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Jugendscout motiviert, berät und erarbeitet berufliche Perspektiven

Region/Mayen-Koblenz – Jetzt Beratungsangebot für Jugendliche in MYK nutzen. Seit knapp 20 Jahren können sich Jugendliche in der Altersspanne von 15 bis 25 Jahren im Rahmen des Projektes „Jugendscout“ beraten lassen. Johann von Hilchen ist aktueller Inhaber der Projektstelle und steht jungen Menschen bei unterschiedlichen Problemlagen unterstützend zur Seite.

Bereits vor Beginn der Corona-Pandemie führten gesundheitliche Einschränkungen, abgebrochene Schullaufbahnen oder fehlende Unterstützung durch das soziale Umfeld zu Isolation und Orientierungslosigkeit in Bezug auf die berufliche Laufbahn. Manchmal reichen kleine Impulse aus, wie das Aufzeigen von Möglichkeiten schulischer oder beruflicher Bildung, um auf den richtigen Weg zu gelangen. Bei weiterreichenden Hemmnissen wie Schulden oder Suchtproblematiken kann der Jugendscout auf ein breit aufgestelltes Netzwerk von lokalen Akteuren zurückgreifen, um finanzielle Hilfen, Beratungsstellen oder Therapeuten passgenau zum Bedarf der Jugendlichen zu vermitteln.

Von Hilchen teilt sich das Kreisgebiet mit drei weiteren Jugendscouts und ist zuständig für die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Vallendar, Weißenthurm und Rhein-Mosel. Gerd Smaritschnik von der Stadtverwaltung Andernach betreut die Verbandsgemeinde Pellenz und die Stadt Andernach. Rolf Kullmann und Marco Weiler von der Stadtverwaltung Mayen sind zuständig für die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Vordereifel und die Stadt Mayen. Aktuell ist die Arbeit des Jugendscouts an die geltenden Hygienevorschriften gebunden: Persönliche Termine können nur im Rahmen der 3G-Regel vereinbart werden, ansonsten ist auch eine Beratung am Telefon, per E-Mail oder Videotelefonie möglich.

Das Projekt läuft noch bis Mitte 2022 und wird dann bundesweit eingestellt. Ein neues Projekt, das ein ähnliches Aufgabenfeld umfasst, wurde bereits beantragt und kann hoffentlich im kommenden Kalenderjahr beginnen. Das Projekt „Jugendscout“ wird aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz sowie des Europäischen Sozialfonds durch das Jobcenter Mayen-Koblenz finanziert.

Weitere Infos über die Arbeit des Jugendscouts in MYK gibt es unter www.kvmyk.de und bei Johann von Hilchen, Tel. 0261/108-162, E-Mail: johann.vonhilchen@kvmyk.de

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Axa-AG hilft mit 5000 Euro

Kall – Der Verein „Von Herz zu Herz“ der Kölner Versicherungs-AG gibt 5000 Euro für die Erneuerung der Bürgerhalle – Übergabe durch die Spendenpatin Sarah Nelles – Stefan Kupp hofft auf Beginn der Sanierung im April – „Aus dem Schlechten nun das Beste machen“.

Als das verheerende Hochwasser am Abend des 14. Juli über Kall hinein brach, machten die Fluten auch nicht vor der Bürgerhalle in der Auelstraße halt.  Das Wasser verwüstete über Nacht das Gebäude, an dem Schäden in Höhe von rund 900.000 Euro entstanden. Es wird noch Monate dauern, ehe die große Veranstaltungshalle wieder nutzbar sein wird.

Derzeit sind in der „guten Stube“ des Bürgervereins noch immer Bautrockner im Einsatz, das Halleninnere ist inzwischen weitgehend entkernt worden und präsentiert sich als Rohbau. Auf rund 200.000 Euro schätzt der Ortsvorsteher und Vorsitzender des Bürgervereins, Stefan Kupp, die Flut-Schäden an der Inneneinrichtung und des mobilen Inventares.

Jetzt bekam der Bürgerverein (BV) eine finanzielle Unterstützung von dem Verein „Axa von Herz zu Herz“, einem sozialen Verein der Kölner Axa-Versicherungs AG. Die Spendenpatin der Axa, Sarah Nelles aus Nettersheim, übergab jetzt in der ramponierten Bürgerhalle einen Spendenscheck über 5000 Euro an den BV-Vorsitzenden Stefan Kupp und dessen Vorstandskollegen Peter Berbuir.

Wie Sarah Nelles, die seit 20 Jahren in der Axa-Hauptverwaltung in Köln arbeitet, berichtete, habe Axa Deutschland nach der Flutkatastrophe einen Hilfsfonds über zehn Millionen Euro für Hochwasseropfer ohne Elementarversicherung gebildet. Der Verein „Axa von Herz zu Herz“ habe zudem zu einer Spendenaktion aufgerufen, in deren Verlauf Mitarbeiter, Vertriebspartner und die Axa selbst Geld bereit gestellt hätten. Die Spendenbereitschaft sei groß gewesen, zumal die Axa zugesagt hatte, die Spendensumme zu verdoppeln.

Wegen ihrer Nähe zu den Betroffenen seien Mitarbeiter der Versicherung als Spendenpaten aufgerufen worden, Projekte zu nennen, wo zielgerichtete Hilfe erforderlich sei. Sarah Nelles schlug mit der Unterstützung der Feuerwehr Nettersheim, des Bürgervereins Kall und dem SV Nierfeld drei Projekte vor, die allesamt als unterstützungswürdig anerkannt wurden.

In der schwer beschädigten Bürgerhalle konnte sich Sarah Nelles ein Bild von den großen Schäden machen. Die seien an ersten Tagen nach der Flut noch gar nicht in diesem Ausmaß erkennbar gewesen, berichtete BV-Vorsitzender Stefan Kupp. Als NRW-Ministerin Ina Scharrenbach die Halle drei Tage nach der Katastrophe in Augenschein genommen habe, sei man noch voller Hoffnung gewesen, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein.

Aber schon ein paar Tage später sei der Parkettboden großflächig hochgegangen, die Küche und die Theke hätten sich als Totalschaden entpuppt, ebenfalls die kompletten Wandverkleidungen. Am Ende sei von der Halle nur noch ein nasser Rohbau übrig geblieben, der sich derzeit in der Trocknungsphase befinde.

Die Spende der Axa komme dem Bürgerverein gelegen. Man werde diese nach dem Wiederaufbau der Halle zum Beispiel als Baustein einer neuen Beschallungsanlage verwenden. Zurzeit liefen diverse Ortsbesichtigungen einzelner Handwerker zwecks der Erstellung von Angeboten für die unterschiedlichen Gewerke. Stefan Kupp: „Wir wollen die Halle vorausschauend und zukunftsorientiert erneuern, wobei eine energetische Aufwertung angestrebt wird“. Zur Zeit würden die Schäden am Inventar (Stühle, Tische, etc.) zusammengestellt.

Die Sanierung der Halle soll ausgerichtet sein, dass größere Kulturveranstaltungen, Events, Ausstellungen, Tagungen, aber auch private Feiern ansprechend und in einem modernen Rahmen gestaltet werden können.  Der Verein strebe eine möglichst rasche Wiederbenutzung der Halle an. „Wir gehen davon aus, dass wir trotz zu erwartender Material-Engpässe und eventuell fehlenden Handwerkern ab dem zweiten Quartal mit den Sanierungsarbeiten beginnen können“, ist Stefan Kupp zuversichtlich.

Der Bürgerverein möchte mit der Sanierung der Halle auch andere Vereine unterstützen, die durch die Flut ihr Domizil verloren haben, wie es zum Beispiel in Sötenich passiert ist, wo die Vereine ihr Bürgerhaus ganz verloren hätten. Trotz allen schlimmen Folgen der Flut, schaue der Bürgerverein in Kall zuversichtlich in die Zukunft. „wir müssen aus dem Schlechten nun das Beste machen“, so der Vorsitzende. ( Reiner Züll )

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Silvester in Aachen – Gemeinsame Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt

Aachen – Erneut ist in Aachen zu Silvester das Abbrennen von Feuerwerk auf und innerhalb des Grabenrings sowie auf einigen Straßen, Plätzen und in zum Jahreswechsel publikumsträchtigen Bereichen untersagt. Ebenfalls begleitet Corona ein zweites Mal den Jahreswechsel. Kontakte sollen auch in der Silvesternacht 2021/2022 weitestgehend vermieden werden.

Neben den bereits geltenden Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte erfordert die Ausbreitung der Omikron-Variante weitere Beschränkungen der Kontakte auch für Geimpfte und Genesene. Seit dem 28. Dezember 2021 sind private Zusammenkünfte im Innen- wie Außenbereich von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personen (allerdings ohne Begrenzung auf eine bestimmte Zahl von Hausständen) erlaubt. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind hiervon ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten die strengeren Bestimmungen fort und neben dem eigenen Hausstand dürfen nur noch zwei Personen eines weiteren Hausstands teilnehmen.

Außerdem gilt weiterhin, auch für die Silvesternacht, das Verbot von Tanzveranstaltungen. Die Coronaschutzverordnung regelt ein Betriebsverbot von Clubs, Diskotheken, ähnlichen Einrichtungen sowie vergleichbaren Veranstaltungen. Somit sind öffentliche Tanzveranstaltungen sowie private Tanz- und Diskoveranstaltungen untersagt. Darunter fallen auch etwa Silvesterbälle in der Gastronomie und vergleichbare Veranstaltungen, wenn das Tanzen Schwerpunkt der Veranstaltung ist.

Das Ordnungsamt hat für die Silvesternacht einen Sonderdienst angeordnet. Alle Außendienstkräfte werden im Einsatz sein. Auch die Polizei wird mit starken Kräften präsent sein. Im engen Schulterschluss werden Ordnungsamt und Polizei gemeinsame Einsätze und Kontrollen durchführen. Die Einsatzkräfte werden konsequent und nachdrücklich auf die Einhaltung der Corona-Regeln hinweisen und bei Missachtung einschreiten. Bei Nichtbeachtung der geltenden Landesvorgaben drohen den Verantwortlichen empfindliche Bußgelder.

Die Polizei Aachen ist natürlich nicht nur in der Stadt Aachen, sondern auch städteregionsweit mit starken Kräften im Einsatz. Typische Hotspots und auch im Normalfall weniger frequentierte Örtlichkeiten werden kontrolliert.

In Aachen ist wie im letzten Jahr, durch zwei Allgemeinverfügungen, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, die eine Höhe von über einem Meter erreichen können, auf und innerhalb des Grabenrings untersagt. Zusätzlich ist die Verwendung von Pyrotechnik auf einigen weiteren Straßen und Plätzen in der Stadt Aachen verboten.

Das Verbot gilt für 48 Stunden, vom Morgen des 31. Dezember 2020, 0 Uhr bis zum 1. Januar 2021, 24 Uhr. Der genaue Wortlaut der Verfügungen ist unter aachen.de/ohnefeuerwerk nachzulesen.

Die bisherigen Kontrollen des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung in Gastronomie, Einzelhandel, bei Veranstaltungen und im öffentlichen Raum haben gezeigt, dass sich die Aachener*innern bis auf wenige Ausnahmen an die vorgegebenen Regelungen halten und weiterhin mit Verständnis auf die notwendigen Einschränkungen reagieren. Nur mit dieser Solidarität haben wir eine Chance, den Start in das Jahr 2022 sicher zu verbringen und zugleich der gemeinsamen Verantwortung für die weitere Entwicklung in der Pandemie gerecht zu werden.

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Spende für den guten Zweck statt Weihnachtskarten – Geldbetrag unterstützt Jugend-Feuerwehr

Meckenheim – Persönliche Weihnachtspost zu erhalten ist schön, aber in diesem Jahr verzichtet Bürgermeister Holger Jung bewusst darauf, Weihnachtskarten zu versenden, um die Umwelt zu schonen und das Geld zu spenden. Die eingesparten Mittel inkl. Porto gehen an die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim.

Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr ist in unserer Gesellschaft fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Selten fragt jemand, wer diese Freiwilligen eigentlich sind, die so oft ihre Freizeit opfern, um anderen Mitmenschen zu helfen.

Gerade die Unwetterkatastrophe im Sommer dieses Jahres hat uns gezeigt, wie leistungsstark und professionell die Meckenheimer Feuerwehr Hilfe leisten konnte und wie dringend diese benötigt wurde.

Um aber auch künftig den Brandschutz und die Hilfeleistung in Meckenheim nachhaltig fördern zu können, bedarf es neben der Erhaltung und Erneuerung der erforderlichen Gerätschaft und der permanenten Weiterbildung aller aktiven Kräfte auch der Ausbildung der Jugend als einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit. „Aus diesem Grund ist jede Unterstützung auch eine Wertschätzung der hervorragenden Arbeit unserer Wehr“, so Bürgermeister Holger Jung bei der Übergabe der Spende in Höhe von 500 € an die Jugendfeuerwehr.

Jung erinnerte noch einmal, dass es sich bei den Kindern und Jugendlichen von heute um die Einsatzkräfte von morgen handele und er den zu verzeichnenden Zulauf, gerne auch persönlich fördern wolle. Thomas Rähse und Sarah Wiegershaus, Leitende der Jugendfeuerwehr, bedankten sich für die Spende auch im Namen der Kinder und Jugendlichen. Als Fernziel sei angedacht, mit allen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr ein Zeltlager im Schwarzwald zu veranstalten. Corona-bedingt fehlen den Jüngsten der Wehr die gemeinsamen Erlebnisse. Bis dahin erhält jedes neue Mitglied der Jugendfeuerwehr einen funktionalen Rucksack und eine coole Cap. Die einheitliche Ausrüstung gibt zumindest in dieser Hinsicht ein gutes Gefühl von Gemeinsamkeit.

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Keine großen Publikums-Messen im Januar in Nordrhein-Westfalen möglich

Region/Düsseldorf – Bereits beschlossene Schutzmaßnahmen werden konsequent umgesetzt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Das Gesundheitsministerium hat mit Anpassung der Coronaschutzverordnung ab 30. Dezember 2021 große Publikumsmessen mit normalerweise gleichzeitig mehr als 750 Besucherinnen und Besuchern bis Ende Januar untersagt. Grund dafür ist die nach wie vor erwartete erhebliche Ausbreitung der Omikron-Variante. Schon in der Woche vor Weihnachten hatte die neue Coronaschutzverordnung ein Zuschauerverbot für überregionale Großveranstaltungen bestimmt.

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir müssen im Moment weiter sehr vorsichtig sein. Die Omikron-Variante breitet sich aus in einer Dynamik, die wir noch nicht kennen. Doch wir müssen heute handeln. Deshalb hatten wir in der aktuellen Coronaschutzverordnung schon große Fußballspiele und Sportereignisse mit Zuschauerinnen und Zuschauern untersagt. Es ist nur folgerichtig, dass im Januar auch keine großen Publikumsmessen mit vielen Besucherinnen und Besuchern aus verschiedenen Regionen und Ländern aus aller Welt stattfinden.”

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Ich begrüße es, dass das Land seine Coronaschutzverordnung in einigen Punkten konkretisiert hat. Sicherlich ist es bedauerlich, dass auch die Messe boot im Januar jetzt unter das Verbot fällt. Ich war mir aber bereits im Vorfeld mit der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf einig, kein unvertretbares Risiko einzugehen und die boot notfalls abzusagen.“

Darüber hinaus hat das Gesundheitsministerium einige redaktionelle Klarstellungen und Vereinfachungen in der Coronaschutzverordnung vorgenommen, auch damit die Regelungen noch konsequenter umgesetzt werden. So wurde zum Beispiel klargestellt, dass die Kontaktbeschränkung im Privatbereich auf maximal zehn immunisierte Personen auch für unter 2Gplus fallende private Silvesterfeiern mit Tanz gilt.

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„Ihr könnt stolz auf Euch sein!“

Mechernich – Es sind bewegende Worte, die Stadtbrandmeister Jens Schreiber zum Jahreswechsel an seine Kameraden richtet. „Liebe Feuerwehrkameradinnen, liebe Feuerwehrkameraden, ich bin stolz auf Euch! Und Ihr könnt stolz auf Euch sein!“ So beginnt Jens Schreiber, der Leiter der Stadtfeuerwehr Mechernich, sein Wort an die Kameraden zum Jahreswechsel 2021/2022 in der aktuellen Silvesterausgabe des Mechernicher „Bürgerbriefs“. Weiter schreibt er:

„700 Einsätze habt Ihr allein in diesem Jahr gefahren, um anderen zu helfen und zu retten, was zu retten geht. Ihr seid ehrenamtlich unterwegs, in Eurer Freizeit, für Eure Mitmenschen, auch mitten in der Nacht, neben Familie, Beruf, privaten Verpflichtungen. In Eurer Professionalität steht ihr Berufsfeuerwehren in Nichts nach.

Wir können froh sein, dass es Euch gibt. Das beweist ihr uns jeden Tag. Indem ihr Menschenleben rettet oder in der Not helft. Ganz besonders gebraucht wurdet ihr während der Hochwasserkatastrophe. In dieser absoluten Ausnahmesituation habt ihr Einsätze geleitet, Ruhe ausgestrahlt und angepackt, wo es nur ging. Viele haben, gerade bei der Evakuierung und Menschenrettung, Ihr eigenes Leben für Mitmenschen aufs Spiel gesetzt. Hand in Hand.

Von der Arbeit in den Einsatz

Die meisten von Euch sind vom Arbeitsplatz direkt in den Einsatz gefahren. Nach 36 Stunden Dauereinsatz hattet Ihr die Verschnaufpause verdient. Es war beeindruckend, als Ihr nach nur wenigen Stunden Schlaf alle wieder bereit wart, zu helfen. Dabei habt ihr Eure familiären und privaten Verpflichtungen hintangestellt. Einige von Euch waren persönlich betroffen – und dennoch wieder zur Stelle.

Als im Stadtgebiet weitestgehend alle Einsatzstellen abgearbeitet waren, waren wiederrum viele von Euch bereit, die nächsten Tage in Schleiden, Bad Münstereifel oder Weilerswist zu helfen. Täglich haben wir 120 Feuerwehrleute im Wechsel in die betroffenen Nachbarkommunen entsandt. Danke, dass ihr unermüdlich zur Stelle standet und dabei eine so unglaubliche Selbstverständlichkeit des Helfens ausgestrahlt habt.

Mein Dank gilt auch unserem Bürgermeister, dem Ersten Beigeordneten, den Verwaltungs- und Bauhofmitarbeitern, die durch ihre ständige Anwesenheit im Stab, nicht nur beruhigend einwirkten sondern immens der Sache dienlich waren. Die Koordinierungsstelle (KOST) im Feuerwehrgerätehaus Mechernich absolvierte ihre Feuertaufe.

Gottseidank ohne Verluste

Angesichts des Erlebten und dem Ausmaß an Schäden, bin ich dankbar und glücklich, dass wir ohne Verletzungen oder gar Verluste durch diesen Einsatz gekommen sind.

So verneige ich mich vor Euch für das Geleistete und sage Danke!  Danke für Euer Engagement, in jeder Minute das Beste zu leisten. Dafür, dass Ihr mit Herz und so viel Leidenschaft in unserer Feuerwehr mitmacht. Es macht mich stolz, als Euer Leiter an der Spitze dieser herausragenden Mannschaft zu stehen.

Nun wünsche ich uns allen, liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, Kolleginnen und Kollegen, Bürgerinnen und Bürger, alles erdenklich Gute für das neue Jahr 2022. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.“

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Bad Neuenahr-Ahrweiler erhält 245.000 Euro Förderung

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß hat dem Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler (Landkreis Ahrweiler), Guido Orthen, zwei Förderbescheide über insgesamt 245.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ überreicht. Gefördert werden die laufende Entwicklung der Kernstadt Bad Neuenahr und die weitere Entwicklung des Altstadtkerns Ahrweiler.

„Für die Entwicklung der Kernstadt Bad Neuenahr wurden 145.000 Euro bewilligt. Die Stadt will die Mittel hauptsächlich für das Quartiersmanagement, private Modernisierungsmaßnahmen und den Ausbau von Haupt-, Wendel- und Kreuzstraße verwenden. Weitere 100.000 Euro sind für die Entwicklung des Altstadtkerns Ahrweiler vorgesehen. Dort plant die Stadt vor allem weitere Ordnungsmaßnahmen, die Sanierung von Obertor und Ahrtor sowie die Schaffung von zusätzlichem Parkraum“, sagte Staatssekretärin Steingaß bei der Bescheidübergabe.

Das Programm „Lebendige Zentren“ fördert die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist die Stärkung der Zentren als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung. Mit den Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Quartieren zur Verfügung. Das Angebot wird durch ein Investitionsprogramm für Sportstätten abgerundet.

„In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass das Fördersystem im Bereich der Städtebauförderung sehr gut funktioniert und erfolgreich dazu beiträgt, die rheinland-pfälzischen Innenstädte weiter aufzuwerten und sie nachhaltig und attraktiv weiterzuentwickeln“, so Steingaß. „Unsere Innenstädte und Ortskerne sind nicht nur wichtige Orte der Versorgung mit Waren und Dienstleistungen, sie sind das Gesicht unserer Städte und Gemeinden. Sie prägen den Charakter eines Ortes und sind die Zentren des gesellschaftlichen Miteinanders“, betonte die Staatssekretärin.

Im Programmjahr 2021 können in der Städtebauförderung insgesamt wieder rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 780 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

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Gegen Corona auch sonntags – AOK impft am 2. Januar

Mechernich – Die Allgemeine Ortskrankenkasse impft auch sonntags – in Mechernich am 2. Januar zwischen 10 und 17.30 Uhr im Impfmobil auf dem Nyonsplatz vor dem Mechernicher Schulzentrum. Das teilte AOK-Direktor Helmut Schneider Weihnachten der für die Stadt Mechernich in Sachen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätigen Agentur ProfiPress mit.

Die Sonntagsimpfung vor dem GAT („Gymnasium am Turmhof“) verstehe sich als Ergänzung zu den Impfangeboten der niedergelassenen Ärzte in der Stadt Mechernich. Interessierte können im Impfmobil ihre Erst- und Zweitimpfungen oder Booster-Impfung erhalten. Geimpft wird mit dem Impfstoff „Moderna“. Schneider: „Aktuell ist die Booster-Impfung mit »Moderna« für über 30-Jährige möglich. Das Impfangebot richtet sich an alle Erwachsenen.“

„Wir freuen uns, dass wir die Stadt Mechernich mit diesem niederschwelligen Angebot unterstützen können“, sagte Schneider weiter. Er ist Regionaldi-rektor der AOK Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und Kreis Euskirchen. Wer sich impfen lassen möchte, muss seinen Impftermin vorab fest buchen unter der Rufnummer (0228) 511-306 48 oder (0228) 511-306 43. Und zwar letztmals am Donnerstag, 30. Dezember, zwischen 8 und 16 Uhr. Zur Impfung müssen Impfpass und Personalausweis mitgebracht werden.

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Meckenheims Bürgermeister Holger Jung wirbt für solidarisches Handeln

Meckenheim – Gesund und rücksichtsvoll ins neue Jahr starten. Zum Jahreswechsel verlangt die Corona-Pandemie erneut Disziplin und Zurückhaltung. Wie schon vor zwölf Monaten sollte statt Böller und Raketen ein soziales Feuerwerk gezündet werden, in dem sich alle Bürgerinnen und Bürger an die gültigen Regeln und Vorgaben der aktuellen Coronaschutzverordnung halten.

„Dass der Wunsch nach einem unbeschwerten Jahreswechsel ausgeprägter denn je ist, kann ich nach knapp zwei Jahren Pandemie nachvollziehen. Doch möchte ich Sie angesichts der drohenden fünften Welle bitten, die eigenen Bedürfnisse im Sinne der Gemeinschaft anzupassen und Rücksicht aufeinander zu nehmen“, wirbt Bürgermeister Holger Jung für ein solidarisches Handeln. Es gilt, vor allem die Ausbreitung der Omikron-Variante einzudämmen und damit eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern. „Daher ist es auch wichtig, die Kontakte zu reduzieren und an Silvester auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu verzichten, genauso wie auf das Treffen in größeren Gruppen“, appelliert Jung.

Die seit dem 28. Dezember geltende Coronaschutzverordnung hat unter anderem die Kontaktbeschränkungen auf immunisierte Personen ausgeweitet. So sind private Zusammenkünfte nur noch mit maximal zehn Personen zulässig, sofern diese alle geimpft oder genesen sind. Die Testpflicht wurde hingegen erweitert. Wer in diesen Tagen beispielsweise das Meckenheimer Hallenfreizeitbad besuchen möchte, muss die 2GPlus-Regel beachten, also auch einen negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen.

Neben der Einhaltung der Vorgaben kommt dem Impfen und Testen eine große Bedeutung zu. „Mit der Impfstelle des Rhein-Sieg-Kreises hier in Meckenheim steht den Bürgerinnen und Bürgern eine ortsnahe Möglichkeit offen. Nutzen Sie diese einfache Impfgelegenheit vor der Haustüre, um sich vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen. Sie handeln damit solidarisch, denn Sie helfen damit, die kritische Infrastruktur, also auch das Gesundheitswesen aufrecht zu erhalten“, sagt Holger Jung.

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Bürgerinitiative „Unser Cassel“ lädt Landrats-Kandidaten ein

Heckenbach-Cassel – Im kleinen Eifelort Cassel braut sich ein Gewitter zusammen. Die Initiatoren und Mitglieder der Bürgerinitiative „Unser Cassel“ bemühen sich seit Monaten um den konstruktiven Dialog mit ihrem Ortsbürgermeister Heinrich Groß und der Verbandsbürgermeisterin Cornelia Weigand. Kritik und Besorgnis stoßen jedoch seit Monaten auf taube Ohren.

Nun hat die Bürgerinitiative die vier Landratskandidaten in den Ort eingeladen, um gemeinsam mit ihnen über die Zukunft des Dorfes zu sprechen. Ausschlaggebend ist das von der Gemeinde Heckenbach vorangetriebene Neubaugebiet, das sich nach Ansicht der Bürger und Einwohner in keinster Weise mit einem Hochwasserschutzkonzept für den Kreis Ahrweiler deckt. Das Projekt, sollte es so umgesetzt werden, wie es aktuell geplant ist, wird in großem Maße das Quellgebiet eines der Nebenflüsse der Ahr versiegeln. Der Plan beinhaltet zudem Flächen, die sich in Privatbesitz befinden und aktiv landwirtschaftlich genutzt werden. Die Besitzer haben mehrmals betont, dass sie ihr Land nicht verkaufen möchten. Nichtsdestotrotz hält Herr Groß an seiner Planung fest. Im nunmehr dritten Schreiben an den Ortsbürgermeister werfen die Bürger und Einwohner ihm vor, dass er seine Planungen unbeirrt fortsetzt, als hätte es weder Einwände aus der Bevölkerung, noch die Flutkatastrophe gegeben. Auch seitens des NABU und der Landwirtschaftskammer gab es deutliche Stellungnahmen gegen das geplante Neubaugebiet. Seit dem Frühjahr werden die Menschen in der Gemeinde Heckenbach jedoch auf einen „Infoabend“ oder eine „Bürgerversammlung“ vertröstet, sobald „neue planerische Ergebnisse für das Neubaugebiet“ vorliegen. Es geht also scheinbar schon lange nicht mehr um die Frage, OB es sinnvoll ist, das Bauprojekt zu realisieren, sondern allenfalls noch WIE. Eine Bürgerversammlung durchzuführen, wenn es nur noch um die Beurteilung der Kosmetik des Plans geht, hält die Bürgerinitiative für einen Ausdruck von Arroganz und Ignoranz.

Da dem Ortsbürgermeister Heckenbachs der Hochwasserschutz für die Seitentäler der Ahr sowie die Meinung seiner Bürger offenbar wenig am Herzen liegen, sucht die Initiative nun das Gespräch mit dem zukünftigen Landrat.

Sowohl Christoph Schmitt, als auch Horst Gies haben bereits bestätigt, dass sie der Einladung der Bürgerinitiative im Januar gerne nachkommen. Dr. Axel Ritter und Cornelia Weigand haben bisher noch nicht reagiert.

Die Bürger erhoffen sich ein offenes Gespräch, bei dem ihre Anliegen ernst genommen werden und bei dem gemeinsam Lösungsansätze gefunden werden können.