweitägige Seminar dazu, noch offene Fragen zu klären und herauszufinden, wo es noch Handlungsbedarf gibt. Um die theoretischen Grundlagen am Ende zu festigen, spielte der Verwaltungsstab der Kreisverwaltung zwei kleine Übungsszenarien durch. Dabei wurde im ersten Szenario ein landesweiter Stromausfall und im zweiten Fall eine Dürreperiode simuliert.

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Das Ahrtal gewinnt Andreas Lambeck als Geschäftsführer

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Marketing GmbH erweitert Geschäftsführung auf drei Personen – Erfahrener Touristiker will touristische Zukunftsentwicklung der Weinregion mitgestalten – Ab April führt ein Trio die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH: Der Tourismus- und Marketingexperte Andreas Lambeck wird die Geschäftsführung um Christian Senk und Jan Ritter ergänzen. Andreas Lambeck ist seit mehr als 30 Jahren in der Tourismus- und Medienbranche tätig. Sein beruflicher Werdegang begann als Unternehmer im Verlagswesen. Es folgte der Aufbau von Online-Reiseportalen, bevor er den größten Ferienort im Bayerischen Wald, Bodenmais, sehr erfolgreich neu positionierte. Danach verantwortete er als Geschäftsführer von alltours, einem der größten Reiseveranstalter Deutschlands, den digitalen Bereich. Anschließend war Lambeck über sieben Jahre lang Geschäftsführer von sonnenklar.TV, dem größten und erfolgreichsten Reise-Shoppingsender Europas. Bei HolidayCheck war er schließlich für strategische Entwicklungen zuständig und brachte umfassende, neue Impulse zur Verknüpfung der analogen mit der digitalen Welt ein. Aufgrund seines Wunsches, wieder operativ im Destinationsmanagement tätig zu sein, wechselt er nun von HolidayCheck zum Ahrtal.

Die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und bildet die Dachgesellschaft sowohl für das Regionalmarketing des Ahrtals als auch für das Standortmarketing Bad Neuenahr-Ahrweilers. In ihrer Verantwortung liegen die Vereine Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und Ahrwein e.V., das Citymanagement mit den städtischen Werbegemeinschaften, der Kurpark mit Veranstaltungsmanagement sowie die Gesundheitswirtschaft. Im Rahmen des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe steuert die Gesellschaft für die Stadt Neuenahr-Ahrweiler den Wiederaufbau der Kurparkliegenschaften und erbringt weitere Leistungen im Inhouse-Consulting.

„Bei der Marketing GmbH liegt eine Fülle gleichzeitiger Aufgaben. Durch die Folgen der Flutkatastrophe sind die Herausforderungen in allen Bereichen noch einmal enorm gewachsen, und die Gestaltung der touristischen Zukunft der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und des Ahrtals ist zentral in den Mittelpunkt gerückt. Daher ist eine Erweiterung der Geschäftsführung unerlässlich geworden, auch um die öffentliche Aufmerksamkeit für die gesamte Destination weiterhin hochhalten zu können“, erklärt Geschäftsführer Christian Senk. Ritter und Senk haben sich daraufhin gemeinsam auf die Suche begeben und wurden im Auswahlprozess von der Stadtspitze und der städtischen Kommunalpolitik in Bad Neuenahr-Ahrweiler begleitet. Bürgermeister Guido Orthen ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Andreas Lambeck begeistern konnten, hier im Ahrtal in den nächsten Jahren die Zukunft von Stadt und Region mit zu entwickeln. Lambeck wird mit seinen Erfahrungen im Bereich Destinationsentwicklung, Marketing, Digitales und Medien wichtige Impulse in unsere Arbeit einbringen. Wir haben eine schlagkräftige Geschäftsführung mit rund 40 Mitarbeitenden sowie zahlreichen Ehrenamtlichen in den Vereinen, die nun gemeinsam die Erfolgsstory des Ahrtals weiterschreiben werden.“

Das gesamte Ahrtal war bis zur Flutkatastrophe 2021 eine sehr erfolgreiche Urlaubs- und Gesundheitsdestination mit über 1,5 Millionen Übernachtungen und über 3,5 Millionen Tagestouristen. Diese einzigartige Kulturlandschaft wird nicht nur touristisch neu aufgebaut, sondern soll einen besonderen Maßstab an Nachhaltigkeit und Innovationskraft legen. „Das Ziel ist nicht nur, an die Erfolge von vor 2021 anzuknüpfen, sondern zukünftig auch neue Akzente zu setzen“, erklärte Senk. „Mit dem Nachhaltigen Tourismuskonzept Ahrtal 2025, dessen Endbericht wir gerade vorgestellt haben, halten wir den Kompass für die nächsten Jahre in den Händen. Jetzt geht es ans Eingemachte, nämlich die Umsetzung.“

Parallel dazu laufen bei der Marketing GmbH derzeit zum einen das Baumanagement für die neuen Kurparkparkliegenschaften mit Konzerthalle, Haus des Gastes und Stadtbibliothek sowie zum anderen die Planungen für die Neugestaltung des Kurparks auf Hochtouren. Auch ein Kurort-Entwicklungskonzept ist geplant. „Es gilt für uns, jetzt die Projekte anzugehen, jetzt Finanzierungen zu klären, jetzt aktiv die Zukunft von Bad Neuenahr-Ahrweiler und des Ahrtals zu gestalten“, so Geschäftsführer Jan Ritter. „Die Erweiterung der Geschäftsführung auf drei Personen bietet nun beste Voraussetzungen, allen anstehenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten besser gerecht zu werden und damit noch mehr Geschwindigkeit aufzunehmen.“

Andreas Lambeck freut sich sehr auf die zukünftigen Aufgaben im Ahrtal: „Es ist die einzigartige Chance, eine touristische Vorzeigeregion mitzugestalten, die es so nirgendwo anders in Deutschland gibt. Das ist nicht nur spannend, sondern ist mir auch ein besonderes Anliegen. Das Ahrtal hat mit seinen landschaftlichen Schönheiten, mit dem Weinbau, mit den engagierten Gastgebern und der herzlichen rheinischen Gastfreundschaft die besten Voraussetzungen dafür, die gesetzten Ziele zu erreichen. Hierbei möchte ich mit meinen Erfahrungen im Tourismus und im Marketing tatkräftig unterstützen.“ Lambeck startet im April in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wird aber noch für eine Übergangszeit vereinbarte Projekte bei der Innovations- und Marketingagentur Finn & Sawyer in Essen weiterführen.

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Dr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger ist neue Leiterin der Abteilung Schule und Religionsunterricht im Bistum Trier

Region/Trier – Führungswechsel in der Abteilung Schule und Religionsunterricht im Bistum Trier: Am 1. März wurde Albrecht Adam als Leiter verabschiedet; ihm folgt Dr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger. Zur Feier im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) kamen unter anderen Weihbischof Robert Brahm, Vertretungen der Landespolitik, der Aufsichts- und Dienstleitungsdirektion Trier, der Katholischen Büros in Mainz und Saarbrücken und der BGV-Leitung sowie der BGV-Mitarbeitervertretung, Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler sowie Freunde und Familie.

„Unsere Schulen sind ein Exportschlager der Kirche von Trier”, sagte Domvikar Matthias Struth, Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Bildung, in seiner Laudatio. Bildung sei der zentrale Schlüssel für eine tragfähige Gesellschaft und die Bistumsschulen leisteten durch die Vermittlung eines christlichen Menschenbildes einen wesentlichen Beitrag dazu. Dies zu betonen und voranzubringen, sei Albrecht Adam in rund 40 Jahren Berufsleben als Lehrer, Schulleiter und in der Schulabteilung des Bistums immer ein wichtiges Anliegen gewesen. „Danke für Deinen unermüdlichen Einsatz, Dein Mitdenken, Deine prägnanten Eingaben, Deine Geduld und Gelassenheit, für die gute Zusammenarbeit – vor allem bei der Entwicklung des Konzepts Jugend und Schulpastoral –, danke für Deinen Humor!”, so Struth.

Daran anknüpfend sagte Monsignore Ottmar Dillenburg, Leiter des Bereichs Personal: „Die Ära Albrecht Adam geht dem Ende zu. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, Dir danke zu sagen – für Dein großes Engagement über Jahre und Jahrzehnte in den verschiedensten Bereichen, für Dein Wirken für unsere Kinder und Jugendlichen. Du hast Dich stets mit ganzer Kraft für unsere Schullandschaft eingesetzt!”

Lobes- und Dankesworte kamen auch von Dr. Ralf Stammberger, Bistum Limburg, der als Vertreter der Schulabteilungsleitungen der deutschen Diözesen sprach, von Dr. Michael Thews (Ministerium für Bildung RLP) und von seiner saarländischen Kollegin Karin Schmitz. Carl Josef Reitz, Sprecher der Bistumsschulen, erinnerte in seiner Rede an Dirk Johann, der den Arbeitsbereich Kirchliche Schulen bis 2021 geleitet hatte und im vergangenen Jahr tragisch verstorben ist. An Adam gerichtet versicherte er im Namen der Leitungen der Schulen im Bistum Trier: „Den guten Steuermann erkennt man im Sturm. Dich und Dirk Johann während Corona in der Führung der Abteilung zu wissen, war ein Segen.” Zudem lobte Reitz die Einsetzung von Kerstin Schmitz-Stuhlträger als künftige Leiterin des Bereichs als „eine gute Entscheidung”. Karin Schmitz vom Ministerium für Bildung und Kultur im Saarland bekräftigte diese Aussage: Schmitz-Stuhlträger an der Spitze der Abteilung zu wissen, „gibt uns ein gutes Gefühl.”

Geschenk der Berufung

Der im Saarland lebende Adam bezeichnete seinen Berufsweg als „Geschenk der Berufung, die mir sehr viel Freude bereitet hat” und bedankte sich bei allen Weggefährten. Er betonte, dass es mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in Welt und Kirche wichtiger denn je sei, eine christliche Sicht einzubringen. An seine Nachfolgerin gerichtet sagte er: „Ich bin mir sicher, dass Du, liebe Kerstin, die Aufgaben meistern wirst – mit Weitblick und mit Kompetenz!” Dem schloss sich Domvikar Struth mit Verweis auf den Werdegang von Schmitz-Stuhlträger an, den man als Verbindung von Theologie, Pastoral und Bildung umschreiben könne – stets auf das Wohl der Menschen bedacht: „Ich bin überzeugt, dass Du die künftigen Herausforderungen mit Herzblut und Engagement stemmen wirst. Alles Gute und Gottes Segen für die neue Aufgabe!”

Kurzvita Albrecht Adam

In Saarlouis geboren, studierte Adam von 1977 bis 1983 in Trier katholische Theologie und Latein für das Lehramt an Gymnasien und absolvierte anschließend sein Referendariat in Dillingen. Nach einem kurzen Abstecher 1986 in die Erwachsenenbildung bei der KEB Saarland folgten fast 20 Jahre als Lehrer und später als stellvertretender Schulleiter am Arnold-Janssen-Gymnasium in St. Wendel, bevor er ab 2004 als Schulleiter der Marienschule Saarbrücken tätig war. Der Wechsel ins Generalvikariat nach Trier folgte 2014. Ab 2018 leitete er dort die Schulabteilung.

Kurzvita Dr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger

Die 1973 in Adenau geborene Schmitz-Stuhlträger studierte von 1993 bis 1999 in Trier Katholische Theologie und Anglistik für das Lehramt an Gymnasien. Von 2001 bis 2011 unterrichtete sie die Fächer Katholische Religion und Englisch am Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasium Trier. 2009 erhielt sie für ihre Doktorarbeit den renommierten Hieronymus-Nachwuchsförderpreis der Theologischen Fakultät Trier. Als Studiendirektorin war sie zehn Jahre lang (2011-2021) am Gymnasium Hermeskeil tätig, bevor sie im August 2021 die Leitung des Arbeitsbereichs Kirchliche Schulen im Bischöflichen Generalvikariat übernahm. Seit März 2024 ist sie Leiterin des Abteilung Schule und Religionsunterricht im Bistum Trier.

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Neues Dienstfahrzeug mit Schriftzug und Wappen für das Ordnungsamt Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes Bad Münstereifel in den Außendienst fahren, sind sie seit Kurzem in einem neuen Dienstfahrzeug unterwegs. Der Bau- und Feuerwehrausschuss der Stadt Bad Münstereifel hat die Anschaffung des Fahrzeugs im Juni 2023 beschlossen. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian überreichte den Schlüssel des Fahrzeugs nun in Anwesenheit der Fraktionsvorsitzenden und der Mitarbeitenden des Ordnungsamtes offiziell an Gina Burgwinkel-Ernst, Leiterin des Amtes für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Soziales.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und Kostenersparnis konnte die Stadtverwaltung das hochwertige Fahrzeug gebraucht erwerben. Der silberne Mercedes-Benz Citan Tourer bietet fünf Personen Platz und ist mit dem Schriftzug „Ordnungsamt“ und dem Wappen der Stadt Bad Münstereifel beklebt. Durch diese Gestaltung signalisiert das Fahrzeug den Bürgerinnen und Bürgern die Präsenz des Ordnungsamtes, wodurch das Sicherheitsgefühl gesteigert wird. Außerdem verbessert sich so die Ansprechmöglichkeit der Mitarbeitenden des Ordnungsamtes für die Bürgerinnen und Bürger.

Der Citan Tourer wird einerseits im alltäglichen Dienst, andererseits auch als Lotsen-, Erkundungs- und Warnfahrzeug in Gefahrenlagen eingesetzt werden. Der Kofferraum ist großzügig dimensioniert, um die vielfältigen Aufgaben des Ordnungsamtes bestmöglich ausführen zu können. Ein Trenngitter für den sicheren Transport von Fundstücken gehören ebenso zur Ausstattung wie Absperrmaterial, um Gefahrenstellen schnell sichern zu können. Unter anderem soll auf dem Fahrzeug in entsprechenden Situationen künftig die mobile Sirene der Stadt Bad Münstereifel, die das stationäre Sirenennetz der Stadt ergänzt, befestigt werden. Erfahrungsgemäß legt der Außendienst des Ordnungsamtes jährlich rund 50.000 Kilometer im Auto zurück.

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In Aachen achten Strecken-Kontrolleure auf sicheres Pflaster

Aachen – Damit die Fußwege in Aachen nicht zum gefährlichen Pflaster werden, ist Paul Schneider auf der Suche nach lockeren Pflastersteinen. An diesem Morgen führt sein Weg ihn rund um Dom und Rathaus durch die Aachener Altstadt. Als einer von sechs Streckenkontrolleuren beim Aachener Stadtbetrieb ist er schon um 7 Uhr unterwegs und dokumentiert mit seinem Tablet Gefahrenstellen für seine Kolleg*innen aus der Arbeitsvorbereitung für Straßenunterhaltung und Brückenbau. Sieht er einen losen Stein im Kopfsteinpflaster, holt er seinen gelben Kreidemarker raus und kennzeichnet ihn. Anschließend gibt er über das Tablet die Position des Schadens bekannt, hält die Echtzeit und Priorität der Reparatur fest. Bei Priorität drei muss sofort repariert werden. Bei zwei reicht es, den Belag innerhalb von ein paar Tagen instand zu setzen. Reparaturen der Priorität eins haben noch etwas Zeit oder müssen an Externe beauftragt werden.

Paul Schneider weiß, wie wichtig seine Arbeit ist: „Menschen, die hier beispielsweise rund um Dom und Rathaus in der Innenstadt entlanggehen, achten häufig nicht aufs Pflaster. Sie sehen sich die schönen historischen Gebäude an und fallen im schlimmsten Fall, wenn wir eine Gefahrenstelle nicht rechtzeitig beseitigen.“ Bei einer Tour durch die Aachener Innenstadt muss Paul Schneider acht Kilometer täglich zu Fuß absuchen. In den Außenbezirken können die Touren auch schonmal zwischen zehn und 15 Kilometern lang sein.

Insgesamt kontrollieren sie dabei zu Fuß eine Strecke von 978 Kilometern Fahrbahn, Geh- und Radwegen. Weil die Strecken in beide Richtungen inspiziert werden, kommen dabei insgesamt rund 1950 Kilometer zusammen. Je nach Verkehrsbedeutung begutachten die Kontrolleure die Bereiche unterschiedlich häufig. Fußgängerzonen wie in der Innenstadt sind einmal in der Woche dran, die übrigen Straßen im Durchschnitt etwa alle drei Wochen. Hinzu kommen rund 100 Kilometer Wirtschafts- und Feldwege, die durchschnittlich einmal im Quartal kontrolliert werden.

Das Natursteinpflaster ist besonders wartungsintensiv. Beinahe täglich ist ein Reparaturwagen in der Innenstadt unterwegs, um lose Steine zu befestigen und an einzelnen Stellen fehlendes Fugenmaterial nachzufüllen. „Gerade der Bereich um den Fischmarkt ist durch Lieferverkehr, Durchfahrende in die Annastraße oder Rennbahn hochfrequentiert, was Schäden in der Natursteinfläche verursachen kann“, erklärt Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau des Aachener Stadtbetriebs. Kehrmaschinen müssen häufiger Bereiche reinigen, die viel von Passant*innen genutzt werden, weil dort mehr Abfall anfällt. Neben dem Abfall kehren die Maschinen auch Fugenmaterial aus, sodass sich Pflastersteine lösen. Die Karnevalsumzüge im Februar haben den Belag zusätzlich beansprucht. Deshalb hat der Stadtbetrieb den Bereich Fischmarkt und Annastraße mit neuem Fugenmaterial versehen, damit dort vorerst keine neuen Reparaturen anfallen.

Streckenkontrolleur Paul Schneider macht seine Arbeit gerne. Am liebsten kontrolliert er am Klinikum, in der Innenstadt oder in Kornelimünster. „Da ist die Aussicht einfach sehr schön“, erzählt er. Aber egal wo er auch hingeht, auf den Bodenbelag achtet er immer: „Sogar im Urlaub gehe ich durch keine Fußgängerzone, ohne auf das Pflaster zu schauen“, gesteht der Streckenkontrolleur des Stadtbetriebs.

 

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Mechernicher auf dem Weg zur Diakonweihe

Mechernich/Aachen – Auf dem Weg zur Diakonenweihe ist der Mechernicher Familienvater Tilj Puthenveettil (45) vergangenen Samstag im Bischof-Hemmerle-Haus in Aachen zum Lektor und Akolythen (Kommunionhelfer) beauftragt worden.

Die Zeremonie wurde am Festtag des Heiligen Apostels Matthias von Generalvikar Thorsten Aymanns, Pfarrer Dr. Wilhelm Josef Derichs, dem Bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat, und Ausbildungsleiter Diakon René Brockers geleitet. Mit dem in Marmagen geborenen und in der Eifel und Kerala (Indien) aufgewachsenen Tilj Puthenveettil wurde Christoph Tenberken aus Mönchengladbach beauftragt.

Generalvikar Aymanns überreichte ihnen symbolisch die Heilige Schrift zur Verkündigung des Wortes Gottes sowie Kelch, Wein und Wasser für die Weitergabe der Eucharistie. Tenberken und Puthenveettil sind Teil eines insgesamt elf Diakonatsbewerber starken Vorbereitungskursus aus den Bistümern Aachen (2), Essen (3) und Köln (6) und unterziehen sich vier Jahre lang theologischen und pastoralen Studien zur Vorbereitung auf die für den November 2028 geplante Weihe.

Tilj Puthenveettil ist Sekretär des Generalsuperiors Jaison Thazhathil beim Ordo Communionis in Christo in Mechernich, Pfarrergemeinderatsvorsitzender des syro-malankarisch katholischen Gemeinde in Bonn und darüber hinaus mit seiner Frau Anuja und den Töchtern Jennifer und Joann auch in der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Mechernich präsent und aktiv.

Wie Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer betont, soll der Diakonatsbewerber im Mechernicher Pastoralteam seine praktische liturgische und seelsorgerische Ausbildung und Begleitung erhalten, Diakon Manfred Lang ist sein Mentor. Der 64jährige gebürtige Bleibuirer erhielt dazu am Samstag in Aachen ebenfalls seine Beauftragung durch das Bistum.

Tilj Puthenveettil wurde von seinen Eltern Joseph und Sosamma geprägt und kirchlich sozialisiert, ebenso von Patenonkel Hubert Poth und seiner Frau Thekla in Marmagen. Er besuchte zunächst das Hermann-Josef-Kolleg der Salvatorianer im Kloster Steinfeld. Nach der sechsten Klasse ging die Familie zurück nach Indien, wo Tilj nach der zehnten Klasse auf das katholische Saint-Berchmann-College wechselte.

Fließend dreisprachig

Tilj lernte in Kerala neben dem ihm von Deutschland her bekannten römischen Ritus auch die kirchlichen Gebräuche und Messfeiern der syro-malankarisch katholischen Kirche kennen. Er ist in beiden Kulturen zu Hause und spricht perfekt Deutsch, Englisch und Malayalam, die Sprache der indischen Thomaschristen.

Ab dem 19. Lebensjahr studierte er am St.-Marys-Seminar drei Jahre westliche und östliche Philosophie, an den Wochenenden verrichtete er immer wieder soziale Arbeit in den Slums. Er war ein Studienfreund des heutigen Generalsuperiors Jaison Thazhathil bei der Communio in Christo in Mechernich, den er mittlerweile als Privatsekretär unterstützt.

Sein Soziales Jahr im Priesterseminar absolvierte er in einer Pfarrei und im Priesterseminar als „Vocation Promoter“, der junge Leute für das Priesteramt motivieren sollte. Als bereits eingekleideter Priesteramtskandidat entschied sich Tilj Puthenveettil auch auf den Rat seines Großerzbischofs, Baselios Kardinal Cleemis Katholikos, für ein Leben mit Familie und „in der Welt“. Er wurde Übersetzer bei der Firma Bosch und bei der Deutschen Botschaft und kam Anfang der 2010er Jahre mit seiner vierköpfigen Familie nach Deutschland. Seit 2015 lebt er in Mechernich.

Christoph Tenberken, der zweite Aachener Diakonatsbewerber, der seine Beauftragung zum Lektor und Akolythen ebenfalls am Samstag im Bischof-Hemmerle-Haus erhielt, ist Referent für Fundraising und Mitgliederbetreuung beim Deutschen Verein für das Heilige Land, verheiratet und hat ebenfalls zwei Töchter. Er gehört zur Pfarrgemeinde St. Matthias in Mönchengladbach-Wickrath.

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Feuerwehreinsatz am Luisenhospital Aachen – Feuer im Bettenbereich ist gelöscht

Aachen – Eine entscheidende Nachricht für den Stab der Feuerwehr ging gestern am späten Abend ein: Der Brand im Bettenbereich des Luisenhospitals Aachen ist gelöscht, der Bereich ist rauchfrei. Gegen fünf Uhr am Nachmittag war in der Leitstelle der Aachener Feuerwehr die Nachricht eingegangen, dass im Luisenhospital ein Brand vorliege.

Im Zuge der aktuellen Entwicklung rund um den Polizeieinsatz zur Bedrohungslage ist im Verlauf des gestrigen Abends der Einsatz vor Ort auf 111 Kräfte angewachsen, darunter befindet sich auch der Rettungsdienst der Feuerwehr.

Insgesamt waren 396 Personen in Aktion, dazu gehören neben den Kräften vor Ort auch weitere Bereitschaften im Umfeld ebenso wie der 30köpfige Stab in den Räumen der Feuerwehr mit Mitarbeitenden von Feuerwehr und Verwaltung.

73 betroffene Personen aus dem Luisenhospital werden betreut. Vier Personen aus der Intensivstation müssen in andere Krankenhäuser transportiert werden. 270 Patienten können im Krankenhaus bleiben. Die Notfallseelsorge ist mit elf Personen vertreten.