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Landratswahl am Sonntag 23. Januar 2022 im Kreis Ahrweiler – Eine Kandidatin und drei Kandidaten treten an

Ahrweiler – Folgende Kandidatin und Kandidaten treten an: Für die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) bewirbt sich Horst Gies aus Bad Neuenahr-Ahrweiler um das Amt des Landrats im Kreis Ahrweiler. Außerdem stellen sich eine Einzelbewerberin und zwei Einzelbewerber zur Wahl (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Axel Ritter aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Christoph Schmitt aus Niederzissen sowie Cornelia Weigand aus Altenahr.

Sollte keiner der zur Wahl Stehenden am 23. Januar mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können, findet zwei Wochen später, am 6. Februar 2022, eine Stichwahl statt.

Auch in den von der Flut besonders stark betroffenen Gebieten werden die Wählerinnen und Wähler ihr Wahlrecht uneingeschränkt ausüben können. Es besteht die Möglichkeit, die Stimmabgabe in mehreren Wahllokalen am morgigen Sonntag persönlich vorzunehmen.

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Online Vortrag am Montag 24. Januar

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen am Montag, 24. Januar, im Rahmen eines Online-Vortrags. Was ist für Patienten wichtig? Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt.

Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 24. Januar, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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BFI bereitet auf Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse vor

Region/Mayen-Koblenz – Freude und Begeisterung unter den Kursteilnehmern sind deutlich zu spüren. Sie müssen sich zwar erst noch an das kalte, nasse Wetter in Deutschland gewöhnen, aber das kann ihre Stimmung nicht trüben: 15 Pflegekräfte aus Kolumbien, Vietnam, Costa Rica und Mexiko haben sich gemeinsam mit dem Bildungs- und Forschungsinstitut des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (BFI) an ihrer Seite auf den Weg zur Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Pflegeabschlüsse gemacht. „Bereits in den ersten Tagen beobachte ich einen sehr lebhaften Austausch! Die Freude und Begeisterung unter den Kursteilnehmern sind deutlich zu spüren und sie sind gespannt, was sie in den kommenden Monaten erwartet“, freut sich Bernd Westbomke, Sektorleiter Fort- und Weiterbildung am BFI.

Vor den ausländischen Pflegekräften – zwölf Damen und drei Herren – liegt nun ein halbes Jahr mit 880 Stunden Theorie und Praxis, in denen sie sich intensiv auf die Abschlussprüfung vorbereiten. Bestehen sie diese, ist ihr im Ausland erworbener Abschluss von Ausbildung oder Studium dem deutschen gleichgestellt. Dass dies trotz der hohen fachlichen, aber auch sprachlichen Anforderungen machbar ist, haben bereits die ersten Absolventen eindrucksvoll bewiesen. Der zertifizierte Vorbereitungskurs am BFI ist jetzt zum zweiten Mal gestartet. Er bietet die optimale Grundlage für die Kenntnisprüfung und wird speziell für Pflegekräfte angeboten, die ihre Anerkennung in Deutschland erhalten wollen.

Das Bildungs- und Forschungsinstitut (BFI) ist die zentrale Bildungs- und Forschungsstätte des GK-Mittelrhein. Seine Aufgabe ist es, über gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen die Personalentwicklung sowie die Handlungskompetenz – insbesondere der Fachkräfte im Gesundheitswesen – zu fördern, damit sie den beruflichen Herausforderungen sicher begegnen können. Mit den vier Sektoren schulische und akademische Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, Forschung sowie Bibliotheks- und Medienwesen bietet das BFI beste Perspektiven, Wissen zu erlangen, Kompetenzen zu vermitteln und Zukunft aktiv zu gestalten.

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Gesundheitsamt Mayen-Koblenz passt Vorgehensweise an

Region/Mayen-Koblenz – Keine telefonische Kontaktaufnahme mehr zu Infizierten, um schnellere Bescheide zu gewährleisten. Bislang wurden alle Menschen im Landkreis und der Stadt Koblenz, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, telefonisch vom Gesundheitsamt kontaktiert. „Aufgrund der dramatischen Zuspitzung der Lage und täglich hunderter neu gemeldeter Fälle ist die bisherige Bearbeitung nicht mehr zu leisten“, sagt Gabriele Vogt, die Leiterin des Mayen-Koblenzer Gesundheitsamtes. Damit passt das Gesundheitsamt sein Handeln der landesweit inzwischen gängigen Vorgehensweise an. Weiterhin erhalten positive Personen ihr offizielles Isolationsschreiben unaufgefordert per Post, nachdem dem Gesundheitsamt die entsprechende Labormeldung eines PCR-Tests übermittelt wurde. Der aktuell verzögerte Versand der Bescheide soll durch die Umstellung beschleunigt werden.

Folgende Regelungen sind zu beachten:

Nach der Absonderungsverordnung ist jede Corona-positive Person verpflichtet, sich ab dem Tag der Testung selbstständig unaufgefordert für 10 Tage in Isolation zu begeben. Auch Hausstandsangehörige und enge Kontaktpersonen sind verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben. Informationen, wer als Kontaktperson gilt, wie lange die Quarantäne läuft und wer von ihr befreit ist, gibt es unter www.kvmyk.de/corona.

Kontaktpersonen erhalten ihre Verfügungen, nachdem die positive Person dem Gesundheitsamt in einer E-Mail an kontaktperson19@kvmyk.de die Kontaktdaten dieser Personen übermittelt hat. Hierfür soll die entsprechende Vorlage, die es ebenfalls unter www.kvmyk.de/corona gibt, verwendet werden. Den Genesenen-Nachweis erhalten Infizierte automatisch nach Ende ihrer 10-tägigen Quarantäne. Dieser gilt im Zeitraum von 28 Tagen nach dem Abstrich bis 90 Tage nach dem Abstrich.

Für Rückfragen gilt:

Bei individuellen medizinischen Fragen sollen sich Betroffene an ihren Hausarzt wenden. Bei allgemeinen Fragen werden Betroffene gebeten, sich vor einer Kontaktaufnahme über die geltenden Regelungen unter www.kvmyk.de/corona zu informieren. Sollten darüber hinaus Fragen entstehen, besteht die Möglichkeit diese per E-Mail an corona@kvmyk.de zu stellen. Aufgrund des aktuell hohen Aufkommens kann die Bearbeitung mehrere Tage in Anspruch nehmen kann. Außerdem steht die Corona-Hotline des Landkreises an Wochentagen von 9 bis 12 Uhr zur Verfügung. Die Corona-Hotline kann keine fallindividuellen Fragen beantworten. Zusätzlich wird darum gebeten, von Anrufen in den Außenstellen des Gesundheitsamtes in Andernach, Koblenz und Mayen abzusehen, da die dortigen Mitarbeiter nicht in die Corona-Fallbearbeitung involviert und mit andere Aufgaben des Gesundheitsamtes befasst sind.

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Im Kreis Düren werden 2 Impfstellen ab Montag 24. Januar geschlossen – Dafür neue Impfstelle in Jülich

Düren – Ab der kommenden Woche ergeben sich Änderungen bei den Impfmöglichkeiten. Das Angebot und die Öffnungszeiten werden der aktuellen Impfnachfrage angepasst. Die beiden bisherigen Impfstellen in Jülich in der Kreishausgeschäftsstelle und im Brückenkopfpark werden daher ab Montag, 24. Januar, geschlossen. Dafür wird eine neue Impfmöglichkeit in Jülich an der Zuckerfabrik (Dürener Str.) geschaffen.

Zu beachten ist auch die Adressänderung der Impfmöglichkeit in Niederzier. Das dortige Impfzentrum ist hier zu finden: Rurbenden 2.

Die Impfstellen mit den Öffnungszeiten in der Übersicht:

Jülich (Öffnungszeiten Mo-Fr von 14 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 19 Uhr, So 10 bis 17 Uhr)

  • Freifläche Zuckerfabrik, Dürener Straße (Kreisverkehr gegenüber Königskamp)

Niederzier (Öffnungszeiten Mo-Sa von 16 bis 20 Uhr und So von 9 bis 20 Uhr) 

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 2

Düren

  • Annakirmesplatz: Öffnungszeiten, So-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14 bis 20 Uhr
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4: Öffnungszeiten Mo-Fr von 10 bis 16 Uhr, Sa 9 bis 15 Uhr, So geschlossen
  • Samstags und sonntags: Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ – Johanniter, Am Langen Graben 25, immer von 9 bis 17.

Nideggen (Öffnungszeiten mittwochs und samstags jeweils 14 bis 18 Uhr)

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

Bei diesen Impfangeboten sind für alle ab 12 Jahren sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen möglich. Die Auffrischimpfungen sind frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung möglich. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen die zweite Impfung erhalten, ebenso Personen mit einer Immunschwäche. Hinweis: Wer das erste Mal mit Johnson & Johnson geimpft wurde, benötigt insgesamt drei Impfungen, um als geboostert zu gelten. Zu einer Impfung sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht erforderlich.

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Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler hat seine Corona-Impfkampagne noch einmal verlängert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bis Ende Februar heißt es am Standort Bad Neuenahr immer montags von 16 bis 18 Uhr „Ärmel hoch“. Ab sofort auch für Jugendliche ab 12 Jahren. Über 3.800 Menschen hat das Impfteam des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler bereits gegen Corona geimpft. Mittlerweile sind die langen Schlangen vor der Impfzentrale deutlich kürzer geworden. Doch der Winter ist noch nicht vorbei, die Infektionszahlen steigen weiter an. „Wir haben uns daher entschlossen, unsere Impfkampagne bis Ende Februar zu verlängern“, sagt der Kaufmännische Direktor Thorsten Kopp. Am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr erhalten Impfwillige jeweils montags von 16 bis 18 Uhr ihre Booster-, Erst- oder Zweitimpfung – ganz ohne vorherige Anmeldung. Das Team hofft, nun auch jene Menschen zu erreichen, die bisher von langen Warteschlangen abgeschreckt wurden.

„Auf Grundlage einer entsprechenden Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) impfen wir ab sofort auch Jugendliche ab 12 Jahren“, ergänzt der Ärztliche Direktor Dr. Josef Spanier. Zum Einsatz kommt der für die Altersgruppe zugelassene mRNA-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Da neben einer entsprechenden ärztlichen Aufklärung auch die Zustimmung der Sorgeberechtigten notwendig ist, sollten Jugendliche nicht alleine zum Impfen kommen.

Geboostert wird ab drei Monaten nach der Zweitimpfung; das gilt für Jugendliche wie auch für Erwachsene. Menschen, die mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson immunisiert wurden, können sich bereits nach vier Wochen eine Auffrischungsimpfung abholen.

Zum Termin mitzubringen sind der Personalausweis beziehungsweise Kinderausweis, der Impfausweis, die Versichertenkarte und – wenn möglich – der vorab ausgefüllte Aufklärungsbogen sowie die Einwilligungserklärung des RKI, die über die Homepage des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler sowie unter www.marienhaus.de/pieks runtergeladen werden können.

Zu folgenden offenen Impfterminen können Impfwillige ab 12 Jahren ohne vorherige Anmeldung vorbeikommen:

  • Montag 24.01.2022, 16-18 Uhr
  • Montag 31.01.2022, 16-18 Uhr
  • Montag 07.02.2022, 16-18 Uhr
  • Montag 14.02.2022, 16-18 Uhr
  • Montag 21.02.2022, 16-18 Uhr
  • Montag 28.02.2022, 16-18 Uhr
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„Booster-Lücke“ im Kreis Euskirchen liegt bei knapp 40.000

Euskirchen – Jetzt die Booster-Lücke schließen und sich vor Omikron schützen. Der Weg zum Impf-Pieks war noch nie so einfach: Freies Impfen in Euskirchen und Marmagen – „Einrichtungsbezogene Impfpflicht“ ab Mitte März.

Die aktuelle Booster-Lücke beträgt knapp 40.000 Menschen im Kreisgebiet: Während rund 133.000 Personen im Kreis Euskirchen inzwischen eine Erst- und Zweitimpfung gegen Corona erhalten haben, ist diese Zahl bei den Auffrischungsimpfungen leider noch nicht erreicht. Die dritte Impfspritze, die gerade gegen eine Omikron-Infektion bzw. schwere Erkrankung schützt, haben weniger als 100.000 Menschen erhalten. Und der „Run“ auf die Impfstellen lässt aktuell auch deutlich nach: Während in den vergangenen Wochen täglich mehr als 1.000 Booster-Impfungen allein an den öffentlichen Impfstellen verabreicht wurden, ist die Zahl aktuell auf unter 300 gesunken.

Dabei ist es so einfach wie nie, sich impfen zu lassen. Zwei Impfstellen in Euskirchen (Kreishaus, Malteser), eine Impfstelle in Nettersheim-Marmagen (ehem. Eifelhöhenklinik) und eine weitere in Mechernich (Kreiskrankenhaus), dazu mobile Impfungen zum Beispiel am Sonntag, 23. Januar, in Hellenthal (10-15 Uhr in der Grenzlandhalle) und am Montag, 24. Januar, in Bad Münstereifel (10-15 Uhr, Realschule), diverse Sonder-Impfaktionen von Ärzten und natürlich reguläre Impftermine bei den Hausärzten: Der Weg zum Pieks war noch nie so einfach. Eine Übersicht findet sich auf der Corona-Homepage des Kreises: https://corona.kreis-euskirchen.de

Das alles gilt natürlich nicht nur für Booster-Impfungen, sondern auch für Erst- und Zweitimpfungen.

Besonders einfach ist es für Kurzentschlossene beispielsweise in Euskirchen und in Marmagen. Sowohl im Euskirchener Kreishaus (Mo – Fr von 14-18 Uhr) wie auch in der Eifelhöhenklinik (Mo – Sa von 9.30 – 14.30 Uhr) kann man auch ohne Termin vorbeikommen und die Unterlagen vor Ort ausfüllen. Bitte nur Personalausweis und Impfpass mitbringen. Wer auf „Nummer sicher“ gehen will und eventuelle Wartezeiten vermeiden möchte, kann auf der Corona-Homepage einen Termin buchen. Dort befindet sich auch das Terminportal für’s Kinderimpfen.

Wichtig: Auffrischungsimpfungen (3. Impfung, „Booster-Impfung“) sind erst nach Ablauf einer Frist von drei Monaten nach der Zweitimpfung zulässig (oder 4 Wochen nach der Impfung mit dem Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson).

Die vom Bundestag beschlossene „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ für Personal in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen oder etwa auch dem Rettungsdienst greift ab Mitte März. Beschäftigte ohne Impfnachweis müssen dann zunächst mit einem Betretungsverbot der jeweiligen Einrichtung rechnen. Wer das vermeiden möchte, sollte sich jetzt schnellstmöglich impfen lassen.

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Sportstätten-Förderung – Land Rheinland-Pfalz legt neues Förderprogramm für Sportanlagen auf

Region/Mainz – Sportminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass sein Ministerium des Innern und für Sport ein neues Förderprogramm für Sportstätten mit dem Titel „Land in Bewegung“ auflegt. Gefördert werden Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie Sanierungen von kleinen Sport- und Bewegungsanlagen im Freien, die überwiegend für die sportliche Nutzung bestimmt sind. Das Programm ist zunächst auf zwei Jahre (2022 und 2023) ausgelegt. Pro Jahr stellt das Land Fördermittel in Höhe von 300.000 Euro bereit.

„Mit dem neuen Förderprogramm wollen wir die Kommunen dabei unterstützen, Sportanlagen wie Bolzplätze, Skateparks oder Fitnessparcours zu bauen und zu sanieren. Damit wollen wir im Rahmen der Initiative ‚Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung‘ dazu beitragen, Menschen aller Altersklassen Bewegungs- und Sportangebote in ihrem Wohnumfeld leicht zugänglich zu machen. Wenn die Menschen noch mehr Möglichkeiten haben, sich zu bewegen um fit und gesund zu bleiben, kommt das am Ende der ganzen Gesellschaft zugute“, sagte Minister Lewentz.

Im Rahmen des Förderprogramms kann das Land bis zur Hälfte der förderfähigen Kosten für eine Sport- und Bewegungsanlage übernehmen, sofern dieser Anteil zwischen 10.500 und 75.000 Euro liegt. Gefördert werden können beispielsweise auch Kletter- und Motorikparcours, Calisthenics-Parks, Kleinspielfelder wie Basketball- oder Volleyballplätze oder auch Bouleplätze. Antragsberechtigt sind Kommunen. Sie können ihre Anträge ab sofort bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) einreichen.

Anlass für das neue Förderprogramm ist die Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“, deren Ziel es ist, die Menschen in Rheinland-Pfalz zu mehr Bewegung und Sport zu motivieren. Das neue Förderprogramm soll diese Landesinitiative stärken und durch die Förderung kleinerer Sportbaumaßnahmen ergänzen.

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„Flut & Mensch“ Kunst-Ausstellung in Bad Münstereifel bis Ende März verlängert

Bad Münstereifel/Mechernich – Franz Kruses Kunstausstellung im Rathaus Bad Münstereifel wird um zwei Monate verlängert. Die ursprünglich bis 31. Januar vorgesehene Kunstausstellung des Floisdorfer Malers im Bad Münstereifeler Rathaus wird bis 31. März verlängert. Das teilte der Atelierinhaber am Eifelstadion Mechernich dem „Bürgerbrief“ jetzt mit.

Kruses im Trauzimmer des Historischen Rathauses gezeigten Exponate beschäftgen sich unter anderem mit den verheerenden Überschwemmungen im vergangenen Sommer. Er fragte sich „Was macht die Flut mit der Kunst und die Kunst mit der Flut?“, setzte sich hin und malte und suchte Werke aus, die zum Thema „Flut & Mensch“ passen.

„Die Kunst ist all dem ausgesetzt wie die Menschen auch – und sie setzt sich damit auseinander, was ist und was geschieht“, so der 80jährige im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern, zu denen bislang auch die Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, der Mechernicher Stadtplaner Thomas Schiefer, Ex-NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf und Bundestagsabgeordneter Detlef Seif mit seiner Gattin Rosemarie gehörten.

Unter den in Münstereifel gezeigten Bildern des aus dem Kohlenpott stammenden und seit Jahrzehnten in Mecherich lebenden und wirkenden Künstlers ist ein Werk mit dem Titel „Zerstörte Brücke bei Rech“ zu sehen, ebenso wie „Anpackende Hände“, „Erwachende Natur“ und „Gemeinsam über den Tod hinaus“.

Es geht dem 1941 in Gelsenkirchen geborenen Maler und Theaterregisseur um die Themenkreise „Hilfsbereitschaft & Lebensfreude“, „Natur & Mensch“: „Ich betrachte das Hochwasser nicht nur in seiner Dimension als schreckliche Flutkatastrophe, sondern auch als Fanal vor dem Neubeginn für Menschen und Natur.“ „Wenn diese Tragödie uns etwas gelehrt hat“, so Kruse, „dann ist das Menschlichkeit, Solidarität, Hoffnung“.

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Lastenradeinsatz im Mayener Forst war ein voller Erfolg

Mayen – Im Mayener Forst wurde im letzten Jahr für einen Testzeitraum von Mitte August bis Ende November ein Lastenrad angemietet. Ziel  war dabei herauszufinden, für welche Einsatzzwecke sich der Einsatz eines Lastenrades eignet.

Der Einsatz von E-Bikes im Wald ist der Forstverwaltung nicht unbekannt, denn die Forstverwaltung verfügt seit einigen Jahren bereits über zwei E-Mountainbikes, welche sich bisher bewährt haben. Im Zuge der Nutzung ist allerdings aufgefallen, dass insbesondere der sichere Materialtransport von Sägen, Schutzausrüstung, Mess- und Markierungswerkzeugen usw. auf dem Mountainbike schwierig ist.

Das getestete Lastenrad  verfügt über eine große abschließbare Transportkiste, in der sämtliche benötigten Gegenstände sicher und dauerhaft verstaut werden können. „Die Rüstzeiten für eine Fahrt durch das Revier waren dadurch sehr gering“, freut sich Forstwirt Peter Göke und stellt außerdem fest, dass durch die eingebaute Federung und geländegängige Bereifung ein Einsatz in jedem Gelände möglich war. Dies führte soweit, dass auch mit dem PKW schwer zu erreichende Gebiete nun problemlos angefahren werden konnten.

Revierförster Peter Göke führt weiter aus, dass gegenüber der PKW-Nutzung die Fahrt durch das Forstrevier mit dem Lastenrad auch noch weitere Vorteile bietet. Dazu zählen  eine bessere Waldbeobachtung durch die geringere Geschwindigkeit, den freien Blick und die Wahrnehmung von Geräuschen sowie eine gesundheitsfördernde und klimafreundliche Fortbewegung.

Eine weitere Erfahrung ist, dass der Kontakt zu den Erholungssuchenden vom Fahrrad aus oft wesentlich unkomplizierter ist als aus dem Auto heraus. In dem Zusammenhang wird das Lastenrad von den Spaziergängern auch häufig positiv wahrgenommen, da die Ruhe im Wald nicht gestört wird und das Rad eine nachhaltige Alternative zum Geländewagen erkannt wird. Denn gerade im Wald, stellt sich bei vielen Besuchern eine besondere Nähe zur Natur ein, da wird ein Lastenrad als viel passender und weniger störend wahrgenommen als ein PKW.

Nach Abschluss der Testphase wurde festgestellt, dass die Einsätze des Lastenrades insgesamt sehr vielfältig waren. Es wurde neben den täglichen Arbeitseinsätzen auch für Exkursionen genutzt, für Kontrollfahrten oder bei Fahrten zu Terminen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden auch an den täglich zurückgelegten Distanzen deutlich. Tagesfahrleistungen von 20 Kilometern waren die Regel, hin und wieder wurden auch Strecken über 40 Kilometer zurückgelegt. Die Akkukapazität war auch für diese längeren Strecken voll ausreichend. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sich bei dem Lastenrad nicht um eine „nette Spielerei“ handelt, sondern ein Lastenrad das Potenzial hat einen Forst-PKW zu ersetzen.

Klimaschutzmanager Helge Lippert stellt fest, dass durch den Einsatz des Lastenrades der CO2 Ausstoß der Stadt reduziert wurde und sich die Klimabilanz dadurch verbessert hat. Außerdem sind die laufenden Kosten eines E-Lastenrades deutlich geringer sind als die Kosten eines PKW, wodurch der städtische Haushalt langfristig entlastet wird. Aus den genannten Gründen ist die dauerhafte Anschaffung eines Lastenrades in diesem Jahr fest eingeplant.

Ansprechpartner:

Helge Lippert
Stadtverwaltung Mayen
Klimaschutzmanager
Rathaus Rosengasse
Zimmer 414
Tel: 02651 88-1503
Mail: Helge.Lippert@Mayen.de