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Welle der Hilfsbereitschaft beim Wiederaufbau des Gemünder Friedhofs

Schleiden – Die Stadt Schleiden dankt allen freiwilligen Helfer*innen – Aufräumaktion ging nach dem Erfolg des ersten Aufschlags am 28. August in die zweite Phase. Der Friedhof in Gemünd wurde von der Hochwasserkatastrophe stark getroffen und verwüstet. Ohne Helfer geht es nicht – das war der Stadt Schleiden schnell klar geworden und hat daher zur großen Aufräumaktion aufgerufen.

Bei der ersten Aufräumaktion am 1. August 2021 halfen viele dabei, den Friedhof wieder in einen würdigen Ort der Trauer und Begegnung zu verwandeln. Foto: © Stadt Schleiden / Petra Hilgers

Kaum hatte die Nachricht in den sozialen Netzwerken ihre Runde gemacht, meldeten sich hunderte Freiwillige: Privatpersonen und Fachbetriebe aus der umliegenden Gegend sowie  aus der Ferne und kündigten Ihre Hilfe an. Mit Schaufel und Besen im Gepäck reisten Sie am Sonntag, den 1. August 2021, zum Friedhof nach Gemünd an.

Helfer von Nah und Fern, Angehörige von Verstorbenen, Forstwirte, Sachverständige, Bestatter, Krankenschwestern, Garten- und Landschaftsbauer, Friedhofsgärtner, Steinmetze, Bauunternehmer und Gärtner arbeiteten unermüdlich mit Herz und Hand, um den Friedhof wieder in einen würdigen Ort der Trauer und Begegnung zu verwandeln.

Fahrzeuge und Gerätschaften wie Bagger, LKW und Radlader, Rasenmäher, Trimmer, Laubsägen, Kettensägen, Heckenscheren, sowie kleines Stielwerkzeug wurden hierzu kostenlos zur Verfügung gestellt.

Am Samstag, den 28. August 2021, ging die Aufräumaktion in die zweite Phase. Nachdem viele Helfer*innen bereits Großartiges geleistet hatten, mussten nun Fachkräfte mit passendem „Knowhow“ aktiv werden.

Die Firma Garten- und Landschaftsbau Gebr. Pauls OHG aus Simmerath rückte zum zweiten Mal mit circa 20 Personen Fachpersonal, Fahrzeugen und Gerätschaften, trotz strömendem Regen, auf dem Friedhof in Gemünd an. Mit Teamgeist packte jeder mit an und gab sein Bestes: Hecken wurden geschnitten, eingestürzte Wege befahrbar gemacht und Rasen gemäht. Neben ihrem Equipment spendeten sie Kies und frische Blumen.

Vom Landesverband Gartenbau NRW reiste die Firma Blumen Jupp, zwei Friedhofsgärtner aus Weeze, am frühen Morgen in die Eifel. Sie unterstützten die Verschönerung der Beete und gönnten sich trotz schlechtem Wetter und langer Anreise keine Pause.

Auch wenn der Friedhof noch lange nicht wiederhergestellt ist, kann sich das Ergebnis sehen lassen.  Im nächsten Schritt sollen Rasenflächen wieder hergestellt und Grabmale wieder aufgebaut oder eingeebnet werden. Die Stadt Schleiden steht hierzu in Kontakt mit dem Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands e.V., und hofft beim Aufbau der Denkmäler auf dessen Unterstützung durch handwerkliches Fachpersonal. Die Wiederherstellung der Wege auf dem Friedhof sowie die Ufersanierung, sollen gemäß Maßnahmenkatalog „Schleiden 21/26“ für den Wiederaufbau und Neubau der kommunalen Infrastruktur im Schleidener Tal bis Ende 2022 fertiggestellt werden.

Die Stadt Schleiden dankt allen Helfer*innen für das großartige Miteinander in dieser Ausnahmesituation. Ein weiterer großer Dank für das Engagement, die Wertschätzung und Hilfsbereitschaft gilt allen Fachkräften, die mit Rat und Tat zur Seite stehen – das ist nicht selbstverständlich.

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„K10“ wird zum Filmset – Gedreht werde ein ARD-Spielfilm

Mechernich-Berg – Die Kreisstraße 10 zwischen Düttling und Berg wird zum Filmset und deshalb für drei Tage gesperrt: von Montag, 13. September, bis Mittwoch, 15. September, jeweils von 8 bis 19 Uhr. Eine Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Das teilt Jürgen Winand vom Straßenverkehrswesen der Stadt Mechernich mit. Gedreht werde ein ARD-Spielfilm.

Die Firma Polyphon Pictures dreht an diesen Tagen die Liebeskomödie „Da hilft nur beten“ mit Kristin Suckow und David Rott in den Hauptrollen. Die Regie führt Michael Rowitz. Vor der Kamera stehen außerdem Sinje Irslinger, Christine Schorn, Anja Karmanski, Tina Seydel und Wolfram Grandezka.

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Vorhofflimmern: Was ist wichtig? Was hilft? Chefarzt informiert am Mittwoch, 01. September, über die Volkskrankheit

Region/Mayen-Koblenz – Viele Menschen haben in heutiger Zeit Herzprobleme und leiden an der Rhythmusstörung Vorhofflimmern. Sowohl Ursachen wie Symptome und auch Behandlungsmöglichkeiten gestalten sich sehr unterschiedlich. Die Palette reicht von harmlos ohne jedwede Notwendigkeit einer Behandlung bis hin zu aufwändigen Techniken mit Verödungsbehandlung über einen Katheter. Oft müssen individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Konzepte angewandt werden.

Was genau die Diagnose Vorhofflimmern bedeutet und wie die Krankheit behandelt werden kann erklärt Dr. Dietmar Burkhardt, Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie im Ev. Stift St. Martin in Koblenz, am Mittwoch, 1. September. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügend eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Kinderkrimis in der Feuerwache

Mechernich – Sascha Gutzeit gab im Rahmen der Literaturreihe „Nordeifel – Mordeifel“ alles für den Lesenachwuchs am Mechernicher Bleiberg – Nach Atombunker und Schlachthaus fand Lesung diesmal bei der Freiwilligen Feuerwehr statt. „So ein Leben im Garten von Opa Hubert ist schon eine feine Sache, dachte sich die kleine Spinne »Luise«, als ihr eines schönen morgens in ihrem Netz im Gartenhäuschen die ersten Sonnenstrahlen auf den schwarzen Puschel fallen. Gerade wollte sie sich noch einmal für ein weiteres Nickerchen umdrehen, als ein markerschütternder Schrei an ihre Ohren drang…“

Der in Wuppertal geborene Autor und Unterhaltungskünstler Sascha Gutzeit gab bei seinem Gastspiel im Rahmen der Reihe „Nordeifel – Mordeifel“ alles für die Mechernicher „Pänz“. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

So beginnt ein kindgerechter „Krimi“ aus der Feder des Schriftstellers und Unterhalters Sascha Gutzeit, der am Sonntag im Rahmen des Krimifestivals „Nordeifel – Mordeifel“ in der Mechernicher Feuerwache auftrat. Schon mit seinen ersten Sätzen weckte der gebürtige Wuppertaler die Neugierde seiner kleinen und großen Zuhörer am Bleiberg.

Organisiert hatte Gabi Schumacher von der Stadtverwaltung Mechernich den kurzweiligen Nachmittag, der stellvertretende Bürgermeister Günter Kornell und Löschgruppenführer Hussein Yassine begrüßten das Publikum am ungewöhnlichen Lesungsort.

An ungewöhnlichen Orten

„Ungewöhnliche Orte sollen die Fantasie der Zuhörer anregen“, so Gabi Schumacher zum Hintergrund des kreisweit stattfindenden Lesemarathons. Frühere „Nordeifel – Mordeifel“-Lesungen in der Stadt Mechernich hatte sie schon in einem Harzheimer Schlachthaus oder im Satzveyer Atomschutzbunker der Landeszentralbank anberaumt.

Die Zielgruppe Sascha Gutzeits ist deutlich jünger als bei den meisten anderen Lesungen der „Mordeifel-Nordeifel“-Reihe. „Auf diese Weise gelingt es uns vielleicht, Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern“, scherzte Hussein Yassine.

Zu bestaunen hatten die kleinen Besucher am Sonntag eine ganze Menge. Zwar trübte anhaltender Nieselregen den Entdeckerdrang zunächst, doch schon bald konnten die Jungen und Mädchen vom Anblick der Löschfahrzeuge, Drehleiter und Ausrüstungsgegenstände nicht genug bekommen. „Mein Papa ist auch Feuerwehrmann, darum gefallen mir die Autos so“, freute sich die zehnjährige Pia.

Die Hauptrolle beim Nachmittag in der Feuerwache hatten Sascha Gutzeit und die Spinne „Luise“. Mit vollem Körpereinsatz, humorvoller Mimik und zu jedem Charakter passenden Stimmen hauchte Sascha Gutzeit der achtbeinigen Protagonistin und ihren Freunden Leben ein.

Gemeinsam gingen die kleinen Zuhörer mit der Detektivspinne Rätseln von verschwundenen Büschen nach oder spielten mit der Kakerlake „Kalle“ und ihren 143 Kindern Verstecken – oder erfreuten sich an der trägen, aber liebevollen Art von Haushund „Knuffi“.

Im Versteck nicht pupsen…

Wer beim Versteckspiel pupst, gibt sich der Gefahr hin, vorzeitig entdeckt zu werden: „Vor allem, wenn der Wind in die falsche Richtung weht“, so Sascha Gutzeit. Das junge Publikum bog sich vor Lachen. Mit leuchtenden Augen verfolgten die Kinder die Abenteuer „Luises“ und ihrer tierischen Freunde Frosch „Branko“ und Maulwurfsgrille „Marlene“.

„Wenn das auch Werbung für die Arbeit bei der Mechernicher Jugendfeuerwehr war, dann ist das hier eine Win-win-Situation“, freute sich Löschgruppenführer Hussein Yassine. Die in der Feuerwache aufgebaute Hüpfburg und die zur Schau gestellten Einsatzfahrzeuge boten auch nach der Lesung noch ausreichend Gelegenheit, dem Nachwuchs das Thema „Löschen – Retten – Bergen“ schmackhaft zu machen.

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Ab sofort im neuen Wittlich LandCast

Wittlich – Verwaltung ist eintönig? Das war schon immer so? Wir machen Schluss mit den Vorurteilen! Denn bei uns kannst Du Dich in der Ausbildung aktiv einbringen und innerhalb zahlreicher cooler Projekte Deiner Kreativität freien Lauf lassen – ganz nach dem Motto „Gestalte Verwaltung mit!“

Dabei bieten sich Dir gleich mehrere Möglichkeiten, eine Ausbildung im Öffentlichen Dienst zu starten. Ist ein Duales Studium das Richtige für mich oder möchte ich doch lieber im mittleren Dienst einsteigen?
Um diese Fragen detailliert beantworten zu können, haben wir uns Spezialisten/innen eingeladen und mit ihnen gemeinsam in unserem neuen Podcast die verschiedenen Ausbildungswege besprochen.

So stellt Klaus Weisbrod, Direktor der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Mayen, zum einen das Duale Studium zur/zum Verbandsgemeindeinspektor/in mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ und zum anderen die Ausbildung zur/zum Verbandsgemeindesekretär/in mit dem Abschluss „Verwaltungswirt/in“ vor. Dabei berichtet er über Abläufe sowie Inhalte und gibt zudem Hintergrundinformationen.

Bodo Klassen von der Berufsbildenden Schule Vulkaneifel hingegen bespricht Details über die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Verwaltungsfachangestellten in Gerolstein. Welche Voraussetzungen benötigt man? Wie verläuft die Ausbildung? Wie stehen die Chancen im Anschluss?

Auf dienstbegleitende Unterweisungen für Auszubildende im Ausbildungsberuf „Verwaltungsfachangestellte“ hat sich das Kommunale Studieninstitut in Trier spezialisiert. Hierzu gibt die Studienleiterin Nadine Ziewers genauere Einblicke und stellt die Institution für die Zuhörerinnen und Zuhörer vor.

Komplettiert wird die Runde von Sabrina Schritz von der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, die sowohl Erfahrungen in der Ausbildung in Gerolstein als auch mit dem Dualen Studium in Mayen mitbringt und somit den direkten Vergleich anstellen kann.

Wer nun neugierig auf eine Ausbildung bei #meinwittlichland geworden ist, kann sich gerne bewerben und mit uns gemeinsam Projekte wie beispielsweise DigiScouts, Azubi-Blog, Digital-BotschafterInnen, ZeiLe oder auch den Podcast selbst umsetzen. Denn langweilig war gestern!

Aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten findet Ihr auf unserer Homepage www.vg-wittlich-land.de unter Stellenausschreibungen. Alle Informationen rund um die Ausbildung erhaltet Ihr ab sofort im neuen Wittlich LandCast – Erfahre mAIR in der Folge Aus.Bildung hoch 4 – Starte Deine Zukunft hier! Verfügbar auf Spotify, Anchor und Google Podcast.

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„Aachen hilft“ gemeinsam mit dem DRK

Aachen – 324.350 Euro sind derzeit auf dem von der Stadt Aachen nach den Unwetterereignissen eingerichteten Spendenkonto „Aachen hilft“ eingegangen. Diese Spenden sollen nun in Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Städteregion Aachen e.V. insbesondere an Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen fließen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Vorstandsvorsitzender des DRK Kreisverbands Axel Fielen unterzeichneten dazu in der vergangenen Woche eine Kooperationsvereinbarung.

Ab sofort können Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen aus Stadt und Region Aachen sowie der Stadt Eupen, die hochwasserbedingt in Notlage geraten sind, beim DRK Hilfen beantragen. Informationen zur Beantragung erhält man telefonisch unter 02405/6039-338. Ein formloser Antrag kann auch direkt per Mail an hochwasserhilfe@drk-aachen.degesandt werden.

„Ich finde es beachtlich, dass eine solch hohe Summe an Spenden zusammengekommen ist. Nun haben wir mit dem DRK einen Partner an unserer Seite, der seit vielen Jahrzehnten in der Region Aachen in der Katastrophenhilfe und Wohlfahrtspflege aktiv ist und auch aktuell Hilfe für die Opfer der Unwetterkatastrophe vor Ort leistet“, freut sich Keupen über die Kooperation.

Auch Fielen bringt seine Freude über die Kooperationsvereinbarung zum Ausdruck: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Stadt Aachen mit dem Vorschlag einer Kooperation zur Verteilung der gesammelten Geldspenden auf uns zugekommen ist. Das damit verbundene, entgegengebrachte Vertrauen ehrt uns. Jetzt werden wir gemeinsam dafür sorgen, dass das Geld auch bei denjenigen ankommt, die es so bitter nötig haben.“

Zur sofortigen Hilfe hatte die Stadt Aachen gemeinsam mit den Fraktionen des Stadtrats ein eigenständiges Hilfspaket auf den Weg gebracht, welches die im Förderprogramme des Landes und des Bundes ergänzt. Ziel war es, damit für die Betroffenen eine Hilfestellung für die erste und notwendigste Unterstützung sicherzustellen. Diese Hilfen können noch bis zum heutigen Dienstag 31. August, beantragt werden.

Aachen möchte darüber hinaus aber auch Hilfeleistungen für die in der übrigen Städteregion betroffenen Menschen unterstützen.

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Rur-Beach-Cup 2021: Sportliche Erfolge und gute Nachrichten für 2022

Düren – Das Wochenende stand in Düren ganz im Zeichen des Sports: Denn erneut sind die Westdeutschen Beach-Volleyballmeisterschaften im Kreis Düren beim Rur-Beach-Cup ausgetragen worden. Und eins kann man durchaus sagen: Das Wetter war durchwachsen, aber für Sportler und Zuschauer kein Grund, nicht ordentlich Gas zu geben – die einen auf dem Feld, die anderen auf der überdachten Tribüne.

„Sie alle haben den Beach-Cup an diesem Wochenende zu einer tollen Veranstaltung gemacht“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Im nächsten Jahr treffen wir uns dann bei Sonnenschein und 22 Grad wieder“, scherzte er. Und das ist ziemlich wahrscheinlich, denn Hubert Martens, Präsident des Westdeutschen Volleyballverbandes, signalisierte bereits, dass der Cup auch im nächsten Jahr sehr gerne wieder in den Kreis Düren kommt.

Die 20. Auflage des beliebten Turniers erinnerte – zumindest was das Wetter anging – auch ein wenig an seine Anfänge. Denn auch damals regnete es und war sogar noch kühler. Darin erinnerte der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Wolfgang Spelthahn, gerne. Denn immerhin seien daraus noch viele weitere Turnierjahre entstanden. Und auch damals war der Cup ein voller Erfolg, der bis heute interessierte Zuschauer und vor allem talentierte Sportler anzieht. 16 Herrenteams und 12 Damenteams sind am Wochenende an den Start gegangen. Am Ende machten dann nach vielen spannenden Spielen Ida Burbulla und Anika Wucherer bei den Frauen das Rennen. Sie setzten sich gegen Viktoria Dörschug und Kaya Schulz durch, die Platz zwei belegten. Auf Platz drei landeten Melanie Gosmann und Julia van den Berghen.

Bei den Männern setzten sich Fabian Jeff Kaiser und Nico Wegener durch. Platz zwei belegten Christian Gosmann und Luis Heinrichs, dicht gefolgt von Lars Geukes und Luis Kubo, die Platz drei belegten.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Namensgeberin Rurtalbus GmbH, der Sparkasse Düren, von F&S Solar, den Stadtwerke Düren und der Entwicklungsgesellschaft indeland. Moderiert und kommentiert wurde sie von Bernd Werscheck. „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr“, sagte Landrat Spelthahn und schloss somit ein sportliches Wochenende passend ab.

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Hospiz trotz Corona immer offen

Mechernich – Jahreshauptversammlung des Fördervereins Hospiz „Stella Maris“ – Vorstand um Rainer Breinig fast komplett einstimmig in seinen Ämtern bestätigt – Benefizkonzert mit Johannes Kalpers auch 2022 fraglich. Mit über 160.000 Euro unterstützte der Förderverein des Mechernicher Sterbehospizes „Stella Maris“ die Einrichtung im Jahr 2020. „Das ist eins der besten Jahresergebnisse in der Vereinsgeschichte“, so Vorsitzender Rainer Breinig. Es ist der satzungsgemäße Zweck des Fördervereins, durch Spenden und andere Einnahmen, einen gesetzlich festgelegten Eigenanteil von fünf Prozent der Hospizkosten auszugleichen, die der Träger selbst übernehmen muss.

Das Hospiz Stella Maris verschafft unheilbar kranken und austherapierten Frauen und Männern eine Umgebung, in der sie die letzten Wochen und Tage ihres Lebens unter bester palliativmedizinischer und seelsorgerisch-psychologischer Begleitung mit ihren Angehörigen verbringen können. „Es geht dort nicht um Vorbereitung aufs Sterben, sondern um intensives Leben bis zum Schluss“, sagte Dr. Franz-Josef Zumbé, einer der Ärzte, dem Verfasser dieser Zeilen.

Die Mitglieder des Fördervereins kamen jetzt in der Hauskapelle des Ordo Communionis in Christo zusammen, so der vollständige Name der kirchenrechtlich anerkannten Organisation, um wie alle drei Jahre einen neuen Vorstand zu wählen. Es war die 22. Versammlung seit Gründung des Vereins.

Generalsuperior geborenes Mitglied

Bei der von Guido Plützer geleiteten Wahl des Vorsitzenden wurde Rainer Breinig aus Nettersheim im Amt bestätigt. Ebenso ohne Gegenstimme gewählt wurden der stellvertretende Vorsitzende Heiner Dieroff, Schriftführerin Miriam Arnold, Kassierer Dr. Thomas Göbel und die Beisitzer Gerti Breinig, Guido Plützer und Wilfried Schmidt.

Geborene Vorstandsmitglieder sind Generalsuperior Karl-Heinz Haus, sein Stellvertreter Jaison Thazhathil und Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, des Hospizträgers. Zu Revisoren für die kommenden drei Jahre bestellte die Versammlung Ursula Schmidt-Lehr und Diakon Manfred Lang.

Verabschiedet wurde die bisherige Kassenwartin Vanessa Malburg, die aus Zeitgründen zumindest vorübergehend nicht für ein Vorstandsamt zur Verfügung stand. Die vielfach engagierte Leiterin der Flüchtlingsaufnahme in Vogelsang will noch ein berufsbegleitendes Studium auf sich nehmen.

In seinem Geschäftsbericht 2020 ging Rainer Breinig auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie ein. Covid 19 hatte unter anderem die jährlichen Benefizkonzerte des Startenors Johannes Kalpers für das Hospiz „Stella Maris“ verhindert, dessen Schirmherrschaft der Westerwälder bereits vor über 15 Jahren übernommen hat.

Dank an superengagiertes Team

Auch der nun vorläufig anvisierte Termin für das geplante und immer wieder aufgeschobene Konzert unter dem Motto „Dein ist mein ganzes Herz“ am 7. Mai 2022 im Euskirchener Stadttheater erklärte der Vorsitzende angesichts herrschender Corona-Regeln für derzeit „noch völlig offen“. Man werde im November zusammen mit Johannes Kalpers und seinem Team eine Entscheidung treffen.

Silvia Sack vom Hospizteam gab einen eindrucksvollen Überblick über die Aktivitäten im Hospiz, wo das Team den Gästen alle erdenklichen Annehmlichkeiten und auch Beschäftigung und Unterhaltung zu ermöglichen versucht. Unter anderem wurden Plätzchen und „Prommetaat“ gebacken.

Die größte Leistung sei es aber gewesen, dass das Hospiz trotz Corona durchgängig für die Angehörigen der Sterbenden offengeblieben sei, so Silvia Sack. Es gab eine Menge Applaus für die engagierte Schwester und ihre Kolleginnen im Hospiz. Vorsitzender Breinig bedankte sich auch bei den ehrenamtlichen Unterstützungskräften.

 

 

 

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10.000 Euro Spende der Schreiner-Innung Westeifel für die Fluthilfe

Prüm/Westeifel10.000 Euro für hochwasserbetroffene Betriebe.
Schreiner-Innung Westeifel solidarisch mit Handwerkskollegen. Mitte August kam der Vorstand der Schreiner-Innung Westeifel zu ihrer turnusmäßigen Vorstandsitzung zusammen. Eines der Hauptthemen war auch die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz. Im Bereich der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (KH MEHR) sind alleine 55 Betriebe von der Katastrophe betroffen, zum Teil existentiell. Aus der Schreiner-Innung Westeifel wurden ebenfalls fünf Betriebe massiv von den Fluten beschädigt.

„Hier werden wir als eine der ersten Innungen in unserer Region ein Zeichen setzen und das Spendenkonto Fluthilfe der KH MEHR mit einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro aus unserer Innungskasse unterstützen und somit den Kolleginnen und Kollegen zeigen, dass wir sie nicht alleine lassen“, so Obermeister Rainer Schüller aus Daun. „Die Vorstandsmitglieder haben hier keinen Moment gezögert und diese nicht unerhebliche Summe gerne aus ihrer Kasse gespendet“, berichtet Schüller weiter.

„Besonders hart hat es die getroffen, welche gegen Elementarschäden nicht abgesichert sind. Hier galt es neben der Soforthilfe des Landes auch weitere unbürokratische Hilfestellung zu geben“, so Raimund Licht, Vorsitzender Kreishandwerksmeister der KH MEHR. Über das Spendenkonto Fluthilfe der KH MEHR wurden bereits Soforthilfen für über 50 Handwerksbetriebe in Höhe von jeweils 1.000 Euro ermöglicht.

„Diese Ersthilfe soll auch Betriebe ermutigen, nochmal neu anzufangen, den Wiederaufbau anzugehen und weiter zu machen. Das Handwerk, egal welche Branche, ist gefragter denn je. Es wird jeder Betrieb gebraucht. Bei den Spenden werden auch Betriebe berücksichtigt, die nicht einer unserer Handwerksinnung angehören. Wir ziehen da keine Grenze“, führt Geschäftsführer Dirk Kleis an.

Spendenkonto Fluthilfe, Kontoinhaber: Kreishandwerkerschaft MEHR

IBAN: DE85 5865 0030 0008 0774 97

BIC: MALADE51BIT

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enm warnt vor falschen Monteuren

Region/Mayen-Koblenz – Trittbrettfahrer versuchen, sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen. Die Energienetze Mittelrhein (enm) warnen vor Trittbrettfahrern, die versuchen, sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen. Aktuell sind im Rahmen der anstehenden Erdgasumstellung in Koblenz und im Kreis Mayen-Koblenz Monteure unterwegs, die in den einzelnen Haushalten die gasbetriebenen Geräte erfassen. Dies ist notwendig, um diese Geräte auf die neue Gasqualität, die 2023 in diesem Bereich zur Verfügung steht, vorzubereiten. „Uns sind bereits mehrere Fälle in Dieblich und Weißenthum bekannt, in denen sich unseriöse Personen Zutritt zu Häusern verschaffen wollten. Sie standen jeweils zu dritt vor der Tür, ohne sich ausweisen zu können und ohne einen Termin bei den Betroffenen zu haben“, berichtet Marcelo Peerenboom, Sprecher der evm-Gruppe, zu der die enm gehört. Die Netzgesellschaft der evm-Gruppe hat die zuständigen Polizeidirektionen bereits informiert.

„Wir warnen ausdrücklich dafür, vermeintlichen Monteuren die Tür zu öffnen, wenn man nicht zuvor von uns eine schriftliche Terminankündigung erhalten hat“, so Peerenboom. Die enm-Monteure können sich ausweisen. Auf den Terminschreiben ist zudem eine weitere Überprüfungsmöglichkeit angegeben. „im Zweifelsfall können Kunden sich in unserem Erdgasbüro unter 0261/2999-60100 erkundigen, ob es mit dem Besuch des Monteurs seine Richtigkeit hat“, empfiehlt der Sprecher.