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GEMA unterstützt vom Hochwasser betroffene Betriebe

Region/München – Die GEMA unterstützt Betriebe in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten mit weitreichenden Kulanzregelungen. Die Verwertungsgesellschaft für Musik gewährt ihren Kunden Zahlungsaufschübe und akzeptiert außervertragliche Kündigungen. Zusätzlich unterstützt die GEMA Benefizveranstaltungen mit einem Preisnachlass.

Nach den monatelangen coronabedingten Schließungen sehen sich Gastronomen, Einzelhändler und Veranstalter in den vom Hochwasser betroffenen Regionen einer weiteren existenzgefährdenden Krise gegenüber. Um die Betriebe in dieser schweren Zeit zu unterstützen, reagiert die GEMA mit weitreichenden Kulanzregelungen für Kunden, die unmittelbar von dem Hochwasser betroffen waren.

Ihren Kunden aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten, die ausstehende Forderungen aktuell nicht bezahlen können, gewährt die GEMA ein verlängertes Zahlungsziel bis zum 31.10.2021. Die Betriebe müssen sich dafür lediglich schriftlich bei der GEMA melden. Ein zusätzlicher Nachweis ist nicht erforderlich. Sollten die Betriebe im Rahmen der Vertragslaufzeit nicht wieder öffnen können, akzeptiert die GEMA Kündigungen außerhalb der vertraglich geregelten Fristen.

Veranstaltungen, die aufgrund des Hochwassers ausfallen mussten, werden von der GEMA storniert. Sollten bereits Zahlungen getätigt worden sein, werden die Kosten erstattet. Auch hier genügt eine formlose Meldung durch den betroffenen Veranstalter an die GEMA.

Benefizveranstaltungen für den Aufbau der betroffenen Regionen und zur Hilfe der Opfer des Hochwassers unterstützt die GEMA mit einem Preisnachlass von 10 Prozent auf den geltenden Tarif. Voraussetzung ist, dass alle Einnahmen der Veranstaltung Menschen zugutekommen, die durch das Hochwasser in Not geraten sind. Die teilnehmenden Künstler dürfen keine Gage für ihren Auftritt bekommen und der Veranstalter muss der GEMA einen Beleg der Spenden sowie eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben im Nachgang an die Veranstaltung vorlegen.

Mit diesen Maßnahmen möchte die GEMA die durch Corona bereits schwer getroffenen Betriebe möglichst schnell und unkompliziert unterstützen. Alle Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten finden betroffene Betriebe auf der Webseite der GEMA unter: www.gema.de

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von rund 80.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

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Initiativen für mehr biologische Vielfalt tauschen sich aus

Kehrig/Mayen-Koblenz – Insektenfreundliches Kehrig besichtigt. Zahlreiche Initiativen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz haben sich das Ziel gesetzt, ihre Heimatgemeinden wieder blütenreicher und freundlicher für Mensch und Tier zu gestalten. Bei einem Treffen im Rahmen des Projektes „Mehr als nur Grün“ des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz trafen sich Initiativen aus Kehrig, Nachtsheim, Spay und Bell zum gemeinsamen Austausch.

Gastgeber des Treffens war die Initiative „Kehrig summt“, die bereits über viel Erfahrung in der Anlage von Biodiversitätsflächen in der Gemeinde verfügt. Ein Spaziergang durch den Ort führte zu verschiedenen Projekten, die in den letzten Jahren verwirklicht wurden. Die neuste Fläche entsteht gerade an der Elztalhalle, der Mehrzweckhalle des Ortes, und steht unter dem Motto „VEREINT ARTENVIELFALT SCHAFFEN“. Hier wird ein Teil des Schotterparkplatzes in ein blühendes Biotop umgewandelt. Umgeben von einer Trockenmauer entsteht ein Standort mit naturnaher, insektenfreundlichen Bepflanzung. Die Bepflanzung soll im Herbst erfolgen, das Beet selber ist schon vorbereitet. Besonderer Wert wurde dabei auf heimische Materialien gelegt. Die Einfassung besteht aus recyceltem Tuffstein, die Basaltsteine, die Eidechsen ein zu Hause bieten sollen, waren früher in Straßen verbaut und das Holz, welches Lebensraum für Tiere bietet, stammt aus dem Kehriger Wald. Besonders freute sich Iris Fuhrmann, Initiatorin von „Kehrig summt“, über die zahlreiche Unterstützung aus den Vereinen des Ortes: „Die Beteiligung bei der Umsetzung des Projektes zeigt, dass das Anliegen unserer Initiative, die biologische Vielfalt zu fördern, in Kehrig immer mehr an Rückhalt gewinnt.“ Insgesamt haben 25 Personen in Kleingruppen, Corona-konform an dem Beet aktiv mitgearbeitet.

Vor dem Gemeindebüro wurde in 2018 ein Blumenschotterrasen angelegt. Relativ tritttolerante, trockenheitsliebende und robuste Pflanzen wurden dort eingesät. Nachdem sich diese Fläche in den beiden letzten Jahren bei extremer Trockenheit und Hitze nur sehr schlecht entwickeln konnte, ist jetzt ein bunter Teppich an Pflanzen zu sehen: tiefrote Kathäuser Nelken stehen neben blauen Berg-Sandglöckchen sowie weißem und gelbem Sedum. Ähnliche Erfahrungen haben auch die anderen Initiativen gemacht: Die Entwicklung von Blühflächen hängt von vielen Faktoren ab, sodass sich diese nicht immer vorhersagen lässt. Hier ist Geduld und Durchhaltevermögen bei den Verantwortlichen in der Gemeinde und auch Toleranz der Mitbürger gefragt. „Die Natur braucht Zeit sich zu entwickeln und darf oder muss auch einmal unordentlich aussehen. Dafür wird man am Ende meist mit wunderschönen mehrjährigen Blühflächen und regem Treiben der Insekten belohnt“, erklärt Rüdiger Kape, Koordinator der integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz.

Auf dem Friedhof in Kehrig wurde das Projekt „Paradiesischer Friedhof in Kehrig“ von Anni Keiffenheim vorgestellt, für welches sich der Gemeinderat einstimmig ausgesprochen hatte. Der nun umgestaltete Teil des Friedhofes wurden vor vielen Jahren als Erweiterungsfläche angelegt, aber bisher nicht benötigt. Anstatt diese Bereiche ständig nur zu mähen und als Rasenfläche zu pflegen, hat man sich entschlossen, hier regionales Wiesensaatgut auszubringen. Zusätzlich wurden einzelne Sträucher wie heimische Rosen, Salweiden und Geißblatt gesetzt, um Insekten über alle Jahreszeiten hinweg einen breiten Speiseplan zu bieten. Neben den Nahrungsräumen sind Insekten auch auf Räume für die Brut und zum Überwinter angewiesen. Als Winterquartier sollten deshalb immer Teile der Wiesen nicht gemäht werden und als Unterschlupf erhalten bleiben.

Am Ende des Rundganges wurden zwei neu angelegte Streuobstwiesen mit heimischen Obstsorten und blütenreichen Wiesen besichtigt. Die Frage der Mahd, die alle Initiativen immer wieder beschäftigt, wurde hier intensiv erörtert. Am besten ist eine Mahd mit einem Balkenmäher, der anders als ein Mulchgerät nicht alles kurz und klein schlägt, sondern den Tieren der Wiese ein Überleben ermöglicht. Dies ist insbesondere dann gewährleistet, wenn die Mahdhöhe auf 10 Zentimeter und mehr eingestellt ist und die Mahd abschnittweise erfolgt, um nicht mit einem Schlag alle Nahrungs- und Lebensräume der Insekten zu zerstören. Alle Anwesenden waren sich einig den Austausch fortzuführen und voneinander zu lernen und beim nächsten Mal eine andere engagierte Gemeinde des Landkreises zu besuchen.

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Gemeinde Simmerath fuhr erneut die meisten Kilometer pro Einwohner mit dem Fahrrad

Simmerath – Beim diesjährigen Stadtradeln der StädteRegion Aachen war die Gemeinde Simmerath wieder unter den Spitzenreitern: 221 aktive Teilnehmer in 17 Simmerather Teams radelten insgesamt
72.429 Kilometer. Damit fuhr jeder Teilnehmer im Durchschnitt fast 330 Kilometer mit dem Fahrrad. Auf die Einwohnerzahl gerechnet, fuhren die Simmerather also stolze 4,69 Kilometer mit dem Fahrrad.

Ein absoluter Spitzenwert, denn keine andere Kommune in der StädteRegion erreichte in dieser Wertung mehr gefahrene Kilometer pro Einwohner. „Das zeigt mal wieder, dass die Eifel trotz unserer besonderen Topographie viel Rad fährt“, freute sich Bürgermeister Bernd Goffart bei der Siegerehrung der besten Simmerather Teams im Rathaus.

Zu diesem tollen Ergebnis hat u.a. das Team „Lammersdorf“ (40.865 km) beigetragen, das, wie bereits im Vorjahr, die meisten Kilometer gefahren war. Das Team „Platte Reifen Steckenborn“ verteidigte mit 6.278 gefahrenen Kilometern den zweiten Platz.

Die Rathaus-Mitarbeiter für das Team „So simmer“ mussten ihren dritten Platz aus dem Vorjahr leider abgeben, sie wurden mit 3.108 km Vierter hinter dem Team „Eicherscheid & Friends“, das mit 5.639 km den dritten Platz belegte.

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Freibad Pellenz ist wieder geöffnet

Plaidt – Genau vier Wochen nach dem Hochwasser der Nette hat das Freibad Pellenz wieder seine Pforten geöffnet. Seit Donnerstag, 12. August 2021 können die Gäste nun wieder zu den täglichen Badezeiten zwischen 10 und 13 sowie 15 und 19 Uhr ins Nass eintauchen oder eine Bratwurst am Kiosk genießen.

Lange Zeit war fraglich, ob das Pellenzbad diese Saison nochmal öffnen kann, da die Anlage komplett von Schlamm und Unrat befreit werden musste und insbesondere auch die Technik vom Hochwasser betroffen war. Nach gründlicher Prüfung und umfangreichen Arbeiten gab es nun zur Freude aller Beteiligten „grünes Licht“ für die Wiedereröffnung. „Die Wiedereröffnung verdanken wir neben den beauftragten Firmen, die sehr schnell reagiert haben, auch unseren tatkräftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pellenzbad, die das Freibad komplett gereinigt und auf Vordermann gebracht haben. Es konnten zwar noch nicht alle Reparaturarbeiten abgeschlossen werden, was aber keine Auswirkung auf den Badebetrieb hat. Die Rutschen und der Spielplatz können voraussichtlich erst etwas später geöffnet werden, da wir hier noch in der Prüfung bzw. bei der Abwicklung der Reparaturarbeiten sind“, erklärt die bei der Verbandsgemeinde Pellenz für das Freibad zuständige Mitarbeiterin, Daniela Hillesheim.

Auch Bürgermeister Klaus Bell freut sich, dass das Pellenzbad den Gästen wieder zur Verfügung steht: „Ich bin natürlich sehr froh, dass wir das Freibad Pellenz in diesem Jahr nochmal öffnen können und danke allen Beteiligten für den großartigen Einsatz in den vergangenen Wochen hier in unserer schönen Anlage.“

Da die Corona-Pandemie auch weiterhin Auswirkungen auf den Badebetrieb hat, sieht das umfangreiche Hygienekonzept für das Freibad Pellenz derzeit folgende Regelungen vor: Das Freibad ist an allen Wochentagen von 10 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Während der Badezeiten können jeweils maximal 750 Badegäste das Freibad Pellenz nutzen. Zwischen den Badezeiten wird eine Reinigung, nach 19 Uhr eine Komplettreinigung des Bades vorgenommen.

680 Eintrittskarten können online über das Buchungsportal auf www.pellenz.de erworben werden, 70 Tickets gibt es direkt an der Kasse im Pellenzbad.

Aufgrund der großen Nachfrage nach 10er- und 40er-Eintrittskarten, sind diese ab sofort wieder zu den üblichen Konditionen im Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Pellenz oder im Freibad erhältlich.

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Volksbank RheinAhrEifel eG öffnet ihre Geschäftsstelle in Polch wieder

Polch – Nach der Sprengung des Selbstbedienungsbereichs im Juni öffnet die Volksbank RheinAhrEifel eG ihre Geschäftsstelle in Polch wieder. Aufgrund von notwendigen Renovierungsarbeiten bleibt die Filiale selbst zwar weiterhin geschlossen. Auf dem angrenzenden Parkplatz geht der Geschäftsbetrieb jedoch in Containerbüros weiter. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort wieder mit allen gewohnten Beratungs- und Serviceleistungen für die Kunden da sein können“, betont Werner Dieler, Leiter der Geschäftsstelle Polch. „Beratungstermine bitten wir vorab telefonisch auszumachen.“

Zwei Beraterbüros, Service und Geldautomat

Für die Beratung stehen zwei Büros zur Verfügung, in einem weiteren Container ist der Servicebereich sowie ein Kontoauszugsdrucker untergebracht. Direkt neben den Containern steht der neue Geldautomat, der rund um die Uhr zugänglich ist. Die Öffnungszeiten wurden aufgrund der Renovierungsarbeiten angepasst. Die Filiale öffnet montags bis freitags von 9-12 Uhr. Montags, dienstags, mittwochs und freitags ist sie nachmittags von 14-16 Uhr geöffnet, donnerstags von 14 bis 18 Uhr.

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Umfangreiche Hilfen für die Betroffenen der Flutkatastrophe – Bistum Aachen stellt zehn Millionen Euro zur Verfügung

Aachen – Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien: Bereits 330.000 Euro gespendet. Nothilfefonds: Angesichts der dramatischen Hochwasser-Katastrophe plant das Bistum Aachen für das Wochenende, 28. und 29. August, eine bistumsweite Sonderkollekte zugunsten der Flutopfer.

Alle 326 Pfarreien der Diözese beteiligen sich an der Solidaritätsaktion. „Das Wasser ist verschwunden. Doch die wirklichen Folgen sind immer noch nicht absehbar. Menschen trauern um ihre Angehörigen, stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Wir als Kirche wollen ihnen ganz konkret weiterhelfen“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick.
Seit der Flutkatastrophe sind im Bistum Aachen zahlreiche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Einsatz, um vom Hochwasser Betroffene zu betreuen, ihnen zuzuhören und sie zu unterstützen. Ungezählte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Pfarreien und Gemeinden packen außerdem beim Aufräumen mit an, verteilen Lebensmittel und dringend Benötigtes.

Auch Kirchengemeinden selbst zeigen sich solidarisch: Nicht vom Hochwasser betroffene Pfarreien etwa übernehmen Patenschaften, sammeln Spenden und stellen selbst finanzielle Hilfe zur Verfügung. „Diese Solidarität, dieses Zusammenstehen ist wirklich großartig! Ihnen allen, die wie auch immer im Einsatz, die helfen, die spenden, sich engagieren gilt unser besonderer Dank“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick, der wie Bischof Dr. Helmut Dieser selbst in den Flutgebieten vor Ort war.

Caritasverband für das Bistum Aachen verwaltet die Spendengelder

Die Sonderkollekte zugunsten der Flutopfer ergänzt die umfangreichen finanziellen Hilfen, die schon jetzt zur Verfügung stehen. Direkt nach der Flutkatastrophe hat das Bistum Aachen einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet, um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen. Gespendet werden kann auf das Konto der Pax-Bank: IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60, BIC:GENODED1PAX. Bisher sind dort 330.000 Euro eingegangen.

Der Caritasverband für das Bistum Aachen bewirtschaftet die Spendengelder gemeinsam mit den Caritasverbänden für die Regionen Eifel, Aachen-Stadt und Aachen-Land, Düren-Jülich und Heinsberg sowie mit dem SkF Stolberg. Anlaufstellen für die Beantragung der Mittel in den betroffenen Gebieten sind die Kirchengemeinden, die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder, die Schulen des Bistums Aachen sowie die Verbände der Caritas im Bistum Aachen mit ihren Einrichtungen. Sie beraten vom Hochwasser betroffene Menschen und nehmen die Anträge entgegen.

Zusätzlicher Nothilfefonds

Zusätzlich stellt das Bistum Aachen selbst zehn Millionen Euro in einem Nothilfefonds zur Verfügung. Dieser Fonds soll in den kommenden Monaten eingesetzt werden, wenn auch die Ausmaße der Schäden an den kirchlichen Einrichtungen beziffert werden können. Dazu zählen Kindergärten, Schulen und Kirchen sowie alle Einrichtungen, die notwendig sind, um die Begegnung im Gemeindeleben zu ermöglichen.

Weitere Informationen: www.bistum-aachen.de/Die-Hochwasser-Katastrophe-2021-im-Bistum-Aachen/

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Anwärter auf Goldenen Meisterbrief in der Mosel-Eifel-Hunsrück-Region gesucht

Prüm/Region – Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, die 1970 oder 1971 ihre Meisterprüfung abgelegt haben, können den Goldenen Meisterbrief erhalten. Wegen der coronabedingten Einschränkungen konnte die Feierstunde im letzten Jahr nicht durchgeführt werden und wird von der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) in diesem Jahr für zwei Jahrgänge zusammengefasst.

Die Anwärter sind aufgerufen sich zeitnah zu melden, damit der Goldene Meisterbrief erstellt werden kann. Man freut sich auf eine gemeinsame Feierstunde, welche voraussichtlich im November 2021 stattfinden wird und für die Meisterjahrgänge im Bereich der Kreishandwerkerschaft MEHR vorgesehen ist.

Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister aus Trier wenden sich bitte an die Handwerkskammer Trier. Ansprechpartner für die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis: Kreishandwerkerschaft MEHR, Christian Weirich, Tel. 06551 9602-13, E-Mail: cweirich@das-handwerk.de

Ansprechpartner für den Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier: Handwerkskammer Trier, Gerhard Hilsamer, Telefon 0651 207-361, E-Mail: ehrungen@hwk-trier.de

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Tolle Erlebnisse und spannende Aktionen in Zülpich

Zülpich – Stadtranderholung 2021 bot erlebnisreiche Ferienwochen für rd. 50 Kinder. Betreuerteam und Sponsoren ziehen sehr positives Fazit der Veranstaltung. Warum in die Ferne reisen, wenn man so viel Interessantes und Spannendes direkt vor der Haustür hat?

Das konnten die rund 50 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 14 Jahren, die an der diesjährigen Stadtrandranderholung der Stadt Zülpich teilnahmen, in den vergangenen drei Wochen feststellen. Seit vielen Jahren erfreut sich diese Ferienaktion, die unter der Federführung der Stadt Zülpich und mit finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse Euskirchen und der Firma Westenergie durchgeführt wird, großer Beliebtheit. Ottmar Voigt, Beigeordneter der Stadt Zülpich, lobte bei der diesjährigen Abschlussfeier das langjährige Engagement der Sponsoren: „Ohne diese Unterstützung könnten wir die Stadtranderholung in diesem Rahmen nicht durchführen.“

Insgesamt drei Wochen lang, vom 26. Juli bis 13. August, verbrachten die Kinder aus Zülpich und Umgebung gemeinsam ihre Ferienzeit. Wegen der derzeit geltenden Corona-Schutzmaßnahmen beinhaltete
das Programm vor allem Ausflüge in die nähere Umgebung, beispielsweise zum Burgspielplatz, auf den nahe gelegenen Sportplatz, in den Seepark Zülpich und ins Museum der Badekultur. Dazu gab es eine Reihe an weiteren spannenden Aktionen, etwa Basteln, Töpfern, Adventure-Golf und eine Schnitzeljagd.

Auch der Tennis-Workshop bereitete allen Kindern großen Spaß, ebenso wie das Zirkusprojekt und nicht zuletzt von der von Westenergie gesponserte Skater-Workshop. „Wir sind froh, dass wir die Stadtranderholung dieses Jahr trotz der widrigen Umstände mit Corona und der Unwetterkatastrophe durchführen konnten“, erklärte Ottmar Voigt. Besonderen Dank richtete er an Maria Imöhl-Bäumer vom Jugendzentrum „Sajus“ und Phyllis Bajrami, in deren Händen die Federführung der diesjährigen Stadtranderholung lag, sowie an das gesamte Betreuerinnen-Team: „Sie haben alle einen guten Job gemacht.“

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Stadtranderholung eine tolle und erlebnisreiche Maßnahme ist, die auch in Zukunft durchgeführt werden soll. Dieser Meinung schloss sich auch Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald an: „Wir werden die Stadtranderholung auch im nächsten Jahr wieder
gerne unterstützen.“

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„Zupacken und Zuhören“ ist wichtig

Mechernich/Katzvey/Satzvey – „Wo Katzvey genau liegt wussten wir ehrlich gesagt in dem Moment noch gar nicht.“ Elisabeth Hülsewig, Ortsbürgermeisterin von Fliesteden, betont: „Das war uns aber auch nicht wichtig. Hier war Hilfe nötig, das war das Entscheidende für uns.“

Gut besucht war das Benefizkonzert in Fliesteden – das einen Erlös von 9.000 Euro einbrachte und Katzveyer als auch Satzveyer Bürgern zugutekommen soll. Foto: Ralf Sofka/pp/Agentur ProfiPress

Letztlich war es nur ein Zufall, durch den man auf den Ort im Mechernicher Stadtgebiet aufmerksam geworden ist. Ein Fliesteder Golfplatz-Geschäftsführer wohnt in der Eifel und berichtete der Ortsbürgermeisterin von den Schäden und den Menschen. „Zuerst hatte er allerdings nachgefragt, ob er uns helfen kann“, so Hülsewig. Da „ihre“ Region zwar auch, aber im Verhältnis längst nicht so schwer betroffen ist, weil die Erft größtenteils dort im Flußbett geblieben war, drehte man den Gedanken und damit den Spieß einfach um.

„Auch ein kleines Dorf“

„Wir sind auch ein kleines Dorf mit 2.000 Einwohner im Kreis Bergheim“, sagt Hülsewig, daher habe die Größe perfekt gepasst. Auch der Nachbarort Büsdorf klinkte sich mit Ortsbürgermeister Georg Linzbach ein und machte mit. Es folgten erste Kontakte zu Helfern, Aufrufe auf Facebook, Telefonate mit Nathalie Konias der Ortsbürgermeisterin von Kommern-Süd und Katzvey. Ihre Satzveyer Ortsbürgermeister-Kollegin Heike Waßenhoven wurde mit ins Boot geholt. Die Hilfswelle rollte an – für beide Mechernicher Dörfer.

Mit dem achtsitzigen „Bürgerbus“, der eigentlich Lücken im öffentlichen Bergheimer Nahverkehr schließen soll, aber dennoch bereitgestellt wurde für die gute Tat, kamen die Helfer in Katzvey und Satzvey an, dazu private PKWs mit Anhängern. „Insgesamt 60 Menschen sind zum Einsatz gefahren“, so Hülsewig, der dann auch klar war: „1 Stunde und 15 Minuten liegen wir auseinander.“

Täglich wurde geholfen. Neben handwerklichem Geschick sei in den betroffenen Häusern und bei den betroffenen Menschen vor allem „Zupacken und Zuhören“ gefragt gewesen und „Wiederkommen!“ Als Zeichen der Solidarität wurde zu den Türen der betroffenen Haushalte eine Sonnenblume gebracht – inklusive Hinweis „Lehn Dich an mich!“ Aber auch Wasch- und Spülmaschinen sowie Gefriergeräte wurden als Erste-Hilfe-Paket zur Verfügung gestellt.

„Kraft- und hilflos“

Ihre Bürger in der Heimat hielt Elisabeth Hülsewig mit einem Newsletter auf dem Laufenden über die Schäden und Sorgen der Mechernicher Bevölkerung. „Vor den Türen am Straßenrand stehen wertvolle Möbel, Teppiche, Waschmaschinen, Küchen, Dinge, die den Bewohnern ans Herz gewachsen sind“ und „Was für die Helfer schwer in Erinnerung bleibt, sind die Menschen, die kraft- und hilflos allein auf den Stufen vor der Türe sitzen“, beschreibt sie die ersten Eindrücke wenige Tage nach der Katastrophe.

Inzwischen wurde sogar ein Benefizkonzert an der Erft für die Mechernicher Partnerorte auf die Beine gestellt, das am Wochenende stattfand. „Büsdorf und Fliesteden helfen“ und „zugunsten der Flutopfer unserer Partnerstädte Katzvey und Satzvey“, lautete das Motto der Veranstaltung. 9.000 Euro Spenden konnten mit dem Musikevent generiert werden. Auf einem eigens eingerichteten Spendenkonto sind damit bis dato fast 30.000 Euro zugunsten der Satzveyer und Katzveyer eingegangen.

Dank & dauerhafte Freundschaft

Auch, weil sie sich von Herzen für die ersten, so wertvollen Taten und Hilfen in den ersten Tagen nach der Hochwasserkatastrophe bedanken wollte, reiste eine Delegation aus dem Mechernicher Stadtgebiet zum Benefizkonzert nach Bergheim – mit Bianca und Ralf Sofka, Frank Chelmowski und Heike Waßenhoven. Sie hatten eine kunstvoll verzierte Dankestorte im Gepäck. Metzgerei Schmitz aus Mechernich spendierte zudem Grillwürste, Melanie Klose, die Dankestorten-Designerin, brachte zusätzlich auch noch belegte Brötchen und Brote zum Fest.

Aus der spontanen Hilfsbereitschaft soll eine dauerhafte Freundschaft werden, betonen die Beteiligten. Ortsbürgermeisterin Elisabeth Hülsewig spricht von einer besonderen und tiefen Verbundenheit nach dieser Zeit: „Das wird noch lange anhalten“, ist sie sicher. Friedel Meuser, alteingesessener und engagierter Bürger in Katzvey, freut das. Er erzählt: „Auch zu unseren Sommerfesten werden die Helfer eingeladen, um die freundschaftlichen Kontakte aufrechtzuerhalten.“

 

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Finanzielle Hilfe für die Härtefälle der Hochwasser-Katastrophe in Meckenheim

Meckenheim – Gelder aus dem Spendenkonto der Stadt Meckenheim richten sich an die in Not geratenen Bürgerinnen und Bürger. Auch Meckenheim hat die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli mit Wucht getroffen. Das Hochwasser richtete immensen Schaden an. Davon betroffen waren und sind viele Bürgerinnen und Bürger. Für die Härtefälle unter ihnen hat die Stadt Meckenheim ein Spendenkonto eingerichtet, auf das fortwährend eingezahlt werden kann. Während die Spendensumme weiter anwächst, haben in Not geratene Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, eine Teilauszahlung aus dem Spendentopf zu beantragen.

Menschen, die im Zuge des Starkregenereignisses einen materiellen Schaden größeren Ausmaßes erlitten haben, können sich schriftlich direkt an den Bürgermeister der Stadt Meckenheim, Siebengebirgsring 4, 53340 Meckenheim, oder per E-Mail an meckenheim-hilft@meckenheim.de wenden. In ihrem Anschreiben sollten die Betroffenen den Umfang ihres Schadens näher erläutern. Auch werden sie gebeten, einen Nachweis darüber zu erbringen, dass die Hochwasserschäden nicht von einer Versicherung abgedeckt sind. Die Antragsfrist läuft bis zum 31. August.

Die Stadt Meckenheim hat ein Spendenkonto zur Hochwasserhilfe eingerichtet. Spenden für die Hochwassergeschädigten werden erbeten an:

Spendenkonto Hochwasserhilfe

Empfänger Stadt Meckenheim
Raiffeisenbank Voreifel e. G.
IBAN DE69 3706 9627 1001 2160 38
Stichwort Hochwasser Meckenheim