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NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst empfängt Sternsinger

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Donnerstag, 6. Januar 2022, die Sternsingerinnen und Sternsinger zum traditionellen Dreikönigssingen in der Staatskanzlei empfangen. Sechs Mädchen und Jungen überbrachten den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Das Dreikönigssingen ist ein liebgewonnener Brauch, der die christliche Botschaft der Nächstenliebe wie kein Zweiter transportiert. Die Solidarität von Kindern mit anderen Kindern in Not ist in Zeiten der Pandemie eine wichtige und hoffnungsfrohe Botschaft. Ein gutes Gesundheitswesen und medizinische Hilfe für alle Menschen sind in vielen Teilen der Welt längst noch keine Selbstverständlichkeit. Die gesammelten Spendengelder kommen in diesem Jahr Kindern in Ländern zu Gute, in denen die Gesundheitsversorgung nicht immer gesichert ist. Damit geht von den Sternsingerinnen und Sternsingern die klare Botschaft aus: Wir stehen zusammen.“

In diesem Jahr steht die Aktion „Dreikönigssingen“ unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Die Sternsinger unterstützen mit den Spenden Kinder in Ägypten, im Südsudan und im Partnerland Nordrhein-Westfalens Ghana. Nordrhein-Westfalen unterstützt dort bereits diverse Projekte, wie beispielsweise Schulspeisungen und den Bau von Sportstätten, um Kindern vor Ort in ihrer Entwicklung zu helfen.

Der Ministerpräsident weiter: „Mit dem Segensgruß führen wir in Nordrhein-Westfalen eine Tradition fort, die von besonderem Engagement gezeichnet ist. Dafür danke ich den Kindern herzlich. Sie gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass nur Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung unsere Gesellschaft zusammenhalten.“

Der Brauch des Dreikönigssingens zählt in Deutschland seit 2015 zum immateriellen Kulturerbe. Die Aktion Dreikönigssingen wird jährlich gemeinsam von dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert.

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Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef in Kaisersesch mit neuer Einrichtungs-Leitung

Kaisersesch/Waldbreitbach – Mit Sascha Königshoven (48) wird ein neues Gesicht am 1. Februar 2022 die Einrichtungsleitung im Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef in Kaisersesch übernehmen. Der gebürtige Mayener tritt dann die Nachfolge der bisherigen Einrichtungsleiterin Ute Dany an, die zum gleichen Zeitpunkt und nach über 20 Jahren in der Marienhaus-Gruppe in die Altersteilzeit wechseln wird.

Ute Dany, Leiterin des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef in Kaisersesch, geht nach 22 Jahren Tätigkeit für die Marienhaus-Gruppe in den wohlverdienten Ruhestand. Foto: Marienhaus-Gruppe

„Nachdem ich mehr als 25 Jahre Erfahrungen im Bereich der Altenhilfe verschiedener Träger sammeln konnte, freue ich mich nun darauf, diese spannende Leitungsaufgabe innerhalb der Marienhaus-Gruppe übernehmen zu dürfen. Im Dialog mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen in Kaisersesch, aber auch im Austausch mit den übrigen Einrichtungen der Gruppe möchte ich den Bewohnern vor Ort weiterhin einen angenehmen Lebensabend ermöglichen,“ so Sascha Königshoven.

Herr Königshoven hatte zunächst 1988 eine Lehre als Tischler absolviert, bevor er seine Leidenschaft für das Wohl älterer Mitmenschen im Rahmen seines Zivildienstes entdeckte und 1994 eine Ausbildung als examinierter Altenpfleger erfolgreich abschloss. Nach mehreren Jahren als Pflegender in diversen Einrichtungen schloss er 2005 die Weiterbildung als Pflegedienstleiter an der Berufsakademie für Alten- und Krankenpflege in Dortmund ab. Anschließend übernahm Königshoven zunächst die Pflegedienstleitung, ab 2007 die Heimleitung der REHA Senioreneinrichtung in Ransbach Baumbach. Nach Stationen als Einrichtungsleiter der CMS in St. Sebastian und des AWO Seniorenzentrums in Mayen war er seit 2017 Leiter der Einrichtung des AZURIT Seniorenzentrums in Montabaur.

Alexander Schuhler, Geschäftsführung der Marienhaus Senioreneinrichtungen GmbH, freut sich über die kompetente Nachfolge für Ute Dany: „Durch seine Erfahrung aus verschiedenen Trägern der Altenhilfe wird Herr Königshoven neue Impulse in die Weiterentwicklung einer modernen Versorgung älterer Mitmenschen in unserer Marienhaus-Einrichtung in Kaisersesch setzen und Ihnen weiterhin einen würdevollen und angenehmen Lebensabend ermöglichen. Zugleich möchte ich Ute Dany für ihr langjähriges und leidenschaftliches Engagement bei der Versorgung der Bewohner danken. Sie hatte vor nunmehr 22 Jahren als Verwaltungsmitarbeiterin in der Marienhaus-Gruppe begonnen und 2008 die Leitung der Einrichtung in Kaisersesch übernommen. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr alles erdenklich Gute.“

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„Schön, dass Ihr da seid!“

Mechernich – Die Stadt Mechernich heißt seine Neubürger im neuen Video auf Youtube willkommen. „Schön, dass Ihr da seid!“, lädt Ralf Kramp mit seinen Eifel-Gäng-Kompagnons Manfred Lang und Günter Hochgürtel als Altbürger die Zugezogenen ein, das „herrliche Fleckchen Erde“ zu entdecken.

Es ist das siebte Video der „#WirinMechernich“-Reihe. Das „Neubürger“-Video soll vor allem bei den ersten Schritten in der neuen Heimat behilflich.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen geben die wichtigsten Informationen zum Mittelzentrum an die Hand. „Der Bürgerservice ist Ihre erste Anlaufstelle im Rathaus, gleich rechts. Hier wird Ihnen geholfen“, erklärt zum Beispiel Thomas Hambach.

Auch Schulformen, Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und nicht zuletzt die zahlreichen Ausflugsziele zeigen sie auf, damit Neu-Mechernicher sich schnell in der neuen Heimat zurechtfinden und sich im neuen Zuhause wohlfühlen können. „Wir wollen es Ihnen so einfach wie möglich machen, Wurzeln zu schlagen“, so Hambach. Die städtische Webseite www.mechernich.de und der Bürgerbrief liefern regelmäßig Lesenswertes rund um das einst kleine Bergbaustädtchen, das sich mehr als gemausert hat.

Daher lohnt es sich ebenso für Alteingesessene, den kurzen Clip anzuschauen, um nochmals bestätigt zu bekommen, wie lebens- und liebenswert ihr Mechernich ist. Denn, ein Fazit des Videos lautet: „Dort leben, wo andere Urlaub machen.“

Bisher erschienen sind auf dem Youtube-Kanal der Stadt Mechernich, sechs Videos mit den Titeln: Alltagshelden, Heimatgefühle, Solidarität, Vereinsleben, Eifel-Gäng und Gedenkstele vor dem Rathaus.

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Update Impfbusse im Kreis Ahrweiler – Acht Zusatztermine im Januar

Ahrweiler – Gute Nachrichten: Die mobilen Impfbusse machen im Januar – neben den bereits bestätigten Terminen – an acht zusätzliche Stationen im Kreis Ahrweiler Halt. Diese sind: Heute, Freitag, 7. Januar: Römerhalle Wehr, Bachstraße, 56653 Wehr

– Dienstag, 11. Januar: Gemeindehaus Dernau, Ahrweg 7, 53507 Dernau

– Samstag, 15. Januar: Alte Schule Löhndorf, Orsbeckstraße, 53489 Sinzig-Löhndorf

– Mittwoch, 19. Januar: Jugend- und Kulturbahnhof, Koblenzer Straße 86, 53498 Bad Breisig

– Samstag, 22. Januar: Bausenberghalle, Horststraße 3, 56651 Niederzissen

– Dienstag, 25. Januar: Römerhalle Wehr, Bachstraße, 56653 Wehr

– Donnerstag, 27. Januar: Landskroner Festhalle, Im Bülland, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler / Heimersheim

– Samstag, 29. Januar: Gemeindehaus Dernau, Ahrweg 7, 53507 Dernau.*

*jeweils von 9 bis 17 Uhr

Eine Impfung ist ohne Terminvereinbarung möglich. Wichtig: Ausweis nicht vergessen!

Die Kreisverwaltung Ahrweiler koordiniert den Einsatz in den einzelnen Gemeinden. Umgesetzt wird die Sonderimpfaktion zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz. Der gesamte Fahrplan ist unter https://kreis-ahrweiler.de/spezial/impfbus-2/ abrufbar.

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung gibt es auf der Homepage des Landes Rheinland-Pfalz unter https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/.

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KiTas und Jugendzentrum zerstört – Die Gothaer spendet 50.000 Euro in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Köln – Die Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli hat in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Umgebung im Sommer 2021 Verwüstungen eines bis dato nicht vorstellbaren Ausmaßes angerichtet. Der Kölner Versicherer Gothaer hat für die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, aus dem Vertriebsvorstand Oliver Brüß am 4. Januar 2022 im Haus der Familie/Mehrgenerationenhaus Spenden von insgesamt 50.000 Euro an den Ersten Beigeordneten der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Peter Diewald, sowie die Leiter*innen zweier Kindertagesstätten überreicht hat.

„In dieser Ausnahmesituation hat für die Gothaer die schnelle Hilfe für die Menschen in den betroffenen Regionen die oberste Priorität. Wir haben in den letzten Monaten 659 Schäden bei betroffenen Kundinnen und Kunden in der Region Bad Neuenahr/Ahrweiler besichtigt und reguliert,“ erklärte Gothaer Vertriebsvorstand Oliver Brüß.

Um in den betroffenen Regionen auch über die Versicherungsleistungen für Gothaer Kundinnen und Kunden hinaus zu helfen, hatte das Unternehmen im Juli einen Hilfsfonds mit einem Volumen von 500.000 Euro ins Leben gerufen. Gefördert werden vor allem soziale Projekte oder solche, die zu einem nachhaltigen Wiederaufbau in den betroffenen Regionen beitragen.

Durch das Hochwasser wurden insgesamt acht der zwölf Kindertagesstätten in Bad Neuenahr-Ahrweiler massiv betroffen. Diese müssen jetzt entweder umfassend saniert oder teilweise abgerissen und komplett neu gebaut werden. Bis dahin sind eine Vielzahl an Ersatzmaßnahmen und Provisorien notwendig, um die Betreuung der Kinder im Stadtgebiet zu ermöglichen.

Für die Sanierung und die Neuausstattung der Katholischen Kindertagesstätte St. Laurentius in Ahrweiler, die derzeit Räume im ehemaligen Kloster Kalvarienberg nutzt, konnte nun Paul Radermacher für die Pfarrei eine Spende aus dem Gothaer Hilfsfonds in Höhe von 10.000 Euro entgegennehmen.

Für die komplett zerstörte evangelische Kindertagesstätte Arche Noah im Stadtteil Bad Neuenahr, die sich im Erdgeschoss des Hauses der Familie/Mehrgenerationenhaus befand, konnte die stellvertretende Leiterin Natalia Jesser ebenfalls 10.000 Euro entgegennehmen. Von dem Geld sollen neues Inventar und Spielgeräte angeschafft werden. Die Evangelische Kindertagestätte nutzt derzeit Räume in der Generationenetage des Mehrgenerationenhauses sowie in der Katholischen Familienbildungsstätte, zudem wird auf dem Parkplatz eine Containeranlage errichtet, die zeitnah genutzt werden kann.

Mit der weiteren Spende aus dem Gothaer Hilfsfonds über 30.000 Euro konnte die Stadt ein Fahrzeug insbesondere für die mobile Arbeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKUJA) sowie des Hauses der Familie /Mehrgenerationenhauses anschaffen. Auch die ehemalige Basis der OKUJA in der Mittelstraße 31 wurde durch die Flutkatastrophe komplett zerstört. Derzeit kann hier – nach einigen Umzügen und provisorischen Quartieren – eine kleine Containeranlage genutzt werden. Gleichzeitig war und ist die OKUJA mobil auch in den anderen Stadtteilen aktiv und kann nun mit dem 9-Sitzer auf ein geeignetes Transportmittel für Personen und Material zurückgreifen. Zudem kann mit dem Fahrzeug auch das ebenfalls zerstörte und noch neu anzuschaffende Spielmobil wieder zu seinen Einsatzorten im gesamten Stadtgebiet transportiert werden.

Wir sind froh und dankbar für diese großzügige Unterstützung der Gothaer-Versicherung,“ so der Erste Beigeordnete Peter Diewald, zuständiger Dezernent sowohl für die Kindertagesstätten, die OKUJA und das Mehrgenerationenhaus. „Die Gothaer Versicherung übernimmt damit in dieser schwierigen Zeit über die Unterstützung ihrer eigenen Kundinnen und Kunden hinaus eine gesellschaftliche Verantwortung und leistet eine großherzige Unterstützung, um das Leben der von der Flut massiv betroffenen Stadt wieder aufbauen zu können.“

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Kommerner Sebastianus-Schützen sagen Bruderschaftstag ab

Mechernich-Kommern – In der zweiten Jahreshälfte 2022 wollen Kommerner Sankt-Sebastianusschützen in Verbindung damit auch das abgesagte Patronatsfest nachholen. Die St.-Sebastianus-Bruderschaft Kommern hat – wie bereits im vergangenen Jahr – das Patronatsfest zu Ehren ihres Schutzpatrons, des Heiligen Sebastian, das für Sonntag, 23. Januar, geplant war, wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt.

In Anbetracht der momentanen epidemischen Lage hält der Vorstand es für unverantwortlich, ein solches Fest mit Heiliger Messe und traditionellem „Erbsenessen“ durchzuführen, so Schützenpräsident Diethard Eichinger-Heß. Auch wenn sich mit der 2G-+ Regel eine Lösung angeboten hätte, so sei dem Vorstand insgesamt das Risiko zu groß gewesen, dass sich Menschen infizieren könnten.

Das Fest soll aber in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 nachgeholt werden und zwar dann in Verbindung mit der Inbetriebnahme der grundsanierten Schießsporthalle. „Dank der großzügigen Unterstützung des Landes NRW entsteht in Kommern die modernste Schießsportanlage des Kreises Euskirchen“, so Schützenpräsident Diethard Eichinger-Heß.

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Aktuelle Infos zu den Impfungen im Kreis Düren

Düren – Im Kreis Düren sind mittlerweile 46,6 Prozent der Gesamtbevölkerung dreimal geimpft (76,9 Prozent haben zwei Impfungen erhalten). Damit liegt der Kreis Düren sowohl bei den Zweit- als auch Drittimpfungen über dem Landesschnitt von derzeit 74,4 Prozent (Zweitimpfung) bzw. 42,7 Prozent (Drittimpfung). Aktuell gibt es im Kreis Düren 161 vom Labor bestätigte Omikron-Fälle. „Diese Zahl wird sprunghaft steigen. Daher ist es umso wichtiger, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Besonders die dritte Impfung ist angesichts der Omikron-Variante von enormer Bedeutung für einen guten Impfschutz“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Impfstellen mit den Öffnungszeiten in der Übersicht:

Jülich (Öffnungszeiten Mo-So von 14 bis 20 Uhr) 

  • Brückenkopfpark-Kulturmuschel, Eingänge: „Aachener Landstraße/Große Rurstraße“ und „Ellbachstraße“
  • Stadtmitte, Kreishaus Jülich, Düsseldorfer Straße 6

Niederzier (Öffnungszeiten Mo – Sa von 16 bis 21 Uhr und So von 9 bis 21 Uhr) 

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 38A

Düren

  • Annakirmesplatz: Öffnungszeiten, Mo-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14-21 Uhr, So 14-20 Uhr
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4: Öffnungszeiten Mo-So von 14 bis 20 Uhr.
  • Samstags und sonntags: Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ – Johanniter, Am Langen Graben 25, immer von 9 bis 17.

Nideggen (Öffnungszeiten Mo-So von 14 bis 20 Uhr

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

Bei diesen Impfangeboten sind für alle ab 12 Jahren sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen möglich. Die Auffrischimpfungen sind frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung möglich. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen die Auffrischimpfung erhalten, ebenso Personen mit einer Immunschwäche. Zu einer Impfung sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht erforderlich.

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Impfzentrum in Bitburg hat noch Termine frei – Start Freitag 07. Januar

Bitburg – Das vom Eifelkreis Bitburg-Prüm in Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. betriebene Landesimpfzentrum am Wasserturm in Bitburg nimmt am kommenden Freitag, den 7.1.2022 seinen Betrieb auf und hat noch Termine im Januar frei.

Terminreservierungen für die Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung sind über die Homepage des Landes, https://impftermin.rlp.de/ oder über die Hotline 0800 57 58 100 (Mo – Fr 8:00 – 18:00 Uhr und Sa – So 9:00 – 16:00 Uhr) erforderlich.

Die Registrierung für eine Auffrischungsimpfung ist für Personen ab 12 Jahren mit einem Abstand von drei Monaten zur vollständigen Impfserie möglich. Ebenso können sich bis zu 5 Personen für einen Gruppentermin anmelden.

Für Personen, die bisher eine Impfung mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben wird frühestens nach vier Wochen eine Auffrischung empfohlen.

Nach den rheinland-pfälzischen Vorgaben werden in der Regel unter 30-Jährige mit dem Impfstoff „Biontech“, über 30-Jährige mit „Moderna“ geimpft.

Mitzubringen sind Personalausweis, Impfpass, zur schnelleren Registrierung die Krankenkassenkarte und, falls vorhanden, ein Medikamentenplan.

Der Aufklärungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) mit mRNA- und Vektorimpfstoffen kann unter https://impftermin.rlp.de/impfdokumente/ eingesehen werden.

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Zahl der Omikron-Fälle im Kreis Euskirchen nimmt deutlich zu

Euskirchen – In seiner ersten Sitzung des neuen Jahres hat der Krisenstab die aktuelle Pandemielage insbesondere vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Omikron-Virusvariante beurteilt. Die Zahl der bestätigten Omikronfälle ist zuletzt – wie überall in Deutschland – auch im Kreis Euskirchen deutlich gestiegen und liegt nunmehr bei 236. Diese Variante des Corona-Virus stellt Behörden bundesweit vor große Herausforderungen, insbesondere wegen der raschen Verbreitung und der damit verbundenen Quarantänemaßnahmen aller Kontaktpersonen.

Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen und Wochen mit weiter steigenden Infektionszahlen vor allem bei Ungeimpften. Wer geimpft oder geboostert ist, kann sich zwar auch anstecken, hat aber in der Regel nur leichte Symptome bzw. einen milden Krankheitsverlauf.

Der Krisenstab legt aktuell sein Hauptaugenmerk auf die sog. „kritische Infrastruktur“ wie zum Beispiel Rettungsdienst, Feuerwehr, Energieversorger, Krankenhäuser und Pflege. Denn die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, dass Omikron hochansteckend ist und zeitgleich viele Menschen „erwischen“ kann. Da dann auch deren Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, besteht das Risiko des Ausfalls wichtiger Einrichtungen.

Auch die Kreisverwaltung selbst hat der Krisenstab in den Blick genommen und dabei die Anpassung der internen Organisationsabläufe veranlasst. Für das Gesundheitsamt, den Rettungsdienst und die Abteilung Gefahrenabwehr gelten sogar besondere Vorsichtsmaßnahmen.  „Als Teil der kritischen Infrastruktur müssen wir durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass wir funktionsfähig bleiben, um für die Bürgerinnen und Bürger zentrale Dienstleistungen weiter anbieten zu können“, so Landrat Markus Ramers.

Für Kundinnen und Kunden der Kreisverwaltung ist der Zugang ins Gebäude weiterhin nur nach Vorlage eines 3G-Nachweises möglich. Für alle Dienstleistungen muss jetzt im Vorfeld zwingend eine Terminvereinbarung erfolgen. Dies gilt auch das Straßenverkehrsamt, das in den letzten Wochen dienstags ohne Termin zugänglich war. Um ins Gebäude zu gelangen, steht ausschließlich der Haupteingang zur Verfügung.

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Gedenk-Veranstaltung am 2. Januar in Mayen aufgrund von Corona wieder im begrenzten Rahmen

Mayen – Seit über 20 Jahren gedenkt die Stadt Mayen der Bombenangriffe vom 2. Januar 1945. Auch 2022 konnte die Veranstaltung in der Heilig-Geist-Kapelle aufgrund der Corona-Pandemie nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. In Vertretung von Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte Bürgermeister Bernhard Mauel Pfarrerin Metje Steinau, Pfarrer Thomas Corsten sowie die Vertreter der St. Matthias-Bruderschaft, Brudermeister Rolf Keuser und Ehrenbrudermeister Heinz Schäfer. „Ich bin sicher, dass  viele Menschen der Geschehnisse vor fast 80 Jahren mit uns gemeinsam gedenken wollten. Da dies auch 2022 nicht möglich ist, stehen wir heute stellvertretend für alle, die gegen das Vergessen eintreten.“ so Bürgermeister Mauel in seiner Begrüßung.

Bomben, Zerstörung, Leid, Tote – das sind die Erinnerungen überlebender Mayener Bürgerinnen und Bürger an den 2. Januar 1945. Fast 400 Menschen, nahezu ausschließlich aus der Zivilbevölkerung, verloren bei diesem schwersten Luftangriff auf Mayen im Zweiten Weltkrieg das Leben.

„Nicht zu vergessen die unzähligen verletzten und verstörten Menschen, für die das Leben in einer für tot erklärten Stadt eigentlich nicht mehr möglich war. Wir gedenken heute dieser Ereignisse und sehen dies gleichzeitig als Mahnung für die Zukunft, dass so etwas in Europa, ja in der gesamten Welt nicht mehr passieren darf. Über den Tag hinaus müssen wir das Gedenken nach außen tragen.“ so die bewegenden Worte von Bürgermeister Mauel.

Pfarrer Thomas Corsten verglich das Bombeninferno vom 2. Januar 1945 mit der Hölle als Ort der absoluten Hoffnungslosigkeit, wie er in Dantes „Göttlicher Komödie“ bezeichnet wird, und zitiert aus dem 13. Kapitel des Markus-Evangeliums, in dem der Evangelist ein Schreckensszenario schildert: die zusammenbrechender Ordnung des Himmels, die zugleich für die zusammenbrechende Weltordnung steht. Und doch beinhaltet das Markus-Evangelium für Pfarrer Corsten auch Hoffnung: Jesus Christus überlässt die Menschen nicht der Hoffnungslosigkeit. Außerdem beinhaltet das Evangelium einen unmissverständlichen Aufruf: „Seid wachsam!“. Für ihn bezieht sich dies auch auf weltliche Belange: Wir sind aufgerufen, auf das zu achten, was in der Welt um uns herum passiert, Zeichen wahrzunehmen, zu deuten und im christlichen Sinne zu handeln. Dabei spricht er den erstarkenden Nationalsozialismus ebenso an wie die hasserfüllte, waffenklirrende Rhetorik sogenannter Staatsmänner.

Sein Appell lautete daher: „Unser Ziel als Christen ist der Himmel, das ewige Leben bei Gott. Auf dem Weg dahin dürfen wir aber nicht blind sein für die Höllen, die viele Menschen hier auf Erden erleben und die andere Menschen in Kauf nehmen oder anstreben um des eigenen Vorteils willen. Auch deshalb gedenken wir jedes Jahr hier in Mayen des 2. Januar 1945: nicht nur, um zu erinnern, sondern auch, um uns für die Gegenwart und Zukunft zu verpflichten.“

In ihrem Gebet bewegten Pfarrerin Metje Steinau ähnliche Gedanken. „Gib uns Kraft, gegen das Vergessen zu leben. Lass‘ uns stark sein und erwidern, wenn Menschen verletzt, ausgegrenzt und verfolgt werden. Schenke der Welt deinen Frieden und lass uns alles dafür tun dass dieser Friede Wirklichkeit wird – in unseren Familien, in der Nachbarschaft, in der Stadt und überall.“ so ein Auszug aus dem Gebet.

Beendet wurde die Gedenkveranstaltung nach der Niederlegung eines Blumengebindes mit einem gemeinsam ‚Vaterunser‘.