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Bombenfund heute morgen in Mayen – Evakuierung und Entschärfung am Samstag 27. November

Mayen – Im Rahmen von Tiefbauarbeiten wurde heute Morgen gegen 8 Uhr eine Fliegerbombe im Bereich des Löwenkaree (Im Preul) gefunden. Der Kampfmittelräumdienst hat die Lage sondiert und gemeinsam wurde sich auf eine Entschärfung am Samstagmittag, 27. November um 12 Uhr, verständigt. In dieser Zeit kann weder das Gelände des Weihnachtsmarktes noch die Genovevaburg betreten werden.

Hierfür ist im Radius von 300 Metern rund um die Fundstelle die Innenstadt zu evakuieren. Die Evakuierung beginnt um 8 Uhr. Spätestens um 10 Uhr müssen alle Bewohnerinnen und Bewohner das Evakuierungsgebiet verlassen haben.

Es werden Notunterkünfte in der Sporthalle Hinter Burg und in der Sporthalle der Realschule, Joignystraße, eingerichtet für alle Bürgerinnen und Bürger, die nicht anderweitig unterkommen können.  Die Einhaltung der Coronaregeln ist zu gewährleisten. Ein Buspendelverkehr zu den entsprechenden Sporthallen wird ab 8 Uhr eingerichtet. Bei Bedarf finden Sie sich bitte an folgenden Haltestellen ein: Bushaltestelle Boemundring, Bushaltestelle St. Veit Straße (Berufsbildende Schule) oder ZOB, Habsburgring.

Auch die Geschäfte sowie der Weihnachts- und Adventmarkt werden am Samstagmorgen zunächst nicht geöffnet. Nähere Informationen zu den Märkten werden zeitnah noch veröffentlicht.

Es wird ein Bürgertelefon eingerichtet, welches heute bis 22 Uhr und morgen wieder ab 7 Uhr besetzt ist.

Das Bürgertelefon ist unter 02651 – 88 6000 oder 02651 – 881004, 881016 oder 88 6206 erreichbar.

Aufgrund des Bombenfundes von heute morgen im Innenstadtgebiet gibt es auch Einschränkungen beim Weihnachts- und Adventmarkt in Mayen. Die geplanten Eröffnungsfeierlichkeiten am heutigen Nachmittag/Abend fallen zunächst aus.

Der Adventmarkt auf der Burg findet daher heute von 17 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 18 Uhr statt. Samstag wird der Markt nicht öffnen. Auch das Eifelmuseum bleibt an diesem Tag geschlossen.

Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt findet heute wie geplant bis 21 Uhr statt. Am Samstag wird der Markt öffnen, sobald die Lage dies zulässt. Die offizielle Eröffnungsfeier ist für 17 Uhr geplant.

Ab Sonntag gelten sodann die regulären Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes: Freitag von 12 – 21 Uhr, Samstag von 11 – 21 Uhr sowie Sonntag von 11 – 20 Uhr. Außerdem ist am Donnerstag, 16. Dezember von 16 – 22 Uhr zum Christmas-Shopping geöffnet.

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Die „Sagenhafte Geschichte von Laachus“ als Hörspiel genießen

Niederzissen/Brohltal – Detlef Stollenwerk vom tik-theater im Keller Andernach liest vor. „Mystisch brechen die ersten Sonnenstrahlen durch die Dämmerung und treffen auf die Oberfläche des Laacher Sees.“ … so beginnt die abenteuerliche Geschichte von Laachus, dem geheimnisvollen schwimmenden Stein – dem Maskottchen der Vulkanregion Laacher See.

Die bereits 2019 in einem kleinen, liebevoll illustrierten Büchlein veröffentliche „Geschichte von Laachus“ entführt kleine und große Leser in die Welt der Vulkane und Sagen rund um den Laacher See.

Ganz neu gibt es die Geschichte nun auch zum Hören: Detlef Stollenwerk vom tik-theater im Keller Andernach begibt sich mit Laachus auf Entdeckungsreise durch die Sagenhafte Vulkanregion und enthüllt gemeinsam mit ihm das Geheimnis seiner Herkunft. Die Antwort auf die Frage, warum er schwimmen kann führt Laachus dabei zu zahlreichen Orten in der Region, wo er die unterschiedlichsten Bekanntschaften macht und sogar Freundschaften schließt.

Einfühlsam und witzig sowie schauspielerisch gekonnt, verleiht Detlef Stollenwerk Laachus sowie allen Begleitern, die er auf seinem Weg trifft, einen eigenen Charakter und lässt Sie dadurch lebendig werden.

Egal ob als Hörspiel oder Büchlein, die Geschichte von Laachus eignet sich für Kinder genauso gut wie für Erwachsene als (Urlaubs-)begleiter durch die Sagenhafte Vulkanregion Laacher See.

Das Hörspiel der „Sagenhaften Geschichte von Laachus“ kann auf der Homepage https://www.vulkanregion-laacher-see.de/ausflugsziel/die-sagenhafte-geschichte-von-laachus/hoerchspiel heruntergeladen werden und das Büchlein im Online-Shop unter www.vulkanregion-laacher-see.de/online-shop bezogen werden.

Gerne steht das Team der Vulkanregion Laacher See auch persönlich zur Verfügung:

Vulkanregion Laacher See, Tel: 02636-19433, info@vulkanregion-laacher-see.de,

www.vulkanregion-laacher-see.de

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Marienhaus impft!

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nach den ersten drei Corona-Impfterminen zieht das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler ein positives Fazit. Auch in den kommenden Wochen können sich Impfwillige sowohl Booster- als auch Erst- und Zweitimpfungen abholen.

Unglaubliche 660 Corona-Impfungen konnte das Team des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler im Rahmen der ersten drei Impftermine verabreichen. Eine stolze Zahl. Immerhin waren die Schätzungen im Vorfeld deutlich bescheidener ausgefallen. „Für Bad Neuenahr hatten wir mit etwa 80 Impfungen pro Tag kalkuliert“, sagt der Kaufmännische Direktor Thorsten Kopp. „Wir freuen uns sehr, dass wir dank eines motivierten Teams und reibungsloser Abläufe letztendlich deutlich mehr Menschen immunisieren konnten.“

In den kommenden Wochen bietet das Klinikum an seinen drei Standorten in Bad Neuenahr, Adenau und Burgbrohl weitere offene Impftermine an. Unter dem Motto „Marienhaus impft! Ein kleiner Pieks für dich – ein großer Schutz für Alle“ erhalten Impfwillige, die 16 Jahre oder älter sind, sowohl Booster- als auch Erst- und Zweitimpfungen. Damit gehört das Klinikum zu den dreizehn Häusern der Marienhaus-Gruppe, die den „5-Punkte-Plan für Auffrischungsimpfungen“ des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt.

Das Team bietet offene Impftermine ohne vorherige Anmeldung an, um möglichst viele Menschen unkompliziert zu erreichen. Im Gegenzug heißt das natürlich, dass Impfwillige entsprechende Wartezeiten einkalkulieren sollten. Damit niemand unnötig ansteht, werden die Wartenden zeitnah darüber informiert, wie viel Impfstoff am jeweiligen Tag noch vorrätig ist.

„Wir freuen uns über jeden, der vorbeikommt“, sagt Thorsten Kopp und hat dabei auch eine nicht ganz uneigennützige Gleichung im Hinterkopf: „Jede Impfung ist ein Ungeimpfter weniger. Und damit ein potentieller Corona-Patient weniger im Krankenhaus. Folglich können wir mit unserem Impfangebot aktiv zur Entlastung des Gesundheitswesens beitragen.“

Zu folgenden offenen Impfterminen können Impfwillige ohne vorherige Anmeldung vorbeikommen:

  • Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr: montags und dienstags / 15-18 Uhr

(Dahlienweg 3, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler)

  • Josef Krankenhaus Adenau: mittwochs / 13-16 Uhr

(Mühlenstraße 31-35, 53518 Adenau)

  • Brohltal-Klinik St. Josef Burgbrohl: 02.12. + 16.12. / 15-18 Uhr

(Kirchstraße 16, 56659 Burgbrohl)

Die Termine gelten vorerst bis Ende des Jahres. Alle Impfungen werden mit dem BioNTech/Pfizer-Impfstoff durchgeführt. Zum Termin mitzubringen sind der Personalausweis, der Impfausweis, die Versichertenkarte und – wenn möglich – der vorab ausgefüllte Aufklärungsbogen sowie die Einwilligungserklärung des RKI, die über die Homepage des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler sowie unter www.marienhaus.de/pieks runtergeladen werden können.

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Goldene Meisterfeier abgesagt – Neuer Ehrungstermin für Meisterjahrgänge 1970 und 1971 im Frühjahr

Daun/Prüm – Die für den 30. November im Dauner Forum geplante Feier zur Ehrung der Goldenen Meister ist abgesagt. Die einladende Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (KH MEHR), Geschäftsstelle der Innungen, plant diese Feier neu für das kommende Frühjahr.

„Aufgrund der derzeitigen Coronafallzahlen, auch hier in Rheinland-Pfalz, haben wir uns Anfang der Woche schweren Herzens dazu entschlossen, die Feier abzusagen“, so Geschäftsführer Dirk Kleis. „Die Gesundheit unserer Gäste liegt uns am Herzen. Auch wenn die Feier ohnehin als 2G-Veranstaltung geplant war und im Vorfeld einen großen Aufwand für uns bedeutet hat, planen wir lieber noch mal neu für eine Zeit, in der erfahrungsgemäß die Situation besser sein wird.“

Die angemeldeten Goldenen Meister werden alle schriftlich durch die KH MEHR informiert und zu dem späteren Termin neu eingeladen.

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Corona – Grundschule in Vossenack schließt vorübergehend ab dem heutigen Freitag 26. November

Düren – Ab dem heutigen Freitag, 26. November soll Distanzunterricht angeboten werden. Die Aussetzung des Präsenzunterrichts erfolgt bis zum 3. Dezember auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes und im Einvernehmen mit der Schulleitung.

Wegen einer größeren Zahl an Corona-Fällen wird die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hürtgenwald in Vossenack präventiv vorübergehend geschlossen.

Aktuell sind 23 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Beschäftigte der Schule positiv getestet. Momentan laufen weitere Tests, deren Ergebnisse noch ausstehen. Notwendige Quarantäne-Anordnungen sind ausgesprochen. Es handelt sich insgesamt um ein diffuses Ausbruchsgeschehen in allen Klassen der Schule.

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Testzentren der Verbandsgemeinde Wittlich-Land öffnen ab heute Freitag 26. November

Wittlich – Schnell und kostenlos testen lassen. Die Tests sind kostenlos! Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Ihren Personalausweis, Versichertenkarte oder Testpass mit und lassen Sie sich testen.

Die Corona-Schnelltestzentren der Verbandsgemeinde Wittlich-Land in Landscheid Eifellandhalle Tränkgasse 22 und in Manderscheid Kurhaus Grafenstraße 21 sind ab dem heutigen Freitag, 26.11.2021 zu folgenden Zeiten geöffnet:
Freitags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Samstags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr und
Sonntags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

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„Wir mit euch für Aachen“: Stadt startet Kampagne für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften

Aachen – Sie sind für die Gesellschaft im Einsatz: jeden Tag, jede Nacht. 365 Tage im Jahr. Die vielen Menschen, die in Aachen und der Region als Rettungssanitär*innen, als Ordnungsamtskräfte und Feuerwehrleute sowie als Polizist*innen ihren Dienst für die Gesellschaft tun. Sie sind da, wenn es brennt. Sie sind da, wenn es Not tut, bei einem Streit zu schlichten. Sie sind da, wenn Menschenleben in Gefahr sind, wenn Hilfe dringend gebraucht wird. Dieser besondere Einsatz für die Gesellschaft verdient Respekt.

Dafür steht die Kampagne „Wir mit Euch für Aachen!“, die im Rahmen eines Pressetermins am Dienstag (23. November) vorgestellt worden ist. „Es ist Zeit, gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Denn leider erfahren unsere Einsatzkräfte des Ordnungsamtes, des Rettungsdienstes, der Feuerwehr- sowie der Polizei bei ihrer täglichen Arbeit immer wieder, dass es an Respekt fehlt“, sagt Stadtdirektorin Annekathrin Grehling. Eine groß angelegte Plakatkampagne, die die Stadt gemeinsam mit der Polizei Aachen ins Leben gerufen hat, wirbt in den kommenden Wochen und Monaten deutlich sichtbar für mehr Verständnis und Respekt untereinander. Der Hauptausschuss der Stadt Aachen hatte die öffentlichkeitswirksame Kampagne mit einem Beschluss auf den Weg gebracht, um so Dank, Anerkennung und Solidarität für diese Bereiche zu bekunden.

Null-Toleranz-Strategie und Gewaltprävention

Grehling kennt als Rechts- und Ordnungsdezernentin der Stadt Aachen die vielen schwierigen Situationen, mit denen ihre Mitarbeitenden vor allem im Außendienst tagtäglich konfrontiert sind. Regelmäßig werden diese auf der Straße beschimpft, angefeindet, teilweise sogar bespuckt und angegriffen. „Diese Übergriffe haben sich durch die Kontrollen der Corona-Schutzmaßnahmen, welche zusätzlich zu den in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsenen Aufgaben anfallen und die spürbar gesunkene Hemmschwelle, in den letzten beiden Jahren vervielfältigt. Wertschätzung und Respekt gegenüber den Menschen, die jeden Tag für unsere Sicherheit und Ordnung eintreten, sollten eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft sein, sind es jedoch nicht“, so Grehling, welche damit die Notwendigkeit dieser Kampagne verdeutlichte.

Auch im Feuerwehr- und Rettungsdienst kommt es leider immer wieder zu unschönen Szenen, wie Personal- und Feuerwehrdezernent Dr. Markus Kremer weiß. Neben dem aktiven Anzeigen von Anfeindungen und Gewaltereignissen setze die Stadt daher vor allem auf eins: Prävention. Kremer erläutert: „Bereits im Frühjahr 2018 haben wir unser Sicherheitskonzept zur Gewaltprävention auf den Weg gebracht, das neben der Entwicklung technischer und organisatorischer Maßnahmen vor allem auf die Vermittlung deeskalierender Kommunikationsstrategien baut.“ Besonders für die genannten Berufsgruppen sehe das Konzept eine Reihe von Maßnahmen vor. Zu nennen sei hier beispielsweise die Bereitstellung von Notfallmeldern für Mitarbeitende im Außendienst, oder das Angebot von Seminaren und Schulungen zum Umgang mit Gewaltsituationen im Arbeitsalltag, zu deren Durchführung eigens ein hauptamtlicher Deeskalationstrainer eingestellt wurde. „Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Strategie und bringen jeden Vorfall zur Anzeige“, so Kremer, der gemeinsam mit Grehling darauf hinweist, dass die Kolleginnen und Kollegen zum Teil 24 Stunden am Tag im Einsatz sind, um anderen Menschen in Notlagen zu helfen, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen und immer wieder auch, um Leben zu retten.

Die Kampagne „Wir mit Euch für Aachen!“ tragen Stadt und Polizei gemeinsam. Polizeidirektor Dirk Hoff ist Leiter der Polizeiinspektion 1 in Aachen und verantwortlich für gut 260 Polizeibeamt*innen, die ihren Dienst in Aachen verrichten. „Die Zahl der Widerstandsdelikte gegen Vollstreckungsbeamte ist in den letzten beiden Jahren in Nordrhein-Westfalen gesunken, was auch an einer verschärften Strafandrohung ab dem Jahre 2017 liegen kann. Respektlosigkeiten gegenüber Polizistinnen und Polizisten beginnen aber meist bereits unterhalb der Schwelle zur Straftat. In vielen Fällen werden Kolleginnen und Kollegen verbal zum Objekt degradiert – der Mensch hinter der Uniform wird nicht wahrgenommen oder gar bewusst missachtet. Dieser Entwicklung entgegenzutreten ist jede Anstrengung wert!“

Angelehnt an NRW-Kampagne

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt mit seiner Kampagne „NRW zeigt Respekt!“ bereits seit einiger Zeit ein Zeichen gegen Gewalt an Einsatzkräften. „Wir mit Euch für Aachen!“ greift das vor Ort auf. Laut einer 2019 veröffentlichten Studie der Ruhruniversität Bochum waren 64 Prozent der befragten Brandschützer*innen, Sanitäter*innen und Notärzt*innen schon mindestens einmal Opfer von körperlicher oder verbaler Gewalt. Eine Zahl, die eine Gesellschaft nicht einfach hinnehmen darf. Die Menschen, die sich in ihrem Job oder auch ehrenamtlich für andere einsetzen, haben die Unterstützung aller verdient. Das gilt im Übrigen auch für die städtischen Mitarbeitenden, die in ihren Büros Beschimpfungen und Angriffen ausgesetzt sind. Deswegen: „Wir mit Euch für Aachen!“

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NRW-Heimatministerin auf Hochwasser-Wiederaufbau-Sightseeing in Mechernich

Mechernich/Kommern/Satzvey – Seit Monaten hat Anita Thiemons (80) aus Kommern ihr Zuhause teilweise und tagsüber in ihre Garage verlegt. Sie ist seit dem verheerenden Bleibachhochwasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 – zumindest was das von Schmutzwasser überflutete Erdgeschoss betrifft – teilobdachlos.

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (2.v.l.) in der „neuen Heimat“ der Kommerner Rentnerin Anita Thiemons (2.v.r.). Sie wohnt tagsüber in ihrer Garage, wo sie auch Söhne und Enkel bekocht, seit ihr Erdgeschoss in der Nacht auf den 15. Juli vom Bleibach überflutet wurde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bad und Schlafzimmer befinden sich im verschonten Obergeschoss, unten laufen Tag und Nacht die Bautrockner, um Fußboden und Wände zu entfeuchten – und heizen gleichzeitig die oberen Zimmer. Seit vier Monaten!

Die Garage ist jetzt Küche und Wohnzimmer zugleich. Je nach augenblicklicher Familiensituation und Bedürftigkeit bekocht die rüstige 80jährige dort Söhne und Enkel. Am Samstag gesellten sich NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach und Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zu Anita Thiemons in die mit einer durchsichtigen Plastikplane abgespannte neue Heimat.

Enkel und Freundin aus München waren gerade zu Besuch, auch der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck „setz sich erömm“, wozu ihn die bereits vom Kommerner Hochwasser 2016 schwer geschädigte Rentnerin einlädt.

Ortsbürgermeisterin Heike Waßenhoven und NRW-Ministerin Ina Scharrenbach an der Baustelle der neuen Satzveyer Brücke über den Veybach. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Überblick am Puzzletisch

Ministerin Scharrenbach machte sich am Samstagmittag nach einer Wiederaufbaukonferenz in Bad Münstereifel vor Ort im Mechernicher Rathaus, in Kommern und Satzvey ein Bild von der Nach-Hochwasser-Lage am Bleiberg. Als leid- und beratungserprobte Guides dienten die Ortsbürgermeister Heike Waßenhoven (Satzvey) und Rolf Jaeck. Erster Beigeordneter Thomas Hambach hatte eine umfassende PowerPoint-Präsentation vorbereitet und gab einen Überblick.

Lebhaft plädierte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick für Mittel aus dem Aufbaufonds für private Vorsorgemaßnahmen und eine Solidarversicherung aller gegen Elementarschäden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der zuvor schon bei der Münstereifeler Hochwasserkonferenz mit dabei war, fügte die Puzzlesteine, die Ina Scharrenbach nach und nach sammelte, zu einem Gesamtbild in der Stadt Mechernich zusammen: „Wir sind diesmal sicher im Vergleich zu Nachbarkommunen mit einem blauen Auge davongekommen, aber 2016 gab es schon einmal ein starkes Hochwasserereignis im Stadtgebiet Mechernich. Viele Bürgerinnen und Bürger am Bleibach in Kommern sind heute noch mit der Abbezahlung der damaligen Schäden belastet, denn vor fünf Jahren gab es keine staatliche Wiederaufbauhilfe.“

Schick sprach sich für schnelle und effektive Hilfen des Landes für einzelne betroffene Bürger und die Kommune aus. 2215 Soforthilfeanträge wurden bereits gestellt, rund 3,3 Millionen an Mechernicher Bürger ausgezahlt. Der Schaden an städtischer Infrastruktur wird auf zwölf Millionen Euro beziffert.

Dass das Online-Formular speziell für ältere Leute zu kompliziert auszufüllen sei, wie die Satzveyer Ortsbürgermeisterin Heike Waßenhoven bemerkte, brachte die Heimatministerin in Rage: „Sagen Sie mir, welche Seite oder welchen Punkt ich weglassen soll – und ich tue es…“ Auch ältere Leute seien „meistens nicht allein auf der Welt“ und niemand brauche sich einen PC oder Laptop anzuschaffen, um den Antrag auszufüllen, so Ina Scharrenbach. Dabei gebe es sicher Hilfe im Bekanntenkreis…

Mit Laptop von Haus zu Haus

„In Kommern ist es der Ortsbürgermeister, der mit seinem Laptop unter dem Arm von Haustür zu Haustür geht“, berichtete der Bürgermeister der Ministerin. Rolf Jaeck winkte bescheiden ab: „Entweder man hilft oder man lässt es sein…“

Zur kleinen Begleitmannschaft der NRW-Politikerin gehörte auch Stadtbrandmeister Jens Schreiber, der unter anderem vor Ort das Feuerwehrgerätehaus Kommern zeigte, das ebenso wie das Feuerwehrhaus in Bleibuir von der Juli-Flut so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass es abgerissen und an anderer Stelle (unterhalb des Kommerner Sportplatzes) neugebaut werden muss.

Insgesamt sind 30 kommunale Gebäude von Flutschäden betroffen, so Erster Beigeordneter Hambach, die Schadenssumme belaufe sich auf knapp fünf Millionen Euro. An Wasserläufen, im Leitungsnetz und auf Wirtschaftswegen – insbesondere Totalschäden an Brückenbauwerken – bezifferte der stellvertretende Verwaltungschef rund 200 Schadstellen mit Wiederherstellungskosten von ebenfalls knapp fünf Millionen.

Allein mit „sieben bis zehn Millionen“ gab Patricia Gräfin Beissel der NRW-Heimatministerin und dem Bürgermeister in Satzvey die Schäden an der historischen Wasserburg an. Genau wie auch die Stadt Mechernich ist die gräfliche Familie allerdings gegen Elementarschäden versichert. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sprach sich für eine solche Versicherung aller Städte und Gemeinden aus.

Pflichtversicherung

Er hatte unmittelbar nach der Flut keinen Hehl daraus gemacht, dass er für eine Pflichtmitgliedschaft aller Immobilieneigentümer und Nutzer in einer solchen Versicherung plädiert – einer Art Solidaritätsfonds, in die alle einbezahlen und aus der Sturm- und Hochwasseropfer entschädigt werden.

Gegenüber Ministerin Scharrenbach sprach sich Dr. Hans-Peter Schick am Samstag zusätzlich für umfassende Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Bachläufe  aus – „und zwar vor den Ortslagen“. Durch die Orte und Dörfer selbst solle man hingegen einen möglichst raschen und unbehinderten Durchfluss ermöglichen.

Retentionsflächen müssten die Gebietskörperschaften nicht zwangsläufig erwerben, sondern die Landwirte, denen sie gehören, im Nutzungsfall, also nach Hochwasser, „großzügig entschädigen“. Schick fragte bei der Ministerin auch ausdrücklich nach, dass auch private Vorsorgevorkehrungen gegen Hochwasser aus dem Wiederaufbaufonds gedeckt werden – ebenso der Grunderwerb für die Feuerwehrhausneubauten in Bleibuir und Kommern.

Es dauert aber alles, manchen geht es nicht schnell genug. Anita Thiemons (80) hat das Leben hingegen Geduld gelehrt, sagt sie ohne Klagen der Ministerin in ihrer Wohnküchengarage: „Die Bautrockner laufen jetzt seit vier Monaten Tag und Nacht, aber es ist noch immer feucht. Ich rechne damit, dass es Juni wird, ehe wir unten wieder einziehen und alles ist wie vorher…“

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Verdiente Mayen-Koblenzer mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz geehrt

Polch/Mayen-Koblenz – In einer Feierstunde hat Landrat Dr. Alexander Saftig im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verdienten Persönlichkeiten aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Ehrenadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgehändigt. Zu den Geehrten gehören Hans-Jürgen Häfner aus Bassenheim, Bernhard Ickenroth aus Andernach, Dorothea Kalus aus Mülheim-Kärlich, Doris Laux aus Mayen, Dr. Dieter Puschke aus Ochtendung, Gisela Rösner aus Mendig, Prof. Dr.-Ing. Peter Wiegner aus Vallendar, Werner Zenz aus Löf und Günther Oster aus Mülheim-Kärlich.

„Durch das, was Sie in den vergangenen Jahren alles für Ihre Mitmenschen bewegt haben, sind Sie zu Vorbildern für das Zusammenleben in unserem Landkreis geworden. Wir brauchen Alltagshelden wie Sie als gutes Beispiel für andere“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig, der stolz darauf ist, wie stark das ehrenamtliche Herz von Mayen-Koblenz schlägt.

Hans-Jürgen Häfner aus Bassenheim engagierte sich ein Vierteljahrhundert in herausragender Weise im kommunalpolitischen Bereich, lenkte unter anderem von 2004 bis 2014 als ehrenamtlicher Ortsbürgermeister die Geschicke seiner Heimatgemeinde Bassenheim und setzte sich für die Belange seiner Mitbürger ein. „Ihr ehrenamtliches Engagement ist beispielhaft. Durch Ihre charmante Art, Ihren freundlichen und stets verständnisvollen Umgang und natürlich auch durch Ihre Verdienste für die Ortsgemeinde Bassenheim haben nicht nur die Bassenheimer Bürger Sie ins Herz geschlossen“, betonte der Landrat in seiner Laudatio.

Bernhard Ickenroth aus Andernach ist für sein seit vielen Jahren ehrenamtliches, soziales Engagement in seiner Heimatstadt und der Umgebung bekannt. Seine Fähigkeiten bringt er seit nunmehr 28 Jahren in die Hospizarbeit ein. Im Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz engagiert Ickenroth sich mit großem Einsatz im Vorstand – zunächst als stellvertretender Vorsitzender, seit 2013 als Vorsitzender. „Ihre Arbeit verlangt Einiges von Ihnen ab. Nicht nur die Sterbenden selbst, sondern auch die Angehörigen erhalten durch Sie Aufklärung und Begleitung in dieser schwierigen Lebenssituation“, lobte Landrat Dr. Saftig Ickenroths Engagement.

Als „eine der guten Seelen von Mayen-Koblenz“ bezeichnete der Landrat Dorothea Kalus aus Mülheim-Kärlich in seiner Rede. Seit mehreren Jahrzehnten engagiert sie sich über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich für ihre Mitmenschen. Als eine von insgesamt 14 ehrenamtlichen Damen besucht sie regelmäßig ältere, kranke und oft alleinstehende Mitbürger im Krankenhaus, Zuhause oder auch im Altenheim. Zudem setzt sich Kalus in der Politik für ihre Heimatstadt Mülheim-Kärlich und im Landkreis ein. Stolze 15 Jahre lang, von 1979 bis 1994, engagierte sie sich als aktives Mitglied im Stadtrat sowie in verschiedenen Ausschüssen. Seit 2003 setzt sie sich für die Belange der älteren Mitbürger im Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Weißenthurm ein.

Doris Laux aus Mayen wurde für ihren jahrzehntelangen Einsatz, für ihr vielfältiges und leidenschaftliches Engagement auf sozial-gesellschaftlicher und kommunalpolitischer Ebene sowie für ihre Verdienste rund um das Wohl ihrer Heimatstadt Mayen und ihrer Mitbürger ausgezeichnet. Seit Jahrzehnten engagiert sie sich ehrenamtlich bei der Arbeiterwohlfahrt im Landkreis Mayen-Koblenz und ist treibende Kraft hinter der von der AWO organisierten Kleiderkammer und des Cafés im AWO-Seniorenzentrum Sterngarten. Seit 2009 wohnt Laux erneut dem Stadtrat bei und ist Teil der SPD-Fraktion im Kreistag.

Dr. Dieter Puschke aus Ochtendung zählt aufgrund seines Einsatzes in Kommunalpolitik, Vereinswesen und für seine Mitmenschen zweifelsohne zu denjenigen Menschen im Landkreis, die mit ihrem Wirken das Rückgrat der Gesellschaft bilden. „Schaut man sich den Lebenslauf von Dr. Dieter Puschke an, springen einem Worte wie juristisch, Bundeswehr, Referent, Kompanie, Bundesministerium, Gemeinderat, Verbandsgemeinderat, Vizepräsident und Karneval ins Auge. Eine bunte Mischung, die sich in einer Person vereint“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig und betonte, dass Puschke, der das Amt des Zweiten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Maifeld innehat, eine langjährige, unfassbare Bereicherung, nicht nur für die Kommunalpolitik, den kulturellen Bereich und die Brauchtumspflege, sondern besonders für die Gemeinschaft und seine Mitbürger ist.

Für ihre verdienstvolle Arbeit in der Kommunalpolitik, überreichte der Landrat Gisela Rösner aus Mendig die Ehrennadel. Sie hat sich mit ihrem Fachwissen in einem außergewöhnlichen Maß seit mehr als zwei Jahrzehnten für die Stadt Mendig und für den Landkreis Mayen-Koblenz eingebracht. Rösner hat dabei geholfen, Lösungen zu finden – im Stadtrat, im Verbandsgemeinderat, in Ausschüssen und als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mendig. „Sie sind eine Powerfrau der besonderen Art und ich ziehe meinen imaginären Hut vor Ihrer Leistung“, sagte der Kreischef.

Prof. Dr.-Ing. Peter Wiegner aus Vallendar erhielt die Ehrennadel des Landes für seinen jahrzehntelangen, herausragenden Einsatz für und rund um den Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Seit 1964 ist Wiegner Mitglied im VDI. Viele Jahre wirkte er dort unter anderem im Vorstand mit. Wiegner setzte sich mit großem ehrenamtlichem Engagement für den Mittelrheinischen Bezirksverein ein und hat durch vielfältige Aktivitäten und Initiativen das Ansehen und die Außenwirkung des VDI in der Region Mittelrhein entscheidend gefördert. „Menschen wie Sie füllen Mayen-Koblenz mit Leben, denn sie bringen größte Freude“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig in seiner Laudatio.

Werner Zenz aus Löf wurde für seinen jahrzehntelangen, herausragenden Einsatz, für sein vielfältiges und leidenschaftliches Engagement sowie für seine großen Verdienste für den Musikverein Löf, den Förderkreis des Musikvereins Löf und den Verein „Musikverein Löf hilft“ geehrt. Im Vorstand des Löfer Musikvereins engagiert sich Zens seit dreieinhalb Jahrzehnten und ist seit Kurzem sogar Ehrenmitglied. 1991 rief er als einer der Gründungsväter den Förderkreis des Musikvereins Löf in Leben und sitzt seitdem als Mitglied im Vorstand. Daneben wirkte er 2003 bei der Einrichtung der „Hilde und Walter-Ullrich-Stiftung“ zugunsten der Ausbildung jugendlicher Musiker mit. „Sie sind eine Institution in Ihrem Heimatort und ein tragender Teil des dörflichen Zusammenlebens“, sagte der Landrat und dankte zugleich den Musikern des Musikvereins Löf, die es sich nicht nehmen lassen wollten, zu Ehren ihres Vereinskammeraden und zur Freude aller Anwesenden für die musikalisch Unterhaltung bei der Feierstunde zu sorgen.

Günther Oster aus Mülheim-Kärlich bereichert den Landkreis Mayen-Koblenz seit vielen Jahren mit seinen vielseitigen Tätigkeiten, durch die er sich in herausragender Art und Weise verdient gemacht hat. Insgesamt 27 Jahre wirkte er im politischen Geschehen der Ortsgemeinde Kettig mit – sowohl im Ortsgemeinderat als auch in verschiedenen Ausschüssen. Von 1989 bis 2019 engagierte sich Oster im Verbandsgemeinderat Weißenthurm und hatte nicht zuletzt 22 Jahre lang das Amt des Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Verbandsgemeinderat inne. Seit seiner Jugend schlägt sein Herz zudem für das Schachspiel und den Schachclub 1924 Kettig. Stets war Günther Oster ein Förderer des Jugendschachs und junger Schachspieler. Ab 1978 stand er dem Verein für mehrere Jahre als Vorsitzender vor.

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Kulturgut in Jülich dauerhaft erhalten

Jülich – Das Stadtarchiv Jülich hat vergangene Woche ein LVR-Conservation-Kit bekommen. Entwickelt wurde der neuartige Werkzeugkoffer vom LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (LVR-AFZ) in Pulheim-Brauweiler. Der Koffer enthält die wesentlichen Materialien und Werkzeuge, die Archivarinnen und Archivare benötigen, um Archivgut sachgerecht für die dauerhafte Aufbewahrung vorzubereiten und kleinere Reinigungs- und Sicherungsmaßnahmen selbstständig durchzuführen.

Papierrestauratorin Anna Katharina Fahrenkamp M.A. vom LVR-AFZ übergab den Werkzeugkoffer an Stadtarchivarin Susanne Richter und ihre Mitarbeiterin Silvana Perič. In einem begleitenden Workshop, an dem auch Véronique Kentzinger vom Archiv des Vorstands des Forschungszentrum Jülich und Annette Koslowski vom Museum Zitadelle Jülich teilnahmen, führte Frau Fahrenkamp in die Reinigung und Sicherung von Archivgut mit Hilfe der im Koffer enthaltene Werkzeuge ein.

Schäden an Kulturgut können verschiedene Ursachen haben. Meist handelt es sich um Gebrauchsspuren aus vorarchivischer Zeit oder um Folgen einer regen, für die meisten Objekte belastenden Nutzung. Gelegentlich entstehen Schäden aber auch bei der Übernahme durch eine mangelnde, wenig sachgerechte Vorbereitung für die dauerhafte Lagerung im Archivmagazin.

Ergänzend zu den Kits werden Archivarinnen und Archivare durch den frei verfügbaren E-Learning-Kurs Bestandserhaltung, begleitende regionale Workshops und das auf der AFZ-Homepage veröffentlichte Handbuch zum LVR-Conservation-Kit angeleitet, kleinere Verschmutzungen und Schäden am Archivgut selbst zu beheben. Bleiben diese Schäden unbehandelt, führt dies meist zwangsläufig zu weiteren Beschädigungen und hohen Folgekosten. Das LVR-AFZ, das etwa 600 Archive im Rheinland betreut, bietet darüber hinaus auch zentrale Fortbildungen für Beschäftigte in den Archiven an. Die gute Resonanz bestätigt, dass präventive Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung des kulturellen Erbes hohe Priorität besitzen.