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Powerpacks, Spielzeug und Malsachen

Mechernich – „Spezialistenteam Mechernich“ engagierte sich in der Flutkatastrophe für Klienten der Mechernich-Stiftung. 200 sogenannte Powerpacks zur Stromversorgung von Kleingeräten wie Handys, außerdem Spielzeug, Bälle, Malutensilien und dergleichen für Kinder hat das „Spezialistenteam Mechernich“ nach der Flutkatastrophe für Opfer aus dem Stadtgebiet gespendet.

Dafür bedankte sich jetzt Maria Jentgen, die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, bei den „Partnern für Mobilfunk, Festnetz & Internet“. Außerdem nahm sie weitere von den Kunden gesammelte 500 Euro Geldspenden entgegen.

Nicole Möller vom „Spezialistenteam“ sagte bei der Übergabe: „Als die Flut begann, sahen wir uns berufen, einfach schnell zu reagieren und zu helfen, wo es ging.  Wir haben Spielsachen, Malutensilien, Ladekabel für Handys und vor allem Powerpacks für die Familien zur Verfügung gestellt, damit sie erreichbar bleiben.“ Verteilt wurden die Sachen über das zentrale Materiallager von Stadtverwaltung und Rotem Kreuz in der Dreifachturnhalle.

Außerdem wurde im Geschäftslokal des „Spezialistenteams“ eine Spendenbox aufgestellt und Panzergläser und ausgewähltes Zubehör für den guten Zweck verkauft. Nicole Möller: „Die Bereitschaft der Kunden war enorm und jeder gab, was er kann, und so kam schnell etwas Großes zusammen… Meine Kollegin Diana Moritz hat sich da stark engagiert!“

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„Motto ist Programm“

Euskirchen – „Markt der Vielfalt“ des DRK im Mehrgenerationenhaus Euskirchen ein voller Erfolg – „Atelier der Vielfalt“ mal anders –Ehrenamtliche Aussteller, Musiker und auch Gäste sorgten für einen Nachmittag der Kunst, Wertschätzung und des Austausches. „Wie viele Leute heute ihren Weg hierhin gefunden haben ist einfach wunderbar. Die Stimmung ist bestens, die Aussteller haben interessante und schöne Dinge mitgebracht und alle Helfer tun ihr Bestes, um diesen Nachmittag schön zu gestalten“, freute sich Sabine Heines, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses und des DRK-Ehrenamtsprojektes „Schritt für Schritt,“ im Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes in Euskirchen (Kommerner Straße 39): „Jeder darf hier mitmachen und alle sind offen und glücklich…“

Im Rahmen der „Interkulturellen Wochen“ hat am 17. September das monatliche „Atelier der Vielfalt“ in größerer Form, nämlich als „Markt der Vielfalt“ stattgefunden. Sabine Heines hatte federführend in Planung und Umsetzung mitgewirkt und sorgte mit Nora Kassan von der DRK-Integrationsagentur dafür, dass jeder auf seine Kosten kam. Vorher hatte das „Atelier der Vielfalt“ regelmäßig im Rahmen des sogenannten „Komm-An-Mensch-Respekt!“-Projektes stattgefunden. Beim Markt wurden die Ressourcen aus beiden Projekten gebündelt.

Sabine Heines leitet darüber hinaus verschiedene Gruppen wie den „Starke-Frauen-Treff“ oder den „Smartphone-Treff für Rentner“ an jedem zweiten Samstag im Monat und organisiert diverse weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus.

„Jeder darf mitmachen“

Mit dem Markt hat der Kreisverband des Roten Kreuzes jedem, der wollte, eine Möglichkeit gegeben, unterschiedliche Künste, Fähigkeiten und Begabungen vorstellen oder eigene Produkte und Aktionen einem aufgeschlossenen Publikum zu präsentieren. Auch live vor Ort konnte gebastelt werden, sämtliche Materialien wurden vom Roten Kreuz zur Verfügung gestellt.

Nora Kassan: „Es geht Kunst, Toleranz und Geselligkeit und es macht allen, die hier etwas anbieten – Produkte oder Dienstleistungen – großen Spaß.“ Sie selbst bot den Teilnehmern die Gelegenheit, mit ihr zusammen eine Geschichte zu schreiben und als kleines Buch aufzulegen.

Becky Omoruyi bot Beauty-Beratung an und der Künstler Harrison Onyia zeigte selbstgebastelte Hausmodelle und eine Uhr: „Wenn ich Stress habe oder es mir nicht gut geht, baue ich das. Das hilft mir, dann fällt alles von mir ab und es geht mir gut.“

Erfolg durch Ehrenamtler

Für Annemie Wittgen, Vorsitzende der „Bundesinitiative Großeltern“ für Menschen ohne Kontakt zu Kindern oder Enkeln, war es nicht der erste Besuch im Euskirchener Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes: „Die Atmosphäre ist ruhig und tolerant, es gibt Veranstaltungen und man kann dort mit anderen schöne Zeit verbringen!“

Pamela Paul, Sängerin und Konzertgitarristin aus Chile, und ihr Mann Holger boten an ihrem Stand handgestrickte und -gebastelte Kleinigkeiten zum Verkauf an. Der Hof „Zick Zack“ hatte selbstgemachten Apfelsaft und Nüsse aus eigenem Anbau im Angebot.

Alle Helfer, Musiker und Aussteller waren ehrenamtlich im Einsatz und hatten den Nachmittag gemeinsam vorbereitet. Gabriele Tront kümmerte sich ehrenamtlich um den Einlass und die Drei-G-Nachweiskontrolle, der Eintritt war kostenfrei.

Volles Programm zum Nulltarif

Alt und Jung aus vielen verschiedene Kulturen konnten sich austauschen, gemeinsam spielen und lachen. Der Hof des Mehrgenerationenhauses war voller Menschen, und die Besucher plauschten über Produkte und Kunstwerke.

Ali Akbar Rahimi war mit seiner Familie und seinen beiden Kindern vor Ort: „Die Atmosphäre macht es aus. Für die Kinder ist es ideal, hier können sie spielen und Spaß haben, es gibt Essen, Live-Musik und die Menschen tauschen sich gerne aus.“ Essen und Getränke waren kostenlos im hauseigenen „Café Henry“ erhältlich.

Fadi Alkhoury, ein Lautenspieler, musizierte für das begeisterte Publikum und entrollte im Hof gleichsam einen orientalisch-fröhlichen Klangteppich. Als besondere Überraschung trat ein gemischter Chor auf. Es gab strahlende Gesichter und regen Beifall.

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Filmprojekt „ENDLICH EIFEL – Ein schöner Tag“ mit besonderen Orten und interessanten Menschen der Eifel

Gerolstein – Am vergangenen Freitag, 24. September 2021 lud die Verbandsgemeinde Gerolstein zusammen mit der Eifel Touristik GmbH, der Zukunftsinitiative EIFEL und dem Team vom ENDLICH EIFEL Bugazin und EifelDrei.TV zu einer besonderen Veranstaltung in die Stadthalle Rondell ein: zur Film-Preview von „ENDLICH EIFEL – Ein schöner Tag“.

Bevor diese Visitenkarte der Eifelregion erstmals einen ausgewählten Publikum von rund 100 Gästen präsentiert wurde, diskutierte WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer mit Klaus Schäfer (Geschäftsführer der Eifel Touristik), Alfred Pitzen (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel), Ralf Kramp (Krimi-Autor und Verleger), Alfons Schramer (Gründer von Mondo del caffè) sowie Hans Peter Böffgen (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein und Vorsitzender der Zukunftsinitiative Eifel) über das Thema „Lebensraum Eifel – Nach Corona und der Flut“.

Die Pilotfolge „ENDLICH EIFEL – Ein schöner Tag“ stellte im Anschluss neben touristisch reizvollen Schauplätzen der Region auch besondere Eifel-Charaktere vor. Dabei waren Features aus der ganzen Eifel: aus Prüm, aus Echternach im luxemburgischen Teil der Eifel, der mystischen Teufelsschlucht, aus Daun-Gemünden, dem Weinfelder Maar, aus Dockweiler, dem romatischen Monreal, von der Gerolsteiner Ranchgang und vom Kalvarienberg im Lampertstal.

„Es ist schön, dass solch eine innovative Veranstaltung im Herzen der Eifel stattgefunden hat. Es wäre ein tolles Aushängeschild für die Region, wenn demnächst die ein oder andere ENDLICH EIFEL Folge auch im Fernsehen zu sehen sein würde“, freute sich Bürgermeister Hans Peter Böffgen und wünschte dem kompletten Team von ENDLICH EIFEL und EifelDrei.TV viel Erfolg bei der Vermarktung ihres Films.

Das Produktionsteam von ENDLICH EIFEL (Stephan Falk und Jeannette Fentroß) und EifelDrei.TV (Dirk Neuß und Stefan Herbst) sowie die Schauspielerin Anne Fink standen nach der 45minütigen Vorstellung ihres filmischen Reisetagebuchs für Dialoge zur Verfügung. Mit einem regen Austausch und vielen Netzwerkgesprächen klang der gelungene Abend aus. EifelDrei.TV Reporterin Sabine Carl fasste einige Reaktionen zusammen. Die Band „Frau Wollenweber und Ihrer Männer“ begleitete die Veranstaltung zudem musikalisch.

Mit dabei war am Freitagabend auch der Eifeler Literaturverlag, der an einem Büchstand das neue ENDLICH EIFEL Bugazin® Band 4: Feuer der Eifel anbot. Mit einer brennenden Leidenschaft für die Eifel haben die beiden Bugazinmacher (Falk und Fentroß) wunderbare Themen zusammengestellt. Das brandneue ENDLICH EIFEL Bugazin® stellt Fragen, wie: „Woher kommt der Name Eifel?“, „Aus wie vielen Teilen besteht eine Dampflok?“ oder „Wie kommen die Ringe in die Wand beim Klettern im Eifeler Basalt?“. Eindrucksvolle Natur-Aufnahmen, Vulkane zum Anfassen, Eifeler Feuerwehren, glühende Berufe, flammende Schauplätze und feurige Bräuche stehen neben Brandbesegnungen oder der Volksmedizin mit Feuer und Rauch. Unterwegs auf den Spuren der Kamillentraud, mit einem poetischen Porträt des Hohen Venn, in der Toskana der Eifel, in der Heimat des Blausteins oder in der Stadt der Bilder – das Bugazin für die ganze Eifel zeigt Zufluchtsorte, beschreibt Sehnsuchtsziele und ist immer ganz viel Heimat. Die ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe gibt es überall, wo gute Bücher erhältlich sind (ISBN 978-3-96123-023-5| 15 Euro).

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Üdinger Gruppe unterstützt Aktion „Klima-Wald Kreis Düren“

Düren – „Ein Baum für den Kreis Düren“ – Diese Aktion haben Bürgerinnen und Bürger des Kreuzauer Ortsteils Üdingen mehr als wörtlich genommen. „Unser Ziel ist es, auf mindestens 500 Bäume zu kommen“, sagt Carlo Weyermann. Was dem Sprecher der WhatsApp-Gruppe „Wir für Üdingen“ vorschwebt: „Ein kleines Wäldchen, zu dem wir gehen und an dem wir uns erfreuen können.“

Nachdem Landrat Wolfgang Spelthahn Ende August die neue Klimaschutz-Aktion des Kreises öffentlich vorgestellt hatte und Carlo Weyermann davon in der Zeitung las, stand für ihn fest: „Da mache ich mit. Und ich versuche, noch viele andere aus Üdingen zu motivieren, ebenfalls dabei zu sein.“

Der Landrat hatte alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, eine Spende in Höhe von fünf Euro abzugeben und damit zu ermöglichen, dass ein Baum im Kreisgebiet gepflanzt wird. „So können wir aktiv dem Baumsterben, das auch im Kreis Düren um sich greift, entgegenwirken“, sagte der Landrat. Ziel sei es, auf rund 300.000 Bäume zu kommen. Die Zahl stimmt überein mit der Zielmarke der Kreis Dürener Wachstumsoffensive. Bis 2025 will der Kreis Düren rund zehn Prozent zusätzliche Einwohner gewinnen und dann auf insgesamt 300.000 kommen.

Die Üdinger Gruppe um Carlo Weyermann ist bereits auf einem guten Weg. „Wir versuchen so viele Interessenten wir möglich zu begeistern“, sagte Weyermann und freut sich schon jetzt darauf, das Ziel von 500 Bäumen zu erreichen. Dass das gelingt, ist für ihn ausgemachte Sache. Auch Kreuzaus Bürgermeister Ingo Eßer, der beim Besuch des Landrates in Üdingen dabei ist, strahlt Zuversicht aus. „Eine gute Sache, die ich sehr unterstütze.“

Und so funktioniert die von Landrat Wolfgang Spelthahn ins Leben gerufene Aktion „Klima-Wald Kreis Düren“: Gegen eine Spende von fünf Euro erhält jeder Bürger einen sogenannten Basisbaum, für 50 Euro gibt es einen Jubiläumsbaum, zum Beispiel für Hochzeiten oder andere Anlässe. Die Pflanzungen beginnen in diesem Herbst und werden im kommenden Jahr, wenn der Kreis Düren seinen 50. Geburtstag feiert, fortgesetzt. Im Angebot sind vorrangig Laubbäume. Das Projekt wird mit dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde umgesetzt. Die Experten pflanzen und pflegen die Bäume. Die ersten Pflanzungen werden auf einer Fläche am Rennweg bei Großhau vorgenommen.

 „Ich freue mich über jeden, der mitmacht“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn in Üdingen.

Und so können Sie sich am Klima-Wald des Kreises Düren beteiligen: Spenden bitte auf das Konto der Sparkasse Düren, IBAN: DE80 3955 0110 0000 3562 12.

Verwendungszweck: 8061.10001000 / Baumpatenschaft

Wer eine Spendenquittung haben und/oder eine Urkunde sowie aus anderen Gründen Kontakt aufnehmen möchte, wendet sich bitte an: klimaschutz@kreis-dueren.de. Unter dieser Mail-Adresse können auch die Details für ein Namensschild zu einem Jubiläumsbaum mitgeteilt werden.

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evm unterstützt Vereine und Spielplatz in der Verbandsgemeinde Gerolstein

Gerolstein – 3.000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an fünf Vereine und einen Kinderspielplatz aus der Verbandsgemeinde Gerolstein. Über insgesamt 3.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich fünf Vereine aus der Verbandsgemeinde Gerolstein und der Ortsteil Müllenborn freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Montag, 27. September, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hans Peter Böffgen. „Ich freue mich, so engagierte Vereine in unserer Verbandsgemeinde unterstützen zu können“, erklärt Hans Peter Böffgen. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Ehrenamtlichen für unsere Gemeinschaft einsetzen und das Miteinander in unserer Verbandsgemeinde fördern.“

Jeweils 500 Euro gehen an den Eifelverein Ortsgruppe Gerolstein e.V. für Wanderbänke, die Eisenbahnfreunde Jünkerath e.V. zum 150-jährigen Jubiläum, den Schieß- und Sportclub Müllenborn e.V. für eine digitale Schießstandanzeige, den Sportverein Duppach e.V. für einen Rasentraktor und den Musikverein „Bertrada“ Mürlenbach e.V. für die Jugendarbeit. Die übrigen 500 Euro kommen dem Stadtteil Gerolstein-Müllenborn für Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz zu Gute.

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Projekt „Gesunde Quartiere“ soll Menschen in benachteiligten Stadtquartieren helfen

Mechernich – Weniger Isolation, mehr Gesundheit. Gemeinschaftsprojekt vom Kreis Euskirchen mit Jugend- und Gesundheitsamt in Kooperation mit der Stadt Mechernich – Angebote wie Frühstück, Sport und Spiel. Die heute noch gelb-grün-schimmernden Kacheln im Bad könnten von guten Zeiten des Häuserblocks am Heideweg stammen, als diese noch zur gefragten Wohnanlage für Offiziere gehörte. In den 1970ern von der „BIMA“ für die Bundeswehr gebaut, hat sich das im Mechernicher Volksmund als „Papageiensiedlung“ bekannte Areal über die Jahrzehnte, auch infolge zahlreicher Besitzerwechsel und immer niedrigeren Mietkonditionen, zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt.

Nun will man mit dem Projekt „Gesunde Quartiere“ solchen benachteiligten Stadtquartieren helfen und für ein nachhaltig gesundes Leben schaffen. Finanziert wird das gemeinschaftliche Projekt aus Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Mit im Boot als Kooperationspartner sind der Kreis Euskirchen mit Jugend- und Gesundheitsamt und die Stadt Mechernich.

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Holger Schmitz, als zuständiger Fachbereichsleiter, sowie vom Kreis Euskirchen Landrat Markus Ramers, Birgit Wonneberger-Wrede, Martina Hilger-Mommer, Dr. Silja Wortberg und Christian Ramolla als auch die sozialpädagogische Fachkraft für das Projekt, Simone Schür, stellten die Details vor.

Neue Wege

Mit „Gesunde Quartiere“ will man neue Wege beschreiten, erklärte Birgit Wonneberger-Wrede: „Die Gesundheit wird jetzt zu den Menschen in die Quartiere vor Ort gebracht.“

Untersuchungen und Studien hätten ergeben, dass Lebenserwartung und Lebensqualität sich nicht nur nach Alter oder Region unterscheidet, sondern auch nach sozialem Status, Einkommen, Lebens- und Wohnumfeld und außerdem abhängig ist, von einer ausgewogenen Ernährung, körperlichen Aktivität und auch Freundschaften und dem sozialen Zusammenhalt.

„Letztlich geht es hier auch um seelische Gesundheit“, betont Martina Hilger-Mommer. Nur der Zugang müsse zunächst gelingen. „Niedrigschwellig und mittendrin“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick müssten deshalb auch die Angebote sein.

Neben der Anlaufstelle und Begegnungsstätte am Heideweg hat man deshalb parallel ein zweites Stadtteilbüro eingerichtet und zwar im ehemaligen Pfarrhaus der evangelischen Kirche, an der Roggendorfer Landstraße gelegen, unweit des integrativen AWO-Kindergartens.

Offene Türen

An beiden Standorten stehen die Türen offen für gemeinsames Frühstück am Morgen oder Kochen am Mittag, diverse Sport-Angebote und Kinder-Spielenachmittage. Dabei vermittle man auch Basiskompetenzen, so Simone Schür. Die Menschen müssten teilweise erst verstehen, „dass man sich auch etwas Gutes tun kann“ und wie gut es sich anfühlt, „raus aus der Isolation“ kommen. Aber auch neue Ideen – wie ein Hochbeet gemeinsam bestücken und pflegen – dürfen in den Häusern geboren und weiterentwickelt werden. Für Basketball von und mit Jugendlichen wird aktuell zum Beispiel noch ein Trainer gesucht.

Zum Start habe man vor allem Gespräche geführt nach dem Motto: „Was braucht Ihr?“ Diese Frage habe die sozial-benachteiligten „völlig überrascht“, berichtet Schür, weil mal jemand überhaupt nach ihren Bedürfnissen gefragt habe. „Das hat schon sehr viel gebracht und ist richtig gut angekommen!“

Insgesamt auf drei Jahre ist das Projekt angelegt. Doch schon jetzt signalisieren die Verantwortlichen, dass sie auf „Verlängerung“ hoffen. „Das Schöne ist, dass man präventiv arbeiten kann“, so Landrat Markus Ramers. Die Räume seien gut dafür geeignet, so die Verantwortlichen, da Küche, Büroräume, Toiletten und weitere Zimmer der Wohnung genutzt werden können.

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Ab sofort Hilfe zum Wiederaufbau beantragen – Unterstützung für Geschädigte der Flutkatastrophe steht bereit

Region/Mayen-Koblenz – Die Opfer der Flutkatastrophe im Landkreis Mayen-Koblenz können ab sofort Geld für Schäden und den Wiederaufbau beantragen. Für sämtliche Betroffene wurden Informationen zur Wiederaufbauhilfe, Antworten auf die häufigsten Fragen und die Links zu den Formularen auf der Website www.wiederaufbau.rlp.de zusammengefasst.

Anträge von Privathaushalten und Unternehmen über ein digitales Service-Portal der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unter www.isb.rlp.de/unwetterhilfen gestellt werden. Wurden bei landwirtschaftlichen Betrieben Maschinen, Geräte sowie Einrichtungen, Vorräten und Tierbestände geschädigt, ist der Antrag an das DLR Mosel zu senden. Antragsformulare gibt es unter www.dlr.rlp.de. Schäden an Flächen, einschließlich Aufwuchs, können bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gemeldet werden. Das Formular dafür gibt es unter www.kvmyk.de unter dem Stichwort „Wiederaufbauhilfe Flutkatastrophe“.

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Schüler-Kursangebot – Mit effektivem Lernen zum Erfolg

Region/Mayen-Koblenz – KVHS verhilft Schülern mit effektivem Lernen zum Erfolg. Die Kreisvolkshochschule Mayen-Koblenz bietet für Schüler der Mittel- sowie Oberstufe ein Kursangebot an, das Jugendliche im Schulalltag sowie auf dem Weg zum Schulabschluss unterstützt. Dabei handelt es sich nicht um Nachhilfe, sondern soll der Selbstentwicklung beim Lernen dienen. Im Fokus steht daher insbesondere das Erlernen und Einüben von Kompetenzen, die anschließend im Schulalltag und darüber hinaus angewendet werden können. Der Kurs für Schüler der Mittelstufe (Kurs 1 / Kl. 7-10) findet ab dem 3. November und der Kurs für Schüler der Oberstufe (Kurs 2 / Kl. 11-13) ab dem 10. November jeweils an acht Terminen von 17 bis 18.30 Uhr an der IGS Maifeld in Polch statt. Der Kurs umfasst insgesamt 16 Unterrichtseinheiten, die Gebühr beträgt 80 Euro.

Im Kurs haben die Schüler haben die Möglichkeit in einer kleinen Gruppe zu arbeiten. Durch Übungen, intensiven Austausch und im Dialog mit den Dozentinnen erkennen sie leichter die Hindernisse und Stolpersteine beim Lernen und können anschließend an den Problemen, die sie aus ihrem Alltag mitbringen, gemeinsam arbeiten. Die Dozentinnen verfügen über langjährige Erfahrung in Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule, kennen den Schulalltag sehr gut und wissen durch den Austausch mit Schülern, an welchen Stellen Unterstützung notwendig ist.

Ein erster Infoabend für Teilnehmer und Eltern findet am Mittwoch, 27. Oktober, um 19.30 Uhr statt. Die Kursanmeldung ist möglich bis zum 22. Oktober unter Tel. 0261/108-123 sowie per E-Mail an kvhs@kvmyk.de

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Nachhaltig hergestellte Präsente für Unterricht und Freizeit von Westenergie

Saffig – Energieunternehmen überrascht Schülerinnen und Schüler in den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal sowie in der Stadt Sinzig. Erstklässlerinnen und Erstklässler freuen sich über Trinkflaschen und Schulheftpakete von Westenergie. Kurz nach dem Start des neuen Schuljahrs dürfen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen aus den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal sowie der Stadt Sinzig über Schulheftpakete und Trinkflaschen von Westenergie freuen.

Rund 14.200 Schulheftpakete und über 13.200 Trinkflaschen verteilt das Energieunternehmen in diesem Jahr an Kinder in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Marcel Caspers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal und Andreas Geron, Stadtbürgermeister von Sinzig übergaben die Trinkflaschen und Schulheftpakete gemeinsam mit Regionalmanager Fabian Vocktmann von Westenergie an die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen Brohl-Lützing, Wassenach und Sinzig. Alle Beteiligten haben dabei selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

„Auch in diesem Jahr sind Nachfrage und Zuspruch von den Grundschulen erfreulich hoch. Es ist schön zu sehen, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern einen besonderen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen“, erklärte Regionalmanager Fabian Vocktmann von Westenergie.

Für Westenergie hat die Erstklässleraktion inzwischen Tradition: Seit 2006 konnten sich Mädchen und Jungen bereits über 869.200 Präsente freuen. In diesem Jahr führt Westenergie eine Neuerung ein: Anstelle von Frühstücksboxen und Bewegungspaketen konnten die Schulen zwischen Trinkflaschen oder Schulheftpaketen wählen.

Die nachhaltige Trinkflasche „Carve ‚School‘“ mit einem Fassungsvermögen von 0,7 Litern eignet sich ideal für Schule, Sport und Freizeit. Die zwei praktischen, gegenüberliegenden Griffmulden sorgen für einen sicheren Halt – auch mit kleinen Händen. Alternativ dazu bietet Westenergie das Schulheftpaket mit „Brunnen“-Schreiblernheften im DIN A4-Format an. Die Hefte haben einen Umfang von 16 Blatt. Die Lineatur mit dem grauen Mittelband unterstützt besonders gut das leichtere Erlernen der Grundschrift. Der von den Frühstücksboxen bekannte Jumbo-Schreiblernstift ist ebenfalls nachhaltig produziert und liegt dem Paket bei.

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Erstklässleraktion ist Teil der Bildungsinitiative 3malE.

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Altes Kurhaus – Gastronomie-Pächter können sich bei der Stadt Aachen bis 26. Oktober bewerben

Aachen – Das Alte Kurhaus gehört zu Aachens bekanntesten Adressen. Im Herzen der Stadt gelegen, gilt es nicht nur als beliebter Anziehungspunkt für Freunde kultureller Veranstaltungen im Alten Ballsaal und in der Klangbrücke, auch die im Erdgeschoss gelegene Gastronomie zog über viele Jahre hinweg zahlreiche Besucher*innen an. Für den Gastronomiebetrieb mit einer Gesamtfläche von 450 Quadratmetern (reine Gastraumfläche: 250 Quadratmeter) sucht die Stadt Aachen eine neue Pächterin bzw. einen neuen Pächter. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 26. Oktober.

Das städtische Gebäudemanagement hat hierzu eine Interessensbekundung für die Gastronomie im Alten Kurhaus auf dem Vergabeportal der Wirtschaftsregion Aachen veröffentlicht. Dabei handelt es sich nicht um eine Ausschreibung im engeren Sinne. „Bewerber müssen an dieser Stelle noch nicht im Detail ihr gastronomisches Konzept mit einem umfangreichen Zahlenwerk vorlegen. In erster Linie wollen wir mit diesem ersten Schritt unsere potenziellen Partner von morgen ansprechen, damit sie sich bei uns melden. Gemeinsam leuchten wir dann im weiteren Verlauf aus, wie die Rahmenbedingungen für den Betrieb dieses attraktiven Gastro-Standorts aussehen können“, erklärt Vera Ferber, kaufmännische Geschäftsführerin des Gebäudemanagements.

Der Gastronomiebetrieb an der Komphausbadstraße umfasst Bereiche im Erd- und Untergeschoss des Alten Kurhauses. Der Standort besticht durch seine zentrale Lage zwischen Aachener Altstadt und dem Bushof mit entsprechend hervorragender Anbindung an den ÖPNV ebenso wie mit einem direkt gegenüber gelegenen Parkhaus.

Die Veröffentlichung inklusive weiterer Informationen finden Interessierte unter folgendem Link: https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/company/welcome.do