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SB-Filiale am HIT-Markt in Mayen wieder geöffnet

Mayen/Region – Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Nachdem in den Sommermonaten versucht wurde, den Geldautomaten der SB-Filiale am HIT-Markt in Mayen zu sprengen, steht die SB-Filiale der Kreissparkasse Mayen nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Aufgrund der starken Beschädigungen an den Räumlichkeiten hat die Renovierung bis jetzt angedauert, wie KSK Bauleiter Elmar Kanne bei der Inbetriebnahme erklärt.

„Wir danken den Handwerkern aus der Region und unseren Kollegen rund um unseren Bauleiter Elmar Kanne für die hervorragende Arbeit. Alle Schäden wurden beseitigt und die SB-Filiale konnte wieder mit modernster Sicherheitstechnik hergerichtet werden. Außerdem danken wir unseren Kunden für ihr Verständnis, dass wir für die Zeit der Renovierung schließen mussten“, erklärt KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch im Beisein von KSK-Bauleiter Elmar Kanne und André Hilger, stv. Filialleiter des BeratungsCenters Mayen St.-Veit-Str., das die SB-Filiale am HIT-Markt betreut.

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Ehrungs-Marathon beim Löschzug Kall

Kall – Ein volles Abend-Programm zu bewältigen hatten Bürgermeister Hermann-Josef Esser, Harald Heinen als Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Kall und der Kaller Löschzugführer Daniel Rütz, als die Mitglieder des Löschzuges nach langer Corona-Pause im Hans Kaiser Saal in Keldenich ihren Kameradschaftsabend feierten. Massenweise Lehrgangszeugnisse und Beförderungsurkunden gab es zu vergeben, mehrere treue Wehrmänner wurden für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Ehe aber all diese Ereignisse im Saal der Gaststätte „Bei Kathi“  über die Bühne gingen, segnete Pfarrer Hajo Hellwig zuvor auf dem Vorplatz der Gaststätte im Schatten der Keldenicher Kirche noch ein neues Mannschafts-Transportfahrzeug (MTF) der Kaller Wehr ein. Der Ford-Kleinbus ersetzt nun das alte, in die Jahre gekommene Fahrzeug und wird  für den Transport der Wehrmitglieder sowie der Jugendfeuerwehr oder auch für logistische Zwecke eingesetzt.

Bevor der offizielle Teil des Abends begann, lud die Löschzugküche die Gäste zu einem opulenten Buffet ein. Denn seit der Flutkatastrophe hat die Kaller Wehr mit dem neuen Mitglied Tom Bork einen gelernten Koch in ihren Reihen. Bork, der auch mit seinem Freund Bernd Züll das Veedels-Video der Gemeindefeuerwehr geschaffen hat, gab zum Einstand mit dem Buffet eine wahrhaft schmackhafte Visitenkarte bei den Festgästen ab.

Weil das eigene Gerätehaus in der Flutnacht zum 15. Juli dieses Jahres von den Wassermassen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden war, musste die Wehr in den Hans Kaiser Saal nach Keldenich ausweichen, der die für den Kameradschaftsabend erforderliche Größe hat. Deshalb freute sich Löschzugführer Daniel Rütz, nach fast zweijähriger Corona-Pandemie, endlich mit seiner Mannschaft wieder feiern zu können.

Die vergangenen zwei Jahre seien für die Wehr nicht einfach gewesen. Ganz besonders herausfordernd sei die Flutnacht gewesen, in der die Mannschaft bewiesen habe, was sie leisten könne. Rütz: „Ich bin sehr glücklich darüber, Teil einer solch tollen Truppe zu sein“. Niemand habe mit einem solchen Ausmaß des Hochwassers gerechnet. „Deshalb bin ich sehr stolz auf Eure erbrachte Leistung“, rief der Löschzugführer seinen Einsatzkräften zu: „Ein simples Dankeschön reicht da fast schon gar nicht mehr aus“.

Mit dem Kameradschaftsabend könnten sich die Mitglieder des Löschzuges, der in letzter Zeit viel Zuwachs bekommen habe, zu Recht feiern und die schweren Tage hinter sich lassen. Rütz: „Wir zelebrieren heute unsere Erfolge, die große Leistung und vor allem unseren starken Zusammenhalt“.

Auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser dankte dem Löschzug für den fast wochenlangen Einsatz nach der Flut. Es sei noch immer unfassbar, was Mitte Juli geschehen sei. „Das große Leid, die Toten und die schlimmen Zerstörungen werden uns noch Jahre beschäftigten“, so der Bürgermeister. Gottlob habe es in den Reihen der Feuerwehr, wie in  anderen Regionen leider geschehen, keine Toten gegeben. Man solle keine Krise ungenutzt lassen und deshalb werde die Gemeinde die Krise auch nutzen, für das zerstörte Gerätehaus einen Ersatz zu schaffen. Man werde es jedoch noch eine Zeitlang provisorisch nutzen müssen. Dafür werde die Gemeinde auch das nötige Geld in die Hand nehmen um, so Esser, „die nächsten zwei, ich hoffe höchstens drei Jahre, noch das alte Gerätehaus in Schuss zu halten, damit es einsatzbereit ist. Und dann werden wir neu bauen“.

Es gebe auch einen der wenigen nützlichen Aspekten der Flut. Es wäre nicht auszudenken, wenn man, wie geplant im Bereich des alten Milzgeländes ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut hätte. Dann wäre das jetzt zerstört. Esser: „Man mag sich das gar nicht ausmalen, wie groß dann unsere Probleme wären“, so der Bürgermeister.

Die Gemeinde werde jetzt den Neubau des Feuerwehrgerätehauses bei der Wiederaufbauhilfe anmelden. Dabei müsse man argumentieren, dass es kein Wiederaufbau, sondern ein Neubau sei, der natürlich mehr Geld koste. Das neue Domizil soll kein Null-Acht-Fuffzehn-Feuerwehrgerätehaus sondern ein modernes Haus werden, Es sei angedacht, ein Klimaschutz-Gerätehaus zu bauen, das möglichst klimaneutral wird oder das zumindest CO2-arm betrieben werden kann. Das Grundstück sei ausgeguckt und die Gemeinde arbeite mit Hochdruck daran. Esser bat dennoch um Geduld: „Wir leben in Deutschland, alles muss seine Ordnung haben. Baurecht, Flucht- und Rettungswege und auch der Brandschutz im Gerätehaus müssen ordentlich durchgeplant sein“. Er sei zuversichtlich das, auch mit Hilfe der Feuerwehr, zu schaffen.

Esser berichtete, dass die Firma Aral der Gemeinde 100 Tankgutscheine je 50 Euro zur Verfügung gestellt habe. Diese würden als Dank für die Einsatzbereitschaft bei der Flutkatastrophe an die Feuerwehrmitglieder teilt.

Auch bei der Ehrung von langjährigen Mitgliedern des Löschzuges und den Beförderungen (siehe Kasten) durch den Leiter der Feuerwehr, Harald Heinen, wurden die Folgen der Flutschäden im Gerätehaus deutlich. Durch die Vernichtung der Kleiderkammer seien auch die bei Beförderungen zu vergebenden Schulterklappen und Funktionsabzeichen weggeschwemmt und vermutlich inzwischen im Urftsee gelandet, so Heinen. Ersatzbeschaffungen  seien auf dem Weg, so dass alle Beförderten in den nächsten 14 Jahren mit den richtigen ihnen zustehenden Dienstgradzeichen ausgestattet würden.

Jubilare, Ehrungen und Beförderungen

Zahlreiche Lehrganszeugnisse und Bescheinigungen über Seminarteilnahmen überreichte Wehrleiter Harald Heinen an junge Mitglieder des Löschzuges Kall. Groß war auch die Anzahl der Beförderungen, die Heinen aussprach.

Zum Hauptbrandmeister befördert wurde Hubertus Friedrichs, Brandmeister dürfen sich zukünftig Michael Knie und Andreas Höger nennen. Zu Unterbrandmeistern wurden Mike Herr, Andreas Lang und Lukas Keutgen ernannt. Zu Hauptfeuerwehrmännern befördert wurden Lucas Löffler und Christian Poensgen. Nach Absolvierung eines Grundlehrganges wurden Nico Darowski, Niklas Paffendorf und Rico Spilles vom Anwärter zum Feuerwehrmann befördert.

Im Namen des Verbandes der Feuerwehr NRW zeichnete Harald Heinen die Wehrmitglieder Frank Dreßen, Hubertus Friedrichs und Alois Poth für deren 40-jährige Feuerwehr-Treue aus. Auch diese Urkunden und Goldnadeln müssen nachgereicht werden, weil diese, so Harald Heinen, „vermutlich auch im Urftsee liegen“. (Reiner Züll)

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Stadt Mayen erhält zwei neue Bereichs-Leiterinnen

Mayen – Neue personelle Entwicklungen im Rathaus Mayen. Jasmin Alter und Alina Wilbert-Rosenbaum übernehmen Bereichsleitung im Fachbereich 1. Von nun an stehen neue Gesichter hinter den Bereichsleiterpositionen im Fachbereich 1 der Stadtverwaltung Mayen.

Die Dipl. Verwaltungsbetriebswirtin Jasmin Alter übernimmt die Bereichsleitung der Bereiche Stadtmarketing und Wirtschaft sowie Burgfestspiele, Märkte und Kultur. Nach der dualen Ausbildung von 2004 bis 2007 als Stadtinspektorenanwärterin bei der Stadtverwaltung Mayen,  war Jasmin Alter zunächst als Sachbearbeiterin im Sitzungsdienst und daraufhin rund 10 Jahre in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit 2018 hatte, die nunmehr neue Bereichsleiterin Jasmin Alter, die Sachgebietsleitung Stadtmarketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus inne.

Auch Alina Wilbert-Rosenbaum hat als Museumsdirektorin von nun an eine Bereichsleiterfunktion für den Bereich Weltkulturerbe Mühlsteinrevier RheinEifel, Projektgruppe Genovevaburg und Museen inne. Nach ihrem Studienabschluss Magistra Artium der Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik und Historischen Hilfswissenschaften an der Universität zu Köln war Wilbert-Rosenbaum bis September 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und Leitung der Geschäftsstelle des UNESCO-Welterbeprojekts Mühlsteinrevier RheinEifel. Seit dem 1. Oktober 2019 ist die neue Bereichsleiterin bereits Museumsdirektorin des Eifelmuseum mit den Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und den Erlebniswelten Grubenfeld.

„Ich wünsche beiden Bereichsleiterinnen ein glückliches Händchen für die neuen Aufgaben und danke ihnen ganz herzlich für die erbrachten Leistungen in der Vergangenheit“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Den Wünschen des Oberbürgermeisters schloss sich Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann an.

 

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Die Stadt Aachen startet Fonds zur Belebung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks

Aachen – Der Fonds zur Belebung der Innenstadt hilft bei der Abfederung pandemiebedingter Auswirkungen auf die Aachener Innenstadt sowie die Stadtteile und unterstützt bei deren nachhaltiger Belebung und Attraktivitätssteigerung.

Lokale Verbände, Werbe-, Straßen- und Interessengemeinschaften sowie sonstige Zusammenschlüsse von mindestens zwei Unternehmen aus Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk können einmalig bis zu 10.000 Euro Unterstützung erhalten, die Antragsphase ist gestartet und läuft zunächst bis zum 30. November 2021.

In der Vorbereitung befindet sich zudem eine Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie durch städtisch subventionierte Gutscheine. Insgesamt stehen für die beiden Maßnahmen 400.000 Euro zur Verfügung.

Die Zukunftsfähigkeit des Aachener Einzelhandels und der lokalen Gastronomie unterstützen, eine Umsetzung notwendiger Maßnahmen nach den Corona-bedingten Einschränkungen ermöglichen, Kooperationen fördern, Digitalisierungsprozesse ankurbeln und gemeinsam voneinander lernen: All das sind Ziele des Fonds zur Belebung der Aachener Innenstadt und den Stadtteilen. Mit Hilfe des Fonds sollen Anreize für Gestaltungs-, Marketing- und Hygienemaßnahmen, Veranstaltungen sowie für Schulungen und Maßnahmen in puncto Digitalisierung geschaffen werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ist positiv gestimmt: „Der Einzelhandel und die Gastronomie haben einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität der Aachener Innenstadt. Allerdings haben auch genau diese Branchen im letzten Jahr viel durchgemacht. Der Fonds bietet zahlreiche Umsetzungschancen, um möglicherweise aufgeschobene Ideen umzusetzen und damit die Innenstadt und die Stadtteile neu zu beleben.“

„Ich freue mich, dass wir mit dem Fonds die Möglichkeit haben, unsere lokalen Unternehmen, auch mit Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, zu stärken“, ergänzt Dieter M. Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa.

Antragsstellung ab sofort möglich

Ab sofort haben Aachener Interessen-, Werbe- und Straßengemeinschaften sowie Vereine und Verbände die Möglichkeit, ihre Anträge bis zum zunächst 30. November 2021 in Form eines digitalen Formulars einzureichen. Auch lokale Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Handwerk können im Zusammenschluss mit mindestens einem anderen Unternehmen aus diesen Branchen, einen Antrag stellen. Für die Umsetzung der jeweiligen Vorhaben sind sechs Monate, beginnend ab Anfang Dezember, vorgesehen.

Die zuvor genannten Unternehmenszusammenschlüsse können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, die für (Beratungs-)Dienstleistungen und Sachausgaben eingesetzt werden können.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind zu finden unter www.aachen.de/wirtschaft.

In der Vorbereitung befindet sich zudem ein Gutscheinsystem, das ebenfalls den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen soll.

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Trierer Basilika ganz für sich

Mechernich-Kommern/Trier – Kommerner pilgerten rund 115 Kilometer bis zum Ziel – Bei sämtlichen Wallfahrten war Walter Schäfer mit von der Partie – Ehrung auch für Kerstin Röder, Dr. Annette Beyenburg-Weidenfeld, Michaele Schmitz und Hannelore Klein.

Von Beginn an bis heute hat Walter Schäfer keine der 35 Wallfahrten verpasst. Foto: Frank Weiermann/pp/Agentur ProfiPress

Die Wallfahrt, die Pilgerschaft, war und ist zutiefst Symbol für das Unterwegssein des Christen. „Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern“, heißt es schon im Psalm 122,1. „Wallen“ bedeutet dabei in eine bestimmte Richtung ziehen, fahren, unterwegs sein, um neue Erfahrungen zu machen, in der Anstrengung des Weges, der Stille, des Gebetes, des Gespräches mit anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind zu einem Gnadenort.

Hannelore Klein ist seit 15 Jahren dabei. Mit ihren 76 Jahren war sie 2021 die älteste Teilnehmerin, die von Kommern bis nach Trier rund 115 Kilometer per pedes auf sich nahm. Foto: Frank Weiermann/pp/Agentur ProfiPress

Auf den Weg zur Basilika nach Trier hatte sich jüngst auch wieder eine Kommerner Gruppe mit 21 Pilgern gemacht. „Es war das 35. Mal, seit 1987 ununterbrochen“, berichtet Frank Weiermann. Die Gruppe zog los von Kommern aus über Ripsdorf, Kopp und Burg Ramstein. Die Kommerner-Trier-Wallfahrt ist beliebt. Bei sämtlichen 35 Wallfahrten war Walter Schäfer aus Kommern mit dabei – und ist damit Rekordhalter.

Erntedank unterwegs

„Beim Start an der Kirche St. Severinus in Kommern gab uns Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs den Pilgersegen für unseren Weg. In Ripsdorf feierten wir abends eine Erntedankmesse mit dem in Floisdorf geborenen Pfarrer Andreas Züll“, so Frank Weiermann weiter. In Neuheilenbach wurde dann eine heilige Messe erneut mit Hans Fuhs gefeiert. In Trier zog die Pilgergruppe unter dem gewohnten Orgelspiel in die Basilika ein. Doch etwas war anders. „Da wir an diesem Tag die einzige Pilgergruppe waren, hatten wir die große Basilika ganz für uns alleine“, berichtet Frank Weiermann von dem besonderen Moment.

Neben Walter Schäfer konnten weitere Pilgerfreunde geehrt werden: Fünfmal waren Kerstin Röder und Dr. Annette Beyenburg-Weidenfeld (beide aus Kommern) dabei, zehnmal Michaele Schmitz aus Gehn. 15 Jahre ist Hannelore Klein aus Euskirchen mit von der Partie. Sie ist mit 76 Jahren gleichzeitig die älteste Pilgerin bei der diesjährigen Wallfahrt.

 

 

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Vernissage Flut und Menschen „Franz Kruse“ in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Kunst im Rathaus. Am Donnerstag, den 07. Oktober 2021 eröffnete Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian die Vernissage „Flut und Mensch“ des Künstlers Franz Kruse. Unter dem Titel „Kunst im Rathaus“ finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen im Rats- und Bürgersaal  sowie im historischen Sitzungsaal der Stadtverwaltung Bad Münstereifel statt. Am vergangenen Donnerstag wurde bereits die fünfte Ausstellung dieser Reihe der Öffentlichkeit vorgestellt. Gewonnen werden konnte für diese Ausstellung Künstler Franz Kruse.

Der gebürtige Gelsenkirchener und Wahlmechernicher verarbeitet in dieser Ausstellung die tiefen Eindrücke, die die Flutkatastrophe bei ihm hinterlassen hat. Er beschäftigte sich mit der Frage, was die Flut mit der Kunst und was die Kunst mit der Flut gemacht habe. Besonderes geprägt hat ihn die Welle der Solidarität, die nach diesem verheerenden Ereignis durch Deutschland rollte.  Diese bewegenden Erfahrungen des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft lassen ihn ein optimistisches Zukunftsbild zeichnen. So kreisen seine gezeigten Werke um die Themen „Hilfsbereitschaft und Lebensfreude“ sowie „Natur und Mensch“. Wie wichtig die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem gravierenden Einschnitt in das Leben ist, thematisierte auch Bürgermeisterin Preiser-Marian in ihrer Eröffnungsrede. „Dankbar sind wir auch für alles, was uns in unserer Notlage Trost, Halt und Orientierung geben kann. Etwas besonders Kostbares ist uns dabei die Kunst.“, führte sie aus.

Franz Kurses Bilder sollen Mut machen und Lebensfreude sowie Optimismus schenken.

Eine Besichtigung der Ausstellung ist nach telefonischer Anmeldung bei Frau Stein Tel. 02253/505-131, während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bis zum 31.12.2021 möglich.

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Mayener Künstlerin „Maria Ferreira Krämer“ für den international renommierten Kunstpreis „Palm Art Award“ nominiert

Mayen – Vernissage der Kunstausstellung ‚Nach vorne schauen‘ in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus. ‚Nach vorne schauen ‘ – so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung der Mayener Künstlerin Maria Ferreira Krämer, die am 10. Oktober in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus eröffnet wurde. Die für den international renommierten Kunstpreis „Palm Art Award“ nominierte Künstlerin – die Preisträger werden Ende Dezember verkündet – präsentierte ganz neue, den Kunstinteressierten noch unbekannte Werke.

Die Künstlerin führte alle interessierten Gäste durch ihre Ausstellung, erläuterte die Ausstellungskonzeptionen zu den  in der Corona-Zeit entstandenen Werken und Techniken sowie ihre Gedanken und Interpretationen zu verschiedenen Einzelbildern.

„Ich war von der Bildervielfalt, die ich mir unter dem Ausstellungstitel „Nach vorne schauen“ so nicht vorgestellt hatte, sehr beeindruckt“, so Oberbürgermeister Dirk Meid, der die Vernissage besuchte.

Bis zum 31. Oktober, jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr, können Sie die Kunstausstellung „Nach vorne schauen“ noch erleben. Der Eintritt ist frei.

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Landwirtschaft und Verbraucher – Getreidepreise haben keine Auswirkungen auf die Brötchenpreise

Region/Koblenz – Die Getreidepreise sind in den vergangenen Monaten um 25 Prozent gestiegen. Die Boulevardpresse malt wieder ein Schreckensszenario an die Wand: Ist mit einem Brötchenpreis von einem Euro zu rechnen? Möglicherweise, denn die Preise für Brötchen steigen von Jahr zu Jahr – vollkommen unabhängig davon wie hoch der Erzeugerpreis für Getreide ist.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau klärt die Situation auf: Für ein Brötchen braucht man 35 Gramm Mehl. Umgerechnet auf den Getreidepreis beträgt bei den gestiegenen Preisen der Getreideanteil an einem Brötchen gerade einmal 1,2 Cent – vor wenigen Wochen waren es noch 0,9 Cent. Die Kosten sind folglich für ein Brötchen um 0,3 Cent gestiegen.

Bei insgesamt niedrigen Preisen für Getreide können steigende Getreidepreise niemals höhere Brötchenpreise begründen. Vielmehr sind für steigende Brötchenpreise andere Kosten, wie zum Beispiel Löhne oder Energie, maßgebend. Der Getreidepreis spielt für die Festlegung des Brötchenpreises durch die Bäcker keine Rolle.

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Zahl der Freiwilligen Feuerwehrleute in Nordrhein-Westfalen steigt auf über 90.000

Region/Düsseldorf – NRW Minister Reul: Die Männer und Frauen der Feuerwehren beweisen immer wieder, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind – dafür können wir uns gar nicht genug bedanken. Die Zahl der ehrenamtlich aktiven freiwilligen Feuerwehrleute in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2020 die Marke von 90.000 überschritten. Dies geht aus dem Gefahrenabwehrbericht für das Jahr 2020 hervor.

Mit einem Anstieg von rund 1,7 Prozent im Vergleich zu 2019 verzeichnet das nordrhein-westfälische Innenministerium landesweit nun 90.325 freiwillige Feuerwehrleute (2019: 88.839). Darunter befinden sich 6.484 Frauen, deren Anteil sich im vergangenen Jahr um etwa 3,3 Prozent erhöht hat (2019: 6.275). „Die Corona-Pandemie hat uns – vor allem im vergangenen Jahr – vor große Herausforderungen gestellt. Obwohl viele Veranstaltungen, auf denen sich die Feuerwehren sonst der Öffentlichkeit präsentieren und für Mitglieder werben können, ausgefallen sind, haben wir rund 1.500 Freiwillige zusätzlich gewonnen. Das ist großartig und zeigt, dass das Ehrenamt lebt. Und es zeigt, dass es sich auszahlt, Ehrenamt zu fördern und auch mit Kampagnen immer wieder sichtbar in die Öffentlichkeit zu rücken“, sagte Minister Herbert Reul.

Der jährliche Gefahrenabwehrbericht fasst die wichtigsten Zahlen zu Personalstärke, Material und Einsätzen der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen zusammen.

Die Berufsfeuerwehren konnten mit 9.982 Feuerwehrleuten die Personalstärke des Vorjahres etwa beibehalten (2019: 10.147). Die öffentlichen Feuerwehren (Freiwillige und Berufsfeuerwehr) waren im Jahr 2020 demnach mehr als 100.000 Feuerwehrmänner und -frauen stark und mussten mit diesen insgesamt zu 1.861.709 (2019: 1.892.092) Einsätzen ausrücken. Den größten Anteil davon bilden die Rettungsdiensteinsätze, zu denen die Feuerwehren 1.462.908 Mal gerufen wurden (2019: 1.488.201). Hinzu kommen etwa 135.923 technische Hilfeleistungen (2019: 141.882) sowie 53.145 Brandeinsätze (2019: 52.533).

„Die letzten eineinhalb Jahre haben uns noch einmal klar vor Augen geführt, dass unser Land ohne Ehrenamtliche so nicht denkbar wäre. Die Männer und Frauen der Feuerwehren beweisen immer wieder, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind und dafür können wir uns gar nicht genug bedanken“, so Reul.

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Kitas aus Gillenfeld und Plaidt kämpfen um den Titel „Kita des Jahres 2022“

Trier/Gillenfeld/Plaidt – Katholische Einrichtungen für Kita-Preis nominiert. Die Katholische FamilienKiTa Emmaus in Gillenfeld und die Kita St. Willibrord in Plaidt sind für den Deutschen KiTa–Preis 2022 nominiert. Sie befinden sich in Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbHs Trier und Koblenz. In der Kategorie „Kita des Jahres“ müssen sich die beiden Einrichtungen in einem nächsten Schritt gegen 23 Mitbewerber durchsetzen. Den Erstplatzierten erwartet ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Bereits zum fünften Mal vergeben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung zusammen mit weiteren Partnern den Deutschen Kita-Preis. In diesem Jahr haben sich bundesweit rund 1.200 Einrichtungen und Bündnisse um die Auszeichnung beworben. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung sowie Fachleute der Internationalen Akademie Berlin (INA) haben aus den eingegangen Bewerbungen 25 Nominierte ausgewählt, die nun aufgefordert sind, in den kommenden Wochen weitere Unterlagen einzureichen. Die Preisverleihung findet in Berlin findet im Frühsommer 2022 statt.

Die katholische Kita St. Willibrord in Plaidt bietet Platz für 135 Kinder, die von 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut werden. Neben Kooperationen mit anderen Einrichtungen, wie dem benachbarten Seniorenheim, zeichnet sich die Kita durch ihre kindzentrierte Haltung aus. Beim sogenannten Freispiel sollen die Kinder ihren Alltag selbst gestalten.

Das 17-köpfige Team der KiTa Emmaus in Gillenfeld betreut derzeit 97 Kinder. Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit vor Ort steht das experimentelle Lernen durch alltägliche Erfahrungen. Ebenso bildet die altershomogene und altersheterogene Projektarbeit einen Schwerpunkt. Als katholische Einrichtung legt die Kita zudem großen Wert auf religiöse und interreligiöse Bildung.

Erst zu Beginn des Jahres hat es die Trierer Kita Maria Königin ins Finale um die Auszeichnung „Kita des Jahres 2021“ geschafft und bei der Preisverleihung im Juni schließlich den ELTERN-Sonderpreis gewinnen können. Mit knapp 37.000 Stimmen hat die Kita das Online-Voting für sich entschieden. Neben einer Trophäe hat sich die Einrichtung aus Pallien über neue Kinderbücher und ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen können.

Mit den Kitas aus Gillenfeld und Plaidt haben es erneut katholische Einrichtungen in die engere Auswahl für den Deutschen Kita-Preis geschafft. Ob sie die Juroren von ihrer pädagogischen Arbeit und den Rahmenbedingungen vor Ort überzeugen können und schließlich ins Finale einziehen dürfen, entscheidet sich in den kommenden Wochen.