Kategorien
News

Polizeieinsatz an der Hans-Dietrich-Genscher Schule – Amokalarm ausgelöst -Keiner wurde verletzt

Wachtberg – Mit einem Großaufgebot sicherte die Polizei am gestrigen Mittwochnachmittag den Schulkomplex rund um die Hans-Dietrich-Genscher-Schule mit der angrenzenden Grundschule „Drachenfelser Ländchen“ ab. Grund war der an der Schule ausgelöste Amok-Alarm.

Ein Schüler bedrohte in der Pause Mitschüler und zeigte ein Messer, daraufhin informierten Mitschüler die Schulleitung. Der Schüler wurde im Schulleitungsbüro befragt. Die örtliche Polizei wurde informiert.

Nach Aussage von Robert Scholten, Pressesprecher der Polizei Bonn, wurde kein Schüler verletzt. „Wir mussten nach diesem Amok-Alarm nach unseren Parametern mit der für solche Fälle notwendige Einsatzgröße vor Ort agieren. Die polizeilichen Spezialkräfte durchsuchten das gesamte Gebäude um sicherzustellen, dass sich kein weiterer Verdächtiger in der Schule befindet. Erst dann konnten wir grünes Licht für die sich in der Schule befindlichen Schüler und Lehrer geben“, so Polizeisprecher Robert Scholten. Im Einsatz waren Polizeikräfte aus Bonn, Köln und Düsseldorf. Über den Schulen kreiste ein Hubschrauber, auch eine Drohne kam seitens der Polizei zum Einsatz, um die Situation zu erfassen. Nach Scholtens Aussage bestand jedoch zu keiner Zeit eine Gefahr für Schüler und Lehrerschaft. Am frühen Nachmittag erfolgte die Zusammenführung der Kinder zu ihren Eltern auf dem Gelände der angrenzenden Feuerwehr.

„Wir werden den Schulbetrieb am Donnerstag normal durchführen. Der schulpsychologische Dienst des Rhein-Sieg-Kreises und Seelsorger werden am Donnerstagmorgen ab 7.45 Uhr an den Schulen sein, um Kindern und Eltern zur Seite zu stehen“, sagt der vertretende Konrektor der Hans-Dietrich-Genscher Schule Klaus-Peter Klein.

Auch für Fiona Keegan, Schulleiterin an der Drachenfelser Grundschule wird der Schulbetrieb am Donnerstag weiter gehen. „Wir werden den Kindern so viel Normalität wie möglich bieten. Neben dem normalen Unterricht erhalten die Kinder ein Angebot, sich vor Ort an die Notfallseelsorger zu wenden, oder sich in einem geschützten Raum untereinander auszutauschen. Wir können uns die persönliche Betroffenheit in den Familien vorstellen und wollen für Kinder und Eltern ein größtmögliches Gesprächsangebot bereithalten“, sagt Fiona Keegan.

„Wir garantieren mit unserer Beratung sowie Gesprächen den Eltern und Schülern eine gefühlvolle Begleitung und sind jeder Zeit ansprechbar“, sagt Pfarrer Albrecht Roebke, der mit sechs Mitarbeitern der evangelischen Notfallseelsorge am Tag selbst vor Ort war und am Donnerstag an den Schulen sein wird.

Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt war vor Ort. „Ich habe absolutes Verständnis für die Sorge der Eltern. Es war uns als Gemeinde wichtig, dass auch wir den Eltern für Gespräche zur Verfügung standen und auch in den kommenden Tagen stehen werden. Ich danke der Polizei, allen offiziellen Stellen und den Rettungsdiensten für die gute Zusammenarbeit. Der Feuerwehr danke ich für die Einrichtung einer Anlauf- und Beratungsstelle für Eltern und Kinder in ihrem Gerätehaus in Berkum. Ich bin sehr glücklich feststellen zu können, dass keiner verletzt wurde. Kinder und Eltern verhielten sich trotz dieser besonderen Situation besonnen und vorbildlich“, so Bürgermeister Jörg Schmidt.

 

Kategorien
News

Erfolgreicher Start der Lotto-Elf in die Jubiläumssaison

Region/Koblenz/Mainz-Kastel – Ein Spiel der Legenden für zwei soziale Zwecke – 6:6 zwischen Lotto-Elf und der Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt spielte 12.000 Euro ein – War das ein Spektakel gleich zum Beginn der Jubiläumssaison der Lotto-Elf: Die Prominentenmannschaft von Lotto Rheinland-Pfalz und die Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt trennten sich nach einem begeisternden Spiel in Mainz-Kastel mit 6:6. Das Spiel hatte zwar keinen Sieger, dafür waren das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden und die Kinderkrebshilfe Mainz die Gewinner: Beide Institutionen erhielten jeweils 6.000 Euro.

Anlass des Spiels war nicht nur das 25-jährige Bestehen der vom doppelten Vizeweltmeister Hans-Peter Briegel gecoachten Lotto-Elf, sondern auch der 75. Geburtstag von Lotto Hessen und das Jubiläum 125 Jahre Eintracht Frankfurt. Dieses bemerkenswerte Spiel, das maßgeblich von Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner und dem Frankfurter Urgestein Charly Körbel initiiert wurde, lockte zahlreiche Ehrengäste unter den knapp 1.000 Zuschauern an, darunter die Oberbürgermeister von Mainz, Nino Haase, und Wiesbaden, Gert-Uwe Mende sowie Ex-Weltklasseturner Eberhard Gienger, der mit einem spektakulären Fallschirmflug auf der Mittellinie landete.

Die Hauptakteure des Abends waren zweifellos die Spieler der beiden Teams, unter anderem Guido Buchwald, Edgar Schmitt oder Darius Wosz. Der ehemalige Mainzer und Frankfurter Michael Thurk spielte eine herausragende Rolle, als er im ersten Durchgang für Eintracht Frankfurt auflief und das erste Tor des Tages erzielte.

Zur Halbzeit führte Eintracht Frankfurt mit 4:2, wobei Alex Meier besonders herausragte. Nach der Pause wechselte Thurk das Trikot und spielte für die Lotto-Elf, die einen spektakulären Endspurt hinlegte. Benjamin Auer erzielte sein 100. Tor für das Team von Lotto Rheinland-Pfalz, und Thurk setzte die beiden entscheidenden Tore, so dass das Spiel schließlich 6:6 endete.

Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner resümierte: „Was für ein wunderbarer Fußballabend und ein grandioser Auftakt in unsere Jubiläumsspielzeit!“ Er bezog sich nicht nur auf das Spiel selbst, sondern auch auf die beeindruckende Spendensumme von 12.000 Euro.

Alexander Sausmikat, Geschäftsführer von Lotto Hessen, ergänzte: „Die gemeinsame Organisation dieses Spiels durch LOTTO Rheinland-Pfalz und LOTTO Hessen ist etwas ganz Besonderes. Dies macht auch möglich, dass wir diese beeindruckende Spendensumme überreichen können.“

Und Gabriele Klinkel, die 1. Vorsitzende des ausrichtenden Kasteler-Vereins, war ebenfalls sehr zufrieden: „Wir hatten großen Respekt vor dieser Aufgabe. Die Aussicht, viel Geld für diese beiden herausragenden Institutionen einspielen zu können, hat uns besonders motiviert. Wir sind stolz und zufrieden.“

Dieser Abend war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und verdeutlichte zum Beginn der neuen Saison einmal mehr das herausragende Engagement der Lotto-Elf für wohltätige Zwecke.

Kategorien
News

Archivar Eberhard Malecha erhält den Silbertaler der Stadt Alsdorf

Alsdorf – Silbertaler der Stadt Alsdorf und Eintrag ins Gästebuch – Dass er sich über diese Auszeichnung freute, stand ihm ins Gesicht geschrieben. Lächelnd und auch durchaus gerührt nahm Stadtarchivar Eberhard Malecha den „Silbertaler der Stadt Alsdorf“ von Bürgermeister Alfred Sonders entgegen, es folgte auch ein Eintrag ins Gästebuch der Stadt Alsdorf. „Als Alsdorfer bedeutet mir eine Auszeichnung meiner Heimatstadt ganz besonders viel.“ Dass Eberhard Malecha den Silbertaler verdient habe, machte Bürgermeister Sonders im Beisein des Vorsitzenden des Geschichtsvereins Franz-Josef Müller und Kassierer Bernd Hilgers deutlich: „Sie haben uneigennützig und selbstlos Arbeit für die Dokumentation unserer Geschichte in Alsdorf geleistet. Ich bin Ihnen persönlich dankbar nicht nur für das, was Sie machen, sondern auch für Ihre Ausdauer und Ihren persönlichen Verzicht auf Privates beim Aufbau und der Pflege unseres städtischen Archivs.

Die Akribie und Liebe, mit der Sie das über zehn Jahre vorangetrieben haben, ist beachtenswert.“ Malecha erinnerte in seinen Dankesworten auch an den langjährigen Vorsitzenden des Geschichtsvereins und Ehrenbürger der Stadt Alsdorf Rudolf Bast: „Rudi hat das Pflänzchen gesetzt. Er wäre sehr glücklich, wenn er sehen könnte, was daraus erwachsen ist. Ich habe ihm viel zu verdanken.“ Auch dankte er dem Standesbeamten Michael Wiesner für dessen Unterstützung, besonders beim Erstellen des Personenstandsarchivs. Unterstützung, so Malecha, hatte er auch stets seitens des Bürgermeisters, des Geschichtsvereins und der Verwaltung. „Ich konnte schalten und walten, wie es notwendig war.“ Der pensionierte Beamte der Bundeswehrverwaltung hat eine Archivausbildung an der Archivschule in Marburg gemacht.

Bis zur Pensionierung 2015 war der heute 71-Jährige im Archiv einer Zentralmilitärischen Oberbehörde in Köln eingesetzt. Den Aufbau und die Führung des Archivs des Alsdorfer Geschichtsvereins übernahm er Ende 2013. Ab 2018 wirkte er bei der administrativen Vorbereitung und dem Aufbau des neuen Stadtarchivs in Alsdorf maßgeblich mit und hat in hauptverantwortlicher Position die Führung des Personenstandsarchivs der Stadt Alsdorf. Seit Januar ist er mit der Umsetzung der Vorgaben des neuen Archivs der Stadt Alsdorf betraut. Mit dem Erhalt des „Silbertalers“ einher geht auch immer das Versprechen der Stadt bei Not dem Inhaber helfend zur Seite zu stehen.

 

Kategorien
News

Eines der modernsten Alarmierungs-Systeme in ganz Deutschland ist im Kreis Euskirchen gestartet

Euskirchen – Die Zeiten, in denen die Feuerwehren mittels heulender Sirene zu ihren Einsätzen gerufen wurden, sind vorbei: Der Kreis Euskirchen hat auf die digitale Alarmierung umgestellt. Symbolisch betätigte Landrat Markus Ramers einen roten Buzzer, um das neue Alarmierungssystem in Betrieb zu nehmen. „Das digitale Netz zur Alarmierung der Einsatzkräfte sowie zur Ansteuerung der Warnsirenen im gesamten Kreisgebiet ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Bevölkerungsschutz im Kreis Euskirchen.“ Damit verfüge man über eines der modernsten Alarmierungssysteme in ganz Deutschland.

Die Umstellung ist lange geplant und ausgiebig getestet worden. Wie Kreisbrandmeister Peter Jonas sagte, habe allein die Aufbauphase etwa neun Monate gedauert, der Probebetrieb rund vier Monate. Das bisher genutzte analoge Netz entspreche nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Mit dem neuen digitalen Netz, das zentral vom Kreis gesteuert und überwacht werde, profitiere man von vielen Vorteilen. Peter Jonas: „Dadurch können wir gleichzeitig eine Vielzahl von Alarmen schnell und zuverlässig an eine große Anzahl von Einsatzkräften verschlüsselt übermitteln. Dies ermöglicht eine effiziente und zeitnahe Reaktion auf Notfälle oder andere wichtige Ereignisse. Darüber hinaus ist die Einbindung von Mobilfunktechnik parallel und unterstützend möglich. Somit können auch Empfänger erreicht werden, die außerhalb des digitalen Alarmierungsnetzes unterwegs sind.“

Ein weiterer großer Vorteil der digitalen Alarmierung sei deren Notstromversorgung. Mit den Erfahrungen aus der Flut 2021 und der drohenden Energiemangellage 2022 im Rahmen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine seien zudem die Ursprungsplanungen in 2023 nochmals umfangreich überarbeitet und um weitere Maßnahmen ergänzt worden.

Um die kreisweite Abdeckung des digitalen Netzes zu gewährleisten, seien insgesamt 45 Standorte für die Sendetechnik ausgewählt worden. An die Einsatzkräfte wurden parallel rund 4.200 Meldeempfänger verteilt, davon etwa 3400 an die kommunalen Feuerwehren und rund 800 an die Hilfsorganisationen DRK, MHD, DLRG und Rettungsdienst sowie ans THW. Alles in allem hat das Projekt ein finanzielles Volumen von rund 4,3 Mio. Euro.

Das neue Alarmierungssystem ermöglicht es nun auch, die Warnsirenen im Kreisgebiet direkt anzusteuern. Mittlerweile sind kreisweit 210 Sirenen auf die neue Technik umgestellt, bis Jahresende werden es annähernd 300 sein. Diese neuen Sirenen werden in Zukunft also nicht mehr zur Alarmierung der Einsatzkräfte genutzt, sondern nur noch, wenn die Bevölkerung vor drohenden Gefahren gewarnt werden soll.

Übrigens wird das alte analoge Netz nicht abgeschaltet. Martin Fehrmann, Abteilungsleiter Gefahrenabwehr: „Dieses Netz kann im Krisenfall weiter als Funknetz genutzt werden, zum Beispiel als zusätzlichen Kommunikationskanal in die Koordinierungsstellen der Kommunen.“

Kategorien
News

Eine neue Ziegenherde am Weinfelder Maar

Daun – Anders als in den Jahren zuvor, ist Familie Fries nun in das Naturschutzprojekt am Weinfelder Maar eingestiegen. Nachdem Familie Kordel vom Weinfelder Hof über 10 Jahre lang die Beweidung des Gebietes übernommen hatte, hat sie nun aus betrieblichen Gründen die Bewirtschaftung der Maarhänge an den Betrieb von Udo Fries übergeben.

Am 2. Mai wurde die Weidesaison am Weinfelder Maar eröffnet. Gleich beim Auftrieb der farblich bunt gemischten Ziegenherde von Udo Fries ist auffallend, dass manche Tiere kleine Glocken am Hals hängen haben. Beim Klang der Glocken denkt man doch gleich an einen Almauftrieb. Schnell hat man die Glöckchen nicht mehr gehört und die rund 50 Burenziegen haben sich auf die Erkundungsreise durch das Gebiet begeben. Etwas später im Jahr werden sie bei ihrer Rasenmähertätigkeit durch Bentheimer Schafe ergänzt.

Durch den reibungslosen betrieblichen Übergang wird in dem 2013 begonnen Beweidungsprojekt eine Beweidungs-Kontinuität gewährleistet. Und die ist besonders wichtig, gilt es doch, der starken
Verbuschungstendenz auf den Maarhängen entgegen zu wirken. Die Offenhaltung der vom Vulkanismus geprägten Kulturlandschaftsausschnitte wie hier am legendären Totenmaar soll vorzugsweise durch die Einrichtung von Großweidesystemen nachhaltig gewährleistet werden. Der Erlebnischarakter der Landschaft wird für die vielen Besucher insbesondere durch die Anwesenheit der Ziegen und Schafe erhöht.

Ein kleiner Wehrmutstropfen: die kleine Eselherde verlässt nun den Maarkessel. Der Landkreis Vulkaneifel bedankt sich herzlich bei dem Betrieb der Familie Kordel vom Weinfelder Hof sowie bei allen Projektbeteiligten für die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit und das Engagement, in dem nicht immer einfachen Projekt der Maarbeweidung.

Kategorien
News

Ohne Berufsausbildung zur Feuerwehr – Stadt Aachen bietet neue Möglichkeiten

Aachen – Die Feuerwehr Aachen beschreitet neue Wege: Konnten sich bisher nur Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung für die Ausbildung zur*zum Brandmeister*in bewerben, soll am 1. Oktober 2024 eine neue Möglichkeit an den Start gehen.

Wer die Fachoberschulreife erreicht hat und sich im Auswahlverfahren durchsetzt, kann eine „Stufenausbildung Feuerwehr“ durchlaufen, die insgesamt drei Jahre umfasst. Dieser Weg ergänzt die weiterhin bestehenden Möglichkeiten, im feuerwehrtechnischen Dienst nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung zur*zum Brandmeister*in und mit einem abgeschlossenen Bachelor-Studium zur*zum Brandoberinspektor*in ausgebildet zu werden.

In der ersten Stufe der neuen Stufenausbildung Feuerwehr, einer 18-monatigen handwerklichen Kompaktausbildung, durchlaufen die Auszubildenden in Ausbildungswerkstätten der beruflichen Bildung künftig theoretische und praktische Lehrgangsteile in den Bereichen Elektro, Holz, Metall und Sanitär-Heizung-Klima. Auch allgemeinbildende Fächer, Sport und ein Einführungslehrgang in den Dienstbetrieb der Feuerwehr stehen auf dem Stundenplan. Abgerundet wird diese erste Ausbildungsstufe durch vier jeweils sechswöchige Praktikablöcke in Handwerksbetrieben.

Die zweite Stufe der Ausbildung führt in den verbleibenden 18 Monaten zur Laufbahnprüfung als Brandmeister*in und entspricht dem bekannten Weg, zur Feuerwehr zu gelangen. „Wir möchten mit dieser neuen Ausbildung jungen Menschen direkt nach dem Schulabschluss eine neue Alternative für den Weg zur Feuerwehr Aachen bieten“, sagt Stefan Wenders, Leiter der für die Ausbildung zuständigen Abteilung „Einsatzunterstützung“.

Neben dem bereits seit 2020 bestehenden Weg der Ausbildung zur* zum Notfallsanitäter*in bietet sich so eine zweite Möglichkeit für Schulabsolvent*innen, direkt bei der Feuerwehr Aachen die berufliche Karriere zu starten. „Wir möchten junge Menschen als Allrounder fit für genau diejenigen handwerklichen und technischen Anforderungen des Berufs ‚Brandmeister*in‘ machen, auf die sie später im Einsatzgeschehen treffen werden. So legen wir einen soliden Grundstein für die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, die sich bei der Feuerwehr Aachen bieten“, so Wenders weiter. Birgit Krott, Ausbildungsleitung der Stadt Aachen, ergänzt: „Immer wichtiger wird dieser neue Zugangsweg auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels.“

Informationen zum neuen Ausbildungsgang findet man im Karriereportal der Stadt Aachen unter der aktuell laufenden Ausschreibung „Brandmeister*in in der Stufenausbildung“ auf der Seite

https://karriere.aachen.de/stellenangebot/11-230-2024-002431/

Kategorien
News

Tag der Kinderbetreuung – Kleine Geste zur Wertschätzung im Kreis Düren

Düren – Am gestrigen 13. Mai war Tag der Kinderbetreuung. Diesen nimmt der Kreis Düren traditionell zum Anlass, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kitas im Kreis Düren „Danke“ für ihre wertvolle Arbeit zu sagen.

Der Aktionstag fand gestern bereits zum zwölften Mal statt und ist für den Kreis Düren ein willkommener Anlass, um die wichtige Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas anzuerkennen. Eine herzliche und qualitätsvolle Kita-Betreuung ist für Kinder und ihre Eltern schließlich existenziell wichtig.

„Sie als Kita-Teams sorgen jeden Tag dafür, dass es den Kindern im Kreis Düren gutgeht, sie spielerisch lernen und sich entsprechend ihrer Persönlichkeit gut entwickeln können. Stellvertretend für viele andere Tage im Jahr möchten wir daher ein großes Dankeschön aussprechen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Kindertagesbetreuung Familienzentrum Kreismäuse AöR beteiligt sich jedes Jahr an dem Aktionstag. Gestern nahm Kita-Leiterin Heike Holz stellvertretend für alle 42 Kindertageseinrichtungen der Kreismäuse die Dankesworte und Glückwünsche entgegen. „Wir danken unseren Kita-Teams von Herzen dafür, dass Sie als Multitalente in unseren Kitas die uns anvertrauten Kinder liebevoll betreuen, bilden und fördern“, betont Dezernentin und Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, Elke Ricken-Melchert. „Sie sind unverzichtbare Vertrauenspersonen und Bildungsexperten und gestalten vertrauensvolle stabile Elternarbeit“, fügt Christoph Siebertz, ebenfalls Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, hinzu.

Stephanie Wentz, pädagogische Gesamtleitung, ergänzt: „Uns ist wichtig, dass vielfältige Bildung, liebevolle Erziehung und die gelebte Inklusion in allen Kreismäuse-Kitas ein Zuhause finden und somit einen unverzichtbaren Grundstein für die kindliche Entwicklung darstellen.“

Kategorien
News

Sonnensturm sorgte auch über der Eifel für ein farbenfrohes Himmels-Schauspiel

Mechernich-Wielspütz – Polarlichter über Wielspütz – Was war das für ein atemberaubendes Himmelsspektakel. Wer in den vergangenen Nächten länger wachblieb, konnte Polarlichter über der Eifel bestaunen. ProfiPress-Redakteur Henri Grüger hielt das Naturschauspiel in seiner Heimat Wielspütz fest. So sind beeindruckende Aufnahmen vom Eifeler Nachthimmel entstanden.

Ursache für dieses Leuchten in Pink, Lila und Grün war ein massiver Sonnensturm, der auf das Magnetfeld der Erde traf. Ehe man sich versah, waren die sozialen Netzwerke auch schon voll von bunten Fotos von Polarlichtern – ein kleiner Trost für diejenigen, die das Spektakel verpasst haben.

So mancher hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch Glück und erblickte an einem dunklen Ort, von denen es in der Eifel immerhin einige gibt, noch das ein oder andere Licht am Himmel.

Was für die Eifeler eine absolute Besonderheit darstellte, ist für die Menschen im hohen Norden etwas ganz Normales. Trotzdem, bei diesem atemberaubenden Anblick sieht sich an den Polarlichtern wohl niemand satt.

Kategorien
News

Die Lambertz-Gruppe als langjähriger Förderer des Karlspreises und der europäischen Idee

Aachen – Traditionell erhielten der Karlspreispreisträger und die politischen Ehrengäste exklusive Printentruhen und -präsente aus dem Hause Lambertz – Die Lambertz-Gruppe fördert seit vielen Jahrzehnten die Aachener Karlspreisverleihung.

„Aachen ist eine ausgewiesene Europastadt, die vor allem für Toleranz, Gemeinsamkeit und Vielfalt steht. Dies sind zentrale Werte, die ebenso für die Unternehmensphilosophie der Lambertz-Gruppe gelten – über den gesamten Zeitraum von 336 Jahren, in denen wir in Aachen bereits ansässig sind. Dies gilt in der historischen, aber gerade auch in der gegenwärtigen Verantwortung. Mit der Auszeichnung an Pinchas Goldschmidt sendet die Stadt Aachen diesbezüglich ein positives Signal in die Welt hinaus“, betont Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe.

Lambertz-Printentruhe für den Preisträger

Traditionell erhielten der Preisträger und die politischen Ehrengäste aus dem Hause Lambertz klassische Printentruhen als exklusive Gastgeschenke, die Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender  des  Karlspreis-Direktoriums, und Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, beim öffentlichen Karlspreis-Fest auf dem Aachener Katschhof überreichten. Zum diesjährigen Open-Air kamen wieder viele Besucher*innen, die den Preisträger mit Standing Ovations feierten.

Kategorien
News Tourismus

Wer wird Ahrweinkönigin 2024/2025? – Wahl und Krönung am Freitag 17. Mai beim Weinmarkt der Ahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am Freitag, 17. Mai, wird es zum Auftakt des Weinmarkts der Ahr am langen Pfingst-Wochenende wieder spannend: Auf dem Ahrweiler Markt kürt der Ahrwein e.V. die neue Ahrweinkönigin 2024/25 und ihre Ahrweinprinzessin. Die neuen Weinmajestäten werden die Krone von ihren Vorgängerinnen, der noch amtierenden Ahrweinkönigin Katja Hermann aus Rech und Prinzessin Merle Kurth aus Bachem entgegennehmen und das Weinbaugebiet Ahr ein Jahr lang bei vielen Terminen innerhalb und außerhalb des Ahrtals repräsentieren. In diesem Jahr stellen sich zwei Kandidatinnen am Nachmittag des 17. Mai der fachkundigen 40-köpfigen Jury, bestehend aus Winzern, Gastronomen und Touristikern. Gefragt ist bei der Fachbefragung und Blindweinverkostung nicht nur umfangreiches Wissen über den Ahrwein und das Ahrtal, sondern auch Schlagfertigkeit und Charisma.

Aus dem Weinort Dernau tritt Ortsweinkönigin Laura Nietgen zur Wahl an. Foto: Guido Lehnen

Laura Nietgen aus Dernau

Aus Dernau bewirbt sich Ortsweinkönigin Laura Nietgen um das Amt der Ahrweinkönigin. Die 25-Jährige hat ein Studium zur Diplom-Verwaltungsfachwirtin absolviert und arbeitet seit 2023 als Regierungsinspektorin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Bonn. Im Nebenerwerb bewirtschaftet sie mit Unterstützung ihrer Familie eigene Weinberge in Dernau und Ahrweiler. „Die Arbeit im Weinberg ist für mich ein toller Ausgleich zu meinen Bürotätigkeiten. Aber nicht nur, weil man sich dabei an der frischen Luft betätigt, sondern weil man selbst dazu beitragen kann, ein tolles regionales Produkt mit zu kreieren“, erklärt Laura. Um ihr Weinwissen weiter auszubauen, hat sie Anfang des Jahres den Fernlehrgang „Junior Sommelier“ beim International Wine Institute absolviert. Sie trifft sich gerne mit Freunden zum Wandern und Weintrinken und tanzt leidenschaftlich gerne Gardetanz bei den Dernauer Funken.

Annabell Stodden aus Rech

Die Recher Ortsweinkönigin Annabell Stodden ist in einer traditionsreichen Winzerfamilie aufgewachsen und hat die Liebe zum Weinbau von ihrem Vater und Winzer Herbert Stodden in die Wiege gelegt bekommen. Nach einer Ausbildung zur Finanzwirtin beim Bundeszentralamt für Steuern macht Annabell derzeit eine weitere Ausbildung zur Kauffrau für E-Commerce beim Juwelier „Altherr“ in Lohmar. Ihr Wissen rund um den Ahrwein setzt sie gerne als Weinproben-Sprecherin oder bei Wein-Events der Dagernova Weinmanufaktur ein. „Es macht mir riesigen Spaß, die Gäste an die Ahrweine heranzuführen und sie für unsere heimischen Weine zu begeistern. Besonders interessant finde ich es zu sehen, wie Gäste, die zuvor noch nie im Ahrtal waren, unser Highlight-Produkt neu für sich entdecken, weil wir im Ahrtal auf Qualität setzen“, berichtet Annabell. Auch sie tanzt in ihrer Freizeit Gardetanz bei den Dernauer Funken und liebt es, Wein- und Wanderevents im Ahrtal mit ihren Freunden zu besuchen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich in diesem Jahr wieder zwei junge Frauen, die dem Weinbau sehr verbunden sind, um das Amt der Ahrweinkönigin bewerben“, freut sich Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. „Es ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit, neben Ausbildung oder Beruf ein solches Ehrenamt mit vielen Terminen im Jahr wahrzunehmen. Daher danken wir den beiden Kandidatinnen Laura und Annabell nicht nur herzlich, sondern ziehen auch den Hut vor Ihnen, dass sie sich in ihrer Freizeit für den Ahrwein einsetzen möchten“, betont Lukas Sermann als Vorsitzender der Ahrwein e.V. Beide Kandidatinnen hätten schon als Ortsweinköniginnen gezeigt, wie sehr sie sich für das Thema Ahrwein begeistern, sodass eine spannende Wahl zu erwarten sei.  „Aber keine der beiden Damen geht im Anschluss dem Ahrtal verloren. Denn die Zweitplatzierte der Wahl übernimmt automatisch die Krone der Ahrweinprinzessin“, ergänzte Carolin Groß.

Sermann und Groß dankten den beiden scheidenden Majestäten, Katja Hermann und Merle Kurth, überaus herzlich für ihr starkes Engagement in den vergangenen Monaten. „Sie haben ihre Ämter als Ahrweinkönigin und Ahrweinprinzessin mit Elan, Esprit und großer Hingabe ausgefüllt und waren somit auch ausgezeichnete Botschafterinnen für das gesamte Ahrtal als Wein- und Tourismusregion“, so Groß. Katja Hermann wird sich in den kommenden Monaten weiter explizit mit den Ahrweinen und dem Thema Deutsche Weine befassen, um das Ahrtal bestmöglich bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin im September zu vertreten.