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Trierer Bischof hört Sorgen der Landwirte in der Eifel

Münstermaifeld/Mertloch/Lasserg – Zukunftsängste, finanzieller Druck und soziale Ausgrenzung. Mir ist es wichtig zu erfahren, vor welchen Herausforderungen stehen die Familien und wie können wir kirchlicherseits unterstützen“, das hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich seines Besuchs zweier landwirtschaftlicher Betriebe in Lasserg bei Münstermaifeld und Mertloch gesagt. Dabei erfuhr er von der komplexen Problemlage, der sich Bäuerinnen und Bauern stellen müssen. „Ich habe einen hohen Respekt davor, wie die Landwirte als Betriebe und als Familien das zu schultern versuchen.“

Auf dem Hof der Familie Rueben leben 550 Milchkühe. Das Ehepaar berichtet von vielen behördlichen Bestimmungen und steigenden Kosten, die das Arbeiten erschweren. „Die Auflagen in Deutschland sind sehr hoch“, weiß Hildegard Frey, Vorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung im Bistum Trier (KLB), „gleichzeitig haben wir die niedrigsten Lebensmittelpreise in der EU“. Das bestätigen auch Frank und Gisela Rueben: „Die Kosten laufen uns weg. Der Milchpreis ist sehr niedrig, und es ist nicht in Sicht, dass es besser wird“. Zu diesen finanziellen Sorgen kommen Vorurteile und soziale Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Chiara Fisch, Schülerin der Klassenstufe 13, kann dies bestätigen: „Es wird in den Schulen Mobbing betrieben, und Landwirte werden oft verachtet“. Sie selbst möchte Agrarwissenschaft studieren und wünscht sich mehr Wertschätzung für Bäuerinnen und Bauern. Diese würden beispielsweise als Klimasünder beschimpft. Jedoch benötigten sie ebenfalls für ihre Existenzgrundlage ein funktionierendes Ökosystem und hätten keinerlei Interesse daran, dieses zu schädigen. Die Landwirtschaft selbst leide nämlich mit am stärksten unter den Veränderungen des Klimas. Die Familie Rueben investiert schon seit Jahren in nachhaltige Technologie: So befindet sich auf den geeigneten Dachflächen eine 500-Kilowatt-starke Photovoltaik-Anlage und vor zwei Jahren haben sie eine Biogasanlage gebaut.

Johannes Maur (li.). Foto: Julia Fröder

Bis vor kurzem hielt Johannes Maur in Mertloch noch Schweine. „Der Vollerwerb hat sich sehr verändert: Zukunftsängste, finanzieller Druck und am Monatsende legt man drauf – da läuft etwas schief“. Die Getreide- und Futterkosten seien sehr hoch und der Endpreis niedrig. „Die Schweinehaltung hat mir immer am Herzen gelegen.“ Nun betreibt er noch Ackerbau – im Nebenerwerb.

Raimund Fisch vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel nennt die große „Sozialbereitschaft“, von der die Dorfgemeinschaft profitiere wie beim Winterdienst, Naturkatastrophen oder bei der Bolivienkleidersammlung, bei der Landwirte unentgeltlich ihre Maschinen einsetzten – dies werde oftmals vergessen und würde verloren gehen, wenn immer mehr Landwirte ihre Betriebe aufgeben.

Es habe ihn betroffen gemacht, „dass Bauern so wenig Wertschätzung erfahren und sich an den Pranger gestellt fühlen“, sagt Bischof Ackermann. In diesem Zusammenhang macht er auf die Landwirtschaftliche Familienberatung Trier in ökumenischer Trägerschaft aufmerksam, die Hilfe für Menschen aus Betrieben der Landwirtschaft, des Weinbaus und dem ländlichen Raum anbietet.

Die Landwirte äußerten dem Bischof gegenüber den Wunsch, dass sich die Kirche für sie einsetze. Ackermann nimmt diesen Vorschlag auf und verspricht im Gespräch bei Einrichtungen des Bistums wie Kitas oder Schulen weiterhin konsequent auf den Einsatz von regionalen Produkten zu achten. Viele kirchliche Häuser würden dies auch bereits tun, was wiederum örtlichen Betrieben zugutekäme. Des Weiteren benannten die Landwirte das Thema „Pachtverträge“, die sie mit den örtlichen Kirchengemeinden verhandeln, als teilweise konfliktbehaftet. „Die Kirche soll kein Pachttreiber werden“, fordert Maur. Wobei er verstehe, dass diese ihren Haushalt sichern müsste. Doch er wünscht sich ein gesundes Maß. Der Bischof erklärt, dass er in die Souveränität der Verwaltungsräte nicht eingreifen könne. Doch er schlug vor, dass der Bauernverband, die KLB, die Diözesankommission Umwelt im Bistum Trier und das Leistungszentrum Kirchengemeinden im Bischöflichen Generalvikariat gemeinsam auf den bestehenden Muster-Landpachtvertrag schauen könnten, um dort vielleicht Verbesserungen zu erzielen. Diesem Vorschlag stimmen die Vertreterinnen und Vertreter dieser Gruppen gerne zu.

Den Abschluss des Tages hat eine Veranstaltung mit dem Titel „Landwirtschaft – eine Branche im gesellschaftlichen Spannungsfeld und vor großen Herausforderungen“ mit der Bundesvorsitzenden der KLB Nicole Podlinski als Referentin gebildet. Sie verdeutlicht, dass einerseits die Ernährung abzusichern, andererseits die Anpassung an den Klimawandel zu bewältigen und gleichzeitig das Einkommen bäuerlicher Familienbetriebe zu sichern sei. Das alles mit einer nachhaltigeren Landwirtschaft, die auch die Ökosysteme schütze. „Eine Aufgabe, bei der die Gesellschaft die Landwirtinnen und Landwirte nicht alleine lassen sollte“, so Nicole Podlinski. Die Komplexität des Themas zeigt sich auch in den Kleingruppengesprächen. Rund 50 Interessierte, Landwirte, kirchliche Mitarbeiter und Vertreter von Verbänden nahmen an dem Abend teil und konnten sich letztendlich darauf verständigen, dass sie alle das gleiche Ziel haben: „Die Erde zu hegen und zu pflegen und die Schöpfung zu bewahren“, fasst Ackermann abschließend zusammen.

Die KLB im Bistum Trier, seit 2019 eingetragener Verein, ist ein Zusammenschluss katholischer Christen aus den ländlichen Räumen des Diözese. Ihr Ziel ist die Unterstützung und Begleitung der Menschen auf dem Land in ihrer Persönlichkeitsentfaltung und Lebensorientierung auf der Grundlage christlicher Wertvorstellungen. Dabei organisiert sie in regelmäßigen Abständen Betriebsbesichtigungen, zu denen unter anderem der Bischof eingeladen wird.

 

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14 neue Brückenbauer/-innen für den Kreis Düren

Düren – Der Kreis Düren darf erstmals 14 neue Brückenbauerinnen und Brückenbauer begrüßen, die sich ab sofort auf den Weg in Schulen machen, um über ihre persönlichen Erfahrungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit zu sprechen. Im Fokus stehen dabei der Abbau von Vorurteilen, der persönliche Austausch und der Kontakt zu einander.

Die Brückenbauer/-innen sind nun nach einer Fortbildung mit den Schwerpunkten Globales Lernen, Sensibilisierung im Bereich interkulturelle Kommunikation und den 17. Nachhaltigkeitszielen, die von der Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik in der Kreisverwaltung Düren, Michelle Münstermann, konzipiert wurden, im Kreishaus in Düren ausgezeichnet worden. Mit der Übergabe der Zertifizierung dürfen sie sich nun offiziell auf den Weg in die Schulen im Kreisgebiet machen. Sie bilden elf verschiedene Nationalitäten ab, haben zu 80 Prozent eine Migrationsbiografie und können daher über ihre eigenen Erfahrungen, Erlebnisse oder Gegebenheiten in ihren Heimatländern berichten. „Die Arbeit der Brückenbauerinnen und Brückenbauer in unserem Kreisgebiet ist sehr wichtig. Wir möchten den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, einen Perspektivwechsel zu erleben, indem sie echte Geschichten zu aktuellen Themen hören“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Expertinnen und Experten können die Themen der Lehrkräfte und Schulbücher durch ihre eigenen Erfahrungen ergänzen. Es geht dabei beispielsweise um die Umweltzerstörung, Armut, den Kakaoanbau an der Elfenbeinküste, Geschlechtergleichheit und den ökologischen Fußabdruck, den ein jeder von uns hinterlässt.

In Form von Unterrichtsmodulen oder Projekten können die Brückenbauer/-innen mit den Schülerinnen und Schülern über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen. Dabei begegnen sich alle Teilnehmenden auf Augenhöhe.

Schulen können ab sofort über das Amt für Schule, Bildung und Integration Brückenbauer/-innen für Einsätze anfragen. Das Angebot ist für die Schulen kostenfrei. Für Anfragen und Informationen steht Michelle Münstermann unter 02421.22-1040210 oder per E-Mail an m.muenstermann@kreis-dueren.de zur Verfügung.

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Westenergie eröffnet Bücherschrank in Gerolstein

Gerolstein – Bücherschrank lädt zum Tauschen und Schmökern ein. Stadtmöbel bietet rund um die Uhr Lesestoff. Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken. Die Tauschbörse für ausgelesene Bücher steht ab sofort an der Raderstraße in Gerolstein, kurz vor Beginn der Fußgängerzone.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Stadtbürgermeister Uwe Schneider. „Als Partner der Stadt Gerolstein kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, ergänzt Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie in der Region.

Die Mini-Bibliothek ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Als ehrenamtliche Bücherpaten engagieren sich Leslie Raabe von der Buchhandlung Raabe und Helmut Kribs aus Gerolstein. Die Paten kommen regelmäßig bei der kleinen Bibliothek vorbei und sehen nach dem Rechten. In den letzten Tagen haben sie sich die Mühe gemacht, bereits eine Menge an Büchern zu sammeln. Der Lesestoff dient als Erstausstattung des neuen Bücherschranks, so dass die Leseratten gleich zum Start der Tauschbörse aus den Vollen schöpfen können. Helmut Kribs ist begeistert von der Möglichkeit des Teilens: „Bücher sind ein Kulturgut. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die Idee des kostenlosen Teilens von Büchern mit unserer Patenschaft unterstützen können.“

Die Bücherschränke verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Weitere Infos sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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RLP Minister Lewentz: Land will Sirenen-Förderprogramm des Bundes verdoppeln

Region/Mainz – Rheinland-Pfalz will das Sirenen-Sonderförderprogramm des Bundes um vier Millionen Euro aufstocken. Damit stünden nach Verabschiedung des nächsten Landeshaushalts insgesamt rund acht Millionen Euro zur Errichtung neuer Sirenen und zur Modernisierung von Bestandssirenen im Land bereit, die von den Kommunen abgerufen werden können. Die letzte Entscheidung trifft der Landtag.

„Viele Kommunen stellen sich aktuell die Frage, an welcher Stelle die Warnung der Bevölkerung verbessert werden kann. Mit einem Warnmittel-Mix können die Bürgerinnen und Bürger auf einer Vielzahl von Kanälen erreicht werden. Die Sirene ist dabei ein zentrales Warnmittel, das in der Fläche meist am eindeutigsten als Warnung erkannt wird“, so Innenminister Roger Lewentz.

Mit der Unterzeichnung einer Bund-Länder-Vereinbarung über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Warninfrastrukturen in den Ländern (Sonderförderprogramm Sirenen) können die Bundesmittel bereits in Kürze abgerufen werden. Über das Portal für den Brand- und Katastrophenschutz (BKS-Portal) wird den Landkreisen und kreisfreien Städten hierzu ein digitales Antragsverfahren bereitgestellt. Die verfügbaren Mittel würden mit der zusätzlichen Landesförderung verdoppelt werden.

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TechniSat spendet erneut medizinische Masken an die Westeifel Werke

Bitburg/Daun/Prüm – Wieder dürfen sich die gemeinnützige Westeifel Werke GmbH der Lebenshilfen  Bitburg, Daun und Prüm, über eine Spende von medizinischen Masken des Dauner Unternehmens TechniSat Digital GmbH freuen. Das Unternehmen spendete im Juli 20.000 Stück Mundnasenschutz-Masken aus eigener Produktion.

TechniSat ist bekannt aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik. Bereits seit Ende September 2020 produziert die Firma jedoch auch FFP2-Masken und medizinische Masken an seinen Standorten im sächsischen Schöneck und in Staßfurt bei Magdeburg. Bereits Anfang des Jahres spendete TechniSat 10.000 FFP-2-Masken sowie 20.000 Mundnasenschutz-Masken an den Unternehmensverbund der Westeifel Werke, die dort von den Mitarbeitern mit Behinderung genutzt werden. Das Tragen von medizinischen Masken ist für die betreuten Mitarbeiter in den Werkstätten und in den Wohnheimen vorgeschrieben.

Auch die hauptamtlichen Mitarbeiter müssen sich an diese Vorschrift halten. Die erneute Spende der Firma TechniSat von 20.000 Mundnasenschutz-Masken ist für uns eine tolle Sache“, so Ferdinand Niesen, Geschäftsführer der Westeifel Werke (WEW). „Die medizinische Maske ist auch nach den vielen Monaten ihrer Einführung in unseren Werkstätten und Wohnheimen immer noch ein täglicher Begleiter. Da wir auch in absehbarer Zeit nicht darauf verzichten können, ist diese Spende eine tolle Unterstützung.“

Wir freuen uns, hierzu beitragen zu können“, so Peter Lepper, Gründer und Geschäftsführer der Techniropa Holding GmbH, zu der u.a. auch die TechniSat Digital GmbH, die TPS Technitube Röhrenwerke GmbH und viele weitere Unternehmen gehören. Die Techniropa Holding ist zu 100 Prozent im Besitz der LEPPER Stiftung.

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Goldener Herbst im Kreis Düren – Erster Millionär im Oktober

Münster/Düren – „Sechs Richtige“ bringen 1,5 Millionen Euro. Die Mittwochs-Ziehung am 06. Oktober bei LOTTO 6aus49 sorgte für den ersten WestLotto-Millionär des Monats. Ein Internet-Tipper aus dem Kreis Düren vergoldete sich mit einem Systemschein den Herbst und erzielte „Sechs Richtige“.

  1. Millionär

Mit den Zahlen 3–8–10–27–29–40 hatte der Nordrhein-Westfale als Einziger den zweiten Gewinnrang von LOTTO 6aus49 getroffen. Dafür erhält er die Summe von 1.488.064,20 Euro. Der Spielteilnehmer, der aus dem Kreis Düren stammt, wird damit zum 23. WestLotto-Millionär dieses Jahres.

Millionengewinn dank Systemschein

Der Internet-Kunde hatte seinen Tipp bei www.westlotto.de abgegeben. Die Glückszahlen wählte der Neu-Millionär auf einem Systemschein. Bei dem Vollsystem 008 werden acht statt der sonst üblichen sechs Gewinnzahlen ausgewählt. Mit einem Einsatz von 63,55 Euro nahm er an den Ziehungen von LOTTO 6aus49 sowie den Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6 teil.

Wie funktioniert ein System-Tipp

Beim LOTTO-Systemspiel handelt es sich um eine Spielart, bei der man mehr als sechs Zahlen ankreuzen bzw. über einen Quicktipp auswählen lassen kann. Dadurch lassen sich die Chancen auf einen Gewinn steigern. Dabei werden automatisch alle Kombinationen von sechs Zahlen zusammengestellt. Beim Vollsystem 008 kommt man so auf 28 Spielkombinationen mit den ausgewählten acht Zahlen. Man ist damit seinem Traum ein Stück näher, ohne die Zahlenkombinationen selbst auf mehreren Spielscheinen ankreuzen zu müssen.

Im Gewinnfall erzielt man in der Regel Mehrfachtreffer. So kommt der Neu-Millionär aus dem Kreis Düren durch sein Voll-System 008 auf eine Gesamtgewinnsumme von 1.528.642 Euro. Der Spielteilnehmer hat jenseits des Gewinns mit dem Vollsystem 008 (1.528.561,20) noch zusätzlich in anderen Spielfeldern acht Mal die Gewinnklasse 8 getroffen

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In Euskirchen werden Skulpturen restauriert

Euskirchen – Der große Kreisverkehr auf der Kölner Straße ist seit Donnerstag verdächtig kahl. Dort, wo sonst die vier Holzskulpturen von Peter Nettesheim standen, herrscht nun gähnende Leere. Aber keine Sorge – das ist kein Dauerzustand. Nachdem die Skulpturen nun seit 2008 den Kreisverkehr schmückten, ist es an der Zeit für eine Restaurierung.

Das ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. „Es muss mehr als nur die Farbe erneuert werden“, erklärt der Weidesheimer Künstler Ralph Kleiner, der in Absprache mit Peter Nettesheim die Restauration übernehmen wird.

Ungefähr einen Monat, so hofft Kleiner, wird es dauern, bis er die vier Figuren in seinem Atelier wiederhergerichtet hat.

Auch eine andere Stelle auf der Kunstmeile ist im Moment leer: Das Kunstwerk „Ein Dach über dem Kopf“ von Paul Dieter Krämer ist aktuell nicht an seinem Platz.

„Nach einem Verkehrsunfall hat das Kunstwerk leider einen Totalschaden erlitten“, erzählt Petra Goerge vom Stadtbetrieb Kultureinrichtungen. Es wird nun wiederhergestellt und soll sobald es fertig gestellt ist, an seinen Platz zurückgebracht werden.

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Mechernich-Stiftung nimmt weiterhin Hilfsanträge nach Hochwasser an – Halbe Million schon verteilt

Mechernich – Nicht ohne Prüfung aller Einzelfälle auf tatsächliche Bedürftigkeit und auch auf die Einkommenssituation des jeweiligen Haushalts hat die gemeinnützige Mechernich-Stiftung schon über eine halbe Million Euro Spendengelder an Hochwasseropfer aus dem Stadtgebiet verteilt.

„Von 210 Anträgen wurden 200 meist positiv beschieden“, sagte Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen am Rande einer Vorstandssitzung. „Einige wenige wurden abgelehnt, weil die Schäden zu gering oder das zur Verfügung stehende eigene Einkommen im Verhältnis zu hoch war“, ergänzte seine Vorstandskollegin, die frühere Mechernicher Grundschulrektorin Rita Gerdemann.

„Fakes, also gezielte Täuschungen, kamen bislang überhaupt nicht vor“, so der örtliche Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zart, der ebenso wie der evangelische Pfarrer Dr. Michael Stöhr, die frühere katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen und die Erststifterin Inge Eich mit über die Verteilung der Spenden entscheidet.

„Wir geben uns da sehr viel Mühe“, so Ralf Claßen – meist untersuche die Stiftung die Anträge in Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern. Wo ein Bedarf festgestellt werde, werde allerdings auch rasch und konsequent geholfen.

700 Spender gaben 660.000 Euro

Im Gegensatz zu den staatlichen Mitteln werde auch bei Schäden unter 5000 Euro unter die Arme gegriffen, so der Stiftungsvorsitzende. „Wenn jemand eine kleine Rente hat, sind 4000 Euro wesentlich mehr Geld im Verhältnis, als wenn jemand einen größeren Schaden bei hohem Einkommen verkraften muss“, so Rita Gerdemann.

Da 700 Einzelspender der Mechernich-Stiftung insgesamt 660.000 Euro für Hochwasseropfer zur Verfügung gestellt haben, sind noch weitere 160.000 Euro zu verteilen. Hinzu kamen am Montag, am Tag der dritten Vorstandssitzung zur Verteilung von Mitteln für die Hochwasseropfer, weitere 100.000 Euro, die eine vermögende adlige Geschäftsfrau in Aussicht stellte.

„Das bislang angegebene Ultimatum für Hilfsanträge Mitte September ist nicht das Evangelium“, so Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wir fördern auch über dieses Datum hinaus, auch Erstanträge, in besonderen Härtefällen auch weitere Anträge der Flutopfer, die bereits etwas bekommen haben.“

Insgesamt wurden in der Stadt Mechernich 2100 Haushalte vom Hochwasser geschädigt. 210, also zehn Prozent davon, beantragten neben staatlichen auch nachbarschaftlich-karitative Unterstützung bei der 2006 von Inge und Walter Eich ins Leben gerufenen Mechernich-Stiftung.

„Für die Betroffenen ist oft die moralische Zurüstung genauso wichtig wie die finanzielle Zuwendung“, berichtet Pfarrer Dr. Michael Stöhr von den Hausbesuchen bei Geschädigten.

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Am heutigen Freitag erscheint das nächste Video der Reihe #WirInMechernich

Mechernich – Diesmal stehen heimische Vereine und das bunte Vereinsleben im Mittelpunkt – Menschen inmitten von Tradition, Brauchtum, Geschichte und Moderne – Gemeinschaft und Zusammenhalt wird großgeschrieben – Unter anderem mit elf Fußballfreunden, heiligen Hallen und „Freaks on tour“ auf ihren Mofas.

Weiter geht’s mit der Videoreihe der Stadt Mechernich. Herzstück sind diesmal die heimischen Vereine und deren buntes Vereinsleben. Über 200 Vereine in Mechernich stehen für Tradition, Brauchtum, Geschichte und Moderne, für Gemeinschaft und Gemeinsinn, sie prägen die Region enorm und den so schönen Zusammenhalt von Alt und Jung. Die Vereine machen das Leben hier im Ländlichen einfach besonders.

Die Kamera richtete sich etwa auf elf Fußballfreunde und auf einen einzigartigen Hufeisenzielwerfen-Wettbewerb, auf Menschen die in Dorfgemeinschaften anpacken, und sich für andere einsetzen. Szenen aus heiligen Hallen werden ebenso gezeigt wie die aktive junge Kirche, fahnenschwenkende Junggesellen sowie „Freaks on tour“ mit ihren Mofas wie auch Musik- und Wanderfans.

Am besten einfach anklicken auf dem Youtube-Kanal der Stadt. Bislang sind dort unter dem Hashtag „#WirInMechernich“ drei Filme Alltagshelden, Heimatgefühle und Solidarität veröffentlicht. Nun kommt das Vereinsvideo hinzu und weitere werden folgen…

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Trauer-Beflaggung in Nordrhein-Westfalen am heutigen Freitag 08. Oktober 2021

Region/Düsseldorf – NRW Innenminister Reul ordnet Trauerbeflaggung zu Ehren von Landtagspräsident a.D. Ulrich Schmidt an. Anordnung gilt für Dienststellen des Landes, der Gemeinden sowie der übrigen Körperschaften des öffentlichen Rechts. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit:

Minister Herbert Reul hat für den heutigen Freitag, 8. Oktober 2021, zu Ehren von Herrn Landtagspräsident a.D. Ulrich Schmidt Trauerbeflaggung angeordnet. Der nordrhein-westfälische Landtag wird dem Verstorbenen an diesem Tag mit einer Feier gedenken.

Der ehemalige Landtagspräsident war am 29. Juli 2021 im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Anordnung des Ministers gilt für alle Dienststellen des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.