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Emotionale Gedenk-Veranstaltung in Gemünd

Schleiden/Gemünd – Dass eine Gedenkveranstaltung mit einem anschließenden geselligen Miteinander möglich sein kann, hat die Stadt Schleiden am vergangenen Freitag bewiesen: Rund 700 Menschen kamen auf dem Marienplatz in Gemünd zusammen, um den bei der Hochwasser-Katastrophe Verstorbenen zu gedenken. Anschließend nutzten viele die Gelegenheit, sich bei einem kleinen Imbiss und einem kühlen Getränk bei ruhiger Live-Musik auszutauschen.

Bürgermeister Ingo Pfennings hielt anlässlich der Gedenkfeier eine bewegende Ansprache. Foto: Stadt Schleiden

Der offizielle Teil der Gedenkfeier wurde geprägt vom Trauern und Erinnern, dem Dank für die Hilfsbereitschaft der unzähligen Helfer die unmittelbar nach der Katastrophe angepackt haben und dies immer noch tun sowie dem Zusammenhalt im gesamten Schleidener Stadtgebiet. Für Bürgermeister Ingo Pfennings waren es bewegende Momente, die er in seiner Ansprache Revue passieren ließ. Als er die Namen der neun Menschen verliest, die in der Flutnacht im Stadtgebiet ihr Leben verloren haben, entzündeten die beiden Pfarrer Philipp Cuck und Erik Schumacher für jeden von Ihnen eine Kerze.

Zum Verarbeiten der Geschehnisse gehören auch Gespräche, um das Erlebte miteinander aufzuarbeiten. Deswegen war es für Bürgermeister Ingo Pfennings von Anfang an wichtig, im Anschluss an das Gedenken ein gemütliches Beisammensein anzubieten: „Ich hatte mit etwa 500 Teilnehmern kalkuliert und am Ende waren es über 700. Die vielen positiven Rückmeldungen, die ich hier vor Ort bekommen habe, haben mir gezeigt, dass das Konzept voll aufgegangen ist.  Ich danke daher allen Teilnehmern herzlich dafür, dass sie alle zusammen einen solch würdevollen Abend kreiert haben, der alle meine Erwartungen übertroffen hat.“

Er selbst wurde emotional aus dem Konzept geworfen, als er in seiner Ansprache den Zusammenhalt im Schleidener Stadtgebiet anspricht: Bevor er den Satz den er mit den Worten „Ich bin stolz…“ begann musste sich Pfennings zunächst sammeln. Getragen durch den Applaus der Menschen vollendete er mit stockender Stimme den Satz „…, dass ich das Ganze mit euch bestreiten darf. Ich hätte es allen anders gewünscht. Aber wir schaffen das.“

Auch Pfarrer Cuck und Pfarrer Schumacher ließen in Ihren Beiträgen die Ereignisse der letzten Wochen Revue passieren, sprachen den Menschen Mut zu und gingen auf die überragende Hilfsbereitschaft sowie das gefestigte Miteinander ein.

Im kommenden Jahr plant die Stadt Schleiden ein zweitägiges Helferfest mit Programm und Livemusik. Damit sollen der große Zusammenhalt und die immense Hilfe, die die Betroffenen von zahlreichen Helfer*innen von nah und fern erfahren haben, gewürdigt werden. „Durch das zweitägige Fest sollen auch Helfer*innen, die eine lange Anreise haben, die Gelegenheit bekommen, mitzufeiern“, so Pfennings.

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Andrea Grimm – Künstlerin aus Mayen – Ausstellung vom 2.10 bis 8.10.21 im Eifelmuseum Mayen

Mayen – Lange haben wir darauf verzichten müssen. Doch die Zeit lässt uns wieder positiv nach vorne blicken. Lassen Sie uns gemeinsamen wieder Kunst genießen und Kultur erleben.

Andrea Grimm – Künstlerin aus Mayen nutzt diese Chance um ihre Werke nun endlich wieder öffentlich ausstellen zu können.

Vom 2.10 bis zum 8.10.21 wird ein Teil ihrer Werke im Eifelmuseum, Ebene 0 in Mayen zu besichtigen sein. Genug Zeit für die Mayenerinnen und Mayener bevor ihre Werke anschließend für 3 Monate in einer der führenden Privatkliniken in Europa, der Erich Lexer Klinik in Freiburg, ausgestellt werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir alle wieder mehr Kunst erleben dürfen. Ich fühle mich auch sehr geehrt meine Werke in diesem großartigen Ambiente präsentieren zu können.“

Andrea Grimm (hauptberuflich Marketing und PR-Leiterin) malt nur wenn sie Lust, Laune und Zeit hat. Getreu dem Motto ihrer aktuellen Austellung „Kunst ist FREI“ sind ihre Bilder frei von richtig oder falsch: Abstrakt, bunt, vielfältig und keines gleicht dem anderem. Sie bricht Stillrichtungen und provoziert ganz bewusst.

Besuchen Sie ihre Ausstellung und tauchen Sie ein in ein Meer von Farben und Formen. Vom 2.10 bis 8.10.21 im Eifelmuseum, Ebene 0.„Kunst muss nicht jedem gefallen, aber sie sollte etwas in einem Bewegen“

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Startschuss für das II. Semester 2021 bei der VHS Mayen

Mayen – In diesen Tagen konnte Oberbürgermeister Dirk Meid den neuen Arbeitsplan der VHS Mayen für das II. Semester 2021 entgegennehmen. „Die Mitarbeiter der Volkshochschule Mayen haben auch für das kommende Semester wieder ein vielfältiges Programm erstellen können.“, lobte Oberbürgermeister Meid und führt weiter aus: „Wir hoffen sehr, dass auch alle Angebote wie geplant durchgeführt werden können. Im vergangen Jahr hat uns Corona leider an vielen Stellen hier einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Selbstverständlich werden alle Kurse unter Beachtung der jeweils gültigen Fassung der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO), sowie der jeweils gültigen Abstands-und Hygieneregeln auf der Grundlage der CoBeLVO, durchgeführt.

Unter dem Motto „Wissen und mehr“ werden eine Reihe von attraktiven Kursen aus den Bereichen Sprachen, Gesellschaft, Gesundheit und künstlerisches Gestalten angeboten

Auch Angebote zur Weiterbildung und zur Freizeitgestaltung einiger Kooperationspartner der VHS, wie zum Beispiel dem SKM Mayen, finden hier ihren Platz.

Im Bereich Sport und Entspannung konnte die VHS neue Dozenten gewinnen und im Bereich Seniorenbildung bietet die VHS Mayen auch Altbewährtes. So wird beispielsweise wieder Englisch für Senioren angeboten. Wenn gleich für die VHS-Kurse ein Hygienekonzept vorliegt, können Änderungen am Programm derzeit leider jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Wer jetzt neugierig wurde, kann das VHS-Semesterverzeichnis ab sofort erhalten. Es liegt kostenlos in der Geschäftsstelle der VHS, Rathaus Rosengasse, der Tourist-Information im Theodore-Dreiser-Haus sowie in vielen Geschäften, Arztpraxen und Versicherungen  in der Innenstadt von Mayen bereit.

Auch kann unter www.mayen.de/vhs Einsicht in das aktuelle Programm genommen werden.

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Bitburger Impfzentrum schließt am Mittwochabend 22. September

Bitburg – Über 87.000 Corona-Schutzimpfungen in neun Monaten – Am Mittwochabend schließt das Landesimpfzentrum in Bitburg planmäßig seine Türen. Im Eifelkreis sind inzwischen rund 65 % der Bevölkerung vollständig geimpft und 68 % haben zumindest eine Erstimpfung erhalten. Hieran hat das Impfzentrum einen ganz erheblichen Anteil. Eröffnet wurde das Bitburger Impfzentrum in der ehemaligen Turnhalle auf dem High School-Gelände am 5. Januar 2021, nachdem die Kreisverwaltung im Dezember bekannt gab, dass hierzu die Räumlichkeiten auf der früheren US-Housing mietfrei von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zur Verfügung gestellt werden. Die übrigen Kosten wurden durch den Bund und das Land getragen.

In einer Mitteilung vom 19. November 2020 erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen: „Ja, in Bitburg wird es ein Impfzentrum geben. Das Land hat die Aufgabe an uns herangetragen, ein Impfzentrum für die Menschen im Eifelkreis zu errichten. Wichtige Fragen zur Infrastruktur, wie geeignete Gebäude und die personelle Umsetzung werden derzeit geprüft.“

Betrieben wurde die Einrichtung daraufhin vom DRK Kreisverband Bitburg-Prüm, der weiterhin die Corona-Sichtungsstelle unweit des Impfzentrums betreibt. Über den gesamten Zeitraum waren fast 200 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz; Ärzte und medizinisches Personal wurden von der Kassenärztlichen Vereinigung gestellt. Eingesetzt wurde mehrheitlich das Präparat „Comirnaty“ des Herstellers BioNtech/Pfizer; daneben wurden in geringer Zahl die Impfstoffe der Hersteller Astra Zeneca, Moderna sowie Johnson und Johnson genutzt.

Bereits seit etwa zwei Monaten steht fest, dass die Impfzentren in Rheinland-Pfalz nicht dauerhaft, sondern nur bis Ende September bestehen bleiben und nur vereinzelt in einen Wartemodus versetzt werden. Über den 22. September hinaus besteht für die Bürgerinnen und Bürger über die niedergelassenen Ärzte weiterhin die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Das gleiche gilt für Impfungen durch mobile Teams in den Seniorenheimen und anderen Einrichtungen.

Mit einem Wort des Dankes wendet sich der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen an alle Akteure, die in den Betrieb des Bitburger Impfzentrums eingebunden waren: „In unzähligen positiven Rückmeldungen vonseiten der Bevölkerung wurden vor allem die gelungene Organisation sowie die qualifizierte Aufklärung und Beratung der Bürger betont. Diese hohe Akzeptanz ist der Verdienst Aller, die zum Gelingen unseres Impfzentrums beigetragen haben. Neben den eingebundenen Mitarbeitern der Kreisverwaltung spreche ich insbesondere unserem Partner, dem DRK Kreisverband mit Geschäftsführer Rainer Hoffmann sowie den beiden Impfkoordinatoren Torsten Meier und Andrea Elsen meinen ausdrücklichen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit aus.“

Um den Bürgern möglichst niedrigschwellige Angebote zu ermöglichen, fanden in den zurückliegenden Wochen mehrere Aktionen statt, bei denen Impfungen ohne Anmeldung, am Wochenende oder in den Abendstunden durchgeführt wurden. Die letzten Impfungen finden am morgigen Mittwoch bis 22 Uhr statt.

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Nach der Flut: Stadt Aachen erhöht Fördermittel für Solaranlagen und Gebäudesanierung

Aachen – Der Hauptausschuss hat beschlossen, dass die Stadt Aachen für Betroffene der Flutkatastrophe die Förderquote aus den Programmen „Solaranlagen“ und „energetische Gebäudesanierung“ um jeweils 50 Prozent gegenüber den üblichen Fördersätzen anhebt.

So sollen Eigentümer*innen, die nachweislich einen Schaden von mindestens 10.000 Euro erlitten haben, die notwendigen Arbeiten an ihren Gebäuden mit energieeinsparenden Maßnahmen, der Installation von Solaranlagen und der Umstellung ihrer Heizsysteme auf erneuerbare Energien verknüpfen können.

Die Anträge auf Sonderförderung aus den beiden Förderprogrammen der Stadt können bis zum 31. Dezember 2022 eingereicht werden. Die Aachener Sonderförderung ist so gestaltet, dass Doppelförderungen oder Überschneidungen mit anderen „Entschädigungstöpfen“ vermieden werden.

Die städtischen Förderprogramme wurden im März und Mai 2021 verabschiedet. Sie können von allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt genutzt werden und sind in diesem Jahr mit Mitteln in Höhe von jeweils einer Million Euro ausgestattet. Die Steigerung der Zahl an energetisch sanierten Gebäuden und an Solaranlagen sind Teil der städtischen Klimaschutzstrategie. Die Förderprogramme sind daher im Maßnahmenplan des integrierten Klimaschutzkonzepts enthalten.

Weitere Informationen: www.aachen.de/solar oder www.aachen.de/altbau

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„Smarte Region MYK10“ – Auftaktforum am Donnerstag 23. September lädt zum Mitmachen ein

Region/Mayen-Koblenz – Online-Veranstaltung für alle Interessierten. Mayen-Koblenz startet zu einer smarten Region. Nach intensiven Vorarbeiten fällt nun endlich der offizielle Startschuss für die praktische Projektarbeit, um die Digitalisierung im Landkreis voranzutreiben und Mayen-Koblenz und seine zehn kreisangehörigen Städte und Verbandsgemeinden smarter (engl.: intelligenter) zu machen. Mit dem Online-Auftaktforum „Smarte Region MYK10“ begibt sich die Kreisverwaltung am 23. September von 18 bis 19.30 Uhr gemeinsam mit allen Interessierten auf die Suche nach Antworten auf die Frage, wie die Zukunft im Landkreis Mayen-Koblenz aussehen soll.

„Welche Rolle die Digitalisierung und smarte Anwendungen künftig in Mayen-Koblenz spielen sollen, das können die Menschen in unserem Landkreis nur gemeinsam beantworten. Daher lade ich alle interessierten Bürger, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, aber auch regionale Vereine und weitere Akteure herzlich dazu ein, an der Online-Veranstaltung teilzunehmen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig, der bereits gespannt ist, welche neuen Erkenntnisse das Smart-Cities-Team rund um die neue Digitalisierungsbeauftragte des Kreises, Sonja Gröntgen, sammeln wird.

Neben einer Vorstellung des durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderten Projektes „Smarte Region MYK10“ und interessanten Impulsen erfahren die Teilnehmer des Auftaktforums mehr darüber, wie man sich konkret am Prozess beteiligen kann. „Denn eines ist sicher: nur gemeinsam werden wir zu einer smarten Region“, betont Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer (CDO). Bis Ende 2022 geht es zunächst darum, in der Strategiephase gemeinsam mit allen interessierten Akteuren in einem partizipativen Prozess festzulegen, wo die zentralen Zukunftsaufgaben im Landkreis Mayen-Koblenz liegen und in welche Richtung unsere Heimat sich künftig entwickeln soll. Im Anschluss daran liegt der Schwerpunkt ab 2023 dann auf der Umsetzung konkreter Projekte, die die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessern, bestehende Probleme mit digitalen Hilfsmitteln lösen sowie die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat nachhaltig sichern.

Erste Maßnahmen werden aber auch bereits in der Strategiephase umgesetzt. Um dafür Ideen zu finden, ruft der Landkreis noch dieses Jahr zum ersten Ideen- und Umsetzungswettbewerb „Ihre Idee für die smarte Region Mayen-Koblenz“ auf. Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb werden bei der Auftaktveranstaltung am 23. September bekanntgegeben. Auch darüber hinaus sind über die gesamte Projektlaufzeit bis Ende 2027 hinweg alle Interessierten dazu aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Neben regelmäßigen Beteiligungsformaten und -veranstaltungen im gesamten Landkreis sowie einem offenen Projektbüro in Andernach gibt es spätestens ab der Auftaktveranstaltung auch eine digitale Informations- und Beteiligungsplattform des Gesamtvorhabens. Unter der Internetadresse www.myk10.de kann sich jeder Interessierte orts- und zeitunabhängig über Neuigkeiten informieren, an Umfragen teilnehmen, diskutieren und in verschiedenen weiteren Formaten aktiv auf die Projektentwicklung Einfluss nehmen.

Information:

Interessierte, die am Auftaktforum, 23. September, 18 bis 19.30 Uhr, teilnehmen möchten und/oder Interesse daran haben, im Gesamtprojekt aktiv mitzuwirken, senden bitte eine E-Mail an smarte.region@kvmyk.de. Der Einwahllink zum Auftaktforum wird im Vorfeld der Veranstaltung bereitgestellt.

 

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„Maach et jood“

Mechernich – Rita Pehl macht sich auf in den Ruhestand und bekam zum Abschied von ihren beruflichen Weggefährtinnen einen Wanderrucksack überreicht. Sie füllten ihn für die scheidende Gemeindereferentin während des Wortgottesdienstes in der Alten Kirche mit allerlei guten Gaben und Wünschen.

Ein Schutzengel für neue Begegnungen, Pfefferminzbonbons „extra stark“ für eine kräftige Stimme bei Konflikten, ein Wanderstock, der Halt für den Weg gibt oder mit dem sie, das was im Wege steht, beiseite räumen kann, waren dabei. Ein Stellplatzführer soll der frischgebackenen Mini-Camper-Besitzerin außerdem Lust auf Freiheit & Abenteuer machen.

Hinzu kamen Blumen, Wein und Fotoalbum mit festgehaltenen Erinnerungen. Pfarrer Erik Pühringer, Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara, gab die Osterkerze als Geschenk mit auf den weiteren Lebensweg als Dank: „Weil Du so unendlich vielen Menschen das Licht des Glaubens weitergegeben hast.“

Auf insgesamt 45 Jahre berufliche Tätigkeit schaut Rita Pehl zurück. Schwerpunkte ihrer Arbeit in den letzten Jahren waren Kontakte zu Senioren in Altenheimen (Barbarahof, HPZ, Wohnverbund Sanden, Kreuserstift), Senioren- wie auch Trauergruppen und das monatliche Taizègebet in der Eifelhöhenklinik in Marmagen.

Zuvor war sie als Erzieherin in einem Kölner Kinderheim und später dann in Bouderath eingesetzt. Nimmermüde studierte sie nebenher Religionspädagogik und Theologie über den Würzburger Fernkurs, um zielgerichtet den Weg der Gemeindereferentin einzuschlagen.

„Beachtlich“

Als „Eifeler Mädchen“ war sie zunächst in Dülken bei Viersen am Niederrhein tätig, kam dann über Schleiden, Blankenheim, GdG Steinfeld und letztlich zur GdG Mechernich – und blieb dort 3,5 Jahre. „Beachtlich“, lobt Magdalena Ohlerth, Kollegin Pehls im Seelsorgeteam, die „Pack-an-Frau“ und „Powerfrau“. Enthusiastisch habe sie sich für die Glaubensverkündigung eingesetzt.

Rita Pehl habe immer darum gerungen, Glaube in diesen Zeiten und in dieser Kirche lebbar zu gestalten. Dabei sei sie „ehrlich, transparent, direkt und hartnäckig“ geblieben. Bischoff Helmut Dieser würdigt die scheidende Gemeindereferentin in seinem Ruhestandsbrief: Rita Pehls Arbeit werde sicher „Früchte tragen in den Herzen der Menschen“, denen sie im beruflichen Einsatz begegnet ist.

Mit 15 Jahren leitete Pehl ihre erste Jugendgruppe in Tondorf. Mit 19 Jahren gehörte sie zum Sachausschuss Jugend und war mit 21 Jahren bereits Mitglied des Pfarrgemeinderates. Am Ende war es dann an der Zeit „Tschüss“ zur langjährig wirkenden Kollegin zu sagen. Das übernahm Magdalena Ohlert: „Mott dem Säje von ossem Herrjott! Maach et jood!“

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Moderne Technik von Westenergie senkt Kosten und schont die Umwelt

Reuth – LED-Straßenlaternen erhellen die Ortsgemeinde Reuth. Umrüstung abgeschlossen – Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommune hat Westenergie die Umrüstung der Straßenlaternen in der Ortsgemeinde Reuth jetzt abgeschlossen. Insgesamt haben die Dienstleister des Energieunternehmens alle 57 Straßenleuchten im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Leuchten eingebaut.

Zum Abschluss der Arbeiten kamen Ortsbürgermeister Ewald Hansen, Westenergie Kommunalmanager Thomas Hau und Westnetz Straßenbeleuchtungsfachplaner Wolfgang Koch zusammen und überzeugten sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Ewald Hansen. „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in Reuth zukünftig Energie und Kosten einsparen.“

Das Ergebnis der Modernisierung ist in jeder Hinsicht einleuchtend: LED-Leuchten verbrauchen dank geringerer Leistung deutlich weniger Energie und entlasten die Umwelt. Der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtungsanlage wird um 65 Prozent pro Jahr reduziert. So werden dank der Umrüstung in Reuth ein jährlicher Ausstoß von rund 6 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden.

Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommune auch finanziell. Durch die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um ungefähr 65 Prozent. Dadurch spart die Ortsgemeinde Reuth jährlich einen großen Teil ihrer Betriebskosten, die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Zudem sind moderne LED-Laternen energiesparend, haben eine längere Lebensdauer und haben damit auch deutlich günstigere Betriebskosten als die zuvor verbaute Technik“, so Thomas Hau von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßen- und Außenbeleuchtungsanlagen. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Zuschuss aus dem Programm „Kommunales Energie Konzept“ (KEK). Das KEK-Programm beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur.

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Deutsche Dressur-Equipe gewinnt den „Lambertz-Nationenpreis“ beim CHIO in Aachen

Aachen – Krönender Abschluss zum CHIO 2021. Die Lambertz-Gruppe unterstützt seit vielen Jahrzehnten als einer der zentralen Sponsoren das Aachener  Reitturnier CHIO. Dazu gehört neben der Gastgeberrolle zur prominenten „Media-Night“ im Rahmen der Eröffnungsfeier auch die ideelle Trägerschaft zum „Lambertz-Nationenpreis“ in der Dressur, der einen krönenden Abschluss beim „Weltfest des Pferdesports“ am finalen CHIO-Sonntag darstellt.

Den gestrigen Sieg beim „Lambertz-Nationenpreis“ konnte wieder einmal die deutsche Dressur-Equipe holen. Mit 22 Punkten gewann das deutsche Team in der Besetzung Isabell Werth mit „Quantaz“, Jessica von Bredow-Werndl mit „Ferdinand BB“, Frederic Wandres mit „Duke of Britain“ und Carina Scholz mit „Tarantino“ die anspruchsvolle Prüfung. An zweiter Stelle reihte sich mit 40 Punkten die Equipe der Niederlande ein, dahinter landeten die Briten mit 47 Zählern.

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Erweiterung des Regionalmarke EIFEL – Produkt-Sortiments – EIFEL Zwiebeln aus Gering

Gering/Prüm – Schon im März 2021 berichtete die Regionalmarke EIFEL über die ersten Zwiebel-Anbauversuche von EIFEL Produzent Philipp Landvogt aus Gering in 2020. Nun gibt es gute Nachrichten: Die Anbauversuche im vergangenen Jahr im Maifelder Boden haben hervorragend funktioniert – der Landwirt aus der Osteifel setzte auf die beliebte Gemüseart. Das Zwiebeljahr ging im Frühjahr mit dem Säen der Zwiebeln los. Im Anschluss kontrollierte der Landwirt fast täglich, wie sich die Zwiebeln auf den Feldern entwickelten. Vor wenigen Tagen konnten die echten EIFEL Zwiebeln und Schalotten nun geerntet werden.

EIFEL Zwiebeln ab sofort erhältlich. Foto: Philipp Landvogt

„Nachdem diese das sonnige Wetter der letzten Wochen im Feld liegend genossen haben und schön abgetrocknet sind sowie ihre leichte Schärfe ausgebildet haben, wurden die Zwiebeln nun mit dem Roder eingesammelt und in unseren Kisten eingelagert“, berichtet Philipp Landvogt.

Die Bilder zeigen, wie die Zwiebeln vor 3 Wochen „abgemulcht“ und auf „Schwad“ gelegt wurden. So wird die reihenförmige Anordnung im Fachjargon genannt. Anschließend wurden die Zwiebeln eingesammelt, in Kisten verladen und in das belüftete Lager des langjährigen EIFEL Kartoffelbauern gebracht. „Dort ist eine ausreichende und stetige Belüftung essentiell für die Qualität der Zwiebeln und Schalotten, damit sich keine Fäulnis bilden kann, verursacht durch Kondenswasser“, erklärt der Landwirt.

Später wird das aromatische Wurzelgemüse auf den Abpackanlagen in verschiedene Beutelgrößen von 500 g bis 5 kg verpackt und ausgeliefert. Auch die EIFEL Gastronomen und Metzgereien können sich freuen. Durch die üppigen Regenmengen des Sommers 2021 konnte Philipp Landvogt genügend dicke Zwiebeln erwirtschaften, welche nun separat in 10 kg und 25 kg Beutel verfügbar sind.