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30 Tulpen aus 40 Jahren

Mechernich – Mechernicher Künstler-Urgestein und Floißdorfer Franz Kruse präsentierte in großer Ausstellung viele Impressionen aus 40 Jahren seines Schaffens – Tulpen als roter Faden – Viele Gäste aus Bürgerschaft, Politik – Musikalische Untermalung. „Das Ganze war sehr opulent. Es fand draußen statt, die Sonne hat geschienen, besser geht es gar nicht“, berichtete der Mechernicher Künstler Franz Kruse vom „Tag des offenen Ateliers“ vergangenen Sonntag. Zahlreiche Menschen besuchten die „Outdoor-Ausstellung“ seiner Werke am Eifelstadion, darunter auch prominente Gäste wie Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und der Kreis Euskirchener Bundestagsabgeordnete Detlef Seif.

Es ging nicht nur, aber auch um die Tulpe, Kruses Lieblingsgewächs, das sein künstlerisches Schaffen seit über 50 Jahren wie ein roter Faden durchzieht. Einen Blick – und das nicht nur auf die roten Exemplare – warf auch der Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth. Zu den Besuchern gehörten Stadtkämmerer Ralf Claßen und Prof. Dr. Lothar Theodor Lemper, Vorstand der Otto-Benecke-Stiftung. Für musikalische Untermalung sorgte Ulli von Staa.

Begonnen hatte Kruses Faszination für die Tulpe vor vielen Jahren als Mitarbeiter der Kölner Oper bei den Schwetzinger Festspielen. Da er die Blumen im dortigen Schlosspark malte und später immer wieder durch alle Schaffensperioden hindurch Tulpen auf Leinwand und Papier brachte, lassen sich an ihrem Beispiel alle Stile Kruses im Gesamtwerk und der Wandel seiner Techniken und seiner Art zu malen durch die Jahrzehnte nachvollziehen. „Insgesamt 30 Tulpen-Kunstwerke habe ich in 40 Jahren geschaffen“, so Franz Kruse.

Auch das Wetter hat am Sonntag mitgespielt, so das Ausstellungsresümee des Künstlers. Es herrschten Sonnenschein und beste Stimmung. Für die „Outdoor-Ausstellung“ wurden die Gemälde und andere Kunstwerke für die neugierigen Besucher an den Wänden des Hofes und auf Staffeleien präsentiert.

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Jetzt auch Impfstelle in Jülich – So einfach geht eine Impfung gegen Corona

Jülich – Seit dem 21. August gibt es auch in Jülich eine Impfstelle. Betreiber der Impfstelle ist der Kreis Düren; unterstützt wird er von der Kassenärztliche Vereinigung (KV) und deren Bediensteten. Eingesetzt werden akkreditierte Impfärzte und medizinisches Fachpersonal.

Weitere Informationen gibt es unter bit.ly/Impf-InfosKreisDüren. Foto: Dr. Dohr

Die Impfstelle befindet sich in der Kreishaus-Geschäftsstelle, Düsseldorfer Straße 6. Jeder ab 12 Jahren kann sich hier die wichtige Coronaschutzimpfung geben lassen. Es sind verschiedene Impfstoffe verfügbar.

Die Impfärzte können die Impfungen sowie das Aufklärungs- und Beratungsgespräch bei Kindern und Jugendlichen durchführen. Bei 12 bis 15-Jährigen ist nur noch die Einwilligung eines (und nicht mehr von allen) Sorgeberechtigten erforderlich. Diese muss für eine Impfung aber vorliegen.

Ein Termin ist nicht erforderlich. Die Impfstelle in Jülich hat

  • montags – freitags von 8 bis 17 Uhr und
  • samstags von 8 – 15 Uhr

geöffnet.

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Firma Wallerath spendet 100.000 Euro

Mechernich-Firmenich – Die Summe geht an die Mechernich-Stiftung, die Bedürftige im Stadtgebiet nach der Hochwasserkatastrophe unterstützt – Auch F&S-Concept aus Euskirchen gibt 50.000 Euro an die gemeinnützige Hilfsorganisation für Mechernicher.

Nicht allein gelassen zu werden, ist im Moment wohl das wichtigste Signal für Betroffene der verheerenden Hochwasserkatastrophe. Finanzielle Hilfen sind da wie kleine Lichtblicke und können ein Stück Hoffnung geben. Ohne zu zögern nahmen deshalb Jan Wallerath, Inhaber von SPS-Service Wallerath, gemeinsam mit seiner Frau Stephanie für die Bedürftigen eine große Summe in die Hände: Sie spendeten 100.000 Euro.

Die Firmenicher Familie war fernab der Heimat als die Regennacht im Juli über die Eifel und Ahrregion hereinbrach. Sie verfolgten die Bilder der Ereignisse und der ersten Hilfswelle, die anrollte, vor dem Fernseher. „Nichts zu tun, ist für uns gar nicht in Frage gekommen“, erzählt Jan Wallerath und ließ damals Taten folgen. Er wies umgehend die Geldspende an. Sie ging an die Mechernich-Stiftung, die sich um die Menschen im Stadtgebiet kümmert, die nach der Flutnacht in finanzielle Not geraten sind und keine Elementarversicherung haben.

„Tausend Dank“

„Tausend Dank“, sagte dann auch Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, bei der offiziellen Scheckübergabe im Firmenicher Büro der Walleraths. Ihre Firma „SPS-Service Wallerath“ vertreibt die Waren mit großem Erfolg über das Internet. Ihr Original-Ersatzteilservice für die Siemens-Automatisierungstechnik liefert weltweit aus. Seit Gründung vor knapp 20 Jahren wurde das Firmengebäude wie auch das Produktportfolio stetig erweitert.

50.000 Euro spendete außerdem kurzerhand die Euskirchener „F&S concept“. „Jeder Cent zählt“, so Ralf Claßen dankbar angesichts der großen Spendensummen. Bei insgesamt rund 2.000 Betroffener allein im Mechernich Stadtgebiet sei die Not allerdings auch groß.

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Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC spendet

Mayen – Der Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC fühlt sich seiner Heimatstadt in vielfacher Hinsicht sehr eng verbunden und überreichte im Rahmen des Benefizkonzertes Django Reinhardt, Oberbürgermeister Dirk Meid eine Spende in Höhe von 1.927 € für die Opfer der Hochwasserkatastrophe. Wie auch die Spendengelder des Benefizkonzertes wurde auch das Spendengeld des AC Mayen dem Fond „Mayener helfen Mayenern“ zugeführt.

Der Stadtchef nahm die Spende des Automobil-Clubs entgegen und bedankte sich für die großzügige Geste. Der im ADAC eingetragene Verein und seine Clubmitglieder, unter anderem auch die städtischen Mitarbeiter Axel Spitzlei (Schatzmeister) und Ralf Fuß (Ehrensportleiter), stellten den Betrag gerne aus Clubmitteln zur Verfügung, um den Flutopfern bestmöglich zu helfen. Diverse Mitglieder des AC Mayen haben sich auch von Beginn an der guten Sache gestellt und nach besten Kräften versucht, Hilfe zu leisten.

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Schweinheim hilft Schweinheim – Scheckübergabe am Samstag 28. August

Schweinheim/Euskirchen – Feierliche Spendenübergabe am Samstag, den 28. August 2021 auf dem Dorfplatz in Schweinheim. Drei Männer, ein Wille und ein Vereinsring in Bayern – am 28.07.2021 erreicht das in der Flutnacht schwer getroffene Dorf Schweinheim im Kreis Euskirchen ein ungewöhnliches Hilfsangebot. Im bayerischen Schweinheim, einem Aschaffenburger Stadtteil mit knapp 11.000 Einwohnern, hatte man vom Schicksal der Namensvettern aus dem Rheinland gehört. Spontan entschloss man sich zu helfen – und war überrascht, auf welch großes Echo der Hilfsaufruf bei den örtlichen Vereinen der unterfränkischen Gemeinde traf.

Unter dem Motto „Schweinheim hilft Schweinheim“ sind inzwischen rund € 10.000 zusammengekommen.

Eric Leiderer, Vorsitzender des Vereinsrings und Bürgermeister kommt am Samstag, den 28.08.20201 gemeinsam mit seinen Kollegen Peter Stoll und Marcus Weber ins Rheinland, im Gepäck einen ansehnlichen Scheck. Dieser wird um 15 Uhr auf dem Dorfplatz feierlich übergeben. Im Anschluss wird bei selbstgebackenem Kuchen das persönliche Kennenlernen gefeiert.

Ziel der Aktion ist der Aufbau einer langfristigen und nachhaltigen Partnerschaft der beiden Ortschaften mit dem Borstentier im Namen.

Am 28.08.2021 werden uns außerdem Vertreter der Gemeinde Frammersbach besuchen. Die Delegation des ebenfalls unterfränkischen Ortes wird von Bürgermeister Christian Holzemer angeführt. Durch familiäre Bindungen hat es auch hier in den letzten Wochen regen Kontakt und großzügige Spenden für Schweinheim gegeben.

Weitere Personen werden Spenden persönlich übergeben, z.B. Löhmann‘s Landeier aus der Nähe von Braunschweig, die bei ihrem Hoffest für Schweinheim gesammelt haben.

Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch den Ort werden die Geschichten aus den Tagen der Flutkatastrophe sicherlich noch einmal lebendig werden.

Schweinheim ist das erste Dorf unterhalb der Steinbachtalsperre. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 durchlebten die Einwohner bange Stunden, als der Damm zu brechen drohte. Das Dorf war 5 Tage lang evakuiert, eine Zeit, in der die Schweinheimer nicht wussten, ob sie noch einmal in ihr Zuhause würden zurückkehren können. Jetzt ist man überwältigt von der spontanen Hilfsbereitschaft aus Bayern und aus vielen anderen Orten der Republik.

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Konzert-Marathon für Flutopfer in der Gemeinde Kall

Kall – Musikvereine aus Kall, Urft, Sötenich und Scheven spielten in fünf Orten der Gemeinde Kall auf und sammelten Spenden – Viel Beifall für das fast 40-köpfige Ensemble – Auch der Wettergott hatte ein Einsehen. Wenn auf Jemanden das Sprichwort „Jeder bekommt das Wetter, das er verdient hat“ zutrifft, dann ganz bestimmt auf die vielen Musiker, die am vierten August-Sonntag einen Konzert-Marathon im Kaller Gemeindegebiet absolvierten, um Geld für die Opfer der schlimmen Flutkatastrophe in der Nacht zum 15. Juli zu sammeln.

Einen Konzert-Marathon absolvierten die Musikvereine aus Kall, Sötenich, Urft und Scheven zugunsten der Hilfe für Flutopfer. Beginn der Konzertreihe war auf dem Gelände des Wohnmobilparks in Urft. Foto: Reiner Züll

An der fast fünfstündigen Benefiz-Tour durch die Gemeinde beteiligten sich Akteure der Kaller Musikkapelle, der Musikvereine Urft und Sötenich sowie der Bläserchor „Haste Töne“ aus Scheven.

Vor dem Bürgerhaus in Golbach hatten sich zahlreiche Zuhörer an einer Stelle zum Konzert eingefunden, wo das Hochwasser in der Nacht zum 15. Juli große Schäden angerichtet hatte. Foto: Reiner Züll

Von 12 bis 17 Uhr musizierte das Ensemble in den von der Flut betroffenen Orten Urft, Sötenich, Scheven, Golbach und Kall. Obwohl die  Meteorologen für den Sonntag starke Regenfälle angekündigt hatte, war der Wettergott den Benefiz-Musikern so gut gestimmt, dass er die Himmels-Schleusen geschlossen hielt und die Regengüsse erst zuließ, als das Konzert an der letzten Station auf dem Vorplatz der Pfarrkirche in Kall zu Ende ging.

„Wir wollen den Menschen nach der schwierigen Wochen nach der Flut einen Moment zum Abschalten bieten und ihnen mit unserer Musik ein Zeichen der Hoffnung geben“ erklärte Stefan Reinders, der Vorsitzende der Musikkapelle Kall, die Idee zum Konzert und der Spendensammlung zugunsten von Hochwasser-Betroffenen in der Gemeinde.

Dirigent Peter Blum (hier beim Konzert in Kall) hatte beim gemeinsamen Musizieren das Kommando über rund 50 Musiker. Foto: Reiner Züll

Zunächst war es Plan der Kaller Musiker gewesen, anstelle des erneut wegen Corona ausgefallenen Sommerfestes am 22. August an diversen Stellen im Ort Kall zu musizieren. „Wir wollten den Kallern zeigen, dass wir noch da sind“, so Reinders. Doch dann entstand im Austausch mit Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Idee, auch andere Vereine und Orte in das Projekt einzubeziehen.

Für die Musiker aus Urft, Sötenich und Scheven war es keine Frage, der Idee zu folgen, so dass der Kaller Dirigent Peter Blum, selbst Trompeter bei der Bigband der Bundeswehr, bei den ersten Proben auf ein  Ensemble von 40 Musikern verweisen konnte. Geprobt wurde „mit Abstand“ auf dem Gelände des Möbelhauses Brucker in Kall und in der Grenzlandhalle in Hellenthal, die kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. „Dafür sind wir der Gemeinde Hellenthal sehr dankbar“, lobte Stefan Reinders das Entgegenkommen der ebenfalls von der Flut schwer betroffenen Kommune an der Olef.

Um auf der Tournee durch die Gemeinde möglichst mobil zu sein, war das Schlagzeug auf einen Anhänger montiert worden. Elf Stücke spielte das gemischte Ensemble an jedem Ort. Nicht fehlen durfte das Bläck-Fööss-Lied „In unsrem Veedel“ das gerade nach der Flut und der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung das besondere Gefühl des Zusammenhaltes vermittelt.

Heal the world, Waldzauber, Highland Cathedral, Tulpen aus Amsterdam, Gruß aus Bitburg, Wir Musikanten, Weiße Wolken, Dem Land Tirol, Wunder gibt es immer wieder und Amerika Patrol waren die weiteren Stücke. Dirigent Peter Blum erwies sich zwischen den Beiträgen immer wieder als versierter Moderator.

Start des Musikmarathons war am Mittag am Wohnmobilpark in Urft, wo die Spuren der Flut noch deutlich sichtbar waren. Schon bald nach Konzertbeginn wanderten die ersten Geldbeträge der Zuhörer in der Spenden-Trommel. Auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser hatte sich von Sötenich aus zu Fuß nach Urft gemacht, um dem Start des Musik-Marathons beizuwohnen.

Ebenfalls zu Fuß, ausgerüstet mit dem Wanderrucksack, eilte Esser zum nächsten Auftrittsort der Musiker auf dem Sportplatz in Sötenich. Seine Fußmärsche seien Trainingseinheiten für den bevorstehenden Pilgermarsch mit der Blankenheimer Bruderschaft nach Trier, erläuterte der Bürgermeister, der die Musiker auch nach Scheven, Golbach und Kall begleitete.

In Sötenich sollte das Konzert eigentlich vor dem von der Flut beschädigten Bürgerhaus stattfinden. Weil das aber derzeit abgerissen wird, fand die Veranstaltung auf dem Sportplatz statt, wo sich viele Sötenicher eingefunden hatten, um die Aktion der Musiker zu unterstützen.

Auch in Scheven und Golbach hatten sich zahlreiche Bürger eingefunden, um den Musikern Respekt zu zollen und die Spenden-Trommel zu füllen. In Golbach schloss sich dem Konzert ein Dankschönfest für die vielen Fluthelfer des Ortes an.

Zum Abschluss an der Kaller Pfarrkirche hatte sich eine besonders große Menschenmenge eingefunden. Zwar zogen gegen 16.30 Uhr schwarze Wolken auf, doch der Regen setzte dann tatsächlich erst ein, als die Musiker ihr Programm beendet hatten. In allen fünf Orten erlebten  die Musiker ein dankbares und zufriedenes Publikum.
( Reiner Züll )

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Toni-Kahl-Preis: Fußballverband Rheinland prämiert Vereine mit den besten Auftritten bei Social Media

Region/Mayen-Koblenz – Was macht euren Verein aus? Spielt die Jugendarbeit eine große Rolle, sind die Mannschaften in der Liga erfolgreich, steht das soziale Engagement im Vordergrund? Diese Fragen gilt es immer wieder zu beantworten, um den eigenen Klub gut in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ob Instagram, Facebook, youTube, Twitter oder noch ein anderer Kanal: Mit dem Toni-Kahl-Preis 2021 prämiert der Fußballverband Rheinland die Vereine mit der besten Außendarstellung bei Social Media! Zeigt, wie gut, innovativ und einfallsreich ihr seid und werdet so zum Vorbild für andere Klubs!

Der Anlass

Am 22. August 2021 wäre Toni Kahl 100 Jahre alt geworden. Kahl, 2015 verstorben, führte 15 Jahre lang den Fußballverband Rheinland an, im Jahr 1992 wurde er zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Und seine Leidenschaft war schon immer der Sportjournalismus – so auch in den Anfängen als Verbandspressewart in den 1950er-Jahren. Im selben Zeitraum begann er neben seinem eigentlichen Beruf eine Art Zweitkarriere als Fußballreporter, zunächst beim Südwestfunk. Populär wurde Kahl als Sportreporter im Radio beim Westdeutschen Rundfunk, unter anderem mit Berichten vom ersten Bundesligaspieltag 1963 und vom Europapokalspiel Benfica Lissabon gegen Borussia Dortmund im Jahr 1966. Toni Kahl verschloss sich Neuerungen nicht – im Gegenteil: Er wusste, dass der Sport in seiner Entwicklung nicht auf der Stelle treten durfte.

Der Wettbewerb

Gutes tun und darüber reden: Die Darstellung des eigenen Vereins und seiner Aktivitäten und Persönlichkeiten spielt eine immer größere Rolle – und darüber hinaus steht dafür eine immer größere Anzahl an potenziellen Medien zur Verfügung. Der Fußballverband Rheinland honoriert das Engagement für euren Verein im Bereich Social Media und zeichnet jene Vereine aus, die ihren Klub am besten präsentieren. Das kann über einen gelungenen Gesamtauftritt sein, über eine besonders erfolgreiche, einmalige PR-Aktion, über wiederkehrende Formate zu Spieltagen oder über ganz andere Aktionen – wir lassen uns gern überraschen! Eine Jury wird unter allen Einsendungen die besten drei Vereine auswählen.

Mitmachen und Preisgelder gewinnen

Zeigt uns eure Aktivitäten im Bereich Social Media, schickt uns Screenshots oder Links! Und legt in einem kurzen Anschreiben dazu dar, warum die Außendarstellung in eurem Verein eine große Rolle spielt und wer dafür verantwortlich ist. Schickt eure Beiträge per Mail an folgende Adresse: info@fv-rheinland.de (Stichwort Toni-Kahl-Preis).

Das Engagement der besten Vereine wird mit Preisgeldern in Höhe von 1.000,- Euro (1. Platz), 500,- Euro (2. Platz) bzw. 250,- Euro (3. Platz) honoriert.

Mitmachen können alle Vereine des Fußballverbandes Rheinland. Einsendeschluss ist Freitag, 22. Oktober 2021.

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Aachener Parkhaus Büchel: Abbruch-Baustelle wird am Freitag 27. August Übungsfläche

Aachen – Bevor sich Aachen endgültig vom Büchel-Parkhaus verabschiedet, wird es von der Feuerwehr und vom THW noch einmal als Übungsfläche genutzt. Das Parkhaus ist für Feuerwehr und THW besonders interessant, weil sie daran das Sägen und Sichern von Betonelementen, sowie das Arbeiten mit großem Gerät praxisnah üben können. „Auch wenn wir mit den Einsätzen bei der Flutkatastrophe immer noch stark beschäftigt sind, möchten wir diese wichtige Übung des Betonschneidens nicht verpassen“ so der Ortsbeauftragte des THW Aachen, Albert Willekens. Der Leiter der Feuerwehr Aachen, Jürgen Wolff, ergänzt: „Gerade im engen Innenstadtbereich ist es für unseren großen Autokran eine spannende Bergungsübung am Parkhaus Büchel.“ Letztlich seien solche Übungsmöglichkeiten wie hier am Büchel selten, das Üben aber unerlässlich, um im Falle der Fälle schnell und professionell Hilfe leisten zu können, betonen beide.

Bereits am letzten Freitag hat das THW Vorarbeiten an Betonelementen auf dem Dach des Parkhauses ausgeführt und Bohrlöcher gesetzt, in denen der Kran dann anpacken kann. Am Freitag, 27. August, geht es ab circa 14 Uhr weiter mit den letzten Schnitten und dem Abtransport.

Die Abrissarbeiten am Parkhaus werden durch die Übungen nicht behindert und erfolgen in Abstimmung und mit Unterstützung der Abbruchfirma F&R aus Neunkirchen/Saar. „Die SEGA freut sich, dass so einige Betonteile mit Graffiti gerettet werden und vielleicht auch in der ZwischenZeit Büchel, wenn die Fläche nach dem Abbruch zur Bespielung angeboten wird, aufgestellt werden können,“ so Geschäftsführer Christoph Vogt.

Während der Übung der Feuerwehr Aachen und des THW wird es am Freitagnachmittag im Bereich des Büchel zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

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Stadtverwaltung Zülpich setzt auf umweltfreundliche Mobilität

Zülpich – Umweltfreundliche Dienstfahrten mit neuen E-Bikes.
Westenergie unterstützt die Anschaffung von zwei E-Bikes. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Zülpich können dank einer Unterstützung von Westenergie ihre Dienstfahrten nun mit Elektrofahrrädern („Pedelecs“) erledigen.

Westenergie-Kommunalmanager Achim Diewald übergab die Räder jetzt an Beigeordneten Ottmar Voigt. Die neuen E-Bikes sollen als Diensträder für die Bediensteten der Verwaltung zur Verfügung stehen und den Ver-zicht auf Autofahrten erleichtern.

„Wir freuen uns sehr, dass Westenergie uns bei der Anschaffung von zwei Pedelecs finanziell unter-stützt hat“, sagt Ottmar Voigt. „Mit den neuen Rädern ermöglichen wir unseren Mitarbeitern eine um-weltfreundliche Art der Fortbewegung. Gleichzeitig möchten wir auch ein Vorbild für unsere Bürgerinnen und Bürger sein und sie dazu ermuntern, das Auto häufiger gegen das Fahrrad einzutauschen.“

Achim Diewald begrüßt es sehr, dass die Stadt Zülpich weiterhin E-Bikes als Alternative zum Pkw in den Alltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter integrieren möchte und sich auf diese Weise für das Thema Elektromobilität einsetzt: „Elektrofahrräder sind ein wichtiger Bestandteil klimafreundlicher Mobilität. Wir möchten gerne möglichst viele Menschen für dieses Thema gewinnen und freuen uns, dass wir durch unsere Förderung Zülpich auf diesem Weg begleiten können.“

Rein äußerlich sind die E-Bikes vom normalen Fahrrad kaum zu unterscheiden. Erst der Akku gegenüber der Stoßstange, der in vier Stufen hinzugeschaltet werden kann, verrät das Plus an Technik. Längere Touren und Steigungen werden so dank „eingebautem Rückenwind“ zum Kinderspiel. Die Räder erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h und können deshalb ohne Führerschein gefahren werden. Um das Angebot der E-Mobilität rund zu machen, hat Westenergie im Innenhof des Rathauses eine E-Bike-Ladestation aufgestellt, die für Jedermann zugänglich ist.

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Soforthilfe Sport: Verlängerung der Hilfe für existenzgefährdete Sportvereine in NRW

Region/Düsseldorf – Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen teilt mit: Die Landesregierung wird auch weiterhin existenziell in Not geratene Sportvereine mit der „Soforthilfe Sport“ unterstützen. Dafür hat die Landesregierung die Laufzeit des Programms „Soforthilfe Sport“ bis zum 31.12.2021 verlängert.

Die „Soforthilfe Sport“ können alle notleidenden Sportvereine sowie die Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen über das Förderportal des Landessportbundes online beantragen. Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte.

Bislang wurden aus dem 2020 gestarteten Programm gut dreizehn Millionen Euro ausgezahlt. Mit den Hilfen konnten 858 Sportvereine vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, sagte: „Die aktuelle Coronaschutzverordnung gibt den Sportvereinen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Sportangebote auszuweiten. Ich wünsche mir, dass nun wieder mehr Menschen ihren Weg zurück in die Sportvereine finden. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass aufgrund der Pandemie weiterhin Sportvereine in existenzielle Not geraten. Diese Notlagen fangen wir durch die ‚Soforthilfe Sport‘ auf.“

Der Beantragungszeitraum für die laufende Förderphase endet am 15. September 2021. Die nun anschließende Förderphase ist bis zum 31. Dezember 2021 geplant. Vereine, die bereits eine Soforthilfe erhalten haben, sind nicht von weiteren Förderungen ausgeschlossen.