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Dr. Horst-Peter Wagner zählt zu den Top-Medizinern 2021

Region/Mayen-Koblenz – Focus zeichnet den Chefarzt der Akutgeriatrie im Ev. Stift St. Martin aus. Er gehört zu den Top-Medizinern 2021 in Deutschland: Dr. Horst-Peter Wagner. In der aktuellen Focus-Ärzteliste wurde der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Akutgeriatrie im Ev. Stift St. Martin für seine hohe medizinische Kompetenz mit dem hochwertigen Focus-Siegel ausgezeichnet. Dr. Wagner hat bereits 2017 die erste geriatrische Akutklinik in Koblenz aufgebaut. Der Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie besitzt die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und hat zusätzlich ein Studium Public Health mit Schwerpunkt Management im Gesundheitswesen absolviert. Gemeinsam mit seinem Team und in Kooperation mit den Kliniken der Inneren Medizin und der Klinik für Orthopädie und Chirurgie bietet Dr. Wagner ein breites Leistungsspektrum mit den zugehörigen modernen und innovativen diagnostischen Möglichkeiten und Behandlungen speziell für ältere Patienten an.

Wie kommt man zu solch einer Auszeichnung? Focus kombiniert die Recherche in öffentlichen Datenquellen mit Kollegenbefragungen und einer umfangreichen Selbstauskunft. Dabei wird die Auswahl der Mediziner in einem mehrstufigen Recherche-Prozess immer weiter verfeinert. Am Schluss erhält jeder Mediziner einen Score-Wert, der die Behandlungsleistung, die Reputation, den Einsatz in der Wissenschaft, Patientenservices sowie die fachliche Qualifikation berücksichtigt.

Zudem gibt es seit 2019 das Alterstraumazentrum (ATZ) im Ev. Stift St. Martin. Auch in diesem hat der Chefarzt mit dem interdisziplinären Team einen Qualitätssiegel erhalten. Der Bericht der Prüfkommission führt als Stärken beispielsweise die berufsübergreifenden Fort- und Weiterbildungen durch Expertenteams, die ausführliche und aussagekräftige Pflegedokumentation in der digitalen Krankenakte, das fachspezifische Qualitätsmanagement und die hohe Identifikation mit dem Zentrumsgedanken auf. Mit dem Erhalt des Zertifikats darf sich das ATZ im Ev. Stift St. Martin AltersTraumaZentrum DGU® nennen.

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Rettungsdienst im Kreis Düren freut sich über vier neue Azubis

Düren – Landrat Wolfgang Spelthahn hat die vier neuen Auszubildenden beim Rettungsdienst Kreis Düren AöR (RDKD) herzlich begrüßt. „Ich freue mich, dass Sie sich für diesen wichtigen Beruf entschieden haben und Sie uns hier im Kreis Düren Hilfe leisten, wo sie gebraucht wird“, sagte er.

Gemeinsam mit dem RDKD-Vorstandsvorsitzenden Peter Kaptain hieß er die neuen Mitarbeiter herzlich willkommen. „Wir brauchen guten Nachwuchs wie Sie im Rettungsdienst, der engagiert ist und mit vollem Einsatz viele Leben retten wird“, sagte Peter Kaptain. Die vier jungen neuen Nachwuchskräfte, Anna Pelzer, Jan Urwan, Tibor Stingl und Dennis Leyens, machen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter und lernen in den kommenden drei Jahren sowohl praktisch als auch theoretisch alles Wichtige, um Menschenleben zu retten. „Es ist ein Beruf mit sehr viel Verantwortung, der viel eigenständiges Arbeiten erfordert. Das macht für uns das Besondere an dem Beruf aus“, sind sich die Azubis einig.

Der Notfallsanitäter ist die höchste nichtärztliche Qualifizierung im Rettungsdienst. Ausgebildet werden sie auf dem Campus Stockheim sowohl in den Rettungswachen vor Ort als auch im NOBIZ, dem Notfallbildungszentrum Eifel-Rur gGmbH, in Stockheim. „Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft und danke Ihnen schon jetzt für ihr Engagement“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Oberbürgermeister a.D. und Ehrenbürger der Stadt Mayen feierte den 60. Hochzeitstag

Mayen – Diamantene Hochzeit im Hause Nell. Vor wenigen Tagen konnte Oberbürgermeister Dirk Meid einem früheren Stadtchef und dessen Frau zur Diamantenen Hochzeit gratulieren: Oberbürgermeister a.D. und Ehrenbürger der Stadt Mayen, Albert Nell, und seine Frau Maria Magdalena feierten den 60. Hochzeitstag.

Der amtierende Stadtchef überbrachte die besten Glückwünsche, nicht nur im Namen der Stadt Mayen, sondern auch des Landes Rheinland-Pfalz. Er überreichte dazu das Glückwunschschreiben der Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Ich gratuliere Ihnen herzlich zu diesem schönen Anlass und wünsche Ihnen für die Zukunft vor allem Gesundheit, so dass Sie die gemeinsame Zeit noch lange genießen können“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Neben den besten Wünschen hatte der Stadtchef natürlich auch ein kleines Präsent für die Eheleute Nell im Gepäck.

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Wiederversorgung südlich der Ahr wird vorbereitet: enm bittet Bürger um Mithilfe

Bad Neuenahr – Am Samstag, 11. September sind in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Grafschaft-Bengen Monteure unterwegs, um Erdgasanschlüsse zu schließen – Arbeiten essenziell für Wiederversorgung – Mithilfe der Bürger nötig.

Am kommenden Samstag sind Teams der Energienetze Mittelrhein (enm) in Heimersheim, Beul, Kirchdaun, Gimmigen, Bachem, Ramersbach, Heppingen, Bengen und Bad Neuenahr unterwegs. Hier müssen in allen Gebäuden die Gaszähler und Regler kontrolliert und gegebenenfalls demontiert werden. Außerdem müssen die Erdgasanschlüsse verschlossen werden. Das betrifft die vorgenannten Orte und im Norden von Bad Neuenahr folgende Straßen: Heerstraße, Im Dellmich, Im Muckental, Bergstraße, Im Schwertstal sowie im Bereich nördlich der Kreuzstraße.

Anwohner werden gebeten, die Netzexperten an die Erdgasanschlüsse zu lassen und diese im Vorfeld freizuräumen, damit die Arbeiten zügig abgeschlossen werden können. Falls die enm niemanden antrifft, hinterlässt sie eine Nachricht mit der Bitte, sich kurzfristig zu melden. Einige Kunden, die bereits aufgesucht wurden, müssen zudem erneut besucht werden, um weitere notwendige Arbeiten durchzuführen. Die Mitarbeiter der enm können sich ausweisen.

Anwohner, die bisher nicht angetroffen wurden, sollen sich melden

Um die Wiederversorgung in den Bereichen südlich der Ahr sowie den umliegenden Orten bis Ende Oktober zu gewährleisten, müssen alle Erdgasnetzanschlüsse zwingend bis Ende September verschlossen sein. Andernfalls kann die enm nicht mit der Wiederversorgung starten. Alle Hauseigentümer, die noch nicht angetroffen wurden, werden daher gebeten, sich kurzfristig bei den Netzexperten der enm zu melden, um einen Termin zu vereinbaren. Das geht ganz einfach per E-Mail an hochwasser@enm.de oder telefonisch unter 0261 2999-22290.

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Verleihung des Integrations-Preises 2021 in Aachen

Aachen – In diesem Jahr wurde am Donnerstag den 02. September, der Integrationspreis der Stadt Aachen zum zehnten Mal verliehen. Der Preis wird seit 2011 im Rahmen des Tages der Integration verliehen. Der Vorschlag zur Preisverleihung wurde 2011 im damaligen Integrationsrat von Bürgermeisterin Hilde Scheidt eingebracht: „Mit dem Preis wollen wir Gruppen und Einzelpersonen auszeichnen, die in der Stadt ehrenamtlich für uns im Rahmen der Integration arbeiten, Ideen entwerfen und umsetzen“, erklärt sie bei der Verleihung.

Die Stadt Aachen verleiht den Preis in diesem Jahr in drei Kategorien: Person, Verein und Ehrenpreis. Ein Kuratorium aus zehn Mitgliedern des Integrationsrates, der*dem Vorsitzende*n des Integrationsrates und einer Vertretung aus dem Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration entscheidet durch Stimmenmehrheit über die Gewinner*innen. Cengiz Uluğ, Vorsitzender des Integrationsrates, rief alle Bürger*innen zu mehr Beteiligung auf: „Wir müssen tagtäglich an der Integration und ihren Grundlagen arbeiten. Ins Land kommen und in der Gesellschaft ankommen, das müssen wir schaffen.“ Die Preistragenden werden in der Regel vorgeschlagen. Eine förmliche Antragstellung ist nicht erforderlich, der Vorschlag kann ganz niederschwellig bei der Geschäftsstelle des Integrationsrates eingereicht werden.

Kategorie Person: Nurhan Karacak

Der erste Preisträger des Tages wurde für sein persönliches Engagement, auch als Mitinitiator des Vereins Aufkunft e.V., ausgezeichnet. Vorgeschlagen wurde er von Hermann Josef Pilgram, Ratsmitglied der Stadt Aachen. Durch sein privates Engagement und durch die institutionelle Unterstützung der Sprachenakademie Aachen konnte der Verein bereits vielen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Organisation von gemeinwesen-orientierten Projekten, Wettbewerben, Vorträgen, Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen sowie durch Angebote der Kinder-, Jugend- und Studenten*innen-Hilfe eine Unterstützung sein. „Eine Gesellschaft, die in Frieden lebt, ist nur durch Bildung möglich, durch gegenseitiges Kennenlernen. Wenn der Weg der Bildung gegangen wird, betrachtet die Gesellschaft einen mit anderen Augen“ erklärte Herr Karacak auf die Frage nach seiner Motivation. Herr Karacak ist ebenfalls Vorstandsmitglied im Partnerstadt-Verein „Aachen Sariyer“ Partnerschaftsverein e.V.

Kategorie Verein: Refugio e.V.

In der Kategorie Verein wurde Refugio e.V., stellvertretend für all seine ehrenamtlichen Mitglieder, ausgezeichnet. Refugio e.V. ist der Trägerverein des „Café Zuflucht“ und setzt sich für Begegnung, Verständigung und Respekt zwischen den in Aachen ansässigen Einwohner*innen und Geflüchteten ein. Vorgeschlagen wurde der Verein von Ulla Epstein, Mitglied im Integrationsrat. Entgegen nahm den Preis Andrea Genten, die Vorsitzende des Vereins. Auf die Frage nach ihrer Motivation antwortete sie: „Keiner von uns fragt sich, warum wir das hier tun. Wir sehen uns auch als Menschenrechtsorganisation, die ihre politische Stimme für ein gleichberechtigtes Miteinander erhebt.“ Der Verein informiert und berät Geflüchtete und schafft Begegnungsräume für Einheimische und geflüchtete Menschen. Im Jahr 2019 hat das Café Zuflucht mehr als 2.000 Menschen, darunter auch 600 unbegleiteten Minderjährigen auf der Flucht, geholfen. Es schafft für viele Menschen eine Perspektive und fungiert als Vermittler zwischen Behörden und den Ratsuchenden, um eine zielführende Kommunikation zu ermöglichen.

Kategorie Ehrenpreis: Georg Georgiadis

Der letzte Preis des Tages wurde posthum an Georg Georgiadis, stellvertretend für die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Griechischen Gemeinde Aachen e.V., vergeben. Entgegen nahm den Preis Georg Kasantjidis, jetziger Vorsitzender der griechisch-orthodoxen Gemeinde und damit Nachfolger des Verstorbenen. Herr Georgiadis engagierte sich mehr als 55 Jahre ehrenamtlich mit seiner Tätigkeit in der Griechischen Gemeinde in Aachen. Mit seinem sozialen Engagement förderte er das Miteinander aller Menschen, kulturellen Austausch, Gespräche und Diskussionen aller Art. Darüber hinaus setzte er sich von Beginn an dafür ein, dass die zugewanderten Menschen ein politisches Sprachrohr und eine politische Vertretung, im Sinne von Teilhabe und Partizipation, bekommen. Eine solche Vertretung war zunächst (ab 1983) der Ausländerbeirat. Dieser ist der Vorläufer des heutigen Integrationsrates. Schon in dem damaligen Ausländerbeirat hat Herr Georgiadis die Griechische Gemeinde vertreten und war bis zum Schluss Mitglied des Integrationsrates der Stadt Aachen. „Für seine Arbeit hat er unseren Respekt verdient. Ich bin stolz, den Preis an seiner Stelle entgegen nehmen zu dürfen“ beteuerte Kasantjidis.

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Ihr Hochzeitstag – einer der schönsten Tage in Ihrem Leben! – Stadt Jülich hilft

Jülich – Das ist Ihr Wunsch und die Standesbeamtinnen und Standesbeamten des Jülicher Standesamts helfen Ihnen gerne dabei. Dem Hochzeitstag fällt oft eine ganz große Bedeutung zu. Und vieles müssen Sie auch noch drum herum planen – Location suchen, Essen bestellen, Gäste einladen – und alles ist auf diesen einen Tag gerichtet.

Auch bis heute sind die monatelangen Einschränkungen durch das Coronavirus für uns alle spürbar und die Gefahr trotz aller medizinischer Fortschritte und rechtlicher Regelungen noch immer nicht gebannt. Trotzdem möchten wir Ihnen ermöglichen, Ihre Hochzeit für 2022 zu planen, da wir alle natürlich hoffen, dass im nächsten Jahr glückliche Feste mit einer gesunden Familie und fröhlichen Gästen stattfinden können.

Gerne kommen wir Ihrem Wunsch entgegen, Ihre Trauung an einem Freitag oder Samstag durchzuführen, sodass Sie den schönen Tag ausgiebig feiern und genießen können.

Hierzu bieten wir grundsätzlich freitagsvormittags und zusätzlich einmal im Monat freitagsnachmittags feste Trautermine im Trauzimmer und im Pulvermagazin an.

In der Schlosskapelle, die viele von Ihnen vielleicht sogar noch aus Schulzeiten kennen und lieben, können freitags aufgrund des Schulbetriebes leider keine Hochzeiten durchgeführt werden.

Als weiterer Trauort des Jülicher Standesamts wurde das Haus Overbach in Jülich-Barmen gewidmet. Auch hier sind zunächst aufgrund des Schulbetriebs Trauungen unterhalb der Woche leider nicht möglich.

An ausgewählten Samstagen im Jahr trauen wir Sie an allen vier Orten. Die derzeit festgesetzten Trautermine können Sie dem weiteren Text entnehmen.

Gerne können Sie sich mit uns in Verbindung setzen, wenn Sie z.B. an einem Schnapszahlendatum oder besonderem Ereignis wie Valentinstag heiraten möchten. Sofern es organisatorisch und räumlich möglich ist, werden wir Ihren Wunsch erfüllen.

Damit Ihr Hochzeitstag einer der schönsten Tage in Ihrem Leben wird, setzen Sie sich bitte zuallererst telefonisch oder per Mail mit uns in Verbindung und sichern sich Ihren Wunschtermin.

Danach können Sie Ihre Hochzeitsfeier mit allem Drum und Dran planen.

Abschließend bleibt uns in diesen Zeiten nur noch der Hinweis, dass die Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie unter Umständen abzuwarten sind und dass Trauungen immer nur unter den zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Vorschriften stattfinden können.

Trauungen in Jülich sind grundsätzlich an jedem Freitagvormittag um 09:00 Uhr,
10:00 Uhr und 11:00 Uhr im Trauzimmer und je nach Verfügbarkeit im Pulvermagazin möglich.

Einmal monatlich steht Ihnen das Standesamt zusätzlich an einem Freitagnachmittag gegen höhere Gebühr im Trauzimmer und je nach Verfügbarkeit im Pulvermagazin zur Verfügung.

Die zusätzlichen Freitagsnachmittagstermine sind am 07. Januar, 04. Februar, 04. März,
01. April, 06. Mai, 03. Juni, 01. Juli, 05. August, 02. September, 07. Oktober, 04. November und 02. Dezember 2022.

Die Trauungen werden um 12:30 Uhr, 13:30 Uhr, 14:30 Uhr (nur im Trauzimmer) und um 15:30 Uhr (nur im Pulvermagazin) vorgenommen.

Außerdem werden samstags gegen höhere Gebühr Trauungen im Trauzimmer und je nach Verfügbarkeit im Pulvermagazin, in der Schlosskapelle oder in Haus Overbach durchgeführt.

Die zusätzlichen Samstagstermine sind am 08. Januar, 12. Februar, 12. März, 09. April,
23. April, 14. Mai, 28. Mai, 11. Juni, 25. Juni, 09. Juli, 23. Juli, 13. August, 27. August,
10. September, 24. September, 08. Oktober, 12. November und 10. Dezember 2022, jeweils um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr.

Weitere Informationen und die Kontaktdaten erfahren Sie auf der Homepage des Jülicher Standesamts unter https://www.juelich.de/standesamt .

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Jens von den Berken erhält Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Aachen – Jens von den Berken ist am gestrigen Dienstag, den 07. September, für sein langjähriges Engagement im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz mit der höchsten Anerkennung, welche die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht, geehrt worden. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen verlieh ihm im Weißen Saal des Aachener Rathauses die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland: „Sie sind der zweite Mensch, dem ich die Verdienstmedaille überreichen darf und es ist immer ein besonderer Moment sehen zu dürfen, was Einzelne für die Gesellschaft leisten. Helfen und Retten ziehen sich wie ein roter Faden durch Ihr Leben, sowohl beruflich als auch ehrenamtlich. Ich bin glücklich und dankbar, dass Sie Bürger unserer Stadt sind und ich Ihnen heute die Medaille überreichen darf.“

Neben seinem Beruf bei der lugitas GmbH in Köln, die Unternehmen in Fragen des Notfall- und Krisenmanagements berät, engagiert sich von den Berken seit vielen Jahren ehrenamtlich in zahlreichen Einrichtungen. Nach seinem Abitur 2007 absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der „Johanniter Unfall-Hilfe“ (JUH) in Ratingen. In diesem Rahmen erwarb er die Qualifikation eines Rettungssanitäters und ist seitdem regelmäßig ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig. Seit seinem studienbedingten Umzug nach Aachen 2008 engagiert er sich hier ehrenamtlich im Regionalverband Aachen-Düren-Heinsberg der JUH. Dabei hat er diverse Leitungsaufgaben übernommen. Seit 2012 ist er Schulsanitätskoordinator im Raum Aachen-Düren-Heinsberg. Seit 2017 fungiert er als Mitglied der Regionalverbandsjugendleitung sowie als gewählter Vertreter des Regionalverbandes in der Vertreterversammlung auf Landesebene.

Im Bereich des Bevölkerungsschutzes durchlief von den Berken verschiedene Funktionen: Angefangen als Katastrophenschutzhelfer im Jahr 2009 brachte er es über die Funktionen des Truppführers, des stellvertretenden Gruppenführers bis zur Ernennung zum stellvertretenden Zugführer im Jahr 2014. Seit 2018 trägt er die Verantwortung eines Zugführers der Katastrophenschutz-Einsatzeinheit Aachen mit annährend 70 Mitgliedern. Für seine Führungsposition qualifizieren ihn zahlreiche Aus- und Fortbildungen in den Bereichen Katastrophenschutz sowie im Sanitäts- und Rettungsdienst, die er mit außerordentlichem Engagement und Zeitaufwand besucht hat.

Von den Berken besitzt außerdem zahlreiche Qualifikationen als Ausbilder und Fachdozent, die er nutzt, um ehrenamtlich Lehrgänge für Schulsanitäter*innen anzubieten und die jährliche Grundausbildung für neue Helfende im Bevölkerungsschutz im Regionalverband durchzuführen. Auch bei zahlreichen Großveranstaltungen war er bisher in führender Position tätig und organisiert deren Abläufe.

Darüber hinaus engagiert sich Jens von den Berken auch auf Bundesebene ehrenamtlich bei den Johannitern. Er ist als Soforthelfer in der Internationalen Soforthilfe registriert, um in der Funktion des Logistikers in Fällen humanitärer Katastrophen im Ausland zum Einsatz zu kommen.

Er engagierte sich auch ehrenamtlich bei den Pfadfinder*innen in Ratingen. Im Alter von acht Jahren kam er zum Pfadfinderstamm Hratuga in die Wölflingsmeute. 2001 wurde er in seiner Gruppe als stellvertretender Sippenführer, später auch als Sippenführer eingesetzt. Von 2006 bis 2008 war er verantwortlich für die Betreuung einer neuen Wölflingsmeute. Von 2008 bis 2012 war er gewähltes Mitglied der Stammesführung im Stamm Hratuga, von 2008 bis 2015 Mitglied der Ringführung. Sein Wissen auf dem Gebiet der Ersten Hilfe nutzte er, um den anderen Pfadfinder*innen eine Ersthelfer-Ausbildung zu ermöglichen. „Ehrenamtliche Arbeit mit Jugendlichen lebt davon jungen Menschen Werte zu vermitteln und erlebbar zu machen. Learning by doing ist eines der elementaren Prinzipien bei der Pfadfinderarbeit. Man kann es übersetzen mit: Man lernt nix Gutes, außer man tut es“, erklärte er bei der Verleihung.

Zusätzlich engagiert sich von den Berken ehrenamtlich bei „Sea-Eye e.V.“.

Er wurde 2015 mit dem Leistungsabzeichen in Gold, 2017 mit dem Jugendleistungsabzeichen in Gold und mit dem Ehrenzeichen der JUH ausgezeichnet. Von den Berken nutzte die Gelegenheit der Verleihung für einen Appell an die Bürger*innen: „Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mehr Gutes tun. Jeder kann etwas beitragen.“

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Ein neuer Mann für das Marienhaus Klinikum Eifel

Bitburg/Gerolstein/Waldbreitbach – Steffen Feldt wird neuer Pflegedirektor für Bitburg und Gerolstein. Die Leitung der Pflege in den beiden Marienhaus Krankenhäusern in Bitburg und Gerolstein hat ein neues Gesicht erhalten: Zum 1. September 2021 hat Steffen Feldt als Pflegedirektor des Marienhaus Klinikum Eifel dort seinen Dienst angetreten.

„Ich freue mich sehr, in der schönen Eifel nun meine Erfahrungen aus verschiedenen Kliniken im Sinne der Patienten und der Kolleginnen und Kollegen des Pflegeteams einbringen zu können,“ so Steffen Feldt. Bereits nach seinem ersten Gespräch hatte es ihm die bodenständige Herzlichkeit der Menschen und die wunderschöne Landschaft angetan und neben der spannenden Aufgabe sowie der Vernetzung in der Marienhaus-Gruppe ist er davon überzeugt, mit der Vertragsunterschrift den richtigen Schritt zu machen.

Nach Abitur und Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger hat Steffen Feldt von 2007 bis Anfang 2016 in der entsprechenden Position auf einer psychiatrischen Station des Klinikums am Urban in Berlin gearbeitet. Berufsbegleitend absolvierte er an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin ein betriebswirtschaftliches Studium und schloss dies 2015 mit dem Bachelor ab. Bis Mitte 2017 war er als Abteilungsleiter Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie an der Uniklinik Mainz tätig und wechselte anschließend als Pflegedienstleiter zum Klinikum Hannoversch Münden.

Auch Hans Jürgen Krämer, kaufmännischer Direktor des Marienhaus Klinikum Eifel freut sich über den neuen Pflegedirektor: „Mit Steffen Feldt konnten wir einen hervorragenden Pflegedirektor gewinnen, mit dem wir gemeinsam im Direktorium die Gesundheitsversorgung in der ländlich geprägten Eifel als Marienhaus-Gruppe zukunftssicher ausbauen wollen.“

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Gemeinsam-Eifel e. V. will weitere 60.000 Euro an die vom Hochwasser betroffenen Menschen in der Region verteilen

Hergarten/Schützendorf/Eifel – Energie hat Stefan Michels reichlich. Seit vier Wochen sind der Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam Eifel“ und seine Mitstreiter unermüdlich aktiv, um zu helfen. Sie sammeln fleißig Spenden und verteilen sie an die von der Flutkatastrophe heimgesuchten Menschen in der Region.

Stefan Michels (Foto), gebürtiger Schützendorfer und mittlerweile in Hergarten lebend, steht an der Spitze des Vereins. Als Stellvertreter fungieren Ingrid Kötting und Ralf Claßen, beide aus Gemünd. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Wir haben schon einiges bewegt, aber da geht noch mehr“, sagt er überzeugt. Betroffene sollen sich ohne Scheu einfach melden: „Wir wollen schließlich das Geld nicht lange horten, sondern helfen!“ „Herz“ und „Sonne“ zieren bewusst das Logo des Vereins.

Seit der Gründung vor vier Wochen sind schon etliche Hilfsprojekte erfolgreich umgesetzt worden. Geholfen werden konnte zum Beispiel bereits in der Grundschule Gemünd, Juliette mit einem Rollstuhl-Fahrzeug und auch einer Familie aus Iversheim.

„Nicht alleine lassen“

Vor allem „nicht alleine lassen“ nach der Flut sei dem Verein immens wichtig, betont Stefan Michels. Unermüdlich wurden deshalb weiter fleißig Spenden akquiriert. Der Vorsitzende berichtet: „Wir verfügen derzeit über weitere knapp 60.000 Euro.“ Die Hilfsgelder sollen  unbürokratisch verteilt werden. „Uns geht es um schnelle Hilfe, da dürfen Hürden nicht hoch sein“, weiß Stefan Michels. Der Antrag sei schnell ausgefüllt und beim Verein eingereicht.

Gemeinsam-Eifel will mit seinen Mitgliedern langfristig die Menschen der Region unterstützen. Stellvertretender Vorsitzende Ralf Claßen: „Der Jahresbeitrag von 20, 21 Euro hilft uns dabei regelmäßige Einnahmen zu generieren, um unser Netzwerk langfristig zu erweitern und noch mehr Unterstützung für unterschiedlichste Aktionen anbieten zu können.“

Zum Kreis der Gründungsmitglieder der ersten Stunde gehören: Stefan Michels, Ralf Claßen, Ingrid Kötting, Matthias Dürbaum, Birgit Michels sowie Dirk Nagelschmidt, Jürgen Nagelschmidt und Astrid Trude. Sie alle waren selbst mittelbar oder unmittelbar von der Katastrophe betroffen, die ihre Heimat heimsuchte und bilden ein tolles Team.

Stefan Michels schaut nach dem Erlebten positiv nach vorne: „Was uns trotz aller Umstände sehr begeistert hat, ist welche Gemeinschaft in den betroffenen Regionen durch die Katastrophe entstanden ist. Genau diese Gemeinschaft möchten wir fördern und gezielt unterstützen.“

Gemeinsam stark

Der gebürtige Schützendorfer ist stolz auf die gelebte Solidarität und das Miteinander: „In der ganzen Not und dem Elend, was man in diesen ersten Tagen erlebt hat, war es ein gutes Gefühl zu sehen, was Zusammenhalt und Gemeinschaft bewirken können. Aus diesem Grund gibt es unseren Gemeinsam-Eifel e.V..Mittlerweile zählt der Verein 50 Mitglieder. Innerhalb kürzester Zeit seien weitere aus der Region (zum Beispiel Kall, Zülpich, Schleiden, Heimbach, Münstereifel, Aachen, Jülich) dazu gekommen. Die Mitglieder treffen sich aktuell einmal die Woche im Saal des „Büffels“ in Hergarten.

Neben der Weitergabe von Geld- und Sachspenden hilft der Verein aber auch mit Manpower, bei der Suche nach einer Unterkunft oder dabei Handwerker zu finden, so Ralf Claßen: „Wir sind dabei für diese Bereiche ein Netzwerk aufzubauen, um auf unterschiedliche Bedürfnisse und Bedarfe der Betroffenen eingehen zu können.“ Für Sonntag, 10. Oktober ist bereits ein Wandertag bzw. eine Radtour „Gemeinsam Eifel bewegt“ von Hergarten nach Gemünd in Planung.

Wer finanzielle Unterstützung benötigt, findet auf www.gemeinsam-eifel.de den Button „Hilfeantrag herunterladen“. Der Antrag kann ausgefüllt per per Mail gesendet werden an info@gemeinsam-eifel.de oder einfach anrufen unter (02446) 8097790.

Spenden können auf das Konto Gemeinsam-Eifel e.V.  DE59370693425108484014 bei der Volksbank Heimbach überwiesen werden.

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Woche der Ausbildung bei der evm-Gruppe

Region/Mayen-Koblenz – „Tag der offenen Tür“ findet zum zweiten Mal online statt. Der „Tag der Ausbildung“ wird zur „Woche der Ausbildung“: Vom 6. bis 10. September gibt die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) spannende Einblicke in ihren Arbeits- und Ausbildungsalltag. Videos, Fotos und Berichte veröffentlichen die Azubis des Unternehmens dazu auf dessen Facebook- und Instagram-Kanal. Außerdem können sich Interessierte im Job-Speed-Dating direkt einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann/-frau für Dialogmarketing, Industriekaufmann/-frau, IT-Systemelektroniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik sichern. Bewerber können ihre Unterlagen bis zum 10. September über www.evm.de/tda/#info  versenden.

Beim „Tag der Ausbildung“ hat die evm-Gruppe in den vergangenen Jahren Schülern und Eltern, die an einer Ausbildung oder einem dualen Studium interessiert waren, einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens gewährt. Aufgrund der Corona-Pandemie kann der Tag der offenen Tür auch in diesem Jahr nicht wie bisher stattfinden. Die evm-Gruppe verlegt ihn daher zum zweiten Mal ins Internet. „Unsere Auszubildenden haben die Woche, wie auch den Tag der Ausbildung der letzten Jahre, selbstständig organisiert“, erklärt evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Wir sind gespannt, wie die Online-Version in diesem Jahr angenommen wird und freuen uns auf viele Besucher.“ Alle Informationen zur Woche der Ausbildung gibt es unter www.evm.de/tda.