Maria Fernandez beschreibt die Hintergründe zur Skulptur Allessandro Pasqualinis -
Maria Fernandez (1. v.l.), Bürgermeister Axel Fuchs (4. v.r.), Beigeordneter Martin Schulz (5.v.r.) und Bernd Niedermeier vom Planungsbüro MWM (Bildmitte). Foto: Stadt Jülich / Huneke
Jülich – Die Künstlerin testet Proportionen der künftigen Skulptur. Menschen die kürzlich in der Stadt unterwegs waren und zufällig am Marktplatz vorbeikamen, erhielten eine erste Idee davon, wie sich der Raum vor dem Alten Rathaus in zwei Jahren verändern wird.
Die Künstlerin Maria Fernandez, die im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes zur Gestaltung des kleinen Vorplatzes mit beiträgt, hatte eine 4,5 Meter hohe und grobe Abbildung der Pasqualini-Skulptur aufgebaut, die in zwei Jahren den Vorplatz vor dem Alten Rathaus schmücken soll. Ihr Ziel war es, die Proportionen und das Wirken der Skulptur im Raum auszutesten. Aus drei Styropor-Blöcken und grau angestrichen, betrachteten die Künstlerin, das Planungsbüro MWM, die das Integrierte Handlungskonzept begleiten, und Vertreter der Stadtverwaltung die Skulptur und zeigten sich begeistert.
Aber auch Bürgerinnen und Bürger blieben spontan stehen, um das Provisorium zu bewundern. Zweitweise versammelten sich bis zu 25 Personen und begutachteten den Vorentwurf. Eine Bürgerin, die seit ihrer Kindheit in Jülich lebt, meint: „Es wurde Zeit, dem Namen ein Gesicht zu geben, der unsere Stadt so sehr geprägt hat. Die Skulptur wird ein Monument unserer Stadtgeschichte und ich finde sie jetzt schon toll. Sie passt genau hier hin“. Auch die Künstlerin schaute sich die Skulptur aus verschiedenen Entfernungen und Perspektiven an und wirkte zufrieden. Im Gespräch mit dem Bürgermeister Axel Fuchs zeigte sich auch seine Begeisterung. „Die Zeit der theoretischen Planungen ist fast vorbei. Heute ist der erste Tag an dem man einen Eindruck davon bekommt, wie sich die Innenstadt optisch verändert. Das Kunstwerk wird in der Innenstadt aufzeigen, dass Jülich die Heimat von Historie und Zukunft ist“. Zudem ergänzte er: „Dieses tolle Kunstwerk einer weltbekannten Künstlerin und Freundin der Stadt wird genau diese beiden Aspekte mit der Skulptur und dem dazugehörigen Bodenornament vereinen“.
Bestehen wird das Kunstwerk aus einer 4,5 Meter hohen Skulptur mit dem Abbild des Festungsbaumeisters Allessandro Pasqualini und einem Ornament, das seine Skulptur umgibt und den Wissenschafts- und Forschungsschwerpunkt der Stadt widerspiegelt.
Nach drei Stunden wurde das Provisorium der Skulptur abgebaut. In zwei Jahren steht dann ihr Bruder aus Bronze vor dem Alten Rathaus und wird mit Sicherheit wieder für Begeisterung unter den Betrachtern sorgen, dann dauerhaft.
Die gelben Säcke sind ab dem 1. Januar 2022 im REWE-CENTER in Mendig erhältlich.
Foto: Verbandsgemeinde Mendig
Mendig – Ab dem 1. Januar 2022 gibt es die Gelben Säcke nicht mehr bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Mendig, sondern kostenlos im Supermarkt an der Kasse. Das REWE-CENTER Jürgen Hundertmark GmbH & Co. KG, Bahnstr. 19 in Mendig, hat als regionaler Partner die Funktion als Ausgabestelle für Gelbe Säcke übernommen.
Verkaufsverpackungen sind wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können und damit natürliche Ressourcen schonen. In den Gelben Sack gehören haushaltstypische Verkaufsverpackungen, die aus Kunststoff, Verbundstoff und Metall bestehen. Verpackungen aus Kunststoff sind beispielsweise: Joghurt- und Margarinebecher, Plastikflaschen, Kanister, Plastiktüten, Styropor (keine Bau-, sondern nur Verpackungsstyropor), Zahnpastatuben, Bonbonpapier. Verpackungen aus Verbundstoff sind beispielsweise: Beschichtete Milch- und Safttüten oder Vakuumverpackungen, Suppentüten, Tiefkühlkostverpackungen. Verpackungen aus Metall sind beispielsweise: Getränke- und Konservedosen, Aluminiumverpackungen, Deckel von Joghurt- und Sahnebechern.
Im Landkreis Mayen-Koblenz ist die Firma PreZero Service West GmbH zuständig für die Abfuhr der Gelben Säcke. Sie verteilt zu Beginn des Jahres auch weiterhin an alle Haushalte in der Verbandsgemeinde Mendig Rollen mit Gelben Säcke. Die Gelben Säcke müssen am Tag der Abfuhr ab spätestens 6 Uhr zu dieser bereitgestellt werden. Weitere Informationen und zusätzliche Ausgabestellen für Gelbe Säcke im Landkreis Mayen-Koblenz sind unter: https://www.kreislaufwirtschaft-myk.de/klwmyk/Abfall/Verkaufsverpackungen/ erhältlich.
Die Öffnungszeiten des REWE-CENTERS Mendig sind Montag bis Samstag von 7 Uhr bis 22 Uhr.
Der städtische Bauhof hatte im Vorfeld geholfen, die Kunstwerke von „Kopf hoch: Zeitgeist 2.0“ am Balkon zu befestigen. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Mechernicher Rathausgeländer wiederholt als Galerie – Insgesamt 21 Künstler aus dem Stadtgebiet und Gäste stellen aus – Aktion soll Mut machen und für Freude in schweren Zeiten sorgen – Voraussichtlich noch bis März 2022.
Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick richtete, gemeinsam mit Stadtdezernent Ralf Claßen im gemütlichen Ambiente zwischen Weihnachtsbaum und Kunst, einige persönliche Worte der Gratulation und Dankbarkeit an Veranstalter, Künstler, Gäste und Bauhof. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
„Hebt man den Blick, dann sieht man keine Grenzen mehr. So lautet ein chinesisches Sprichwort“, bemerkte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick am Freitagabend vor dem Mechernicher Rathaus – und es passt wie die „Faust aufs Auge“. Die 42. Ausstellung einheimischer Mechernicher Künstler „Kopf hoch: Zeitgeist 2.0“ ist, wie schon im Vorjahr, etwas Besonderes. Dies konnte man schon bei der Eröffnung im kleinen Künstler- und Gästekreis spüren. Installiert wurden im Rahmen der Aktion wieder 21 Kunstplanen am Mechernicher Rathaus, die gerade in der momentanen Pandemielage Hoffnung und Mut spenden sollen.
Weihnachtlich strahlen Baum und Bilder in die Mechernicher Nacht und spenden Hoffnung und Wärme. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Da in diesem Jahr vier der 21 Stammkünstler aus der Gruppe aus alters- und gesundheitlichen Gründen nicht mitwirken konnten, wirkten auch vier Gastkünstlerinnen (Elke Wessel aus Euskirchen, Ute Gerlach aus Nettersheim, Rosi Schorn aus Rheinbach und Beate Mack aus Aachen) bei der Gestaltung mit. „Wir freuen uns, dass die Ausstellung über die Grenzen von Mechernich wahrgenommen wird!“, betonten die Veranstalterinnen Petra Hansen, Donata Reinhard und Ela Rübenach bereits im Vorfeld. Heiner Kirch hat im Vorfeld wieder den Flyerentwurf und die Planengestaltung übernommen.
Neue Blickwinkel
„Der Zeitgeist hat viele Gesichter“, sagen nicht nur die Künstler – an den Balkonen zeigt es sich. So unterschiedlich die Bilder auch sind, so individuell können sie betrachtet und interpretiert werden. „Im Zeitalter von Corona ist es eine Kunst, unsere Kunst den Kunstinteressierten und Kunstbanausen kunstgerecht und kunstvoll zu präsentieren. Wir laden die Betrachter zum Blick nach oben und zum kreativen Austausch miteinander ein“, hielten die Veranstalterinnen bereits im Vorfeld auf einem begleitenden Flyer zur Aktion fest.
Eine der „Köpfe“ dahinter, Donata Reinhard, berichtete dem Bürgerbrief bei der Eröffnung: „Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen haben wir uns schon frühzeitig entschieden, auch in diesem Jahr wieder Hoffnung spenden und Künstlern eine (Outdoor-)Fläche bieten zu wollen. Dabei freuen wir uns natürlich ganz besonders über unsere vier Gastkünstlerinnen!“
Hochkarätige Gäste
Beate Mack aus Aachen stellt ihr Gemälde „Humanism“ aus und sagte dazu: „Ich habe über Facebook von dieser großartigen Aktion erfahren und wusste sofort, ich will mitmachen. Das Projekt macht Mut und zeigt, dass das Leben bunter und schöner ist, als es oftmals wirkt!“
Rosi Schorn, eine weitere Gastkünstlerin ergänzte: „Ich habe von der Ausschreibung auch spontan über Facebook erfahren und mich dazu entschieden, mich mit einem der für mich wertvollsten Werke zu bewerben. Das Ganze ist eine begehbare Aktion, das macht sie so besonders und mich stolz, ein Teil davon sein zu dürfen.“
Und auch Elke Wessel, eine Wiederholungstäterin, stellt ihr Bild „Florens mit Uhr“ aus: „Ich habe selbst bereits zehn Jahre lang an den Kunstausstellungen der einheimischen Künstler Mechernich mitgewirkt, habe sie auch danach noch weiterverfolgt und angesehen. Als ich dann die Ausschreibung las, wusste ich, ich will auch weiterhin helfen und diese schöne Aktion unterstützen!“
„Bunt statt schwarz“
Wie anfangs erwähnt ließ es sich Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick natürlich nicht nehmen, der Ausstellungseröffnung beizuwohnen und sie gebührend zu loben: „Zu Corona letzten Jahres hat diese Outdoor-Ausstellung als Notlösung begonnen und ich muss sagen: Sie hat ihren Charme! Das Ganze ist ein Spitzending für unsere Stadt, was sich mehr als gut sehen lassen kann. Ich hoffe, dass viel Bürgerinnen und Bürger, aber auch natürlich Gäste hier Halt machen und hinaufblicken werden zu dieser Sammlung von Ideenreichtum und Kreativität. Es lädt zum in sich gehen und Nachdenken ein. Kunst erlebbar machen – so lautet die Devise und das macht die Aktion auch aus!“
Schick ergänzte: „Unser besonderer Dank gilt den Künstlern sowohl aus Mechernich als auch den vier Gastkünstlerinnen, den Organisatorinnen und natürlich auch dem städtischen Bauhof, der diese Installation erst möglich gemacht hat. Unser Mechernich ist nun um eine beeindruckende Attraktion reicher!“
Schließlich wünschte der Bürgermeister stellvertretend für die gesamte Stadtverwaltung allen Besuchern und Bürgern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und betonte zum Abschluss: „In schwierigen Situationen, statt schwarz auch bunt sehen zu können, das ist Kunst!“
Finissage und weitere Informationen
„Es würde uns sehr freuen, wenn die Ausstellung bis März 2022 Rathaus- und Innenstadtbesucher erfreuen könnte, wie bereits im letzten Jahr. Voller Hoffnung schauen wir ins nächste Frühjahr, sodass wir mit einer großen und feierlichen Finissage die Ausstellung gebührend beenden können“, betonten die Veranstalterinnen schlussendlich.
Die ausgestellten Kunstplanen sollen nach Ende der Aktion für rund 150 Euro das Stück verkauft werden. Bei Interesse an den Originalen kann mit den Künstlern persönlich Kontakt aufgenommen werden.
Für weitere Infos liegen Flyer der Aktion in Geschäften und im Mechernicher Rathaus aus, für persönliche Fragen und Anliegen können die Veranstalter der Aktion unter kunst.im.gat@web.de kontaktiert werden.
von links nach rechts: Oberbürgermeister Dirk Meid, Klaus Künzer - Zentralbereich 1.1 Verwaltungssteuerung, Büroleitung, Impfteam Frau Hanrath –Ärztin- und Frau Darscheid). Foto: Jacqueline Blang / Stadt Mayen
Mayen – Impfen ist und bleibt der Königsweg aus der Pandemie. Die Stadtverwaltung Mayen hat daher im Rahmen ihres Gesundheitsmanagements, in Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis Dr. med. Sebastian Kotulla & Frau Dr. med. Lampa, für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Angehörige am 14.12.2021 eine Booster-Impfung angeboten.
So konnten an diesem Tag weit über 50 Personen in etwas mehr als 3 Stunden geimpft werden. Für Januar 2022 ist ein weiterer Termin in Planung.
Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich herzlich für das Engagement bei dem Impfteam der Gemeinschaftspraxis und allen, die am Impftermin teilgenommen habe sowie für die Koordination verantwortlich waren.
Der bisherige und neue Ortsbürgermeister: Toni Schröder (l.) und Tobias Heidemann vor der Zikkurat, für die Firmenich bekannt ist. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Firmenich – In Toni Schröders Fußstapfen tritt Tobias Heidemann. In Firmenich erfolgt ein Ortsbürgermeister-Wechsel. Der bisherige Amtsinhaber Toni Schröder (70) hört nach vierzehn Jahren zum 31. Dezember auf. In seine Fußstapfen tritt Ratsherr Tobias Heidemann. Die Veränderung kommt nicht überraschend.
Denn Tobias Heidemann ist „Ziehsohn“ Toni Schröders. „Es gab in den vergangenen Monaten für mich eine Anlernzeit, wie man das in jedem guten Betrieb auch hat“, so Heidemann, der außerdem seit der Kommunalwahl 2020 über sein Direktmandat für die Christdemokraten im Rat der Stadt aktiv ist. Er hatte damals im Wahlbezirk 12 (Firmenich, Obergartzem) Vorgänger Martin Fuchs abgelöst.
Schröder wie auch Heidemann sind beide in Firmenich geboren und Urgesteine des Ortes. Gute Voraussetzungen also auch für den Nachfolger. Er kennt Ort und Leute wie seine Westentasche. Aber mehr noch zeichnet Tobias Heidemann aus. Der 36-jährige Firmenicher, verheiratet, zweifacher Vater, ist seit vielen Jahren aktives Mitglied in gleich mehreren der insgesamt neun Vereine im Ort – so im Sportverein SSC Firmenich, „DoDo“ Bürger- und Kulturverein und Vereinskartell.
„Etwas zurückgeben“
Beruflich schlug er den Weg des Bankbetriebswirts ein, aktuell arbeitet er im Dienst des Bundesverbands öffentlicher Banken in Bonn. Über seine Beweggründe die Aufgabe des Ortsbürgermeisters anzunehmen, sagt er: „Ich bin seit 33 Jahren im Sportverein und habe die Vorzüge des Vereinslebens in vollen Zügen genießen dürfen, ich lebe in einem wunderbaren Dorf und möchte nun etwas zurückgeben.“
Er registriere aktuell einen sich vollziehenden Generationenwechsel in vielen Bereichen des Ortes. Dieser „Kick“ motiviere besonders. „Alle sind offen für Veränderungen“, so Heidemann. Die Entwicklung Firmenichs als dritter Siedlungsschwerpunkt biete reichlich Potential, aber auch sicherlich Herausforderungen.
„Nah dran am Bürger“ will er sein und für Neubürger eventuell bestehende Hemmschwellen abbauen, um deren Integration in die Dorfgemeinschaft zu erleichtern. Beispielsweise soll auch ein Firmenicher Flyer mit Veranstaltungen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten aufgelegt werden. Gleichzeitig will er gezielt Impulse setzen, um die Zusammenarbeit unter den Vereinen zu fördern. Er ist ein Teamplayer: „Ich freue mich über viele Hände und Köpfe, die mit mir unser Ortsleben gestalten wollen.“
Region/Mayen-Koblenz – Landkreis Mayen-Koblenz und VRM drängen auf Umstrukturierung der Dienstpläne. Am 12. Dezember sind die neuen Busfahrpläne in Mayen-Koblenz in Kraft getreten. Bei den zum Transdev-Konzern gehörenden Verkehrsbetrieben Rhein-Eifel-Mosel (VREM) gibt es weiterhin massive Probleme in den Bereichen Maifeld, Pellenz, Andernach und Vordereifel. Da momentan keine Besserung in Sicht ist und eine vertragsgemäße Erbringung sämtlicher Linien durch das Unternehmen nicht erbracht werden kann, haben der Landkreis Mayen-Koblenz und der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) die Transdev unmissverständlich aufgefordert, alle Kräfte in eine reibungslose Erbringung der Schülerverkehre zu stecken und die dafür erforderlichen Umplanungen der Dienstpläne vorzunehmen.
Landkreis und VRM betonen, dass dies kein Entgegenkommen dem beauftragten Unternehmen gegenüber ist. Vielmehr sei diese umstrukturierende Maßnahme aktuell die einzige kurzfristige Möglichkeit, wie man den zahlreichen betroffenen Familien im Landkreis entgegenkommen kann. „Selbst wenn in einem ersten Schritt die Schüler wieder zur Schule kommen und dafür Fahrten am späten Abend ausfallen müssen, kann dies zwar zu einer kurzfristigen Entspannung der Situation beitragen, ist aber immer noch ein nicht zu akzeptierender Zustand“, stellen Landkreis und VRM klar.
Aufgrund der rund 40 krankheitsbedingten Ausfälle unterstützt der Verkehrsverbund darüber hinaus derzeit mit allen Kräften die Transdev dabei, verfügbare Busfahrer anderer Unternehmen zur Unterstützung zu vermitteln.
„Auch heute haben uns unzählige Beschwerden und Schilderungen erreicht, die uns schockieren und eine mangelnde Vorbereitung des Personals wiederspiegeln. Das können wir nicht dulden“, betonen Kreis und VRM. Die Transdev sicherte zu, ihre Fahrer diesbezüglich nochmals ausdrücklich zu belehren und auf sie einzuwirken.
Außerdem wurde von Transdev-Seite bestätigt, dass sämtliche Taxikosten aufgrund ausgefallender Fahrten übernommen werden. Es wurde zugesagt, dass die aktuell nicht erreichbare Hotline (02633/2009600) ab morgen adäquat besetzt sei, um Fahrgästen Auskünfte geben zu können.
Die jeweils am nächsten Tag absehbar ausfallenden Linien sollen ab sofort jeweils am Vortag durch die Transdev mitgeteilt und auf der Homepage des VRM unter www.vrminfo.de veröffentlicht werden.
Ab sofort ist die AWO vor Ort mit Sozialberatungen, Ansprechpartner und Hochwasserhilfe verfügbar. Foto: AWO
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am Dienstag, 14.12.2021 hat die AWO Ansprechbar, ein Hochwassercontainer des AWO Bezirksverbands Rheinland e.V. in der Kurgartenstraße, Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet. Vergangenen Dienstag fand die Eröffnungsfeier der AWO Ansprechbar in der Kurgartenstraße, Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.
Am Dienstag, 14.12.2021 hat unser Hochwassercontainer die „AWO Ansprechbar“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler geöffnet. Foto: AWO
Von 11.00 bis 18.00 Uhr waren Mitarbeiter*innen des AWO Bezirksverbands Rheinland e.V. vor Ort und machten auf den Container aufmerksam. Nicht nur Kinder und Jugendliche wurden mit Popcorn, Zuckerwatte und Luftballons glücklich gemacht, Jede*r wurde mit Plätzchen, heißem Punsch und schönen Tassen versorgt.
Die AWO Ansprechbar dient ab sofort der Hochwasserhilfe.
Kommende Woche wird dort ein Internet Café eingerichtet und unsere Berater*innen sind vor Ort, um den Opfern der Hochwasserkatastrophe mit Sozialberatungen und einem offenen Ohr zur Seite zu stehen. Kommen Sie vorbei oder teilen Sie es mit Bekannten, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind und Hilfe benötigen.
Unsere Öffnungszeiten im Dezember lauten wie folgt:
15.-22.12.2021 von 09.00-17.00 Uhr
23.-24.12.2021 von 09.00-12.00 Uhr
27.-30.12.2021 von 10.00-15.00 Uhr
31.12.2021 von 10.00-13.00 Uhr
Die Öffnungszeiten für das kommende Jahr 2022 werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Weitere Informationen finden Sie unter www.awo-rheinland.de/hochwasserhilfe.
Region/Düsseldorf – Am dritten Schwerpunkttag ( heute Mittwoch, 15. Dezember 2021) einer überregionalen Aktion zur verstärkten Kontrolle der 3G-Pflicht in Bussen und Bahnen ist die Zahl der Verstöße gegen die 3G-Pflicht im Vergleich zu den Vortagen noch einmal deutlich gesunken. Die allermeisten Fahrgäste halten die geltenden Regeln ein. Bei den stichprobenartigen Überprüfungen auf Zulaufstrecken zu den Hauptbahnhöfen in Aachen, Dortmund und Hamm haben Verkehrsunternehmen und Ordnungsbehörden nach rund sieben Stunden lediglich 26 Fahrgäste ohne den erforderlichen 3G-Nachweis angetroffen.
Ziel der gemeinsamen Aktion vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, von den SPNV-Aufgabenträgern, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Deutschen Bahn AG und weiterer Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie der Bundespolizei ist es, Fahrgäste für die Einhaltung der 3G-Regel zu sensibilisieren. Zeitgleich zu den Kontrollen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) haben auch die kommunalen Verkehrsunternehmen gemeinsam mit den Ordnungsämtern in Bussen und Straßenbahnen in großen Städten kontrolliert. In Dortmund wurde bereits gestern in Bussen und Straßenbahnen kontrolliert. Dabei wurden 21 Fahrgäste ohne 3G-Nachweis angetroffen.
Gestern (Dienstag, 14. Dezember) waren auf Zulaufstrecken zu den Hauptbahnhöfen in Bonn, Essen und Siegen 124 Fahrgäste ohne Nachweis unterwegs. Bei Kontrollen zum Auftakt der Aktion am Montag (13. Dezember) hatten Verkehrsunternehmen und Ordnungsbehörden in Köln, Düsseldorf, Bielefeld und Münster noch 260 Fahrgäste ohne den erforderlichen 3G-Nachweis angetroffen.
Den Scheck der Ellwanger INNEO Solutions GmbH über 1000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel nahm Dieter Züll (rechts) von Holger Ahlrichs entgegen. Foto: Dr. Rüdiger Seemann
Kall/Ellwangen – Das Unternehmen INNEO Solutions GmbH“ unterstützt die Hilfsgruppe Eifel mit einem Betrag von 1000 Euro – Unbürokratische Hilfe in ganz Deutschland, der Schweiz, Ecuador, Ghana und Kamerun. Die „INNEO Solutions GmbH“ mit Hauptsitz in Ellwangen verzichtet bereits seit einigen Jahren auf das Vergeben Weihnachts-Präsenten und unterstützt stattdessen verschiedene soziale Projekte finanziell. In diesem Jahr wurde auch die Hilfsgruppe Eifel erstmals von dem Unternehmen für Produktentwicklung und Digitalisierung unterstützt. In der Marketingabteilung der Kölner Niederlassung übergab Holger Ahlrichs der Hilfsgruppe Eifel jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro, der von Dieter Züll entgegen genommen wurde.
Jede Spende sei wichtig und könne mithelfen, die Welt zu verändern. „Das Team von INNEO ist sich dieser sozialen Verantwortung bewusst und versucht unbürokratisch dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird“, so Holger Ahlrichs. Das Unternehmen stelle durch einen direkten Kontakt zu den Projektverantwortlichen stets sicher, dass die Spenden direkt und vollständig bei den Bedürftigen ankommen. Bei der Hilfsgruppe Eifel sei das gewährleistet, versicherte Dieter Züll bei der Entgegennahme des Spendenschecks.
Das Unternehmen INNEO sei die innovative Antriebskraft für den Erfolg seiner Kunden in Deutschland, der Schweiz und in Großbritannien, umschrieb Holger Ahlrichs die Firmenphilosophie. Über 300 Mitarbeiter in zwölf Niederlassungen böten ihren Kunden umfassende Kompetenzen in den Bereichen Produktentwicklung & Fertigung, Digitale Realität, Simulation, Informationstechnologie und Prozessoptimierung. Die Firma sei für über 6.000 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen der verlässliche Partner, wenn es um Digitalisierung gehe.
Neben der Hilfsgruppe Eifel als Förderkreis für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder hat INNEO in diesem Jahr neun weitere soziale Projekte mit jeweils 1000 Euro unterstützt. Dazu zählen unter anderem das Balthasar Kinder- und Jugendhospiz in Olpe, der Verein „Kinderherzkammer“ in Leipzig, die Inklusive Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ in Aalen, das Malteser-Cafe Malta für Demenzkranke in Ellwangen, die Notschlafstelle „Pfuusbus“ in Zürich, ein Kinderheim in Ecuador sowie ein Schulprojekt in Kamerun und ein Waisenhaus in Ghana. http://www.inneo.de/spendenprojekte
Weihnachtspäckchenverladeaktion vor der Katholischen Grundschule am Bleiberg in Lückerath: Kinder mit (vorne) Mary Böhmer und Toni Klinkhammer sowie (hinten v.l.) Wolfgang Weilerswist, Sonja Daniels und Manuela Pütz. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich/Lückerath – Lückerather Grundschüler packten wieder über 100 Weihnachtspakete für Hilfsbedürftige – Auch das AWO-Familienzentrum, machte dieses Jahr mit. Seit etwa 15 Jahren packen Lückerather Grundschüler Weihnachtspakete für Bedürftige, die von der „Tafel“ verteilt werden. Die Zahl der in den Familien zusammengestellten Hilfslieferungen schwankt kaum – im vergangenen Jahr gab es trotz Corona-Pandemie mit 115 Gabenpaketen allerdings einen Rekord, aber immer waren es um die hundert – am Mittwoch, 15. Dezember 2021 genau 101.
Auf der Lückerather Aulabühne hatten sich während des Advent 101 Gabenpakete für Bedürftige angesammelt. Am Mittwoch gaben die Lückerather Grundschüler sie ab, am Donnerstag werden sie von der „Tafel“ verteilt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Vorsitzender Wolfgang Weilerswist, Manuela Pütz, Peter Schulte und Toni Klinkhammer von der Mechernicher Tafel nahmen die Pakete aus den Händen der Lückerather Grundschüler entgegen und luden sie in einen Transporter. Wenig später fuhr der „Tafel“-Sprinter auch beim Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt im Sande vor, wo Familien ebenfalls für die „Tafel“-Kunden gepackt hatten.
„Nichts Verderbliches“, das sei die oberste Regel bei den Geschenkgütern, so Grundschulleiterin Sonja Daniels. „Und kein Alkohol“, ergänzt Toni Klinkhammer. Pakete für Kinder müssen besonders gekennzeichnet werden, je nach Spielsachen, die sie enthalten für Jungen oder Mädchen.
Gesamtwert 1,7 Millionen
„Dieses Jahr haben wir eine besondere Premiere“, sagte „Tafel“-Chef Wolfgang Weilerswist am Rande: „Ein hessisches Modekaufhaus, das wegen Corona schließen musste, hat seine gesamte Winterkollektion an hochwertigen Anziehsachen den hessischen Tafeln gestiftet.“
Es handele sich um Ware im Gesamtwert von 1,7 Millionen Euro, so Wolfgang Weilerswist. Die hessischen Tafeln wiederum hätten mit den Schwesterorganisationen in den Überschwemmungsgebieten von NRW und Rheinland-Pfalz geteilt, sodass ein Teil der Markenklamotten am Donnerstag, 16. Dezember, „bei uns in der Uralthauptschule im Sande in Mechernich zur Verteilung gelangt“, so der Vorsitzender Weilerswist.
Ebenfalls am Donnerstag, 16. Dezember, ab 14 Uhr werden zwischen 350 und 400 Weihnachtspakete ausgegeben, darunter die 101 Päckchen von der Katholischen Grundschule Lückerath. Die normale Lebensmittelausgabe erfolgt dann nochmals in der Weihnachtswoche dienstags und donnerstags, 21. und 23. Dezember, zwischen 10.30 und 13 Uhr, so Peter Schulte. Auch am Donnerstag vor Silvester, 30. Dezember, hat die Mechernicher „Tafel“ nochmals zwischen 10.30 und 13 Uhr für Bedürftige geöffnet.
Das Lückerather Päckchen-Pack-Projekt vor Weihnachten geht auf die Grundschullehrerin Adelheid Weiß-Kanonenberg zurück. „Der älteste erhaltene Elternbrief in der Sache, den wir im Computer haben, stammt von 2008“, so Schulleiterin Sonja Daniels. Auch sie und ihr Kollegium freuen sich außerordentlich über die ungebrochene Spendenfreudigkeit ihrer 200 Schüler und deren Familien.
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