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Kreis Düren startet neue Impfkampagne

Düren – „Impfungen sind der beste Weg aus der Pandemie“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Aktuell sind im Kreis Düren 68 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Um noch mehr Menschen für eine Impfung zu motivieren, startet der Kreis Düren wieder eine Kampagne, an der sich namhafte Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreisgebiet beteiligen.

„Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt der Landrat in seiner heutigen Video-Botschaft vor einem Plakat an der stark frequentierten Bismarckstraße gleich am Kreishaus. Auf dem Plakat motiviert Michael Andrei, Spieler beim Dürener Volleyball-Bundesligisten Powervolleys, sich impfen zu lassen.

An der Kampagne des Kreises beteiligen sich noch weitere Spieler der Powervolleys und auch Yannick und Anna Gerhardt, die beide aus Kreuzau stammen. Yannick Gerhardt spielt beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, seine Schwester bei Turbine Potsdam ebenso in der Fußball-Bundesliga – sie und einige Powervolleys-Spieler werden sich in kurzen Videos äußern, um zum Impfen zu motivieren.

„Es ist auch weiterhin enorm wichtig, dass sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. „Nur so kommen wir wieder in unseren gewohnten Alltag zurück.“

„Impfungen schützen vor einem schweren Verlauf. Wer sich nicht immunisieren lässt, wird sich absehbar mit dem Coronavirus infizieren“, sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Für Geimpfte sei das Risiko eines scheren Covid-Verlaufs deutlich geringer, so der Mediziner.

Also: Bitte lassen Sie sich impfen.

Wo im Kreis Düren überall Impfungen möglich sind, steht hier: www.kreis-dueren.de/impfen

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Konzert für die Flutopfer-Hilfe am Sonntag 19. September in Kall

Kall – Elch-Pop, Jazz, Blues und kölsche Lieder am Sonntag, 19. September, bei Möbel Brucker – Die einheimische Band „Die Old Timer“ hat die Benefiz-Veranstaltung mit Gastmusikern zugunsten der Hilfsgruppe organisiert – Edith Dederichs: „Den Menschen etwas Freude schenken“.

„Wir möchten etwas tun; auf unsere Art unterstützen“, lautet die Devise der Band „Die Old Timer“, die am Sonntag, 19. September, ab 14 Uhr, am Möbelhaus Brucker ein Benefizkonzert zugunsten des Fluthilfe-Projektes der Hilfsgruppe Eifel organisiert hat. „Mit unserer Musik wollen wir all den Menschen, die von der Flut schwer getroffen sind, ein paar Stunden Freude schenken“, kündigt die Sängerin und Frontfrau der Band, Edith Dederichs, an. Mit ihren Band-Kollegen Ralf Pütz, Enrique Willms und Klaus Griwenka präsentiert die Sängerin deutsche Schlager aus den 50er bis 80er Jahre, Latin Jazz und natürlich auch Kölsche Lieder.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm, denn die Band hat weitere Mitwirkende für das Benefiz-Konzert gewinnen können. Mit dabei ist das Songwriter-Duo Pia Fridhill und Jens Hoffmann mit einer bunten Mischung von Soul, Pop, Jazz, Funk, Rock, Blues aus Schweden – kurz: Elch-Pop. Dritter im Programm ist der Musiker und Songwriter Georg Kaiser, der Irish Folk & More zum Besten geben wird.

Mit dem Konzert wolle man auch den Menschen eine Gelegenheit geben, beim Benefiz-Konzert die Fluthilfe zu unterstützen. „Dass diese Spenden garantiert dort ankommen, wo sie gebraucht werden, dafür steht seit vielen Jahren die Hilfsgruppe Eifel, die genau dort hilft, wo die Hilfe am nötigsten ist“, so Edith Dederichs.

Beim ersten Arbeitstreffen der Kaller Hilfsgruppe nach längerer coronabedingten Pause stellten Edith Dederichs und deren Bandkollege Ralf Pütz das Programm des Konzertes vor. Fast alle teilnehmenden Musiker wohnen im Kaller Gemeindegebiet. „Ihnen ist es ein Herzensanliegen, gerade jetzt nach der schweren Flutkatastrophe einen Beitrag zur Unterstützung in ihrer Heimatgemeinde zu leisten“, berichtete Edith Dederichs. Alle Akteure verzichteten natürlich auf ihre Gagen. Die gesamte Organisation der Veranstaltung erfolge ebenfalls ehrenamtlich und anfallende Ausgaben würden von großzügigen Sponsoren übernommen.

Dankbar sei man dem Möbelhaus Brucker, dass das Konzert vor dem Haus 3 „Trendline“ (am Obi-Kreisel) stattfinden könne, so die Band-Sprecherin. Während des Konzertes bekämen die Besucher ausreichend Gelegenheit, für die Flutopferhilfe der Hilfsgruppe zu spenden.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel zeigte sich dankbar für die Initiative der Musiker. Um den Familien weiter helfen zu können, die von der Flut schwer getroffen worden seien, brauche man die Unterstützung der Eifeler. Und auf die, so Willi Greuel, habe sich die Hilfsgruppe seit nunmehr fast 30 Jahren immer verlassen können.

Der Hilfsgruppen-Chef erläuterte, dass die Empfänger der Soforthilfen nach Hinweisen von Gemeinden, Feuerwehren oder dem THW ausgewählt würden. „Die wissen durch ihre Einsätze genau, wo Unterstützung wirklich dringend notwendig ist“, so Greuel.

Er und Edith Dederichs hoffen nun, dass sie viele Besucher am 19. September in Kall begrüßen können. Natürlich finde das Konzert unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Schutzverordnung statt.

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Transformation der Antriebe – Online-Vortrag am morgigen Dienstag 14. September

Region/Mayen-Koblenz – Elektromobilität mit Batterien und Wasserstoff. Unsere Mobilität ist einer der größten Quellen für Treibhausgase in Deutschland. Umfangreiche Änderungen im Verkehrsbereich sind unabwendbar, um eine Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen und dennoch eine Mobilität der Menschen zu gewährleisten. Wie kann die „Mobilität der Zukunft“ aussehen? Dies beleuchtet eine 7-teilige Online-Veranstaltungsreihe.

Weiter geht es am morgigen Dienstag, 14. September mit dem Vortrag „Transformation der Antriebe – Elektromobilität mit Batterien und Wasserstoff“ um 18 Uhr. Der Batterieforscher Prof. Dr. Maximilian Fichtner geht in seinem Vortrag auf die Transformation der Antriebe, weg von der Verbrennung mit ihren hohen Temperaturen, ihren schlechten Wirkungsgraden und den Emissionen von klimaschädigenden Gasen, hin zu einer effizienten, umweltverträglichen und zukunftsfähigen Mobilität, ein. Doch wie sieht eine Transformation der Antriebe aus, hat die Elektromobilität nicht auch viel zu viele Schattenseiten. Fichtner gibt einen wertvollen Einblick in die Zukunft der Mobilität die morgen schon Gegenwart sein wird.

Das genaue Programm und weitere Informationen zu den Vorträgen findet man unter https://www.ben-mittelrhein.de/veranstaltungen. Hier kann man sich auch für die Vorträge anmelden. Die Teilnahme an den Online-Vorträgen ist kostenfrei.

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Stadt Aachen gründet Open Data Lab – Kick-Off online per Zoom am Mittwoch 15. September

Aachen – Im Rahmen der Digitalen Modellregion gründet die Stadt Aachen ein Open Data Lab. „Wir wollen Open Data in Aachen voranbringen“, sagt Norbert Dödtmann, Leiter des städtischen Informations- und Kommunikationsmanagements „daher wollen wir das Open Data Lab gründen.“ Die Kick-Off-Veranstaltung findet am 15. September um 19.30 Uhr statt, zu der alle an offenen Daten Interessierten eingeladen sind. Die Veranstaltung findet online per Zoom statt.

„Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an offenen Daten Interesse haben,“ erklärt die Leiterin des Open Data Projekts, Gabi Bongard. Sie hat den Anspruch, die Themen in die Breite zu tragen. Neulinge, die Interesse an mehr Beteiligung, Engagement, Kooperation und Transparenz in Kommunen sind also mehr als gern gesehen. Die Kolleg*innen des städtischen Informations- und Kommunikationsmanagement freuen sich über die Teilnahme von Bürger*innen, Politiker*innen, Mitarbeiter*innen der Verwaltung, Wissenschaftler*innen, Unternehmer*innen, Open Knowledge Labs & Digitales Ehrenamt, Datenjournalisten*innen, Studierende, Schüler*Innen und Lehrer*innen.

Als Open Data werden Daten bezeichnet, die von jedermann zu jedem Zweck genutzt, weiterverbreitet und weiterverwendet werden dürfen. Einschränkungen der Nutzung sind nur erlaubt, um Ursprung und Offenheit des Wissens zu sichern, beispielsweise durch Nennung des Urhebers. Ausgenommen sind personenbezogene Daten sowie Daten, die anderweitig schutzwürdig sind.

Die Anmeldung zur Kick-Off-Veranstaltung ist online unterhttps://barcamps.eu/open-data-lab-aachen/ möglich.

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Mitarbeiter der Stadt Mayen in den Ruhestand verabschiedet

Mayen – In diesen Tagen konnte Oberbürgermeister Dirk Meid den Gärtnermeister Wolfgang Seul in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.  Im Kreise der Kollegen und Mitarbeiter wurde Wolfgang Seul nach langen Jahren im Dienst der Stadt Mayen verabschiedet.

„Sie haben über Jahrzehnte die Geschehnisse der Stadt begleitet und sich um die Stadt Mayen mehr als verdient gemacht“, so der Stadtchef, der sich bei dem Mitarbeiter besonders bedankte.

Wolfgang Seul ist seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst und begann nach seinem Zivildienst bei einer Agrarsoziologischen-Entwicklungsgesellschaft 1981 als Arbeiter für die Gärtnerkolone bei der Stadtverwaltung Mayen. 1985 erhielt er den Meistertitel und war seitdem als Gärtnermeister tätig. Seit 2008 bildete er zudem Auszubildende im Bereich Garten-und Landschaftsbau aus und hatte ab 2016 auch die Stelle als stellvertretender Einsatzleiter inne.

Alles Gute und eine schöne Zeit wünschte ihm auch der Büroleiter Personal Christoph Buttner, Personalratsvorsitzender Wolfgang Goeken und Fachbereichsleiter Andreas Seiler.

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43 Schulen im Landkreis Bernkastel-Wittlich erhalten Zugang zum Glasfasernetz

Wittlich – Endlich eine zeitgemäße Verbindung: 43 Schulen des Landkreises Bernkastel-Wittlich sind jetzt am Glasfasernetz angeschlossen. Das bedeutet für die Schulen, die zum Teil bislang mit langsamen Verbindungen kämpfen mussten, einen Quantensprung in der Übertragungsgeschwindigkeit. Der Ausbau des schnellen Internets erfolgte im Rahmen des sogenannten flächendeckend geförderten NGA-Glasfaserausbaus in der Region (Next Generation Access), welcher Mitte März 2018 begonnen hat und inzwischen weitestgehend abgeschlossen ist.

Anlässlich der Anbindung der 43 Schulen an das schnelle Internet kam Landrat Gregor Eibes mit weiteren Vertretern der Verwaltung, der Schulleitung und von Westenergie an der Friedrich-Spee-Realschule plus in Neumagen-Dhron zusammen, um sich ein Bild der neuen schnellen Internetversorgung für Schulen zu machen. Der Ausbau des schnellen Internets an den 43 Schulen ist technisch bereits abgeschlossen, sodass das schnelle Internet an den Schulen schon genutzt werden kann beziehungsweise vor der Einrichtung steht.

„Eine zukunftsfähige Breitbandversorgung ist heute von zentraler Bedeutung und eine wesentliche Investition in die zukunftsfähige, digitale Infrastruktur im gesamten Kreisgebiet. Für die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität unserer Region ist dies ein entscheidender Vorteil. Dass die Breitbandversorgung unserer Schulen nicht zukunftsfähig ist, war lange bekannt. Deshalb haben wir den Ausbau der Schulen mit den Fördergeldern von Bund und Ländern konsequent vorangetrieben“, erklärte Gregor Eibes, Landrat des Landkreises Bernkastel-Wittlich. „Gerade in Zeiten der Corona-Krise und dem Unterrichten von Schülerinnen und Schülern am Computer und im Rahmen des sogenannten Homeschooling wird das schnelle Internet an Schulen immer wichtiger.“

Marco Felten, Kommunalmanager bei Westenergie, erklärte: „Somit stehen an den Schulen Internetgeschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich bereit, sodass die Bildungseinrichtungen im Landkreis Bernkastel-Wittlich für die Umsetzung aller digitalen Unterrichtskonzepte auch in den kommenden Jahren perfekt gerüstet sind.“

Mit dem flächendeckend geförderten Internetausbau bringt Westenergie Breitband gemeinsam mit dem Landkreis Bernkastel-Wittlich das schnelle Internet in die Region. Im Rahmen des Projekts werden insgesamt rund 1.050 km Glasfaserkabel verlegt. Damit profitieren in den Ausbaugebieten im Landkreis Bernkastel-Wittlich circa 6.900 Haushalte, über 200 Unternehmen und 43 Schulen von deutlich höheren Bandbreiten als bisher. Berücksichtigt werden konnten alle Schulen im Kreisgebiet, für die eine Unterversorgung gemäß NGA-Förderrichtlinie gegeben war. Für drei weitere Schulen läuft derzeit noch ein nachträglicher Aufnahmeantrag bei den Fördermittelgebern.

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Wallfahrt nach Kevelaer – Anmeldung ab 27. September bis 1. Oktober

Mechernich/Kall – Gläubige aus Mechernich und Kall pilgern am Samstag, 9. Oktober, zum weltbekannten Marienwallfahrtsort am Niederrhein – Anna-Maria Linden: „Zwei-G-Regel muss beachtet werden“.

Die diesjährige Kevelaer-Wallfahrt steht vor der Tür: Am Samstag, 9. Oktober, haben Gläubige aus den Kirchengemeinden im Raum Kall und Mechernich die Gelegenheit, mit dem Bus zum Heiligtum der „Trösterin der Betrübten“ an den Niederrhein zu fahren – vorausgesetzt, die Inzidenzzahlen bleiben im Rahmen und es kommt zu keinem neuerlichen Lockdown.

Gedacht ist das Ganze für Bürger aus Mechernich, Kommern und Umgebung sowie der Gemeinde Kall. Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene 20 und für Kinder sechs Euro. Anmeldungen vom 27. September bis 1. Oktober bei Uschi Beul (In der Eule 31, Kommern), Anna Maria Linden (Fliederweg 6, Vussem), im Pfarramt Mechernich, (Weierstraße 80) und bei Alfred Dick (Im Meisenbusch 13a, Schwerfen).

Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich, so Anna-Maria Linden, bei Absagen nach der Anmeldung kann der Fahrpreis nicht erstattet werden. Bei der Anmeldung muss der Nachweis erbracht werden, ob man geimpft oder genesen (Zwei-G-Regel) ist. Die Abfahrtszeiten werden bei Anmeldung bekanntgegeben.

Die Ansprechpartnerin Anna Maria Linden ist unter Tel. (0 24 84) 29 87 oder per Mail unter anna_maria_linden@web.de erreichbar. Uschi Beul übernimmt die Planung mit Bussen der Mechernicher Traditions-Reisebusfirma Schäfer-Reisen. Sie ist unter (0 24 43) 54 89 oder Uschi.Beul@t-online.de erreichbar.

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Welt-Lymphom-Tag – Tückische Krebsart hat viele Gesichter – Telefon-Sprechstunde am Mittwoch 15. September

Region/Mayen-Koblenz – Chefarzt im Ev. Stift informiert am Mittwoch, den 15. September in einer Telefonsprechstunde. Es gibt viele verschiedene Formen von bösartigen Lymphomen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet derzeit mehr als 60 sogenannte maligne Typen. „Die Typenvielfalt ist eine Besonderheit dieser Krebserkrankung und erschwert die genaue Diagnose, die jedoch über die richtige Therapie entscheidet. Wir möchten Patienten bestmöglich informiert wissen“, berichtet  Prof. Dr. Jens Chemnitz, Chefarzt der Inneren Medizin – Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin im Ev. Stift St. Martin. Im Rahmen des Welt-Lymphom-Tages am Mittwoch, 15. September, bietet er eine Telefonsprechstunde an. Betroffene erreichen den Chefarzt zwischen 17 und 18 Uhr persönlich unter der Telefonnummer 0261 137-1070.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Integrativer Transportdienst für Stolberg unterstützt Bürger, Institutionen und Vereine

Stolberg – Das Viertel-LAB freut sich über ein neues Lastenrad: ein modernes Dreirad der noch jungen Marke GLEAM. Ein solches „Cargo Bike“ passt gut zu dem europäischen Gedanken in der Euregio Mass-Rhein, denn es ist ein europäisches Produkt: entwickelt in Wien, geschweißt in Italien, endmontiert in den Niederlanden und Vertrieben in Deutschland.

Eine gute Transportlösung also, die perfekt zum Anspruch des Stolberger Viertel-LAB passt. Das vielseitige Fahrzeug soll verschiedentlich eingesetzt werden. Als erstes ist ein Transport von Wäsche von einer zentralen Stelle in der Innenstadt zum „Waschsalon“ in den Räumen der Jugendberufshilfe und zurück geplant.

Ein weiteres Einsatzgebiet könnte aber schon bald ein lokaler Transportdienst sein, der auf Basis der CLAC-Kuriersoftware und dem dazugehörigen Geschäftsmodell arbeitssuchende Menschen im Viertel-LAB beschäftigt und qualifiziert und dabei vorerst die Bürger, Institutionen und Vereine klimaneutral unterstützt.

Dies kann ein Win-Win-Konzept werden, das zusammen mit der Stadt Stolberg und der low-tec getestet und bei Erfolg erweitert werden soll.
Im Vordergrund steht dabei die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und die Unterstützung von Bürgern, Institutionen und Vereinen.

Weitere Infos und Kontaktdaten: www.viertel-lab.de

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Nordrhein-Westfalen lässt Verdienstausfall-Entschädigungen für Ungeimpfte bei Quarantäne auslaufen

Region/Düsseldorf – Anspruch für Menschen, die nicht geimpft werden können, bleibt bestehen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Nordrhein-Westfalen wird entsprechend dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes zum 11. Oktober 2021 die Verdienstausfallentschädigungen bei Quarantänen (nach § 56 Abs. 1 IfSG) für Menschen ohne Covid-19-Impfschutz auslaufen lassen. Ausgenommen von dieser Regelung bleiben weiterhin Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Genesene und Geimpfte, die aufgrund von Impfdurchbrüchen oder Neuerkrankungen in Quarantäne müssen, haben ebenfalls weiterhin einen Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Wir haben es mit einer Pandemie der Ungeimpften zu tun. Alle Expertinnen und Experten sind sich einig, dass das Impfen ein sehr wirksamer Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist. Wer sich also die Freiheit herausnimmt, sich nicht impfen zu lassen, obwohl medizinisch nichts dagegenspricht, steht für die Folgen seiner Entscheidung selbst ein – nicht der Arbeitgeber, nicht die Solidargemeinschaft. Und ebenso muss klar sein: Wer sich aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder einer Schwangerschaft nicht impfen lassen kann, wird selbstverständlich weiterhin eben diese Unterstützung der Solidargemeinschaft erhalten.“

Bislang erhalten Betroffene, die sich in behördlich angeordneter Quarantäne befinden, auch dann – entgegen dem Wortlaut des IfSG – eine Verdienstausfallentschädigung, wenn sie nicht gegen Covid-19 geimpft sind. Grund hierfür war ein in der Vergangenheit nicht flächendeckend zur Verfügung stehendes Impfangebot und die erst vergleichsweise kurze Zulassung der Covid-Impfstoffe. Mittlerweile steht ein flächendeckendes Impfangebot zur Verfügung, so dass dieser Grund für diese Ausnahmeregelung entfällt. Bislang hat Nordrhein-Westfalen 120 Millionen Euro für Verdienstausfallentschädigungen nach § 56 Abs. 1 IfSG aufgewendet.