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LSB will Leistungs-Sportzentrum Koblenz entwickeln und ausbauen

Region/Mainz – „Noch nicht alle Talente auf dem Schirm“. Mit der Landauer Arbeits- und Organisationspsychologin Dr. Nadine Thomas hat sich der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) auf den Weg gemacht, einen strategischen Entwicklungsprozess für das Leistungssportzentrum Koblenz anzustoßen, das als Einzugsgebiet einen Radius von 25 Kilometern um die Stadt aufweist. Dabei sollen jetzt Visionen und auch Wege entwickelt werden, wie man dieses Ziel erreichen kann.

„Wir wollen das Leistungssportzentrum in Koblenz entwickeln und ausbauen auf Basis dessen, was wir als Fundament haben mit der Eliteschule des Sports, den Landesstützpunkten, den Landesfachverbänden – aber auch dem Sportbund Rheinland und nicht zuletzt der Stadt Koblenz, die sich an diesem Verbundsystem finanziell beteiligt und auch der Sportstiftung Koblenz, die sich ja gerade in der Individualförderung der Athlet*innen sehr stark engagiert“, betont der beim LSB für den Leistungssport zuständige Abteilungsleiter Thomas Kloth. Das große Ziel sei es, irgendwann von einem Leistungssportzentrum Koblenz sprechen zu können, das einen entsprechenden Bekanntheitsgrad hat und Erfolge vorweisen kann.

Hintergrund: Beim LSB geht es im Wesentlichen darum, den Nachwuchsleistungssport zu fördern. Bereits vor zwei Jahren hat sich der Landessportbund mit dem Sportministerium darauf verständigt, Leistungssportzentren zu bilden und auszubauen – an den Standorten Mainz, Kaiserslautern und Koblenz. „Hier bestehen aus unserer Sicht bereits gute Bedingungen – und an allen drei Standorten kann eine duale Karriere umgesetzt werden“, weiß Miriam Welte, LSB-Vizepräsidentin Leistungssport. „Damit einher geht eine verstärkte Förderung.“ Landes- und Bundeskaderathlet*innen sollen nachhaltig und individuell gefördert, die Leistungssportrichtlinien der jeweiligen Regionen zusammengeführt und miteinander vernetzt werden.

Für Koblenz wurden drei übergeordnete Schwerpunkte identifiziert, die nun jeweils mit Hilfe einer sogenannten Fokusgruppe optimiert werden sollen. Unter anderem soll auch mit der Expertise von Diplom-Psychologin Dr. Nadine Thomas bis September 2022 ein Zielbild für die Standortentwicklung erarbeitet werden. Eine andere Gruppe soll sich mit den Rahmenbedingungen im Internat beschäftigen, eine dritte mit der klassischen Talentförderung. Mit Beginn des neuen Schuljahrs 2022/23 sollen die ersten Ergebnisse vorliegen.

„Wir wollen an entscheidenden Stellschrauben versuchen, die Zusammenarbeit mit den Verbänden und Trainer*innen noch weiter anzuschieben“, macht Jörg Mathes, Leiter des Sportzweigs am Gymnasium auf der Karthause Koblenz, deutlich. „Wir wollen Vereine und Verbände animieren, zu uns zu kommen und den Leistungssport in den Fokus zu rücken.“ Das System sei dabei übrigens „komplett offen – wir können in sämtlichen Jahrgängen leistungssportliche Talente aufnehmen und weiterfördern“. Laut Darko Maric, Leiter des Sportinternats Koblenz, gibt es seit 2019 nur noch ein Teilzeitinternat. „Ich hoffe, dass wir mit dieser Zukunftswerkstatt einfach wieder mehr Kinder bekommen.“

Wie Thomas Kloth betont, ist langfristig denkbar, dass es auf der Karthause wieder ein Vollzeitsportinternat geben wird. Im Moment sei aber kein Bedarf vorhanden. In jedem Fall strebe man an, nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität der Talente am Standort Koblenz zu erhöhen. Aktuell habe man sicherlich noch nicht alle Talente in allen Sportarten am Standort Koblenz auf dem Schirm, sei auf Hinweise aus den Fachverbänden angewiesen. „Wir müssen Rahmenbedingungen und Anreize schaffen, dass Talente ein Interesse daran haben, ans Koblenzer Sportinternat zu kommen“, so Kloth. „Diese Rahmenbedingungen sind im Moment nicht so attraktiv, das müssen wir selbstkritisch sagen.“

Zurzeit besteht eine Kooperationsvereinbarung mit den Sportarten Tischtennis, Tennis, Fechten, Rudern, Handball, Schwimmen und – ganz neu – auch Volleyball. Überwiegend Sportarten, die in Koblenz auch Landesstützpunkte haben. Gerne würde Kloth es sehen, wenn noch der eine oder andere Fachverband dazu stößt, Kandidaten sind hier etwa Leichtathletik und Turnen. Durchaus denkbar wäre in den Augen des Leistungssport-Abteilungsleiters auch eine Kooperation im Frauenfußball. Verbände, die eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen, müssen sich laut Kloth „mit einem kleinen Betrag“ finanziell beteiligen, um auf die Serviceleistungen des Internats zurückgreifen zu können. „Und wenn es ums Geld geht, wird es bei einigen Verbänden auch manchmal schwierig.“

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DEKRA: Mit gelber Plakette unbedingt noch dieses Jahr zur Haupt-Untersuchung

Region/Stuttgart – Ab 1. Januar 2022 dürfen nur noch Braun, Rosa und Grün unterwegs sein. Mit dem Jahreswechsel ändern sich auch wieder die Gültigkeiten der Plaketten für die Hauptuntersuchung. Wer auf seinem Kennzeichen eine gelbe Plakette hat, muss sein Fahrzeug noch im Jahr 2021 zur HU vorstellen. Darauf weisen die Experten von DEKRA hin.

In welchem Jahr die nächste Hauptuntersuchung fällig ist, zeigt die Farbe der Plakette an. Dabei steht Gelb für 2021, Braun für 2022, Rosa für 2023 und Grün für 2024. In welchem Monat die Fahrzeugprüfung spätestens ansteht, erkennt man daran, welche Zahl auf der Plakette oben steht.

Wer die Fristen überzieht, dem droht bei Polizeikontrollen ein entsprechendes Bußgeld. Bei mehr als zwei Monaten Verzug steht außerdem eine vertiefte HU mit zusätzlichen Kosten an.

Halter können ihre Fahrzeuge an mehr als 600 eigenen DEKRA Prüfstandorten in Deutschland sowie in zahlreichen Partnerwerkstätten zur Hauptuntersuchung vorstellen. Die nächstgelegene DEKRA Prüflokation ist im Internet zu finden unter www.dekra-vor-ort.de.

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Erweiterte Impf-Kapazitäten im Kreis Düren ab Montag 13. Dezember

Düren – Der Kreis Düren stellt sein Impfangebot um und erweitert so die Impfkapazitäten. Ab Montag, 13. Dezember, werden weitere dezentrale Impfstellen und „Drive-In“-Möglichkeiten in Jülich, Niederzier, Düren und Nideggen eingerichtet, in denen nun täglich geimpft werden kann. Damit sind im nördlichen, südlichen und im zentralen Kreisgebiet Angebote vorhanden, die jeden Tag Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen ermöglichen.

Diese Angebote sind vergleichbar mit denen des zentralen Impfzentrums, das bis Ende September in Düren im ehemaligen Telekom-Gebäude betrieben wurde. Das medizinische Personal, das bisher im Impfbus und den Tagesimpfstellen in einigen Kommunen im Einsatz war, wird auf diese Impfstellen verteilt und zukünftig dort eingesetzt. Ab Montag wird daher der Impfbus nicht mehr fahren und auch die bisherigen Tagesimpfstellen, die es in Niederzier, Inden, Heimbach, Langerwehe, Titz und Hürtgenwald stundenweise gab, werden aus diesem Grund nicht mehr öffnen können.

Lange Wartezeiten in der Kälte sollen mit den neuen Angeboten vermieden werden. Vor Ort sind nun einige Sitzplätze für Wartende eingerichtet, Sanitäranlagen sind vorhanden. Durch die Erweiterung der Öffnungszeiten soll zudem der Andrang entzerrt und die Warteschlangen verkürzt werden. Ein Termin ist nicht erforderlich. „Mit der Umstellung des Impfangebotes haben wir nun täglich geöffnete dezentrale Impfzentren geschaffen, die von jeder Kommune aus gut zu erreichen sind. Durch die längeren Öffnungszeiten können wir vor allem auch den Berufstätigen ein besseres Angebot machen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn und appelliert noch einmal dringlich, sich impfen zu lassen. „Wir müssen die Impflücke schließen. Jede Impfung hilft.“

Das sind die Impfmöglichkeiten und erweiterte Öffnungszeiten im Kreis Düren ab dem 13. Dezember: 

Jülich  (Öffnungszeiten: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

  • Brückenkopfpark-Kulturmuschel,

Eingänge: „Aachener Landstraße/Große Rurstraße“ und „Ellbachstraße“

  • Stadtmitte, Kreishaus Jülich, Düsseldorfer Straße 6

Niederzier (Öffnungszeiten Mo – Sa von 16 bis 21 Uhr und So von 9 bis 21 Uhr)

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 38A

Düren

  • Annakirmesplatz Mo-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14-21 Uhr, So 14-20 Uhr
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4 (Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)
  • Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ – Johanniter, Am Langen Graben 25

(Öffnungszeit: Sa+So von 9 bis 17 Uhr)

Nideggen (Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

Impfungen für Kinder im Alter zwischen 5 bis 11 Jahren:

Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren sind ab dem 17. Dezember in den Kinderarztpraxen möglich. Zusätzlich werden ab dem 18. Dezember auch beim Abstrich- und Impfzentrum in der Nikolaus-Otto-Straße in Düren angeboten. Eine Terminbuchung ist erforderlich. Diese kann nur online und ab dem 15. Dezember hier vereinbart werden: www.abstrichzentrum.termin-direkt.de. Erste Impftage sind am 18. Dezember (10-18 Uhr) und am 20. Dezember (16-18 Uhr).

Ebenfalls am 18. Dezember bietet die Kinderarztpraxis Schmidt in Kreuzau ein Impfangebot, eine Terminbuchung ist erforderlich. Dieses Angebot findet in der Kinderarztpraxis von 11 Uhr bis 14 Uhr statt. Neben dem Impfpass und der Versichertenkarte sind der ausgefüllte Aufklärungsbogen und das unterschriebene Einwilligungsformular mitzubringen (Formulare auf der Homepage www.kinderarzt-kreuzau.de).

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Für Besucherinnen und Besucher des Rathauses Alsdorf gilt ab Montag 13. Dezember die „3G“-Regel

Alsdorf – Angesichts hoher Infektionszahlen im Zuge der Corona-Pandemie gilt auch für Besucherinnen und Besucher des Rathauses in Alsdorf sowie der Außenstellen ab Montag, 13. Dezember, die „3G-Regelung“.

Zutritt und Erbringung einer Dienstleistung erfolgen ab diesem Zeitpunkt erst nach Vorlage eines gültigen Impf-, Genesenen- oder aktuellen Testnachweises – Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden, PCR-Tests maximal 48 Stunden alt sein. (apa)

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Aachener Handel führt Bändchen zur vereinfachten 2G-Kontrolle ein

Aachen – Ab sofort können sich interessierte Händler*innen beim Märkte und Aktionskreis City e.V. (MAC) oder beim Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen melden, wenn sie in ihrem Geschäft 2G-Bändchen verteilen möchten. Die Verteilung startet morgen über die Interessen- und Straßengemeinschaften an die jeweiligen Geschäfte. Anmeldungen dieser IGs nimmt der MAC ab sofort unter folgender Mailadresse entgegen: info@mac-aachen.de. Ab Montag, 13.12., ist alternativ auch eine Anmeldung unter wifoe@mail.aachen.de möglich. Mit der Ausgabe der nummerierten Bändchen erfolgt eine Unterweisung durch den MAC. Die Bevollmächtigten des Handels quittieren „ihre“ Bändchen und übernehmen für die Ausgabe in ihrem Geschäft die Haftung über die sachgemäße Handhabung.

Bändchen sind drei Tage gültig

Ab Samstagnachmittag werden dann die ersten Bändchen in steigender Anzahl im Handel zu bekommen sein. Sie ermöglichen Kund*innen des Aachener Einzelhandels, Geschäfte zu betreten, ohne jeweils immer wieder von neuem ihren 2G-Nachweis und ihren Ausweis prüfen zu lassen. Die gelben Bänder sind mit dem Logo „Einkaufen in Aachen“ versehen. Bei der Ausgabe enthalten sie das tagesaktuelle Datum und sind drei Tage gültig, also am Tag der Ausgabe plus zwei weiteren Tagen. In einer ersten Charge liegen 300.000 Bändchen zur Verteilung bereit.

Erleichterungen für Kund*innen und Einzelhandel

Stadt und MAC hatten sich darauf geeinigt, die Handhabung für Kund*innen des Einzelhandels durch diese Maßnahme zu erleichtern, nachdem der Handel mit der Initiative auf die Stadt zugegangen war. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen lobt die schnelle Abstimmung und gute Zusammenarbeit mit dem Partner MAC: „Stadt und MAC haben in kürzester Zeit ein effektives Paket zur Ausgabe der Bändchen geschnürt, das den Kund*innen einfache Zugangsmöglichkeiten verschafft und auch der Aachener Geschäftswelt die 2G-Kontrollen deutlich leichter macht.“

Auch MAC-Vorstand Till Schüler freut sich über die schnelle Umsetzung: „Wir haben gemeinsam mit der Stadt Aachen binnen kürzester Zeit eine Lösung für den Handel finden können, die die sowieso durch Corona bedingten Einschränkungen und Regularien ein wenig erträglicher für alle macht.“

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Neuer Stadtbus-Verkehr in Mendig – Weitere Neuerungen ab Sonntag 12. Dezember

Mendig – Neue Buslinien bringen den Nahverkehr in der Verbandsgemeinde Mendig richtig in Schwung. Zusätzliche Angebote in der ganzen VG Mendig. Zahlreiche und umfangreiche Verbesserungen und ein gesamtheitliches Konzept im ÖPNV bringen mit dem Fahrplanwechsel zum 12. Dezember mehr Verbindungsmöglichkeiten im Landkreis Mayen-Koblenz und im Besonderen in der Verbandsgemeinde Mendig.

„Seit einigen Jahren wird an der neuen Konzeption gearbeitet. Viele Verbesserungsvorschläge konnte die Verbandsgemeinde zusammen mit den hiesigen Kommunen erfolgreich in das neue Linienbündel einbringen. Neue Buslinien, zusätzliche Haltestellen, ein ganz neuer Stadtbusverkehr in Mendig, bessere Vernetzungen mit der Region und auch die Anbindung unserer Tourismusziele sind wichtige Erfolge zur Stärkung des ÖPNV“, so Bürgermeister Jörg Lempertz.

Kernelemente des neuen Verkehrskonzeptes und den damit einhergehenden Verbesserungen sind die sogenannten „Knotenpunkte“. Busse verschiedener Linien aus unterschiedlichen Richtungen sowie die RegioBahn ermöglichen eine bessere Abstimmung der Ankunfts- und Abfahrtszeiten und einen zeitnahen Umstieg auf andere Bus- bzw. Bahnlinien.

Der Mendiger Bahnhof spielt dabei eine zentrale Rolle. Der neue Busbahnhof, den die Stadt Mendig dort zusammen mit P+R Parkplätze oberhalb der Bahnlinie an der Bahnstraße aktuell baut, wird einen wichtigen Knotenpunkt in dem Konzept darstellen. Dort haben nun die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit einer Regionalbahn, 13 verschiedenen Buslinien und zwei Nachtbussen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Im sogenannten Rheinland-Pfalz-Takt ist es zukünftig möglich, innerhalb von nur 34 Minuten zwischen Mendig und Koblenz zu pendeln.

Das neu geschaffene Mobilitätsnetz hat als sich zusätzlich als Ziel gesetzt, alle Ortschaften mit mehr als 200 Einwohnern wochentags von 6 bis 20 Uhr mindestens alle zwei Stunden eine Fahrtmöglichkeit anzubieten.

In der Verbandsgemeinde Mendig haben folgende Neuerungen ab dem 12. Dezember Gültigkeit:

  • Der bisherige RegioBus 335 wird zwischen Mayen und Andernach durch die neuen RegioBusse 300 und 320 ersetzt. Am Bahnhof Niedermendig wird dabei die Liniennummer gewechselt, ein Umsteigen ist nicht erforderlich.
  • Künftig direkte Anbindung mit der Linie 389 von Volkesfeld und Rieden nach Mendig im Einkaufs-/Besorgungsverkehr auch an Ferientagen.
  • Mit den Stadtbussen 391 und 392 erfolgt erstmalig eine Erschließung des südlichen Teils von Niedermendig und des westlichen Teils von Obermendig. Diese erfolgt mit einem Minibus (13-16 Sitzplätze) im 60-Minuten-Takt und am Wochenende als Anruf-Linien-Fahrten (ALF).
  • Der künftige FreizeitBus 322 verbindet Mendig mit Maria-Laach- Engeln (Bahnhof Brohltalbahn) und Kempenich. An Wochenenden wird hierbei das Angebot auf einen Stundentakt verbessert, zusätzlich wird auf dieser Linie noch der Ort Spessart angebunden.
  • Der neue FreizeitBus 333 verbindet zahlreiche Vulkanpark-Attraktionen zwischen Saffig, Plaidt, Kruft, Mendig und Maria Laach im Sommerhalbjahr.
  • Quer durch die Vulkanregion Laacher See ist der neue FreizeitBus 399 zwischen Namedy und Mayen im Sommerhalbjahr unterwegs. Er verbindet komfortabel u.a. das Geysirzentrum Andernach, Nickenich, Maria Laach, den Riedener Waldsee und das Schloss Bürresheim. An Ferientagen und den Wochenenden kommen auf dieser Linie Doppelstockbusse zum Einsatz.

Als weitere Verbesserungen in den Bussen gelten die niedrigen Einstiegsmöglichkeiten, damit auch ältere und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, zum Beispiel mit Rollatoren, Eltern mit Kinderwagen oder im Rollstuhl sitzende Personen einen erleichterten Ein- und Ausstieg haben. Zusätzlich verfügen die Busse über eine Klimaanlage, was den Fahrkomfort deutlich steigert. Um insbesondere seh- und hörbeeinträchtigten Fahrgästen die Teilnahme am ÖPNV zu erleichtern und Ortsunkundigen eine bessere Orientierung zu bieten, verfügen die Fahrzeuge über moderne, anschaulich gestaltete Anzeigen und Ansagen der nächsten Haltestellen.

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Appell von Bischof Dr. Helmut Dieser zur Corona-Impfung

Aachen – „Lassen Sie sich um der anderen willen impfen!“ Aber: Nicht die beschimpfen, die sich (noch) nicht impfen lassen wollen. Verpflichtung aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe. Mit einem eindringlichen Appell ruft der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser angesichts der vierten Welle der Corona-Pandemie alle, denen es möglich ist, dazu auf, sich impfen zu lassen: „Es ist meine innerste Überzeugung: Lassen Sie sich um der anderen willen impfen!“

Wer vollständig geimpft ist, steckt sich viel seltener mit Covid-19 an und verbreitet das Virus auch viel weniger als ein nicht-geimpfter Erkrankter. Zudem verhindert eine vollständige Impfung zum größten Teil einen schweren Verlauf der Erkrankung. „Die Impfung rettet Leben. Und mehr geimpfte Menschen bedeuten auch weniger Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Auch hier müssen wir an unsere Mitmenschen denken, an all die Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, die seit anderthalb Jahren unermüdlich um das Leben der Erkrankten kämpfen“, betont der Aachener Bischof.

Zugleich, sagt Bischof Dr. Helmut Dieser, dürfen die Menschen, die sich (noch) nicht impfen lassen wollen, nicht verbal angegriffen werden. „Hören wir auf, die zu beschimpfen, die in ihrem Innersten noch immer anderer Meinung sind“, so der Aachener Bischof. Es gehe vielmehr darum, weiter um die Impfung zu werben, die Menschen über den Nutzen und die Vorteile der Impfung aufzuklären, um so auch den vielfach kursierenden Verschwörungstheorien und Fake News entgegenzuwirken.

Impfen sei in der Pandemie eine Verpflichtung aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe, so hatte es auch der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz vor wenigen Tagen betont. Um sich selbst und andere – besonders vulnerable Gruppen wie Alte, Kranke und Kinder – zu schützen, sei die Impfung das wirksamste Mittel. Ebenso Papst Franziskus, der anlässlich des Weltgesundheitstages betonte: „Wir alle sind aufgerufen, die Pandemie zu bekämpfen. In diesem Kampf stellen die Impfstoffe ein wesentliches Instrument dar. Dank Gott und der Arbeit vieler haben wir jetzt Impfstoffe, um uns vor Covid-19 zu schützen.“

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Traktorcorso mit Nikolaus in Mechernich-Floisdorf

Mechernich-Floisdorf – Der „Hellije Mann“ und „Hans Muff!“ waren in Floisdorf mit illuminierten Schleppern und Musikbegleitung unterwegs. Ein Drittel abendlicher Bescherungsgang von Nikolaus und „Hans Muff“, ein Drittel Lichterzug und ein Drittel amerikanische Santa-Claus-Gaudi waren dieses Jahr an Nikolausabend in Floisdorf angesagt.

Der Verein „Miteinander Füreinander Floisdorf“ (MFF) hatte sich diese Art Corso anlässlich des ersten Seuchen-Winters 2020/21ausgedacht und dieses Jahr tradiert. Der Journalist und Buchautor Stephan Everling war dabei und berichtete.

Der mobile Nikolaus sei als Notlösung gedacht, schreibt er, nachdem der Weihnachtsmarkt ebenso abgesagt werden musste wie der Besuch des Nikolaus im Kindergarten. „Es musste eine Alternative her“, so René Winkel, der auch dieses Mal mit Bischofsmitra, Stab, Chormantel und Rauschebart in die Rolle des „Hellije Manns“ schlüpfte. Manfred Hack trat als „Hans Muff (Knecht Ruprecht) an seine Seite.

Mit 1700 Schleppern an der Ahr

„Im Vergleich zum vergangenen Jahr hatte der Nikolaus seinen Fuhrpark aufgerüstet“, schreibt Stephan Everling: Nicht nur der alte McCormick Winkels war mit Marcel Schoddel am Start. Dahinter fuhr ein alter Fahr mit zünftigem Geknatter und dicken Rauchwolken, gesteuert von Manfred Lorbach, der als Beifahrer seine Söhne Anton und Theo an Bord hatte.

Der Fahr transportierte als Bagageschlepper Glühwein und Kakao, mit denen Esther Lorbach, Anja Esser und Stephan Brauner die Menschen am Straßenrand bewirteten. Am Ende des Trosses fuhr Alexander Inden mit seinem mit Lichterketten dekorierten Deutz. „Am Samstag war ich auch an der Ahr, wo wir mit 1700 Traktoren unterwegs waren“, erzählte er dem Reporter.

Für Weihnachtsmusik sorgte eine Abordnung des Musikvereins Cäcilia Floisdorf. 48 Kinder standen auf der Besuchsliste des Nikolaus. Doch auch für Überraschungsgäste war vorgesorgt – man hatte insgesamt 80 Tüten dabei. Und für Zaungäste und Opas am Fenster den einen oder anderen „Stubbi“.

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Betrüger geben sich in Aachen als städtische Mitarbeitende aus

Aachen – Anwohner*innen in Diepenbenden sind am Donnerstagabend, 9. Dezember, von angeblichen Mitarbeitenden des Aachener Stadtbetriebs angesprochen worden. Die Betrüger*innen gaben sich als Müllwerker aus und forderten Anwohner*innen zu Spenden für eine Weihnachtssammlung auf.

Der Aachener Stadtbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Sammlungen oder Anfragen nicht von Mitarbeitenden ausgehen. Sollte es zu Beobachtungen dieser Art kommen werden Betroffene gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

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Zwei weitere „Stumme Schwestern“ für die Pflege im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Um die Pflegekräfte auf den Stationen zu entlasten, hat der Förderverein des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr zwei weitere „Stumme Schwestern“ angeschafft. Sie messen Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung sowie Körpertemperatur und übermitteln diese automatisch in die elektronische Patientenakte. „Stumme Schwestern“ heißen die mobilen Geräte, die Pflegekräfte in ihrem Arbeitsalltag unterstützen sollen. Eine Entlastung, die auch auf den Stationen des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr willkommen ist.

„Die Pandemie hat die Belastung der Pflegekräfte noch mal erhöht“, sagt Gerhard Kreuter, Vorsitzender des Fördervereins des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr. „Uns war es daher ein Anliegen, speziell an dieser Stelle zu entlasten.“ Da kam es gelegen, dass der Lions Club Bad Neuenahr einen Teil des Erlöses aus dem Adventskalender 2020 zur Unterstützung der Pflege spenden wollte. Nach Rücksprache mit der Pflegeleitung des Krankenhauses, entschied sich der Förderverein zur Anschaffung von zwei weiteren Connex Spot Monitoren der Firma Welch Allyn. Der Förderverein ließ es sich natürlich nicht nehmen, die 5.000 Euro des Lions Clubs um weitere rund 5.000 Euro aufzustocken. Damit sind jetzt insgesamt elf „Stumme Schwestern“ im Hause im Einsatz.

Da die Monitore gleichzeitig Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung und Körpertemperatur messen, lassen sich dank ihres Einsatzes mehrere sonst notwendige Arbeitsgänge zu einem zusammenfassen. Darüber hinaus erlaubt es die Technik, bis zu 20 manuelle Parameter wie Größe, Gewicht, Schmerz und Atmung einzugeben und daraus einen Frühwarnwert (Early Warning Score) zu errechnen. Das Gerät stellt dafür eine drahtlose Verbindung zu der elektronischen Patientenakte her und sendet vom Behandlungsort aus wichtige Daten direkt an die Fieberkurve.

Zusätzlich ließ der Förderverein allen Mitarbeiterbereichen des Krankenhauses Überraschungstüten mit verschiedensten Leckereien zukommen, um in dieser Form einfach einmal Danke zu sagen – für den unermüdlichen Einsatz in unser aller Interesse und Gesundheit.