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Manuel Follmann zum neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land vereidigt

Wittlich – Ernennung des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie Vereidigung und Einführung in das Amt. Die Amtszeit beträgt 8 Jahre, beginnt am 01.11.2021 und endet zum 31.10.2029. Manuel Follmann wurde am Sonntag, den 26.09.2021 von den Wählerinnen und Wählern mit 68,31 % (11.889 Stimmen) der gültigen Stimmen zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land gewählt. Unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Vorgaben fand zur Amtseinführung eine vom Ersten Beigeordneten Fritz Kohl moderierte Feierstunde in der Dreyshalle in Dreis statt.

Der neue Bürgermeister wurde gemäß § 54 GemO in öffentlicher Sitzung ernannt, vereidigt und in sein Amt eingeführt. Die Ernennung, die Vereidigung und die Einführung des neuen Bürgermeisters erfolgte durch den Ersten Beigeordneten Fritz Kohl. Kohl wünschte dem frisch ernannten Bürgermeister Follmann für die neue herausfordernde Aufgabe viel Erfolg, Gottes Segen und ein glückliches Händchen bei den zu treffenden Entscheidungen.

Im Anschluss daran richtete Landrat Gregor Eibes im Namen des Landkreises Bernkastel-Wittlich und der hauptamtlichen Bürgermeisterkollegin und -kollegen einige persönliche Worte an Bürgermeister Follmann. Eibes erklärte, dass er die Amtseinführung von Manuel Follmann mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge wahrnehme. Weinend, da für ihn mit Manuel Follmann nicht nur sein engster und wichtigster Mitarbeiter die Kreisverwaltung verlässt, sondern ein Freund, dem er blind vertraut habe. Lachend, da man mit Blick auf seinen beruflichen Werdegang keinen kompetenteren und besser geeigneten Bürgermeisterkollegen in der kommunalen Familie hätte begrüßen können.

Für die im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen sprachen Claudia Becker (CDU), Ulrich Müller (FWG), Günter Theis (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Angelika Brost (SPD), Daniel Müller (FDP) und Brigitte Hoffmann (AFD) dem neuen Bürgermeister fraktionsübergreifend ihr Vertrauen aus und sicherten ihm ihre Unterstützung bei den anstehenden Aufgaben zu, verbunden mit dem Ziel, Wittlich-Land gemeinsam voranzutreiben und weiterzuentwickeln. Als Vertreter der Ortsgemeinden und der Stadt Manderscheid beglückwünschte Ortsbürgermeister Werner Monzel Manuel Follmann zur Ernennung des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wittlich-Land in der Hoffnung, dass Follmann zumindest für die gewählte Amtszeit seinem neuen Amt treu bleibe.

Den Gratulationen und Wünschen schloss sich Personalratsvorsitzender Jürgen Heinz, der auch im Namen der Verbandsgemeindewerke sprach, an. Heinz wies schmunzelnd daraufhin, dass Follmann bereits 2003 im Rahmen seiner Gastausbildung für die Verbandsgemeinde Wittlich-Land tätig war und dies sicherlich ein Grundstein für die heutige Ernennung zum Bürgermeister einer der größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz gewesen sei. Bürgermeister a.D. Dennis Junk, MdL erklärte, dass Manuel Follmann und ihn bereits eine lange politische aber auch freundschaftliche Beziehung verbinde, die damals in der Jungen Union begonnen habe. Er attestierte Manuel Follmann ebenfalls eine außerordentliche Fachkompetenz und wünschte ihm für die zukünftigen Herausforderungen viel Fortune. Junk sicherte zu, dass er, wie bereits seine Vorgänger, dem neuen Bürgermeister wann immer dieser es für notwendig erachtet, gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe.

Abschließend folgte eine emotionale Antrittsrede von Manuel Follmann als neuem Bürgermeister der Verbandgemeinde Wittlich-Land. Bürgermeister Follmann bedankte sich zunächst bei allen Vorrednern für die Gratulationen und Glückwünsche sowie bei seiner ganzen Familie für die tolle Unterstützung. Insbesondere bedankte er sich bei dem Ersten Beigeordneten Fritz Kohl, der fast ein halbes Jahr lang in ehrenamtlicher Funktion eine der größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz leitete und repräsentierte. Ein großes Engagement, dass weit über die Grenzen einer ehrenamtlichen Tätigkeit hinausgegangen sei, insbesondere auch deshalb, da für Kohl nicht nur die üblichen und täglichen Verwaltungsarbeiten anstanden, sondern mit der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe darüber hinaus große Herausforderungen zu bewerkstelligen waren.

Follmann erklärte, dass er angesichts seiner bisherigen Funktion als Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie als Fraktionsvorsitzender und langjähriges Mitglied im Verbandsgemeinderat sowie im Ortsgemeinderat Altrich wisse, wo in den Gemeinden der Schuh drücke und die Probleme liegen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass er vor seiner Wahl alle 44 Ortsgemeinden sowie die Stadt Manderscheid besucht habe und dort viele tolle Menschen kennen lernen durfte, die ihm die Probleme vor Ort erläutert haben. Er sicherte den Gemeinden, den anwesenden Mandatsträgern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern von Wittlich-Land seine volle Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu.

Zum Schluss seiner Rede stellte Follmann nochmals heraus, dass es wichtig sei, unabhängig von den zu bewältigenden Themen, Mensch zu sein und auch bei strittigen Themen Mensch zu bleiben. Musikalisch begleitet wurde die Amtseinführung durch die Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich unter der Leitung des Verbandsgemeinderatsmitglied Ulrich Junk beim Saxophon-Trio sowie von Frau Ingrid Wagner am Flügel im Rahmen zweier Gesangsdarbietungen.

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Kreuzau heimatet – Jugend und Kultur-Förderverein Kreuzau e.V. erhält den Ehrenpreis

Kreuzau – Heimat-Preis zum dritten Mal vergeben. „Nordrhein-Westfalen heimatet wieder“: Bürgermeister Ingo Eßer konnte in diesem Jahr nach 2019 und 2020 zum dritten Mal den „Heimat-Preis“ der Gemeinde Kreuzau zur Würdigung des örtlichen Engagements vergeben. Ausgezeichnet wurde der Jugend und Kulturförderverein Kreuzau e.V. Für außerordentliches Engagement erhielt der Verein von Bürgermeister Ingo Eßer eine Ehrentrophäe, eine Urkunde sowie einen Scheck über von 5.000 Euro.

„Der Begriff „Heimat“ ist mit Tradition, Lebensgefühl, Landschaft und Menschen verbunden und hat mit unsichtbaren Wurzeln eines jeden Einzelnen zu tun. „Heimat“ bietet Halt und Orientierung in einer zum Teil unübersichtlich gewordenen Welt. „Heimat“ bedeutet für viele Menschen Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit.“, so steht es in den Richtlinien der Gemeinde Kreuzau zur Vergabe des Heimat-Preises.

Der Jugend und Kulturförderverein Kreuzau e.V. setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 zum Ziel, die Gemeinde Kreuzau beim Erhalt der Hans-Hoesch-Stiftung mit den beiden Sälen (große und kleine Festhalle) sowie dem Bürgerhaus für kulturtreibende Vereine in Kreuzau sowie die Jugendarbeit intensiv zu unterstützen. Durch die erfolgreiche Arbeit in den zurückliegenden zehn Jahren trägt der Verein in großem Maße dazu bei, eine „Heimat“ für Veranstaltungen und Feste zur Verfügung zu stellen, um damit das „Heimat-Gefühl“ in der Gemeinde Kreuzau zu stärken.

Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Hierzu wird der Gemeinde Kreuzau durch das Land ein Betrag von jährlich 5.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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Gerade erst da – und schon geklaut

Mechernich-Lessenich – Neuer Defibrillator in Lessenich ist weg – Anzeige gegen Unbekannt wurde bereits bei der Polizei gestellt. Geklaut! Marco Kaudel kann es nicht fassen. Der gerade frisch installierte und mit viel Herzblut und enormen Engagement junger Lessenicher organisierte Defibrillator ist weg. „Das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Ich bin sprachlos“, so der Ortsbürgermeister.

Der Defibrillator war erst vor wenigen Tagen an der Wand der St.-Stephanus-Kirche befestigt und eigens Strom von Innern des Gebäudes nach außen verlegt worden, damit das elektrische Gerät für den Einsatz permanent geladen werden kann. Wenn das Gerät entnommen wird, gibt der Kasten automatisch einen lauten Sirenenton von sich – normalerweise.

„Das Stromkabel wurde jedoch fein säuberlich abgetrennt“, sagt Marco Kaudel. Daher gab es weder ein Signal noch einen Warnton. Da der Diebstahl somit still und leise passierte, hatte auch wohl niemand etwas beobachtet. Zuerst habe man noch vermutet, dass er von einem Einsatz tags zuvor noch nicht wieder zurückgefunden hatte. Leider habe sich das aber nicht bewahrheitet, wie Kaudel erklärt. Deshalb wurde inzwischen Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstattet. „Wer etwas gesehen oder beobachtet hat, wendet sich bitte an die Polizei“, appelliert der Ortsbürgermeister.

Zuvor Spenden gesammelt

Die Lessenicher waren mit dem neuen Defibrillator, der anders als viele andere im Kreis Euskirchen für alle rund um die Uhr frei zugänglich ist, mit gutem Beispiel vorangegangenen. Medizinstudent und Krankenpfleger Jan Schäfer ist registrierter Corapp-Helfer und hat sich mit seinen Mitstreitern für diesen externen Schockgeber eingesetzt und im Dorf Spenden gesammelt, weil das kleine Gerät Menschenleben retten kann und soll.

Die Bürgerschaft sei zutiefst erschüttert, sagte auch Thomas Nolden, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft. Man könne nicht begreifen, wie man sich an Gemeinschaftseigentum bedienen kann, dass zudem einem höheren Ziel dient, nämlich „Leben zu Retten“!

Defibrillatoren und aktive Ersthelfer sind wichtige Bausteine in der Rettungskette in der Zeit, bis der Notarzt am Einsatzort eintrifft. Wird in den ersten Minuten nicht gehandelt, bestehen laut Jesko Priewe, dem ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Euskirchen, wegen der Sauerstoff-Unterversorgung des Gehirns kaum Chancen, das Leben des Patienten zu retten.

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Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn ehrt und verabschiedet Kreistags-Mitglieder

Düren – „Sie haben exzellente Arbeit geleistet. Vielen Dank für die zahlreichen Stunden, die Sie investiert haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner Begrüßungsrede während der feierlichen Ehrung langjähriger und der Verabschiedung ausgeschiedener Kreistagsmitglieder am Mittwoch im Kreishaus.

„Wir haben in der Wahlperiode 2014 bis 2020 großartige Dinge auf den Weg gebracht“, sagte der Landrat. „Die meisten Entscheidungen wurden einstimmig getroffen. Egal welcher Partei man angehört, die Begegnungen waren geprägt von Wertschätzung. Denn was alle verbindet ist, dass man die Aufgabe wahrnimmt, um für das Gemeinwohl einzustehen.“ Dabei nehme der Gegenwind zu. „Aber sie nehmen die Aufgabe nicht wahr, um Applaus zu bekommen, sondern weil Sie sich mit viel Empathie und Freude für Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen wollen. Sie wollen Lösungen finden und etwas bewegen.“ Der Landrat dankte allen aktiven und ehemaligen Kreistagsmitgliedern für Ihren Einsatz von Herzen, bevor er die Ehrung einzeln vornahm. 27 ehemalige Mitglieder und Jubilare bekamen eine Urkunde und eine Auszeichnung überreicht. Die höchste und größte war der goldene Löwe an Reiner von Laufenberg, der mehr als 40 Jahre Teil des Kreistages ist. Unter lang anhaltendem Applaus nahm er die Auszeichnung entgegen, die er den Bürgerinnen und Bürgern widmet.

Die ausgeschiedenen Kreistagsmitglieder aus der vergangenen Wahlperiode: Nihal Cekme, Erich Cremer, Franz-Josef Fiedler, Ingrid Geistler, Wilhelm Kleiker, Axel Korn, Doris Mauer-Schwer, Lothar Pörtner, Stephan Thiel und Rainer Valder.

Mit der silbernen Verdienstnadel für 15-jährige Kreistagszugehörigkeit wurden geehrt: Reiner Hans Grassmann, Jörg Hamel, Friedrich Kessel, Hans-Friedrich Oetjen und Hans-Peter Schmitz.

Die Nadel in Gold gab es für die, die mehr als 20 Jahre dem Kreistag angehören: Heinz-Peter Braumüller, Helga Conzen, Dr. Ralf Nolten, Katharina Rolfink und Hermann-Josef Weingartz.

Der Ehrenring für die mehr als 25-jährige Arbeit im Kreistag wurde verliehen an: Gerd Clemens, Hans-Wilhelm Dohmen, Astrid Natus-Can, Josef-Johann Schmitz und Paul-Ulrich Titz.

Karl Schavier bekam die goldene Taschenuhr für seine Mitgliedschaft im Kreistag, die mehr als 35 Jahre anhält.

Zuletzt wurde Reiner von Laufenberg geehrt, der seit mehr als 40 Jahren dem Kreistag angehört. Ihm wurde der goldene Löwe verliehen.

In einer Gedenkminute wurde zudem der beiden gestorbenen Kreistagsmitglieder der vergangenen Wahlperiode gedacht: Leo Neulen und Elmar Fuchs.

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Es läuft wieder bei der LG Laacher See

Laacher See/Föhren/Koblenz – Meisterschaften in Föhren – Winterzeitlauf in Koblenz – KSK Winterläufe in Bell – Antonio Blanco mit persönlicher Bestzeit. Frostige Temperaturen herrschten bei den Rheinland-Meisterschaften am 24. Oktober in in Föhren. Nachdem eine Woche zuvor die Rheinland Meisterschaften für 10 km erfolgreich verlaufen waren, veranstaltete die LG Meulenwald diese nun im Halbmarathon.

Antonio Blanco bei der Siegerehrung in Föhren. Foto: LG Laacher See e.V.

Von der LG starteten hier Antonio Blanco (M 40) und Klaus Jahnz (M 70). Mit einer Zeit von 1:27:31 Std. verpasste Antonio knapp einen Platz auf dem Siegertreppchen. Die Strecke ist inzwischen seine Lieblingsstrecke, zum dritten Mal konnte er in Föhren seine persönliche Bestzeit verbessern. Klaus erreichte mit einer Zeit von 2:20:16 Std das Ziel und. lief er ebenfalls auf Rang 4.

Kühle Temperaturen und strahlender Sonnenschein herrschten auch beim 11. Winterzeitlauf in Koblenz. Genau wie der Sommerzeitlauf wird dieses Event von Meddys LWT „Rund um die CMG Arena“ am Stadion Oberwerth durchgeführt. Eine kleine Delegation der LG Laacher See war hier vertreten. Raheb Rahimi, Roland Wesche und Herbert Esper absolvierten sechs Runden á 3,2 km. Elisabeth Waldorf schaffte vier Runden. Danach ging es glücklich und zufrieden wieder nachhause.

Nach dem gleichen Prinzip veranstaltet die LG Laacher See am 11. Dezember den ersten KSK Winterlauf auf dem Sportplatz in Bell. Am 8. Januar ist die 2. Veranstaltung. Die Läufe finden auf einen Wald-Rundkurs über 2,5 km statt. Sinn ist es, dass die Sportler an den Veranstaltungstagen beliebig viele Runden zurücklegen können. „Die Sportler können bei uns laufen, walken oder ganz einfach gehen. Dies ist auch ein Grund dafür, dass unsere Winterläufe gerne besucht werden“, erklärt Axel Schäfer.

„Es ist kein Wettkampf und Zeiten werden nicht gestoppt. Jeder kann teilnehmen, eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich, “ erklärt Michael Krämer, der mit Axel für die Organisation verantwortlich ist. Er steht unter 0176-14021971 für Rückfragen zur Verfügung. Informationen und Anmeldung unter www.winterlaeufe.de.

Lauf- und Walkingtrainingszeiten:

dienstags, 18:10 Uhr         Mendig, Kreissporthalle Fallerstraße
19:30 Uhr         Funktionelle Gymnastik
donnerstags, 18:25 Uhr     Mayen, Radweg am Ostbahnhof, Parkplatz Autohaus Nett, hinter
Fa. Würth
samstags, 13:55 Uhr         Laacher See, Parkplatz am Naturkundemuseumparkplatz

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Klaus Jahnz 02651-769 07 oder (0175/2962172) allen Interessierten zur Verfügung. www.lglaachersee.de

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Neu gegründete Bürgerinitiative „Unser Cassel“ will Naturzerstörung und Flächenfraß verhindern

Heckenbach-Cassel – Bürgerinitiative fordert Stopp der Gemeindepläne zur Überbauung einer Landschaftsidylle. Neu gegründete Bürgerinitiative „Unser Cassel“ will Naturzerstörung und Flächenfraß verhindern. „Unser Cassel“ nennt sich eine neue Bürgerinitiative – der Akzent lieg auf dem Wörtchen „unser“.

Denn viele Bewohner von Cassel fühlten sich in den vergangenen Monaten von einem Beschluss des Gemeinderats überfahren und fremdbestimmt. Worum geht es?

Plötzlich und gänzlich unerwartet wurden die Bürger von Cassel mit einem Beschluss des Gemeinderats konfrontiert, wonach eine der größten und schönsten Wiesen auf der westlichen Talseite mit 23 Häusern bebaut werden soll. Der ganze Plan soll im „beschleunigten Verfahren nach § 13b des Baugesetzbuches realisiert werden. Die „Beschleunigung“ beruht bei dieser Bestimmung darauf, dass Umwelt- und Naturschutz nur eine nachrangige Rolle spielen. Ziel des Gesetzes ist es, den Städten ein Instrument zur raschen Bekämpfung ihrer Wohnungsnot zu geben. Die Städte sollen Baulücken schließen und am Stadtrand Flächen bebauen können, bei denen erfahrungsgemäß der Naturschutz ohnehin kaum bemüht werden muss. Dass die Landschaft um die Dörfer, in denen es keine Wohnungsnot gibt, plötzlich Bauland werden sollen, lag nicht in der Absicht des Gesetzgebers. Und doch: wie das Umweltbundesamt anhand einer Stichprobenuntersuchung herausgefunden hat, sind es in den weit überwiegenden Fällen die Landgemeinden, die sich die neue Bestimmung zunutze gemacht haben. In aller Eile! Denn die Regelung war ursprünglich auf des Jahresende 2021 befristet (jetzt um ein Jahr verlängert). Das erklärt, warum es zur Empörung der Bürger in Cassel so hopplahopp gegangen ist. Die Bürger verkennen nicht, dass die Wohnungssituation im Ahrtal derzeit kritisch ist. Aber es kann nicht sein, dass im Ahrtal im Gefährdungsbereich nicht mehr gebaut werden darf und neue Gefährdungen im Zuflussgebiet der Ahr jetzt neu geschaffen werden. Außerdem: es gibt genug Bauplätze in den Dörfern der Gemeinde Heckenbach, die ohne Umweltrisiken entwickelt werden können. Niemand konnte den Casselern bislang erklären, warum eine ortsprägende Pferdewiese mit 19% Gefälle ein idealer Bauplatz sein soll.

Jedermann weiß, wie es zur Flutkatastrophe an der Ahr gekommen ist, denn das Wasser hat sich nicht im Tal entwickelt, sondern ist von den Berghängen heruntergeflutet. Der ausgewählte Hang in Cassel hat ein Gefälle von bis zu 19% auf 600m Höhe. Bereits ohne nennenswerte Bodenversiegelung bekommen die Menschen hier die Kraft des Wassers zu spüren, denn die Bäche können nach starken Regenfällen das Wasser nicht fassen. Wie das nach einer Totalversiegelung mit Straßen und vielen Häusern aussehen wird, kann man sich leicht vorstellen. Das Versiegeln dieser Fläche hätte katastrophale Folgen für alle hangabwärts liegenden Gebiete – nicht nur für Cassel.

Die geplante Bebauung mit bis zu 23 Privathäusern hätte drastische Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, auf ansässige Landwirtschaftsbetriebe und das gesamte Landschaftsbild des rund 80-Seelen-Dorfes. Auf der vorgesehenen Wiese, auf der jetzt noch die Pferde friedlich grasen und wo nach dem Willen der Gemeinde demnächst die Planierraupen anrollen sollen, haben die Bürger allein mehr als 100 verschiedene Pflanzenarten und eine reiche Tierwelt gezählt. Die Initiative bedauert, dass ein Projekt mit solcher Tragweite ohne Einbindung der Bevölkerung geplant wurde und zur Gründungsveranstaltung am 23. Oktober trotz Einladung keiner der Gemeinde-Repräsentanten erschienen war.

Von der Fläche, die versiegelt werden soll, befindet sich nur ein Bruchteil im Besitz der Gemeinde. Das restliche Land ist Privateigentum, welches aufgrund seiner existentiellen Bedeutung für den ansässigen Pferdezuchtbetrieb nicht zum freiwilligen Verkauf steht. Die Bebauung der beplanten Fläche hätte zur Folge, dass einer der letzten noch aktiven, zudem traditionsreichen und nachhaltig gestalteten Landwirtschaftsbetriebe zurückgedrängt wird und dadurch keine weiteren Entwicklungschancen hat. Es schwebt die Drohung im Raum, dass die Gemeinde mit Erschließungsmaßnahmen beginnt, deren Kosten dann auf die Landwirte umgelegt würden – die müssten dann verkaufen, weil sie die Erschließungskosten nicht tragen könnten.

Das wollen die mehr als 50 Gründungsmitglieder von „Unser Cassel“ mit allen Mittel verhindern. Es kann nach Auffassung der Bürger nicht sein, dass die ländliche Idylle und das Wandergebiet von Cassel zerstört werden, damit sich stadtmüde Bürger von Köln bis Amsterdam Ferienwohnsitze verschaffen. Denn Wohnungsnot gibt es in Cassel nicht, und deshalb gibt es auch keinen vernünftigen Grund, ausgerechnet in Cassel den Flächenfraß zu betreiben.

Weitere Informationen und Unterlagen erhalten Sie bei der Bürgerinitiative „Unser Cassel“, Quellenweg 1, 53506 Heckenbach-Cassel. Kontakt: Esther Josten, unsercassel@gmail.com, Telefon: 01625105030.

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Ina Brandes zur neuen Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt

Region/Düsseldorf – Ina Brandes hat heute von Ministerpräsident Hendrik Wüst die Ernennungsurkunde zur Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten und die Amtsgeschäfte aufgenommen. Sie tritt die Nachfolge von Hendrik Wüst an, der am 27. Oktober 2021 vom Landtag zum Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt wurde.

Anlässlich ihrer Berufung sagte Ministerin Ina Brandes: „Die Nordrhein-Westfalen-Koalition hat in den vergangenen Jahren Rekordsummen in Schiene, Straße und Radwege investiert, um den Sanierungsstau der Vergangenheit aufzulösen und den Menschen bessere, sichere und saubere Mobilitätsangebote zu machen. Diesen pragmatischen und ideologiefreien Kurs werde ich als neue Verkehrsministerin Nordrhein-Westfalens konsequent fortführen.“

Ministerin Brandes weiter: „Es ist mir eine Ehre, im Dienst des Landes weitere Weichen für die Mobilität der Zukunft zu stellen. Mir liegt dabei besonders am Herzen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Nordrhein-Westfalen entwickelt sich zur Heimat der Mobilität 4.0. Das will ich weiter vorantreiben.“

Zur Person

Ina Brandes wurde 1977 in Dortmund geboren. Nach dem Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und der Englischen Philologie mit dem Abschluss als Magister Artium betreute sie als Referentin in der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag die Enquête-Kommission „Demograpfischer Wandel“. Seit 2006 hat sie bei dem schwedischen Planungskonzern Sweco gearbeitet, von 2011 bis 2020 als Sprecherin der Geschäftsführung.

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Sammlung für die Kriegsgräber-Fürsorge

Mendig/Region – Aufruf zur Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. – Unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ findet die jährliche Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. vom 31. Oktober bis 25. November 2021 statt.

Bereits seit mehr als 50 Jahren werden in Gemeinden und Städten des Landes Haus- und Straßensammlungen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. durchgeführt.

„Wer Kriege verhindern will, muss dafür sorgen, dass vor allem die jungen Menschen die Geschichte kennen. Zwei Weltkriege haben schmerzlich bewiesen, dass ohne Erinnerung und ohne das Lernen aus der Geschichte kein dauerhafter Frieden möglich ist“, so Bürgermeister Jörg Lempertz.

Der Volksbund leistet durch seine humanitäre Aufgabe im Auftrag der Bundesregierung seit Jahrzehnten direkte Friedensarbeit. Neben der traditionellen Suche und Umbettung von Kriegstoten sowie der Pflege der Gräber von Gefallenen aus zwei Weltkriegen in 46 Ländern erfüllt der Volksbund einen wichtigen Beitrag, Brücken zwischen ehemaligen Feinden zu bauen, um zu einem friedlichen Europa beizutragen.

Damit diese Ziele weiterhin verwirklicht werden können, ist anlässlich der diesjährigen Haus- und Straßensammlung ein Spendenkonto eingerichtet:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
IBAN: DE52 5705 0120 0000 1231 17
Kreditinstitut: Sparkasse Koblenz.

Jede Spende ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung dieser Arbeit.

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Der Impfbus des Landes Rheinland-Pfalz kommt im November in den Landkreis Vulkaneifel

Daun – Hingehen, Personalausweis zeigen, Schutzimpfung erhalten: Seit dem 2. August fahren sechs mobile Impfbusteams flächendeckend durch Rheinland-Pfalz. Dem Landkreis Vulkaneifel ist es gelungen, gleich drei Termine für November zu vereinbaren:

Mittwoch, 03.11.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr: EDEKA Parkplatz, Auf dem Werth, 54584 Jünkerath

Freitag, 12.11.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr: Markt-platz Daun, Leopoldstrasse, 54550 Daun

Dienstag, 23.11.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr: Brunnenplatz Gerolstein, Kyllweg 1, 54578 Gerolstein

Umgesetzt wird die Sonderimpfaktion mit dem Deutschen Roten Kreuz. Ziel der Aktion der Landesregierung ist es, noch Unentschlossenen ein sehr einfaches und unbürokratisches Impfangebot zu machen – ganz nach dem Motto: „Wenn die Menschen nicht zum Impfstoff kommen, dann kommt der Impfstoff eben zu den Menschen“. Seit Beginn der Impfbuskampagne wurden bereits über 60.000 Impfdosen in den sechs Bussen verabreicht.

Es stehen die Vakzine von Johnson & Johnson und BioNTech zur Verfügung. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können das Impfangebot mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten wahrnehmen. Es werden sowohl Erstimpfungen, als auch Zweit- und Drittimpfungen (die sog. Booster-Impfungen) durchgeführt. Voraussetzung für die Booster-Impfung ist, dass die Zweitimpfung mindestens 6 Monate zurückliegen muss.

Wichtig: Ausweis nicht vergessen!

 

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Entwicklung des FH-Campus Eupener Straße in Aachen – Viel Lob für den Siegerentwurf „Landschafts-Terrassen“

Aachen – Die FH Aachen möchte das Areal im Süden der Stadt zu einem modernen, zukunftsorientierten Campus entwickeln. Werkstattverfahren liefert überzeugende Ergebnisse. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und FH-Rektor Bernd Pietschmann eröffnen Ausstellung auf dem FH-Gelände. Bürgerinnen und Bürger können die drei städtebaulichen Konzepte noch bis zum 12. November sehen.

Eröffneten gemeinsam die Ausstellung: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und FH-Rektor Bernd Pietschmann. Die Entwürfe sind noch bis zum 12. November öffentlich ausgestellt. Foto: FH Aachen / Arnd Gottschalk

Die FH Aachen hat sich schon seit vielen Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Philips-Forschungslabore an der Eupener Straße / Weißhausstraße etabliert. Nun hat die Fachhochschule Aachen das Ziel, die derzeitige Nutzung an der Eupener Straße zu intensivieren und ihren dortigen Campus baulich weiterzuentwickeln. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und der neue FH-Rektor Prof. Dr. oec. Bernd P. Pietschmann haben gemeinsam mit Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und FH-Kanzler Volker Stempel sowie Vertreter*innen der Grundstückseigentümerschaft am Dienstag (26. Oktober) einen Letter of Intent unterschrieben, um diese Entwicklung gemeinsam zu realisieren.

Keupen: „Aachen als Wissenschaftsstadt weiter voranbringen.“

Im Anschluss eröffneten Keupen und Pietschmann die Ausstellung, die die Ergebnisse des Werkstattverfahrens zeigen. Dieses hat zur Sicherung der städtebaulichen Qualität im Frühjahr 2021 stattgefunden. Von den drei nun präsentierten Entwürfen hat sich die Vorzugsvariante „Landschaftsterrassen“ herauskristallisiert, die als Grundlage für die weiteren Planungen dient. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagte: „Hochschule und Stadt arbeiten hier eng zusammen. Das Ziel ist klar: Wir wollen einen städtebaulich hochwertigen Campus schaffen, wir wollen einen offenen Campus, einen grünen Campus, der sich zur Stadtgesellschaft hin öffnet. Es freut mich sehr, dass wir an der Eupener Straße gemeinsam Aachen als Hochschul- und Wissenschaftsstadt weiter nach vorne bringen können.“

FH-Rektor Bernd Pietschmann: „Auch wir freuen uns über die Entwicklung, die hier kommen wird. Und wir freuen uns, dass wir mit der geplanten Öffnung des Campus als Hochschule weiter in der Gesellschaft ankommen können.“ Ein Ziel der Campus-Entwicklung lautet, das Areal mit neuen öffentlichen Rad- und Fußwegeverbindungen zu durchziehen und es dauerhaft allen Menschen zugänglich zu machen.

Stadtbaurätin Frauke Burgdorff dankte den vielen Akteurinnen und Akteuren aus Verwaltung, Hochschule und Politik, die mit dazu beigetragen haben, dass man mit den inhaltlichen Leitplanken des Letter of Intent, mit einem ambitionierten Werkstattergebnis ein sehr geordnetes Bauleitplanverfahren auf den Weg bringen kann. „Wir haben vom Aachener Planungsbüro kadawittfeldarchitektur drei hochkarätige Entwürfe vorgelegt bekommen, die sowohl die Hochschul- als auch Wohn- und kleinere gewerbliche Nutzungen ermöglichen. Am Ende halten wir mit dem ‚Landschaftsterrassen‘ eine klare und konsensfähige Vorzugsvariante in der Hand.“ Nun gehe es darum, auch in der Realisierung mit hervorragender Baukultur auf die besondere historische Lage am Bodenhof zu antworten. Als nächsten Schritt wird die Verwaltung im Rahmen des formellen Bebauungsplanverfahrens FH-Campus Eupener Straße die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit einleiten. Diese wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 stattfinden. Die Stadt wird rechtzeitig über die Bürger*innen-Beteiligung informieren.

Ambitioniertes Werkstattverfahren

Im Anschluss lobten auch Vertreter der Politik den eingeschlagenen Weg an der Eupener Straße und das Ergebnis des Werkstattverfahrens. Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur der Stadt Aachen, stellte den Planungsprozess und die Herausforderungen im Detail vor. Architekt Gerhard Wittfeld erläuterte den vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die drei Entwürfe, die sein Büro erstellt hat. kadawittfeldarchitektur formierte gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro kraftraum aus Düsseldorf, dem Verkehrsplanungsbüro Urban Standards aus München und dem Fachplanungsbüro für Stadtklima und Umwelt Lohmeyer Ingenieure im Frühjahr drei interdisziplinäre Planungsteams. Begleitet wurde das ambitionierte Verfahren von einem Gremium aus Vertreter*innen aller politischen Fraktionen, Mitgliedern des Gestaltungsbeirates, der Fachhochschule und der Stadt Aachen sowie der Grundstückseigentümergesellschaft.

Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens mit allen drei Entwürfen – der Vorzugsvariante „Terrassengarten“, „Central Park“ und „Fließendes Band“ sind als öffentliche Ausstellung bis zum 12. November, Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr in der Fachhochschule Aachen (Eupener Straße 70, Gebäude C, Foyer) zu sehen  Es gelten die 3G-Regeln der Coronaschutzverordnung. Die AHA-Regeln sind auf dem Gelände der FH Aachen einzuhalten.

Der Campus als Baustein des Stadtquartiers

Auf dem Areal an der Eupener Straße soll ein moderner, zukunftsorientierter Campus entstehen, der Raum für Hochschulnutzung mit hochschulbezogener sozialer und gewerblicher Nutzung, aber auch Wohnnutzung, insbesondere für Studierende bietet. Der Campus soll sich zum Quartier hin öffnen und durch neue Wegeverbindungen die öffentliche Wahrnehmung, Zugänglichkeit und Nutzung des Geländes fördern. Bei den künftigen Entwicklungen bleibt die historische Parkanlage mit dem alten Baumbestand ebenso wie die Denkmäler als Kernelemente des Parks erhalten. An die künftige Freianlagenplanung werden hohe Qualitätsanforderungen gestellt in funktionaler, gestalterischer, aber insbesondere auch stadtklimatischer Hinsicht. Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept soll dem Anspruch an einen innovativen Hochschulstandort gerecht werden, in dem ein Großteil der Mobilitätsbedarfe innerhalb des Umweltverbundes (Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr) abgedeckt werden.

FH Aachen zählt rund 15.000 Studierende

Die FH Aachen – University of Applied Sciences (FH Aachen) –

ist eine der forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland und feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Ihre Kompetenzen liegen vor allem in den Zukunftsfeldern Energie, Mobilität und Life Sciences. Mit rund 15.000 Studierenden, jährlich etwa 2000 Absolvent*innen in 10 Fachbe­­rei­chen und über 90 Studiengängen gehört die FH Aachen an den Standorten Aachen und Jülich bundesweit zu den zentralen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. 240 Professor*innen und 900 Mitarbeiter*innen arbeiten in Lehre, Forschung und Verwaltung. Die FH Aachen hat erfolgreich 16 In- und Aninstitute sowie vier Kompetenzplattformen etabliert.