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Neue Mitarbeiter bei der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen – In diesen Tagen traten fünf neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. So hieß Oberbürgermeister Dirk Meid, Christiane Müller-Grün als Einrichtungsleiterin für die KiTa Weiersbach, Susanne Retterath als Einrichtungsleiterin für die KiTa Hausen sowie Christina Franke als stellv. Einrichtungsleiterin für die KiTa Kürrenberg willkommen.

Ebenso begrüßen konnte er Laura Hein, die von nun an als Sozialarbeiterin für die KiTa Hausen und Kürrenberg zuständig ist sowie Melanie Degen, die ab sofort das Team des Einwohnermeldeamtes tatkräftig unterstützt.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so der Oberbürgermeister. Den guten Wünschen schloss sich Büroleiter Christoph Buttner sowie Svenja Schäfges-Zimmer für den Personalrat an.

 

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Hotlines für Aufbauhilfe im Kreis Euskirchen und der Stadt Mechernich

Mechernich/Euskirchen – Wer Hilfe bei den Anträgen für Aufbauhilfe benötigt, kann sich an verschiedene Hotlines wenden. Die Service-Hotline des Kreises Euskirchen ist unter der Rufnummer (0 22 51) 15-88 50 freigeschaltet. Sie ist montags bis freitags von 8.30 bis 20 Uhr und samstags und sonntags von 8.30 bis 14 Uhr erreichbar. Das Service-Telefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr unter (0211) 4684-4994 erreichbar.

Ergänzend hat die Stadt Mechernich eine weitere Hotline für die „Wiederaufbauhilfe“-Anträge unter Telefon (02443) 49-4444 eingerichtet. Sie ist ab sofort während der allgemeinen Öffnungszeiten erreichbar.

„Mit dem Start der Wiederaufbauhilfe haben sich viele Menschen ratsuchend direkt an uns oder die Ortsbürgermeister gewendet. Allen, die noch Hilfe bei der Antragstellung brauchen, möchten wir als Stadt unterstützend und beratend zur Seite stehen “, so Bürgerbüro-Chefin Silvia Jambor. Unter der Hotline sowie außerdem weiterhin online unter https://hochwasser.kreis-euskirchen.de/termin können Beratungen für das Mechernicher Büro im hinteren Fraktionsgebäude, Bergstraße 17, gebucht werden.

Anträge online ausfüllen

„Grundsätzlich müssen die Anträge weiterhin online ausgefüllt werden. Jedoch ist das nach dem Hochwasser nicht allen Hochwasserbetroffenen in Mechernich möglich“, sagt Jambor. Deshalb werde zusätzlich ein Ansprechpartner aus der Mechernicher Verwaltung im Mechernicher Bürgerbüro eingesetzt, der beim Ausfüllen des Online-Antrags und auch beim Einrichten der hierfür notwendigen Emailadresse helfen kann. Das Angebot gilt jedoch ausschließlich für Anträge von Privatleuten.

Silvia Jambor weist zusätzlich auf die „Checkliste“ für die benötigten Dokumente sowie auf die „Schritt-für-Schritt-Anleitung“ zum Online-Antrag hin, die auch auf der Sonderseite zum Hochwasser auf www.mechernich.de unter dem Stichwort „Wiederaufbauhilfen“ heruntergeladen werden können. Die Antragsstellung ist noch bis zum 30. Juni 2023 möglich.

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Stille Stars des Landkreises Bernkastel-Wittlich ausgezeichnet

Wittlich – Auch im Jahr 2020 hatte der Landkreis Bernkastel-Wittlich den Bürgerpreis „Stille Stars“ ausgelobt, um ehrenamtlich engagierte Persönlichkeiten oder ehrenamtliche Initiativen auszuzeichnen, die sich meist im Stillen, verborgen vor der Öffentlichkeit und abseits von traditionellen Ehrungen für das Allgemeinwohl und die Gemeinschaft engagieren.

Leider konnte der für Dezember 2020 geplante Festakt wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden, dies wurde nun in der Synagoge in Wittlich nachgeholt. Landrat Gregor Eibes überreichte die Auszeichnungen, die auch jeweils mit einem Preisgeld verbunden sind, an die „Stillen Stars“.

Folgende Initiativen wurden als „Stille Stars“ ausgezeichnet:

Die Dorfgemeinschaft Papiermühle wurde insbesondere für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement in der Umsetzung des innovativen Projektes „Umwandlung der Filialkirche Papiermühle zu einem multifunktionalen Gebäude“ und für ihr vielseitiges Wirken für die Dorfgemeinschaft geehrt.

Aus der Not der Corona-Pandemie heraus ist die „Initiative Wittlich-Land und Stadt hilft sich“ über eine Facebook-Gruppe von Daniel Müller aus Bergweiler ins Leben gerufen worden. Die jetzt ausgezeichnete Initiative vernetzt Menschen, die andere Mitbürger unterstützen und ihnen Hilfen vermittelt, sei es fürs Einkaufen, für Besorgungen aus der Apotheke, zur Kinderbetreuung, Fahrten zum Arzt, Gassi gehen, etc. Durch diese Initiative wurde in der Wittlicher Region eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst und das auch nach der Flutkatastrophe Mitte Juli 2021.

Für die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in sozialer Not engagiert sich seit mehr als 175 Jahren die 170 Mitglieder starke St. Josefsbruderschaft Wittlich, deren Wirken sowohl Gruppen, sozialen Einrichtungen als auch Einzelpersonen und Familien zugutekommt.

Folgende Einzelpersonen wurden als „Stille Stars“ ausgezeichnet:

Doris Atzor und Ilona Spang aus Salmtal wurden mit dem Bürgerpreis für ihren Einsatz im Umweltschutz und für ihre Müllsammelaktionen bei ihren Walking-Touren rund um Salmtal, ausgezeichnet.

Karin Hettgen aus Sehlem engagiert sich seit 25 Jahren ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung im Altenzentrum St. Wendelinus in Wittlich und leistet damit einen wichtigen Beitrag gegen die Vereinsamung älterer Menschen. Darüber hinaus ist sie auch sehr für die Dorfgemeinschaft ihrer Heimatgemeinde Sehlem aktiv.

Erich Morbach aus Zeltingen-Rachtig, seit Jahrzenten in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, unterstützt seit Jahren auch ehrenamtlich sehr tatkräftig die Arbeit des Teams der Notfallnachsorge im Landkreis. Er hat immer ein offenes Ohr für Menschen in Not.

Das herausragende Engagement von Elke Merges aus Hupperath als ehrenamtliche Palliativ- und Sterbebegleiterin wurde ebenfalls mit dem Bürgerpreis gewürdigt, weil sie mit viel Empathie und großer Kompetenz den betroffenen schwerstkranken Menschen und deren Angehörigen wertvolle Hilfe, Beistand und Unterstützung leistet.

Kurt Stumm aus Kleinich wurde für sein ehrenamtliches Tun beim Aufbau und Betrieb des „Kleinen Scheunenmuseums“ in Kleinich und für seinen vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz für die Dorfgemeinschaft, zum Beispiel als Mitglied des Heimat- und Verkehrsvereins geehrt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie engagiert sich Renate Wagner aus Maring-Noviand als ehrenamtliche Helferin und Betreuerin im Seniorenheim in Piesport. So unterstützt sie das Pflegepersonal und bewahrt durch ihr wertvolles soziales Tun die Bewohnerinnen und Bewohner vor Vereinsamung.

Heinz Wagner aus Gornhausen war „ehrenamtlicher Mehrkämpfer“ und wird für sein ehrenamtliches Lebenswerk, für sein jahrzehntelanges, vielseitiges freiwilliges Wirken in den verschiedenen Ortsvereinen und für die Dorfgemeinschaft ausgezeichnet. Leider ist er im Sommer 2021 verstorben. Für ihn nahm posthum sein Sohn Stefan Wagner die Auszeichnung entgegen.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung durch Beiträge der Musikschülerin Alexandra Rubas (Klavier) und den Musikschullehrern Ingrid Wagner (Gesang) und Rolando Valdés (Klavier).

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„Fairtrade Town Alsdorf“ nimmt Fahrt auf

Alsdorf – Kinder haben Rechte – weltweit. Das war die Botschaft, die zur Feier des Weltkindertags verbreitet wurde. Beim jüngsten Familienfest an der Burg war auch die Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Alsdorf“ vertreten. Mit Spielen, Schaubildern und Schokolade lockte sie viele Kinder und Eltern an ihren Stand. Janine Ivančić, Leiterin der Steuerungsgruppe, erklärte: „Wo fängt man an, wenn nicht bei der Bildungsarbeit? Wir wollen schon den Jüngsten klarmachen, dass es Kinder gibt, die arbeiten müssen, dass es Familien gibt, die sich keine Schule leisten können.

Und dass wir etwas daran ändern können.“ Das kann man etwa, indem man beim Einkauf zum Beispiel auf das „Fairtrade-Siegel“ achtet, das soziale Mindeststandards sicherstellt. Gertrud Kutscher von Verein „fair handeln e. V.“ zeigte sich zufrieden: „Viele Alsdorfer wissen gar nicht, dass es den Eine-Welt-Laden in Alsdorf gibt. Hier konnten wir viele Menschen auf unsere Projekte in Sambia und unsere Angebote aufmerksam machen.“ Auch Bürgermeister Alfred Sonders ließ es sich nicht nehmen, am Stand vertreten zu sein. Seit vielen Jahren Mitglied im Verein „fair handeln“, ist der faire Handel für ihn eine Herzensangelegenheit. Weiterhin werde er das Projekt unterstützen, wo er kann. Ideen für die weitere Arbeit der Fairtrade Town gibt es noch viele.

Der Verein ira e. V., der auch in der Steuerungsgruppe mitarbeitet, war am Familientag durch Géraldine Wronski vertreten. ira e.V. setzt sich für Überlebende von sexualisierter Gewalt und gegen Menschenhandel und weiblicher Genitalverstümmelung ein. „Unser Fokus ist, zu zeigen, wie wichtig es ist, speziell Frauen und Mädchen zu stärken und wie miese Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern und weibliche Migration zusammenhängen, wie fairer Handel sowie Bildungsprojekte langfristig geschlechtsspezifischer Gewalt entgegenwirken können.“ Hier seien Vortragsabende und Workshops gemeinsam mit fair handeln e.V. denkbar. Der nächste Schritt, erklärt Ivančić, sei jedoch zunächst die formale Bewerbung als Fairtrade Town. Kürzlich stellte die Stadtverwaltung auf fairen Kaffee und Zucker um. Geschäfte, Vereine, Schulen, Presse – Alsdorf erfüllt damit alle Voraussetzungen, den Ratsbeschluss aus dem Frühjahr noch in diesem Jahr umzusetzen. (apa)

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Langjährige Blutspender in Kreuzau ausgezeichnet

Kreuzau – Das Deutsche Rote Kreuz konnte kürzlich das erste Mal seit Beginn der Coronapandemie wieder zur Blutspenderehrung ins Kreuzauer Rathaus einladen. Bürgermeister Ingo Eßer nahm zusammen mit Karin Ermes vom Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Düren die Auszeichnungen vor. Willi Falter sowie Sabine Schmitz, welche die Blutspendetermine in Kreuzau regelmäßig vor Ort betreuen, freuten sich, dass viele Spender der Einladung gefolgt sind.

Bürgermeister Ingo Eßer wies in seinem Grußwort darauf hin, dass Blutspender Lebensretter seien. Ein kleiner Pieks, eine knappe Stunde Zeit und ein kleines Kind oder ein Erwachsener könne nach einem schlimmen Unfall oder einer schweren Operation bald wieder lachen und sich des Lebens freuen. Blut bedeute Leben. Und Blut könne eben nicht, wie viele andere Dinge käuflich erworben werden. Auch künstlich lasse sich Blut nicht herstellen. Daher sei Blut etwas Einmaliges und auch äußerst kostbar. Eßer bedankte sich bei den Anwesenden Spenderinnen und Spendern für ihren selbstlosen Einsatz am Nächsten. Die Gemeinschaft sei auf solche Blutspenden angewiesen. „Durch die Ehrung möchten wir die Wertschätzung für Sie als Blutspender zum Ausdruck bringen“, erläutert Bürgermeister Ingo Eßer. Und weiter: „Ich möchte aber auch die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass die heutige Ehrung weitere Mitbürger dazu bewegt, Blutspender zu werden“. Insgesamt konnten 21 Spender/-innen persönlich geehrt werden.

Für 25-malige Blutspende erhielten folgende Kreuzauer Bürgerinnen und Bürger eine Ehrennadel (25) in Gold und ein Weinpräsent: Birgit Eiche, Ulrich Esser, Sarah Ganster, Martina Gilles, Markus Girczinski, Mario Hermann, Bernd Jakubowsky, Rolf Christian Kranz, Marcel Kröffges, Arthur Antonius Kuckoreit, Margarete Prinz, Dorothea Schmitz, Jean Stollenwerk, Pia Tüttenberg

50-mal Blut spendeten: Stephanie Bongard, Michael Dülks, Markus Jansen, Thomas Markus, Margita Metzmacher, Gerhard Peiffer, Heinz Helmut Pfeiffer, Michael Scheithauer. Sie erhielten eine Ehrennadel (50) in Gold, sowie ein Weinpräsent.

Walter Günther, Michael Detlef Schulz, Markus Szakowski, Wolfram Alois Wilczek und Dr. Gertrudis Wintz bekamen für 75-maliges Blutspenden die Ehrennadel (75) in Gold mit Eichenkranz und Brillanten sowie ein Weinpräsent.

Über eine Ehrennadel (100) in Gold mit Eichenkranz und Brillanten sowie einen Präsentkorb konnten sich für stolze 100-maliges Blutspenden Robert Nießen, Werner Ruhrmann und Thomas Schiffer freuen.

Für die stolze Summe von 150-maligem Blutspenden wurde Wilfried Jansen mit der Ehrennadel (150) in Gold mit Eichenkranz und Brillanten und einem Präsentkorb geehrt.

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Schüler experimentieren mit Energie

Wehr/Niederdürenbach – Kurt Hürter von Westenergie unterrichtet als Gastlehrer an der Grundschule Wehr und der Grundschule „Am Maar“ in Niederdürenbach. Wie kommt der Strom eigentlich in unsere Steckdosen? Wie erzeugen Solaranlagen aus der Kraft der Sonne Energie? Und wie funktioniert ein Windrad? Das waren nur einige Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschule Wehr und Grundschule „Am Maar“ in Niederdürenbach befasst haben. Kurt Hürter, Experte des Energieunternehmens Westenergie, war im Schulunterricht der beiden Grundschulen zu Gast und schlüpfte dabei in die Rolle des Lehrers. Er vermittelte praxisorientiert und kindgerecht die Grundlagen zum Thema Energie und beantwortete in seinem Energieunterricht alle Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Dabei hat der Energieexperte das Thema Erneuerbare Energien in seiner Schulstunde besonders hervorgehoben und den Kindern näher gebracht. Er erklärte den Schülern, was Strom und Spannung ist, wie der Strom aus unterschiedlichen Quellen erzeugt wird, wie ein Stromkreis funktioniert und wie man im Alltag seinen Energieverbrauch einsparen kann. Neben den theoretischen Grundlagen haben die Kinder gemeinsam mit Kurt Hürter spannende Experimente zu den Themen Photovoltaik, Windkraft und Elektromobilität durchgeführt. Zum Ende der Unterrichtsstunde haben alle Kinder ein Bastelhaus von Westenergie als Geschenk erhalten.

Kurt Hürter berichtet, dass die Kinder sehr wissbegierig und voller Elan bei der Sache waren. Auch die Klassenlehrerin Eva Moreira-Devesa der Grundschule Wehr und der Klassenlehrer Andreas Wehlen der Grundschule in Niederdürenbach seien von der Unterrichtsstunde begeistert gewesen. „Der Austausch und das Experimentieren mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte, mein Wissen über Energie an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben“, so Hürter.

Das Projekt „Energiebotschafter – Mitarbeiter machen Schule“ ist Teil der Bildungsinitiative „3malE-Bildung mit Energie“. Dabei können Mitarbeiter des Energieversorgers während ihrer Arbeitszeit, ihr Wissen über Energie an junge Menschen weitergeben. Mit dem Konzept soll den Schülern ein praxisnaher Einblick in die Welt der Energiewirtschaft ermöglicht werden.

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Landwirtschaft im Kreis Düren

Düren – Gedankenaustausch zum Erntedank. „Erntedank – das ist die Zeit, in der wir Danke für den Ertrag des Jahres sagen wollen, aber gleichzeitig auch einen Blick auf die kommenden Anforderungen in der Landwirtschaft werfen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn zu Beginn des Gedankenaustausches mit den Vertretern aus der Landwirtschaft im Kreis Düren.

Normalerweise wird der Erntedank im Kreishaus größer gefeiert, aber coronabedingt wurde auch – wie im vergangenen Jahr – im Rahmen eines Tischgesprächs über die Landwirtschaft im Kreis Düren offen gesprochen und Ansichten ausgetauscht.

„Wir hatten keine Spitzenernte, aber insgesamt sind wir ganz gut rausgekommen“, sagt Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft. Ertragsschwankungen gebe es immer. „Wir hatten in diesem Jahr viel Regen, aber die Sonne hat gefehlt.“ Auch, wenn das Hochwasser den Kreis Düren im Vergleich zu anderen Regionen weniger stark getroffen hat, „so gab es auch hier viele Schäden. Das Klima spielt immer eine Rolle, die Landwirtschaft muss sich anpassen“, sagt Gussen. Er verweist in dem Zuge auch auf die große Hilfsbereitschaft der Bauern untereinander, die weiterhin anhält. „Es wird direkt angepackt“, sagt er.

In Zukunft spielen weiterhin der Strukturwandel und der damit einhergehende Flächenverbrauch sowie Naturschutzauflagen für die Bauern eine Rolle. Auch wurde die Nutzung von Wegen angesprochen – Wege, auf die die Landwirtschaft angewiesen sind, würden besonders von Radfahrern in der Freizeit gerne genutzt.  „Gegenseitige Rücksicht ist wichtig, wir müssen hier einen gemeinsamen Weg finden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Gute Kommunikation und Kompromisse sind essenziell. Ich freue mich, dass wir in einem guten Austausch stehen“, ergänzt er.

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Seit 25 Jahren engagiert im Dienst der Stadt Meckenheim

Meckenheim – Ehrenurkunden für Marita Offermanns und Sabine Gummersbach. Bei einer kleinen Feierstunde hat der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz zwei Mitarbeiterinnen der Stadt Meckenheim geehrt. Marita Offermanns und Sabine Gummersbach erhielten für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum jeweils eine Urkunde. In Vertretung von Holger Jung überbrachte Wirtz die herzlichen Glückwünsche des Bürgermeisters und dankte den beiden Jubilarinnen für ihr langjähriges Engagement, ihre Treue und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Beisein von Britta Röhrig, Leiterin Fachbereich Personal, und Mathias Carstens, Vorsitzender des Personalrates, wurden Anekdoten und Erlebnisses aus dem beruflichen Leben ausgetauscht. Marita Offermanns arbeitet im Rathaus an der Infothek, Sabine Gummersbach ist für den Fachbereich Organisation und IT tätig.

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Fördermittel für Solaranlagen und Gebäude-Sanierung – Beratung zur Antragstellung in Aachen

Aachen – Der Hauptausschuss hat beschlossen, dass die Stadt Aachen für Betroffene der Flutkatastrophe die Förderquote aus den Programmen „Solaranlagen“ und „energetische Gebäudesanierung“ um jeweils 50 Prozent gegenüber den üblichen Fördersätzen anhebt.

Um die Betroffenen bei der Antragstellung zu unterstützen, bietet das Bezirksamt Kornelimünster / Walheim gemeinsam mit dem Verein altbau plus und der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW in Aachen, Beratungen an. Jeweils donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr finden nach vorheriger Anmeldung persönliche Beratungsgespräche im Bezirksamt statt. Wer es nicht zu einem persönlichen Gespräch ins Bezirksamt schafft, kann die Beratung online oder per Telefon wahrnehmen.

„Es gibt ein Potpourri an Fördermitteln“ erklärt Pia Anderer, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW und ergänzt: „Wir beraten gern welche Förderung im Einzelfall in Frage kommt und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.“

Michael Stephan, Geschäftsführer des Vereins altbau plus erläutert: „Die Beratung sowie die Förderkulisse ist für alle, die energetisch sanieren wollen – zum Beispiel eine bestehende Ölheizung gegen eine Heizung, die regenerative Energie nutzt, austauschen. Die zusätzlichen 50% aus den städtischen Fördertöpfen erhalten jedoch nur vom Hochwasser Betroffene.“

Die Anträge auf Sonderförderung aus den beiden Förderprogrammen der Stadt können bis zum 31. Dezember 2022 eingereicht werden. Die Aachener Sonderförderung ist so gestaltet, dass Doppelförderungen oder Überschneidungen mit anderen „Entschädigungstöpfen“ vermieden werden.

Weitere Informationen: www.aachen.de/solar oder www.aachen.de/altbau

Bezirksamtsleiterin Susanne Genten freut sich über die Kooperation und dass auch Menschen, die vielleicht noch nicht wieder ans Internet angeschlossen sind, vor Ort ein Beratungsleistung wahrnehmen können. Als weitere Angebot gibt es im Bezirksamt dienstags und donnerstags zwischen 9.30 Uhr und 12.30 Uhr Sprechstunden, die ebenfalls bei der Beantragung von Wiederaufbau-Hilfen unterstützt. Auch für diese Beratung ist eine vorherige Terminabsprache gewünscht. Diese sollte unter der Rufnummer 0241 432-56010 erfolgen. Natürlich kann man die Beratung auch am Telefon wahrnehmen oder eine Mail mit der Problemstellung an hochwasserhilfe.hausrat@mail.aachen.de richten.

Nähere Informationen zu den Hilfsprogrammen findet man unter aachen.de/aachenhilft.

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Sicher zu Arbeit – GK-Mittelrhein unterstützt Mitarbeitende

Region/Mayen-Koblenz – Der Maximalversorger bietet E-Bike-Fahrern ein ADAC-Fahrsicherheitstraining an. Ein Trendsport unter Strom: E-Bike-Fahren. Immer mehr nutzen das Gefährt auch, um zur Arbeit zu kommen. Diesen Trend fördert das GK-Mittelrhein, möchte aber gleichzeitig auch, dass seine Mitarbeitende sicher zu Arbeit kommen.

Vor diesem Hintergrund hat der Maximalversorger nun ein sogenanntes Pedelec-Fahrsicherheitstraining des ADAC mit in sein umfangreiches Programm des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) mit aufgenommen.

Zunächst gab es ungläubige Blicke, Erstaunen und leichte Zweifel, als die Teilnehmer den Parcours gesehen haben. Doch der Ausbilder des ADAC war sich von Anfang an sicher: „Sie alle werden das schaffen.“ Und er sollte Recht behalten.