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5 Zentner Weltkriegsbombe in Daun gefunden – Entschärfung am Sonntag-Vormittag 10. Oktober 2021

Daun – In der Vulkaneifel-Kreisstadt wurde am gestrigen Mittwochnachmittag, 06.Oktober 2021 bei Baggerarbeiten im Bereich der alten Brotfabrik, dem Baugelände der künftigen „Junior Uni“ eine 5 Zentner schwere Fliegerbombe entdeckt. Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst waren bereits vor Ort. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein Krisenstab gebildet. Die Bombe befindet sich in einem abgesperrten und bewachten Bereich. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Am kommenden Sonntag, 10. Oktober soll die Bombe entschärft werden.  Die Feuerwehr wird am Freitag, 08. Oktober und  Samstag 09. Oktober Flugplätter in an die betroffenen Haushalte verteilen. Parallel werden die Anwohner per Lautsprecherdurchsagen verständigt.  Im Radius von 300 Meter des Fundortes müssen alle Anwohner  für die Dauer der Entschärfung ihre Wohnungen verlassen.

Die Entschärfung ist für Sonntag, den 10.10.2021 geplant. Bis 10.00 Uhr müssen daher alle Anwohnerinnen und Anwohner im Umkreis von 300 m um den Fundort der Bombe als Vorsichtsmaßnahme evakuiert werden.  Auch ein Seniorenheim ist von der Evakuierung betroffen. Auch hier laufen bereits die Vorbereitungen.

Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz, Energieversorger (Strom und Gas) sind mit den Vorbereitungen beschäftigt und auch am Sonntag im Einsatz.

Achten Sie auf weitere Informationen aus den Medien. Erst wenn alle Anwohnerinnen und Anwohner am Sonntagvormittag in Sicherheit sind, beginnen die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst mit ihrer Arbeit

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„Ahrwein des Jahres“ im Jubiläumsjahr als Online-Benefiz-Veranstaltung

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neben der Auszeichnung der Siegerweine wurden Spenden in Höhe von über 100.000 € gesammelt. Der Wettbewerb „Ahrwein des Jahres“ feierte am 5. Oktober sein 10-jähriges Jubiläum. Besonders in diesen außergewöhnlichen Zeiten war es den Initiatoren der Kreissparkasse Ahrweiler, Direktor Dieter Zimmermann und Direktor Guido Mombauer, eine Herzensangelegenheit, die Weinerzeuger beim Wiederaufbau zu unterstützen. Denn die Flutwelle, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 das gesamte Ahrtal überrollte, hat fast allen Winzerinnen und Winzern buchstäblich den Boden unter den Füßen weggerissen.

Aus diesem Grund verband die Kreissparkasse Ahrweiler die diesjährige Auszeichnung der Sieger mit einer großen Spendenaktion zugunsten der Betroffenen, die am Dienstag, 5. Oktober 2021, ab 20.15 Uhr live übertragen wurde.

Durch den anderthalbstündigen Livestream führte Weinkomödiant Ingo Konrads gemeinsam mit der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Eva Lanzerath. Das eingespielte Moderatoren-Team führte kompetent und charmant durch den kurzweiligen Abend. Unterstützt wurde das Moderatorenteam, durch Bernd Stelter, einen prominenten und bekennenden Freund des Ahrtals.

„Wir sind überwältigt von der Anteilnahme und freuen uns über ein Spendenaufkommen von 102.964 € für den Wiederaufbau der Weinerzeuger im Ahrtal. Es war uns ein großes Anliegen, die Preisverleihung in unserem Jubiläumsjahr zu nutzen, um die Winzerinnen und Winzer im Ahrtal weiter zu unterstützen“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Insgesamt 147 Weine wurden von der Fachjury blind verkostet und bewertet. „Diese Werte belegen die Bereitschaft der Winzer, sich einem hochwertigen Wettbewerb zu stellen, und spiegeln gleichzeitig die Bedeutung dieser Auszeichnung wider, sagte Alexander Kohnen, International Wine Institute. „Die Jury hat einen sehr repräsentativen Querschnitt der Weinjahre 2015 bis 2020 zur Verkostung vorgefunden, da namhafte Spitzenbetriebe, die Genossenschaften und kleinere Weinbaubetriebe ihre edelsten Erzeugnisse angestellt haben“, so Alexander Kohnen weiter.

„Der Weinpreis Ahrwein des Jahres zeichnet sich als Weinwettbewerb ohne wirtschaftliche oder verbandsübergreifende Interessen aus. Er gilt als Qualitätsmerkmal und Orientierungshilfe für den Weinkauf im In- und Ausland“, sagte Guido Mombauer. „Durch die Zusammenarbeit mit dem International Wine Institute, als Verantwortlichen für den Wettbewerb und dem Ausrichter Ahrwein e.V.  sichern wir diese Neutralität und fördern den Bekanntheitsgrad der Weine“, so der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse weiter.

Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, bedankte sich im Namen der Winzer für das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler und des International Wine Institutes in diesen besonderen Zeiten. „Dieser in Deutschland einmalige Weinpreis ist für die Ahr-Winzer und für die Vermarktung der Spitzenprodukte von großer Bedeutung“, so der Geschäftsführer.

Unterstützt wurde das International Wine Institute von einer fachkundigen und neutralen Jury:

Carsten Sebastian Henn, Prüfungsvorsitzender, Buchautor und Chefredakteur des VINUM Weinmagazins

Katharina Röder, Sommelière Landlust und Gastgeberin im Restaurant „Bambergs Häuschen“ auf Burg Flamersheim

Helga Schroeder, (MS) Master Sommelière

Thorsten Kiss, Sommelier (IHK), Influencer und Produktmanager der Schlumberger GmbH

Paul Michael Schäfer, Weingut Burggarten (VDP), als Vertreter der Ahrtaler Winzerschaft

Ulrich Hagemeyer, IHK-Geprüfter Sommelier und Weinkommissionär

Claudia Stern, Gastronomin, Beraterin und Journalistin

Prämiert wurden die besten Spätburgunder in den Kategorien „Kultweine“, „Premiumweine“ und „Klassiker“. Weiterhin wurden in diesem Jahr die Sonderpreise in den Klassen „Bester Frühburgunder“, „Bester Blanc de Noir“ und „Bester Rosé“ ermittelt. Alle Gewinner erhielten eine Urkunde und dürfen die Weinflaschen mit dem offiziellen Siegersiegel auszeichnen.

Anzahl der zur Wahl stehenden Weine:

Weinpreise Anzahl
Bester Spätburgunder in der Kategorie „Kult“ 26
Bester Spätburgunder in der Kategorie „Premium“ 31
Bester Spätburgunder in der Kategorie „Klassiker“ 21
Sonderkategorie „Bester Frühburgunder“ 27
Sonderkategorie „Bester Blanc de Noir“ 24
Sonderkategorie „Bester Rosé“ 18
Ahrwein des Jahres – Siegerweine 2021. Foto: © Ahrwein e.V.

Die Gewinner der sechs Kategorien:

Kategorie „Bester KULTWEIN 2020“

Sieger                                   2019 Heimersheimer Burggarten, Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs,

Weingut Burggarten

Zweiter Sieger                  2018 B52 Heimersheimer Burggarten, VDP.Großes Gewächs, Weingut Nelles

Dritter Sieger                    2019 Walporzheimer Kräuterberg, VDP.Großes Gewächs,

Weingut Burggarten

Kategorie „Bester PREMIUMWEIN“:

Sieger                                   2018 Grand Max, Spätburgunder, Weingut Max Schell

Zweiter Sieger                  2018 Ahrweiler Rosenthal, Spätburgunder, Weingut Peter Kriechel

Dritter Sieger                   2015 Walporzheimer Kräuterberg, Spätburgunder, Weinmanufaktur Heiner

Kategorie „Bester KLASSIKER“:

Sieger                                   2019 Spätburgunder, Weingut Meyer-Näkel

Zweiter Sieger                  2018 Spätburgunder, Weingut Kriechel

Dritter Sieger                    2018 Neuenahrer Kirchtürmchen, Spätburgunder, Weingut Peter Lingen

Kategorie „Bester FRÜHBURGUNDER“:

Sieger                                   2019 Jubilus Goldkapsel, Frühburgunder, Weingut Peter Kriechel

Zweiter Sieger                  2019 Marienthaler Rosenberg, Frühburgunder, Weingut Peter Kriechel

Dritter Sieger                    2019 Frühburgunder, Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G.

Kategorie „Bester BLANC DE NOIR“:

Sieger                                   2020 Blanc de Noir, Spätburgunder, Weingut Peter Kriechel

Zweiter Sieger                  2020 Blanc de Noir, Spätburgunder, Weingut Maibachfarm

Dritter Sieger                    2020 Blanc de Noir, Spätburgunder, Weingut Nelles

Kategorie „Bester ROSÈ“:

Sieger                                   2020 Jubilus Spätburgunder Rosé, Weingut Peter Kriechel

Zweiter Sieger                  2020 Private Edition Spätburgunder Rosé, Weingut Brogsitter

Dritter Sieger                    2020 Spätburgunder, Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G.

Ein Probierpaket mit allen 6 Siegerweinen kann zu einem Preis in Höhe von 152,80 € im Ahrweinshop (www.ahrweinshop.de) erworben werden.

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„Kleine Hände, große Zukunft“ Startschuss für den bundesweiten Kita-Wettbewerb

Prüm/Region – Es ist wieder soweit! Der bundesweite Kita-Wettbewerb des Handwerks geht endlich in eine neue Runde. Auch dieses Mal dürfen kleine Nachwuchshandwerkerinnen und Nachwuchshandwerker wieder die Welt der praktischen Arbeit kennenlernen. Was könnte spannender sein, als einmal echten Profis bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und auch noch selbst mit anzupacken: Einmal mit einer großen Farbrolle eine Wand bemalen, einen Brotteig mit den Händen kneten oder an einem Frisurenkopf mal Haare schneiden macht allen Kindern Spaß. Und am besten ist es, wenn sie im Anschluss ihre Eindrücke kreativ mit der Welt teilen dürfen.

Die neunte Auflage des bundesweiten Kita-Wettbewerbs macht das möglich: Kita-Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren besuchen, gemeinsam mit ihrer Erzieherin oder ihrem Erzieher, Handwerksbetriebe in ihrer Nähe und tauchen einen Tag lang ein in die Welt verschiedenster Gewerke. Dabei lernen sie direkt vor Ort, wie ein Handwerker arbeitet, was für interessante Geräte er einsetzt und welche außergewöhnlichen Materialien er für seine Aufgaben benutzt – vom Brotteig beim Bäcker bis richtigen Pinsel beim Maler. So lernen sie die bunte Welt des Handwerks spielerisch kennen und haben am Ende sogar die Chance, etwas zu gewinnen. Für die Betriebe ist das die perfekte Gelegenheit, um schon früh Kinder an ihre Arbeit heranzuführen.

Ihre Erlebnisse halten die Kita-Gruppen auf einem Riesenposter fest, welches sie bis zum 4. Februar 2022 einsenden können. Eine Jury aus Handwerken und Frühpädagogen wählt unter allen Postern die Besten aus. Im Frühjahr 2022 werden dann die Landessieger gekürt. Mit den 500 Euro Preisgeld können sie im Anschluss zum Beispiel ein Sommerfest oder einen Projekttag zum Thema Handwerk organisieren.

Dirk Kleis von der Handwerksorganisation Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR), der Geschäftsstelle der regionalen Handwerksinnungen, ist gespannt auf den anstehenden Wettbewerb: „Wir freuen uns wieder auf viele neugierige Kinder in den Betrieben und die kreativen Plakate, die sie im Anschluss gestalten. Es ist eine perfekte Gelegenheit, um den Wissensdurst der Kleinsten zu stillen. Und auch die Betriebe freuen sich, ihr Wissen schon an die Jüngsten weitergeben zu dürfen. Der Wettbewerb bietet eine schöne Gelegenheit, um Kinder und Handwerk zusammenführen – sie sind schließlich die Fachkräfte von morgen“, betont er. „Wir wünschen den Kita-Gruppen und Handwerkern einen spannenden Tag.“

Und so können Kitas teilnehmen: Alle wichtigen Unterlagen mit Poster, Wettbewerbsbroschüre und Informationen zur Welt des Handwerks können kostenlos unter http://www.amh-online.de/kita-wettbewerb angefordert werden, danach einen Betrieb in der Region ansprechen – schon kann es losgehen! Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative der Kreishandwerkerschaft MEHR und derer Handwerksinnungen mit der Aktion Modernes Handwerk e. V.
Interessierte Kitas können sich bei Fragen zur Aktion an Irmgard Busch von der Kreishandwerkerschaft MEHR unter Telefon 06551-960215 oder per E-Mail ibusch@das-handwerk.de wenden.

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Schul- und Unterrichts-Betrieb nach den Herbstferien in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Weitere Schritte hin zu mehr Normalität in den Schulen. Schul- und Unterrichtsbetrieb nach den Herbstferien. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit: Das Ministerium für Schule und Bildung hat gestern die Schulen in Nordrhein-Westfalen über die Rahmenbedingungen für den Schulstart nach den Herbstferien informiert. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte dazu: „Wir sind in dieses Schuljahr mit der Maßgabe gestartet, an unseren Schulen trotz strenger Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz stets so viel Normalität wie möglich zuzulassen. Auf diesem Weg sind wir erfolgreich vorangekommen. Unsere Maßnahmen wirken und sichern einen stabilen Unterrichtsbetrieb in Präsenz. Die Infektionslage hat sich in den vergangenen Wochen spürbar verbessert.“

Nach der wöchentlichen Umfrage zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten des Ministeriums für Schule und Bildung geht die Zahl der Corona-Infektionen unter Schülerinnen und Schülern weiter zurück: Meldeten die Schulen zum Stichtag 22. September noch 4.780 (0,25 Prozent) bestätigte Fälle, waren es in der vergangenen Woche noch 3.925 (Stichtag 29. September: 0,20 Prozent). In Quarantäne befanden sich 6.262 Schülerinnen und Schüler (0,3 Prozent); eine Woche zuvor (22.09.21) waren es noch 7.581 oder 0,4 Prozent.

Maskenpflicht

Gerade in Nordrhein-Westfalen ist eine stetige Zunahme der Impfquote bei Schülerinnen und Schülern festzustellen. Für Lehrkräfte und das sonstige schulische Personal gilt das ohnehin. Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung und unter Berücksichtigung des weiteren Infektionsgeschehens ist es die Absicht der Landesregierung, die Maskenpflicht im Unterricht auf den Sitzplätzen mit Beginn der zweiten Woche nach den Herbstferien (2. November 2021) abzuschaffen. Im Außenbereich der Schule besteht bereits heute keine Maskenpflicht mehr. Eine Maskenpflicht besteht dann nur noch im übrigen Schulgebäude insbesondere auf den Verkehrsflächen. Eine abschließende Information dazu sowie zu einer entsprechend geänderten Coronabetreuungsverordnung erhalten die Schulen noch in der ersten Schulwoche nach den Herbstferien.

Testungen

Am ersten Schultag nach den Herbstferien (25. Oktober) werden zum Unterrichtsbeginn in allen Schulen einschließlich der Grund- und Förderschulen Testungen für Schülerinnen und Schüler, die nicht immunisiert (geimpft oder genesen) sind, durchgeführt. Für Lehrkräfte und das sonstige schulische Personal gilt dies entsprechend. Danach werden die schon bislang in den Schulen durchgeführten regelmäßigen Tests für Schülerinnen und Schüler sowie für das in Präsenz tätige schulische Personal bis zum Beginn der Weihnachtsferien fortgeführt. Das gilt sowohl für die Corona-Selbsttests (dreimal pro Woche) als auch für die PCR-Pooltests (zweimal pro Woche). Darüber hinaus werden auch am Tag nach Allerheiligen (2. November) alle Schülerinnen und Schüler getestet.

Während der Herbstferien entfallen die regelmäßigen schulischen Testungen. Daher benötigen Schülerinnen und Schüler – sofern sie nicht geimpft oder genesen sind – für alle 3G-Veranstaltungen in den Ferien einen aktuellen negativen Test. Die Schülerinnen und Schüler haben aber ebenso wie das schulische Personal in dieser Zeit eine Reihe von Möglichkeiten, sich auf eine mögliche Corona-Infektion testen zu lassen. Zwar werden die Bürgertests ab dem 11. Oktober 2021 grundsätzlich kostenpflichtig. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gilt dies jedoch nicht; die Tests bleiben kostenfrei.

Ferienangebote der OGS in den Herbstferien können uneingeschränkt stattfinden, auch als standortübergreifende Angebote. Während der Herbstferien können zur Testung die in den Schulen vorhandenen Selbsttests anstatt des Lollitestverfahrens genutzt werden. Die Schulträger können die in den Schulen vorhandenen Testsets bei Bedarf umverteilen.

Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Auch in den Herbstferien besteht ein umfängliches Testangebot, gerade auch für die Gruppe der noch nicht geimpften Kinder und Jugendlichen. Ich appelliere daher an alle Eltern und Verantwortlichen: Lassen Sie Ihre Kinder, wenn noch kein Impfschutz vorliegt, zumindest in der zweiten Ferienwoche zur Sicherheit testen. Dies ist ein zusätzlicher freiwilliger Beitrag zu einem möglichst sicheren Schulbeginn nach den Herbstferien.“

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten der Pandemie viele Einschränkungen hinnehmen müssen. Die jungen Menschen haben das auf eine bewundernswerte Art und Weise getan und ihre große Verantwortungsbereitschaft unter Beweis gestellt. Dafür sind wir ihnen zu Dank verpflichtet. Wir sind es ihnen schuldig, dass wir unsere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie kontinuierlich überprüfen und nicht länger aufrechterhalten als unbedingt erforderlich. Dazu gehört aber auch, dass wir unserer Verantwortung für uns selbst und unsere Mitmenschen gerecht werden. Ich appelliere daher an alle Erwachsenen, sich impfen zu lassen. Sie schützen damit nicht nur sich selbst, sondern auch unsere Kinder und erhöhen die Impfquote. Jede Impfung ist ein Schritt hin zu mehr Normalität.“

Die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen beginnen am Montag, den 11. Oktober 2021. Erster Schultag nach den Ferien ist Montag, der 25. Oktober 2021.

Weitere Informationen zum Schulbetrieb nach den Herbstferien finden Sie hier. Die Schulmail vom 6. Oktober 2021 finden Sie hier.

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Abschluss-Veranstaltung der Schreibwerkstatt zu „Aachen 2045“

Aachen – Die bekannte Aachener Kinder- und Jugendbuchautorin Sabine Blazy realisierte im vergangenen Herbst eine Schreibwerkstatt in der youthfactory der Stadtbibliothek. Unter dem Titel „Aachen 2045“ erarbeiteten sieben Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren sich dabei in gemeinsamen Gesprächen, Texten und Anregungen „ihre Stadt“. Sie näherten sich damit kreativ auch ihrer eigenen Geschichte, die sie jetzt endlich – nachdem die Abschlussveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie immer wieder verschoben werden musste – offiziell in gedruckter Form vorstellen konnten.

Und so wurden zum Beispiel Flugtaxis, eine futuristische Schule voller Geheimnisse und manipulierte Kontaktlinsen, die die Welt in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen, während einer Lesung in der youthfactory für alle Interessierten Realität. Für alle, die nicht dabei sein konnten: „Aachen 2045“ ist noch lange nicht Geschichte. Die Texte können nämlich sowohl in der Stadtbibliothek als auch auf der Website von „Schreibland NRW“ unter dem Link

https://bit.ly/3Dlqqn3 angeschaut werden.

Auch in diesem Jahr fördert Schreibland NRW die Schreibwerkstätten in den Öffentlichen Bibliotheken. Die Stadtbibliothek bietet entsprechend in der youthfactory wieder Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit der Autorin Sabine Blazy zu treffen. Unter ihrer Anleitung wird bereits fleißig geschrieben, diesmal an einem Krimi.

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„Ein unglaublicher Luxus“ – 500 Jahre Kirche St. Anna in Ulmen-Meiserich

Ulmen-Meiserich – In dem zur Pfarreiengemeinschaft Ulmen und dem Dekanat Cochem gehörenden Dorf Meiserich ist am 03. Oktober die Einsegnung der Filialkirche St. Anna vor 500 Jahren gefeiert worden – mit von Bischof Dr. Stephan Ackermann zelebriertem Festgottesdienst sowie Begegnung auf dem Dorfplatz, Sternwallfahrt und Andacht.

Die kleine spätgotische Kirche, ein verputzter Bruchsteinbau mit dreigeschossigem Turm und einem Holzaltar aus dem 17. Jahrhundert als kunstgeschichtlichem Schmuckstück, steht am unteren Rand des Dorfes Meiserich. Und es gibt noch die originale Stiftungsurkunde über die Einsegnung durch den Kölner Weihbischof vom 10. Oktober 1521. Das sei sicherlich vor 500 Jahren ein großes Fest gewesen, mutmaßen die Organisatoren des Jubiläums. Inzwischen sei an dem Gotteshaus viel geplant, gearbeitet und renoviert worden, und die nächste Außensanierung sei bereits ins Auge gefasst, heißt es außerdem in der Einladung zum Jubiläum.

„Mögen noch viele Menschen mit und nach uns sich an diesem Ort von Gottes Botschaft berühren lassen“, erklärte Bischof Ackermann am Ende des Festgottesdienstes. In seiner Predigt hatte er den Begriff „heilig“ beleuchtet und den Ursinn des Wortes als „herausgenommen aus dem alltäglichen Leben“ bezeichnet. Genau damit habe die Errichtung eines Kirchenraums wie diese Filialkirche zu tun, betonte Ackermann. Denn eine Kirche sei als ein Raum, der Gott gehöre, „ein starkes und wichtiges Bekenntnis zu etwas, das nicht unserer Logik von Kosten und Nutzen unterliegt, ein unglaublicher Luxus also“, sagte er. Ja, Christen sollten sich Kirchen leisten, denn es gebe mehr als Arbeit und Freizeit. So sprächen Kirchenräume neben der Verehrung Gottes auch von der Würde des Menschen und dem Sinn des Lebens. „Gottes Botschaft hängt aber nicht an Steinen“, räumte der Bischof ein. Erst wenn der Mensch Gott Raum gebe und ihn groß halte, werde das eigene Leben größer und weiter.

An dem Festgottesdienst wirkten neben Bischof Ackermann Diakon Wilfried Puth und Gemeindereferentin Sigrid Rick mit sowie – in der musikalischen Gestaltung –Organist Paulernst Lindner, Solist Helmut Schmitt und der Chor „Üßbachlerchen“. Kinder brachten Erntegaben zum Altar; der Bischof erteilte den Früchten der Gärten und Felder den Erntedanksegen.

Zur anschließenden geselligen Begegnung waren auf dem Dorfplatz Zelte aufgebaut. Zur Andacht am Nachmittag kamen die Gläubigen aus der Stadt Ulmen und den umliegenden Dörfern als Sternwallfahrer.

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Anica Hauswald erhält den Kunstpreis 2021 des Kreises Düren

Düren – An sich glauben, nie aufgeben und aufstehen, wenn man umgefallen ist – das beschreibt Anica Hauswalds Einstellung sehr gut. Sie ist die Kunstpreisträgerin 2021 des Kreises Düren. „Ohne diese Einstellung, wäre ich heute nicht hier“, sagte sie bei ihrer Dankesrede während der Preisverleihung am Dienstag 05. Oktober im Kreishaus.

„Es war nicht die erste Bewerbung für den Kunstpreis des Kreises Düren“, sagt die 35-Jährige ganz offen. In diesem Jahr aber hat die hochrangig besetzte Jury um Landrat Wolfgang Spelthahn die gebürtige Dürenerin aus rund 30 Bewerbungen ausgewählt. „Die Entscheidung fiel nicht sehr schwer, das Pendel schlug sehr stark aus“, betont der Landrat bei seiner Begrüßungsrede. Hartnäckigkeit zahlt sich aus. „Ich freue mich, dass wir Ihnen heute den Preis verleihen können und auf das, was in Zukunft noch folgt“, ergänzte er.

Hauswalds Arbeiten überzeugen durch „ungewöhnliche Materialien, mutige und individuelle Kombinationen, einer besonderen Ehrlichkeit und Authentizität“, sagt Luzia Schlösser, Leiterin des Burgenmuseums Nideggen sowie des Glasmalerei-Museums Linnich, bei der Laudatio. Sie vertrat Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Leiter der Internationalen Kunstakademie Heimbach, der am Abend nicht persönlich anwesend sein konnte. Er ließ ausrichten ließ, dass er sich auf die kommende Ausstellung von Hauswald in der Kunstakademie freue. Denn das ist ein Teil des Preises. Sie darf dort im kommenden Jahr, im Jubiläumsjahr des Kreises Düren, ihre Werke präsentieren. Zudem erhält sie dank der Sparkasse Düren einen 5000-Euro-Zuschuss zu dem Katalog sowie 5000 Euro als Preisgeld.

„Ich freue mich sehr darüber, dass Sie die Qualität und das Potenzial meiner Arbeit sehen. Danke für die Wertschätzung“, sagte Hauswald, die sich nicht nur bei der Jury, sondern bei ihren Wegbegleitern herzlich für die Unterstützung bedankte. Sie lebt heute in Düsseldorf, wo sie auch an der Kunstakademie gelernt hat und den begehrten Titel „Meisterschülerin“ erhielt. Machte sie sich zunächst vor allem mit Kunstfell-Arbeiten einen Namen, so steht nun vor allem die freie Malerei im Mittepunkt ihres Schaffens. Besonders in der Coronapandemie half ihr die Kunst. „Im Außen war so viel Stillstand, Negativität und Angst, dass ich dem etwas entgegensetzen musste“, sagte sie. So kamen besonders Licht, Farbe und Bewegung in ihren Werken zum Ausdruck. Eine hochrangige Jury wählt alle zwei Jahre die Preisträger aus, die in besonderer Weise mit dem Kreis Düren verbunden sind.

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Eifel-Gäng kaperte den Saal Gier

Kall – Das Trio Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manni Lang löste zum zehnjährigen Bestehen Begeisterungsstürme aus – Eine gelungene Wiederbelebung des Kulturprogramms – „Eifeler Kirmesschlägereien sind keine Gewalt sondern Folklore“ – Politiker im Sumpf der Sünde.

Die chaotische Eifelgäng mit den Protagonisten Günter Hochgürtel, Manfred Lang und Ralf Kramp gastierte im voll besetzten Saal Gier in Kall. Foto: Reiner Züll

Drei Stunden lang Gesang, Klamauk und schwarzer Humor waren angesagt, als die berüchtigte Eifel-Gäng am ersten Oktoberfreitag in den Saal Gier in Kall einfielen. Sowohl für den Verein zur Erhaltung der Gaststätte als auch für die Gäng-Protagonisten Günter Hochgürten, Ralf Kramp und Manni Lang war der Abend nach langer Corona-Pause eine wohltuende Wiederbelebung. Der laut den Corona-Bestimmungen mit maximal erlaubten 100 Personen besetzte Saal zeigte, dass auch das Publikum froh und dankbar ist, dass es nach monatelanger Kultur-Abstinenz im Gasthaus Gier endlich wieder losgehen kann.

Zwei sitzen, einer agiert: Das Zweisitzer-Sofa wechselte im Verlauf des Abends ständig seine Benutzer. Foto: Reiner Züll

Für die Eifel-Gäng war der 1. Oktober zudem ein ganz besonderes Datum, denn auf den Tag genau waren es zehn Jahre her, das sie sich die Drei zusammenschlossen und begannen, die Eifel auf ihre ganz besondere Art unsicher zu machen. Inzwischen hat das Trio mit dem Erfolgsrezept „Einer singt, einer liest und einer trägt vor“, in der Eifel Kult-Status erreicht.

Der Abend hätte auch unter der Prämisse stehen können „zwei sitzen, einer agiert“, denn die drei Akteure wechselten sich ab mit Gesang von „Schinderhunnes“ Günter Hochgürtel, dem schwarzen Humor vom „Al Capone von Hillesheim“, Ralf Kramp, und den Eifeler Geschichten von dem im Priesterhabitat gekleideten „Diak(l)on aus Lückerath“, Manni Lang. Während Krimi-Autor Ralf Kramp zum Beispiel seine schaurige Geschichten vorlas, saßen Manni Lang und Günter Hochgürtel auf einem zweisitzigen Sofa und prosteten sich zu.

Im Dreiertakt wechselte sich so die Besetzung auf dem Sofa ab. Als gleich zum Beginn des Abends die Leselampe auf Kramps Beistelltisch streikte, bemühten sich alle drei Protagonisten gemeinsam, der Lampe etwas Beleuchtung abzulocken. Ob der Leuchtkörper tatsächlich defekt war, oder die Licht-Panne zum Programm gehörte, blieb dem Publikum zunächst verborgen, denn als sich das Trio nach einer Stunde in die Pause begab, leuchtete das Licht plötzlich auf.

„Verzweiflung“ lautete ein Kurzgedicht von Ralf Kramp, in dem der Verzweifelte seit einem Jahr auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau sei. Nach einer längeren Pause gab dann Kramp die schwarz-humorige Auflösung: „Das ist alles nicht zum Lachen – wirklich, keiner will es machen“. Und auch mit seiner mörderischen Insterburg&Co-Parodie strapazierte Kramp die Lachmuskeln der Besucher aufs schärfste. „Ich erschlug einen Küster in Krekel, der war ein  richtiges Ekel“ oder „ich killte ‚nen Lehrer in Weyer, der ging mir so auf die – Neven“, löste der Hillesheimer ebenso Beifallstürme aus, wie seine Laudatio auf seinen singenden Gäng-Kollegen Günter Hochgürtel, der anfangs seiner musikalischen Karriere singende Glückwunschkarte für Kindergeburtstage und Altentage gewesen sei. Hochgürtels Gitarre stamme aus dem Sargholz seiner verstorbenen Erbtante. Und das bekannte Lied „Oh du schöner Westerwald“ beherrsche er in 19 Sprachen. Kramp: „Seitdem er sich der Gäng angeschlossen hat, tingelt er nun als Gesetzloser durch die Eifel“.

„Schinderhunnes“ Hochgürtel glänzte sowohl mit seiner Gitarre als auch mit seinem Banjo. „Der jrößte Depp, es menge Schwoger Hepp“, „Himbeermarmelad“ und das Lied vom „Ribbelche“ animierten das Publikum zum Mitsingen. Als ein Hoffnungssignal nach der schlimmen Flutkatastrophe im Juli  könnte das Lied „Es wird schon bald wieder aufwärts gehen“ geeignet sein. Geschunkelt wurde, als Hochgürtel den Song „In der aale Kaschemm“ vortrug, und das mit einem Lob an den Kneipenverein verband, durch dessen Engagement das Gasthaus Gier erhalten werden konnte.

Als Meister des Eifeler Dialektes zeigte sich Manni Lang, für den die Eifeler Kirmesschlägereien nichts mit Gewalt zu tun haben, sondern Folklore sind.  Die Aufforderung „don de Brill us, me jon vür de Dür“ seien Zeichen der Fürsorge, damit die Brille nicht zu Bruch gehe. Zudem seien Schlägereien heutzutage nicht mehr nur an Kirmes gebunden.

Der Lückerather Diak(l)on brachte den Saal zum Toben, als er die Geschichte von drei Kaller Politikern erzählte, die am Himmelstor von Petrus aufgefordert wurden, für den Eintritt in den Himmel den Sumpf der Lüge zu durchwaten. Die Einstellung der Politik zur Landwirtschaft erklärte Lang am Beispiel, was die einzelnen Parteien wohl mit zwei Kühen machen würden, wenn beide einem Landwirt gehören und der Nachbar keine hat.

Abschied nach einem furiosen Abend im Saal Gier. Die Gäng wird nächstes Jahr wieder in Kall gastieren. Foto: Reiner Züll

Es war nach 23 Uhr, als das Trio sich mit dem Finalsong „Et es jetz Zit zum heem john“ und dem Bekenntnis „denn et es spät un mir sen möd“ musikalisch verabschiedete und vom Publikum mit anhaltendem Beifall bedacht  wurde. Vereinsvorsitzender Uwe Schubinski bedankte sich bei der Gäng in der Hoffnung, das Trio im nächsten Jahr wieder im Saal Gier begrüßen zu können.

Zwei weitere, bereits ausverkaufte Veranstaltungen im Saal Gier werfen ihre Schatten voraus. Am Samstag, 6. November, ist das Trio Gerd Köster, Frank Hocker & Helmut Krumminga beim Kneipenverein zu Gast. Eine Wochen später, am Freitag, 13. November, findet im Saal die Travestie-Show mit „Regina Red“ alias René Schaffrath statt.

Am Sonntag, 5. Dezember wird es in und vor der Gaststätte Gier wieder einen Weihnachtsmarkt geben, dem sich eine Woche später, am Freitag, 11. Dezember, die siebte Schockermeisterschaft um den „Luischen-Cup“ anschließt. (Reiner Züll)

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Jubiläum: Ehrenpreis-Verleihung für soziales Engagement im Kreis Düren

Düren – Endlich war es soweit. Die Preisträger für den Ehrenpreis für soziales Engagement 2020 konnten mit einem Jahr Verspätung ihre verdiente Auszeichnung von Landrat Wolfgang Spelthahn entgegennehmen. In der Festhalle Kreuzau wurden im feierlichen Rahmen am Montag, 4. Oktober, 25 Auszeichnungen an die Engagierten verliehen. Ausgerechnet die Jubiläumsveranstaltung, die 20. Verleihung, musste im vergangenen Jahr coronabedingt verschoben werden.

Dies trübte in keinem Fall die Stimmung. Im Gegenteil. „Der soziale Aspekt im Ehrenamt ist sehr wichtig. Daher wollten nahezu alle Preisträgerinnen und Preisträger lieber ein Jahr warten, um jetzt gemeinsam im feierlichen Rahmen den besonderen Tag zu begehen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der durch den Abend führte und die Lobreden hielt. „Der Kreis Düren möchte sich bei Ihnen bedanken. Ihr Engagement ist von unschätzbarem Wert“, ergänzte er.

Viel Applaus erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger, die nacheinander die Bühne betraten und mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 250 Euro gewürdigt wurden. Eine unabhängige Jury bestehend aus Landrat Wolfgang Spelthahn und Vertretern der Kreistagsfraktionen hatten die Gewinner aus vielen Vorschlägen ausgewählt. Neben dieser Auszeichnung wurde zudem auch wieder der indeland-Preis für besonderes Engagement im indeland vergeben. Für die musikalische Begleitung der Verleihung sorgte die Mundartband „Echte Fründe“, die nicht nur die gute Stimmung im Saal verstärkten, sondern am Ende nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gehen durften. Ein rundum gelungener Abend, der ohne die Unterstützung der Sparkasse Düren nicht möglich gewesen wäre. Leider konnten nicht alle Ausgezeichneten ihre Ehrung persönlich entgegennehmen.

Alle Beteiligten waren entweder gegen das Coronavirus geimpft, bereits genesen oder getestet.

Das sind die Preisträger, die ihren Preis am Abend erhielten:

Die Jugendgruppe der Kath. Kirchengemeinde Hausen, die Kindern und Jugendlichen des Ortes eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten.

Die Bezirksschüler* innenvertretung des Kreises Düren, die die Jugend politisch im Kreis Düren vertritt und für Politik begeistern will.

Die Dorfgemeinschaft Zukunft Kirchberg, die das Zusammenleben und Gemeinschaftsgefühl in ihrer Heimat sowohl zwischen Alteingesessenen als auch neuen Kirchbergern fördern will.

Die sozial psychiatrische Hilfsgemeinschaft e.V. unterstützt seit mehr als 40 Jahren die Menschen, die nach einem Aufenthalt in den Rheinischen Kliniken zurück ins Alltagsleben finden müssen.

Die Jugendabteilung des Modellflugclub Burgfalke e.V. Heimbach-Düren, die sich tatkräftig für den Vereinsnachwuchs engagieren und junge Flugzeugbauer an den Modellsportflug heranführen.

Der Bürgerbus Jülich e.V., der ergänzend zum ÖPNV in der Jülicher Innenstadt unterwegs ist und nicht durch den ÖPNV abgedeckte Strecken befährt.

Die Gemeinschaft Wiederaufbau Kapelle Lüxheim, die sich nach der Zerstörung der Kapelle engagiert für den Wiederaufbau und Restaurierung einsetzte.

Markus Kuckertz, der als „treibende Kraft und Seele des Vereins“ von seinen Vereinskameraden beschrieben wird. Im TuS 08 Langerwehe e.V. engagiert er sich u.a. vom Jugend- bis zum Seniorenbereich.

Crash Kurs NRW ist eine Präventionsveranstaltung der Polizei NRW, bei denen Ehrenamtliche in Schulen von den Erlebnissen an einer Unfallstelle erzählen und somit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

Engelbert Cornely, der seit sechs Jahrzehnten ein wichtiger und unerlässlicher Begleiter in verschiedenen Bereichen für die Bürgerinnen und Bürger des Ortes Nideggen-Berg ist.

Der Verein für behinderte Kinder e.V. Düren, der Eltern von Kindern mit Behinderung durch Hilfe und Beratung bei der Erziehung unterstützt.

Die Ehrenamtler der Wohnanlage Sophienhof, die sich seit  Jahren in vielfältiger Weise um die Bewohner dieser Anlage kümmern.

Die Dorfgemeinschaft Niedermerz e.V., die es sich zum Ziel gemacht hat, das Haus des Dorfes als zentrale Anlaufstelle für die Dorfbevölkerung zu betreiben und zu unterhalten.

Dietmar Czyron, bei der Verleihung vertreten durch seine Tochter, der für sein Engagement im Förderverein in der Grundschule Echtz ausgezeichnet wurde.

Die Gemeinschaft der Krippenbauer Pfarre St. Gereon Vettweiß, die vor über 25 Jahren den Entschluss fassten, eine Krippe in der Kirche der Pfarre St. Gereon Vettweiß naturgetreu zu gestalten und aufzubauen.

Gerd Eschweiler und Erich Leisten, die sich als „Multitalente“ gemeinsam für sehr viele Projekte in der Vereins- und Dorfgemeinschaft Vossenack einsetzen.

Girbelsrath 2.0 – Die Dorfwerkstatt e.V. , die sich mit viel Einsatz mit ortsrelevanten Themen wie im Bereich der Infrastruktur und Verdorgung in Girbelsrath befasst und tatkräftig viele Aktionen umsetzt.

Konrad und Benedikt Schöller, die in vielfältiger Weise seit Jahren einen facettenreichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte in der Nordeifel leisten.

Der Kurdisch-Syrischer Hilfsverein für Flüchtlinge e.V., der sich seit 2016 in vorbildlicher Weise für ein gelingendes Zusammenleben von Zugewanderten und Einheimischen engagiert.

Prof. Dr. Klemens Schwarzer, der seit 30 Jahren in verschiedenen Entwicklungs- und Schwellenländern im Bereich der Verbreitung angepasster regenerativer Energien tätig ist.

Die Musikfreunde Brandenberg, die unentgeltlich beim St.-Martins-Umzug sowie in der Adventszeit spielen. Vor Weihnachten ziehen sie durch die Straßen und stimmen auf die Weihnachtszeit ein.

Thomas Uerlichs, der sich seit seiner Jugend mit viel Freude ehrenamtlich in der Katholischen Kirche und der Aldenhovener Gesellschaft, engagiert.

Preisträger des indeland-Preises war der Barbara-Kapellen-Verein Gevenich e.V., der sich um den Erhalt der Kapellen und Wegkreuze in Gevenich sowie die Pflege und Neugestaltung von Grabstätten kümmert.

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Hannelore Barbara und Irene Eckstein feiern 40-jähriges Dienstjubiläum

Wittlich – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte der Erste Beigeordnete Fritz Kohl den Mitarbeiterinnen Hannelore Barbara und Irene Eckstein zum 40- jährigen Dienstjubiläum.

Den Glückwünschen schlossen sich die Fachbereichsleiter Leo Merges und Andreas Lautwein an. Kohl dankte den beiden Damen für Ihre bisher geleistete Arbeit sowie für Ihre Treue zur Verbandsgemeinde Wittich-Land.