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Impfungen für Kinder und Jugendliche im Impfzentrum Mayen-Koblenz bis 13. August ohne Termin möglich

Polch/Mayen-Koblenz – Bis 13. August ohne Termin in Polch impfen lassen. Nachdem die Gesundheitsministerkonferenz Impfangebote für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren beschlossen hat, können diese auch im Mayen-Koblenzer Impfzentrum in Polch durchgeführt werden. Bis zum 13. August sind Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung zu den regulären Öffnungszeiten des Impfzentrums möglich. Dieses Angebot gilt natürlich auch weiterhin für Erwachsene, die ihre Erstimpfung erhalten möchten. Das Impfzentrum in Polch hat Montag bis Freitag 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr
geöffnet. Samstag und Sonntag ist das Impfzentrum geschlossen.

Mitzubringen von Personen unter 18 sind die Gesundheitskarte und wenn vorhanden der Personalausweis. Außerdem muss ein Sorgeberechtigter anwesend sein oder eine schriftliche Vollmacht inklusive Kopie des Personalausweises des Sorgeberechtigten vorliegen. Erstimpfungen von Personen über 18 Jahren finden mit Moderna statt. Erstimpfungen von Kindern und Jugendlichen (12-17 Jahre) werden mit Biontech durchgeführt.

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Bürger* innentreff im Kapuzinerkarree Aachen neu eröffnet

Aachen – Nachdem der lange geplante Bürger*innentreff der Stadt Aachen im Juni notgedrungen digital gestartet war, können Bürger*innen das Gespräch mit Vertreter*innen der Stadt und der Politik ab sofort wie ursprünglich vorgesehen persönlich suchen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen eröffnete am gestrigen Dienstag, 03. August gemeinsam mit Bürgermeisterin Hilde Scheidt, den Bürgermeistern Holger Brantin und Norbert Plum, dem Ausschussvorsitzenden des Bürgerforums Mathias Dopatka und der Leiterin des Fachbereichs Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung Dana Duikers den Bürger*innentreff im Oecher Lab am Kapuzinergraben 19.

Dialog persönlich vor Ort

„Alle wissen, wie wichtig mir der persönliche Kontakt zu den Bürger*innen ist. Während der Hochinzidenzzeit waren Videokonferenzen eine gute Lösung, jetzt freue ich mich aber umso mehr, endlich wieder in direkten Kontakt mit den Menschen treten zu können“, erklärt Keupen, „Aachen hat sich mit einer Vielzahl von Akteur*innen auf den Weg gemacht, eine innovative Kommune des Bürger*innendialogs zu werden und die Zukunft der Stadt gemeinsam mit der Stadtgesellschaft zu gestalten.“

Das bestätigten auch Dopatka und die Bürgermeister*innen und luden herzlich dazu ein, sie ohne die Hürde eines Antrags oder eines politischen Forums im neu eröffneten Bürger*innentreff zu besuchen.

So herrschte am Eröffnungstag auch gleich reges Treiben. Die Gelegenheit zu Gesprächen wurde intensiv genutzt. Ein Besucher outete sich sogar als erster Teilnehmer des digitalen Bürger*innendialogs. Die Veranstaltung wurde begleitet von Gitarrenmusik aus der städtischen Musikschule. Csaba Szekely, Leiter des Gitarrenorchesters gab sich die Ehre, selbst zu diesem Anlass aufzutreten. Mit der Öffnung um 13 Uhr blieben Aachener*innen ganz nach Konzept auch zufällig stehen, um gleich den Dialog zu suchen.

Die nächsten Termine

Ab sofort werden jeden Dienstag von 11 bis 18 Uhr Ansprechpartner*innen aus der Verwaltung zum Gespräch mit Aachener Bürger*innen vor Ort sein, um Fragen zu beantworten, Anregungen entgegenzunehmen und das Vorgehen der Verwaltung zu erklären. Ein Termin ist dafür nicht nötig.

Die Oberbürgermeisterin lädt persönlich zweimal im Monat zum offenen Austausch in den Bürger*innentreff ein. Nächster Termin ist der 10. August, 19 bis 20.30 Uhr. Auch die Bürgermeister*innen und das Bürgerforum wollen regelmäßig mit den Bürger*innen vor Ort ins Gespräch kommen. Holger Brantin startet am 10. August die Runde und wird von 16 bis 18 Uhr vor Ort sein. Erster Termin des Bürgerforum mit Mathias Dopatka ist der 31. August, ebenfalls 16 bis 18 Uhr.

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Mobiles Impfen im Hochwasser-Schadensgebiet Stadt Bad Münstereifel

Bad Münstereifel/Euskirchen – Zwei mobile Covid-19 Impfstellen des Impfzentrums Marmagen im Hochwasser-Schadensgebiet der Stadt Bad Münstereifel im Einsatz. Das Impfangebot richtet sich an die Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Bereiche der Stadt Bad Münstereifel. Gerne kann das Impfangebot ebenfalls von Menschen außerhalb des direkt betroffenen Hochwassergebietes im Bereich der Stadt Bad Münstereifel angenommen werden. Gerne gilt das Impfangebot auch für im betroffenen Gebiet tätige Helferinnen und Helfer sowie dort tätige Unternehmen.

  • Impfangebot 1: 06.08.2021, 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Arloffer Thonwerke, Kirchheimer Straße 9, 53902 Bad Münstereifel
  • Impfangebot 2: 06.08.2021, 16.00 Uhr bis 19:00 Uhr, Mimi-Renno-Halle, Im Goldenen Tal 8, 53902 Bad Münstereifel

Es besteht bei Erstimpfungen freie Impfstoffwahl innerhalb der COVID-19-Impfstoffe der Impfstoffhersteller BioNTech, Moderna und Johnson&Johnson. Für die Aufklärung und Beratung stehen Impfarzt*innen zur Verfügung.

Alle für die Impfung zu vervollständigenden notwendigen Informations-, Aufklärungs- und Einwilligungsunterlagen werden von den mobilen Impfstellen zur Verfügung gestellt. Sollte zur Impfung kein Impfausweis/Impfbuch vorgelegt werden können, so wird nach der Impfung ein neues Impfbuch mit Eintragung der Impfung ausgehändigt. Ein Angebot zur Zweitimpfung bei den Impfstoffen der Impfstoffhersteller BioNTech und Moderna wird beim Ersttermin gleichzeitig angeboten, gerne auch verbindlich festgelegt. Für den Impfstoff des Impfstoffherstellers Johnson&Johnson steht derzeit keine Zweitimpfung an.

Sollten Bürgerinnen und Bürger bis zu 2 Wochen vor dem 06.08.2021 eine anderweitige Impfung erhalten haben, so kann eine Impfung „COVID-19“ zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgen.

Zur Impfung ist der Personalausweis mitzubringen. Sollten persönliche Unterlagen im Rahmen der Hochwasserkatastrophe verloren gegangen sein, so werden die Bürgerinnen und Bürger dennoch gerne zur Impfung eingeladen. Wir werden eine Lösung zur Identifikation herstellen können.

Nach der Impfung wird noch mindestens 15 Minuten im Nachbeobachtungsbereich der Impfstellen empfohlen. Bitte beachten Sie je nach Wetterlage einen ggfls. Regenschutz.

Eine Voranmeldung oder Terminfestlegung zur Impfung ist in den genannten Zeiträumen nicht erforderlich.

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Dringend: Wohnraum für Hochwasser-Betroffene in Wachtberg gesucht

Wachtberg – Die Gemeinde Wachtberg bittet gemeinsam mit der Katholischen und der Evangelischen Kirchengemeinde Wachtberg um Ihre Unterstützung. Nach wie vor suchen viele vom Hochwasser betroffene Menschen eine Wohnung.

Gesucht werden Wohnungen aller Größen, sowohl kleinere Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen als auch größere Wohnungen/Häuser für Familien – jeweils für längerfristig bis zu zwei Jahren oder auch dauerhaft. Sollten Sie über eine freie Wohnung bzw. ein Haus verfügen und vermieten wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

Bürgermeister Jörg Schmidt, Pfarrer Michael Maxeiner sowie Pfarrerin Kathrin Müller und Pfarrer Günter Schmitz-Valadier danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung!

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NRW-Innenminister Herbert Reul zu Gast bei der Beratungsstelle „Wegweiser“ in der Region Aachen

Aachen – NRW-Innenminister Herbert Reul besuchte jetzt die Beratungsstelle „Wegweiser“ in der Region Aachen und nutzte seinen Aufenthalt vor Ort zu einem persönlichen Austausch mit den Berater*innen über ihre präventive Arbeit und alltägliche Herausforderungen. Minister Reul zeigte große Wertschätzung gegenüber dem Engagement und dem mittlerweile aufgebauten, breiten Netzwerk, in dem vor Ort gearbeitet wird.

„Wegweiser“ ist das Präventionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen Islamismus. Es soll mögliche Radikalisierungsprozesse bei vorwiegend Jugendlichen und jungen Heranwachsenden in ihren Anfängen verhindern. Das Programm startete im März 2017 in der Region Aachen. Innerhalb der Stadtverwaltung Aachen ist es beim Fachbereich „Wohnen, Soziales und Integration“ angesiedelt und in der Abteilung „Integration und Nadelfabrik“ verortet. Seit 2017 bestehen Kooperationen mit der Regierung der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und seit 2019 gibt es eine gemeinsame Trägerschaft von Stadt und StädteRegion Aachen.

Bereits am 22.06.2021 wurde bei der Landespressekonferenz zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2020 die Namensänderung des Programms in „Wegweiser – Gemeinsam gegen Islamismus“ (zuvor: Wegweiser – Gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus) bekannt gegeben. „Wegweiser“ engagiert sich in seiner Präventions- und Sensibilisierungsarbeit damit nun auch erkennbar gegen alle Gruppierungen des Islamismus. Damit wird die Arbeit der bestehenden 25 Beratungsstellen in NRW – auch in Aachen – umfassender dargestellt.

In Abgrenzung zu der Religion Islam ist Islamismus eine extremistische politische Ideologie mit religiösen Begründungsmustern, welche die freiheitlich-demokratische Gesellschaft gefährdet und sie sogar teilweise abschaffen will. Damit hat die Ideologie des Islamismus nichts mit dem Glauben der Muslime*innen zu tun und ist nicht mit der Religion des Islams zu verwechseln.

Die Beratungsteams in Aachen und an den anderen Standorten leisten wertvolle Arbeit und einen wichtigen Beitrag, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Religion für Extremismus und Gewalt missbraucht wird“, so die Aussage des Wegweiser-Teams vor Ort.

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Partnerlandkreis Sonneberg unterstützt von Hochwasser Betroffene im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Zur Unterstützung betroffener Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis und um ein Zeichen der partnerschaftlichen Verbundenheit zu setzen, leistete der Bitburg-Prümer Partnerlandkreis Sonneberg in Thüringen eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an das gemeinsame Spendenkonto von DRK und Kreisverwaltung. Weitere 5.000 Euro wurden vonseiten der Sparkasse Sonneberg gespendet.

Darüber hinaus halfen bei der Bewältigung der Unwetterkatastrophe in den zurückliegenden Wochen engagierte Einsatzkräfte von Feuerwehren, DRK und THW in den am schlimmsten betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz. 26 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bildeten mit zwei weiteren Trupps aus dem Nachbarlandkreis Hildburghausen einen Einsatzzug „Südthüringen“. Gemeinsam mit einem weiteren Feuerwehr-Trupp aus Erfurt wurden sie vor Ort in Schuld und Sinzig eingesetzt. Hier halfen sie bei der Personensuche und bei Sicherungsmaßnahmen. Ebenfalls im Einsatz an der Ahr waren auch Kräfte des THW Ortsverbands Sonneberg sowie des DRK Sonneberger Kreisverbands. So half das THW Sonneberg beispielsweise in Sinzig, um örtlich wieder eine Stromversorgung herzustellen. Das DRK wiederum kümmerte sich vornehmlich um Logistik, Hilfeleistung und Versorgung.

„Der Landkreis Sonneberg dankt allen Helferinnen und Helfern herzlich für ihre Einsatzbereitschaft, die einfach nur großartig ist. Danken wollen wir zudem allen Mitmenschen, die in Form von Sach- und Geldspenden aufrichtige Anteilnahme zeigen“, erklärt Vize-Landrat Jürgen Köpper. Der Bitburg-Prümer Kreisbeigeordnete Rudolf Rinnen ergänzt: „Das enorme Engagement unseres Partnerlandkreises Sonneberg wissen die Menschen in der Eifel überaus zu schätzen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung in ganz vielfältiger Weise.“

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Neue Auszubildende in der Stadtverwaltung Alsdorf

Alsdorf – Zum Ausbildungsstart begrüßten der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen sowie der Personalamtsleiter Andreas Schäfer fünf neue Auszubildende für den Beruf des/der Verwaltungsfachangestellten.

Stellvertretend für den Personalrat begrüßte die Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung Anne Lothmann die neuen Auszubildenden an ihrem ersten Tag in der Stadtverwaltung Alsdorf.

Elena Andrich, Marie Sophie Dohms, Julia Nacken sowie Nico Richert und Tim Schmitz werden in den nächsten drei Jahren die vielfältigen und attraktiven Aufgabengebiete in einer Kommunalverwaltung kennenlernen.

Seit Jahren bietet die Stadtverwaltung Alsdorf Ausbildungsplätze in unterschiedlichen Berufsfeldern der öffentlichen Verwaltung an und bildet bedarfsorientiert aus.

Insgesamt werden bei der Stadt Alsdorf in diesem Ausbildungsjahrgang 19 Auszubildende und Anerkennungspraktikant/innen für verschiedene Berufe (Erzieher/in, Verwaltungsfachangestellte/r) ausgebildet. (apa)

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Der Aachener Stadtbetrieb begrüßt seinen Nachwuchs

Aachen – Am gestrigen Dienstag, 03. August, wurden die neuen Auszubildenden des Aachener Stadtbetriebs im Depot in der Talstraße unter dem Motto „Schön, dass du da bist!“ vom Ressortleiter für Zentrale Dienste und Recht, Marlon Knops, und der Ausbildungsleiterin, Michaela Landskron, begrüßt. Die insgesamt zwölf Auszubildenden lernten die Strukturen des Stadtbetriebs und seine wichtige Rolle für die Stadt Aachen kennen, denn: „Der Aachener Stadtbetrieb macht Aachen schön, sauber und sicher“, betonte Knops die wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

Landskron zeigte auch die vielseitigen Möglichkeiten auf, die sich den Nachwuchskräften für zukünftige Aufgaben bieten: „Wir ermöglichen sehr viele Fortbildungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.“ „Unser Standard ist hoch. Wir wollen gute Azubis ausbilden“, beschrieb Andreas Wolff, Ausbilder der Stadtgärtnerei, die hohen Ansprüche, die an die Auszubildenden gestellt werden.

Vier Auszubildende starten als Garten- und Landschaftsbauer*innen, zwei als Blumen- und Zierpflanzgärtnerinnen, zwei als Friedhofsgärtner, einer als Kfz-Mechatroniker, zwei als Tiefbaufacharbeiter und einer als dualer Student zum Bauingenieur mit dem Schwerpunkt Straßenbau.

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Landkreis Bernkastel-Wittlich bringt Online-Beteiligungs-Plattform auf den Weg

Wittlich – Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich bringt eine neue Online-Plattform zur Bürgerbeteiligung auf den Weg. Ab kommenden Montag, 9. August 2021 können die Bürger auch digital an der Gestaltung ihres Landkreises mitwirken. Die Plattform basiert auf der Open-Source-Plattform Consul, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet und inzwischen weltweit zum Einsatz kommt. Die Plattform steht allen interessierten Bürgern kostenlos zur Verfügung. Sie bietet die Möglichkeit, Ideen einzubringen, sich an Diskussionen zu beteiligen und an Entscheidungen des Landkreises teilzunehmen.

„Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger auch zu Corona-Zeiten ihr Leben vor Ort aktiv mitgestalten können. Mit der Online-Beteiligungsplattform nutzt die Kreisverwaltung die Chance der Digitalisierung, um eine zeitgemäße Bürgerbeteiligung zu bieten. Wir freuen uns daher, wenn das Angebot der Beteiligungsplattform rege genutzt wird und sind gespannt auf neue Ideen und lebhafte Diskussionen“, so Gregor Eibes, Landrat vom Landkreis Bernkastel-Wittlich.

Die Beteiligungsplattform richtet sich ausdrücklich an alle Menschen im Landkreis, unabhängig von ihrem Alter, ihrem Geschlecht oder ihrer Herkunft. Seit 2018 verfolgt der Landkreis Bernkastel-Wittlich die Erstellung eines Kreisentwicklungskonzepts. Ziel dieses Konzepts ist es, die gleichwertige Entwicklung der verschiedenen Teilräume des Landkreises – Eifel, Mosel und Hunsrück – zu fördern oder zu deren Erhalt beizutragen. Dabei werden gezielt die Bereiche Klimaschutz, Arbeits- und Fachkräftesicherung, familienfreundlicher Landkreis und Digitalisierung betrachtet. In einer intensiven Arbeitsphase mit verschiedenen Workshops wurden für diese vier Themenbereiche Handlungsschwerpunkte und Maßnahmen identifiziert. Durch die Bürgerbeteiligung als wichtigem Bestandteil der Kreisentwicklung werden die Bürger in den Prozess eingebunden. Die Ergebnisse der Beteiligung werden in das Kreisentwicklungskonzept einfließen.

Mit dem Modellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“ unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering ausgewählte Landkreise bei der Entwicklung und Erprobung digitaler Lösungen. Dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, als einem von sieben ausgewählten Modellregionen, bietet das Modellvorhaben vielfältige Möglichkeiten einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft zu setzen. Die Online-Beteiligungsplattform knüpft daran an und bietet eine sichere und zuverlässige Lösung zur gemeinsamen digitalen Partizipation.

Die Teilnahme an der Online-Beteiligungsplattform ist über die Internetseite bw.landkreise.digital möglich. Im ersten Schritt ist eine Registrierung erforderlich. Anschließend erhalten Sie einen Bestätigungslink per E-Mail. Nach der Bestätigung steht die digitale Bürgerbeteiligung für Sie bereit. Die Plattform lässt sich von jedem mobilen Endgerät und PC über den Browser aufrufen. Die Beteiligung zum integrierten Kreisentwicklungsprozess wird für zwei Monate auf der Plattform verfügbar sein. Weitere Beteiligungsprozesse diverser Themen werden nach und nach ergänzt.

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Hochwasser-Katastrophe in Eschweiler: Realschule Patternhof, größte Realschule in NRW, zieht temporär nach Würselen

Eschweiler – Die Stadt Eschweiler ist mit insgesamt fünf ihrer 16 Schulen stark von der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 betroffen.
Zwei Grundschulen, die Hauptschule, die Realschule und die Förderschule sind zum Großteil nicht nutzbar, für rund 2000 Schülerinnen und Schüler müssen alternative Schulräume gefunden werden.

Die Städtische Realschule Patternhof, die größte Schule der Stadt Eschweiler und die größte Realschule im Land NRW mit knapp 1.000 Schülerinnen und Schülern ist extrem durch das Hochwasser beschädigt worden.

Das Gebäude wurde derart geflutet, dass der komplette Keller unter Wasser stand, das Erdgeschoss, die angebaute Mensa und die Sporthalle. Die Folgeschäden stehen noch nicht abschließend fest. Der bereits abzusehende Sanierungsbedarf besteht größtenteils im Entfernen von Böden, Estrichen, Putz und Türen sowie in der Sockel- und Bodenerneuerung und dem Austausch von Fenstern. Des Weiteren müssen große Teile der Haustechnik und der Heizungs- und Lüftungsanlage erneuert werden.

Insgesamt ist mit einem Schadensaufkommen von mindestens 2,25 Mio. Euro zu rechnen. Hinzu kommt ein Inventarschaden von knapp 250.000 Euro.

Nachdem das Ausmaß der Schäden und der große Sanierungsaufwand mehr und mehr klar wurden, zeichnete sich ab, dass auch ein Unterrichten in den von der Flutkatastrophe direkt nicht betroffenen Räumen in den Obergeschossen nicht möglich ist. Sämtliche Kellerräume wurden geflutet, sodass nur ca. 10 % der Einrichtung geborgen und aufgearbeitet werden können.

Vor diesem Hintergrund stand der Schulträger vor der großen Herausforderung, neben den zu stemmenden Teilauslagerungen der anderen Schulen, die kom-plette Schule zu evakuieren.

Ende Juli unterbreitete dann die Stadt Würselen das Angebot, der Stadt Eschweiler zu helfen. Sie erklärte sich bereit, ihre ehemalige Realschule komplett für die Dauer der Sanierung in Eschweiler zur Verfügung zu stellen. Das Gebäude wird seit rund einem Jahr nicht mehr schulisch genutzt, wohl aber von der örtlichen VHS und politischen Fraktionen. Daher hat die Stadt Würselen auch einen erheblichen Aufwand unternommen, das Gebäude für die Stadt Eschweiler betriebsbereit zu gestalten. Der Umfang des Umzuges der Realschule von Eschweiler nach Würselen hält sich in einem vertretbaren Rahmen, da die ehemalige Realschule in Würselen noch größtenteils möbliert ist und über ein gut erhaltenes Inventar verfügt.

„Für Eschweiler ist die Bereitstellung der Räume in Würselen ein Geschenk für die Schülerinnen und Schüler. Wir sind sehr dankbar für diese große Unterstüt-zung“, so Eschweilers Bürgermeisterin Nadine Leonhardt.

Auch die Schulleitung, vertreten durch die Schulleiterin Frau Silbernagel und den stellv. Schulleiter Herrn Biener sind für die Hilfsbereitschaft dankbar und freuen sich über das Angebot, allen Schülerinnen und Schülern nach den Ferien einen Schulort anbieten zu können.

„Es ist eine Selbstverständlichkeit, wir verfügen hier über die räumliche Ressource und für uns ist es selbstverständlich, dann in dieser Lage zu unterstützen, erklärt Würselens Bürgermeister Roger Nießen.

Eine Herausforderung stellt die Regelung des Schülertransports dar. Die ASEAG versucht ihr Möglichstes, die erforderliche Anzahl der benötigten Busse zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Die Details werden zurzeit noch geklärt. Voraussichtlich werden alle Schülerinnen und Schüler der Realschule ab E-schweiler Bushof nach Würselen gefahren. Die genauen Abfahrtzeiten für Hin- und Rückfahrten werden den Eltern noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Alle Eltern werden einen Elternbrief erhalten, in dem Sie über die neue Schulsituation informiert werden.

Dennoch wird die Schulgemeinde und die Öffentlichkeit und Eltern um Verständnis gebeten, dass es zumindest am Anfang noch zu Störungen und Verzögerungen im Schulalltag kommen wird.

Wenngleich die Dauer der Auslagerung noch nicht klar ist, ist zunächst davon auszugehen, dass das erste Halbjahr des neuen Schuljahres für die Schülerschaft der Realschule Patternhof in Würselen stattfinden wird.