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Beruflich durchstarten – Impulsseminar am Dienstag 19. Oktober in Meckenheim

Meckenheim – „Durchstarten!!!“ können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gleichnamigen Veranstaltung, die sich am Dienstag, 19. Oktober, von 9 Uhr bis 12 Uhr mit dem beruflichen Wiedereinstieg beschäftigt. Gemeinsam mit Barbara Voss lädt die städtische Gleichstellungsbeauftragte Bettina Hihn in den Raum Lüftelberg (1. OG) des Rathauses, Siebengebirgsring 4, ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, einen Einzelberatungstermin wahr zu nehmen. Für beide kostenfreien Angebote wird um Anmeldung gebeten.

„Will oder kann ich beruflich wirklich wieder durchstarten?“ Diese Frage stellen sich täglich Berufsrückkehrende jeder Art. Egal ob Ü50, nach Eltern-, Krankheits- oder Pflegephase, mit geringer oder keiner Berufserfahrung, Alleinerziehend oder aber Menschen, die durch Corona ihre Arbeit verloren haben. Oftmals fehlt ihnen der Mut oder sie benötigen einfach nur noch den entscheidenden Impuls und die passenden Anregungen.

Weitere Hemmnisse: Die Bewerbungsunterlagen sind nicht mehr aktuell und auch die Selbstvermarktung benötigt einen Kick. Der Druck von außen wird für die Betroffenen immer stärker und sie selbst leider immer schwächer, bleiben doch auch die vermehrt geschriebenen Bewerbungen unbeantwortet. Das Impulsseminar zeigt Wege auf, die helfen, Barrieren bei der beruflichen Orientierung zu überwinden und neue Horizonte zu öffnen. Die Veranstaltungsthemen werden individuell auf die Teilnehmenden angepasst.

Bettina Hihn und Barbara Voss, die seit vielen Jahren erfolgreich als coachende und beratende Expertin in den Bereichen Berufsrückkehr und Bewerbungstraining, Mobbing, Selbstwert, Burnout und Zeitmanagement tätig ist, freuen sich auf eine große Resonanz und nehmen Anmeldungen entgegen, telefonisch oder schriftlich unter:

(02225) 917-144, gl-bettina.hihn@meckenheim.de.

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Alles auf einen Blick – Kreisverwaltung Ahrweiler übernimmt „Digitale Lagekarte“

Ahrweiler – Die Flutkatastrophe im Juli dieses Jahres hat im gesamten Ahrtal zu erheblichen Zerstörungen geführt. Davon betroffen ist in weiten Teilen auch die komplette Infrastruktur. In den Tagen und Wochen nach der Katastrophe mussten viele Fragen aus unterschiedlichsten Blickrichtungen beantwortet werden: Wie erreiche ich Orte, die aufgrund der Flut abgeschnitten wurden? Welche Brücken sind noch nutzbar? Aber auch Fragen nach sanitären Anlagen und Versorgungsstationen standen im Raum. Die Antworten zu diesen Fragen und viele andere Informationen mehr wurden in einem digitalen Kartensystem, der „Digitalen Lagekarte“, festgehalten.

Diese Kartenanwendung diente den Einsatzkräften, der Technischen Einsatzleitung, dem Verwaltungsstab und den Bürgerinnen und Bürgern zur Orientierung in den Wochen seit der Überschwemmung, und half sowohl in der akuten Phase der Rettung als auch in der anschließenden Phase des Übergangs. Dadurch entstand eine umfangreiche Sammlung an Informationen, die auch in der Wiederaufbau-Phase von Nutzen sein können.

Seit Anfang Oktober hat die Kreisverwaltung die Aufgabe der Gefahrenabwehr von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) wieder übernommen. Im Zuge dieses Führungswechsels wurde jetzt auch die digitale Lagekarte zur Fortschreibung übergeben. Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL begrüßte dazu im Kreishaus den Präsidenten der ADD, Thomas Linnertz.

Die digitale Lagekarte wird ab sofort durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung weiter geführt und um die für den Wiederaufbau notwendigen Informationen ergänzt. Dabei wird die Kreisverwaltung Ahrweiler vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation mit Technik und Know-how unterstützt. Denn auch für den Wiederaufbau müssen viele Fragen beantwortet werden.

Auch die Bürgerinnen und Bürger können aktiv an der Gestaltung der digitalen Lagekarte mitwirken. Hinweise und Informationen können direkt per Mail lagekarte@kreis-ahrweiler.de an die Kreisverwaltung gemeldet werden. Die Lagekarte ist unter www.wiederaufbau.rlp.de abrufbar.

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PKW 2.0 – Das Auto wird neu erfunden – Online-Vortrag am Dienstag 19. Oktober – Teilnahme ist kostenfrei

Region/Mayen-Koblenz – Unsere Mobilität ist einer der größten Quellen für Treibhausgase in Deutschland. Umfangreiche Änderungen im Verkehrsbereich sind unabwendbar, um eine Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen und dennoch eine Mobilität der Menschen zu gewährleisten. Wie kann die „Mobilität der Zukunft“ aussehen? Dies beleuchtet eine Online-Veranstaltungsreihe.

Weiter geht es am morgigen Dienstag, 19. Oktober mit dem Vortrag „PKW 2.0, das Auto wird neu erfunden“ um 18 Uhr. Prof. Dr. Martin Doppelbauer lehrt am Karlsruher Institut für Technologie die Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle und kennt die Vor- und Nachteile der jeweiligen Technologie ganz genau. In seinem Vortrag erklärt er, warum es aktuell für den Personenkraftwagen gar keine Frage ist, sich für den batterieelektrischen Antrieb zu entscheiden.

Das genaue Programm und weitere Informationen zu den Vorträgen findet man unter https://www.ben-mittelrhein.de/veranstaltungen. Hier kann man sich auch für die Vorträge anmelden. Die Teilnahme an den Online-Vorträgen ist kostenfrei

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Stadt Meckenheim arbeitet intensiv am Hochwasser-Schutz

Meckenheim – Schweizer Unternehmen stellt sein System vor. Die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli hatte eine Wucht bislang unbekannten Ausmaßes. Die Schäden in der Region waren verheerend, die Wiederaufbau-Anstrengungen sind enorm. Auch Meckenheim war mit seinen Ortsteilen davon betroffen. Während viele Instandsetzungsmaßnahmen bereits erfolgreich abgeschlossen wurden und weitere Maßnahmen fortschreiten, arbeitet die Stadtverwaltung gleichzeitig an Konzepten, um Starkregenereignissen in Zukunft effektiv begegnen zu können. Der Hochwasserschutz und damit der Schutz von Menschenleben genießen oberste Priorität. Neben der interkommunalen Zusammenarbeit entwickelt die Stadt Meckenheim eigene Ideen und geht Anregungen von Fachleuten nach. Aktuell informierte sie sich über das Unwetter- und Hochwasserschutz-System eines Unternehmens aus der Schweiz.

Andreas Roos, Delegierter des Verwaltungsrates der Beaver Schutzsysteme AG, war eigens nach Meckenheim gekommen, um das aus zwei parallel nebeneinander liegenden und fest miteinander verbundenen Kunststoffschläuchen bestehende System in Theorie und Praxis vorzustellen. In seiner Länge variabel, lässt sich der Hochwasserschutz schnell aufbauen. Seine Elemente werden zuerst mit Luft und anschließend mit Wasser befüllt, sodass ein an die Topografie angepasster Damm entsteht. Durch einen dritten Schlauch, auf die beiden vorhandenen Schläuche aufgebracht, kann die Stauhöhe im Notfall erweitert werden. Mit einer so genannten Wassersperre präsentierte Roos eine weitere Option für den Hochwasserschutz.

„Vortrag und Vorführung waren sehr aufschlussreich. Wir konnten wichtige Erkenntnisse sammeln“, resümierte der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz und ergänzte, dass die gezeigten Lösungen in die weiteren Überlegungen mit einfließen. „In einem breit angelegten Maßnahmenpaket könnte dieser mobil einsetzbare Hochwasserschutz durchaus ein Bestandteil sein, um Starkregenereignisse effektiv einzudämmen.“

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Aktion STADTRADELN – Mendig erradelt über 6.000km

Mendig – Die meisten Kilometer für die Stadt Mendig in der Einzelwertung legte Volker Bohlen für das Team Messdiener Mendig, mit 1.292 km zurück und erhielt nach Auswertung einen Gutschein, bereitgestellt von Volcano-Bike Mendig.

Vom 6. bis 26. September trat die Stadt Mendig bei der internationalen Kampagne STADTRADELN in die Pedale. Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde Mendig konnten sich an dieser Aktion beteiligen und innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen und dabei Kilometer für sich, ihr Team und ihrem Landkreis sammeln.

„Am Ende legten knapp 50 Radelnde über 6.000km für die Stadt Mendig zurück und konnten somit nach Berechnung des Klimabündnisses ca. 900kg CO2 einsparen – ein ganz toller Beitrag zum Klimaschutz!“, so stolz Achim Grün, Ansprechpartner der Aktion STADTRADELN und 1. Beigeordneter der Stadt Mendig.

Insgesamt haben sich im Landkreis Mayen-Koblenz 72 Teams mit 727 Teilnehmer beteiligt, die zusammen 157.288 km mit dem Fahrrad zurückgelegt haben. Eine Strecke 3-mal um die Erdkugel.

STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird vom ADFC Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Umwelt, Ernährung, Energie und Forsten Rheinland-Pfalz unterstützt.

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Die Lindenstraße in Paris

Blankenheim – Lit.Eifel-Schreibwerkstatt machte in der Gesamtschule Eifel in Blankenheim Station – Schüler begeistert: „Hammermäßig krass“ und „Fantasie durchgehen lassen“ – Vereint wurde an drei Tagen an drei Kapiteln für das eigene Buch „Europa leben“ geschrieben.

Das große Europa, ein Haus in Paris und 27 Schülerinnen und Schüler, die vereint an ein- und derselben Geschichte für ein Buch schreiben – das ist kurz gefasst Sinn der Schreibwerkstatt der Lit.Eifel 2021, die in der Gesamtschule Eifel in Blankenheim Station machte.

Die Journalisten Claudia Hoffmann und Bernd Kehren leiteten die Schreibwerkstatt und kitzelten reichlich Phantasie, Können und Eifer aus den Teilnehmern heraus.  Kehren, der auch Karikaturist ist, beflügelte gleichzeitig das zeichnerische Talent der Kinder.

Das gemeinsame Buch trägt den Titel „Europa leben“. Drei Tage wurde daran gearbeitet, an denen die jungen Autorinnen und Autoren drei Kapitel verfassten und illustrierten. Der Ort der Handlung, ein Haus in Paris, hat vier Stockwerke. In der unteren Etage soll am nächsten Tag eine Buchhandlung aufgemacht werden.

Darüber leben die Leute in kleinen und größeren Wohngemeinschaften, so genannten „WGs“. „Es gilt das Lindenstraßen-Prinzip“, erklärte Claudia Hoffmann, wo jeder quasi in seinem kleinen Kosmos lebt. Mit diesen Vorgaben startete dann auch das Projekt.

Jasmin, Kathi und Luca waren emsig am Werk. „Wir schreiben gerade die Geschichte vom ersten und zweiten Stock, wie die aufeinandertreffen“, berichtet Jasmin. Kathi fügt hinzu: „Es macht sehr, sehr viel Spaß, weil jeder sich quasi eine Figur ausdenkt und die dann spielen lässt.“ Luca war begeistert, „dass man sich einfach eine Person ausmalen konnte, die ganz wild agiert, obwohl man selbst eher ruhiger Natur ist.“ Da konnten die „Kids“ ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Wie echte Autoren

Wie bei echten Schriftstellern, musste vorher recherchiert werden. In dem Fall galt die Recherchearbeit Paris, Frankreich und den Franzosen. Was wird dort gegessen? Was ist typisch für die „Grande Nation“? Gemeinsam überlegten die angehenden Autoren zunächst auch, in welcher Stadt das Haus stehen könnte. Da ein Teil der Klasse vor kurzem für ein Erasmus-Projekt in Frankreich war, lag Paris schnell auf der Hand. Doch auch die Eifel fand ihren Platz in der „Story“.

Bernd Kehren skizzierte das Haus nach den Ideen und Angaben der Schüler zunächst auf die Tafel: Oben eine Dachterrasse, ebenso ein Gemeinschaftsgarten, weil eine Figur 86 Jahre alt ist, kommt ein Außenaufzug hinzu, gegenüber liegen eine Bäckerei und der nahegelegene Eiffelturm sowie einige Gässchen.

„So entstand an der Tafel ein großes Bild, das alle als Ausgangspunkt für die Handlung vor Augen hatten“, so Claudia Hoffmann: „Da die Geschichte auch einen Spannungsbogen braucht, musste etwas passieren, etwas Unerwartetes.“ Was also geschah? Die Seine trat über die Ufer und überschwemmte die Buchhandlung und damit den Traum des Betreiber-Ehepaares – damit konnten die Schülerinnen und Schüler literarisch eigene Erinnerungen an das Hochwasser verarbeiten.

Knoten & Begegnungen

„Am ersten Tag haben wir die Figuren entwickelt und dabei mit sogenannten Mindmaps gearbeitet“, so Hoffmann: „Die handelnden Personen bekamen so immer mehr Tiefe.“ Dabei bekamen die Teilnehmer der Lit.Eifel-Schreibwerkstatt reichlich Tipps von den Profis. Claudia Hoffmann: „Wir dozieren nicht, wir helfen, Knoten zu lösen, und vermitteln, wie Geschichten spannender werden.“ Dabei dürften die Autoren ihren Figuren auch etwas Freiheit lassen…

So schrieben die Schülerinnen und Schüler Zeile um Zeile und zeichneten Bild für Bild passende Illustrationen dazu. Klassenlehrerin Tanja Tschernoster war begeistert: „Diese Vielschichtigkeit, die die Kinder innerhalb eines Tages aufs Papier gebracht haben, ist einfach super. Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert, wie Claudia Hoffmann das Schreibtalent der Kinder herauskitzelt und fördert. Innerhalb von drei Tagen einen ganzen Roman zu schreiben, ist ja schon eine Leistung. Wir sind sehr froh, dass wir über die Lit.Eifel eine solche Gelegenheit bekamen.“

„Hammermäßig krass“ fanden die jungen Workshopteilnehmer die Zeichnungen von Bernd Kehren, dem früheren Redakteur und Karikaturisten der beiden großen Kölner Tageszeitungen „Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Immer wieder bekam der gebürtige Gemünder Figuren und Szenen unter die Nase gehalten, gab Tipps und beantwortete Fragen, wenn die Schüler Ideen für ihre eigenen Zeichnungen brauchten. Sogar eine Geburtstagstorte und der Maserati eines Milliardärs wurden zu Papier gebracht.

An einem Happyend wurde schließlich in der Lit.Eifel-Schreibwerkstatt  auch gefeilt: „Die Buchhandlung kann eröffnen, weil alle mit angepackt haben“, fasste Claudia Hoffmann zusammen: „Auf einmal sind aus Fremden erst Mitstreiter und dann eine Gemeinschaft geworden.“ Das passt dann nicht nur zur Geschichte, sondern auch zu der Klasse der Gesamtschule, die gemeinsam ein Buch auf die Beine gestellt hat.

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Demenz-Netzwerk Eifelkreis lädt zu Vortrags-Veranstaltung am Mittwoch 20. Oktober ein – Anmeldung erforderlich

Bitburg – „Demenz und Autofahren“ – Für die meisten Menschen bedeutet selbst Auto zu fahren, Freiheit, Unabhängigkeit und somit selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe. Dieser Wunsch besteht auch im Alter. Besonders in ländlichen Regionen sind die Menschen auf ihr Auto angewiesen. Häufig gibt es keine andere Möglichkeit, Einkäufe, Arzttermine oder Besuche zu erledigen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren entweder nur selten oder gar nicht.

Grundvoraussetzungen für eine sichere Verkehrsteilnahme sind Wahrnehmung, Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeit. Mit zunehmendem Alter können jedoch körperliche und auch geistige Einbußen entstehen, die das Fahrvermögen einschränken.

Nicht mehr Autofahren zu können, bedeutet eine große Einschränkung. Manchmal ist es unausweichlich, das Thema Fahrverzicht anzusprechen.

Ein schwieriges Thema für Senioren/Seniorinnen, für pflegende Angehörige, für Beratende, für Mediziner und auch für die Polizei.

Die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Träger des Demenznetzwerks Eifelkreis, lädt alle Interessierten herzlich zur Vortragsveranstaltung „Demenz und Autofahren“ ein.

Was können Angehörige tun?

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Ist eine Überprüfung der Fahrerlaubnis von Amts wegen möglich?

Wie sieht es z.B. mit der Schadenshaftung aus?

Über diese Fragen und weitere Problematiken informiert Frau Uschi Wihr, Diplom-Sozialpädagogin, Gerontologin (FH) vom Demenzzentrum Trier. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 20. Oktober 2021 um 19.00 Uhr, Sozialamt der Kreisverwaltung Bitburg–Prüm, Standort Alte Kaserne, Raum 2.23 (2. OG), Maria-Kundenreich-Straße 7, 54634 Bitburg.

 Da aufgrund der Corona-Bedingungen nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, wird um eine Anmeldung gebeten: Demenznetzwerk Eifelkreis, Brunhilde Hell, Tel. 06561 15-5209, Email: hell.brunhilde@bitburg-pruem.de

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Geert Mak in Aachen mit der Médaille Charlemagne ausgezeichnet

Aachen – Der niederländische Journalist und Historiker Geert Mak hat am gestrigen Freitag, 15. Oktober, im Krönungssaal des Aachener Rathauses die Karlsmedaille für europäische Medien, die „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“ erhalten.

Das Kuratorium des Vereins „Médaille Charlemagne“ würdigte mit dieser Auszeichnung die integrative Arbeit des studierten Rechtswissenschaftlers und Soziologen Mak als Publizist sowie seine „klugen Beobachtungen des europäischen Kontinents“. Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Mit dieser Medaille wird seit dem Jahr 2000 im Umfeld der Karlspreis-Feierlichkeiten eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat. Die Laudatio hielt Martin Schulz, Mitglied des Deutschen Bundestages sowie ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments.

Die Aachener Oberbürgermeisterin bezeichnete Geert Mak in ihrer Begrüßungsrede als einen wahren Kenner Europas. Für ihn stehe Europa zwar aktuell an einer Wegscheide, trotzdem sehe er Überlebenschancen für Europa. „Wir brauchen Manchen wie Geert Mak“, sagte sie. Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Diskussion über die Rolle Europas in der Welt

Mit Vergabe dieser 20. Karlsmedaille würdigt das Kuratorium des Vereins „Médaille Charlemagne“ die integrative Arbeit des studierten Rechtswissenschaftlers und Soziologen Mak als Publizist. In der Begründung des Kuratoriums heißt es unter anderem: „Mit seinen klugen Beobachtungen des europäischen Kontinents, die er vor allem in seinen Büchern „In Europa“ und „Große Erwartungen – Auf den Spuren des europäischen Traums“ dargelegt hat, zeichnet Geert Mak eine detaillierte Chronik der letzten 30 Jahre und formuliert eine hoffnungsvolle Perspektive in einer Zeit extremer geopolitischer Veränderungen. Auf diese Weise leistet er einen wesentlichen Beitrag zu der Diskussion über die Rolle Europas in der Welt und trägt gleichzeitig dazu bei, den Menschen die Idee eines vereinigten europäischen Kontinents näher zu bringen.“

„Geert Mak ist der Europa-Schriftsteller schlechthin und so die richtige Wahl unserer Mitglieder in bewegten Zeiten. Wir freuen uns, ihn heute Abend hier im Aachener Rathaus begrüßen zu können.“ Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

„Wettermann“ für Europa

Und weiter: „Gerade in Zeiten, in denen durch unvorhersehbare Ereignisse wie eine Pandemie plötzlich Grenzen wiederauftauchen, in denen ein Mitglied der europäischen Gemeinschaft diese verlässt, braucht es Mahner, die der europäischen Gemeinschaft den Spiegel vorhalten. Geert Mak erinnert die Bürgerinnen und Bürger Europas daran, was zu häufig bereits als selbstverständlich betrachtet wird und zeigt gleichzeitig auf, dass die Einheit dieses großartigen Kontinents ohne Bemühungen jedes Einzelnen immer wieder bedroht wird. So muss das Buch von Geert Mak weitergeschrieben werden, denn es gibt keinen Stillstand im europäischen Projekt. Man muss sich Europa immer wieder erarbeiten, scheinbar in einem Meer schwimmend, in dem das Wetter ständig wechselt. In diesem Sinne ist Geert Mak eine Art ‚Wettermann‘ für Europa und wir hoffen, dass er es noch lange bleibt.“

„Wir brauchen Menschen wie Geert Mak“

Die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bezeichnete Geert Mak in ihrer Begrüßungsrede als einen wahren Kenner Europas. Für ihn stehe Europa zwar aktuell an einer Wegscheide, trotzdem sehe er Überlebenschancen für Europa. Sie betonte: „Die Herausforderungen, vor denen wir als Europäerinnen und Europäer zurzeit stehen, sind vielfältig. Sie reichen von der Bewältigung der Klimakrise bis hin zum Einsatz für die Digitalisierung unserer Gesellschaften. Wir werden an neuen Methoden und neuen Lösungen arbeiten und die Bürgerinnen und Bürger in der Suche nach dem besten Weg in die Zukunft stärker einbinden müssen. Dazu brauchen wir Menschen wie Geert Mak. Menschen, die Europa kritisch hinterfragen, die der Gesellschaft immer wieder den Spiegel vorhalten, die mahnen, aber gleichzeitig Raum zur Reflektion lassen und die dabei niemals die Hoffnung auf eine Realisierung des europäischen Traumes aufgeben.“

„Europa-Schriftsteller schlechthin“

Michael Kayser, Vorsitzender des Vereins „Médaille Charlemagne“ erklärte, dass nach der Preisverleihung an das Erasmus Student Network (ESN) vor zwei Jahren die Médaille Charlemagne auch 2021 weiter internationale bleibe. Kayser: „Geert Mak ist der Europa-Schriftsteller schlechthin und so die richtige Wahl unserer Mitglieder in bewegten Zeiten. Wir freuen uns, ihn heute Abend hier im Aachener Rathaus begrüßen zu können.“

Laudator Martin Schulz

Martin Schulz, Mitglied des Deutschen Bundestages sowie ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, hielt bei der Verleihung der Médaille Charlemagne die Laudatio auf Geert Mak. Für die musikalische Untermalung sorgte an diesem 15. Oktober die Gruppe DaMusica. Durch den Abend führte Moderatorin Sonja Marx.

„Stolz und Bescheidenheit“

Im Gespräch mit Sonja Marx hielt Geert Mak den Zuhörern im Krönungssaal vor allem eindringlich vor Augen, dass momentan „viele Kulturschaffende in vielen Ländern“ zunehmend in Schwierigkeiten gerieten. Er sagte: „Wenn ich meine Vorgänger sehe, bin ich von doppelten Gefühlen erfüllt: Stolz und Bescheidenheit. Unsere tapferen Kollegen in vielen europäischen Ländern haben es so viel schwerer. Nicht nur weil sie unter repressiven Regimen leben müssen, sondern auch, weil einige reiche Länder – wie meines – von einer allzu kurzsichtigen Handelsideologie erfasst werden. Und das schadet der Kultur immer mehr.“ Und er appellierte: „Es gibt viel zu feiern. Aber es ist höchste Zeit, Europa, auch in dieser Hinsicht aufzuwachen.“

Die bisherigen Preisträger

Bisherige Preisträger der Médaille Charlemagne waren der Publizist Lord George Weidenfeld (GB), der Autor Cees Nooteboom (NL), der Produzent Jan Mojto (D), der Regisseur Jean-Jacques Annaud (F), der ehemalige Intendant des Westdeutschen Rundfunks Köln Fritz Pleitgen (D), die polnische Schauspielerin Krystyna Janda, die Stiftung Berliner Philharmoniker, gemeinsam die Regisseure Fatih Akin (D) und Abdellatif Kechiche (F), die Organisation „Reporter ohne Grenzen“, der Musiker André Rieu (NL), die Verlegerin Inge Schönthal-Feltrinelli (I), die russische Zeitung Novaya Gazeta, Timothy Garton Ash (GB), die European Film Academy (EFA), die OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien Dunja Mijatović, der Eurovision Song Contest, der deutsche Fernsehjournalist und ehemalige Leiter des ARD-Studios Brüssel Rolf-Dieter Krause, der britische Schriftsteller und Historiker Sir Ian Kershaw sowie 2019 das Erasmus Student Network (ESN).

Die Mitglieder des Vereins

Verliehen wird der Preis vom Verein „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“, dem folgende Institutionen angehören: Stadt Aachen, Stadt Maastricht, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, Landesanstalt für Medien NRW, Film- und Medienstiftung NRW GmbH, Arte – der Europäische Kulturkanal, BBC World News, Deutsche Welle, EOS Entertainment GmbH, Discovery Networks Deutschland, der Digitalpublisher und Zeitungsverleger Verband NRW (DZV.NRW), sowie die Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e. V. Der Verein wurde 2006 auf Initiative der Landesanstalt für Medien NRW und der Stadt Aachen ins Leben gerufen.

Angela Katzy gestaltet die Medaille

Die Medaille selbst wird von der in Köln lebenden Künstlerin Angela Katzy gestaltet. Sie hat einen Durchmesser von etwa 10 cm und ist in 925er Silber gearbeitet. Der Lapislazuli ist in 750er Gelbgold gefasst, auch die innere Strebe ist in Gelbgold gestaltet. Sie steht für den Strich, den Karl der Große einer Unterschrift gleich seinem Siegel selbst beifügte, da er selbst nicht schreiben konnte.

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Pilotlehrgang DFB-Kindertrainer Zertifikat: Letzte freie Plätze zu vergeben – Anmeldung bis Montag 18. Oktober möglich

Region/Hennef – Noch bis Montag, 18. Oktober, können sich interessierte Trainer*innen von Kinderfußballmannschaften (Bambini-, F- und E-Junioren) aus dem Fußballkreis Aachen und Umgebung für den kostenfreien Pilot-Lehrgang „DFB-Kindertrainer Zertifikat“ anmelden.

Das DFB-Kindertrainer Zertifikat umfasst insgesamt 20 Lerneinheiten und wird vom 25. Oktober bis 6. Dezember im Blended Learning-Format (Mix aus Präsenz- und Online-Phasen) durchgeführt.

Inhalte des Lehrgangs sind unter anderem die kindgerechte Gestaltung von Spielstunden bzw. Trainingseinheiten und neue Wettbewerbsformate im Kinderfußball sowie übergreifende Themen wie Aufsichtspflicht und Kinderschutz. Die Inhalte sind praxisnah aufgebaut und liefern sofortige Hilfestellungen für das Kindertraining. Die Teilnehmer*innen erhalten im Anschluss ein Zertifikat. Da es sich um einen Pilotlehrgang des DFB handelt, ist dieser Lehrgang kostenfrei.

Die Präsenztermine finden am 6. und 27. November jeweils bei der DJK Nütheim Schleckheim (Nerscheider Weg 175; 52076 Aachen) statt. Ansprechpartner ist Oliver Berrer; E-Mail: oliver.berrer@fvm.de; Mobil: 0172/5945179. Den Link zur Anmeldung finden Interessierte unter www.fvm.de.

Direktlink Anmeldung:  https://www.dfbnet.org/coach/goto/education/offers/details/0123456789ABCDEF0123456700004120/02FSD4VA3G000000VS5489B6VU20S9S9

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Team Kreissparkasse Mayen belegt beim Stadtradeln in Mayen Platz 5

Mayen/Region – Für jeden gefahrenen Kilometer spendet die KSK einen Euro für bienenfreundliche Bepflanzung. Einen Spendenscheck über 1.600 Euro durfte kürzlich Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid aus den Händen von KSK-Vorstand Karl-Josef Esch vor dem Mayener Rathaus entgegennehmen. Im Rahmen vom diesjährigen „Stadtradeln“ in Mayen“ hatten MitarbeiterInnen der Kreissparkasse Mayen (KSK) im Zeitraum vom 06.09. bis 26.09.2021 insgesamt knapp 1.600 Kilometer zusammengefahren und somit in der Gesamtwertung von elf teilnehmenden Teams den 5. Platz belegt. Der KSK-Vorstand entschloss sich spontan dazu, die gefahrenen Kilometer in Euro umzurechnen und die Summe von 1.600 Euro der Stadt Mayen für die bienenfreundliche Bepflanzung im Sinne der Nachhaltigkeit zu spenden.

KSK-Vorstand Karl Josef Esch nahm die Gelegenheit gerne wahr, den symbolischen Spendenscheck persönlich an Oberbürgermeister Dirk Meid zu übergeben und gratulierte zum erfolgreichen Verlauf beim diesjährigen Stadtradeln in Mayen, bei dem insgesamt beachtliche 31.126 Kilometer gefahren wurden, was einer CO2 Vermeidung von 5 Tonnen entspricht.

„Zweck des Stadtradelns war es, über den Zeitraum von drei Wochen bewusst möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen, auch um herauszufinden, welche Alltagsstrecken, die man normalerweise mit dem Auto zurücklegt auch mit dem Rad absolviert werden können. Sinn und Zweck der Kampagne ist aber auch die Förderung der eigenen Gesundheit und vor allem mehr Klimaschutz im Verkehrssektor durch Radverkehr“, betonte Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid.