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Aktuelles zu den Impfungen im Kreis Düren

Düren – „Die Impfzahlen im Kreis Düren entwickeln sich weiterhin gut“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Besonders bei den Auffrischungsimpfungen ist eine deutliche Steigerung zu erkennen. In der vergangenen Woche sind rund 25.200 Menschen geimpft worden – rund 22.400 waren davon Boosterimpfungen, das entspricht 31,5 Prozent der Gesamtbevölkerung (Vorwoche 23 Prozent). „Das ist ein enorme Steigerung. Ich danke allen, die daran mitwirken und hoffe, dass die Zahlen weiterhin steigen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Den zweifachen Impfschutz haben mittlerweile 75,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Damit liegt der Kreis Düren sowohl bei den Zweit- als auch Drittimpfungen über dem Landesschnitt von derzeit 72,9 Prozent (Zweitimpfung) bzw. 27,8 Prozent (Drittimpfung). Auch im regionalen Vergleich erreicht der Kreis Düren einen Spitzenplatz bei den Impfungen.

In der so genannten impfbaren Bevölkerung (ab 12 Jahre) liegt die Quote der zweimal Geimpften bei 85 % (35,5 % sind geboostert).

Und hier die Quoten in den Altersklassen:

12-17 Jahre: 58,3 % (zweimal geimpft / 1,8 % geboostert)

18 – 59 Jahre: 82,8 % zweimal geimpft (27,3 % geboostert)

60 Jahre und älter: 94,4 % zweimal geimpft (57,5 % geboostert)

Zeitlicher Abstand zu den Auffrischungsimpfungen

Eine Auffrischungsimpfung ist für jeden ab 18 Jahren möglich, dessen zweite Impfung mindestens vier Monate zurückliegt. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium in einem heutigen Erlass noch einmal verdeutlicht. Zudem wird darin konkretisiert, dass eine Impfung vier Wochen nach der Grundimmunisierung ausschließlich für diejenigen möglich ist, die eine Immunschwäche haben und bei denen mit einer stark verminderten Impfantwort zu rechnen ist. Für alle, die einmal mit Johnson & Johnson geimpft wurden, ist ebenfalls eine Auffrischungsimpfung nach vier Wochen möglich.

Drei bestätigte Fälle der Omikron-Variante

Auch im Kreis Düren wurden nun die ersten drei vom Labor bestätigten Fälle mit der Omikron-Variante nachgewiesen. Nach Informationen, die dem Kreisgesundheitsamt vorliegen, soll es den Betroffenen den Umständen entsprechend gut gehen.

Impfangebote im Kreis Düren

Jülich  (Öffnungszeiten: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

  • Brückenkopfpark-Kulturmuschel, Eingänge: „Aachener Landstraße/Große Rurstraße“ und „Ellbachstraße“ (am 16. Dezember bis 17 Uhr geöffnet)
  • Stadtmitte, Kreishaus Jülich, Düsseldorfer Straße 6

Niederzier (Öffnungszeiten Mo – Sa von 16 bis 21 Uhr und So von 9 bis 21 Uhr)

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 38A

Düren

  • Annakirmesplatz (Neue Öffnungszeiten, Mo-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14-21 Uhr, So 14-20 Uhr)
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4 (Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)
  • Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ – Johanniter, Am Langen Graben 25 (Öffnungszeit: Sa+So von 9 bis 17 Uhr)

Nideggen (Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

Es sind sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen dort möglich. Die Auffrischimpfungen sind frühestens vier Monate nach der Zweitimpfung möglich und nur für Personen ab 18 Jahren. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen die Auffrischimpfung erhalten. Das gilt auch für Menschen mit Immunschwäche. Mit Biontech werden in der Regel Personen unter 30, mit Moderna Personen über 30 Jahren geimpft.

Bei allen Impfangeboten des Kreises ist kein Termin erforderlich. Aufgrund der hohen Anfrage ist derzeit mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Wenn möglich, bitte den ausgefüllten und unterschriebenen Anamnese- und Einwilligungsbogen mitbringen. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html

Geimpft werden kann jeder ab 12 Jahren (Auffrischimpfungen ab 18 Jahren). Bitte Personalausweis und (wenn vorhanden) den Impfpass mitbringen. Alle Infos zum Impfen gibt es unter www.kreis-dueren.de/impfen

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Die 1,2 Millionen Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz / Saarland können auch weiterhin auf eine solide Finanzplanung ihrer Gesundheitskasse bauen

Region/Eisenberg – Die 1,2 Millionen Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland können auch weiterhin auf eine solide Finanzplanung ihrer Gesundheitskasse bauen. Der zukünftige Beitrag setzt sich zusammen aus dem für alle Krankenkassen einheitlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Beitrag. Nach heutigem Beschluss des AOK-Verwaltungsrates beträgt dieser mit 1,3 Prozent genau dem Durchschnittswert aller gesetzlichen Krankenkassen.

Aufgrund der vielen kostensteigernden Gesetze und auch der Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs inklusive dem gesetzlich verordneten Vermögensabbau zur Stützung der von der Regierung abgegebenen Sozialgarantie, muss ab dem Jahr 2022 ein Zusatzbeitrag im Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhoben werden. Auch die Corona-Mehrkosten sind derzeit noch nicht absehbar.

„Wichtig ist nun, dass der erhöhte Bundeszuschuss zur GKV zur akuten, nötigen Deckung des erhöhten Finanzbedarfs kein Strohfeuer ist, sondern die neue Bundesregierung die GKV-Finanzen über 2022 hinaus stabilisiert. Denn schon jetzt ist absehbar, dass der GKV im Jahr 2023 abermals mindestens 14 Milliarden Euro fehlen werden, die über zusätzliche Bundesmittel und Einsparungen gegenfinanziert werden müssten. Es ist dabei keinesfalls im Interesse der Versicherten, den Fehlbetrag über Zuzahlungen oder Leistungsausschlüsse zu tilgen“, erklärt Dietmar Muscheid, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

„Wir brauchen einen verlässlichen Bundesbeitrag aus Steuermitteln und setzen auf eine höhere Pauschale für die Krankenversicherungsbeiträge von Arbeitslosengeld II-Leistungsberechtigten, wie sie im Koalitionsvertrag angekündigt ist“, erläutert Dr. Bernd Vogler, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, den unausgeschöpften Handlungsspielraum. Im Interesse und zur Vermeidung einer Überlastung der Versicherten und Beitragszahler sind zielgerichtete Maßnahmen unabdingbar, um auch langfristig eine qualitativ hochwertige und zugleich effiziente Gesundheitsversorgung zu sichern.

Wie schon in den vergangenen Jahren hat die AOK 2021 rund 13 Millionen Euro täglich für die Gesundheitsversorgung ihrer Versicherten ausgegeben. Auch in Zukunft sind leistungsstarke Angebote für Versicherte sowie ein wohnortnaher Service mit guter und umfassender Beratung durch AOK-Fachkräfte sichergestellt. Der Gesundheitskasse liegt das Wohl der Versicherten am Herzen und daher wird in gute Versorgung investiert. Für eine zukunftssichere Aufstellung setzt die AOK dabei insbesondere auf zeitgemäße und gefragte digitale Bausteine als Zusatzangebote für die Versicherten, wie die „AOK Mein Leben-App“ und die Online-Sprechzimmer für die kontaktlose, sichere Arztberatung oder auch zahlreiche, individuelle Onlineangebote für Firmenkunden.

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Bücherschrank der Westenergie animiert zum Tauschen und Schmökern

Meckenheim – In Lüftelberg gibt es Literatur to go. Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: die einen geben ihre bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken. Einer dieser Bücherschränke der Westenergie lädt ab sofort in Lüftelberg an der Ecke Kottenforststraße/Auf den Steinen zum Tauschen und Schmökern ein. Gemeinsam mit Lydia Bauer von Westenergie, der Bücherschrank-Patin Susann Südhof, dem Ortsvorsteher Daniel Südhof und Jörg Reddemann in Vertretung des Architekten Hans-Jürgen Greve hat Bürgermeister Holger Jung die Mini-Bibliothek mit vielfältigem Lesestoff befüllt und offiziell eingeweiht.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betonte Holger Jung. Er hatte selbst drei Bücher mitgebracht und freut sich fortan über einen regen Austausch am „neuen Anziehungspunkt in zentraler Lage.“ Der Bürgermeister dankte allen Projektbeteiligten und lobte das „tolle Design“ des Bücherschranks. Nach der Aufstellung eines Bücherschranks am Markeeweg/Neuer Markt im Jahr 2015 ist das Möbel bereits das zweite Exemplar dieser Art.

„Als Partner der Stadt Meckenheim sind wir nicht nur Partner innerhalb der Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns und hoffen, dass sich auch der heutige, 270. Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, erklärte Lydia Bauer. „Der Bücherschrank passt wunderschön an diesen Ort, unter diese Bäume hier“, ergänzte die Kommunalbetreuerin des Kommunalen Partnermanagements bei Westenergie in der Region Westliches Rheinland.

Die Mini-Bibliothek ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, sodass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Ehrenamtliche Patinnen und Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein. Die Patenschaft für den Bücherschrank übernehmen die beiden Lüftelbergerinnen Anke Dankert und Susann Südhof.

Die Bücherschränke verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Weitere Infos sowie eine Übersicht aller Standorte sind im Internet zu finden unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsoring und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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Are-Gymnasium in Grafschaft – Temporäre Schule nimmt Gestalt an

Grafschaft/Ahrweiler – Ein kompletter Schulstandort in Container-Bauweise? Wie das gelingen kann, davon machte sich Horst Gies in der Grafschaft ein Bild. Hier wird im engen Schulterschluss mit der Gemeinde Grafschaft und Bürgermeister Achim Juchem der Ersatzschulstandort für das Are-Gymnasium errichtet.

Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern wird derzeit in der Grafschaft der Ersatzschulstandort für das Are-Gymnasium errichtet. Foto: Bernhard Risse/Kreisverwaltung Ahrweiler

„Das Are-Gymnasium ist schwer von der Flutkatastrophe getroffen worden. Der Wiederaufbau wird Jahre dauern. Deshalb sind wir außerordentlich dankbar, dass die Gemeinde Grafschaft und allen voran Bürgermeister Juchem uns kurzfristig ein Ausweichgelände zur Verfügung gestellt hat. Auch wenn der Aufbau der Ersatzschule länger dauert als geplant: sie bietet Platz und Raum für gemeinsames Lernen und eine gute Schulgemeinschaft“, betont der Erste Kreisbeigeordnete. „Ich danke allen Beteiligten, vor allem Bürgermeister Achim Juchem und seinem Team in der Gemeindeverwaltung Grafschaft, der Schulleitung und dem Lehrer-Kollegium des Are sowie der Ausweichschule IGS Remagen, für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement in den vergangenen Wochen und Monaten“, so Gies weiter.

Unweit der Autobahn-Abfahrt „Ringen“ entsteht auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern ein kompletter Schulstandort mit 40 Klassen, Verwaltung, Mensa, Naturwissenschaftsräumen, Schulhof und Busbereich. Insgesamt rund 6500 Quadratmeter des Geländes werden mit temporären Gebäuden bebaut, davon insgesamt rund 4300 Quadratmeter in Containerbauweise. Die Mensa, die Turnhalle und die Räume für Naturwissenschaften werden als temporäre Gebäude in Zeltbauweise errichtet. Die Aufnahme des Schulbetriebs ist für Anfang Januar geplant. Die Mensa wird Ende Januar oder Anfang Februar ihren Betrieb aufnehmen, die Fertigstellung der Sporthalle ist für Mitte Februar geplant. Mehr Zeit benötigt der Aufbau der naturwissenschaftlichen Fachräume. Sie sollen voraussichtlich im Mai fertiggestellt werden.

Der Kreis investiert rund 6,5 Millionen Euro in den temporären Standort, um den Schülerinnen und Schülern für die Zeit der Sanierung des Schulgebäudes im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler eine adäquate Unterrichtsversorgung anbieten zu können. Derzeit werden die Schülerinnen und Schüler zum Teil nachmittags in den Räumlichkeiten der Integrierten Gesamtschule Remagen (IGS) oder per Homeschooling unterrichtet.

Zum Hintergrund: Durch die Hochwasserkatastrophe im Juli wurden sieben der insgesamt 13 Schulen in Trägerschaft des Kreises im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig zum Teil sehr stark beschädigt. Davon betroffen sind rund 75 Prozent der Schülerschaft in Kreisschulen (5900 Schülerinnen und Schüler). Neben den Schäden an den Gebäuden ist vor allem die Haustechnik, wie Stromversorgung, IT-Infrastruktur und Wärmeversorgung, zerstört. Ein Gutachten schätzt die in den sieben Kreisschulen entstandenen Schäden auf rund 78 Millionen Euro.

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Linie SB 70 hält nun zehn Mal täglich am Brainergy Park in Jülich

Düren – Das interkommunale Gewerbegebiet Brainergy Park in Jülich wird seit dieser Woche zehn Mal täglich von der Rurtalbus GmbH mit der Linie SB 70 angefahren. Am Dienstag, 14. Dezember ist die – zunächst provisorische – Haltestelle offiziell eröffnet worden.

„Es ist ein symbolischer Termin. Denn wir nehmen ab sofort dieses wichtige und aufstrebende Gebiet in den Fahrplan der Rurtalbus GmbH mit auf“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Gleich im Zufahrtsbereich zu dem derzeit stetig wachsenden Gewerbegebiet steht nun eine provisorische Haltestelle inklusive Fahrplan, die den Brainergy Park für jedermann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zugänglich macht. „Wer den Park nun klimaneutral erreichen möchte, der kann das ab sofort auch tun“, so Spelthahn weiter.

Im Brainergy Park wird bekanntlich Zukunft gestaltet. In dem 52 Hektar großen Gebiet werden schwerpunktmäßig die Themenfelder „Neue Energien“ und „Energiewende“ abgebildet. Die Bushaltestelle könnte bald sogar mit Wasserstoffbussen angefahren werden, da die Busse demnächst geliefert werden. Das fügt sich nicht nur servicetechnisch, sondern auch thematisch gut in die Pläne des Kreises Düren ein. „Diese neue und gute Verbindung zahlt auch auf die Strategie mit ein, den Wissenschafts- und Forschungsstandort Jülich mit Aachen als auch anderen umliegenden Städten zu verbinden. Die zehn täglichen Fahrten sind daher ein erster wichtiger Schritt.“ Mit Blick in die Zukunft soll dieses Angebot auch noch ausgeweitet werden. „Für uns ist es ein wichtiges Zeichen, dass der öffentliche Nahverkehr nun schon da ist. Das ist ein weiterer großer Pluspunkt“, sagt Frank Drewes, Geschäftsführer Brainergy Park.

Dass die Linie SB 70 das Gewerbegebiet nun im Regelbetrieb anfährt, freut natürlich auch Nik Asbach, Geschäftsführer Rurtalbus GmbH. „Wir freuen uns, dass wir den Brainergy Park nun mit in den Fahrplan aufnehmen konnten. Damit gewinnen wir eine neue, schnelle Anbindung zwischen Jülich und Titz“, so Asbach.

Die Linie SB 70 pendelt zwischen Jülich, Mersch und Titz. Zwischen 6 und 18 Uhr werden je montags bis freitags Busse den Brainergy Park anfahren.

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Burgfestspiele in Mayen starten Vorverkauf für die Saison 2022

Mayen – Auf die Plätze, fertig – Vorverkauf! Vorhang auf für das Festspiel-Programm 2022! Im neuen Leporello und auf der neu gestalteten Homepage der Burgfestspiele können Sie ab jetzt nachlesen, was Sie im nächsten Sommer erwartet. Da sind zunächst die fünf Eigenproduktionen des Festivals: Das Musical „Brigitte Bordeaux“ erzählt von einer Winzer-Familie mitten in der Dorfidylle, deren Oberhaupt plötzlich eine Frau sein will – und noch dazu Weinprinzessin! Eine turbulente, urkomische Uraufführung mit Herz und zauberhafter Musik!

Alle Stücke Shakespeares, gespielt von nur drei Schauspielern innerhalb von zwei Stunden? Sie glauben, das ist absolut größenwahnsinnig? Ach was! Die Komödie „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ macht das Unmögliche möglich!

Das Familienstück „Aschenputtel“ bringt das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm in einer behutsam modernisierten Fassung auf die Bühne und zeigt eine Titelheldin, die mit viel Witz und Komik ihr Geschick in die eigene Hand nimmt.

„Der talentierte Mr. Ripley“ ist ein Niemand, der mit jeder Menge Skrupellosigkeit ausgestattet seinen Weg auch über Leichen geht. Das Stück für junges Publikum ab 14 Jahren ist ein spannender Thriller, der die Zuschauenden bis zuletzt in Atem hält.

In Goethes „Urfaust“ übernehmen nur vier Schauspieler*innen die Rollen von Faust, Mephisto, Gretchen und vielen mehr und laden das Publikum ein, mit ihnen die große Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens und der Welt zu stellen.

Neben den Eigenproduktionen ergänzen zahlreiche EXXTRAS aus den Rubriken „Musik“, „Theater“, „Comedy“, „Lesungen“ und „Aktiv werden“ das vielfältige Programm.

Ab sofort gibt es Karten für alle Veranstaltungen bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse und im Internet.

Ein Tipp für alle, die noch das passende Weihnachtsgeschenk suchen: Karten für die Veranstaltungen der Burgfestspiele oder die Geschenk-Gutscheine der Burgfestspiele machen sich sehr gut unter jedem Weihnachtsbaum! Beim großen Burgfestspiele-Weihnachtsrätsel auf der Homepage gibt es außerdem tolle Gewinne!

Tickets für die Burgfestspiele gibt bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Impfangebot für Kinder von 5 bis 11 Jahren im Kreis Euskirchen startet Samstag 18. Dezember

Euskirchen – Die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren startet auch im Kreis Euskirchen diese Woche: Am morgigen Samstag, 18. Dezember, 9 bis 16 Uhr, können Kinder dieser Altersgruppe erstmals im Kreishaus geimpft werden. Dazu ist allerdings eine Terminbuchung über die Homepage des Kreises Euskirchen erforderlich: https://corona.kreis-euskirchen.de/impfen Eine Anmeldung ist ab Mittwoch, 15. Dezember, im Laufe des Vormittags möglich. Wer keine Möglichkeit hat, online einen Impftermin zu buchen, kann dies auch telefonisch unter 02251 / 15-1545 tun.

Auf dem Anmeldeportal stehen die Unterlagen zum Download bereit und werden per E-Mail versandt. Der Termin für die Zweitimpfung drei Wochen später (8. Januar) wird bei der Anmeldung gleich mitgebucht.

Je nach individuellem Beratungsbedarf kann es beim Impftermin zu Wartezeiten kommen. Die Impfungen werden durch Kinderärzte und erfahrene Impfärzte durchgeführt.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) hat vergangene Woche eine Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen empfohlen. Ausdrücklich weist die STIKO aber darauf hin, dass auch Kinder ohne Vorerkrankung auf individuellen Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden können. Damit die Impfungen möglichst kindgerecht verlaufen und um dem besonderen medizinischen Beratungsbedarf der Eltern zu entsprechen, wird der Schwerpunkt der Kinderimpfungen nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums in den Praxen der Kinder- und Jugendmediziner liegen und um das Angebot der Hausärzte ergänzt. Zusätzlich sind die Kreise und kreisfreien Städte aber aufgefordert worden, ein spezielles Angebot für die Impfung der Fünf- bis Elfjährigen zu organisieren. Dies wird im Kreis Euskirchen nun erstmals am 18. Dezember angeboten.

Das Impfangebot richtet sich an alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzte ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff, der sich von der Handhabung und Dosierung von dem regulären Impfstoff unterscheidet. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen.

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Neue Drehleiter der Feuerwehr Mechernich früher als geplant in den Dienst gestellt

Mechernich – „Topmodern“, so lässt sich das neue Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Mechernich wohl am besten beschreiben. Ein extra starker 320-PS-Motor, ein vollautomatisches Getriebe (das Schalten unnötig macht) und etliche Außenkameras zeichnen das neue 18 Tonnen schwere Gefährt aus.

Jens Schreiber (l.), Leiter der Feuerwehr Mechernich, und Hussein Yassine, Leiter der Löschgruppe Mechernich, waren bestens gelaunt angesichts der Übergabe der neuen Drehleiter. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Feuerwehr-Leitungsriege rund um Stadtbrandmeister Jens Schreiber und seine Stellvertreter Thomas Wolff und Claus Möseler sowie Mechernichs Löschgruppenführer Hussein Yassine strahlten bei der feierlichen Übergabe und Segnung der „DL 23-12“ miteinander um die Wette. „Es ist ein Ereignis, das bekommt man nicht alle Jahre“, würdigte Jens Schreiber den Moment.

Vertreter der Verwaltung und Politik sowie Mechernicher Bürger waren zahlreich zur Schlüsselübergabe gekommen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Den Schlüssel zur offiziellen Schlüsselübergabe suchte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick allerdings vergebens. Denn der steckte schon längst im Schloss des neuen Fahrzeugs, das früher als geplant in den Dienst genommen werden musste. Weil der Vorgänger erst mal repariert werden muss. Nach dem Einsatz bei einem Hausbrand in Kommern war ein kapitaler Hydraulikschaden aufgetreten.

GdG-Pfarrer Erik Pühringer segnete das Fahrzeug. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Sehr gut aufgestellte Feuerwehr“

Für das neue Gefährt hat die Stadt Mechernich 695.000 Euro investiert, bestellt worden war es bereits im Juni 2020. „Die Flutkatastrophe hat nochmal mehr gezeigt, wie wichtig eine gut ausgerüstete, funktionierende Wehr für die Kommune ist“, betonte Schick. Mechernich könne stolz sein auf seine Truppe, die ausschließlich aus ehrenamtlichen Kräften bestückt wird. Der Bürgermeister weiter: „Mit 430 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden in der Einsatzabteilung haben wir eine sehr gut aufgestellte Feuerwehr im Kreis Euskirchen.“

Viel Politprominenz war bei dem Fest zugegen. Auch der Erste Beigeordnete der Stadt, Thomas Hambach, sowie die für die Feuerwehr zuständige Fachbereichsleiterin bei der Stadtverwaltung, Silvia Jambor.  Für den Kreis Euskirchen kam Leo Wolters, außerdem aktive Feuerwehrmänner und –frauen, Mitglieder der Ehrenfeuerwehr sowie viele Mechernicher Bürger. Mechernichs GdG-Pfarrer Erik Pühringer segnete die neue Drehleiter.

Deren Rettungskorb kann mit 500 Kilogramm (statt 180 Kilogramm vorher) deutlich mehr Traglast aufnehmen. „Die Menschen, die wir retten müssen, werden immer schwerer“, stellte Thomas Wolff fest. Zudem könne das Ausfahren der Drehleiter positionsgenau abgespeichert werden, so dass beim zweiten Hochfahren kein Justieren mehr nötig sei, sondern „Vollgas“ gegeben werden könne. „Diese Sekunden können entscheidend sein bei der Rettung mehrerer Menschen aus oberen Etagen“, so der stellvertretende Wehrführer. Kameras rund um das Fahrzeug machen es möglich, dass der Fahrer schon von seinem Sitz aus sehen kann, ob die Untergründe geeignet sind, bevor er die Stützen ausfährt.

„Noch mehr ausbilden“

Über 100 Einsätze fahre die Löschgruppe Mechernich mit einer Drehleiter im Jahr, schätzt Thomas Wolff. Zum Einsatz kommen wird die neue Drehleiter – wie schon das Vorgänger-Modell – im Stadtgebiet und darüber hinaus in den Gebieten von Blankenheim, Kall, Nettersheim und voraussichtlich auch Dahlem. Zur Bedienung sei eine sogenannte Drehleiter-Maschinisten-Ausbildung notwendig, die aktuell 28 Mechernicher Löschgruppen-Feuerwehrleute innehaben, plus weitere aus Kommern, Vussem und Strempt. „Geplant ist, noch mehr auszubilden“, verrät er.

Nach Angaben von Hussein Yassine ist die „DL23“ in der Historie genau genommen Drehleiter Nummer 4 im Stadtgebiet. Die erste stand nicht im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, sondern war stationiert auf dem Kasernengelände der Bundeswehr – und musste im Einsatzfalle extra angefordert werden. 1973 schaffte Mechernich dann eine eigene an. 1998 kam die nächste, eine DLK 23 in den „Stall“ der Feuerwehr, zeitlich passend zum 100-jährigen Bestehen.

Wie Silvia Jambor berichtet, soll die alte Drehleiter wieder instandgesetzt werden und nur gegen ein gutes Angebot weiter veräußert werden.

Die Mechernicher Feuerwehr hatte zudem erstmals einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt vor ihrem Gerätehaus auf die Beine gestellt. Löschgruppenführer Hussein Yassine hofft, „dass es Tradition wird“.

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Feuerwehren im Landkreis Bernkastel-Wittlich erhalten Fördermittel

Mainz/Wittlich – Innenminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass die Verbandsgemeinden Wittlich und Traben-Trarbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich) Fördermittel in Gesamthöhe von 176.000 Euro für die Feuerwehr erhalten. Gefördert wird die Anschaffung verschiedener Feuerwehrfahrzeuge an den Standorten Laufeld, Landscheid, Enkirch und Kinheim.

„Die Arbeit des Brand- und Katastrophenschutzes ist wertvoll und wichtig. Das haben wir insbesondere in den vergangenen Monaten gemerkt. Es ist wichtig, dass die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz gut und modern ausgestattet sind. Die neuen Fahrzeuge sollen weiter zur guten Arbeit der Feuerwehreinheiten im Landkreis Bernkastel-Wittlich beitragen“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Die Verbandsgemeinde Wittlich plant, ihre Fördermittel in Höhe von 60.000 Euro für den Erwerb von je einem neuen Mehrzwecktransportfahrzeug (MZF 2 (RP)) mit Ladehilfe für die Standorte Laufeld und Landscheid einzusetzen. Mehrzwecktransportfahrzeuge transportieren in der Regel Sonderlöschmittel oder fungieren als Nachschubfahrzeuge für benötigte Geräte.

An den Standorten Enkirch und Kinheim der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach soll die Fördersumme in Höhe von 116.000 Euro eingesetzt werden, um je ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) anzuschaffen. Mittlere Löschfahrzeuge verfügen über einen Löschwasservorrat von 1000 Litern. Außerdem sind sie ausreichend ausgestattet, um im kleinen bis mittleren Rahmen technische Hilfe leisten zu können.

Nachdem das Land die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz in einer ersten Förderrunde im Februar 2021 mit acht Millionen Euro unterstützen konnte, stellt Innenminister Roger Lewentz in einer zweiten Herbst-/Winterförderrunde einen Bewilligungsrahmen von weiteren 4,9 Millionen Euro für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren zur Verfügung.

„Das zur Verfügung gestellte Budget soll genutzt werden, um landesweit insgesamt neun Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 76 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen und Sonderfahrzeugen, wie zum Beispiel Logistikfahrzeugen, die nicht der Brandschutzbekämpfung dienen, zu fördern“, teilte der Minister mit.

In den letzten zehn Jahren hat das Land neben der Beschaffung von Feuerwehreinsatzfahrzeugen insbesondere den Bau von Feuerwehrhäusern und Feuerwachen gefördert.

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Westnetz setzt Breitband-Versorgung nach Flutkatastrophe im Ahrtal wieder instand

Saffig – 600 Kilometer langer Backbone-Ring im nördlichen Rheinland-Pfalz erfolgreich geschlossen. Nachdem Westnetz die durch die Unwetterkatastrophe stark beschädigten Stromnetze in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der Stadt Sinzig wieder ertüchtigt hat, meldet der Verteilnetzbetreiber nun auch bei der Breitbandversorgung im Ahrtal einen weiteren Erfolg. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieunternehmens haben den durch das Hochwasser zerstörten 600 Kilometer langen Backbone-Ring im nördlichen Rheinland-Pfalz erfolgreich geschlossen und wieder instand gesetzt.

Der Backbone-Ring (Backbone = Hauptstrang, Basisnetz) ist die Lebensader für eine stabile Breitbandversorgung. Er verbindet lokale Glasfasernetze ringförmig miteinander und sichert damit eine stabile und ausfallsichere Breitbandversorgung. Durch die Flutkatastrophe im Juli wurde der Backbone-Ring auf einer Strecke von rund 14 Kilometern stark zerstört und war sogar in Teilen nicht mehr existent. Nach der ersten Lageaufnahme und Begutachtung der Experten von Westnetz, konnten bereits wenige Tage nach dem Unwetter die Kunden im Ahrtal über entsprechende Provisorien wieder versorgt werden.

Dabei hat Westnetz von Beginn an eine systematische Instandsetzung der Breitbandversorgung  vorangetrieben. Durch eine genaue Schadensbeurteilung wurden entsprechende Maßnahmen abgeleitet und ein komplexes Bau- und Montageprogramm in kürzester Zeit entwickelt. „Unser Ziel bei den Reparaturarbeiten war zum einen die schnellstmögliche Wiederherstellung des Breitbandnetzes und zum anderen der Bau einer zukunftsfähigen und klimaresilienten Infrastruktur“, erläutert Achim Danhausen, Systemplaner im Regionalzentrum Rauschermühle bei Westnetz. „So haben wir das Glasfasernetz an vielen Stellen hochwassersicher instand setzen können. Dies gewährleistet eine sichere und zukunftsfähige Breitbandversorgung unserer Kunden.“

Im Einzelnen bedeutete die Wiederherstellung des Backbone-Rings den Neuaufbau von Leerrohranlagen auf einer Strecke von rund 8 Kilometern mit mehr als 10 Spülbohrungen in extrem felsiger Lage, die Neueinbringung von über 15 Kilometern Lichtwellenleiter-Kabel, das Setzen und Reinigen von 15 Schächten, die Herstellung von 21 Muffen sowie das Errichten von 9 Glasfaserverteilerschränken und einem Multifunktionsgehäuse.

Hintergrundinformation

Der Backbone-Ring im nördlichen Rheinland-Pfalz bündelt weiträumig den Internetverkehr und verbindet alle angeschlossenen Teilnehmer an das Internet. Der Backbone verbindet die einzelnen zentralen Knotenpunkte des Netzes, die PoP (Points of Presence), auf regionaler Ebene miteinander. Diese PoP führen in Form von Hauptverteilern sämtliche Verbindungen für den Daten- und Sprachverkehr zusammen. Aus Gründen einer hohen Ausfallsicherheit werden die PoP vorzugsweise in Ringstrukturen miteinander verbunden. Von einem PoP aus führen die Glasfaserkabel bis zu den örtlichen Multifunktionsgehäusen (MFG), die wiederum die Signale an die einzelnen Hausanschlüsse weiterleiten.

Der Backbone-Ring Rheinland-Pfalz ermöglicht sehr hohe Datenübertragungsraten von aktuell 100 Gigabit pro Sekunde und ist sukzessive auf ein Vielfaches von 100 Gigabit aufrüstbar. Somit bildet er auch die Basis für modernste hochwertige Telekommunikationslösungen.