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Bei den Maler und Lackierern siegte Alicia Hietbrink aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Region/Mayen-Koblenz – Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) findet jährlich bundesweit in über 130 Gewerken und in bis zu vier aufeinander aufbauenden Stufen (Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene) statt. Es ist ein Wettbewerb mit Tradition, denn die ersten Sieger 1951 gehen heute auf die 90 Lebensjahre zu. Die jüngsten Sieger in dieser 70-jährigen Geschichte werden aktuell ermittelt oder kamen jüngst mit Corona-Verspätung zu Bundes-Gold.

Deutschlands bester Nachwuchsmaler- und lackierer ist Ben-Luca Franzmann aus Allenfeld (Landkreis Bad Kreuznach). Aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen wurde der Bundesentscheid 2020 erst jetzt ausgetragen. Was den 19-Jährigen offensichtlich nicht aus der Ruhe brachte, denn mit seiner Leistung überzeugte er die Jury und konnte sich unter den Finalisten aus acht Bundesländern durchsetzen. Ausgebildet wurde Ben-Luca im Unternehmen Timo Franzmann (Allenfeld). Damit ist Gold hier Familiensache, denn das „Trainingslager“ ist der eigene Betrieb unter „Cheftrainer“ Vater Timo. Gegründet wurde der Malerbetrieb vor 100 Jahren und ist das Lebenswerk von fünf Generationen. „Darunter ist mit meiner Mutter Ruth Franzmann die erste Meisterschülerin in der Geschichte der Handwerkskammer Koblenz“, weiß Heinz Franzmann stolz zu berichten. Er ist der Opa des Bundessiegers und natürlich auch sehr stolz auf den Titel des Enkels. Denn auch, wenn die Familie schon auf eine lange Maler-Geschichte zurückschauen kann – einen Bundessieger gab es unter den Franzmännern bisher noch nicht.

Insgesamt vier Stunden dauerte der Bundesentscheid in Fulda. „Zunächst gab es einen schriftlichen Test, dann ging es in die Praxis“, erzählt Ben-Luca. Dabei mussten zwei Farbproben in Augenschein genommen und dann möglichst farbecht nachgemischt werden. Im zweieinhalbstündigen „Hauptwettbewerb“ musste eine DIN A4-große Mustervorgabe vergrößert auf eine Wandansicht übertragen und anschließend sauber ausgemalt werden. „Die Inhalte waren abwechslungsreich und anspruchsvoll“, kommentiert der frischgebackene Bundessieger diesen Tag, der für ihn sehr erfolgreich endete.

Zeitgleich haben die ersten Nachwuchshandwerker des Jahres 2021 ihre Kammerentscheide ausgetragen.

Bei den Maler und Lackierern siegte Alicia Hietbrink aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ausgebildet wurde sie im Betrieb Daniel Josten aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die 20-Jährige setzte sich in einem vierköpfigen Starterfeld durch, das durch Frauen dominiert wurde. Drei der vier besten Maler und Lackierer aus dem Kammerbezirk (HwK) Koblenz sind weiblich. Alicia wird nun für das nördliche Rheinland-Pfalz beim Landeswettbewerb in Mainz antreten. Dort entscheidet sich unter den besten Nachwuchshandwerkern der Kammerbezirke Koblenz, Rheinhessen (Mainz), der Pfalz (Kaiserslautern) und Trier, wer das Ticket zum Bundesentscheid lösen wird.

Bei den Metallbauern, Konstruktionstechnik, siegte auf Kammerebene Malik Lenzewski aus Birken-Honigsessen (Landkreis Altenkirchen). Ausgebildet wurde der 21-Jährige im Betrieb „Stahlbau Buchen“ aus Wissen. Auch Malik wird nun für die HwK Koblenz beim Landesentscheid antreten und um den Einzug ins Bundesfinale kämpfen.

Weitere Informationen zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) gibt bei der HwK Koblenz Theresa Just, Tel. 0261/ 398-421, lehrlingsrolle@hwk-koblenz.de.

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Spielend helfen

Mechernich-Weyer/Bonn – Neues Spiel „EifelLandFluss“ soll Betroffene der Flutkatastrophe unterstützen – Kaufpreis wird gänzlich gespendet – Mechernicher Georg Panz und seine Frau haben mit Freunden aus Bonn eine Sondervariante des Spieleklassikers Stadt-Land-Fluss entwickelt – Kann in ausgewählten Eifeler Verkaufsstellen erworben werden sowie unter www.roterfaden-pr-shop.com und www.etsy.com/de/shop/RoterFadenPR.

Mit „EifelLandFluss“ ist aus einer Mechernich-Bonner Idee nun eine ganz spezielle Eifel-Version des Spieleklassikers erschienen, dessen Verkaufspreis von 10 Euro laut den Vertreibern komplett an die Betroffenen der Flutkatastrophe gespendet wird. Foto: Roter Faden-PR/pp/Agentur ProfiPress

Auch zwei Monate nach der Flut flaut die Welle der Solidarität in Mechernich nicht ab. Jetzt haben Georg Panz und seine Frau Isabel Bröhl aus Weyer gemeinsam mit ihrer Freundin Karin Scherer aus Bonn ein Spiel namens „EifelLandFluss“ entwickelt.

Mit der kreativen Stadt-Land-Fluss-Variante können Freunde der Eifel ihr Wissen über die Region unter Beweis stellen und gleichzeitig Gutes tun. Die mit dem Verkauf des Spiels erzielten Einnahmen gehen laut den Verantwortlichen zu hundert Prozent an Hilfsprojekte für die von der Flutkatastrophe im Juli betroffenen Menschen.

„Macht süchtig“

„EifelLandFluss macht süchtig!“ versprechen die kreativen Köpfe hinter dem Spiel. Ob alteingesessen, neu zugezogen oder einfach Eifel-Fan: Mit Kategorien wie „Sehenswürdigkeiten“, „Typisch Eifel“ oder „Eifeler Platt“ lernen die Spieler die Region mit Land und Leuten, Kultur und sämtlichen netten Eigenheiten (noch einmal ganz neu) kennen.

Hinter dem Projekt stehen die Eifeler Drechslerei „Atelier 360°“ sowie die PR-Beratung „Roter Faden PR“ und die Grafikdesign-Agentur „boo graphics“ aus Bonn. „Wir hatten immer schon die Idee, eine Eifel-Version des Spieleklassikers zu entwickeln, dazu ist es jedoch nie gekommen. Die Flutkatastrophe haben wir schließlich zum Anlass genommen, das Spiel endlich auf den Markt zu bringen, um damit Betroffenen längerfristig auch nach den ersten Aufräumarbeiten zu helfen“, berichtete Panz dem Mechernicher Bürgerbrief. Der Verkaufspreis liege bei zehn Euro. Eine befreundete Grafikerin aus Bonn habe das Layout des Spiels unentgeltlich entworfen.

Das Spiel besteht aus einem 25-seitigen Spielblock und einer Spielanleitung. Erhältlich ist dies an ausgewählten Verkaufsstellen in der Region, darunter Konditorei Arns (Weyer), Café Land-Genuss an der Kakushöhle (Dreimühlen), Bücher Schwinning (Mechernich), Möbel Brucker (Kall) und Bäckerei-Café zur Römerquelle (Nettersheim), sowie online unter www.roterfaden-pr-shop.com und www.etsy.com/de/shop/RoterFadenPR.

 

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Strukturhilfe des Eifelvereins – Richtlinien und Antrag jetzt abrufbar

Düren – Keine zwei Monate ist es her, dass der Hauptvorsitzende des Eifelvereins, Rolf Seel, die Spendenaktion zur Wiedererrichtung der vom Hochwasser zerstörten Wanderwege-Infrastruktur im Bereich des Eifelvereins ins Leben gerufen hat. Dieser Aufruf wurde in nah und fern gehört: Privatpersonen, nicht betroffene Ortsgruppen des Eifelvereins aber auch befreundete Wandervereine des Deutschen Wanderverbandes (DWV) meldeten sich in der Geschäftsstelle des Hauptvereins in Düren. Rolf Seel zeigt sich berührt vom überregionalen Echo, dass der Spendenaufruf des Eifelvereins hervorgerufen hat: „Wandervereine und Menschen aus der ganzen Republik haben sich gemeldet, auch dank der Unterstützung des DWV und seiner Gebietsvereine. Die Spendenbereitschaft war wirklich überwältigend.“

Auf seiner Sitzung am 4. September in Nideggen hat der Hauptvorstand des Eifelvereins nun beschlossen, den Betrag großzügig nach oben aufrunden, so dass jetzt runde EUR 50.000 im Topf sind. Diese Mittel setzt der Eifelverein gemäß seiner Satzung gezielt für den Wiederaufbau von zerstörter oder beschädigter Wanderwege-Infrastruktur der Ortsgruppen ein.

„Damit setzten wir auch ein starkes Signal nach außen“, so Rolf Seel. „Wandern und Urlaub ist möglich in unserer schönen Eifel! Wo jetzt noch Wege gesperrt sind oder umgeleitet werden müssen wird es schon bald wieder möglich sein, die Landschaften der verschiedenen Regionen der Eifel zu entdecken – gerade jetzt, wo wieder ein Wanderweg in der Eifel, der VulkaMaar-Pfad um Manderscheid, zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt wurde.“

Wichtig ist Rolf Seel auch, dass durch die Aktion die Kassen der Ortsgruppen des Eifelvereins entlastet werden. Denn es sind die Wegewarte des Eifelvereins, die die Strecken kontrollieren, neu markieren und in Abstimmung mit den Grundbesitzern und Touristikern dafür Sorge tragen, dass die Wanderwege in der Eifel bald wieder durchgängig zu begehen sind.

Jetzt kann also mit der Ausschüttung der eingegangenen Spendenmittel an die betroffenen Ortsgruppen begonnen werden. Dazu wurden einige Richtlinien definiert und ein – einfaches – Antragsformular aufgesetzt.

Bis zu 25 Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von EUR 2.000 bzw. max. 30% der Investitionssumme gefördert werden. Nachgewiesen werden muss lediglich, dass das betroffene Objekt, sei es eine Aussichtsplattform, eine Schutzhütte, Sitzbänke oder eine Info-Tafel, beim Hochwasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 zerstört wurde.

Das Antragsformular und die Förderrichtlinien sind abrufbar auf der Webseite des Eifelvereins:

https://www.eifelverein.de/index.php/home/aktuelles/672-richtlinien-und-antrag-strukturhilfefonds-hochwasser-2021

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Stadt Mayen erhält Spende für Hochwasseropfer von Rotary-Club

Mayen – Rotary ist ein Club der es sich zum Ziel gemacht hat, „denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können“ – unabhängig von Abstammung, Religion, politischer Gesinnung, Status und Geschlecht. Auch die Rotary möchten den Hochwasseropfern sowie den betroffenen Vereinen helfen und überreichte der Stadt Mayen kürzlich einen Spendenbetrag von 3.000 €. Dieser Betrag wurde auf dem Fond „Mayener helfen Mayener“ eingezahlt.

Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich beim Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Mayen, Karl Josef Esch für die großzügige Spende des Rotary Club.

Die Stadt Mayen bittet diejenigen Hochwasseropfer –die sich noch nicht gemeldet haben- bzgl. der Spendenaufteilung bei Frau Stefanie Frank unter Stefanie.Frank@Mayen.de oder Tel. unter 02651 – 88 4014 zu melden. Mit den erhaltenen Spenden können bereits geplante Zuteilungen aufgestockt und weitere Hilfe geleistet werden.

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Impfangebot am heutigen Montag 27. September an der Handwerkskammer Trier für alle ab 12 Jahren

Region/Trier – Impfung gegen Covid-19 ohne Anmeldung. Ein mobiles Impfteam macht am heutigen Montag, 27. September Station an der Handwerkskammer (HWK) Trier. Der Impfbus kommt in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zum Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der HWK, Loebstraße 18.

Die Impfung gegen Corona ist dort ohne Anmeldung gegen Vorlage des Personalausweises möglich. Dazu eingeladen sind auch junge Menschen ab 12 Jahren. Voraussetzung ist, dass sie mit der Impfung einverstanden sind und von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Kontakt: Stefan Burg (HWK), Tel. 0651 207-135, E-Mail: sburg@hwk-trier.de

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Mehr Sicherheit für Fußgänger: Kreis Düren richtet zusätzliche Ampeln ein

Düren – Aufgrund des derzeit hohen Verkehrsaufkommens wird der Kreis Düren in Kelz, Lüxheim (beides Gemeinde Vettweiß) und bei Eggersheim (Nörvenich) zeitlich begrenzt zusätzliche Bedarfs-Ampeln aufstellen. „Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei einem Ortstermin.

Die Ortschaften müssen derzeit deutlich mehr Verkehr als sonst verkraften. Das liegt an der aktuell teilweise immer noch nach dem Hochwasser gesperrten Autobahn A 61. Dadurch müssen viel mehr Kraftfahrer Ausweichstrecken beziehungsweise Umleitungen nutzen. Besonders betroffen sind die Bundesstraße B 477 und die Landstraße L 264.

Damit Fußgänger, vor allem Kinder, in Kelz und Lüxheim besser die Straße überqueren können, entschied sich der Kreis Düren zu weiteren Ampeln. Dies auch auf der B 477 in Höhe von Eggersheim. Im Nörvenicher Ortsteil Hochkirchen wurde bereits eine zusätzliche Ampel aufgestellt.

Wie Landrat Wolfgang Spelthahn beim von der Vettweißer CDU initiierten Ortstermin berichtete, fahren auf der L 264 normalerweise rund 3.800 Fahrzeuge am Tag. Derzeit sind es bis zu 7.700. In Lüxheim liegen die Werte noch höher. Aktuell werden 11.000 Fahrzeuge gezählt, sonst sind es etwa 3.300.

„Uns ist wichtig, dass wir so viel Sicherheit wie möglich, vor allem mit Blick auf die anstehende dunkle Jahreszeit bieten können“, so Landrat Wolfgang Spelthahn.

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„Europa am Dienstag“ zur EU-Agrarreform

Aachen – „Europa am Dienstag“ lädt am morgigen Dienstag, 28. September zu einer Online-Diskussion über die EU-Agrarreform ein. In einem ersten Schritt wird Professor Friedrich Heinemann vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung die Gemeinsame Agrarpolitik und den aktuellen Kompromiss der Politik bis 2027 erläutern. Anschließend beleuchtet Franz-Josef Emundts als regionaler Vertreter vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland die Perspektive des Naturschutzes. Gemeinsam sollen folgende Fragen diskutiert werden: Ist die EU-Agrarreform ein großer Wurf oder nur eine Mogelpackung? Wie werden in Zukunft Subventionen an Umweltauflagen geknüpft? Welchen Beitrag leistet die zukünftige GAP zum Klima- und Naturschutz?

Nach zähen Verhandlungen haben sich im Juni 2021 die EU-Staaten und das Europaparlament auf eine milliardenschwere Agrarreform geeinigt: Künftig soll mehr Geld für Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt werden. Die Einigung bezieht sich auf die Jahre 2023 bis 2027 und soll rund 270 Milliarden Euro kosten. In einem nächsten Schritt müssen die EU-Staaten ihre nationalen Pläne für die Umsetzung der Reform bei der EU-Kommission einreichen. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist das einzige Politikfeld, das nahezu ausschließlich aus dem gemeinsamen EU-Haushalt finanziert wird. Das bedeutet, dass diese Mittel größtenteils nationale Ausgaben der EU-Länder ersetzen.

Bei der Online-Diskussion können die Gäste ihre Fragen und Kommentare direkt schriftlich eingeben und die Moderatorin Eva Onkels wird sie aufgreifen. Los geht es am Dienstag, 28. September um 19 Uhr. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de.

Die Veranstaltung ist Teil der Konferenz zur Zukunft Europas. Die Ergebnisse werden protokolliert und in die entsprechende Plattform eingegeben. Die Gäste können dort auch nach der Veranstaltung weitere Kommentare und Anregungen eintragen.

Die Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ wird zusammen durchgeführt vom Informationsbüro EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen.

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Westenergie Klimaschutzpreis an zwölf Initiativen im Landkreis Mayen-Koblenz überreicht

Region/Mayen-Koblenz – Projekte aus den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Rhein-Mosel, Vordereifel und der Stadt Mayen für besonderes Umweltschutz-Engagement ausgezeichnet. Westenergie übergibt 5.500 Euro Preisgeld und Sachprämie. Zwölf Projekte aus den Ortsgemeinden Lonnig, Trimbs, Rieden, Hatzenport, Lehmen, Löf, Kobern-Gondorf, Hirten Kehrig, Nachtsheim und der Stadt Mayen wurden mit dem Klimaschutzpreis 2021 von Westenergie ausgezeichnet. Patrick Ley, Kommunalmanager der Westenergie, überreichte die Urkunden und gratulierte den Gewinnern aus den Ortsgemeinden. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro und einer Sachprämie belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Patrick Ley, Kommunalmanager von Westenergie, der sich über das Engagement der Ortsgemeinden freute und betonte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

Bei den Klimaschutzprojekten handelte es um die unterschiedlichsten Maßnahmen zum Schutz von Natur und Umwelt, wie beispielsweise das Bepflanzen eines Ortskreisels mit bienen- und schmetterlingsfreundlichen Stauden und Gräsern, das Errichten von Insektenhotels, das Aufsammeln von Müll und Unrat und das Anlegen von insektenfreundlichen Pflanzenarten und Blühwiesen.

Der Klimaschutzpreis der Westenergie wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.westenergie/klimaschutzpreis

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In Monreal wurde wieder ein Heubock befüllt

Monreal – Der Wein- & Obstbaubauverein ‚Mons regalis 2002‘ hat der Integrierten Umweltberatung Mayen-Koblenz zum dritten Mal die Streuobstwiese auf dem alten Sportplatz für einen Grundlagenkurs „Sensen und Dengeln“ zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr wurde das Angebot durch einen Kurs „Klassische Heugestelltrocknung“ erweitert. Wer beide Kurse gebucht hat kann nun mit der Sense mähen, die Sense durch das Dengeln betriebsbereit halten und das gemähte Gras auf einem selbstgebauten Dreibein trocknen.

Das von den Teilnehmern mit dem ältesten und effizientesten Mähwerkzeug gemähte Gras wurde auf einem gespendeten alten mobilen Heubock nach den Vorgaben des Sensenlehrers aufgelegt und kann nun trocknen. Bei dem Aufschichten müssen viele Dinge wie die Hauptwindrichtung, der Kamineffekt, die Dicke der Bündel usw. beachtet werden. Es wurde auch noch ein neuer dreibeiniger Heubock gebaut der neben dem Befüllten steht und zur Besichtigung einlädt.

Das mit der Sense gemähte und auf einem Heubock schonend getrocknete Gras enthält noch viele Blüten, Samen und kleine Blätter. Diese Bestandteile gehen bei der maschinellen Mahd und Trocknung überwiegend verloren und stehen den Tieren als wertvoller Futterbestandteil nicht mehr zur Verfügung.

Einige Teilnehmer wollen ihre Wiesen in Zukunft lärm- und abgasfrei mit der Sense mähen. Wenn das wertvolle Futter dann auch noch verfüttert wird, schließt sich der Kreislauf.

Informationen zur Integrierten Umweltberatung erhalten sie bei Rüdiger Kape, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel 0261/108-420, ruediger.kape@kvmyk.de

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Ab Oktober keine Bürgertestungen mehr im Forum am Aachener Tor Jülich

Jülich – Vorerst letzter Öffnungstag ist Dienstag der 28. September 2021. Das Jülicher Testzentrum im Forum Am Aachener Tor (ehemaliges Realschulgebäude) bietet in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst seit April kostenlose Bürgertests als Schnelltests an. Aufgrund der aktuell deutlich geringeren Nachfrage endet dieses Angebot nun.

Bis Ende September kann die Testmöglichkeit dort noch an folgenden Tagen genutzt werden: Dienstag, 28.09.2021, 15 Uhr – 17 Uhr.

Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Bitte Personalausweis und (wenn vorhanden) Krankenversichertenkarte mitbringen. Sollte der Bedarf für Bürgertestungen in Zukunft wieder steigen, könnte das Testzentrum innerhalb weniger Tage wieder in Betrieb genommen werden.

„Durch die tatkräftige Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes war es möglich, in kürzester Zeit ein Testzentrum aufzubauen,“ sagt Bürgermeister Axel Fuchs, „mein herzlicher Dank gilt den Verantwortlichen und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Malteser Hilfsdienstes für das Engagement in den vergangenen sechs Monaten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“