Kategorien
News

Fußball-Verband Rheinland – Präsident Walter Desch schlägt Gregor Eibes als seinen Nachfolger vor

Region/Koblenz – Der 2. Juli 2022 wird ein besonderer Tag in der Geschichte des Fußballverbandes Rheinland werden: Beim 30. Ordentlichen Verbandstag des FVR in der Europahalle in Trier wird Präsident Walter Desch, seit 2001 im Amt und zuvor weitere neun Jahre Mitglied des Präsidiums, nicht mehr kandidieren – und so markiert dieses Datum das Ende einer bemerkenswerten Ära.

Was den Wunsch für seine Nachfolge angeht, hat sich Desch bereits festgelegt: „Ich werde beim nächsten Verbandstag Gregor Eibes als Präsidenten vorschlagen – er bringt alles mit, um dieses Amt auszuüben. Den Beirat habe ich darüber bereits informiert“, sagt Desch.

Der Fußball hat im Leben von Gregor Eibes (61) schon immer eine große Rolle gespielt. Ob als Jugendlicher, als er beim SSV Dhrontal alle Jugendmannschaften durchlief. Später ebenso, als er in der ersten Mannschaft des Vereins spielte – bis zur Bezirksliga ging es. Auch nach seinem Umzug nach Wittlich, als er sich schnell als Trainer im E-/D-Jugend-Bereich bei der JSG Wittlich-Lüxem engagierte. Nicht zuletzt als Bürgermeister der Gemeinde Morbach, der er von 1997 bis 2011 war – den Blick auf dem Fußball verlor er nie, auch wenn es hier eher um den Bau von Sportstätten ging. Seit 2011 ist er Landrat des Landkreises Bernkastel-Wittlich, seit dem Verbandstag 2019 Vizepräsident des Fußballverbandes Rheinland.

„In diesen bald drei Jahren habe ich erlebt, dass Gregor Eibes sich sehr stark engagiert. Gerade, was die Verbandsentwicklung angeht, hat er klare Vorstellungen, wie es für den Verband in Zukunft weitergehen könnte und sollte. Das hat mich darin bestärkt, ihn als meinen Nachfolger vorzuschlagen. Ich würde mich freuen, wenn er das, was er hier – zusammen mit Vizepräsident Udo Blaeser und Prof. Dr. Lutz Thieme – in den fast drei Jahren bereits initiiert und auf den Weg gebracht hat, nun als Präsident weiter voranbringt“, erläutert Desch.

Er führt weiter aus: „Ich habe gerade auch zu der Zeit, als es um konkrete Maßnahmen, um den Spielbetrieb in den Kreisen und die Struktur des Präsidiums ging, erfreut festgestellt, dass er seine Linie mit aller Konsequenz verfolgt und damit für die Zukunft des Verbands die derzeit beste Lösung darstellt. Das Präsidium hat seine Kandidatur einstimmig befürwortet. Dazu kommt: Alle Präsidenten – angefangen mit dem zweiten – waren zuvor Mitglieder des Vorstands bzw. Präsidiums. Die Präsidenten müssen wissen, was in den Vereinen läuft und wie die Vereine ticken.“

Kategorien
News

Stadt Aachen gibt Broschüren in Leichter Sprache heraus

Aachen – Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten können Texte oft nicht gut verstehen. Denn wer nur geringe Lesefähigkeit besitzt, tut sich schwer mit langen Worten, Fremdwörtern und komplexen Sätzen.

Die Leitstelle „Menschen mit Behinderungen“ des Fachbereiches Wohnen, Soziales und Integration hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Übersetzungsbüro LEWAC sowie gemeinsam mit dem Bürger*innenservice und dem Aachener Stadtbetrieb erstmals fünf Broschüren in Leichter Sprache erstellt.

Leichte Sprache ist eine vereinfachte Form des Deutschen. Und damit ein Instrument für Barrierefreiheit. Sie folgt bestimmten Regeln: Der Text besteht zum Beispiel nur aus kurzen Sätzen und einfachen Wörtern. Außerdem helfen Bilder und Symbole, den Inhalt besser zu verstehen. So können sich Menschen mit Behinderung Informationen eigenständig erschließen. Von der Leichten Sprache profitieren ebenfalls Menschen mit Demenz und Zugewanderte, denen einfache Texte beim Einstieg in die deutsche Sprache helfen

Die aktuell erhältlichen Broschüren befassen sich mit den Themen „Personalausweis“, „Meldebescheinigung“, „Bewohnerparkausweis“ sowie den Themen „Müll“ und „Mülltrennung“. Weitere Broschüren sind in Planung.

Die Hefte sind ab sofort in den beiden Standorten des Bürger*innenservice Bahnhofplatz und Katschhof, der Leitstelle „Menschen mit Behinderungen“, den Bezirksämtern sowie in der Nadelfabrik am Reichsweg und am Aachener Stadtbetrieb am Madrider Ring erhältlich. Im Internet findet man die Broschüren unter www.aachen.de/leichte-sprache.

Kategorien
News

Glückwunsch an die ersten ausländischen Absolventen im GK-Mittelrhein

Region/Mayen-Koblenz – Premiere im BFI.  „Es war nicht leicht, aber wir haben es geschafft!“, strahlt Lipza Morales Ramirez. Die 29-jährige Kolumbianerin hält stolz ihr Zeugnis in die Höhe. Die gelernte Krankenschwester hat sich sechs Monate lang intensiv auf die Prüfung zur Anerkennung ihrer Qualifikation in Deutschland vorbereitet. Insgesamt 880 Stunden, verteilt auf 240 Stunden Theorie und 640 Praxisstunden, hat sie gemeinsam mit sieben weiteren Teilnehmern im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein absolviert.

Geschafft: Die ersten Absolventen des neuen Kursangebots im BFI haben die Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Abschlüsse. Mit ihnen freuen sich Vertreter aus dem GK-Mittelrhein und dem BFI. Foto: GK-Mittelrhein

Alle hatten das gleiche Ziel: Die mündliche und praktische Prüfung zu bestehen und somit die Anerkennung des Berufsabschlusses in Deutschland zu erlangen. Das Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein (BFI) hat erstmals diesen zertifizierten Kurs für ausländische Pflegekräfte angeboten. „Unser Vorbereitungskurs bietet die optimale Grundlage für die Kenntnisprüfung. Wenn die Teilnehmer erfolgreich bestehen, dann ist ihr im Ausland erworbener Abschluss von Ausbildung oder Studium dem deutschen gleichgestellt“, erläutert Bernd Westbomke, Sektorleiter Fort- und Weiterbildung des BFI.

Der Anspruch im Kurs ist hoch. Leider haben es auch nicht alle geschafft. „Die Sprache ist schwer“, erzählt Lipza. Und bei der Arbeit im Krankenhaus musste sie sich erst an den neuen Fachbereich gewöhnen. „In Kolumbien war ich auf der Intensivstation und habe Kinder gepflegt, hier im Stift war es die Orthopädie mit Erwachsenen. Aber jetzt ist es gut.“ Das Einleben in der ihr fremden Kultur war für sie neben der Sprachbarriere das Schwierigste. „Hier in Deutschland ist vieles am Anfang kühl“, beschreibt sie ihre Gefühle. „Aber nach einiger Zeit sind alle Türen offen. Die Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit.“ Erleichtert hat Lipza den Start in Deutschland auch ihr Ehemann Andres Felipe Rengifo Celis. Gemeinsam kamen die beiden aus Kolumbien und leben nun in Koblenz, eine „kleine, aber schöne Stadt“. Andres Felipe ist ebenfalls Krankenpfleger und hat mit ihr den Anerkennungskurs absolviert. Beide freuen sich auf eine Zukunft in Deutschland und werden jetzt im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein arbeiten. „Wir sind glücklich, in Deutschland zu sein und in unserem Beruf arbeiten zu können.“

Kategorien
News

Impfungen für Kinder in Wittlich ab Mittwoch 12. Januar möglich

Wittlich – Das kommunale Impfzentrum in Wittlich bietet ab dem 12. Januar 2022 die Möglichkeit, Kinder zwischen 5 und 11 Jahren, impfen zu lassen. Die Impfungen sind jeweils mittwochs ab dem 12.01.2022 von 14 Uhr bis 17:30 Uhr möglich. Im Januar erfolgen die Impfungen ohne Terminvereinbarung. Ab Februar ist eine Terminierung über die Internetseite des Landes (https://impftermin.rlp.de/termin/) notwendig.

Zu den Impfterminen ist ein Kinderarzt in der Impfstelle anwesend.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 Kindern zwischen 5 und 11 Jahren, die Vorerkrankungen haben oder Kontakt mit Menschen haben, die sich nicht selbst ausreichend durch eine Impfung schützen können. Darüber hinaus können sich aber auch alle anderen Kinder in dieser Altersgruppe impfen lassen, sofern sie und ihre Eltern dies wünschen.

Kategorien
News

Vogelgrippe breitet sich weiter aus

Region/Mayen-Koblenz – Das Veterinäramt Mayen-Koblenz informiert zur Geflügelpest-Situation. Die Geflügelpest-Epidemie hat in Europa einen Höchststand erreicht. Nun ist die hochansteckende Vogelgrippe vom Typ H5N1 auch in Rheinland-Pfalz angekommen. Bereits im November hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) das hochansteckende Aviäre Influenzavirus bei Wildvögeln im Westerwaldkreis und jetzt auch in einer Rassegeflügelhaltung in der Verbandsgemeinde Puderbach im Kreis Neuwied nachgewiesen. Die Folge: Eine Aufstallungspflicht und verschärfte Biosicherheitsmaßnahmen wurde für die Verbandsgemeinde Puderbach angeordnet.

„Eine Stallpflicht für Geflügel wurde im Landkreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz noch nicht verfügt. Sollte sich die Lage in den Nachbarkreisen verschärfen oder auch Fälle von Vogelgrippe in unserem Zuständigkeitsbereich auftreten, müssen auch wir entsprechende Maßnahmen ergreifen,“ macht Landrat Dr. Saftig deutlich.

Das Veterinäramt Mayen-Koblenz weist in diesem Zusammenhang vorsorglich daraufhin, dass bereits jetzt die nötigen Vorkehrungen getroffen werden müssen, damit eine tierschutzkonforme Unterbringung der Tiere bei einer Aufstallungspflicht möglich ist. Folgende Unterbringungsmaßnahmen haben Geflügelhalter im Falle einer Stallpflicht zu treffen:

  1. Die Tiere müssen in ausreichend großen Ställen untergebracht werden, damit auch weiterhin eine artgerechte Bewegung möglich ist.
  2. Bei der Gestaltung von Auslaufvolieren ist darauf zu achten, dass ein Kontakt zu Wildvögeln ausgeschlossen wird, zum Beispiel, durch feste Überdachung mit Planen oder lichtdurchlässigen Platten.
  3. Den Tieren ist abwechslungsreiches Beschäftigungsmaterial zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel kleine Stroh-, Luzerne oder Heuballen, ganze Maiskolben, Picksteine, etc.
  4. Das Futter, Einstreu und Geräte sind vor einer Verunreinigung durch Wildvögel zu schützen.
  5. Ausreichende Bademöglichkeiten sind für Wasservögel vorzuhalten.

Die Geflügelhalter sollten weiterhin zum Schutz ihrer Tiere strikt auf die Einhaltung der Biosicherheit in ihren Beständen achten und jede Haltung von Geflügel beim Veterinäramt anmelden, unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere. Plötzliche Tierverluste sind umgehend bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz anzuzeigen.

Bereits im November hat das Veterinäramt Mayen-Koblenz zahlreiche Hobbygeflügelhalter angeschrieben und auf die unerlässliche Einrichtung und Einhaltung einer Barriere zwischen wilden Wasservögeln und Geflügelhaltungen hingewiesen. So sollte die Fütterung im Freien unterbleiben und der Zugang zum freien Wasserreservoir unterbunden werden.

Hintergrund:

Als natürliches Reservoir für Geflügelpestviren gelten Wildvögel, insbesondere Wasservögel, die den Erreger auch während des Vogelzugs über weite Strecken verbreiten können.

Die für Geflügel sehr ansteckende Aviäre Influenza der Subtypen H5 und H7, auch Geflügelpest genannt, ist eine Tierseuche, die bei gehaltenen Vögeln und Wildvögeln nach teilweise schweren Krankheitsverläufen zu massenhaftem Verenden führen kann.

Bürger sind aufgefordert, tot aufgefundene Greifvögel, Wassergeflügel, Reiher oder Möwenartige dem Veterinäramt zu melden. Tote Tiere selbst sollten nicht berührt oder vom Fundort weggetragen werden. Bei intensivem Kontakt mit befallenen Tieren können sich auch Menschen anstecken. Das Risiko an einer Vogelgrippe zu erkranken, wird von den Experten dennoch als äußerst gering eingeschätzt.

Kategorien
News

Besuch der Heiligen Drei Könige im Meckenheimer Rathaus

Meckenheim – Der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz begrüßt die Sternsinger. Am Donnerstag überbrachten die Sternsinger Neujahrswünsche und den traditionellen Segen für das Meckenheimer Rathaus am Siebengebirgsring. Hans Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter, begrüßte die jungen Könige aus dem Morgenland.

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“ So lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion, die mit den gesammelten Spenden die medizinische Versorgung von Kindern – beispielsweise in Ägypten, Ghana und im Südsudan – unterstützt.

Seit 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Seit dem Start sammelten die Sternsinger insgesamt rund 1,23 Milliarden Euro, mehr als 76.500 Projekte für Not leidende Mädchen und Jungen in aller Welt wurden unterstützt.

Hans Dieter Wirtz dankte den Mädchen und Jungen für deren Engagement:

„Es freut mich, dass sich auch in diesem Jahr Kinder auf den Weg machen, um sich für ihre Altersgenossinnen und Altersgenossen in einem weniger gut entwickelten Gesundheitssystem einzusetzen.“

Nach dem Besuch im Meckenheimer Rathaus setzten sie ihre Reise fort.

Kategorien
News

ÖPNV – Weiterhin Probleme in Teilen von Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz schaltet Aufsichtsbehörde ein. Eine Woche nach Ende der Weihnachtsferien hat sich die Situation im öffentlichen Personennahverkehr in Mayen-Koblenz zwar gebessert, einen vollständig funktionierenden Schülerverkehr sowie einen regulären Betrieb aller Fahrten gibt es aber im vom Transdev bedienten Teilen des Landkreises immer noch nicht.

Das belegen weitere Beschwerden aus der Bevölkerung, die bei der Kreisverwaltung eingehen. Aus diesem Grund haben in dieser Woche gleich zwei Gespräche mit den zum Transdev-Konzern gehörenden Verkehrsbetrieben Rhein-Eifel-Mosel (VREM) stattgefunden, die seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember erhebliche Probleme haben ihre vertraglich festgelegten Fahrten zu erbringen.

„Die Firma Transdev hat uns deutlich gemacht, dass sehr viel Personal nachgesteuert werden konnte. Die Anzahl der ausgefallenen Linien ist zurückgegangen – wobei wir selbstverständlich wissen, dass das kein Trost für diejenigen Schüler und deren Eltern im Landkreis ist, die ihre Fahrten zur Schule zwangsbedingt selbst organisieren müssen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Während die Quantität der Fahrten wieder zu nimmt, lässt die Qualität der Dienstleistung, die die Kreisverwaltung vom Verkehrsbetrieb erwartet und einfordert, häufig inakzeptabel. „Wir haben alle an uns herangetragenen Vorfälle und Missstände, darunter auch Situationen, die keinesfalls hinnehmbar sind, dem Landesbetrieb Mobilität als zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet. Wenn die Sicherheit der Fahrgäste getroffen ist, sind Grenzen überschritten. Wir haben das Unternehmen erneut angemahnt und prüfen weitere rechtliche Schritte. So wie es derzeit läuft, darf es nicht weitergehen. Die Sicherheit der Fahrgäste muss stets das oberste Ziel sein“, betont der Landrat, der für den kommenden Montag eine Sondersitzung der Fraktionsvorsitzenden aller im Kreistag vertretenen Parteien einberufen hat, um das weitere Vorgehen und die damit verbundenen Folgen für den Busverkehr im Landkreis Mayen-Koblenz abzustimmen.

Information:

Hinweise und Anregungen zum Busverkehr im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt die Kreisverwaltung unter der Internetadresse https://kurzelinks.de/Busbeschwerde entgegen.

Kategorien
News

Christine Kaul führt das St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Gesundheitsexpertin komplettiert das Direktorium. Christine Kaul hat zum Jahresbeginn die Kaufmännische Direktion im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen übernommen. Gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Dr. med. Cvijetin Branding-Cvijanovic, der Pflegedirektorin Mechthild Annen und dem engagierten Team vor Ort will die 46-Jährige die etablierten Strukturen im Mayener Krankenhaus
zukunftsfähig weiterentwickeln. „Zudem ist es mir ein persönliches Anliegen, den Standort durch die Intensivierung der Zusammenarbeit im Verbund des GK-Mittelrhein zu stärken“, sagt sie.

Christine Kaul hat ihre Karriere als Krankenschwester und Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege am Universitätsklinikum München-Großhadern begonnen. Nach ihrem berufsbegleitend Studium Pflegemanagement hat sie in den vergangenen 15 Jahren umfangreiche Erfahrungen in der Steuerung kommunaler und privater Gesundheitsunternehmen gesammelt. Hierbei lag ihr Schwerpunkt vor allem in den Bereichen Qualitäts-, Projekt- und Prozessmanagement, Medizinstrategie und Personalmanagement. Zuletzt war die gebürtige Münchnerin Projektleiterin im Bereich Unternehmensstrategie Medizin bei der Sana Kliniken AG.

Das St. Elisabeth Mayen ist einer von fünf Krankenhausstandorten des GK-Mittelrhein. Die rund 420 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 31 000 Patienten stationär und ambulant. Es gibt 9 Kliniken und 6 zertifizierte Zentren. 2021 kamen 832 Kinder im Mayener Krankenhaus zur Welt. Zudem gibt es das Rehafit-Team vor Ort. Es bietet ambulante und stationäre Physiotherapie an. Das MVZ Mittelrhein komplettiert das Gesundheitsangebot mit einer
Praxis für Chirurgie und einer Praxis für Kinder- und Jugendmedizin unmittelbar am Krankenhaus.

Kategorien
News

Die Aachen-Arkaden laden besonders junge Menschen (12 bis 30 Jahre) zur Impfung ein

Aachen – Das Impfzentrum der StädteRegion in den Aachen-Arkaden wirbt an diesem Wochenende besonders um junge Impfwillige ab 12 bis 30 Jahren, da noch ausreichend Impfstoff Comirnaty (Biontech/Pfizer) im Kühlschrank liegt. Personen ab 30 Jahren wird gemäß Stiko-Empfehlung der Impfstoff von Moderna angeboten. Eine Terminvereinbarung ist in den Aachen-Arkaden nicht erforderlich. Geöffnet ist dort täglich von 8 bis 20 Uhr.

Rund 20 Impfstellen werden auch am kommenden Wochenende öffnen, um den Menschen eine Erst-, Zweit- oder Drittimpfung anzubieten. Junge Menschen (12 bis 30 Jahre) sind besonders herzlich eingeladen.

Aachen:

  • Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1): samstags und sonntags von 08:00 bis 20:00 Uhr
  • Rapidcare Impfzentrum in der AOK Geschäftsstelle (Markt 45/47, 52062): samstags und sonntags von 10:00-16:00 Uhr
  • VIALIFE Schwertbad (Burtscheider Markt 22): Terminbuchung erforderlich unter https://via.life/
  • ASFD Impfstelle Aachen-Eilendorf (Nirmer Straße 28-30): samstags von 09:00 bis 13:30 Uhr
  • Impfstelle des Deutschen Roten Kreuzes (Liebigstraße 19): samstags und sonntags von 14:00 bis 20:00 Uhr; Terminbuchung erforderlich unter drk.ac/impfen
  • Medicare-Impfstelle (Adalbertstr. 85): samstags von 07:15 bis 20 Uhr, sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Impfstelle an der Yunus Emre Moschee (Moscheeplatz 1): samstags von 09:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Impfstelle Malteser Hilfsdienst am Kaufland Breslauer Straße: samstags von 11:00 bis 19:30 Uhr

Alsdorf:

  • Impfstelle Energeticon (Konrad-Adenauer-Allee 7): samstags und sonntags von 08:00 bis 11:00 Uhr und von 17:00 bis 22:00 Uhr. Terminbuchung ist möglich unter https://www.impfzentrum-alsdorf.de/ oder telefonisch unter 0178- 3261301.
  • Impfstelle DRK StädteRegion Aachen (Bahnhofsstraße 37, 52447 Alsdorf): samstags und sonntags von 14:00 bis 20:00 Uhr. Informationen und Terminbuchung unter https://www.drk-coronaschutzzentrum.de/

Eschweiler:

  • Röher Parkklinik (Röher Str. 59, Eschweiler): samstags und sonntags von 09:00-19:00 Uhr

Herzogenrath:

  • Bockreiter Zentrum (Ferdinand-Schmetz-Platz, Herzogenrath): samstags und sonntags von 08:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 19:00 Uhr

Monschau:

  • Ehemalige Hauptschule (Walter-Scheibler-Str. 36, Monschau): samstags von 12:00 bis 20:00 Uhr

Roetgen:

Simmerath:

  • Eifelklinik St. Brigida (Kammerbruchstr. 8): samstags von 09:00 bis 13:00 Uhr

Stolberg:

  • Bethlehem Krankenhaus Stolberg (Steinfeldstr. 5, 52222 Stolberg): samstags von 12:00 bis 20:00 Uhr
  • Café Living (Kaiserplatz 7, Stolberg): samstags und sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Weitere Informationen und Öffnungszeiten unter https://www.impfzentrum-stolberg.de/

Würselen:

  • VIALIFE Campus Bardenberg (Hans-Böckler-Platz 1, 52146 Würselen). Terminbuchung erforderlich unter https://via.life/
Kategorien
News

Warum die kommenden Frosttage gut für den Ackerbau sind

Mechernich – Frost bringt Bodengare. Es wird wieder kälter in der Stadt Mechernich: Warum Minustemperaturen für die Landwirtschaft wichtig sind. Die laut Wetterbericht nach einem sonnigen Intermezzo bevorstehenden frostigen Nächte im Stadtgebiet Mechernich sind gut für den landwirtschaftlich genutzten Boden. Denn dann entsteht die so genannte „Bodengare“, die Ackerböden für die Frühjahrsbestellung schön locker macht, schreibt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) Bonn in einer Pressemitteilung an den Mechernicher „Bürgerbrief“.

Durch die Frostgare wird der Boden nach RLV-Angaben gelockert und sie sorgt dafür, dass der Boden nach dem Gefrieren in viele kleine Krümmel zerfällt. Dadurch enthalte der Boden zahlreiche kleine Hohlräume, in denen später Wasser gespeichert werden kann.

Der Boden sei durch die Hohlräume gut durchlüftet und leicht durchwurzelbar. Nach RLV-Angaben gibt es keinen lockereren Boden und keine bessere Saatbeet-Vorbereitung. „Wenn der Boden wie Asche fällt“, wie ein alter Bauernspruch besagt, dann sei er genau richtig für die Aussaat. Daher hoffen die Mechernicher Landwirte nun auf mehr Frost in der andauernden Winterjahreszeit.