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Überwältigender „Nikolaus-Impftag“ in Mendig

Mendig – Mit über 1.600 durchgeführten Impfungen einen wichtigen Betrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Seit den neuesten Beschlüssen der Bundes- und Landesregierung ist die Nachfrage nach Erst- und Zweitimpfungen sowie den Auffrischungsimpfungen (Boosterimpfung) deutschlandweit riesengroß.

Um dieser Nachfrage vor Ort gerecht zu werden, hat das Team der Verbandsgemeinde Mendig ein Konzept entwickelt, welches schnelles und wohnortnahes Impfen ermöglicht. Drei Wochen vor dem Großereignis liefen die Vorbereitungen für die Sonderimpfaktion auf Hochtouren. Ein Zusammenschluss zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, der Verbandsgemeinde Mendig, der Stadt Mendig, dem Deutschen Roten Kreuz, der Adler Apotheke und den in Mendig niedergelassenen Ärzten Dr. Jost, Dr. Dewald, Dr. Waldorf und Dr. Glutting machten diesen Tag erst möglich.

Am 6. Dezember war es dann soweit. Um die Abläufe so effizient wie möglich zu gestalten, wurde die Laacher See Halle in ein temporäres Impfzentrum (Boosterimpfung) verwandelt, während der Impfbus des Landes Rheinland-Pfalz neben der Laacher See Halle für die Erst- und Zweitimpfungen genutzt wurde. Insgesamt konnten so alleine an diesem Tag mehr als 1.600 Menschen geimpft werden. Das ist landesweit für eine temporäre Impfaktion rekordverdächtig.

„Die Laacher See Halle ist für diese Aktion der ideale Standort, um Bürgerinnen und Bürger mit einer Impfung gegen das Coronavirus zu helfen“, stellten der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz und der Stadtbürgermeister Mendig, Hans Peter Ammel unisono fest.

Das Organisationsteam rund um den Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung, Fabian Schneider, sowie Christopher Wittig, Teilbereichsleiter des Ordnungsamts und Corona-Beauftragter der Verwaltung, hatte alle Hände voll zu tun. Von der Einweisung aller Wartendenden über die Dokumentation bis hin zur Verteilung von Kaffee und Kekse durch den Nikolaus konnte die Impfaktion nicht besser vorbereitet werden.

„Ich bin froh und stolz, dass wir diese Sonderaktion durchgeführt haben. Sie schütz unsere Bürgerinnen und Bürger vor dem Virus. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Land Rheinland-Pfalz, meinem Kollegen Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Team unserer Verwaltung rund um Fabian Schneider und Christopher Wittig, allen Helferinnen und Helfern und Unterstützer des heutigen Nikolausimpftages in Mendig sowie allen impfwilligen Einwohnern“, so Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

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„50 Jahre Kommunale Neugliederung“ – Das neue Kreisjahrbuch ist da

Düren – Es ist ein 192 Seiten starker Blick auf den gesamten Kreis Düren. Das neue Kreisjahrbuch 2022 mit dem Schwerpunktthema „50 Jahre Kommunale Neugliederung“ ist erschienen und wurde am gestrigen Montag, 6. Dezember nun im Kreishaus in Düren vorgestellt.

„Das Jahrbuch ist ein wichtiger kultureller Bestandteil für unseren Kreis. Für viele gehört das Buch mit dem jährlich wechselnden Schwerpunktthema und der Chronik ins Bücherregal und wird viel nachgefragt“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der zudem das „frische Design“ lobend hervorhebt. „So ein Buch ist nur mit viel Engagement realisierbar.“

Rund ein Drittel des Buches beschäftigt sich mit vielen interessanten Geschichten zur Kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1972, der Geburtsstunde des heutigen Kreises Düren. „Wir geben einen umfassenden Blick und zeigen, welche Herausforderungen es für die Menschen, die Gemeinden oder beispielsweise das Schulwesen gab“, erklärt der Autor Guido von Büren. Es sind viele Geschichten aus unterschiedlichen Bereichen, die diese massive Veränderung anschaulich erzählen und auch den Blick über den Tellerrand wagen.

Verleger und Autor Bernd Hahne sieht in dem Buch nicht nur Interessantes und Wissenswertes, sondern für ihn steckt auch eine klare Aufgabe dahinter: „Wir verstehen unser Buch als Beitrag zur Schaffung einer Kreisidentität. Wir legen Wert auf gut recherchierte und qualitativ hochwertige Geschichten, die vielen oft gar nicht so bekannt sind.“ Da wäre zum Beispiel der Artikel zum Dürener Stadtbaurat Heinrich  Dauer, der in den 20er Jahren „einmal fast die Autobahn erfand“. Das Kreisjahrbuch kommt also automatisch mit dem „Aha-Effekt“. Die vielen Beiträge geben ordentlich Lesestoff für lange und gemütliche Winterabende. Auch gewohnte Rückblicke auf die neuesten Entwicklungen im Kreis Düren sowie Aktuelles sind wie immer in der Chronik enthalten. Das Jahrbuch liegt in vielen Buchhandlungen im Kreisgebiet zum Kauf bereit oder ist direkt beim Hahne & Schloemer Verlag für 14 Euro erhältlich.

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Bürgermeisterin und Bürgermeister besuchen linksrheinische Impfstelle des Rhein-Sieg-Kreises in Meckenheim

Meckenheim – Am heutigen Dienstag, 7. Dezember, nimmt der Rhein-Sieg-Kreis seine linksrheinische Impfstelle in den ehemaligen Räumlichkeiten des städtischen Jugendamtes Im Ruhrfeld 16 in Meckenheim in Betrieb. „Spät, aber nicht zu spät“, darin waren sich die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der linksrheinischen Kommunen beim Treffen an der Impfstelle in Meckenheim einig. Damit macht der Rhein-Sieg-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern im linksrheinischen Kreisgebiet ein ortsnahes Angebot.

„Impfen muss so einfach wie möglich sein“, sagte Landrat Sebastian Schuster. „Deshalb freue ich mich, dass unsere Impfstellen dieses Angebot direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern bringen.“

„Wir sind froh und glücklich darüber, dass der Rhein-Sieg-Kreis seine Impfstelle für die sechs linksrheinischen Kreis-Kommunen in Meckenheim eröffnet und die Impfkampagne dadurch einen enormen Schub erfährt“, sagte Meckenheims Bürgermeister Holger Jung als Sprecher der sechs linksrheinischen Kommunen in dieser Sache. „Seit einem Jahr haben meine Kollegin, meine Kollegen und ich dafür gekämpft. Jetzt kann es losgehen“, so Jung. Gemeinsam mit Landrat Sebastian Schuster, der Bürgermeisterin aus Swisttal, Petra Kalkbrenner, und den Bürgermeistern aus Alfter, Bornheim, Rheinbach und Wachtberg, Dr. Rolf Schumacher, Christoph Becker, Ludger Banken und Jörg Schmidt, ruft er die Bevölkerung zum Impfen auf. „Die vierte Corona-Welle rollt in bislang nicht gekanntem Ausmaß über uns hinweg. Umso wichtiger ist es, sich jetzt impfen zu lassen und sich damit gegen das Virus und dessen Ausbreitung effektiv zu schützen. Egal, ob Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung, ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger der linksrheinischen Rhein-Sieg-Kommunen das ortsnahe Angebot auf ihrer Rheinseite in Meckenheim nutzen. Machen Sie bitte Gebrauch davon“, appellierte Holger Jung gemeinsam mit seiner Amtskollegin und seinen Amtskollegen eindringlich an die Menschen der Region. Auch fordern sie dazu auf, jede andere Impfmöglichkeit wie Arztpraxen und künftig Apotheken zu nutzen. „Die aktuellen Entscheidungen von Bund und Ländern zeigen, wie wichtig es ist, solidarisch zu handeln, um Freiheiten zurückzuerlangen“, erklärte der Meckenheimer Bürgermeister.

Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der Nachbarkommunen zeigten sich sehr dankbar, dass sich nun die Menschen aus dem Linksrheinisches in der Impfstelle in Meckenheim impfen lassen können und somit die Wege deutlich kürzer seien.

Von Dienstag bis Samstag sollen in der neuen Impfstelle jeweils zwischen 12 Uhr und 18 Uhr Impfungen gegen das Coronavirus stattfinden. Geplant sind vier Impfkabinen, in denen bis zu 480 Impfungen pro Tag (2.400 Impfungen pro Woche) durchgeführt werden können. Der Impfstoff wird täglich geliefert.

Impfen lassen können sich alle Impfwilligen ab 12 Jahren mit dem Impfstoff BioNTech bzw. in der Hauptsache mit Moderna. Eine Auffrischungsimpfung (sogenannte Boosterimpfung) erhalten gemäß aktueller Empfehlung der STIKO und des aktuell gültigen Erlasses des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) alle Impfwilligen frühestens sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung. Wer die erste Impfung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson erhalten hat, kann die Auffrischungsimpfung bereits nach vier Wochen bekommen.

Bürgerinnen und Bürger, die sich an den beiden neuen Impfstellen (rechtsrheinisch in Sankt Augustin und linksrheinisch in Meckenheim) gegen das Coronavirus impfen lassen möchten, sollten über https://rsk.impfsystem.de/visitor/ einen Termin vereinbaren.

Es sind auch Impfungen ohne Termin möglich. Hier kann es vor Ort aber zu längeren Wartezeiten kommen.

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„Unbezahlbar“ – Arbeiter-Samariter-Bund stellt Weihnachtsbäume auf

Mechernich – Arbeiter-Samariter-Bund stellt Weihnachtsbaum in Breitenbenden, Kommern, Firmenich, Obergartzem, Katzvey und Satzvey auf, um vom Hochwasser betroffenen Kindern einen Wunsch zum Fest zu erfüllen – Bescherung am 22. Dezember zwischen 15 und 19 Uhr.

Der kleine Lichterzug fällt auf während er durch die Gassen fährt. Die drei Fahrzeuge sind mit Lichterketten behangen und fahren Schritttempo. Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), die nebenher gehen, verteilen mit Nikolaus-Mützen oder Rentier-Geweihen verziert Süßigkeiten an die Umstehenden. Doch das ist nicht alles, was die Hilfsorganisation im Gepäck hat. Ziel der Fahrt ist es, Kinder aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten und Häusern an Weihnachten glücklich zu machen, indem man ihnen einen Wunsch zum Fest erfüllt.

Dazu stellt der ASB-Trupp in Breitenbenden, Firmenich/Obergartzem, Kommern, Kommern-Süd/Katzvey und Satzvey jeweils einen geschmückten Weihnachtsbaum auf. Gleichzeitig bekommen die jeweiligen Ortsbürgermeister Blanko-Kärtchen an die Hand. Ein Plakat, das Johanne Peter, Referentin im Bevölkerungsschutz beim ASB, in Alt-Katzvey zum Beispiel an einen Baum direkt neben die Tanne hängt, erklärt das „Wünsch-Dir-was“-Prinzip, wie es funktioniert.

50 Karten pro Baum

Die Kinder können sich eine Karte nehmen und darauf ihren Wunsch mitsamt Namen notieren. Das haben die ersten am Wochenende auch bereits getan. „Es ist unser Anliegen möglichst vielen Kindern eine Freude zu bereiten“, so Peter, die berichtet, dass es pro Baum 50 Karten sind, die aufgehängt werden.

Damit die ausgefüllten Wunschzettel auch beim ASB ankommen, werden Nathalie Konias, Heike Waßenhoven, Rolf Jaeck, Toni Schröder, Franz Josef Keus und Bernd Wienand als Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister ein Auge darauf haben und auch die Karten beizeiten einsammeln. Die Geschenke-Übergabe ist für Mittwoch, 22. Dezember, zwischen 15 und 19 Uhr vorgesehen.

„Nach dem verheerenden Hochwasser ist  jeder Lichtblick eine Bereicherung“, freut sich Nathalie Konias: „Gerade die Kinder sind es, die die Flut und deren Folgen am meisten zu spüren bekamen durch vorübergehenden Umzug, Umschulung, Spielzeug das weg ist und die langwierigen Renovierungsarbeiten. Die Aktion des ASB bringt Freude, Ablenkung und Herzenswärme und die Kinderaugen beim Ausfüllen eines Zettels für den Wunschbaum zu sehen – unbezahlbar!“

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Ministerin Ina Scharrenbach besuchte die Kreisstadt Euskirchen

Euskirchen – Am Samstag, 4. Dezember besuchte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW die Kreisstadt. Die Ministerin machte Station in der Wache der Euskirchener Feuerwehr, um ihre Wertschätzung für die anstrengenden Einsätze während der Flut zum Ausdruck zu bringen.

Foto: Kreisstadt Euskirchen

Außerdem unterhielt sie sich mit den Feuerwehrleuten über die Arbeit nach der Flut, die Herausforderungen in diesen schwierigen Tagen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Abläufe. Dabei stellte sich heraus, dass aus Sicht der Feuerwehr das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt innerhalb der Feuerwehr ein wichtiger Schlüssel zur Bewältigung der Flutkatastrophe war. Gewünscht wurde, dass die Bevölkerung regelmäßig über die Arbeit der Feuerwehr und über verschiedene Warnsignale informiert wird.

Foto: Kreisstadt Euskirchen

Gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand der Stadt Euskirchen besuchte die Ministerin im Anschluss die Euskirchener Innenstadt, um sich ein Bild vom Fortschreiten des Wiederaufbaus zu machen. Mit Wirtschaftsförderin Svenja Zeimetz und Christian Lange vom Einzelhandelsverband tauschte sie sich zu den akuten Problemen der Händler vor Ort aus und gab Hinweise, wie diese angegangen werden könnten.

Ebenso wurde Halt gemacht am City-Forum, damit die Ministerin einen Überblick über das Ausmaß des Schadens bekommen konnte.

Bürgermeister Sacha Reichelt bedankte sich bei der Ministerin für die bisherige gute Zusammenarbeit und dafür, dass sie sich die Zeit genommen habe, sich vor Ort über die Situation in Euskirchen zu informieren.

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3G-Regel ab sofort in den Dienstgebäuden der Kreisverwaltung im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Ab sofort gilt entsprechend der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung für Besucherinnen und Besucher der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm und aller Außenstellen (ohne Schulen) die 3G-Regel.

Alle Besucher der Verwaltung müssen nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Testnachweise dürfen nicht älter als 24 Stunden, bei PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein. Selbsttests werden nicht anerkannt.

Die Regelungen gelten nicht für Kinder bis drei Monate nach Vollendung ihres zwölften Lebensjahres.

Außerdem gilt in den Gebäuden weiterhin die Maskenpflicht. Es müssen medizinische Masken, also OP- oder FFP2-Masken, getragen werden. Personen mit Krankheitssymptomen wie Fieber, Erkältungssymptomen oder Geschmacksverlust erhalten keinen Zutritt.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten zu prüfen, ob ihr Anliegen anstelle von persönlichen Besuchen auch telefonisch oder per Mail-Anfrage bearbeitet werden kann.

Für notwendige persönliche Vorsprachen wird unbedingt um die Vereinbarung von Terminen gebeten. Dies kann über die Online-Terminvergabe unter www.bitburg-pruem.de oder über die Telefonzentrale (06561 15-0) bzw. direkt beim zuständigen Sachbearbeiter erfolgen.

Die 3G-Regel gilt selbstverständlich auch für alle Beschäftigten der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

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„Stille Nacht“ zum Ende des Phantastischen Wintermärchens in Alsdorf

Alsdorf – Das „Phantastische Wintermärchen“ 2021 ist vorbei. Nach zehn Tagen vorweihnachtlichen Treibens rund um die alte Burg beendeten Marktorganisator Toni Klein, Bürgermeister Alfred Sonders und Stefan Heffels, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf, den Weihnachtsmarkt traditionell mit dem Weihnachtslied „Stille Nacht“. Veranstalter und Bürgermeister Sonders waren sich bei ihren Schlussworten einig: „Es war gut und richtig, dass wir trotz Corona den Markt durchgezogen haben.

Wir haben alles dafür getan, damit es ein sicherer, aber auch stimmungsvoller Weihnachtsmarkt geworden ist.“ Positive Resonanz gab es dann auch von der überwiegenden Anzahl der Aussteller. Zwar seien es weniger Besucher als in der Vergangenheit gewesen, die den Weg zum „Phantastischen Wintermärchen“ gefunden hätten, doch sei dies allemal besser, als „zu Hause auf der Ware sitzen zu bleiben“. An der Zurückhaltung der Besucher mag auch das überwiegend schlechte Wetter seinen Anteil gehabt haben.

Mit der durch das THW konsequent durchgeführten Kontrolle an den Eingängen zum Burgpark und stichprobenartigen Prüfungen auf dem Markt selbst, wurden die Auflagen der Coronaschutzverordnung vollumfänglich erfüllt. Nur Geimpfte oder Genesene durften auf das Gelände. Das gab auch ein Lob von der auf dem Weihnachtsmarkt Streife gehenden Polizei und dem Ordnungsamt der Stadt Alsdorf: „Das ist alles vorbildlich organisiert.“ Marktleiter Klein und die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf hoffen nun, dass im kommenden Jahr das „Phantastische Wintermärchen“ ganz ohne Corona-Auflagen stattfinden kann.

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Weihnachtliches Leuchten im Schlosspark Schönau in Aachen

Aachen – Der Schlosspark Schönau ist in diesem Jahr erstmalig weihnachtlich geschmückt. Ermöglicht wurde der weihnachtliche Lichterglanz durch ortsansässige Gewerbetreibende. Die ersten beiden Sponsoren, STAWAG und Sparkasse, lockten für die insgesamt sieben Weihnachtssterne weitere Unterstützer an.

Weihnachtliches Leuchten im Schlosspark Schönau. Foto: Stadt Aachen

Im Rahmen des von der IG Richtericher Vereine organisierten Weihnachtsmarktes wurde den Sponsoren herzlich für diese Verschönerung des Stadtbezirks gedankt.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen besuchte den Richtericher Weihnachtsmarkt und lobte die Unterstützung: „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Engagement dieser Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt wurde und wie viele Vereine – trotz der besonderen Umstände – hier mitgestaltet haben.“ Dem Dank schloss sich auch Richterichs Bezirksbürgermeister Hubert Meyers an. „Wir wollten den Bürgerinnen und Bürgern eine Freude in dieser dunklen und aufgrund der Corona-Pandemie besonderen Zeit machen“, beschrieb Meyers die Motivation das weihnachtliche Leuchten zu organisieren.

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Neue Spieltonnen für Bad Neuenahr-Ahrweiler vom AWO Bezirksverband Rheinland e.V.

Bad Neuenahr-Ahrweiler – 10 neue Spieltonnen wurden an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler übergeben, um besonders Kinder und Jugendliche in den dunklen Wintermonaten zu unterstützen. Außerdem wird ab sofort immer wieder dienstags ein Winterprogramm im Wintertreff im Kurpark angeboten.

Am Mittwoch, 01.12.2021 wurden mit Beginn des letzten Monats diesen Jahres zehn neue Spieltonnen an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler für die Hochwasseropfer übergeben. Diese sind gefüllt mit den unterschiedlichsten Spielsachen – von Stelzen über Softbälle bis hin zum Badminton Schläger.

Die Spieltonnen werden in den einzelnen Wintertreffs in Bad Neuenahr-Ahrweiler verteilt, die den Hochwasseropfern als gemeinsamen Treffpunkt in den kalten und dunklen Wintermonaten dienen sollen. Der AWO Bezirksverband Rheinland e.V. will den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, gemeinsam zu spielen und den normalen Alltag wieder aufleben zu lassen.

Neben den Spieltonnen wurde zudem eine Vielzahl an Spielen und Büchern gesammelt und ebenfalls gespendet, um sie in den jeweiligen Wintertreffs zu verteilen. Wir bedanken uns bei allen Spender*innen und Unterstützer*innen für die zahlreichen Spenden.

Ziel ist es, den Winter für die Hochwasseropfer so angenehm wie möglich zu gestalten und dort zu unterstützen, wo wir können. Daher gibt es ab sofort dienstags ein Winterprogramm für Kinder und Jugendliche im Wintertreff im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Angebote werden von geschulten Pädagog*innen und Erzieher*innen durchgeführt und bieten eine schöne Abwechslung an den dunklen Wintertagen. Es werden sowohl ein Trommelworkshop und Kreativworkshop angeboten als auch Erlebnisklettern in der Kletterscheune Arenberg.

Etwaige Auflagen oder Änderungen aufgrund der Corona-Lage werden bei der Anmeldung mitgeteilt. Diese können Sie telefonisch unter 0261 3006-190 oder per Mail an hochwasserhilfe@awo-rheinland.de vornehmen.

Alle weiteren Unterstützungsangebote der Hochwasserhilfe des AWO Bezirksverbands Rheinland e.V. finden Sie unter www.awo-rheinland.de/hochwasserhilfe.

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Frau Nikolaus stand an der Wache

Mechernich – Montagmorgen steht bei Arbeitnehmern nicht außergewöhnlich hoch im Kurs. Da fängt die neue (Arbeits-)Woche an, das Fünf- oder auch „Sechstage-Rennen“ bis zum nächsten Wochenendfrei beginnt. Manchmal drücken eher trübes, regnerisches oder frostiges Wetter zusätzlich auf dien Stimmungt. Da unterscheiden sich zivile Arbeitsstellen nicht so sehr von militärischen.

An der Wache zum Bundeswehrdepot West sorgten Bärbel Braune und Harald Koch für eine schöne Bescherung seitens der Militärseelsorge. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Allerdings begann die neue Arbeitswoche bei der Bundeswehr in Mechernich diesmal mit dem Nikolaustag und positiven Überraschungen für Soldaten und Zivilbedienstete. Denn an den Wachen zur Bleibergkaserne und zum Materialdepot West wartete bereits am frühen Morgen der Nikolaus und verteilte fromme Wünsche, Gedichte und Schokoladen-Weihnachtsmänner an die Einfahrenden.

Strahlende Gesichter an einem eher trüben Montagmorgen erntete Sylvia vom Holt (r.), die „Nikoläusin“ der Militärseelsorge in Mechernich, am frühen Morgen des Nikolaustages. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bei Pallotinern studiert

Genaugenommen war es jeweils ein gemischtes Doppel von der Stadtortseelsorge Mechernich/Nörvenich, Pastoralreferentin Sylvia vom Holt und Pfarrhelfer Johannes Bresa am Eingang zur Bleibergkaserne, sowie Bärbel Braune vom Familienbildungszentrum der Bundeswehr in Euskirchen und der freiwillige Pfarrhelfer Harald Koch an der Wache des Bundeswehrdepots West.

Im vergangenen Jahr war noch der Mitarbeiter Helmut Kott (56) als leibhaftiger „Heiliger Mann“ mit von der Partie in Nörvenich. Johannes Bresa: „Die Soldaten waren von seiner imposanten Erscheinung so beeindruckt, dass sie Helmut und nicht den Wachhabenden ihre Truppenausweise vorgezeigt haben.“ Leider ist der „Heilige Mann“ kurz darauf gestorben.

Mit den Grüßen der Militärseelsorge habe man ein Zeichen der Verbundenheit mit den Arbeitnehmern der Streitkräfte setzen wollen, so die neue Standortseelsorgerin Sylvia vom Holt, die aus Neuwied stammt und bei den Pallotinern in Vallendar Theologie studiert hat.