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Internationaler Tag der Stiftungen am 1. Oktober

Region/Trier – Stiften wird erleichtert – Caritas-Stiftungen begrüßen Reform des Stiftungsrechts. Die Caritas-Stiftungen in Deutschland begrüßen das im Juli verabschiedete Gesetz zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts. Das hat der Arbeitskreis Stiftungen des Deutschen Caritasverbandes, in dem alle deutschen Caritas-Stiftungen zusammengefasst sind, anlässlich des Internationalen Tages der Stiftungen am 1. Oktober gemeldet. Die Gesetzesreform werde sich entsprechend auf das für die Caritas-Stiftungen maßgebliche kirchliche Stiftungsrecht auswirken.

„Was uns besonders freut: Das Stiften wird insgesamt erleichtert“, sagt Michaela Marx, Geschäftsführerin der in Trier beheimateten Stiftung Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier. „Unser zentrales Anliegen ist es, Frauen und Männer für die Idee zu begeistern, eine sozial tätige Stiftung zu gründen. Dies wird uns nach Einführung der Reform sicher noch leichter fallen.“ Mit der Gesetzesreform werde das Stiftungsrecht übersichtlicher und verständlicher; außerdem seien zahlreiche Streitfragen geklärt worden, was mehr Rechtssicherheit für Stifter, Stiftungen, Mitglieder von Stiftungsorganen und die zuständigen Behörden schaffe.

„Alles dies begrüßen wir uneingeschränkt. Nach unserer Erfahrung war die Reform die richtige Weichenstellung“, erklärt Marx. Aus ihrer Sicht zählt vor allem die bundeseinheitliche Regelung des Stiftungszivilrechts für alle rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts zu den wesentlichen Verbesserungen. Marx nennt zwei Beispiele: Vorstände hätten künftig bei Prognose-Entscheidungen, etwa im Bereich der Vermögensanlage, einen haftungsfreien Ermessensspielraum, die sogenannte „Business Judgement Rule“. Zudem dürften nun Umschichtungsgewinne grundsätzlich auch zur Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet werden. Einen weiteren Vorteil sieht die Menschen-in-Not-Geschäftsführerin in der Abschaffung der landesspezifischen Regelungen, da sie uneinheitlich und vielfach lückenhaft gewesen seien. Nun würden Regelungen zu Strukturänderungen wie beispielsweise eine Satzungsänderung oder die Auflösung einer Stiftung durch Bundesrecht vereinheitlicht, detaillierter festgehalten und zugleich erleichtert. Darüber hinaus soll ein vom Bundesamt der Justiz geführtes Stiftungsregister für mehr Transparenz sorgen.

In Deutschland gibt es zurzeit über 50 Stiftungen unter dem Dach der Caritas. Sie repräsentieren insgesamt über 350 Treuhandstiftungen mit einem Kapital von rund 350 Millionen Euro. Die Stiftung Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier initiiert und begleitet seit 2004 stifterisches Engagement. Heute betreut sie 34 Treuhandstiftungen und 11 Stiftungsfonds mit einem Gesamtvolumen von rund 10,2 Millionen Euro. Allein 2020 konnten Menschen in Not vorwiegend regional mit 376.000 Euro unterstützt werden. In diesem Jahr erhielt die Stiftung zum zweiten Mal das Qualitätssigel für gute Treuhandstiftungsverwaltung vom Bundesverband Deutscher Stiftungen.

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Neue Flächen für Wohngebiete und Gewerbebetriebe im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Viele von der Flut betroffene Kommunen haben sich bei der Kreisverwaltung Ahrweiler gemeldet und signalisiert, dass sie neue, möglichst hochwassersichere Baugebiete entwickeln möchten. Dies entspricht auch den Forderungen vieler Experten und den Wünschen Betroffener, die im Rahmen der ersten Zukunftskonferenz Anfang September vorgetragen wurden.

Der Erste Kreisbeigeordneter Horst Gies, MdL, hat die Bürgermeister der Städte Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Verbandsgemeinde Adenau sowie die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr angeschrieben und ihnen konkrete Unterstützung bei der Planung von Wohngebieten für Betroffene und Flächen für Gewerbebetriebe zugesichert. „Die geltenden Spielregeln können wir nicht ändern, aber wir können die Kommunen unterstützen, ihre planerischen Ziele zu erreichen“, so Gies.

Die Kreisverwaltung hat sich hierzu bereits mit zentralen Ansprechpartnern der Landesverwaltung abgestimmt und ein umfassendes Netzwerk aufgebaut.

In einem nächsten Schritt sollen die erforderlichen Flächen dem Umfang nach ermittelt werden. Im Anschluss werden im Dialog mit den einzelnen Gemeinden vor Ort konkrete Flächenpotenziale definiert.

Horst Gies sieht dies als Impuls zum konkreten Wiederaufbau für ein zukunftsfähiges Wohnen im Ahrtal: „Die zugesagte Unterstützung aller staatlichen Ebenen beim Wiederaufbau fordern die betroffenen Kommunen zu Recht ein, wir werden dazu unseren konstruktiven Beitrag leisten“, resümiert der Erste Kreisbeigeordnete.

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Patrick Häuser Leiter des BITMi-Hauptstadtbüros

Region/Aachen/Berlin – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) hat seit dem 01. September mit Patrick Häuser einen neuen Leiter des Hauptstadtbüros in Berlin. Häuser vertritt bereits seit einem Jahr als Referent für Digitalpolitik die Interessen des BITMi und übernimmt nun die Leitung des Hauptstadtbüros.

Vom Haus der Bundespressekonferenz aus kommuniziert er weiterhin engagiert die Interessen der mittelständischen IT-Unternehmen in Fachgremien und gegenüber der Politik: „Ich freue mich sehr darüber, diese wichtige Aufgabe in einer politisch so spannenden Zeit für unseren Verband übernehmen zu dürfen“, so Patrick Häuser.

Der IT-Mittelstand spielt als Anbieter innovativer Digitallösungen eine entscheidende Rolle bei der Digitalisierung der deutschen Wirtschaft und der Sicherung der digitalen Souveränität. Der BITMi als einziger IT-Fachverband, der ausschließlich die Interessen mittelständischer IT-Unternehmen vertritt, ist damit ein wichtiger Impulsgeber für Wirtschaft und Politik. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Patrick Häuser für unser Hauptstadtbüro einen engagierten und kompetenten Leiter gefunden haben, der mit seinem Hintergrund unsere Themenfelder fachlich begleiten wird“, erklärt BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün.

Patrick Häuser war zuvor als Referent für einen Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie bei einer Public-Affairs-Agentur tätig. Dort unterstützte er unter anderem Unternehmen aus der Digitalwirtschaft bei der politischen Kommunikation in Berlin und Brüssel.

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Holzrücker bei der Arbeit

Mechernich-Kommern – Starke Pferde und alte Traktoren bestimmten am Wochenende einmal mehr die Szenerie im Rheinischen Freilichtmuseum in Kommern. Nur eine Woche nach dem „Tag nach der Ernte“ widmeten die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer des Museums ihr Tun und Schaffen der Forstwirtschaft.

„Von der Waldarbeit zur Holzkunst“ hatte das Provinzmanagement des LVR die Veranstaltung betitelt, die nicht ganz so groß wie früher die Reihe „Verrücktes Holz“ daher kam mit Oldtimerrallye und Traktorencorso. Ein halbes Dutzend Einer- und Zweierzüge demonstrierten diesmal Holrücken im Wald, auf der großen Wiese in der Baugruppe Niederrhein lief ein mobiles Sägewerk, über Transmissionsriemen angetrieben von einem Lanz Bulldog.

Der dreijährige Anton Stroh aus Lückerath darf auf dem Rücken des Europameisters im Holzrücken Platz nehmen, Brabanter-Wallach „Wotan“, der mit seinem Besitzer und Holzfuhrmann Dirk Zöll 2019 sogar in einem Kinofilm mitspielte. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bekanntester Holzrücker war der Udenbrether Dirk Zöll (46), der regelmäßig in den Medien von sich und seinem Brabanter-Gespann reden macht. Mit seinem Wallach „Wotan“ (17), eine knappe Tonne schwer und fast 170 Zentimeter Stockmaß groß, Deutscher Meister und Europameister im Holzrücken, hatte Zöll unlängst sogar eine Nebenrolle in einem Kinofilm über den vermutlich weltberühmtesten Försters Peter Wohlleben aus Hümmel.

Rechenmacher, Schmied und Hexenbesenbinder

Rückepferde, Schlepper, Oldtimer und MB-Trucks waren im ganzen LVR-Museum unterwegs. Der Museumsförderverein hatte allerorten Bewirtungs- und Verkaufs-Stände aufgebaut, unter anderem gab es Bratwürste und unverschämt leckere Apfelpfannkuchen. Rechenmacher und Besenbinder sowie Museumsschmied Dieter Knoll waren bei der Arbeit zu sehen und hielten ihre Produkte feil.

Auch ein kleiner Markt rund um das Thema Holz, viele tolle Mitmach-Angebote und die „Mobile Holz-Expo NRW“ des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, warteten auf Besucher. Der Publikumsandrang hielt sich allerdings trotz Kaiserwetter in Grenzen. Bei den „Tagen nach der Ernte“ hatte das vor einer Woche noch anders ausgesehen.

Da drehten viele wieder ab, ohne ins Museum gekommen zu sein, weil es trotz vier geöffneter Kassen Rückstau bis auf die Parkplätze gab. Und anschließend entbrannte, wie das heute unvermeidlich ist, in diversen Sozialplattformen des Internets der „Shitstorm“ genannte blanke Hass.

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Corona, Flutkatastrophe und neues Gesetz: Kitas meistern schwierige Zeiten

Region/Trier – Corona-Pandemie, Flutkatastrophe und die Herausforderungen des neuen Kita-Gesetzes in Rheinland-Pfalz: Es waren keine einfachen Zeiten für die katholische Kita gGmbH Trier, die mit 151 Einrichtungen und 13.310 Betreuungsplätzen der größte Träger von Kindertageseinrichtungen in der Region ist. Das betonte Geschäftsführer Konrad Berg bei der Gesellschafterversammlung am 22. September im Robert-Schuman-Haus, bei der rund 100 Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden zusammenkamen.

Von der Flutkatastrophe seien mehrere Einrichtungen betroffen, einige mit weniger starken Schäden (Bitburg Bettingen, Ferschweiler, Prüm, Ürzig und Zell), einige mit massiven Schäden (Trier Ehrang St. Peter und Montessori Kinderhaus, Kordel St. Amandus und St. Martin in Wißmannsdorf). In Ehrang, Kordel und Wißmannsdorf hätten die Wassermassen das Inventar, die Heizungen, Böden und Wände sowie die Spielgeräte teilweise oder ganz zerstört, für die Kinder habe man in Ehrang und Kordel Ausweichmöglichkeiten gefunden. Überall sei die Zusammenarbeit und Kooperation mit den Kommunen gut gelaufen, allerdings suche man in Wißmannsdorf noch dringend nach Räumlichkeiten, um die Kinder unterzubringen. „Die uns entgegengebrachte Hilfsbereitschaft der Menschen war und ist enorm – das war ein wirklich tolles Zeichen der Solidarität in der heutigen Zeit“, unterstrich Berg.

Auch nach eineinhalb Jahren beschäftige die Einrichtungen zudem die Corona-Pandemie. Während im Lockdown im Frühjahr 2020 die Kitas komplett schließen mussten und nur noch der Notbetrieb aufrechterhalten wurde, seien die Besuchszahlen nach einem weiteren Einschnitt im Januar ungefähr seit März wieder auf Normalniveau. Die sich immer wieder ändernden Vorschriften zu Schutzmaßnahmen und Öffnungsmöglichkeiten sowie die Quarantäneregelungen und krankheitsbedingte Ausfälle hätten die Mitarbeitenden vor große Herausforderungen gestellt. „Wir standen da in einem Spannungsfeld zwischen unserem Anspruch, ein offenes, integratives Miteinander zu fördern und den Anforderungen der Jugendämter, die auf getrennte Betreuung bestanden“, so Berg. Insgesamt seien die Einrichtungen aber gut durch die Krise gekommen und die Infektionszahlen entgegen mancher Befürchtung gering geblieben.

Als dritte große Herausforderung nannte Berg die Umsetzung des neuen Kita-Gesetzes in Rheinland-Pfalz mit dem nun gesetzlichen Anspruch auf sieben Stunde durchgehende Betreuung der Kinder mit einem warmen Mittagessen. In vielen Einrichtungen müssten dazu Umbaumaßnahmen erfolgen: Die Küchen seien zu klein oder verfügten nicht über entsprechende Kühlmöglichkeiten für die Versorgung von einer deutlich höheren Zahl von Kindern; das Gleiche gelte für Schlafmöglichkeiten. Zwar habe der Gesetzgeber jetzt schon den Anspruch festgelegt, aber für den Ausbau der Einrichtungen einen Zeitraum von sieben Jahren angelegt – das sei schwer vermittelbar. Das Gesetz gebe aber auch klare Schwerpunkte vor: Mehr Inklusion, eine starke Beteiligung der Eltern, Demokratie schon den Kleinen erfahrbar machen und Sprachförderung. Als großer Träger habe die Kita gGmbH hier die große Chance, Fachpersonal der Sprachförderung gezielt einrichtungsübergreifend einzusetzen.

Mechthild Schabo, Direktorin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft im Bistum Trier und Vorsitzende des Aufsichtsrates, sprach ihren großen Dank an die Mitarbeitenden und die Geschäftsführung der Kita gGmbH aus. Die Geschäftsführer Konrad Berg und Cordula Scheich meisterten mit ihrer Mitarbeiterschaft in bemerkenswerter und souveräner Weise Zeiten, die alles andere als gewöhnlich seien, um den Kindern und ihren Familien ein qualitativ sehr gutes und sicheres Betreuungsangebot zu machen. Auch Hermann Sonnen als Vertreter der Kirchengemeinden im Aufsichtsrat stieg in das Lob mit ein: „Den Mitarbeitenden, vor allem auch den Gesamtleitungen, die viel Verantwortung tragen, gilt unser großer Dank. Sie haben keinen leichten Job.“

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„Impfen als Schlüssel für den Neustart im Tourismus“

Region/Berlin – Am kommenden Montag ist der Welttourismustag der Vereinten Nationen. Die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen UNWTO ruft diesen Tag seit dem Jahr 1980 jährlich am 27. September eines Jahres aus. Der diesjährige Welttourismustag 2021 trägt das Motto „Tourismus für integratives Wachstum“. Hierbei soll es um einen nachhaltigen Neustart des Tourismus gehen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen im Tourismus für alle zu verbessern – denn Reisen betrifft wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte in Ländern weltweit.

Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung sagte im Vorfeld des Welttourismustages: „Ich freue mich, dass wir unsere Reiselust nach und nach wieder ausleben können. Die Ankündigungen der USA, dass geimpfte Personen bald wieder einreisen können, ist dafür ein ganz starkes Zeichen. Es zeigt auch: Impfungen machen den Unterschied! Mit der Unterstützung der Bundesregierung konnte eine starke Reisebranche erhalten werden. Entscheidend ist nun, dass wir auch weltweit gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Dies gelingt, wenn wir die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus noch stärker mit den sozialen, kulturellen und ökologischen Aspekten des Reisens zusammendenken.“

Mit der Nationalen Tourismusstrategie und dem ersten Aktionsplan des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sind entscheidende Weichen für die Zukunft der Branche gestellt. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sollen entscheidend zur Resilienz der Branche beitragen. Außerdem haben die umfangreichen Unterstützungsmaßnahmen den Substanzerhalt der Branche gesichert.

Die Corona Pandemie hat die Tourismusbranche besonders stark beeinträchtigt. Der Inlandstourismus und das Gastgewerbe nehmen aber langsam wieder an Fahrt auf. So haben die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 48,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste im Juli 2021 gezählt, das sind 6 Prozent mehr als im Juli 2020. Im Gastgewerbe insgesamt haben die Umsatzzahlen im August 2021 den besten Wert seit Pandemiebeginn erreicht, hier betrug das Umsatzminus 5,7 Prozent im Vergleich zum Augustwert des Vorkrisenjahres 2019. Insbesondere beim Tagungstourismus und der Normalisierung des internationalen Reiseverkehrs geht es jedoch aufgrund fortbestehender Einreiseverbote und sonstiger Reisebeschränkungen weiterhin nur langsam voran. Mit den verlängerten Überbrückungs- und Neustarthilfen steht die Bundesregierung der Branche weiterhin zur Seite.

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Stadt Aachen lädt ein zum zweiten Wohnprojektetag am heutigen Samstag, 25. September

Aachen – Bereits zum zweiten Mal findet in Aachen der Wohnprojektetag statt, diesmal am heutigen Samstag, 25. September. Organisiert wird die Veranstaltung von der städtischen „Koordinationsstelle Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration. Der Wohnprojektetag fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expert*innen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft

Es wird ein digitales Angebot und eine Präsenzveranstaltung geben. Die beiden Formate haben unterschiedliche Programmpunkte. Das digitale Programm startet am 25. September um 10 Uhr und dauert bis 13 Uhr. Die Präsenzveranstaltung wird nachmittags von 14 bis 17 Uhr im Depot in der Talstraße 2 stattfinden. Es gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Wer teilnimmt, kann Aktive vor Ort kennenlernen. Außerdem wird bei beiden Formaten ein Kurzfilm über die Aachener Wohnprojekte gezeigt.

In Aachen bewegt sich etwas beim gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen. Verschiedene neue Projekte entstehen gerade oder befinden sich in der Planung, Umsetzung und im Bau. Die Initiativgruppen stellen ihre Projekte beim Aktionstag vor und sind vor Ort ansprechbar. Auch Projekte, die noch in der Konzeptphase sind und bei denen noch Grundstücke gesucht werden, sind zu sehen. Die Stadt Aachen wird ein Konzeptverfahren als neues Vergabeinstrument für Grundstücke vorstellen. Damit können die Chancen für Baugemeinschaften bei der Grundstückssuche deutlich verbessert werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen eröffnet im Depot an der Talstraße den „Markt der Möglichkeiten“ mit Informationen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft. Expert*innen wie Projektberater*innen, Moderator*innen, finanzierende Banken und Architekt*innen werden am 25. September vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen. Hier können Interessierte erste Kontakte knüpfen und im Austausch mit Baugruppen mehr über deren Projekte und Gruppen erfahren.

Weitere Informationen zum Programm, Zugangsdaten zum Webinar und zur Anmeldung für die Präsenzveranstaltung finden Interessierte auf folgender Internetseite www.aachen.de/wohnprojektetag

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300 Kilo Müll am „World-CleanUp-Day“ gesammelt

Mechernich-Satzvey – Die Schulgemeinschaft der Waldorfschule Satzvey packte am Samstag tatkräftig an, um die Natur ringsum von Unrat zu säubern. Am „World-CleanUp-Day“, zu Deutsch „Welt-saubermach-Tag“, unterstützen die Veytalschüler/innen Fauna und Flora gemeinsam mit weltweit über elf Millionen Menschen aus 160 Ländern, die ebenfalls mitmachen.

Jedem Teilnehmer wurden Sammelgebiete zugeteilt und diese emsig von liegen gelassenem Müll befreit. Jüngere Klassen waren rund um die Schule und auf naheliegenden Wegen, Wiesen und Wäldern im Einsatz. Ältere Jahrgänge starteten von weiter entfernt zu ihren „Müllsammelwanderungen“.

Initiiert und bestens von der Firma zweier Schulmütter mit Warnwesten, Greifzangen und Handschuhen ausgestattet, sammelten sie insgesamt 300 Kilogramm Müll aus der Natur.

„Wir waren für diese weltweite Müllsammelaktionen unterwegs, um ein sichtbares Zeichen für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Umwelt zu setzen“, sagte Birte Bornemann den Medien: „Durch regen Austausch konnte man danach erkennen, dass viele Kinder jetzt bewusster und aufmerksamer mit dem Thema Müll in der Natur umgehen…“

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Phishing-Warnung: Betrüger versuchen, sich Zugang zur VR SecureGo plus App zu verschaffen

Wittlich – Aktuell nehmen Betrüger die Umstellung auf die VR SecureGo plus App zum Anlass für Kaperversuche. Sie fordern in einer E-Mail dazu auf, die per SMS versandte TAN zum Anzeigen eines Aktivierungscodes für die Geräteaktivierung zu bestätigen. Mit der TAN können die Betrüger sich dann den Aktivierungscode im OnlineBanking der Bankkunden ansehen und ihre eigenen Mobilgeräte für das VR SecureGo plus Verfahren der Bankkunden freischalten.

Vorgehensweise der Betrüger

Die Betrüger haben zuvor – wahrscheinlich durch Phishing – Zugang zum OnlineBanking der Bankkunden erlangt. Damit leiten sie entweder die Umstellung von mobileTAN bzw. von der TAN-App VR-SecureGo auf VR SecureGo plus ein oder registrieren ein eigenes Mobilgerät für VR SecureGo plus. Haben sie ein weiteres Gerät registriert, löschen sie die Geräte der Bankkunden. Mit dem neu freigeschalteten Gerät führen sie dann Transaktionen durch, von denen die Bankkunden nichts mitbekommen.

Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein und geben Sie keine Daten weiter

Empfänger solcher E-Mails sollten nicht auf die Forderungen eingehen und keinesfalls Daten weitergeben. Falls Sie den Anweisungen der Betrüger bereits gefolgt sind, empfehlen wir Ihnen, den Zugang zu sperren. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit Ihrer Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG auf.

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Friedliche Klima-Demo in der Vulkaneifel Kreisstadt Daun

Daun – Am gestrigen Freitag, den 24. September war es so weit: In über 470 Orten deutschlandweit gingen Klimaaktivisten der Fridays For Future Bewegung auf die Straßen, so auch in der Vulkaneifel-Kreisstadt Daun. Sie wollen kurz vor der Bundestagswahl ein starkes Zeichen für eine klimagerechte Zukunft setzen und die anstehende Bundestagswahl zur Klimawahl machen.

Die Demo in Daun war, was die Zahl der Demonstrantinnen und Demonstarnten betrifft, überschaubar. Rund 200 Menschen dürften es gewesen sein, die lautstark durch de Dauner Innenstadt zogen.

Die meisten Teilnehmer waren Sympathisanten der Fridays For Future Bewegung. Beispielsweise die „Linken“ nutzten die Demo in Daun auch zu Wahlkampfzwecken.  Sie verteilten Propaganda-Flugblätter der „Linke“-Zentrale in Berlin. Der Förderverein „Frieden e.V. nutzte die Demo in Daun auch um mit Flugblättern beispielsweise auf die Atomwaffen in Büchel hinzuweisen. Auch die IG Eifelvulkane vertrat ihre Interessen bei dieser Demo in Daun.

Die Fridays for Future Bewegung war ursprünglich eine globale soziale Bewegung, augehend ausschließlich von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden, welche sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzen, um das auf der Weltklimakonferez in Paris 2015 im Weltklimaabkommen beschlossene 1,5 Grad-Ziel der Vereinten Nationen noch einhalten zu können.