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Westenergie Autokino für einen guten Zweck

Adenau/Nürburgring – Westenergie und Nürburgring spenden 8.000 Euro an den Bürgerfond der Verbandsgemeinde Adenau zugunsten der Flutopfer im Ahrtal. Die Verbandsgemeinde Adenau kann sich über eine Spendensumme in Höhe von 8.000 Euro vom Energieunternehmen Westenergie freuen. Bei der Spende handelt es sich zum einen um die Reinerlöse des Westenergie Autokinos, welches im Oktober am Nürburgring stattgefunden hat und zum anderen um eine Spende der Westenergie. Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie, überreichte heute den Spendenscheck an Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder hatten am 8. und 9. Oktober 2021 in über 360 Fahrzeugen das Westenergie Autokino am Nürburgring auf der Parkfläche B3 besucht und unterhaltsame Stunden bei den beliebten Kinofilmen „Black Widow“ und „Fast & Furious 9“ erlebt. Das ausverkaufte Event wurde von Westenergie erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Nürburgring organisiert und angeboten. Den entstandenen Reinerlös spendet Westenergie nun gemeinsam mit dem Nürburgring an den Bürgerfond der Verbandsgemeinde Adenau zugunsten der Flutopfer im Ahrtal. Westenergie verdoppelt die Einnahmesumme, so dass den Flutopfern eine Spende in Höhe von 8.000 Euro zugutekommt.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Westenergie Autokino und durch die gute Zusammenarbeit mit dem Nürburgring nicht nur einen kulturellen Mehrwert in der Region, sondern gleichzeitig auch eine finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau im Ahrtal leisten konnten. Ich bin begeistert, dass an den beiden Kinoabenden eine ansehnliche Spendensumme zugunsten der Flutopfer zusammengekommen ist“, so Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau freut sich über die Spende: „Wir danken den Kinobesuchern und den Veranstaltern Westenergie und Nürburgring für die Unterstützung. Unser Bürgerfond der Verbandsgemeinde Adenau hilft Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Bereich der Verbandsgemeinde durch außergewöhnliche, existenzbedrohende Lebenssituationen unverschuldet in Not geraten sind – und das schnell und unbürokratisch. Mit der Spende können wir einen enormen Beitrag leisten.“

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Ausstellung „Haus der Kunst“ vom 10. bis 26.11.2021 – Kreissparkasse Mayen unterstützt bildende Künstler

Mayen/Region – Die Kreissparkasse Mayen (KSK) hat Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Mayen-Koblenz eingeladen, ihr Kunstwerk, in dem sie Corona verarbeiten oder eines, welches einen schönen Ausblick auf die Zeit danach gibt, in den Räumlichkeiten der KSK in Mayen zu präsentieren.

Vom 10. bis 26.11.2021 wird die KSK-Hauptstelle in der St.-Veit-Straße in Mayen zum „Haus der Kunst“ verwandelt, wo die Werke ausgestellt und auch zum Kauf angeboten werden.

Zur Einstimmung präsentiert die KSK nun eine Postkartenaktion in ihren Filialen. Hierzu wurde das auszustellende Kunstwerk mit einer kurzen Biografie der Künstler auf eine Postkarte gedruckt.

Diese sind in allen BeratungsCentern kostenlos erhältlich. „So haben unsere Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, sich schon vorab ein Stückchen Kunst mit nach Hause zu nehmen und sich auf November zu freuen, wenn wir unsere Türen zum „Haus der Kunst“ öffnen“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen. „Kunst und Kultur und damit die Menschen, die sie gestalten, sind und bleiben wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens, das wir aktiv fördern. In dieser Zeit, die gerade die Kulturbranche besonders hart getroffen hat und noch immer trifft, wollen wir ein Zeichen setzen und Raum schaffen für Begegnungen.“ ergänzte Karl-Josef Esch.

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Termin für Landratswahl 2022 im Kreis Ahrweiler steht fest

Ahrweiler – Der Kreis- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag, 02. November den durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) festgelegten Termin zur Wahl eines neuen Landrats/einer neuen Landrätin bestätigt. Die Wahl findet am Sonntag, 23. Januar 2022, statt. Eine gegebenenfalls notwendige Stichwahl ist für Sonntag, 6. Februar 2022, terminiert.

Das Vorgehen bei der Wahl einer Landrätin oder eines Landrates ist im Wesentlichen in der Landkreisordnung, dem Kommunalwahlgesetz und der Kommunalwahlordnung vorgegeben. So bestimmt § 46 Absatz 4 der Landkreisordnung, dass die Wahl des Landrates spätestens drei Monate nach Freiwerden der Stelle erfolgen soll. Landrat a. D. Dr. Jürgen Pföhler wurde mit Ablauf des 31. Oktobers 2021 durch die für ihn zuständige Dienststelle, die ADD, dauerhaft in den Ruhestand versetzt.

Entsprechende Wahlvorschläge von Parteien, Wählergruppen oder auch von Einzelbewerberinnen und -bewerbern können bis zum 48. Tag vor der Wahl eingereicht werden. Über Einzelheiten informiert die Kreiswahlleitung in einer öffentlichen Bekanntmachung bezüglich der Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen, für die gesetzlich als spätester Termin der 69. Tag vor dem Wahltermin vorgegeben ist.

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Einrichtung einer Familien-Leseinsel auf dem Luisenplätzchen in Euskirchen

Euskirchen – Im Zuge der Neugestaltung des Luisenplätzchens als Ort zum Verweilen für die gesamte Familie wurde dort nun ein Büchertauschschrank mit gemütlicher Sitzfunktion für rund 250 Kinderbücher aufgestellt.

Die Kinder aus Horrheim spendeten dem neuen Bücherschrank gleich die ersten Bücher. Foto: Kreisstadt Euskirchen

Man kann dort in den Büchern lesen, sie ausleihen oder tauschen. Zusätzlich wurde durch das Aufstellen einer großen Herzliegebank und einer weiteren Herzsitzbank, an der auch Freundschaftsschlösser befestigt werden dürfen, der perfekte Rahmen geschaffen, um das Plätzchen wieder aufblühen zu lassen.

Bürgermeister Sacha Reichelt und Melanie Barth (r.) vom Fachbereich Schulen, Generationen und Soziales begrüßten den Verein aus Horrheim am Luisenplätzchen und bedankte sich für die solidarische Spendenaktion der Horrheimer. Foto: Kreisstadt Euskirchen

So soll dem historischen Ort wieder neues Leben eingehaucht werden. Familien sollen dort verweilen können und gleich in eines der dort im Bücherschrank vorhandenen Bücher versinken. Bei dem Lesestoff ist für Kinder und Jugendliche jeglichen Alters etwas dabei.

Auch Spaziergängerinnen und Spaziergänger finden hier ein kleines Leserefugium bzw. Pausenstation.

Möglich war die Umgestaltung unter anderem auch durch eine Spende des ehrenamtlichen Kinder- und Jugendfreizeitverein Horrheim e.V. Der Verein hat im Zuge eines Spendenlaufs am 10. September Geld für Kinder- und Jugendprojekte gesammelt und spendet in Regionen, die sehr von der Flut betroffen waren. Zur Verteilung der beim Lauf gespendeten Gesamtsumme hat sich der Verein an drei Gemeinden gewandt, u.a. auch an die Stadt Euskirchen. Auf diesem Wege hat die Stadt für das Projekt „Familienleseinsel“ eine stattliche Summe von 1.300 €, erhalten.

Am Samstag waren einige Mitglieder des Vereins persönlich nach Euskirchen gekommen, um die Spende am Luisenplätzchen an Bürgermeister Sacha Reichelt and Melanie Barth vom Fachbereich Schulen, Generationen und Soziales zu übergeben. Eine besondere Überraschung hatte der Verein auch noch dabei: Die Kinder und Jugendlichen aus dem Ort hatten Kinder- und Jugendbücher gespendet, die sie als Erstbestückung des Bücherschrankes zu Verfügung gestellt haben. Diese wurden von den Kindern des Vereins, die mitangereist waren, sogleich eingeräumt. Außerdem erhielt die Stadt noch spontan einen Gutschein für die Nachbeschaffung von Büchern in Höhe von 150 Euro. Bürgermeister Sacha Reichelt hängte gemeinsam mit einem der jüngsten Vertreter des Vereins das erste Vorhängeschloss an die herzförmige Bank, um die neue Freundschaft zwischen Euskirchen und Horrheim auch auf diese Weise zu festigen. Während der Spendenübergabe schnupperten auch schon die ersten Euskirchener Kinder die Bücherauswahl durch, wobei die Wahl auf die Bücher „Karl, der Krankenwagen“ und je eines aus der Reihe „Der kleine Drache Kokosnuss“ sowie „Das magische Bauhaus“ direkt einen Abnehmer und eine Abnehmerin fanden.

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„Den Tagen mehr Leben geben und nicht dem Leben mehr Tage“

Region/Düsseldorf – Landesbeauftragte im Fachgespräch zu palliativer Versorgung in Nordrhein-Westfalen. Die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte Claudia Middendorf hat Vertreterinnen und Vertreter der Medizinischen Dienste (MD) aus Nordrhein und Westfalen sowie der Hospizbewegung und der Selbsthilfe zu einem Fachgespräch in die Landeshauptstadt eingeladen. Insbesondere wurde darüber diskutiert, wie Betroffene und Angehörige gezielter über bestehende Angebote informiert werden können. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass eine bessere Vernetzung der Beratungsstrukturen erforderlich ist und dass Selbstbestimmung bis zum letzten Lebenstag gewährleistet werden muss.

Nach fachlichen Impulsen zur Palliativ- und Hospizversorgung durch den MD Nordrhein und durch Vertreterinnen des Hospizes zum heiligen Franziskus wurde den Beteiligten viel Raum für inhaltlichen Austausch gelassen. Dabei wurde deutlich, dass Betroffene und Angehörige vielfach noch nicht ausreichend über die bestehenden Angebote der allgemeinen und spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, wie z. B. die 24-Stunden Rufbereitschaft, „Letzte Hilfe“-Kurse sowie die Unterstützung durch pflegerisches Fachpersonal informiert sind. Zur Unterstützung der Betroffenen sollten der Informationsfluss und die Zusammenarbeit verbessert werden. Hierbei sei es von Vorteil, wenn der hohe Beratungsbedarf anerkannt würde, sodass diesem ausreichend Raum gegeben werden kann. Es wurde vereinbart, zu diesen Fragestellungen weiterhin im Austausch zu bleiben, um die palliative Versorgung gemeinsam zu stärken.

Claudia Middendorf resümierte: „Es war eine fachlich und emotional bereichernde Veranstaltung. Ich danke allen Beteiligten für den guten und vor allem produktiven Austausch. Es hat sich klar gezeigt, dass es zwischen den Medizinischen Diensten und der Hospiz- bzw. Selbsthilfebewegung bedeutende Schnittmengen gibt. Wenn alle Seiten gegenseitige Unterstützung leisten, profitieren die Menschen in der palliativen Versorgung davon. Selbstbestimmung bis zum Schluss sollte dabei immer unser oberstes Ziel sein, ganz nach dem Zitat der Begründerin der modernen Hospizbewegung Cicely Saunders: ‚Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.‘ Mir war es als Landesbeauftragte, insbesondere im Nachgang des Welthospiztages, wichtig, als Netzwerkerin beide Seiten in den direkten Austausch zu bringen und damit stellvertretend den Menschen, die mit bewundernswertem persönlichem Einsatz in der Hospizarbeit tätig sind, meinen Dank auszusprechen. Wir werden den Dialog weiter führen und uns dabei stets den Leitgedanken der caritativ-diakonische Arbeit ‚Mensch sein. Mensch bleiben…auch wenn der Weg zu Ende geht.‘ vergegenwärtigen. Bei allem was wir unternehmen, muss immer der Mensch im Mittelpunkt stehen.“

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Aufnahme der Erdgas-Versorgung im Ahrtal erfolgt nun kleinteiliger

Bad Neuenahr – Verbleibende Gebiete werden noch einmal unterteilt. Bei der Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal stößt die Energienetze Mittelrhein (enm) als Netzbetreiber nunmehr in Bereiche vor, die besonders stark von der Flutkatastrophe betroffen sind. „Die letzten 20 Prozent der Hausanschlüsse sind tatsächlich die schwierigsten“, stellt der Sprecher der evm-Gruppe, Marcelo Peerenboom, fest. Grund sind die starken Zerstörungen in den Ortsnetzen. Besonders entlang des Ahrufers sowie in der Altstadt von Ahrweiler ist es sehr aufwendig verschmutzte Leitungsabschnitte zu reparieren, zu reinigen und wieder Erdgas in die Leitungen fließen zu lassen.

Dies hat zur Folge, dass die enm von der bisherigen Praxis abweichen muss, ganze Bereiche in den einzelnen Stadtteilen wieder in Betrieb zu nehmen. Zu diesem Zweck hatte der Netzbetreiber das Stadtgebiet in Sektoren unterteilt und im Internet veröffentlicht. „Wir haben uns dazu entschlossen, diese Sektoren noch einmal sehr kleinteilig zu untergliedern, damit wir möglichst schnell wieder einzelne Hausanschlüsse in Betrieb nehmen können“, so Peerenboom. Den entsprechenden Fortschritt können Betroffene stets unter www.enm.de/hochwasser nachvollziehen. „Aufgrund dieser Kleinteiligkeit können wir ab sofort nicht mehr über die Presse und andere Kanäle die Wiederinbetriebnahme in den Sektoren veröffentlichen. Hierfür bitten wir um Verständnis. Unser Ziel ist es nach wie vor, bis Ende des Monats alle Anschlüsse wieder mit Erdgas zu versorgen“, erklärt der Sprecher.

Alle Informationen zu Wiederinbetriebnahme finden Betroffene unter www.enm.de/hochwasser.

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Online-Stammtisch „Mixbecher“ heute 04. November – Als Gast diskutiert Bischof Dr. Helmut Dieser mit

Aachen – „Mixbecher“ heißt das digitale Format, in dem kreative Köpfe, ungewöhnliche Ideen und Mut zur Veränderung ihren Platz haben. Das Team der Innovationsplattform im synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“ organisiert den inspirierenden Online-Stammtisch einmal im Monat. In der nächsten Ausgabe am heutigen Donnerstag, 04. November, ist ab 19 Uhr auch Bischof Dr. Helmut Dieser als Gast mit dabei.

Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema Synodalität. In der Kirche hat dieses Prinzip mit dem Hören auf Gottes Geist eine spezifisch christliche Prägung. Aber auch innerhalb der Zivilgesellschaft und Wirtschaft gibt es Bestrebungen, die nach neuen Wegen möglichst hoher Beteiligung und gemeinschaftlicher Entscheidungsfindung suchen. Vor allem die Methodik der Soziokratie  ist spannend  für die Weiterentwicklung von Synodalität, weil sie den Anspruch erhebt, eine Entscheidung „ohne Verlierer“, im Konsent, herbeizuführen. Dieses Prinzip wird derzeit ganz praktisch im Synodalkreis erprobt. In diesem Gremium werden die Roadmaps der Basis-AGs beraten, auf deren Grundlage im Frühjahr 2022 Entscheidungen getroffen werden (ins Unreine formuliert, aber ich würde das hier mal aufgreifen um die Verbindung da noch  mal stärker herzustellen, sonst kommt der Synodalkreis im nächsten Absatz so aus heiterem Himmel)

Im Rahmen des Online-Stammtisches Mixbecher gibt es Gelegenheit, von den Erfahrungen mit synodalen und soziokratischen Modellen im Bistum zu lernen und sich darüber auszutauschen, die sowohl im Synodalkreis wie auch in einzelnen konkreten Gemeinden vor Ort praktiziert werden.

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich über folgenden Link:
https://eu01web.zoom.us/j/61735877884

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VDI zeichnet herausragende Hochschul-Absolventen aus

Region/Koblenz – Der VDI-Förderpreis für besondere ingenieurwissenschaftliche Abschlussarbeiten wurde in diesem Jahr vom Mittelrheinischen Bezirksverein im VDI e.V. an vier Absolventen der Hochschule Koblenz verliehen. Die Jungingenieure haben bewiesen, welch innovativer Forscher- und Entwicklergeist in der Region vorhanden ist. Unter dem Applaus des Publikums erhielten Sie vom Vorsitzenden den Bezirksvereins, Dr. Thomas Kinsky, eine Urkunde und je 300 Euro.

Johannes Bohlke plante Fußgänger- und Radfahrerbrücke in Koblenz

Er ging der Frage nach, wie man die rechtsrheinischen, höher liegenden Stadtteile von Koblenz für Fußgänger und Radfahrer attraktiv an die Pfaffendorfer Brücke und somit an die Innenstadt anbinden kann. Heraus kamen drei verschiedene Entwürfe als Stahl-, Schrägseil- oder Fachwerkbrücke. In die Planung wurde die bestehende Teufelstreppe integriert sowie Anforderungen an das Weltkulturerbe berücksichtigt.

Magdalena Schoberer erstellte Erdbebenberechnungen

Sie errechnete die Erdbebensicherheit eines beispielhaften Bürogebäudes in Massivbauweise. Mit unterschiedlichem Ansatz der Bauwerkssteifigkeit hat sie das Gebäude in zwei verschiedenen Berechnungsmethoden untersucht: im vereinfachten und im multimodalen Verfahren. Dabei konnte sie nachweisen, dass die unterschiedlichen Ansätze sowie die Auswahl der Berechnungsmethode erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit mit sich bringen.

Jakob Tenholt vom Rhein-Ahr-Campus befasste sich mit Datenbrillen am Arbeitsplatz

Er untersuchte, inwiefern Mitarbeiter in ihrer körperlichen Sicherheit beeinträchtigt sind, wenn sie an ihrem Arbeitsplatz anstatt mit Tablets oder Monitor mit Datenbrillen arbeiten. Er kam zu dem Ergebnis, dass der Gleichgewichtssinn durch das Tragen einer Datenbrille nur wenig beeinflusst wird, weshalb die Gefahr zu stolpern oder zu stürzen sehr gering ist. Nach seiner Studie ist daher eine Datenbrille ein verträgliches Arbeitsmittel.

Dominik Czeicke befasste sich mit Wasserstoff in Asphaltmischanlagen

Er erforschte in Kooperation mit der Firma Benninghoven, ob in Asphaltmischanlagen Wasserstoff als Energieträger verwendet werden kann. Vor dem Mischen müssen die Materialien in einer Trommel getrocknet werden, die bisher mit fossilen Brennstoffen beheizt wird. Die Studie hat ergeben, dass der Einsatz von umweltfreundlicherem Wasserstoff als Energieträger technisch möglich, bisher aber durch hohe Herstell-, Transport- und Speicherkosten noch unwirtschaftlich ist. Geeignete Förderprogramme ebnen jedoch den Weg für Pilotprojekte.

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Westenergie unterstützt Notfall-Seelsorge am Nürburgring

Nürburgring – Die Notfallseelsorge der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau am Nürburgring darf sich über eine finanzielle Unterstützung der Westenergie freuen. Das Energieunternehmen unterstützt die soziale Einrichtung mit einem Betrag in Höhe von 1.000 Euro für die Anschaffung neuer Materialien und Einsatzkleidung.

Besuchern am Nürburgring sind sie sicher oft aufgefallen, die Männer und Frauen in den früher gelben, heute violett-farbigen Jacken, beschriftet mit „Notfallseelsorge“ oder gelegentlich mit „Psychosoziale Versorgung“. „Wir sind für Sie da – das soll durch die auffällige Kleidung ausgedrückt werden“, erklärt Thomas Brost von der Notfallseelsorge. „Es ist wichtig, dass die Kleidung direkt ins Auge fällt, wenn Hilfe benötigt wird. Und alle paar Jahre muss sie eben erneuert werden. Alleine hätten wir die neue Arbeitskleidung für unsere Truppe nicht finanzieren können. Umso mehr freuen wir uns, dass Westenergie uns bei der Anschaffung finanziell unterstützt.“

Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie, ergänzt: „Wir schätzen die Arbeit der Notfallseelsorge sehr. Die Frauen und Männer machen einen großartigen Job. Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal hat uns gezeigt, dass Menschen neben technischer oder notärztlicher Hilfe in der Not auch ganz besonders seelischen Beistand benötigen. Wir freuen uns, dass wir mit der finanziellen Unterstützung einen Beitrag für die Seelsorge leisten können.“

Auch wenn der Name der Notfallseelsorge am Nürburgring der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau eine Konfessionsgebundenheit vermuten lassen könnte, handelt es sich längst um eine ökumenisch ausgerichtete Gruppe. Gegründet wurde die Notfallseelsorge am Nürburgring im Jahre 1997 vom seinerzeitigen evangelischen Pfarrer Johannes Mann. Anlass waren die früheren Veranstaltungen von „Rock am Ring“. In der Anfangsphase traten oft Unfälle auf, nicht nur im Verkehrsbereich. Von Todesfällen betroffen waren oftmals auch kleine Kinder. Der Bedarf an speziell ausgebildeten Notfallseelsorgern war erkennbar und somit wurden geeignete Kräfte gesucht. Bei der Notfallseelsorge arbeiten Menschen, die ehrenamtlich bereit sind in ihrer Freizeit für in Not geratene Menschen da zu sein, ihnen Beistand zu geben und sie in außergewöhnlicher Lage zu betreuen, bis in der Folge weitere Hilfe organisiert werden kann.

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Tank-Gutscheine als Dankeschön für Helfer im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Auch drei Monate nach der Flutkatastrophe ist die Hilfs- und Spendenbereitschaft im Kreis Euskirchen nach wie vor groß. Viele Menschen packen tatkräftig mit an oder liefern Material – alles kostenlos für die Betroffenen. Damit die ehrenamtlichen Helfer wenigstens einen Teil ihrer Fahrtkosten erstattet bekommen, hat die Firma Aral bereits unmittelbar nach der Flut Tankgutscheine zur Verfügung gestellt, die über den Kreis Euskirchen und die Kommunen vermittelt wurden. Insgesamt hat das Unternehmen 500.000 Liter Kraftstoff in Form von Tankgutscheinen in 13 betroffenen Städten und Gemeinden von NRW und Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt.

Darüber freuten sich jetzt Pferde- und Tierfreunde aus dem Landkreis Aschaffenburg. Bereits zum zweiten Mal haben sie sich Mitte Oktober auf den weiten Weg gemacht, um dringend benötigtes Heu, Stroh, Weidematerial und andere Hilfsgüter in die Flutgebiete zu bringen. Dabei hat der Konvoi aus zehn 40-Tonnern und zwei 7,5-Tonnern diverse Pferdebetriebe, Gnadenhöfe und sonstige Tierhaltungen im Kreis Euskirchen angefahren, um das dringend benötigte Material abzuliefern – alles ehrenamtlich und alles kostenlos für die Betriebe.

Achim Blindert, der Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen, nutzte die Gelegenheit, um den Helfern aus Aschaffenburg und Umgebung für ihre große Unterstützung zu danken und ihnen bei dieser Gelegenheit Tankgutscheine für die weite Anfahrt zu überreichen. Darüber hinaus dankte er Karl Heinz Lingscheidt, dem hiesigen Bezirksleiter der Firma Aral: „Die vielen freiwilligen Helfer vor Ort leisten wertvolle und unbezahlbare Arbeit für alle, die von der Flut schwer getroffen wurden. Mit den Tankgutscheinen können wir sie zumindest ein wenig unterstützen“, so Achim Blindert.