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Amtseinführung des neuen Mendiger Autobahn-Polizeichefs

Mendig/Maria Laach – Berger übernimmt Polizeiautobahnstation -Im Rahmen einer Feierstunde in Maria Laach ist der neue Leiter der Polizeiautobahnstation (PAST) Mendig, der Erste Polizeihauptkommissar Stefan Berger, in sein Amt eingeführt worden. Zugleich wurde sein Vorgänger, der Erste Polizeihauptkommissar Frank Heins, verabschiedet.

Der Name Frank Heins steht dabei auch für die Zusammenführung der Polizeiautobahnstationen Emmelshausen und Mendig am Standort Mendig im Jahr 2020. Heins war zuvor Leiter der Dienstelle auf dem Hunsrück. „Wir waren damals sehr froh, dass der Standort Mendig erhalten blieb und wir haben auch sehr dafür gekämpft. Gerade für das damit verbundene zusätzliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ein ganz wichtiger Parameter, denn die Zusammenarbeit der Autobahnpolizei mit der Polizeiinspektion Mayen war und ist vorbildlich. Mit dem Umbau der Polizeiautobahnstation Mendig und dem Bau einer neuen Schießanlage wurde die Polizeiarbeit am Standort auch weiter gestärkt und moderne Trainings- sowie Ausbildungsmöglichkeiten für das nördliche Rheinland-Pfalz geschaffen“, so der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz.

Es war ein Aufbruch in eine neue Zeit, die auch für die Beamtinnen und Beamten herausfordernd war und ist. Denn sie betreuen rund 300 Autobahn-Kilometer: auf der A 48 vom Autobahnkreuz Koblenz bis zur Anschlussstelle Ulmen und auf der A 61 vom Autobahnkreuz Meckenheim bis zur Anschlussstelle Rheinböllen. Hinzu kommen noch kleinere Abschnitte auf der A 571 (Zubringer von Sinzig zur A 61) und der A 573 (Zubringer Bad Neuenahr zur A 61).

Seit November 2023 ist es schon das Dienstgebiet Stefan Bergers. Für ihn schließt sich sozusagen der Kreis, denn er war schon einmal fünf Jahre als Dienstgruppenleiter in Mendig eingesetzt. „Im Rahmen eines Besuchs in unserer Verbandsgemeindeverwaltung habe ich sofort gemerkt: Da brennt jemand für die ihm übertragene neue Aufgabe. Dabei haben Sie betont, dass Ihnen ein vertrauensvoller und persönlicher Kontakt zwischen den Verwaltungen und beispielsweise den Feuerwehren und Rettungsdiensten sehr wichtig ist und den auch in Zukunft weiter zu pflegen und fortzuentwickeln. Insbesondere die Verkehrsströme auf der A 61, die Zunahme der Verkehrsdichte, zahlreiche Baustellen, leider auch schwere Verkehrsunfälle, Verkehrsüberwachung und Kriminalitätsbekämpfung sind die Aufgaben einer modernen Dienststelle, denen Sie sich und ihre Kolleginnen und Kollegen täglich neu stellen müssen. Dafür wünsche ich Ihnen allzeit eine gute Hand und ich freue mich auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir in der Verbandsgemeinde Mendig sind froh, dass Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen Ihren Dienst auch in unserer Nähe und damit auch für uns tun“, gab ihm Lempertz mit auf den Weg.

 

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In der Nacht zum 31. März 2024 beginnt die Sommerzeit

Region – Am kommenden Sonntag, dem 31. März 2024, um 2:00 Uhr morgens, beginnt dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt, das heißt auf 3:00 Uhr. Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten.

Die Sommerzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 27. Oktober 2024.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben. Sowohl MEZ (Mitteleuropäische Zeit) als auch MESZ leiten sich von der Weltzeit ab. Die Weltzeit ist auf Greenwich in London bezogen, also auf die Zeitzone westlich von Deutschland. Die MEZ ergibt sich durch Hinzufügen einer Stunde und die nun beginnende MESZ durch Hinzufügen zweier Stunden zur Weltzeit.

 

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Eurofighter mit Verspätung – Kommandeurs-Wechsel beim Bundeswehrdepot West

Mechernich – Depotkommandeure unter sich: Oberst Christian Reichert, bis 2017 Chef im Bundeswehr-Depot West in Mechernich, kehrte Gründonnerstag an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Allerdings nicht, um das Kommando wieder an sich zu nehmen, sondern um es als deren Vorgesetzter vom bisherigen Depotchef Dirk Hagenbach (53) an dessen Nachfolger Jochen Schnabel (44) übergeben.

Die Nationalhymne sangen die zahlreichen Ehrengäste im Stehen mit, darunter auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dessen Stellvertreter Erster Beigeordneter Thomas Hambach (m.) und Ortsbürgermeister Günther Schulz (r.). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Musikverein „St. Barbara“ aus Strempt begleitete das militärische Zeremoniell im umfangreichen Lagerhallenareal des „Ottoversands der Bundeswehr“, wie die Nachschubeinrichtung mit Untertagedepot in der Vergangenheit oft genannt wird.

Zum Kennenlernbesuch im Rathaus trafen sich Standortfeldwebel Rainer Paulsen (v.l.), Beigeordneter Thomas Hambach, Oberstleutnant Jochen Schnabel, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Oberstleutnant Dirk Hagenbach. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Die Nationalhymne sangen die zahlreichen Ehrengäste im Stehen mit, darunter auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dessen Stellvertreter Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Vize-Landrat Leo Wolter, Ortsbürgermeister Günther Schulz und Reservistenvorsitzender Dr. Ralf Heming und sein Stellvertreter Karl-Heinz Cuber.

Danach überflog ein Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders Nörvenich den Appellhof im Tiefflug, allerdings mit erheblicher Verspätung, während der die angetretene Militär- und Zivilbelegschaft im Stillgestanden und in den Nacken gelegten Köpfen ausharrte. Dafür flog der Pilot über dem Depotgelände dann eine ohrenbetäubend enge Rechtskurve, was vor allem zivilen Gästen respektvolles Aufstöhnen abnötigte.

Der „Neue“ lebt in Kommern

Bevor sich Oberstleutnant Hagenbach mit einem bergmännischen „Glück auf“ von seiner Truppe verabschiedete, ließ er die zweieinhalb turbulenten Jahre noch einmal Revue passieren, die er im Mechernicher Depot und in der Bleibergkaserne sowie an mehreren anderen Depotstandorten in NRW, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen das Sagen hatte.

„Viele von Ihnen habe ich erst nach der Pandemie das erste Mal so richtig gesehen, also ohne Maske“, sagte er in seiner launigen Abschiedsrede, in der er Soldaten und Zivilbeschäftigten auch für ihren Einsatz während der Flutkatastrophe 2021 dankte. Den Sinn des Soldatenseins in einer wehrhaften Demokratie gab Hagenbach in der augenblicklichen Bedrohungslage mit den Worten an: „Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen.“

Dass Mechernich als Umschlagplatz für Waffen, Munition und Material eine ganz gewichtige Rolle im internationalen Verteidigungsgeschäft spielt, unterstrich Oberst Christian Reichert, der das Depot West bis 2017 seinerseits geleitet hatte, ehe er es an Lars Rauhut übergab.

Das Depot betreibt in Mechernich eine Untertageanlage mit idealen Lagerungsbedingungen für sicherheitsgefährdetes Material sowie das einzige Radioaktivmateriallager der Bundeswehr. Darüber hinaus gewährleistet das Depot die Industrieübernahme von Feuerwehrfahrzeugen für die Bundeswehr und bildet Fachleute für Lagerlogistik aus.

Oberstleutnant Dirk Hagenbach verschwieg nicht, wie sehr er an Mechernich hängt: „Hier bin ich schon zum Leutnant befördert worden, habe kirchlich geheiratet und bin zum ersten Mal Vater geworden.“ Er wünsche sich, dass ihn seine weitere soldatische Laufbahn wieder an den Bleiberg führt.

Oberstleutnant i.G. Jochen Schnabel ist gebürtiger Franke, verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt seit 2018 im Kommern. „Dort fühlen wir uns sehr wohl“, sagte er jetzt bei seinem Kennenlernbesuch im Mechernicher Rathaus zu Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach. Außerdem eigne sich das Umfeld ausgezeichnet zum Mountainbikefahren, seinem Hobby.

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Nach 24 Jahren bei der SGD Nord – Joachim Gerke in den Ruhestand verabschiedet

Region/Koblenz – Er kennt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord seit Stunde null – nach 24 Jahren Dienstzeit wurde der langjährige Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Bodenschutz (WAB) der SGD Nord, Joachim Gerke, mit Wirkung zum 31.03.2024 durch Präsident Wolfgang Treis in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

„Mit Joachim Gerke geht ein sehr geschätzter Abteilungsleiter in den Ruhestand, der durch seine beeindruckende Fachkompetenz überzeugt hat und darüber hinaus auch menschlich eine große Bereicherung nicht nur für die Mitarbeitenden der SGD Nord war. Mit beispiellosem Engagement hat er auch in brenzligen Situationen die Vermittlerrolle übernommen und stets lösungsorientiert gehandelt, getreu seinem Motto: Dem Ingenieur ist nichts zu schwör!“, betonte der SGD-Nord-Präsident im Rahmen seiner Verabschiedung.

Auch Klimaschutzministerin Katrin Eder richtete sich mit persönlichen Worten an Joachim Gerke: „Herr Gerke, Sie stehen für eine Verwaltung, die so ganz anders ist als das Klischee. Sie gehen raus, sprechen mit den Menschen und versuchen mit aller Kraft, Dinge möglich zu machen für die Bürgerinnen und Bürger im Land. Auch im Rahmen der Flutkatastrophe und dem Wiederaufbau waren Sie wirklich eine der zentralen Figuren im Umweltbereich des Landes Rheinland-Pfalz. Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und dass Sie Ihren Ruhestand lange und gut genießen können.“

Auch die Landrätin des Landkreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, ließ es sich im Beisein vieler externer und interner Gäste nicht nehmen, das herausragende Engagement von Joachim Gerke im Rahmen der Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe zu würdigen und ihm dafür zu danken. „Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren unermüdlichen Einsatz. Mit höchstem Engagement haben Sie den Aufbau des Ahrtals begleitet. Als verlässlicher Ansprechpartner haben Sie Privatpersonen wie Mitarbeitende beraten und durch Ihre besondere Art, die große fachliche Expertise mit einer guten Portion Empathiefähigkeit vereint, in schwierigen Fragen Wege aufgezeigt und für manche schier unlösbaren Probleme pragmatische Lösungen gefunden.“

Doch nicht nur im Rahmen der Flutkatastrophe hat sich Joachim Gerke durch besonderes Engagement hervorgetan: Auch im Zusammenhang mit dem Naturraum „Westerwälder Seenplatte“ hat er eine bedeutende Rolle eingenommen. So war Joachim Gerke von Beginn an in das Projekt zur Finanzierung und dauerhaften Seeunterhaltung involviert und hat dieses maßgeblich vorangetrieben. In enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) war er an den Verhandlungen mit dem Naturschutzbund (NABU) als heutigem Eigentümer beteiligt und legte somit die Basis für die spätere vertragliche Einigung zwischen dem Land und NABU. Auch durch seinen Einsatz für die Umsetzung der notwendigen Ertüchtigungsmaßnahmen leistete Joachim Gerke einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt des landschaftlich und naturschutzfachlich bedeutsamen Naturraums.

Zum Hintergrund

Nach dem Studium verschlug es Joachim Gerke nach Rheinland-Pfalz, wo er für mehrere Jahre bei dem damaligen Wasserwirtschaftsamt Trier, dem damaligen Ministerium für Umwelt und Forsten (MUF) Rheinland-Pfalz sowie dem damaligen Staatlichen Amt für Wasser und Abfallwirtschaft Trier tätig war. Nach der Neuorganisation der Landesverwaltung im Jahr 2000 entstanden die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz, die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt und die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier als neue Mittelbehörden. In die neuen Behörden wurden insgesamt 30 bis dahin selbständige Behörden eingegliedert, unter anderem die staatlichen Gewerbeaufsichtsämter und die Staatlichen Ämter für Wasser- und Abfallwirtschaft. Bei der SGD Nord war Joachim Gerke zunächst acht Jahre lang als Referatsleiter der Regionalstelle Trier mit den Aufgaben Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz tätig, bevor er 2008 zum Abteilungsleiter im gleichen Aufgabenbereich der SGD Nord befördert wurde.

Im Rahmen der Verabschiedung von Herrn Gerke wurde sein bisheriger Stellvertreter Thomas Müller von Präsident Wolfgang Treis zu dessen Nachfolger ernannt. Er wünschte Thomas Müller eine stets glückliche Hand in seiner neuen Aufgabe und Joachim Gerke viel Freude und vor allem Gesundheit im „Unruhestand“!

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Mayen-Koblenzer Landrat würdigt langjährigen Einsatz im Katastrophenschutz

Region/Mayen-Koblenz – Stellvertretender Kreis-Gefahrstoffzugführer Heinz-Ulrich Walsdorf feierlich verabschiedet – Der Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz ist eine wichtige Säule des Katastrophenschutzes in MYK und ist speziell für die Einsätze mit gefährlichen Stoffen aufgestellt und ausgerüstet worden. Jüngst fand im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus die Verabschiedung des langjährigen stellvertretenden Kreis-Gefahrstoffzugführers Heinz-Ulrich Walsdorf statt. Walsdorf war seit 2005 Gruppenführer des Gefahrstoffzuges Mayen-Koblenz und seit 2008 zudem stellvertretender Gefahrstoffzugführer des Landkreises. Während seines Dienstes für den Katastrophenschutz Mayen-Koblenz absolvierte Walsdorf zahlreiche Fachlehrgänge und eignete sich so ein breites Fachwissen in den Bereichen Gefahrstoffe, Gase sowie Strahlenschutz an, das er in regelmäßigen Weiterbildungen auf den neusten Stand brachte.

Landrat Dr. Alexander Saftig dankte Heinz-Ulrich Walsdorf für seine geleistete Arbeit. „Seit über 30 Jahren sind Sie Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mayen und seit knapp 20 Jahren sind Sie ein Teil der Katastrophenschutzeinheit ‚Gefahrstoffzug‘. Zudem wurden Sie 2013 zum stellvertretenden Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Mayen ernannt. Ich danke Ihnen für die selbstlose Arbeit der zurückliegenden Jahre. Mit ihren Tätigkeiten und Aufgaben haben Sie entscheidend zum Wohl unserer Gemeinschaft und der Sicherheit unserer Region beigetragen“, betonte der Landrat.

Der langjährige Einsatz von Heinz-Ulrich Walsdorf hat den Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz maßgeblich vorangetrieben. Seine Fachkenntnisse sowie sein unermüdlicher Einsatz haben das Team nachhaltig geprägt und ausgezeichnet auf die kommenden Aufgaben im Bereich des Katastrophenschutzes vorbereitet.

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Lotto Rheinland-Pfalz und der Fußballverband Rheinland verlängern ihre Partnerschaft

Region/Koblenz – Im Sommer 2024 feiert der Fußballverband Rheinland sein 75-jähriges Verbandsbestehen. Eng verbunden mit dem Wirken des FVR ist die Partnerschaft mit Lotto Rheinland-Pfalz, als starker Partner des rheinland-pfälzischen Sports und damit auch für den Fußball im Verbandsgebiet des FVR. Im Jubiläumsjahr wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt. Insbesondere beim Lotto Rheinland-Pfalz-Cup, beim Finaltag der Amateure und beim eFootball wird die Partnerschaft besonders sichtbar. Aber auch im Rahmen aller Aktivitäten des FVR zum Jubiläum wird Lotto Rheinland-Pfalz eine wichtige Rolle spielen.

„Lotto Rheinland-Pfalz ist seit vielen Jahren ein verlässlicher und starker Partner des Fußballverbandes Rheinland und seiner Vereine. Die Verbindung zwischen beiden Partnern ist nicht mehr wegzudenken, wobei wir ein freundschaftliches und partnerschaftliches Miteinander nicht nur pflegen, sondern auch aktiv und zukunftsgerichtet gestalten. In unserem Jubiläumsjahr freuen wir uns ganz besonders, Lotto bei verschiedenen Aktivitäten einbinden zu können – so wie dies beispielsweise bereits beim Buch ‚75 Jahre Fußballverband Rheinland‘ erfolgt ist“, sagt FVR-Präsident Gregor Eibes.

„Die Fußballverbände haben 1948 mit am Tisch gesessen, als die drei Sportbünde des Landes die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH gegründet haben“, weist Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner auf die große Tradition der Allianz hin. „Der Sport, insbesondere der Fußball, hat nachweislich einen sehr großen Werbe- und Imagewert quer durch alle Sportbegeisterten in Rheinland-Pfalz. Davon profitiert auch das Unternehmen Lotto Rheinland-Pfalz seit Jahrzehnten. Wir sind dankbar, dass wir gemeinsam neue Ideen und Konzepte entwickeln können, die den Weg in eine gemeinsame Zukunft weisen.“

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Projekt „Echternacherhof“ nimmt Fahrt auf

Region/Trier-Land – Die Verbandsgemeinde Trier-Land investiert umfangreich in die Zukunft ihrer Feuerwehr. Das geplante Brand- und Ausbildungszentrum (BAZ) Trier-Land am Standort Newel-Echternacherhof stellt einerseits eines der größten Hochbauprojekte der VG der kommenden Jahre dar. Andererseits bringt es auch wesentliche Vorteile für den Brand- und Katastrophenschutz und damit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger mit sich.

Für die Realisierung plant die Verbandsgemeinde Trier-Land eine gemeinsame Projektgesellschaft mit der SWT Immobilien-Servicegesellschaft mbH. „Die Projektsteuerung unter dem Dach ‚Projektentwicklungsgesellschaft (PEG) Trier-Land‘ mbH“, an der die VG Trier-Land mit 74,9 Prozent beteiligt ist, schafft bei einem Projekt dieser Größenordnung Synergieeffekte und entlastet die VG-Verwaltung“, sagt VG-Bürgermeister Michael Holstein.

Christian Reinert, der seitens der SWT die Geschäftsführung übernimmt, ergänzt: „Beim Brand- und Katastrophen-schutzzentrum in Ehrang und den Planungen rund um die neue Feuerwache in Trier konnten wir gute Erfahrungen als Projektsteuerer in diesem Bereich sammeln und freuen uns darauf, diese in die neue Gesellschaft einzubringen.“ Abschließend ist sich VG-Bürgermeister Holstein sicher, dass „das Projekt durch die Zusammenarbeit in der neuen Gesellschaft bald richtig Fahrt aufnehmen kann.“

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Vereinbarung unterzeichnet – DLRG-Ortsgruppen unterstützen Kreis Ahrweiler beim Katastrophenschutz

Ahrweiler – Seit Beginn des Jahres arbeiten die beiden Ortsgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen im Zivil- und Katastrophenschutz noch enger mit dem Kreis Ahrweiler zusammen. Nachdem der Kreis- und Umweltausschuss der Kooperation im Herbst 2023 formell zugestimmt hatte, unterzeichnete Landrätin Cornelia Weigand jüngst mit Vertretern der Ortsgruppen eine entsprechende Vereinbarung. Die gemeinsame Einsatzeinheit ist demnach rückwirkend zum 1. Januar 2024 offiziell Bestandteil des Kreis-Katastrophenschutzes.

„Es freut mich, dass wir die Vereinbarung nun unterzeichnen konnten und die beiden DLRG-Ortsgruppen den Kreis damit auch offiziell unterstützen. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein unseres Kreis-Katastrophenschutzes und gibt uns für die Bandbreite an Einsatzszenarien ein Plus an Sicherheit“, sagte Landrätin Cornelia Weigand bei dem offiziellen Termin im Kreishaus Anfang März. „Mit den Strömungsrettern verfügen die Ortsgruppen über ausgebildetes Fachpersonal, die entsprechende Ausrüstung sowie Fahrzeuge und Boote für die Wasserrettung und können die Einsatzkräfte in verschiedensten Gefahrenlagen unterstützen“, so Weigand.

„Die Strömungsretter stellen im Verbund mit den anderen Einsatzkräften eine wertvolle Ergänzung zum Zivil- und Katastrophenschutz dar“, sagt Kevin Wassong, Einsatzleiter DLRG der beiden Ortsgruppen. „Sie können Suchen und Rettungen übernehmen oder bestimmte Wasserstrecken absichern. Auch ein Einsatz bei der Wasserrettung oder in der örtlichen Gefahrenabwehr der Kommunen ist möglich. Für diese wichtige Zusammenarbeit konnten nun die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden“, freut sich Wassong.

Die DLRG übernimmt seit Jahren neben der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung im Kreis beispielsweise bereits Wachdienste auf der Rettungsstation am Laacher See. Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 waren im Kreisgebiet auch Wasserrettungseinheiten aus überörtlichen DLRG-Ortsgruppen im Einsatz. Aus dieser Zusammenarbeit ist die Idee entstanden, diese Kooperation im aktiven Einsatzdienst und im Katastrophenschutz auf Kreisebene zu verstetigen.

Der Kreis wird den beiden DLRG-Ortsgruppen künftig eine jährliche Pauschale zahlen, die die Gruppen nach Bedarf und Abstimmung einsetzen können. Zudem beteiligt sich der Kreis an den Kosten für weitere Ausstattung, Wartung, Pflege und Unterhaltung sowie gegebenenfalls Neubeschaffung von Fahrzeugen.

 

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Karfreitag – Trierer Bischof Ackermann lud zu Gedanken über eine Passionsreliquie ein

Region/Trier – Jesus bleibt uns treu – An Karfreitag hat Bischof Ackermann dazu eingeladen, über den „Heiligen Nagel“, eine Passionsreliquie, nachzudenken. In Jesus Christus fallen höchste Bindung und größte Freiheit zusammen: Diesen Gedanken hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Liturgie am Karfreitag (29. März 2024) mit der Gottesdienstgemeinde im Trierer Dom geteilt. Ausgangspunkt seiner Überlegungen war der Heilige Nagel; der Überlieferung nach ein Geschenk der Kaiserinmutter Helena an die Trierer Kirche. Diese „Passionsreliquie“ wird in der Regel in der Dom-Schatzkammer in einem kunstvoll gestalteten Reliquiar aufbewahrt. An Karfreitag wurde der Nagel neben dem Passionskreuz im Altarraum gezeigt.

Die historische Echtheit einer Reliquie spiele dabei weniger eine Rolle, sagte Ackermann. Richtig betrachtet, könne ihr eine geistliche Kraft innewohnen, die Inspiration für den Glauben biete. Das zeigten auch die Heilig-Rock-Wallfahrten. Er lud ein, ausgehend von der Reliquie „das Potenzial, das, was Jesus in seiner Hingabe bis zum Tod am Kreuz für uns getan hat, zu meditieren und tiefer zu verstehen“.

So könne der Nagel verstanden werden als Symbol für die Bereitschaft Gottes, sich festlegen zu lassen: „Gott hat sich in seinem Kommen festgelegt auf Jesus von Nazaret.“ Mehr noch: Der Nagel sei das unwiderlegliche Zeichen dafür, „dass Jesus sich hat festnageln lassen auf den Weg des Evangeliums. Er ist den letzten Konsequenzen dessen, was er im Auftrag Gottes, des Vaters, gelebt und verkündet hat, nicht ausgewichen.“ So stehe der Nagel dafür, dass Jesus den Weg der Liebe und der Gewaltlosigkeit treu geblieben ist bis zum Schluss, dass er vor der letzten, blutigen Konsequenz nicht geflohen ist. Das fordere die, die als Christinnen und Christen seinen Namen tragen und nach dem Evangelium leben wollen, immer wieder heraus, im Reden und Handeln konkret zu werden: „Wie gerne flüchten wir dagegen in die Abstraktion und Unverbindlichkeit; scheuen uns davor, konkret zu werden und festzulegen, gerade dann, wenn wir ahnen, dass ein konkretes Engagement uns Kraft oder Zeit kosten wird oder wir Kritik auf uns ziehen.“ Jesus hingegen habe sich ein für alle Mal festgelegt auf die Menschheit wie sie ist, mit allen Konsequenzen: „Er nimmt sein Versprechen an uns nicht zurück. Er bleibt uns treu.“

Damit halte der Nagel auch Trost und Ermutigung bereit, etwa für Menschen, die in Situationen feststeckten, die ihnen keinen Spielraum und keine Gestaltungsmöglichkeit lassen, oder Menschen, die von einer schweren Krankheit gezeichnet sind, die sie nicht mehr loslässt: „Im Glauben dürfen wir wissen, dass wir in solchen Situationen nicht allein sind, sondern gerade dann eng verbunden sind mit dem, der sich ans Kreuz hat nageln lassen.“ Denn, daran erinnerte der Bischof, das Ziel der Erlösung ist „das Leben in der Freiheit der Kinder Gottes: Die Kreuzesnägel haben Jesus am Ende nicht festhalten können. Der Auferstandene ist frei von den Fesseln des Todes.“ Diese österliche Freiheit schenke Jesus nicht am konkreten Leben vorbei und nicht ohne selbst die Fesseln zu spüren, unter denen Menschen so oft leiden. „Darum hat er sich ans Kreuz festnageln lassen. In Jesus fallen höchste Bindung und höchste Freiheit zusammen.“

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„Befreiung zum neuen Anfang“ – Kreuzweg 2024 am Karfreitag nach Adenau

Mechernich/Adenau – Mit rund 80 Teilnehmern knüpfte der Kreuzweg 2024 der Communio in Christo Karfreitag in Adenau an vorepidemische Zeiten an, als bis zu hundert Pilger gezählt wurden. Regie bei der Einstimmung in der Hauskapelle des Ordo an der Mechernicher Bruchgasse sowie auf dem 1861 bis 1863 geschaffenen Kreuzweg in Adenau führten einmal mehr Schwester Lidwina und der Diakonant Tilj Puthenveettil. Vorbeter waren außerdem Schwester Theresia und Gaby Dämmer.

Leitthema war „Was ist Erlösung?“. Schwester Lidwina hatte im Vorfeld drei Christen befragt, was ihnen zum Thema einfällt. Gaby Dämmer nannte „Loslösung“ beispielsweise von Erwartungen anderer, an die man sich gebunden fühlt. Heiko Jung, Seelsorger des Clemens-Josef-Hauses (Vellerhof) bei Hüngersdorf (Gemeinde Blankenheim), formulierte es noch einen Zacken dramatischer. Für ihn bedeute „Erlösung“ „Befreiung“ aus unfrei machenden Umständen.

Für Pater Jean Elex Normil, einem haitianischen Priester, der dem Ordo Communionis in Christo in Mechernich sehr nahe steht, bedeutet Erlösung schlichtweg die Chance zu einem neuen Anfang. Alle drei Impulsgeber verbanden „Erlösung“ ganz konkret mit der Person Jesu Christi, seiner Passion und Auferstehung.

„Reale Verbindung mit Jesus“

Der Ordo Communionis in Christo hatte das „Triduum“, die heiligen drei Tage von Tod und Auferstehung, am Gründonnerstagsabend mit der Abendmahlsfeier und dem indischen Priester Jaimson Mathew als Prediger begonnen. Der Geistliche, der im Sommer eine Pfarrerstelle in der Schweiz antritt, verglich Jesus mit Buddha und bezeichnete die Eucharistie nicht nur als Symbol, wie die Lotosblüte im Buddhismus, sondern als bleibende reale Verbindung mit dem christlichen Erlöser über dessen Sterben und Auferweckung hinaus.

Auf dem Kreuzweg in Adenau, zu dem die Pilger mit einem Doppelstockbus der Mechernicher Traditionsfirma „Schäfer-Reisen“ gebracht wurden, wurde an den 14 Stationen und vor der Grablegungsgrotte gebetet und gesungen. Die Meditationstexte knüpften an konkrete Situationen im Leben ganz normaler Menschen an, die wie Jesus Schmerz, Leid und ungerechte Behandlung erdulden müssen.

Die Gebete waren verbunden mit dem Wunsch, nicht nur auf sich selbst zu achten, sondern auch Empathie und Hilfsbereitschaft für andere in prekären Lebenslagen zu entwickeln. Tilj Puthenveettil: „Öffne uns Augen und Herz für Menschen, die unter Katastrophen, Unglück, Hunger, Angst, Krankheit und Tod, unter Verführung, Verleumdung, Verfolgung, Terror und Krieg zu leiden haben.“

Nach der Rückkehr ins Mechernicher Mutterhaus des Ordo Communionis in Christo und einer ausgiebigen Stärkung der Teilnehmer, die die Wirtschafterin Monika Ziegler und ihr Küchenteam vorbereitet hatten, feierte Generalsuperior Jaison Thazhathil mit den Gläubigen die Karfreitagsliturgie. Im Mittelpunkt standen die Kreuzverehrung und die so genannten Großen Fürbitten.

Ostersamstag feierten die Angehörigen der Communio in Christo und Christen aus Mechernich und Umgebung dann in der Cafeteria der Pflegeeinrichtungen die Osternachtliturgie als Auftakt der 50tägigen Osterzeit, in der bis Pfingsten die Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird.

In allen Gottesdiensten wurde auch immer wieder Mutter Marie Therese, die Gründerin der Communio in Christo, zitiert, die vom Kreuz als „Sicherheit meines Lebens“, der Auferstehung als „Gewissheit“ und der Erlösung als sichere Heilserwartung für alle Menschen überzeugt war.