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Herzlich Willkommen in Mayen, Alexander May!

Mayen – Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßt neuen Festspiel-Intendanten Alexander May. Seit Anfang September ist Alexander May nun offiziell künstlerischer Leiter der Burgfestspiele. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte den Intendanten und hieß ihn herzlich in Mayen willkommen. Nach einer Begehung des Burghofs und des Godalminghauses, in dem die Festspiel-Leitung beheimatet ist, übergab Oberbürgermeister Meid die Schlüssel zur neuen Wirkungsstätte an Alexander May, der sich freut endlich in Mayen angekommen zu sein.

1. Oberbürgermeister Meid (rechts) übergibt die Schlüssel zur neuen Wirkungsstätte an Alexander May. Foto: Jacqueline Blang / Stadt Mayen

Erste Begegnungen mit Mayener Bürgerinnen und Bürgern gab es bereits beim Gang über den Marktplatz, wo der mit Spannung erwartete Theaterchef wohlwollend empfangen wurde. „Über diese offene Herzlichkeit habe ich mich sehr gefreut.“ so May.

Alexander May hat intensiv an seiner künstlerischen und organisatorischen Konzeption der Burgfestspiele gearbeitet. Mit seinem Team aus Verwaltung, Kunst und Technik hat May in den letzten Monaten Grundsteine für die kreative Zukunft der Burgfestspiele gelegt: Bewährtes bleibt erhalten, gleichzeitig sollen innovative Neuerungen den Spielplan bereichern.

Die erste Spielzeit unter seiner Leitung wird er unter dem Motto „QUERKÖPFE“ vorlegen, die mit zwei Uraufführungen aufwartet. Mit einer behutsam modernisierten Fassung feiert „Aschenputtel“ die erste Premiere der Saison, furios komödiantisch wird es mit „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“. Eine Musical-Uraufführung gibt es mit „Brigitte Bordeaux“, eine anrührend komische und zugleich tiefgründige Geschichte, die mit Live-Band zu sehen sein wird.

Auch das Programm für die Kleine Bühne ist vielversprechend. „Der talentierte Mr. Ripley“ soll insbesondere bei Jugendlichen Lust auf Literatur wecken. Für die Fans der großen Klassiker kommt Goethes „Transit Urfaust“ in einem neuen Format auf die Arresthausbühne. Ein umfangreiches Festspiel eXtra Programm wird ebenfalls angeboten.

Der Start des Kartenvorverkaufes für die Burgfestspielsaison 2022 ist Ende November geplant. Hierzu wird auch ein überarbeiteter Internetauftritt der Burgfestspiele zählen, welcher mit dem Start des Kartenvorverkaufs rechtzeitig an den Start gehen wird.

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Impfstelle in Jülich verlängert am heutigen Samstag 18. September zum Fest der Kulturen die Öffnungszeiten

Jülich/Düren – Die Impfstelle in Jülich verlängert am heutigen Samstag, 18. September, die Öffnungszeiten, im Zuge des Fests der Kulturen auf dem Marktplatz. Impfwillige ab 12 Jahren können sich dann von 8 bis 19 Uhr in der Kreishaus-Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6 die Coronaschutzimpfung geben lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson.

Weitere Impfmöglichkeiten: Das Impfzentrum ist jeden Tag (außer montags und donnerstags) von 14-20 Uhr geöffnet. Die Impfstelle des Kreises Düren ist in der Zehnthofstraße 4 in Düren zu finden. Die Impfstelle in Jülich ist in der Kreishaus-Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6. Beide haben regulär montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Samstags normalerweise bis 15 Uhr, in Jülich besteht an diesem Samstag das Impfangebot bis 19 Uhr.

Die Impfbusse halten jeden Tag an anderen Haltestellen im Kreis Düren. Ein Termin ist bei jedem Angebot nicht erforderlich. Es können sich alle Menschen ab 12 Jahren an diesen Stellen impfen lassen.

Weitere Infos sowie alle Haltestellen der Impfbusse gibt es unter www.kreis-dueren.de/impfen

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Neue Perspektiven nach der Flut – Eine gute Nachricht für alle Sportvereine – Anträge ab Montag 20. September möglich

Region/Mayen-Koblenz –  Sportvereine können Anträge an Sportbund Rheinland und FVR-Stiftung stellen. Es ist eine gute Nachricht für alle Sportvereine, die infolge der Flutkatastrophe  vor den Trümmern ihrer Anlagen und Gebäuden stehen. Sie können ab Montag, 20. September einen Antrag auf Spendenmittel an den Sportbund Rheinland (SBR) oder die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland (FVR) „Fußball hilft!“ stellen.  Gefördert werden bei einem Maximalbetrag von 12.000 Euro unter anderem die Anschaffung von Sportgeräten, das Inventar von Vereinsheimen, Geräteräumen und Lagerräumen sowie technische Geräte wie Laptops und Drucker. Außerdem können Vereine einen erhöhten finanziellen Aufwand für das Training, wie zum Beispiel für Fahrten in entfernte Trainingsstätten, geltend machen.

Das Geld, das dafür bereitsteht, kommt  aus Spenden und Zuwendungen, die der SBR, der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB-RLP) sowie die „Fußball hilft!“-Stiftung in den letzten Wochen erhalten haben und auch noch erhalten werden, wobei „Fußball hilft!“ den größten Anteil leistet. So werden Vereine mit Fußballabteilung immer durch die Stiftung mit einer 100 Prozent-Förderung  unterstützt, auch dann, wenn Gelder für andere Abteilungen beantragt werden. Alle anderen Vereine werden vom SBR unterstützt,  hier werden 75 Prozent der nachgewiesenen Kosten bezuschusst.

„Der Sport hat wieder einmal seine Solidarität in schweren Zeiten bewiesen und wir freuen uns, dass wir den Vereinen mit dieser gemeinsamen Aktion eine Perspektive  bieten können“, freuen sich  SBR-Präsidentin Monika Sauer und FVR-Präsident Walter Desch, über die Vereinbarung.

Die stellvertretende SBR-Geschäftsführerin Susanne Weber, weist darauf hin, dass mit diesem Programm nur Anschaffungen gefördert werden, die nicht über Versicherungen abgedeckt sind. Außerdem hätten neben dem Fußball noch andere Fachverbände Hilfsprogramme für ihre Vereine aufgelegt. „Wir raten allen Vereinen, sich zunächst an ihren jeweiligen Verband zu wenden und nach spezifischen Hilfen nachzufragen“, sagt Weber. Als Alternative zur Neuanschaffung weist Weber zudem auf die Materialsammelbörse des LSB-RLP und der regionalen Sportbünde hin,  um schnell zu einem Ersatz zu kommen. „Uns ist bewusst, dass derzeit viele Sportstätten und Lagerhallen nicht zur Verfügung stehen“, sagt Weber. Daher sei es  möglich, auch noch im kommenden Jahr Anträge auf Spendenmittel zu stellen und die entsprechenden Anschaffungen zu machen. Förderungen über den Maximalbetrag hinaus seien auch möglich, wenn höhere Kosten nachgewiesen werden können.

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Kreis Ahrweiler ermöglicht Verkauf von Ufer-Grundstücken

Ahrweiler – Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr-Hocheifel“ wird ausgeweitet. In den vergangenen Wochen haben sich von der Flut betroffene private Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken entlang der Ahr gemeldet und ihr Interesse an einem Verkauf von Grundstücken geäußert. Eine Nutzung der Flächen in der bisherigen Form scheint in vielen Fällen nicht mehr möglich. Außerdem besteht mitunter die Sorge, dass sich die Flutkatastrophe wiederholen könnte und wiederhergestellte Flächen und Aufbauten erneut zerstört würden.

Die Besitzerinnen und Besitzer sollen daher zeitnah die Möglichkeit erhalten, ihre Grundstücke an den Landkreis Ahrweiler zu verkaufen. Dazu hat sich der Kreis- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Hierzu wurde einstimmig beschlossen, die Erweiterung des Fördergebiets des laufenden Naturschutzgroßprojekts „Obere Ahr-Hocheifel“ über die Verbandsgemeinde Adenau hinaus auf die flussabwärts gelegenen Abschnitte zwischen Dümpelfeld und dem Mündungsgebiet der Ahr zu beantragen. Durch den Kauf sollen naturnahe Strukturen erhalten bleiben, die zum Hochwasserschutz beitragen.

Mit dem Angebot des Kreises sollen Eigentümerinnen und Eigentümern die Gelegenheit erhalten, ihre Grundstücke zeitnah zu ortsüblichen Preisen abzugeben. Gleichzeitig können die vom Kreis erworbenen Flächen dazu genutzt werden, um naturnahe Ufer- und Auenstrukturen zu sichern. So können zum einen die biologische Vielfalt gefördert und zum anderen ein moderner und naturnaher Hochwasserschutz umgesetzt werden. Die Flächen sollen dazu beitragen, der Ahr mehr Platz einzuräumen sowie den Abfluss zu bremsen.

Die Ausweitung des Fördergebiets des laufenden Naturschutzgroßprojekts „Obere Ahr-Hocheifel“ erweist sich hierbei als effektivste Lösung, da neue Antragsverfahren vermieden werden können, die zumeist viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Kosten für den Kauf der Flächen sollen wie die bisherigen Projekt-Maßnahmen zu 90 Prozent aus den bereits zugesagten Bundes- und Landesmitteln finanziert werden.

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Am morgigen Samstag 18. September sind in Bad Neuenahr-Ahrweiler Monteure unterwegs, um Erdgas-Hausanschlüsse zu schließen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Arbeiten sind essenziell für Wiederversorgung – Mithilfe der Bürger nötig. Am morgigen Samstag, 18. September, sind Teams der Energienetze Mittelrhein (enm) in Bad Neuenahr und Ahrweiler nördlich sowie südlich der Ahr unterwegs, darüber hinaus noch in Beul und Bachem. Hier müssen in allen Gebäuden die Gaszähler und Regler kontrolliert und gegebenenfalls demontiert werden. Außerdem müssen die Erdgas-Hausanschlüsse verschlossen werden. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die restlichen, noch nicht verschlossenen Erdgasanschlüsse in den Bereichen südlich der Ahr sowie auf die Sektoren 8, 8a und 10 nördlich der Ahr. Die Einteilung der Sektoren hat die enm unter www.enm.de/hochwasser veröffentlicht. Außerdem werden in einigen Bereichen Schweißarbeiten an den Erdgasleitungen durchgeführt.

Anwohner werden gebeten, die Netzexperten an die Erdgasanschlüsse zu lassen und diese im Vorfeld freizuräumen, damit die Arbeiten zügig abgeschlossen werden können. Falls die enm niemanden antrifft, hinterlässt sie eine Nachricht mit der Bitte, sich kurzfristig zu melden. Die Mitarbeiter der enm können sich ausweisen.

Anwohner, die bisher nicht angetroffen wurden, sollen sich melden

Um die Wiederversorgung in den Bereichen südlich der Ahr sowie den umliegenden Orten bis Ende Oktober zu gewährleisten, müssen alle Erdgasnetzanschlüsse zwingend bis Ende September verschlossen sein. Andernfalls kann die enm nicht mit der Wiederversorgung starten. Alle Hauseigentümer, die noch nicht angetroffen wurden, werden daher gebeten, sich kurzfristig bei den Netzexperten der enm zu melden, um einen Termin zu vereinbaren. Das geht ganz einfach per E-Mail an hochwasser@enm.de oder telefonisch unter 0261 2999-22290.

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Bernard Clemens Förderpreis zum 10. Mal verliehen

Wittlich – Der Bernard Clemens Förderpreis wurde im Jahre 2012 ins Leben gerufen und ist mittlerweile mit insgesamt 18.000 € dotiert. Er wird getragen von den Firmen CLEMENS Technologies, ELSEN Holding und der NEUEN Apotheke in Wittlich.   

Der Preis besteht aus einem frei verfügbaren Teil in Höhe von 250 € bzw. 500 € und einem zweckgebundenen Betrag zwischen 2.000 € und 5.000 €. Dieses Geld darf für einen Auslandsaufenthalt mit sozialem oder beruflichem Hintergrund, eine Sprachreise oder ein Auslandsemester eingesetzt werden.

Bis heute wurden insgesamt 150.000 € als Preisgelder zur Verfügung gestellt.

Die deutsche Wirtschaft lebt vom Export: Nichts ist wichtiger, als Sprachen zu sprechen und andere Kulturen zu verstehen und im eigenen Land offen zu werden für Zuwanderung, Flüchtlinge, fremde Gebräuche und fremde Religionen, sagen die preisstiftenden Firmen. Sie wollen mit ihrer Auszeichnung genau dies unterstützen.

Ausgezeichnet wurden Greta Samoskaité und Jonas Frombach (Clara-Viebig Realschule plus) mit jeweils 1.125 € sowie Marie Müller (Kurfürst-Balduin Realschule plus) mit 2.250 €, Anne Gödert (Berufliches Gymnasium) sowie Sina Corzilius (Cusanus Gymnasium) mit jeweils    4.000 €. Katharina Lukas erhielt die Auszeichnungen Bestes Abitur des Peter-Wust Gymnasiums und Bestes Abitur der Stadt Wittlich mit 5.500 €.

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DRK Fachklinik für Kinder- und Jugend-Psychiatrie eröffnet im Krankenhaus Maria Hilf

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nachdem die DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Bad Neuenahr durch die Flutkatastrophe stark beschädigt wurde, fand das Team nun Unterschlupf im nahegelegenen Krankenhaus Maria Hilf. Neben einer vollstationären Behandlung sind ganz neu auch Hometreatments möglich.

Endlich wieder für die Kinder und Jugendlichen der Region da sein! Darüber freute sich das Team der DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie besonders, als es am 15.09.2021 die ersten Patienten in den neuen Räumlichkeiten aufnehmen konnte. Im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr stehen ab sofort zwei Stationen mit jeweils 10 Betten für vollstationäre Behandlungen zur Verfügung.

Nach der verheerenden Flut hatte das multiprofessionelle DRK-Team aus Ärzten, Psychologen und Fachtherapeuten zunächst Ausweichräume in Bad Neuenahr und Lantershofen bezogen, um die ambulante und tagesklinische Versorgung aller Kinder und Jugendlichen mit psychischen Problemen im nördlichen Rhein-Land-Pfalz und im Bonner Raum aufrechtzuerhalten. Im Krankenhaus Maria Hilf können nun auch vollstationäre Behandlungen wieder anlaufen. „Wir freuen uns sehr, die Kollegen im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen zu können“, sagt Thorsten Kopp, Kaufmännischer Direktor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler, zu dem auch das Krankenhaus Maria Hilf gehört. „Gerade in der aktuellen Situation sollte ein umfassendes psychiatrisches Angebot für Kinder und Jugendliche sichergestellt sein.“

Durch eine enge Kooperation mit den Krankenkassen kann das DRK-Team zudem ein neues und innovatives Behandlungskonzept, das Hometreatment, anbieten. „Hierbei setzen wir auf eine engmaschige Betreuung der Kinder und Jugendlichen zuhause in vertrauter Umgebung, zusammen mit ihren Familien“, erklärt Chefarzt Dr. Kristian Holtkamp. „So lässt sich die Erfolgsrate für eine Heilung deutlich steigern.“

Es wird voraussichtlich bis Mitte 2022 dauern, bevor die ursprüngliche Tagesklinik mit Ambulanz sowie das Haupthaus mit drei Stationen wieder genutzt werden können. In den Tagen nach der Flut waren es zunächst die Mitarbeiter, die das Klinikgebäude von Schlamm und verkeilten Möbeln befreiten. „Wer konnte, hat angepackt“, erinnert sich Stationsleiterin Susanne Cichutek. „Dabei sind wir als Team noch einmal richtig zusammengewachsen.“ Nun haben Profis den Wiederaufbau übernommen und die Experten für Kinder- und Jugendpsychiatrie können sich wieder ihren Patienten widmen.

DRK-Hotline für weitere Informationen: 02641 / 7540

DRK Institutsambulanz: Sprengnetter Campus, Heerstraße 109, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

DRK Fachklinik im Krankenhaus Maria Hilf: Dahlienweg 3, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

DRK Tagesklinik, Graf-Blankard-Straße 21, 53501 Grafschaft-Lantershofen

DRK-Spendenkonto „Wiederaufbau“:
IBAN:  DE57 5502 0500 0005 6040 08, Stichwort: „DRK Fachklinik Bad Neuenahr“

www.drk-fk-badneuenahr.de

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„Thürer Runde“ unterstützt den Aufbau der Abwasser-Entsorgung im Ahrtal

Region/Mayen-Koblenz/Ahrtal – Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli wird die Abwasserentsorgung für das Ahrtal neu aufgebaut. Zur Unterstützung und fachlichen Abstimmung wurde dazu eine Projektgruppe Abwasser unter dem Namen „Thürer Runde“ gebildet, die nach dem Ort des ersten Treffens im Landkreis Mayen-Koblenz benannt ist. Ziel der Expertenrunde ist es, die Kommunen bei einem möglichst zügigen Aufbau der Abwasserableitung und –behandlung zu unterstützen.

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„Info-Mobil“ ab heutigem Freitag 17. September kreisweit unterwegs

Euskirchen – Kreis Euskirchen leistet Unterstützung und Information für Betroffene der Unwetterkatastrophe vor Ort. Ab dem heutigen Freitag, 17. September können Anträge für Aufbauhilfen für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft, für Unternehmen, für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft online eingereicht werden. Die Anträge können von den Betroffenen selbstständig online ausgefüllt werden.

Für alle, die Hilfe beim Ausfüllen des Antrages benötigen, wurden kreisweit Anlaufstellen eingerichtet. Zusätzlich wird ab dem heutigen Freitag, 17.09.2021, das „Info-Mobil“ des Kreises Euskirchen in allen Städten und Gemeinden unterwegs sein. Dort können sich Betroffene Bürgerinnen und Bürger erste Informationen zur Antragsstellung, die notwendigen Voraussetzungen und zu den benötigten Unterlagen informieren lassen.

Die Mitarbeitenden des Info-Mobils sind wochentags von 9:30 – 15:30 Uhr und samstags von 9:30 – 13:30 Uhr an folgenden Standorten anzutreffen:

Freitag 17.09.2021 Alter Markt, Euskirchen
Samstag 18.09.2021 Alter Dorfplatz, Schweinheim (EU)
Montag 20.09.2021 Dorfplatz, Flamersheim (EU)
Dienstag 21.09.2021 Parkplatz vor dem Dorfsaal, Euskirchener Straße 101, Iversheim (Bad Münstereifel)
Mittwoch 22.09.2021 Am Hammerwerk, Blankenheim-Ahrhütte
Donnerstag 23.09.2021 Arenberg Platz, Kommern (Mechernich)
Freitag 24.09.2021 Parkplatz Eifel-Ardennen-Platz, Gemünd (Schleiden)
Samstag 25.09.2021 Parkplatz an der Grenzlandhalle (Aachener Str. 8), Hellenthal

Weitere Termin folgen und werden auf der Homepage des Kreises unter https://hochwasser.kreis-euskirchen.de veröffentlicht.

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Geschäftsführer Manfred Herrmann geht in den Ruhestand – ein leiser Abschied

Mechernich – Seine offizielle geschäftsführende Tätigkeit endet erst im Dezember dieses Jahres. Doch schon Mitte September verabschiedet sich Manfred Herrmann nach 30 Jahren aus dem Unternehmensverbund Kreiskrankenhaus Mechernich in den Ruhestand.

Die Geschäftsführung verantworten dann seine Kollegen Martin Milde und Thorsten Schütze. Ein besonderer Abschied steht bevor, der einen Generationenwechsel an der Spitze des Verbundes mit sich bringt. Bereits im vergangenen Jahr wurden die personellen Veränderungen in der Geschäftsführung eingeläutet. Auf Martin Milde, der im Januar 2020 als Geschäftsführer einstieg, folgte im Juli Thorsten Schütze.

Zeitgleich wechselte Hermann Gemke aus der Geschäftsführung zum
LWL-Psychiatrieverbund Westfalen nach Münster – und nun sagt auch Manfred Herrmann „Tschüss!“. Im Jahr 1991 folgte Manfred Herrmann dem Ruf von Dr. Hans Rossels und nahm das Angebot an, als stv. Geschäftsführer ins Krankenhaus Mechernich zu kommen. Es folgten viele Jahre der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Dr. Rossels, in denen Manfred Herrmann zahlreiche Verantwortungsbereiche innehatte. Zunächst in seiner Funktion als Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer mehrerer Tochtergesellschaften und seit 2010 im Rahmen der kollegialen Dreiergeschäftsführung der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH – nach dem Tod von Dr. Rossels im Kollegialsystem mit Hermann Gemke – formte er den Verbund maßgeblich mit.

Unter seiner Mitwirkung ist bis heute ein Unternehmen entstanden, das ein umfassendes komplementäres Leistungsangebot in der
medizinischen und pflegerischen Versorgung für die Menschen in der Region bereithält. Der Aufbau und die erfolgreiche Führung des ambulanten Pflegedienstes VIVANT und der angeschlossenen
Tagespflegen sowie die Etablierung der Altenpflegeeinrichtungen Brabenderstift Zülpich, Liebfrauenhof Schleiden und Barbarahof Mechernich zählen dabei rückblickend zu seinen besonderen Arbeitsschwerpunkten. Die Einbindung des Krankenhauses Schleiden in den Verbund, der Aufbau und die Erweiterung der Geriatrischen Rehaklinik, die Modernisierung des Zentral-OPs in Mechernich und die Schaffung einer modernen Zentralen Notaufnahme können als weitere Meilensteine gesehen werden, deren Projektarbeit Herrmann nicht nur begleitet, sondern vorangetrieben und gestaltet hat.

Getreu seinen Überzeugungen und pflichtbewusst in der Erfüllung seiner Aufgabe, die besonders nach dem Tod von Dr. Rossels davon geprägt war, den Verbund im Sinne seines langjährigen Wegbegleiters
fortzuführen, hat er das Unternehmen in struktureller und baulicher Hinsicht modernisiert und in die heutige Zeit getragen. Durch die Schaffung einer sektorenübergreifenden Versorgung durch z. B. die Notdienstpraxis, die Gefäß- und Herzkatheterkooperationen oder die Radiologie hat sich die Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH unter seiner mitverantwortenden Führung als „Partner für Generationen und die Region“ positioniert.

Bekannt als zäher und geschickter Verhandlungspartner, der sozusagen auch gerne mal einen „Igel in der Tasche“ hat, trägt der zweifach studierte Betriebswirtschaftler einen wesentlichen Anteil daran, dass der Unternehmensverbund bis heute ein wirtschaftlich gesundes und wachstumsstarkes Unternehmen ist. Trotz manchmal schwieriger Rahmenbedingungen konnten stets Überschüsse erzielt werden, die fortwährende bauliche und leistungsbezogene Investitionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Mio. Euro möglich machten und bis heute ein modernes Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 1.800 Mitarbeitenden entstehen ließen. 30 Jahre im Dienste des Unternehmensverbundes Kreiskrankenhaus Mechernich – sie spiegeln
nicht nur eine langjährige Loyalität wieder, sondern auch eine hohe Einsatzbereitschaft.

Dienstliche Aufgaben immer priorisierend strebt Manfred Herrmann mit einer pragmatischen Sicht auf die Dinge immer nach einer verlässlichen Erfüllung von Zielsetzungen. Eine Eigenschaft, die er mit der „Hand am Arm“ auslebt, wie sein ehemaliger Weggefährte und Freund Dr. Rossels es wertschätzend beschrieb. Weniger als Freund der großen Worte, sondern der Taten verstand der Wahlkölner es stets
die Eifeler Mentalität bei seinen unternehmerischen Entscheidungen nie außer Acht zu lassen.

Mit Manfred Herrmann verlässt nicht nur ein Geschäftsführer das Unternehmen, sondern auch ein Gesprächspartner, der trotz des hohen Anspruchs an seine Mitarbeitenden auch immer ein offenes
Ohr für deren Belange hatte und sich oftmals für viele von ihnen persönlich einsetzte. Unser Dank gebührt seinem unermüdlichen Einsatz für den Unternehmensverbund, der ihm verdientermaßen
als Lebenswerk zugeschrieben werden kann. Ohne offizielle Feierlichkeiten und mit einem leisen, aber nicht weniger bedeutenden Abschiedsgruß, wünschen wir Manfred Herrmann alles Gute in
seinem neuen Lebensabschnitt.