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Mit Yoga ins neue Jahr – Jeden Sonntag im Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Auch im neuen Jahr finden die beliebten Yoga-Kurse jeden Sonntag um 10.30 Uhr im Kurpark Bad Neuenahr statt. Als Kursraum dient in der kalten Jahreszeit das Obergeschoss des Kurpark-Cafés. Im Frühjahr geht es dann wieder ins herrliche Grün des Kurparks.

Das Tragen bequemer Kleidung und das Mitbringen einer Yoga-Matte oder eines Handtuchs wird empfohlen. Yoga-Erfahrung ist dabei nicht erforderlich. „Allen, die Spaß haben, sich zu bewegen, kann „Yoga im Park“ zu mehr Flexibilität, Ausgeglichenheit und Harmonie für Körper, Geist und Seele verhelfen“, erläutert Kursleiterin Jessica Lösch.

Eine Teilnahme ist derzeit nur bei Erfüllung der „2G+“-Regelung (geimpft/genesen und zuzüglich getestet; Menschen mit Booster-Impfung sind von der Testpflicht ausgenommen) möglich. Der entsprechende Nachweis ist bei Teilnahme vorzuzeigen. Die Kursgebühr beträgt 8,- € für eine Stunde Yoga im Park. Tickets sind bei der Kursleiterin erhältlich. Für Inhaber einer gültigen Kultur- und Gästekarte ist die Teilnahme kostenfrei.

Alle Infos unter: www.das-heilbad.de/yoga

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Ehemaliger Musikschüler bei Tina Turner Musical engagiert

Wittlich – Großer Erfolg für Michael Berres, Jahrgang 1993 aus Ürzig, der seine musikalische Ausbildung in Gesang bei Ingrid Wagner an der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich erhielt. Er steht jetzt als Roger Davies bei „Tina – Das Tina Turner Musical“ in Hamburg auf der Bühne.

Nach seiner Ausbildung an der Musikschule des Landkreises, wo er bei vielen Veranstaltungen als Solist und Sänger im „Jungen Gesangsensemble“ mitwirkte, bereitete ihn die Gesangspädagogin Ingrid Wagner auf die Aufnahmeprüfung an der Folkwang Universität der Künste Essen im Fach Musical vor. Dort studierte Michael Berres von 2017 bis 2021.

Schon vor Beginn seines Studiums sammelte er erste Theatererfahrung in der Theater-AG des Nikolaus-von-Kues-Gymnasiums in Bernkastel-Kues und durch die regelmäßige Teilnahme am Musical in der Tufa Trier. Am Theater Trier wirkte er bei den Produktionen Hair und Jesus Christ Superstar mit. Während seines Studiums spielte er die Rolle des Trigorin in Die Möwe und war 2018 in der West Side Story am Theater Dortmund zu sehen. Im Folgejahr konnte man ihn als Georg Zierschnitz in Spring Awakening sehen und er übernahm die Rolle des Otto Kringelein in Grand Hotel. Zuletzt stand er in der Rolle des Chino in West Side Story am Theater Koblenz auf der Bühne und war als Cover Riese Bruder in Das tapfere Schneiderlein bei den Brüder Grimm Festspielen in Hanau zu erleben. Aktuell ist er in Tina – Das Tina Turner Musical im Stage Operettenhaus in Hamburg als Roger Davies, Tina Turners Manager, zu sehen.

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Freies Impfen ohne Termin im Kreis Euskirchen ab Donnerstag 06. Januar

Euskirchen – Ab Donnerstag, 6. Januar, bietet der Kreis Euskirchen „freies Impfen“ an (ohne Terminbuchung). Nach dem jüngsten Impferlass sind Booster-Impfungen ab 12 Jahren erlaubt (bisher: 18 Jahre). Im Kreis Euskirchen gibt es – neben dem Impfangebot der Hausärzte – vier öffentliche Impfstellen:

  • Euskirchen: Malteser-Zentrum, Am Schwalbenberg 3 in 53879 Euskirchen – Impfungen sonntags
  • Marmagen: Eifelhöhen-Klinik, Dr. Konrad-Adenauer-Str. 1 in 53947 Nettersheim – Impfungen montags bis samstags
  • Euskirchen: Kreisverwaltung, Jülicher Ring 32 in 53879 Euskirchen – Impfungen montags bis freitags
  • Mechernich: Kreiskrankenhaus, St. Elisabeth-Straße 2-6, 53894 Mechernich – Impfungen an ausgewiesenen Terminen

Um Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen wir weiterhin, einen Impftermin zu buchen. Das geht einfach online über https://corona.kreis-euskirchen.de. Der Aufklärungs- und Anamnesebogen wird dort nach erfolgreicher Terminbuchung zur Verfügung gestellt. Diese Unterlagen sind auszufüllen und zum Impftermin unbedingt mitzubringen. Gleiches gilt für den Impfpass und den Personalausweis. In Ausnahmefällen sind auch telefonische Terminvereinbarungen möglich: Tel. 02251 / 15-1545.

Ab Donnerstag, 6. Januar, ist es nun auch möglich, ohne Impftermin zu den beiden Impfstellen in Euskirchen (Kreishaus 14 bis 18 Uhr und Malteser von 9.30 bis 14.30 Uhr) und Marmagen (ehemalige Eifelhöhen-Klinik, 9.30 bis 14.30 Uhr) zu kommen. Allerdings kann es je nach Andrang zu Wartezeiten kommen.

Die Organisation sowie die eigentliche Impfung in der Impfstelle im Kreiskrankenhaus in Mechernich erfolgt durch Bedienstete der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH. Hier bleibt es aktuell bei der verpflichtenden Terminbuchung.

Für Kinder von 5 – 11 Jahren werden Impfungen an gesonderten Terminen angeboten. Impftermine für diese Altersgruppe werden separat auf der Kreis-Homepage ausgewiesen. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren wird jeweils samstags in der Impfstelle Marmagen ein Kinderarzt für Impfungen zur Verfügung stehen.

Auffrischungsimpfungen (3. Impfung, „Booster-Impfung“) sind nach Ablauf einer Frist von 3 Monaten nach der Zweitimpfung zulässig, oder 4 Wochen nach der Impfung mit dem Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson. Sollte diese Frist nicht eingehalten werden, ist es möglich, dass der Impfarzt die Impfung nicht durchführen wird. Booster-Impfungen sind gemäß Impferlass jetzt bereits ab 12 Jahren möglich (bisher: 18 Jahre).

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Erster Millionär des Jahres kommt aus Mainz

Region/Koblenz – Neujahrs-Million macht Mainzer zum ersten Millionär des neuen Jahres. LOTTO Rheinland-Pfalz hat einen Menschen aus der Landeshauptstadt Mainz gleich zum Jahresstart 2022 zum Millionär gemacht: In der „Neujahrs-Million“ kann der Glückspilz sich über den Hauptgewinn von einer Million Euro im ersten Gewinnrang freuen. Jeweils 100.000 Euro aus dem zweiten Rang gehen in den Westerwald und nach Neuwied.

Bereits am 22. Dezember 2021 um 15:15 Uhr waren alle 250.000 Lose der fünften Auflage der rheinland-pfälzischen Lotterie „Neujahrs-Million“ ausverkauft. Und pünktlich zum neuen Jahr gibt es in Mainz einen neuen Millionär. Das Los, das zum Hauptgewinn führte, war bereits am 26. November 2021 um die Mittagszeit gekauft worden. Der glückliche Gewinner hat mit einer Kundenkarte gespielt und ist Lotto Rheinland-Pfalz namentlich bekannt.

Im zweiten Rang der exklusiv in Rheinland-Pfalz ausgespielten „Neujahrs-Million“ dürfen sich Spielteilnehmer aus dem Westerwaldkreis und Neuwied über jeweils 100.000 Euro freuen. Die beiden Lose wurden ohne Kundenkarte gespielt. Die Gewinner oder Gewinnerinnen müssen sich nun bei Lotto Rheinland-Pfalz melden.

„Nach dem Jahreswechsel ist das für die drei Gewinner ein weiterer Grund, um noch einmal die Korken knallen zu lassen und auf den unverhofften Geldsegen anzustoßen“, freut sich der rheinland-pfälzische Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner.

Die Anzahl der Losnummern für die „Neujahrs-Million“ war auf 250.000 Stück streng limitiert und die Lose waren ausschließlich in den rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen erhältlich. Neben den drei Spitzengewinnen gab es bei der Lotterie noch 100 mal 1.000 Euro und 4.000 mal 25 Euro zu gewinnen.

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Steuer-Erleichterungen für ehrenamtlich tätige Frauen und Männer in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Finanzielle Mittel aus dem nordrhein-westfälischen Rettungsschirm – Minister Lutz Lienenkämper: Diese Menschen sind für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in der Corona-Zeit unverzichtbar. Das Land Nordrhein-Westfalen hat in der Corona-Krise bislang viele Millionen Euro an Vereine und ehrenamtlich tätige Menschen ausbezahlt. „Es ist enorm wichtig, dass in dieser für alle Menschen in unserem Land belastenden Zeit gerade diejenigen Frauen und Männer nicht vergessen werden, die sich in Vereinen engagieren, das kulturelle Leben aufrechterhalten oder sich für die Pflege des Brauchtums stark machen“, erläutert Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen. „All diese Menschen sind für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und insbesondere jetzt in der Corona-Zeit unverzichtbar.“

Die finanziellen Mittel stammen aus dem nordrhein-westfälischen Rettungsschirm, den der Landtag im März 2020 einstimmig zur Bewältigung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise beschlossen hat. Auf dieser Basis erhielten in den Jahren 2020 und 2021 beispielsweise Sportvereine rund 17,5 Millionen Euro. Für die Soforthilfeprogramme „Heimat, Tradition und Brauchtum“ und „Neustart miteinander“ wurden bisher 2,4 Millionen verausgabt. Ehrenamtliche Einsatzkräfte in den Einsatzeinheiten der Hilfsorganisationen des Landes bekamen 715.000 Euro. Für die Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten sind rund 926.000 Euro abgeflossen.

Das zur Verfügung gestellte Geld aus dem NRW-Rettungsschirm ist ein Baustein einer umfassenden Hilfsstrategie für das Ehrenamt. Bereits seit Anfang des Jahres gelten im Jahressteuergesetz festgeschriebene steuerliche Erleichterungen, für die sich die Finanzministerkonferenz und der Bundesrat auf Initiative von Nordrhein-Westfalen und Hamburg eingesetzt haben. „Das ist ein großer Erfolg für viele Millionen Freiwillige, die sich in Deutschland für das Gemeinwohl einsetzen“, sagt Minister Lienenkämper.

Konkret beinhaltet dies die folgenden Regelungen:

  • Gemeinnützige Vereine müssen erst dann Körperschaft- oder Gewerbesteuer zahlen, wenn ihre Bruttoeinnahmen 45.000 Euro übersteigen – davor lag die Freigrenze bei 35.000 Euro.
  • Der Steuerfreibetrag für Einnahmen zum Beispiel aus der Tätigkeit als Übungsleiter wurde von 2.400 auf 3.000 Euro jährlich angehoben, der Freibetrag für die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 Euro jährlich.
  • Kleinere Vereine werden unterstützt, indem die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung bei jährlichen Einnahmen bis zu 45.000 Euro abgeschafft worden ist.

Von diesen steuerlichen Regelungen profitieren auch ehrenamtliche Impfhelferinnen und –helfer. Die Finanzministerien von Bund und Ländern haben sich darauf geeinigt, dass Menschen, die nebenberuflich beim Impfen der Bevölkerung unterstützen, von der sogenannten Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale profitieren. Wer zum Beispiel neben seinem Beruf Aufklärungsgespräche führt oder sich an Impfaktionen beteiligt, kann die Übungsleiterpauschale geltend machen. Diese Regelung gilt nach dem Beschluss der Finanzministerien von Bund und Ländern für Einkünfte in den Jahren 2020 bis 2022. Wer nebenberuflich in der Verwaltung und der Organisation von Impfzentren oder Impfstationen arbeitet, kann die Ehrenamtspauschale in Anspruch nehmen.

Vereinen kommt darüber hinaus eine weitere neue Regelung zugute: Die Grenze für den vereinfachten Zuwendungsnachweis für Spenden wurde von 200 auf 300 Euro angehoben. Bis zu diesem Betrag ist keine Spendenbescheinigung erforderlich. Es genügen ein Kontoauszug und ein Beleg des Zuwendungsempfängers über die Berechtigung, Spenden entgegennehmen zu dürfen.

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Kreis Euskirchen will der Mundart mit Werbung, Veranstaltungen und Geld auf die Sprünge helfen

Mechernich/Kall/Kreis Euskirchen – Auf Initiative von Günter Hochgürtel („Wibbelstetz“, „Eifel-Gäng“) und Landrat Markus Ramers will der Kreis Euskirchen ab 2022 die rheinisch-Eifeler Mundart besonders fördern. Unter dem Slogan „Mir kalle Platt“ sollen Veranstaltungen, Mundart-Wanderungen, Mitsingen für Kinder, Theateraufführungen, Seminare und Lesungen organisiert und publik gemacht werden.

Seit jeher schon Botschafter der Eifeler Mundart im In- und Ausland, sogar in den Vereinigten Staaten: Die Eifel-Rockband „Wibbelstetz“ mit Frontman Günter Hochgürtel (m.), der das Projekt „Mir kalle Platt“ zusammen mit Landrat Markus Ramers ausgeheckt hat. Foto: pp/Archiv ProfiPress

Ab dem Jahr 2023 soll es dann erstmals und ab dann alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Krimifestival „Nordeifel-Mordeifel“ ein Mundart-Fest im Kreis Euskirchen geben mit einem ganzen Zyklus von Veranstaltungen „op Platt“. Bei seiner Außensitzung in Zülpich beschloss der Euskirchener Kreistag jetzt einstimmig eine Anschubfinanzierung von 3.000 Euro im kommenden Jahr und ab 2023 alle zwei Jahre jeweils 5.000 Euro.

Sponsoren sollen gesucht und Fördermittel des Landes NRW beantragt werden, sagte Iris Poth, die Chefin der „Nordeifel-Tourismus GmbH“, die vom Kreistag federführend für das Projekt „Mir kalle Platt“ beauftragt wurde. 2022 sollen zunächst fünf Einzelveranstaltungen den Auftakt bilden, darunter ein gemeinsamer Abend mit verschiedenen Mundartautoren und Liedermachern aus dem Kreisgebiet.

Einakter, Kabarett, Liedermacher

Da es bereits Theaterensembles im Kreisgebiet gibt, die Stücke in ripuarischer Mundart aufführen, soll eine weitere Veranstaltung 2022 der darstellenden Kunst dienen, etwa der Aufführung mehrerer Einakter durch verschiedene Theatervereine. Sehr publikumswirksam dürfte auch ein gemeinsamer Gig mit zwei der bekanntesten Eifel-Ensembles überhaupt werden: der kabarettistischen „Eifel-Gäng“ und der Rockband „Wibbelstetz“.

Ein Mitsing-Event für Kindergartenkinder auf Platt dürfte ebenso zum Auftakt-Repertoire des neuen Projekts „Mir kalle Platt“ gehören, wie eine Mundart-Wanderung oder Führung. Auch das muss nicht eigens für die neue Initiative des Kreises erfunden werden – die Bergwerksführungen von Karl Reger in der Grube Wohlfahrt in Rescheid sind bereits legendär.

Es geht dem Kreis auch nicht nur darum, neue Fans für die Mundart zu gewinnen und neue Veranstaltungsformate zu definieren, sondern darum, bereits vorhandene Aktionen, Events und Künstler zu vernetzen und untereinander und mit ihrem Publikum in Beziehung zu bringen. Das sagte Iris Poth nach einer ersten Sitzung ihres Mitarbeiterstabes am Montag vor Weihnachten.

Der Startschuss zur neuen Veranstaltungsreihe unter dem Arbeitstitel „Mir kalle platt“ soll bereits im kommenden Frühjahr fallen“, schreibt Kreispressereferent Wolfgang Andres nach der Weihnachtssitzung des Kreistages: „Sowohl Einheimische wie Eifelfans sollen zum einen gezielt auf Veranstaltungen rund um die Eifeler Mundart aufmerksam gemacht werden. Zum anderen soll alle zwei Jahre im Rahmen eines Festivals ein buntes Programm rund um das Eifeler Platt geboten werden.“

Melden bei habrich@nordeifel-tourismus.de

Bei der Nordeifel-Tourismus GmbH zeichnet Nicole Habrich für die Vorbereitungen verantwortlich. Sie ist auch mit der Organisation des Literatur- und Lesefestivals „Nordeifel-Mordeifel“ betraut. „Mundartisten“, also Autoren aller Genres, Liedermacher, Kabarettisten, darstellende Künstler und Theatervereine, die „op Platt spelle“, Erzähler und Mundart-Erklärer sollten sich bei ihr in den nächsten Wochen melden: Nordeifel Tourismus GmbH, Nicole Habrich, Bahnhofstr. 13 ∙ 53 925 Kall, Tel. (0 24 41) 99 457-16 ∙ Fax (0 24 41) 99 457-29, habrich@nordeifel-tourismus.de, www.nordeifel-tourismus.de

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Antrag der GRÜNEN findet keine Mehrheit

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Stadtrat spricht sich für Straßenbau statt Hochwasserschutz aus. Der Antrag, die Stadtverwaltung möge sich für die Reduzierung der überdimensionierten B266n zwischen Ehlingen und der Anschlussstelle Neuenahr auf zwei Fahrstreifen einsetzen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Flächenversieglung für PKW- und LKW-Verkehr ist dem Rat wichtiger als der Erhalt von Wasserrückhalte- und – entschleunigungsflächen. Dabei sind bei zukünftigen Hochwasserereignissen Retentionsflächen der wichtigste und wirksamste Schutz für die Bewohnerinnen und Bewohner der Kreisstadt.

Die durch die Flut entstandenen weitläufigen Ausbreitungen des Flussbettes, die sogenannten Retentionsflächen, halten das Hochwasser zurück. Daher müssen sie zum Schutz der Ortschaften an der Ahr dringend erhalten bleiben. Eine solche Fläche im Stadtgebiet ist zum Beispiel auf Höhe des Klosters Calvarienberg entstanden. Auch weiter ahrabwärts hat die Ahr sich Platz geschaffen und die nördlichen Fahrstreifen der B266n sowie deren Fundamente unter- beziehungsweise weggespült.

Im Kurvenbereich bei Ehlingen und an der Ampel nach Heimersheim war die Bundesstraße schon vor der Flut zweistreifig, der Abschnitt zwischen Ehlingen und Abfahrt Bad Neuenahr sowie der Auffahrt Bad Neuenahr bis Ehlingen somit noch nie durchgehend vierspurig befahrbar. Wollte man also der Ahr den Platz lassen, den sie braucht, ginge es problemlos in beide Richtungen auf je einer Fahrspur. Auch für die Auf- und Abfahrten in Heimersheim wäre genügend Platz. Diese könnten zeitnah gebaut werden, damit der Verkehr nicht wie aktuell durch Heppingen fließt.

Daher beantragte die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN in der letzten Stadtratssitzung 2021 eine dauerhafte 2-Spurigkeit im genannten Abschnitt. Leider konnte sich die Mehrheit des Stadtrates sowie der Bürgermeister dem Antrag der GRÜNEN Stadtratsfraktion nicht anschließen.

Der Antrag wurde mit der Begründung, auch der Verkehr brauche Platz, abgelehnt. Den Hochwasserschutz dem Straßenverkehr unterzuordnen wäre aus Sicht der GRÜNEN ein fatales Zeichen und nicht nachvollziehbar. Wertvolle Zeit für zügige und nachhaltige Maßnahmen an dieser Stelle gingen verloren. Man denke nur an das Oderhochwasser 1997, das sich in den Folgejahren wiederholte. Dort wurde die Zeit effektiv genutzt, um den Hochwasserschutz voranzubringen.

Bei einem mit großer Wahrscheinlichkeit wiederkehrenden Starkregenereignis würde vor der Landskrone erneut der Platz für die Wassermassen fehlen und es vermutlich wieder zu zerstörenden Wasserrückstauungen kommen. Die enormen Wiederherstellungskosten der B266n würden nach Meinung der GRÜNEN Stadtratsfraktion besser in den Hochwasserschutz der Bevölkerung investiert. Mehr Verkehr, mehr Verkehrslärm, mehr Stauumfahrung zulasten des Klima- und Hochwasserschutzes – das Verharren im Alten kann nicht die von allen geforderte zukunftsorientierte Lösung sein und verdient das Etikett „Modellregion“ nicht.

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Karlsfest am 30. Januar 2022 in Aachen wird abgesagt

Aachen – Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona Pandemie wurde beschlossen, das Karlsfest am 30. Januar 2022 abzusagen. Das Karlsfest wird in Aachen seit vielen Jahren anlässlich des Todestages Kaiser Karls am letzten Januar-Sonntag eines Jahres mit einem bunten, mittelalterlichen Treiben im Aachener Rathaus gefeiert.

Das Rathaus ist traditionell an diesem Tag zur kostenlosen Besichtigung und ebensolchen Führungen geöffnet. Jährlich besuchen über 4.000 Besucher*innen diese Veranstaltung im Aachener Rathaus.

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Wettbewerb „Grüne Stadt – Grünes Dorf“ trägt Früchte

Region/Mayen-Koblenz – Rund 30 Projektideen, wie man Dörfer und Städte im Landkreis Mayen-Koblenz wieder grüner, bunter und vor allem naturnäher gestalten kann, haben die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbes „Grüne Stadt – Grünes Dorf“ erreicht. Die Projekte von Privatpersonen, Initiativen, Vereinen, Kitas und Grundschulen, die von einer Jury beurteilt wurden, werden nun mit bis zu 3.500 Euro bei der Umsetzung unterstützt. Eines dieser Projekte ist das Projekt „Blühende Oase“ in Hausten-Morswiesen, bei dem ein Ackerrand entlang eines Spazierweges in einen Lerngarten umgewandelt wird.

Im November wurden gemeinsam mit vielen Helfern 17 Bäume und 160 Beerensträucher gepflanzt, 1500 Blumenzwiebeln in die Erde gesteckt und 90 Lavendel und Minzpflanzen zur Bodenbedeckung eingepflanzt. Die Lavendel und Minzpflanzen waren zuvor selbst gezogen worden. Insgesamt werden 60 verschiedene Sorten an Bäumen und Sträuchern auf dem 200 Meter langen Streifen der blühenden Oase zu erleben sein. Von einem Hochstamm-Apfel, wie der Luxemburger Renette, über Gellerts Butterbirne bis hin zu besonderen Sorten, wie der Maibeere, ist für alle Geschmäcker etwas dabei. Die einzelnen Pflanzen werden mit Schildern aus Schiefer gekennzeichnet. Denn Nachahmen ist ausdrücklich erwünscht und erlaubt.

Bei der Auswahl der Pflanzen wurde besonderes Augenmerk auf die Verwendung von alten und heimischen Sorten gelegt. Da die Pflanzen auch als Lebensraum und Nahrungsquelle für Vögel und Insekten dienen sollen, wurde außerdem darauf geachtet, möglichst das ganze Jahr über blühende Elemente zu haben. Eine Besonderheit ist, dass der überwiegende Teil des Pflanzmaterials aus biologischem Anbau kommt – die Bäume, Sträucher und Blumenzwiebeln sind von Anfang an naturbelassen. Die robusten Sorten sind vor allem weniger krankheitsanfällig und dem raueren Eifelklima gut auszusetzen. Zuletzt sollten auch offene Bodenflächen durch eine permanente Bepflanzung vermieden und die Humusbildung gefördert werden. Im Frühjahr wird das Vorhaben fortgesetzt und es werden Wildblumen ausgesät.

„Alle Menschen sind willkommen, um die Entwicklung der Pflanzen mitzuerleben und hoffentlich bald die ersten Früchte zu probieren. Die erste Resonanz der Bevölkerung war sehr positiv, das gibt uns sehr viel Energie und Freude“, sagt Alexandra Fuß, die gemeinsam mit Tom van Tilburg für das Projekt verantwortlich ist.

Es ist geplant, den Wettbewerb „Grüne Stadt – Grünes Dorf“ der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz auch im Jahr 2022 wieder durchzuführen. Es wird dann wieder die Chance bestehen, neue Projekte zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität im Landkreis Mayen-Koblenz mit Unterstützung des Landkreises umzusetzen. Wer im nächsten Jahr rechtzeitig dazu informiert werden möchte, kann sich bei Lina Jaeger, E-Mail lina.jaeger@kvmyk.de, Tel. 0261-108417, melden. Darüber hinaus kann man sich in den E-Mail-Verteiler „Mehr als nur Grün“ aufnehmen lassen. Dort gibt es regelmäßige Informationen rund um das Thema Biodiversität. Dazu einfach eine E-Mail an biodiversitaet@kvmyk.de mit den Kontaktdaten und dem Wunsch in den Verteiler „Mehr als nur Grün“ aufgenommen zu werden senden.

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LSB-Jahres-Programm 2022 erschienen

Region/Mainz – Seminarangebote und Veranstaltungen des rheinland-pfälzischen Sports auf 78 Seiten. Sport macht fit und hält gesund, er vermittelt Lebensfreude und Freundschaften, er bildet und erzieht, stärkt und integriert. Auch und gerade in Zeiten einer Pandemie. Das Jahresprogramm 2022 – eine Co-Produktion des Landessportbundes Rheinland-Pfalz mit der Stiftung Sporthilfe, dem Bildungswerk, den Fachverbänden sowie den Sportbünden Rheinhessen, Pfalz und Rheinland – richtet sich mit ausgewählten Veranstaltungen besonders an jene, die sich ehrenamtlich im Sport engagieren, sich bestens auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereiten wollen. Also an Übungsleiter*innen, Vereinsmanager*innen und viele weitere Helfer*innen.

Denn sie sind es, die – erst recht während der corona-bedingten Einschränkungen – mit ihrer Arbeit den Sport nicht nur als Gemeinschaft zusammenhalten, sondern auch seinen Mehrwert ausmachen. Welche Kompetenzen benötigen Vereinsvertreter*innen, um ein (digitales) Sportangebot so zu gestalten, dass eine Teilnahme von Menschen mit und ohne Behinderung möglich ist? Wie können Vereine Jugendliche für ein Engagement begeistern? Welche neuen Trends gibt es im Gesundheitssport? Solche und viele andere Fragen werden bei den Seminaren, Foren und Tagungen, die im neuen Jahresprogramm angekündigt werden, fachkundig beantwortet.

Das neue Jahresprogramm bringt auf 78 Seiten zahlreiche Anregungen und Vorschläge für sportiven Zeitvertreib in Theorie und Praxis. Kostenlos angefordert werden kann die druckfrische Ausgabe beim LSB, Rheinallee 1, 55116 Mainz, Tel. 06131 / 2814-0, E-Mail: info@lsb-rlp.de. Außerdem steht das neue Jahresprogramm unter www.lsb-rlp.de zum Download bereit.