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„Globales Aachen“ – Neue Stadt-Rundgänge zum Thema Fairtrade-Stadt

Aachen – Was bedeutet eigentlich Fairtrade und Nachhaltigkeit? Wo und wie werden Konsumgüter produziert? Welche direkten Auswirkungen hat unser Kauf- und Konsumverhalten auf die Menschen und die Umwelt im globalen Süden? Und wie sah die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Aachen in Hinblick auf soziale Gerechtigkeit aus?

Passend zum zehnjährigen Jubiläum der Verleihung des Titels „Fairtrade-Town“ an die Stadt Aachen hat der „aachen tourist service“ (ats) gemeinsam mit der Stadt und der Fairtrade-Steuerungsgruppe neue Stadtführungen im Themenfeld „Globales Aachen“ entwickelt. Die Organisation Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) hat dieses Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert.

Ein großes Thema – drei verschiedene Rundgänge

Im Mittelpunkt der Stadtrundgänge stehen Orte, die sich für Fairen Handel, Nachhaltigkeit und ein gerechtes Miteinander einsetzen. Das Thema ist dabei so umfassend und spannend, dass gleich drei Rundgänge zum „Globalen Aachen“ entstanden sind. „Es ist toll, dass sowohl für Einwohner*innen als auch für Gäste Aachen als Fairtrade-Stadt erlebbar wird“, sagt Fabiola Blum vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen. Sie arbeitet für die Stadt Aachen in der Fairtrade-Steuerungsgruppe mit.

Die Führung „Globales Aachen – die Arbeit kleiner Hände“ stellt die sozialen Aspekte der wirtschaftlichen Stadtentwicklung und die sich im Laufe der Industrialisierung verschärfende Kluft zwischen den gesellschaftlichen Schichten in den Fokus.

Auch der Rundgang „Globales Aachen – wirtschaftliche Verflechtungen im Laufe der Zeit“ setzt einen historischen Schwerpunkt und schlägt den Bogen von Aachens überregionalen Handelsbeziehungen in der Steinzeit bis hin zur Rolle der heutigen Hochschulen, die mit ihren internationalen Kontakten und Forschungsergebnissen im Fokus der Globalisierung stehen.

Was Fairen Handel ausmacht und wo nicht nur Gästen der Stadt, sondern auch Aachener*innen das Thema im Alltag begegnet, erfahren die Teilnehmenden bei der dritten Stadtführung „Globales Aachen – Fairtrade Stadt“. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen bei einem informativen Spaziergang durch Aachen die verschiedensten Verkaufsstellen von fairen Produkten“, erläutert Mona Pursey vom Eine Welt Forum Aachen e.V.: „So können sie beim nächsten Einkaufsbummel gezielt Geschäfte besuchen, die den Fairen Handel unterstützen.“ Die Produktpalette der Geschäfte ist dabei groß: von Lebensmitteln wie Kaffee, Tee und Zucker über Getränke und Früchte, Brotaufstriche, Gewürze, Getreide und Süßwaren bis hin zu Accessoires, Blumen, Kosmetik, Kleidung und Textilien. Die Vielfalt umfasst viele Lebensbereiche.

Fokus auf Fairtrade und Nachhaltigkeit gelegt

ats-Vorständin Caroline Noerenberg betont: „Wir freuen uns, dass wir ein tolles, neues Produkt gemeinsam mit der Stadt anbieten. Ziel ist es, unseren Gästen das Thema Fairtrade auf unterhaltsame Art und Weise näherzubringen. Mit den drei Themenschwerpunkten können wir zudem ganz unterschiedliche Zielgruppen erreichen.“ Und ihre Vorstandskollegin Katrin Hissel ergänzt: „Im letzten Jahr haben wir auch bei uns im touristischen Marketing einen Fokus auf die Themen Fairtrade und Nachhaltigkeit gelegt. Ökologisches Reisen wird im Tourismus immer wichtiger.“

Bereits vor der den einzelnen Stadtführungen lädt das Café Ferbers in der Tourist-Information am Elisenbrunnen zum Verweilen ein. Besucherinnen und Besucher können hier in Ruhe eine Tasse eines frisch aufgebrühten und in Aachen gerösteten Kaffees genießen.

Die Führungen dauern jeweils zwei Stunden und sind als Gruppenführung buchbar, und zwar über folgende Internetadresse: https://www.aachen-tourismus.de/aachenfuehrungen/. Tickets gibt es zudem in der Tourist-Info Elisenbrunnen. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Rufnummer +49 241 18029-50.

In der Aachener Fairtrade-Steuerungsgruppe arbeiten Vertreter*innen der Stadt, des Eine Welt Forums, des Weltladens, des Gaststätten- und Einzelhandels-verbands DEHOGA, des Märkte- und Aktionskreises City (MAC), des Hilfswerks Misereor sowie von Weltweit am Dom mit.

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Seniorengerechte Bank in Meckenheim lädt zum Verweilen ein

Meckenheim – Lions-Club Bonn-Rhenobacum übergibt Spezialanfertigung der Stadt Meckenheim. Auf einer besonderen Holzbank können es sich die Bürgerinnen und Bürger neuerdings an der Promenade zwischen Danziger Straße und Marienburger Straße bequem machen. Dort lädt ein speziell gefertigtes Möbelstück zum Verweilen ein. Die massive Bank verfügt über eine breitere und höher montierte Sitzfläche. Ihre dritte Armlehne ermöglicht ein sicheres Abstützen und ein rascheres Aufstehen. Insbesondere Seniorinnen und Senioren werden sich freuen, zielt die Bauweise doch auf ihre Bedürfnisse ab.

Während Mitarbeitende des Baubetriebshofes das Aufstellen der Sitzgelegenheit übernahmen, geht die Idee und Umsetzung auf den Lions-Club Bonn-Rhenobacum zurück. Die Lions finanzierten die Bank mit einer Summe von rund 500 Euro und übergaben sie der Stadt Meckenheim. Bürgermeister Holger Jung hatte sich auf der Promenade eingefunden, um die Holzbank zusammen mit Vertretern des Lions-Clubs, darunter der Präsident Michael F. Firmenich, einzuweihen. „Eine hervorragende Idee und eine tolle Bank“, sprach der Bürgermeister den Lions einen herzlichen Dank für deren Initiative aus, nachdem er auf dem neuen Möbelstück Platz genommen hatte.

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„Ideenschmiede für den Schulcampus Zülpich“

Zülpich – Mit dem Schulcampus wurde im Zülpicher Schulzentrum ein Bereich geschaffen, der die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler der Zülpicher Schulen deutlich verbessert. Das Areal wurde komplett offen und durchlässig sowie ohne Begrenzung zur benachbarten Wohnbebauung konzipiert und soll damit auch die Funktion eines öffentlichen Quartiersplatzes für alle Bürgerinnen und Bürger übernehmen, der auch außerhalb der Schulzeiten rege genutzt werden soll.

„Der Schulcampus bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für alle Generationen“, sagt Bürgermeister Ulf Hürtgen. So zum Beispiel lädt der Streetcage zur sportlichen Betätigung ein, und das Amphitheater
eignet sich ideal für kleine kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel. Um ein möglichst vielseitiges Angebot zu schaffen, möchte die Stadt Zülpich nun eine Ideenschmiede initiieren, bei der alle
Bürgerinnen und Bürger Ideen, Vorschläge und Anregungen für die weitere Nutzung des Schulcampus machen können. Diese sollen zunächst in schriftlicher Form gesammelt werden. Im nächsten Schritt
sollen dann die interessierten Akteure eingeladen werden, um die Ideen und Vorschläge zu diskutieren und zu konkretisieren. Ob diese Veranstaltung in Präsenz oder als Videokonferenz durchgeführt wird,
hängt von der Entwicklung der Corona-Lage ab.

Vereine und Institutionen, aber auch Privatpersonen, die Ideen und Anregungen für die Nutzung des Schulcampus machen möchten, können diese an die E-Mail-Adresse schulcampus@stadt-zuelpich.de
schicken.

„Der Schulcampus Zülpich ist in dieser Form einzigartig in der Region. Das dokumentiert allein schon die Tatsache, dass er als eines von deutschlandweit nur sechs Projekten vom Bundesbauministerium als
Best-Practice-Beispiel für die Schaffung einer grünen und sozialen Infrastruktur ausgewählt wurde“, so Bürgermeister Hürtgen. „Nun gilt es, ihn – auch außerhalb der Unterrichtszeiten – mit Leben zu füllen,
damit er zu einem Platz wird, auf dem sich alle Generationen wohlfühlen.“

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Ausbau des Rollstuhl-Wanderweges in Mayen-Kürrenberg fertiggestellt

Mayen-Kürrenberg – Die Bauarbeiten zum Ausbau des Rollstuhlwanderweges sowie der Inklusionshütte im höchstgelegenen Mayener Stadtteil Kürrenberg sind zwischenzeitlich abgeschlossen. Somit kann der Wanderweg wieder vollumfänglich genutzt werden.

Die Arbeiten fanden zwischen April und September 2021 statt. Mit diesem Ausbau des Wanderweges wurde nunmehr die Lebensqualität im ländlichen Raum und somit die Attraktivität der Stadt Mayen und seines Umfeldes gesichert und weiter verbessert.

Der bereits überwiegend vorhandene und geschotterte Forstweg beginnt und endet als Rundweg am Parkplatz Rhododendron westlich von Kürrenberg und wurde nun mit einer wassergebundenen Deckschicht ausgebaut, so dass ältere und beeinträchtigte Menschen problemlos den geebneten und mit einer maximalen Steigung von 6 % angelegten Weg auf einer Länge von rd. 2,6 Kilometer selbst mit einem Rollstuhl oder Rollator befahren können.

Der Parkplatz Rhododendron ist unmittelbar von der B 258 zu erreichen und die Anordnung einer entsprechenden Beschilderung wurde in Abstimmung zwischen dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) und der städtischen Straßenverkehrsbehörde bereits über den Betriebshof veranlasst. Entsprechende Tafeln mit Lageplänen und Erläuterungen zur Wegetrasse ergänzen das System.

Im Bereich der in dieser Maßnahme ebenfalls neu angelegten Inklusionshütte mit einer explizit in Abstimmung mit der „Komm-Aktiv“ konzipierten Tischform im Inneren der Hütte, ist die Zufahrt sowie die Nutzung des Tisches für diesen Personenkreis problemlos gestaltet. Denn diese Sitzmöglichkeiten wurden teilweise als Klappbänke hergerichtet, so dass hierdurch eine hohe Flexibilität erreicht werden konnte. Eine weitere dort im Außenbereich angeordnete Sitzgruppe mit Tisch sowie einer Grillstelle komplettieren das Ensemble.

In unmittelbarer Nähe zur Hütte wurde ebenfalls eine mobile behindertengerechte Toilette angeordnet, welche noch in Abstimmung mit Ortsvorsteher Siegmar Stenner zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Einhausung versehen werden soll.

Zum Hintergrund: Im Rahmen des Entwicklungsprogramm EULLE (Rheinland-pfälzisches ELER-Entwicklungsprogramm „Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ / EPLR EULLE) für die LEADER-Region Rhein-Eifel hatte sich die Stadt Mayen für die Umsetzung eines behindertengerechten Rollstuhlwanderweges beworben.

Durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wurde daraufhin eine Förderung in Höhe von 65 % der zuwendungsfähigen Bruttogesamtkosten per Zuwendungsbescheid vom 19. März 2020 schriftlich bestätigt. Im städtischen Haushalt wurden für die Maßnahme Mittel in Höhe von 215.000 € bereitgestellt.

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Premiere – Kreistag Euskirchen erstmals im Zülpicher Forum

Euskirchen/Zülpich – Letzte Sitzung des Kreistages in 2021 mit umfangreicher Tagesordnung – Spendengelder werden an die Kommunen verteilt. Premiere für den Euskirchener Kreistag: Erstmals tagte das höchste politische Gremium des Kreises pandemiebedingt im Zülpicher Forum. Bürgermeister Ulf Hürtgen ließ es sich nicht nehmen, Landrat Markus Ramers, die Mitarbeiter der Kreisverwaltung und die Kommunalpolitiker persönlich in Zülpichs guter Stube zu begrüßen. Nach diesem Aufgalopp wartete eine umfangreiche Tagesordnung mit rund 40 Punkten auf den Kreistag.

Ein zentraler Punkt war der Nachtrag zum Stellenplan, der insgesamt 20,6 Stellen umfasste. Der Kreistag gab „grünes Licht“ für eine halbe Stelle im Bereich des Elterngeldes, für 2,8 Stellen im Bereich Umweltmedizin, für eine Bauingenieur-Stelle im Immobilienmanagement und für eine Stelle im Management zur Klimawandelanpassung. Weitere Stellen im Sozialbereich wurden von der Kreistagsmehrheit abgelehnt. Über die 12,8 Stellen, die für die Leitstelle beantragt worden waren, wird im Januar in der AG Bevölkerungsschutz beraten.

Mit den Auswirkungen der Flutkatastrophe beschäftigen sich die Kreistagsmitglieder regelmäßig. Diesmal ging es u.a. um die Modalitäten der Auszahlung weiterer Spendengelder. Bis Ende November sind insgesamt rund 2 Mio. Euro auf dem Spendenkonto des Kreises Euskirchen eingegangen. Im August sind davon bereits 1,6 Mio. Euro an die Städte und Gemeinden ausgezahlt worden, da die Kommunen vor Ort am besten einschätzen können, wo die Hilfe dringend benötigt wird. Weitere Gelder wurden für die Anschaffung von Heizlüftern und Trocknern verwendet.

Rund 200.000 Euro können jetzt nach der einstimmigen Zustimmung des Kreistages an die Kommunen verteilt werden, wobei die Höhe wie im August am prozentualen Anteil der Soforthilfeanträge bemessen wird. Die größten Posten: Euskirchen erhält rund 75.000 Euro, Bad Münstereifel 25.000 Euro, Schleiden 23.000 Euro und Weilerswist 19.000 Euro.

Ein eindeutiges Votum des Kreistages gab es zu den beiden Berufskollegs in Euskirchen und Kall. Unisono sprachen sich alle Fraktionen für den Fortbestand der beiden Einrichtungen an den aktuellen Standorten in Euskirchen und Kall aus. Dies hatte im Vorfeld auch Landrat Markus Ramers bereits befürwortet. Mit der konkreten Wiederaufbauplanung der durch die Flut erheblich beschädigten Schulen wird sich nun eine interfraktionelle Arbeitsgruppe beschäftigen.

Der Kreis Euskirchen und die Nordeifel Tourismus GmbH (NeT) planen eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Arbeitstitel „Mir kalle platt“. Der Startschuss dazu soll bereits im kommenden Frühjahr fallen. Sowohl Einheimische wie Eifelfans sollen zum einen gezielt auf Veranstaltungen rund um die Eifeler Mundart aufmerksam gemacht werden. Zum anderen soll alle zwei Jahre im Rahmen eines Festivals ein buntes Programm rund um das Eifeler Platt geboten werden.

Für 2022 sind vier zentrale Veranstaltungen angedacht, zwei im Frühjahr, zwei im Herbst. Ab 2023 soll dann das Festival „Mir kalle platt“ alle zwei Jahre jeweils im Herbst – im Wechsel mit dem Krimifestival „Nordeifel – Mordeifel“ – stattfinden. Organisator des neuen Formates ist die NeT. Für die Programmentwicklung wird ein Beirat gebildet, in den auch Künstlerinnen und Künstler eingebunden werden.

Der Kreistag hat einstimmig entschieden, diese Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr mit 3.000 Euro und ab 2023 alle zwei Jahre mit jeweils 5.000 Euro zu bezuschussen.

Eine weitere finanzielle Unterstützung erhält auch das Projekt „NRWeltoffen“. Dabei handelt es sich um ein Landesprogramm, das die Themen Antidiskriminierung, Rechtsextremismus und Rassismus und deren aktive Bearbeitung in den Vordergrund stellt. Der Kreistag hat entschieden, diese Initiative in den kommenden beiden Jahren mit jeweils 18.400 Euro zu unterstützen, das Land NRW trägt den Großteil mit jährlich 73.500 Euro.

Ziel des Kreises Euskirchen ist es, das bereits bestehende Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus laufend zu aktualisieren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Demokratiebildung und Antidiskriminierung.

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GRÜNER Experte aus dem Landtag im Überflutungs-Gebiet der Unterahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Bad Bodendorf – Die gewaltigen Zerstörungen durch die verheerende Kraft der Flutkatastrophe im Sommer sind auch nach fast 6 Monaten überall erkennbar. Auf gemeinsame Einladung der GRÜNEN aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig hin kam MdL Andreas Hartenfels in das Überflutungsgebiet zwischen Lohrsdorf und Bad Bodendorf. Die Ahr hat sich hier in besonders deutlicher Form ein neues Flussbett geschaffen. Der Verlauf entspricht tatsächlich dem von vor über 200 Jahren, wie alte Karten zeigen. Durch jetzt wieder entstandenen Verbreiterungen und Verschwenkungen verlangsamt sich die Fließgeschwindigkeit. Auch ergibt sich dadurch mehr Platz im Flussbett für höhere Pegelstände.

In dem Bereich zwischen Lohrsdorf und Bad Bodendorf sehen die GRÜNEN von Sinzig und der Kreisstadt große Potentiale, um einen wirksamen Hochwasserschutz für Sinziger Gebiete zu realisieren. Erste und einfachste Maßnahme: Der Ahr das Überschwemmungsgebiet überlassen und den Fluss nicht wieder in ein enges Bett zurückdrängen. Ob sich in diesem Gebiet auch Polder realisieren lassen sollte unbedingt überprüft werden, empfahl der Landtagsabgeordnete. Durch seine Sachkenntnisse konnten mehrere Möglichkeiten des Hochwasser- und Naturschutzes vor Ort diskutiert werden.

Es werden viele Diskussionen zu führen sein, zu welchem Zweck welche Fläche zur Verfügung gestellt wird. Im Ahrtal schenkt man dem PKW- und LKW-Verkehr viel Fläche, die der Ahr als Retentionsfläche verloren geht. Daher reichte die GRÜNE Stadtratsfraktion auch einen Antrag ein, die B266n zwischen Ehlingen und der Abfahrt Bad Neuenahr auf 2 Spuren zu begrenzen. So gibt man der Ahr bei einem höheren Pegelstand mehr Platz und schützt so Mensch und Natur.

Aus Sicht aller Teilnehmenden muss der Schwerpunkt des politischen Handels der nächsten Wochen, Monate und Jahre darauf liegen, zukünftige Hochwasser- und Flutkatastrophen wo immer es geht zu verhindern oder wenigstens abzumildern. Ein komplettes Hochwasserschutzkonzept muss von der Quelle mit allen zubringenden Tälern bis hin zur Mündung in den Rhein gedacht und geplant werden.

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Eigene Rekorde übertroffen

Stolberg – Knapp 500 Stolberger*innen umrunden bei der Aktion „STADTRADELN“ mehr als zweimal die Erde. Manchmal sprechen Zahlen einfach für sich: Beim diesjährigen STADTRADELN haben 483 Teilnehmende aus Stolberg 86.500 Kilometer erradelt – das ist mehr als der doppelte Erdumfang.

Als bestes Firmenteam wurde Aurubis mit 10.354 km (1.522 kg eingespartes CO2) ausgezeichnet. Foto: Tobias Schneider/ Kupferstadt Stolberg

13 Tonnen CO² haben die Teilnehmenden in der Kupferstadt im Vergleich zur selben Kilometerzahl im Auto eingespart. Damit konnte Stolberg das Ergebnis aus dem Vorjahr fast verdreifachen. Einen besonderen Erfolg verbuchen dabei die Mitglieder des Stolberger Stadtrates: Die Kupferstadt Stolberg gewinnt den Preis in der Kategorie „Erfolgreichstes Kommunalparlament (Kommunen 50.000 – 99.999 Einwohner*innen)“.

Das beste Schulteam war das „Team Ritzefeld“ mit 8.278 km (1.217 kg eingespartes CO2). Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg)

„Dieser Erfolg belegt, dass der Radverkehr auch in unserem Stadtrat parteiübergreifend eine immer höhere Priorität genießt und wir mit den zahlreichen gestarteten und notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit in Stolberg den richtigen Weg gehen“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas.

Die städtische Klimaschutzmanagerin Dr. Nina Jordan ergänzt: „Es freut mich insbesondere, dass wir die Teilnehmerzahlen so stark steigern konnten. STADTRADELN wird immer beliebter.“
Mitgemacht haben Schulen, Unternehmen, Familien, Parteien, Ortschaften und viele Menschen, die sich zu einem der insgesamt 23 Teams zusammengeschlossen haben. Der Ausschuss für Klimaschutz, Mobilität und Energie hat die Sieger*innen des STADTRADELNS nun geehrt.

Gewürdigt hat der Ausschuss darüber hinaus auch die „STADTRADELN-Stars“ Nicole Thelenz und Andreas Klöcker für ihre Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit.

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Verbands-Gemeinde Südeifel erhält 1,15 Mio. Euro Landesförderung

Bitburg/Mainz – Innenminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass die Verbandsgemeinde Südeifel (Eifelkreis Bitburg-Prüm) in diesem Jahr weitere Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ in Gesamthöhe von 1,15 Millionen Euro erhält. Gefördert wird die laufende Entwicklung der Ortskerne von Neuerburg, Bollendorf und Irrel.

„Mit den Fördermitteln des Landes und des Bundes können die Gemeinden städtebauliche Maßnahmen in den jeweiligen Fördergebieten finanzieren. Es ist vor allem geplant, die bewilligten Mittel für weitere Ordnungs- und Baumaßnahmen einzusetzen, um die ganzheitlichen Entwicklungsstrategien zur Stärkung ihrer Ortskerne voranzutreiben“, so der Minister.

Die Stadt Neuerburg plant, die Mittel in Höhe von 300.000 Euro vor allem für weitere Ordnungs- und Baumaßnahmen, die im Zusammenhang mit der Sanierung und Instandsetzung des Beilsturms stehen, sowie für den städtebaulichen Wettbewerb und die damit verbundene Neugestaltung des Marktplatzes einzusetzen.

Die Ortsgemeinde Bollendorf möchte die bewilligten 450.000 Euro hauptsächlich dafür verwenden, den ersten Bauabschnitt zur Neugestaltung und Aufwertung der Sauerstaden sowie die Neuanlage beziehungsweise Umgestaltung des Parkplatzes in der Neuerburger Straße voranzutreiben.

Die Ortsgemeinde Irrel plant, weitere Ordnungsmaßnahmen im Zuge der geplanten Umgestaltung und Aufwertung der Freianlagen „Auf dem Werth“ vorzunehmen. Zudem ist geplant, Grund zu erwerben, um neue öffentliche Parkplätze anzulegen. Hierfür stellt das Land der Gemeinde weitere 400.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm zur Verfügung.

Das Programm „Lebendige Zentren“ fördert die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist die Stärkung der Zentren als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung. Daneben stehen mit den Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ weitere Programme für die Entwicklung von Quartieren zur Verfügung.

„Die Innenstädte und Ortskerne sind nicht nur wichtige Orte der Versorgung mit Waren und Dienstleistungen, sondern sie sind auch das Gesicht unserer Städte und Gemeinden. Sie prägen den Charakter eines Ortes und sind die Zentren des gesellschaftlichen Miteinanders“, betonte der Minister. Lewentz hob hervor, dass das Land den Städten und Gemeinden als Partner für eine attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu Seite stehe.

Im Programmjahr 2021 können in der Städtebauförderung insgesamt wieder rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 780 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

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Bezirks-Bürgermeister danken mit Spende für Engagement in Kornelimünster

Aachen – Der Bezirksbürgermeister Jakob von Thenen und seine beiden Stellvertreter Reinhard Plum und Ladislaus Hoffner danken jedes Jahr engagierten Personen, Vereinen, Institutionen oder Initiativen im Stadtbezirk mit einer Spende für ihr Engagement.

In diesem Jahr gilt der Dank dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, den Johannitern und Maltesern. Der ohnehin nicht immer leichte Einsatz zum Wohle der Bevölkerung, wurde in den letzten beiden Jahren durch die Pandemie noch zusätzlich erschwert.

„Dank und Anerkennung für Ihre vielfältige Arbeit möchten wir Ihnen gerade in diesen besonderen „Corona-Zeiten“ und vor allem im Hinblick auf die Flutkatastrophe aussprechen. Oft genug wird das, was sie leisten, als selbstverständlich angesehen. Dem ist aber nicht so. Gerade in diesem Sommer haben Sie nach dem Hochwasser unermessliches geleistet.“, sagte von Thenen vergangene Woche. Verstärkt wird der Dank durch einen Präsentkorb und eine Spende von jeweils 150 Euro an Organisationen aus dem Stadtbezirk. Ebenso hatten die drei Vertreter der Politik ein offenes Ohr für die Vertreter der Hilfsorganisationen und fragten ab, ob es eine Möglichkeit gebe, wie die Politik sie in ihrer Arbeit unterstützen könne.

Es ist bereits eine kleine Tradition, dass der Bezirksbürgermeister und seine Stellvertretungen darauf verzichten, bei Einladungen von Vereinen und Institutionen ein Präsent zu übergeben. Stattdessen wird mit den eingesparten repräsentativen Mitteln des Stadtbezirks ein guter Zweck unterstützt.

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Vier Gewinner beim 1. kreisweiten Kinder- und Jugend-Wettbewerb Kultur im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Vier Kitas und Schulen wurden durch eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kreisverwaltung und einem Vorstandmitglied der Bezirksschüler*innenvertretung, als Preisträger des ersten kreisweiten „Kinder- und Jugendwettbewerbs Kultur in Kitas und Schule“ ausgewählt. Beworben hatten sich die Gewinner und weitere Bildungsträger mit ihren Projektideen zum Thema „Nachhaltigkeit und Zukunft im Kreis Euskirchen“ beim Regionalen Bildungsbüro Kreis Euskirchen. Zu diesem Thema wird nun im laufenden Kita-/Schuljahr künstlerisch-kreativ gearbeitet.

Viele Kitas und Schulen haben großes Interesse und Potenzial im Bereich der kulturellen Bildung. Der Wettbewerb will dieses künstlerisch-kulturelle Bestreben unterstützen und Kitas und Schulen in das kooperative Arbeiten mit regionalen Künstler*innen bringen, da besonders die kulturelle Bildung vom interdisziplinären Arbeiten lebt.

Als „Global Nachhaltige Kommune NRW“ sind dem Kreis Euskirchen die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Zukunft“ besonders wichtig. Der Wettbewerb bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Perspektiven auf diese Themen künstlerisch-kreativ auszudrücken und somit sichtbar zu machen.

Gefördert werden der Kindergarten Rabennest (Kall-Krekel) mit seinem „Tauschbüdchen“-Projekt und die Kindertagesstätte Zingsheim (Nettersheim) mit einem Zirkusprojekt – jeweils mit 1.000 € Preisgeld. Des Weiteren erhalten die Katholische Grundschule Mechernich mit dem „Future-Code“-Projekt und die Gesamtschule Weilerswist mit dem Bauwagen-Schülerladen-Projekt jeweils 2.000 € Förderung durch den Kreis. Der Kreis ist auf die Umsetzung der Projekte sehr gespannt und wird nach Abschluss weiter informieren.