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Ministerpräsident Armin Laschet hat sein Amt niedergelegt

Region/Düsseldorf – Der Ministerpräsident hat am Montagmorgen gegenüber dem Präsidenten des Landtags seinen Rücktritt erklärt / Ministerinnen und Minister erhielten ihre Amtsbeendigungsurkunden. Die Staatskanzlei NRW teilt mit: Ministerpräsident Armin Laschet hat am Montagmorgen sein Amt niedergelegt. Der 11. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen erklärte gegenüber dem Präsidenten des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, seinen Rücktritt. Armin Laschet bleibt zunächst noch geschäftsführender Ministerpräsident. Mit der Rücktrittserklärung des Ministerpräsidenten endete auch das Amt aller übrigen Mitglieder der Landesregierung. Sie erhielten am Montagmorgen vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten ihre Amtsbeendigungsurkunden. Gemäß der Landesverfassung bleiben die Ministerinnen und Minister der Landesregierung bis zur Amtsübernahme des Nachfolgers geschäftsführend im Amt.

In der Staatskanzlei verabschiedete sich der geschäftsführende Ministerpräsident Armin Laschet von seinen Ministerinnen und Ministern und blickte auf die Regierungsarbeit der über vier vergangenen Jahre zurück. Laschet: „Mir war wichtig, ein Ministerpräsident für alle zu sein, die bei uns in Nordrhein-Westfalen leben, und die Vielfalt und Unterschiedlichkeit unseres Landes zu stärken. Dieser Gedanke hat schon die Berufung der Kabinettmitglieder geprägt. Ich danke meinem Kabinett von Herzen für die sehr gute und vertrauensvolle Arbeit, bei der wir zum Wohle unseres Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger große Erfolge verbuchen konnten. Dazu zählen beispielsweise Rekordinvestitionen in frühkindliche Bildung und der Ausbau der Kinderbetreuung für beste Bildungschancen sowie die Sanierung und der Ausbau unserer Infrastruktur. Wir haben das ambitionierteste Klimaschutz- und das erste Klimaanpassungsgesetz auf den Weg gebracht und die Polizei personell und technisch gestärkt und mit unserer Null-Toleranz-Strategie den Kriminellen erfolgreich den Kampf angesagt. Und wir haben mit acht Entfesselungspakten Bürokratie abgebaut, Verfahren vereinfacht und die wirtschaftliche Entwicklung verbessert.“

Laschet weiter: „Für mich ist es eine große Ehre gewesen, in den vergangenen vier Jahren als Ministerpräsident die Zukunft unseres Landes zu gestalten und Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Nordrhein-Westfalen hat sein europäisches und internationales Profil geschärft. Dafür, diesen Weg weiterzugehen, wünsche ich der Landesregierung größtmöglichen Erfolg.“

Die Amtsniederlegung des Ministerpräsidenten erfolgte im Vorfeld der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages am Dienstag (26. Oktober 2021), dem Armin Laschet als neugewähltes Mitglied angehört. Laut Landesverfassung kann ein Mitglied der Landesregierung nicht gleichzeitig Mitglied des Bundestages sein. Mit dem Zusammentritt des Bundestages endet daher auch die geschäftsführende Weiterführung des Amtes durch Armin Laschet. Die Wahrnehmung der Amtsgeschäfte erfolgt sodann bis zum Amtsantritt eines Nachfolgers durch den Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und Stellvertreter des Ministerpräsidenten, Dr. Joachim Stamp.

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Am 29. Oktober ist Weltspartag – Kreissparkasse Mayen lädt Groß und Klein ein

Mayen/Region – Seit 97 Jahren findet er einmal jährlich Ende Oktober statt: der Weltspartag. Die Idee für diesen Tag geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress (First International Thrift Congress) im Oktober 1924 in Mailand zurück, an dem sich 27 Länder weltweit beteiligten. Kerngedanke des Weltspartages war und ist die Förderung des Spargedankens und somit der Vermögensaufbau für die Zukunft – heute so aktuell wie damals.

Daher lädt die Kreissparkasse Mayen auch in diesem Jahr wieder große und kleine Kunden herzlich zum Weltspartag am 29. Oktober in ihre Filialen ein. Getreu dem Motto „Die Zeit vergeht, das Gute besteht“ feiert die Kreissparkasse Mayen diesen Tag und informiert ihre Kunden über die individuellen Möglichkeiten zur Geldanlage sowie zur Altersvorsorge.

Doch was hat es eigentlich mit der Geschichte des Sparschweins auf sich? Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt das Sparschwein. Erste aus Ton geformte Sparschweinchen tauchten schon im Mittelalter auf. Aber warum Schweine? Sie stehen für Glück und Wohlstand! Nur jemand, der vermögend war konnte sich eigenes Vieh leisten und hatte immer etwas zu Essen. Ab Mitte des 19 Jahrhunderts gab es dann das Sparbuch, auf das die Menschen ihr Erspartes einzahlen konnten. Heute wird die Anlage in Wertpapiere geschätzt, denn der anhaltend niedrige Leitzins der EZB zwingt die Sparer, ihre Anlagestrategien zu überdenken und den Gedanken des Vermögensaufbaus in den Vordergrund zu stellen. Auch der Kauf oder Bau von Immobilien ist hier für viele in dem Zusammenhang attraktiv.

Aber auch für die „kleinen“ Kunden lohnt sich der Besuch der Geschäftsstellen. Sie können ihr Sparschwein abgeben und sich über tolle Präsente freuen. Hierbei ist das erklärte Ziel der KSK Mayen, junge Menschen, z.B. mit einem Taschengeld-Konto, beim Erlernen des richtigen Umgangs mit Geld zu unterstützen.

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Großer Erfolg mit Wein & Brot

Kall/Rinnen – Das Weinfest des SV-Rinnen zugunsten der Flutopfer-Unterstützung der Hilfsgruppe Eifel lockte viele Besucher an – Der Brotsommelier Patrick Zimmer und der Wein-Experte Marc Baum faszinierten die Gäste mit ihren Präsentationen – „Grissini“ und „Eifelfrizz“ harmonieren.

Der SV Rinnen veranstaltete zugunsten der Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel ein großes Weinfest mit Versteigerung von Trikots. Die Sportler hatten den Bereich um das Sportlerheim in ein kleins Weindorf verwandelt. Foto: Reiner Züll

Einen echten Volltreffer landete der SV Rinnen mit seinem  „Weinfest am Kallbachtal“ zugunsten der Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel. Auf dem Gelände des Sportplatzes herrschte stundenlang Hochbetrieb. Die Organisatoren hatten einige interessante Unterhaltungsangebote parat, die von den zahlreichen Besuchern gern angenommen wurden.

SV-Vorsitzender Timo Hermanns (rechts) ist begeistert.Während Patrick Zimmer (links) die knackigen Grissini präsentiert, erklärt Marc Baum die Vorzüge des spritzigen „Eifelfrizz“. Foto: Reiner Züll

Es war die erste Veranstaltung des Sportvereins in dieser Art. Und so blickten SV-Vorsitzender Timo Hermanns und dessen Mitstreiter am Sonntag auch zufrieden auf das Fest zurück. „Wir waren zwar optimistisch, dass die Idee eins Weinfestes bei den Eifeler Weinfreunden gut ankommt, von der enormen Resonanz waren wir aber dennoch überwältigt“, so SV-Chef Hermanns. Mehrmals am Abend habe man Nachschub ordern müssen.

Die Feststellung, dass sich alle Akteure der Veranstaltung mächtig ins Zeug gelegt hatten, um den Besuchern eine kulinarische Reise zu bieten, konnten die Gäste nur bestätigen. Zum Motto „Wein & Brot“ hatte der SV Rinnen mit dem Weinexperten Marc Baum aus Kall und dem Brotsommelier Patrick Zimmer zwei engagierte Jungunternehmer und Kenner für Genuss und Geschmack am Start. Zu ihnen gesellte sich der Sötenicher Caterer Ludwig Werle, der herzhafte Gerichte zu Wein und Brot zauberte.

Der Verein hatte den Bereich um das Sportlerheim in ein kleines Weindorf verwandelt und auch die Bühne herbstlich dekoriert. Schon direkt zum Beginn des Festes um 16 Uhr strömten die Gäste ins SV-Weindorf. Und auch der Wettergott spielte mit, so dass auch am Abend der Strom der Besucher nicht abriss.

Langeweile kam nicht auf, denn Brotsommelier Patrick Zimmer und der Bachelor in Internationalen Weinwirtschaft, Marc Baum, zogen die Besucher im Verlauf der Veranstaltung mit vier gemeinsamen Präsentationen von Wein und Brot in ihren Bann. Während Marc Baum am Anfang des Programms mit dem spritzigen  „Eifelfrizz“ eine eigene Wein-Kreation vorstellte, präsentierte Patrick Zimmer die dazu passenden Grissini, knackige Appetitanreger aus dem italienischen Piermont, die der Sommelier mit original italienischem Hartweizengrieß veredelt.

Im Verlauf des Abends folgten weitere Präsentation von zwei trockenen Weinen und den dazu passenden französischen Bachwaren Baguette und Landbrot „Ella“ mit einer 24- bzw. 48-stündigen Teigführung. Zu Marc Baums Weinen mit Restsüße stellte  Patrick Zimmer mit der „Pinza“ eine traditionelle österreichische Köstlichkeit mit Zitronen- und Vanillearoma vor. In der vierten Runde erklärten die beiden Experten wie das derb aromatische Roggenmischbrot „Doppelback“ zu zwei Weinen mit Röstaromen zusammenpasst.

Insgesamt hatte Patrick Zimmer neun verschiedene veredelte Brotsorten mit zum Weinfest mitgebracht, die er im Verlauf des Abends mit seinem Gesellen Dennis Knoblich vorstellte und die Besucher zum Wein probieren ließ. Am Weinstand von Marc Baum hatten die Gäste die Auswahl zwischen 20 Weinen aus neun Anbaugebieten. Auch ein alkoholfreier Wein aus Baden war dabei.

Am frühen Abend eroberte Entertainer Uwe Reetz die Bühne und lieferte eine professionelle Musik-Show ab. Er lud das Publikum zum Mitsingkonzert ein. Zwischen den einzelnen Darbietungen auf der Bühne versteigerten SV-Vorsitzender Timo Hermanns und der sportliche Leiter Tobias Noé unter dem Motto „100 Prozent Spende an die Hilfsgruppe“ mehrere signierte Trikots von Bundesligavereinen, Sondereditionen und Fanpakte. Auch die Kölner Haie hatten ein Trikot gestiftet.

Krönender Abschluss war am Abend eine Promi-Show, bei der  „einheimische Größen“ in die Rolle prominenter Zeitgenossen aus aller Welt schlüpften. Zuvor hatte sich Hilfsgruppen-Mitglied Paul Schneider bei den Sportlern aus Rinnen für diese tolle Veranstaltung bedankt. Die Hilfsgruppe habe viele Flutopfer unterstützt und werde auch mit dem Erlös des Festes Familien mit Kindern unterstützen, die durch die Flut schweren Schaden erlitten hätten.

„Wir zählen derzeit noch die Einnahmen“, berichtete am Montag SV-Vorsitzender Timo Hermanns mit der Ankündigung: „Es kommt ganz sicher eine stattliche Summe für die Hilfsgruppe zusammen“. (Reiner Züll)

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Spaß im Schwimmbecken

Mechernich-Firmenich – Seit rund drei Monaten ist die Eifel-Therme Zikkurat wieder geöffnet und nähert sich mit ihren Kursangeboten wieder der Zeit vor der Corona-Pandemie. „Ab November bieten wir an vier Tagen pro Woche Kurse an“, so Betriebsleiter Christian Klein. Vor allem Anfänger-Schwimmkurse stehen auf dem Programm, aber auch Wassergymnastik am Vormittag und Aqua-Power-Fit als Workout am Abend. Und auch die Saunaevents sollen zum Winter endlich wieder stattfinden.

Am wichtigsten sei es aktuell, Schwimmkurse für Anfänger anzubieten, damit möglichst viele Kinder nach Corona-Zwangspause endlich richtig schwimmen lernen und das Seepferdchen machen können. „Eineinhalb Jahre lang gab es jetzt keine Schwimmkurse und vorher waren die Wartelisten schon lang“, erklärt Kursleiterin Verena Kremer. Sie weiß: „Viele Kinder haben inzwischen mit sieben oder acht Jahren noch kein Seepferdchen, obwohl die meisten Eltern möchten, dass sie vor dem Schulbeginn schwimmen gelernt haben.“

Keine Angst vorm Wasser

Ab November sollen jede Woche insgesamt 135 Kinder in den Anfängerkursen das Schwimmen lernen, trotzdem kann damit die Warteliste nur langsam abgearbeitet werden. Die Eifel-Therme Zikkurat freut sich deshalb über neue Bewerber, die gerne Kurstrainer für die Schwimmausbildung werden möchten. Interessenten können sich per E-Mail an info@eifel-therme-zikkurat.de wenden.

Verena Kremer empfiehlt Eltern, die bisher keinen Platz für ihr Kind im Schwimmkurs ergattern konnten, so oft es geht selbst schwimmen zu gehen. Video-Anleitungen im Internet könnten eine zusätzliche Hilfestellung geben, wie man Kinder spielerisch ans Wasser gewöhnt. „Wichtig ist, dass die Kinder keine Angst vorm Wasser haben, sondern Spaß im Schwimmbecken“, betont Verena Kremer.

Wer ein Abzeichen ohne Schwimmkurs machen möchte, kann – ebenfalls ab November – immer sonntags zur Abnahme um 12 Uhr kommen. Anwärter sollte dazu eine Viertekstunde vorher da sein und sich beim Schwimmeister vor Ort anmelden. Eine Fachkraft nimmt dann die Prüfung für das gewünschte Abzeichen (bis einschließlich Bronze) oder für das Sportabzeichen (bis 200 Meter) ab.

Aqua-Power-Fit und Wassergymnastik

Spaß im Wasser garantiert jedenfalls der Kurs Aqua-Power-Fit immer mittwochs, 19 bis 19.45 Uhr und 20 bis 20.45 Uhr. Dort treffen sich die Teilnehmer zum Workout bei Musik im Erlebnisbecken, ausgestattet mit zusätzlichen Trainingsgeräten wie zum Beispiel Hanteln. „In diesem Kurs kann man sich so richtig auspowern“, verrät Verena Kremer. Der Kurs kann am Eingang einzeln für neun Euro gebucht werden oder optional zum Aufenthalt für fünf Euro extra.

Muskeln und Herz-Kreislauf-System können stattdessen aber auch mit der schonenden Wassergymnastik gestärkt werden, immer dienstags und mittwochs, 11.30 bis 12.15 Uhr. Der Kurs wird optional zum Aufenthalt für 1,50 Euro extra dazugebucht. Teilnehmer müssen sich sowohl für die Wassergymnastik als auch für den Kurs Aqua-Power-Fit vor Ort anmelden, die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt.

Im Verlauf soll das Kursprogramm in der Eifel-Therme noch weiter ausgebaut werden. Geplant sind Babyschwimmen und Kleinkinderschwimmen sowie Aufbaukurse im Anschluss an das Seepferdchen und Fortgeschrittenen-Kurse für Anwärter auf die Abzeichen Bronze, Silber oder Gold.

Heiß ersehnte Saunaevents

Im wahrsten Sinne des Wortes „heiß ersehnt“ ist wohl der Wiederbeginn der Saunaevents in der Eifel-Therme Zikkurat. Ab November gibt es wieder an jedem ersten Samstag im Monat die „Lange Saunanacht“ bis ein Uhr nachts mit FKK-Schwimmen von 21 bis 0 Uhr. Es gelten die normalen Eintrittspreise für den Saunabereich.

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Interviewer für Zensus 2022 gesucht

Region/Mayen-Koblenz – Ab sofort online für interessante Tätigkeit im nächsten Jahr registrieren. Wie viele Einwohner hat Deutschland, wie leben und arbeiten die Menschen? Der Zensus 2022 gibt Antworten darauf und ist maßgebend für viele finanz- und gesellschaftspolitische Entscheidungen. Dabei liefert er wichtige Grundlagen für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Wichtige Eckdaten werden durch persönliche Befragungen erhoben. Um diese durchführen zu können, ist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz aktuell auf der Suche nach 300 sogenannten Interviewern.

Die Interviewer werden im Zeitraum von Mai bis August 2022 in der Regel rund 150 Befragungen mit Auskunftspflichtigen im Kreis Mayen- Koblenz durchführen. Dafür erhalten sie eine attraktive Aufwandsentschädigung, die von der Anzahl der Befragungen, der angetroffenen Personen und weiteren Faktoren abhängt und im Durchschnitt 800 Euro beträgt. In der gesamten Bundesrepublik Deutschland werden rund zehn Prozent der Bevölkerung befragt.

„Grundlage für die Tätigkeit ist eine Schulung. Danach kann man sich seine Arbeitszeiten flexibel einteilen“, erklärt Wolfram Post, Leiter der Erhebungsstelle in der Kreisverwaltung. Innerhalb der vorgegebenen Fristen führen die Interviewer kurze persönliche Gespräche mit den auskunftspflichtigen Personen. Hierzu suchen sie die ihnen zugewiesenen Anschriften im Vorfeld auf und kündigen sich an. Nach den Gesprächen geben sie die ausgefüllten Erhebungs- und Arbeitsunterlagen an die Zensus-Erhebungsstelle zurück.

„Eine schöne Sache, bei der man mit vielen Menschen ins Gespräch kommt“, findet Wolfram Post, der gleichzeitig darauf hinweist, welche Voraussetzungen Interessierte mitbringen sollten. „An oberster Stelle steht die Vertraulichkeit. Darüber hinaus sollten die Interviewer zuverlässig agieren, selbstbewusst auftreten und gewissenhaft arbeiten. Sie müssen volljährig sein und einen Wohnort in Deutschland haben. Neben guten Deutschkenntnissen sind Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil, jedoch kein Muss.“

Wer sich die Tätigkeit als Interviewer beim Zensus 2022 vorstellen kann, kann sich ab sofort auf der Homepage der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter www.kvmyk.de/zensus2022 registrieren. Dort gibt es auch weitere Informationen und Antworten auf viele Fragen.

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Rotary Club Daun-Eifel stellt 15.000 Euro für Feuerwehr Ahrweiler zur Verfügung

Daun – Die Hochwasserkatastrophe vom 14. Juli hat Teile von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit Überflutungen und Zerstörung in bisher nicht bekanntem Ausmaß getroffen. Erschütternd sind die Bilder der Verwüstung und die Berichte der Betroffenen. Die Folgen dieser Katastrophe werden die in den Flutgebieten lebenden Menschen lange begleiten und Narben hinterlassen.

Um das Leid zumindest ansatzweise zu lindern, hat der Rotary Club Daun-Eifel inzwischen Soforthilfen in Höhe von insgesamt rund 300.000 Euro unbürokratisch und schnell direkt an die Flutopfer ausgezahlt. Ermöglicht wurde diese Hilfe unter anderem durch viele große und klein zweckgebundenen Spenden an die Stiftung des Rotary Club Daun-Eifel von Firmen, Privatleuten und Vereinen sowie durch Veranstaltungen die der Rotary Club Daun-Eifel organisiert und dort zu Spenden aufgerufen hat – unvergessen sind hier sicherlich die Benefizkonzerte mit dem Lala-Mobil und dem Pianisten Enrico Noel Czmorek.

Erst kürzlich hat der Rotary Club Daun-Eifel der Feuerwehr Ahrweiler, die ebenfalls schwer von der Hochwasserkatastrophe im Juli getroffen wurde, 15.000 Euro für die Anschaffung von Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Der Präsident des Clubs, Dirk Wingenter, ließ es sich nicht nehmen, die dringend benötigten Ausrüstungsgegenstände – darunter unter anderem Schutzhandschuhe, Schutzstiefel, Spezial-Werkzeug und Tablets – gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr Daun, die sich um die Beschaffung der Ausrüstung gekümmert haben, persönlich nach Ahrweiler zu bringen.

Dirk Wingenter zeigte sich tief betroffen von den gewaltigen  Zerstörungen an der Ahr. „Es ist unglaublich, mit welchen Problemen die Menschen konfrontiert sind. Gerade jetzt, wo es kalt wird ist es umso wichtiger, dass die Hilfen nicht ins Stocken geraten. Und genau deshalb war es uns wichtig, auch der Feuerwehr vor Ort, deren Wache durch die Flut komplett zerstört wurde, und die jetzt den Dienst mit unglaublich viel persönlichem Einsatz wiederaufnimmt, durch die Beschaffung von Ausrüstung bei der Wiederherstellung ihrer Einsatzkraft zu unterstützen“.

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Schon gesehen? – Eifel-Gäng macht das nächste Video der Stadt Mechernich

Mechernich – „Klappe, die nächste“, so heißt es für die Videoreihe der Stadt Mechernich. Denn schon ist der nächste Film produziert und veröffentlicht. Diesmal nimmt die berühmt-berüchtigte Eifel-Gäng mit auf eine humorvolle Reise.

Manni Lang, Ralf Kramp und Günter Hochgürtel führen innerhalb der knapp vier Minuten zum Urknall, zur „leergesoffenen“ Brauerei und zu anderen skurrilen Theorien. „Die Eifel-Gäng ist ein lebendiges Zeugnis dafür, dass wir auch über uns selber lachen können“, sagt daher treffend Manni Lang zum Abschluss des Videos. „Viel Spaß!“, wünscht die Stadt Mechernich.

Zu sehen ist das neue Video auf www.mechernich.de (Filme aus Mechernich) oder dem Youtube-Kanal der Stadt.

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Neue Gasstation per Spezialkran ins Ahrtal geliefert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Flut zerstörte auch fünf solcher Anlagen – Wichtiger Bestandteil des Hochdrucknetzes im Ahrtal. Sie bringt stolze 30 Tonnen auf die Waage, steht auf einem 6,5 Tonnen schweren Betonfundament und spielt für die Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal eine wichtige Rolle: die neue Gasdruckregelstation an der Hauptstraße in Bad Neuenahr.

Eine neue Gasdruckregelstation ist an der Hauptstraße in Bad Neuenahr angeliefert worden. Foto: Frank Homann/evm

Ein Schwerlastkran hat sie jetzt auf dem Platz abgesetzt, wo sie schon in wenigen Tagen den Gasdruck regeln soll. „Diese neue Gasdruckregelstation spielt bei der Wiederinbetriebnahme des wiederhergestellten Erdgasnetzes eine wichtige Rolle“, informiert der Pressesprecher der evm-Gruppe, Marcelo Peerenboom. „Sie sorgt dafür, dass das Erdgas aus dem Hochdrucknetz mit dem richtigen Druck in die weiteren örtlichen Netze gelangt.“

Die Flutkatastrophe hatte Mitte Juli nicht nur die Erdgasleitungen im Ahrtal in großem Maße zerstört, sondern auch weitere Bestandteile, die für die Energieversorgung von Bedeutung sind. So waren auch insgesamt 31 Gasdruckregelstationen betroffen. Fünf von ihnen waren vollständig zerstört, neun weitere sehr stark beschädigt. Innerhalb von nur zwölf Wochen ist es den Energienetzen Mittelrhein als Netzbetreiber gelungen, das zerstörte Netz nahezu vollständig wieder herzustellen und die Gasversorgung wieder in Betrieb zu nehmen.

Ganz wesentlich ist dabei der Neubau der Hochdruckleitung, für die die evm-Gruppe in weiten Teilen einen anderen Verlauf gewählt hat, um schneller voranzukommen. Aus diesem Grund mussten auch für die wichtigen Gasdruckregelstationen neue Standorte gefunden werden. „Bedenken muss man auch, dass es solche Stationen nicht, von der Stange‘ gibt, sondern diese jeweils individuell gefertigt werden müssen. Wir sind sehr froh, dass durch die Lieferanten eine sehr schnelle Lieferung ermöglicht wurde“, stellt der evm-Sprecher fest.

Und so konnten Schaulustige beobachten, wie der Spezialkran die einzelnen Bestandteile in die Luft hob, um sie dann am endgültigen Platz an der Hauptstraße wieder abzusenken. Der 160-Tonnen-Kran leistete dabei Millimeterarbeit und platzierte die Anlage ganz exakt. Aktuell werden die notwendigen Verbindungsarbeiten vorgenommen, damit das neue Hochdrucknetz an die Station angeschlossen werden kann. Eine baugleiche Station wird in wenigen Tagen auch am Kreisverkehrsplatz an der Ringener Straße montiert. In Kürze wird dann das Hochdrucknetz wieder komplett sein, sodass auch die letzten Gebiete im Ahrtal wieder mit Erdgas versorgt werden können.

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Bahnstrecke Euskirchen-Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Vertreter der Deutschen Bahn, des Nahverkehr Rheinland und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg haben auf Einladung der Bürgermeisterin im Oktober die Stadt Bad Münstereifel besucht und über die Situation an der Bahnstrecke von Euskirchen nach Bad Münstereifel berichtet.

Seit der Flutkatastrophe ist  der Bahnverkehr eingestellt. Die Bahnstrecke wurde von der Deutschen Bahn inzwischen vollständig abgegangen, um die Schäden in der gesamten Tragweite zu erfassen und zu bewerten. Die Brücke bei Kirspenich musste gesprengt werden. An der Brücke am Bendenweg bei der ehemaligen Fabrik Hettner ist ein Brückenbogen eingestürzt. Zwar ist die Brücke bei Iversheim stehen geblieben, doch sind die Brückenköpfe weggespült und Schienen sowie Schwellen ragen in die Luft. Darüber hinaus sind auf längeren Strecken die Bahnkörper überflutet gewesen oder sogar die Schotterbettung weggeschwemmt.

Daher besteht umfassender Sanierungsbedarf am Bahnkörper mit Schienen, Gleisen und der Bettung sowie den Brücken. Gerade der Neubau der Brücken bei Kirspenich und am Bendenweg wird planerisch und bautechnisch anspruchsvoll. So will die Deutsche Bahn die neuen Brücken in Abstimmung mit Wasserbehörden mit einem verbesserten Hochwasserschutz ausstatten.

Die Deutsche Bahn hat sich zum Ziel gesetzt, die Planung der einzelnen baulichen Maßnahmen mit den aufwendigen Brückenbauwerken in 2022 abzuschließen und die Bauarbeiten 2023 abzuwickeln. Bei einem optimalen Ablauf sollte Ende 2023 der Regelbetrieb auf der Bahnstrecke bis Bad Münstereifel wieder aufgenommen werden können. Inwiefern vorher schon Teilstrecken befahren werden können und sollen, lässt sich heute noch nicht beantworten.

Den ruhenden Bahnverkehr wollen die Beteiligten dafür nutzen, um währenddessen die bereits geplanten Um- und Erweiterungsmaßnahmen am Bahnhof und an den Haltepunkten Arloff sowie Iversheim und dem angrenzenden P & R-Parkplatz in Bad Münstereifel auszuführen.

Die Deutsche Bahn, der Nahverkehr Rheinland, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg und die Stadt Bad Münstereifel haben verabredet, in der Wiederaufbauphase Verbindung zu halten.

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Landkreis Bernkastel-Wittlich und Transferagentur setzen Kooperation zum Bildungs-Management fort

Wittlich – Der Landkreis Bernkastel-Wittlich und die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz-Saarland schließen eine Zielvereinbarung ab, um weiterhin gemeinsam an der Weiterentwicklung von Bildungsstrukturen zu arbeiten.

Landrat Gregor Eibes und Natalie Kluth, stellvertretende Leiterin der Transferagentur, unterzeichneten die erweitere Zielvereinbarung am 7. Oktober 2021 in Wittlich. „Wir möchten den Menschen in unserem Landkreis in jeder Lebensphase einen Zugang zu guter Bildung und beruflichen Chancen ermöglichen. Zudem möchten wir die Chancen im Bildungsbereich nutzen, um den Fachkräftebedarf für unsere Region zu sichern. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist eine echte Daueraufgabe. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir auf diesem Weg auch in Zukunft auf die Transferagentur als wichtigen Partner zählen können.“, so Gregor Eibes.

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich betreibt seit 2016 im Rahmen eines Bundesprogrammes eine kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte. Beim Aufbau der hierzu nötigen Strukturen unterstützt die Transferagentur RLP-SL den Landkreis bereits seit mehreren Jahren. Dabei sei mit der Bildungskoordination für Neuzugewanderte in Bernkastel-Wittlich bereits Vieles erreicht worden, wie Natalie Kluth betonte. „Die Information von Zugewanderten über Bildungsangebote und Beratungsmöglichkeiten, aber auch die Vernetzung der haupt- und ehrenamtlichen Bildungsakteure sind wichtige Beiträge für eine gelungene Integration und gesellschaftliche Teilhabe – und ein starkes Fundament für die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaft.“

Nach dem Auslaufen des Förderprogramms führt der Landkreis die gute Arbeit nicht nur aus eigenen Mitteln fort, sondern entwickelt sie gezielt weiter. Dies betrifft insbesondere die Integration Neuzugewanderter in Arbeit, die Fachkräftesicherung sowie den Übergang Schule und Beruf. Die Transferagentur wird den Landkreis bei der Entwicklung dieser Handlungsfelder sowie der Förderung einer datenbasierten Bildungsarbeit unterstützten und dabei an bestehende Strukturen anknüpfen. Zu den konkreten Angeboten der Transferagentur zählen neben der Beratung beim Ausbau der Steuerungs- und Kooperationsstrukturen in der Verwaltung auch die gemeinsame Zielentwicklung, die Durchführung von Qualifizierungen und die kollegiale Beratung.

Bildungskoordinatorin Veronika Kutschin hat in ihrer Arbeit in der Vergangenheit bereits einen Schwerpunkt auf das Handlungsfeld Ausbildung und Arbeit gelegt. So entstand beispielsweise ein Projekt, das Neuzugewanderten den Zugang zu Arbeit erleichtern und zugleich dem Fachkräftemangel im Hotel und Gaststättengewerbe entgegenwirken soll. Die bestehenden Netzwerke und Erfahrungen kann sie nun für die Weiterentwicklung der Bildungskoordination nutzen.

Die Transferagentur RLP-SL berät Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland beim Auf- und Ausbau ihres Bildungsmanagements vor Ort und unterstützt sie durch verschiedene Qualifizierungs- und Austauschformate. Sie wird finanziert im Rahmen der bundesweiten „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.