Revierleiter Thorsten Thelen, Forstwirt Karl-Heinz Wiesen, Personalratsvorsitzender Erich Leisen, Revierleiter*in Norbert Bischof und Anna Hahn, Ewald Klinkhammer, Bürgermeister Hans Peter Böffgen und Sachbearbeiterin Forst VGV Gerolstein Marion Kraemer-Rechs (v.l.). Foto: Michael Schimper
Gerolstein – Forstwirt Ewald Klinkhammer in den Ruhestand verabschiedet. „Im Namen der Mitglieder des Forstverbandes Obere Kyll spreche ich Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung für Ihre geleisteten Dienste und Ihre Treue zum Forstverband aus. Sie können mit Stolz auf eine nahezu 50-jährige Berufstätigkeit, davon über 37 Jahre als Waldarbeiter bzw. Forstwirt zurückblicken.“ Mit diesen Worten verabschiedete Hans Peter Böffgen, Bürgermeister und Vorsitzender des Forstverbandes Obere Kyll, kürzlich Forstwirt Ewald Klinkhammer.
Der ausgebildete Bohrwerksdreher kam – nach langjähriger Tätigkeit in diesem Beruf – im September 1984 zum Forst. Als Waldarbeiter war er zunächst beim Forstverband Gönnersdorf im Forstrevier Jünkerath beschäftigt. 1988 legte er die Abschlussprüfung zum Forstwirt ab und begleitete in den Folgejahren mehrere Strukturreformen, zuletzt im Jahr 2007 die Zusammenführung der Forstverbände der ehemaligen Verbandsgemeinde Obere Kyll zum Forstverband Obere Kyll.
Eine besondere Ehrung erfuhr Ewald Klinkhammer 2009 anlässlich seines 25jährigen Dienstjubiläums und war seitdem überwiegend in den Wäldern des Forstreviers Jünkerath tätig.
Gemeinsam mit Forstamtsleiter Michael Schimper, den Revierleitungen Anna Hahn, Norbert Bischof und Thorsten Thelen, den Kollegen Erich Leisen und Karl Heinz Wiesen und Marion Krämer-Rechs aus dem Gerolsteiner Rathaus wünschte Bürgermeister Hans Peter Böffgen Ewald Klinkhammer viele schöne Erinnerungen an das Berufsleben und künftig viel Freude mit seinem Hobby „Jagd“ und dem Bau von Nistkästen. „Sowohl beruflich als auch privat waren Sie dem Wald und der Natur sehr verbunden. Und werden unserem schönen Eifel-Wald sicherlich treu bleiben!“
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Rotary-Clubs spenden 10.000 Euro für das Angebot im Februar. Seit Mitte Dezember haben die Kitas und Schulen in Bad Neuenahr-Ahrweiler die Möglichkeit, an Vormittagen gruppenweiseweise kostenlos Schlittschuh auf der Eisbahn im Kurpark zu laufen. Rund 120 Schulklassen und Kita-Gruppen haben das Angebot bisher bereits genutzt. Koordiniert wurde das Angebot von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.
Teilfinanziert und unterstützt hat die offene Kinder- und Jugendarbeit der Kreisstadt OKUJA, die jeder Gruppe nach dem ausgiebigen Laufen heiße Getränke anbietet. Auch dank Spenden war das Angebot inklusive Schlittschuhnutzung bislang kostenlos. Von den Kindergärten und Grundschulen über die Realschulen und Gymnasien bis hin zur Berufsbildenden Schulen konnten so geschätzte 2600 Kinder und Jugendliche auf der Eisbahn ihre Runden drehen.
Jetzt steht fest: Das kostenlose Angebot kann dank einer Spende in Höhe von 10.000 Euro der Rotary-Clubs aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen-Sinzig auch im Februar weiterlaufen. Präsident Roland Brunner und Past-Präsidentin Dr. Dr. Karin Krumholz übergaben jetzt im Kurpark den symbolischen Spendenscheck. Sie freuen sich besonders, dass der Rotary Club damit für Kinder und Jugendliche ein Bewegungsangebot voller Spaß und Action unterstützen kann – gerade wo derzeit viele sportliche Aktivitäten für die junge Generation noch nicht wieder möglich sind.
Jan Ritter, Geschäftsführer der Marketing GmbH, bedankte sich gemeinsam mit der städtischen OKUJA für die großzügige Spende. „Jeden Tag schauen wir an der Eisbahn hier im Kurpark in glückliche und zufriedene Gesichter von Kindern und Jugendlichen. Toll, dass die Unterstützung nun einen Weiterbetrieb möglich macht.“ Auch für Februar sind noch Termine frei. Allen Einrichtungen liegen die Zugangsdaten und Buchungsmodalitäten vor. Wer doch noch Fragen hat, kann sich an ellen.tappe@ahrtal.de wenden.
Auf den Grundstücken der Ortsgemeinden Kretz und Plaidt am „Kretzer Weg“ werden schon bald die ersten Obstgehölze und Sträucher gepflanzt. Grafik/Plakat: VG Pellenz
Plaidt – Die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Pellenz ist Anfang Januar mit der Initiative „Pflanz mich!“ an den Start gegangen. Schwerpunkt der Initiative ist die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern in der Pellenz, die von der heimischen Wirtschaft gespendet werden. „Pflanz mich!“ vereint dabei ganz gezielt regionale Nachhaltigkeitsbestrebungen der ortsansässigen Wirtschaft und Ortsgemeinden zur Anpassung an den Klimawandel.
Mit „Pflanz mich!“ bietet die Wirtschaftsinitiative Pellenz (WiP) Partnern aus Handwerk, Handel, Industrie und Finanzinstitutionen die Möglichkeit, mit einem kleinen Betrag einen großen Beitrag zum Klimaschutz direkt vor der eigenen Haustür zu leisten. Die Anpflanzungen sind eine wichtige Maßnahme zur Klimaanpassung, zur Erhaltung der Biodiversität und werden in den kommenden Jahren auch dazu beitragen, dass die Pellenz ein attraktiverer Lebensraum wird. „Klimaschutz und Wirtschaft müssen konzeptionell in Einklang gebracht werden. Denn wirksamer Klimaschutz und wirtschaftlicher Wohlstand bedingen einander. Wer sich im Klimaschutz engagiert, sieht manchmal nicht, dass eine florierende, wettbewerbsfähige Wirtschaft grundlegend dafür ist, auch seine Ziele zu erreichen.
Umgekehrt haben manche Akteure der Wirtschaft noch nicht erkannt, dass Klimaschutz eine unserer Wachstumsgrundlagen bildet und essenziell für uns alle ist“, erläutert Wirtschaftsförderer Cornel Schlüter die Beweggründe zu „Pflanz mich!“.
Ein Anlass für eine Baumspende kann etwa ein Firmenjubiläum, pro Auftrag ein Baum, „Spenden statt Geschenke“ oder einfach, weil ein Unternehmen einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten möchte, sein. Da sich das Projekt verstetigen soll, können Spender neben einmaligen Zuwendungen auch über mehrere Jahre jeweils einen Betrag spenden und so eine nachhaltige, langfristige Planung gewährleisten.
Eine erste Spende ist bereits eingegangen. Mit der Spende der Fa. Bleser aus Plaidt wird, sobald es die Witterung zulässt, die Anpflanzung von Sträuchern und Bäumen entlang des „Kretzer Weges“ zwischen Plaidt und Kretz realisiert.
Bürgermeister Klaus Bell: „Unsere Ortsgemeinden haben bereits in der Vergangenheit damit begonnen, entlang von Wegen oder auf Ausgleichsflächen Bäume und Sträucher zu pflanzen.“ Die beteiligten Ortsbürgermeister Friedhelm Uenzen und Peter Wilkes ergänzen: „Dies möchten wir mit der Initiative aufgreifen und – wie hier zwischen Plaidt und Kretz – auch gemarkungsübergreifend fortsetzen.“
Die Verbandsgemeinde Pellenz kooperiert bei „Pflanz mich!“ eng mit den Ortsgemeinden, Landwirten, dem Forstamt Koblenz (Forstrevier Laacher See), der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz, Umweltbehörden und Umweltschutzorganisation, ermittelt und prüft geeignete Pflanzstandorte und erwirbt oder tauscht ggf. Flächen. Dabei werden auch die Bedürfnisse der unterschiedlichen Gehölze an das jeweilige Areal oder auch die Hitzeverträglichkeit berücksichtigt. Zur Erhaltung und Steigerung der Biodiversität soll der Krautwuchs unter den Gehölzpflanzungen erhalten bleiben. Auf ein beständiges Mähen der Fläche wird daher weitestgehend verzichtet.
Das Setzen und die Pflege erfolgen durch die Mitarbeiter der jeweiligen Ortsgemeinde oder ortsansässige Vereine bzw. Kümmerer.
Weitere Informationen zur Initiative „Pflanz mich!“ im Internet auf www.pellenz.de, Rubrik „Wirtschaft, Klima- & Umweltschutz“ / „Wirtschaftsförderung“ oder direkt bei Cornel Schlüter, E-Mail: cornel.schlueter@pellenz.de, Tel.: 02632 / 299 – 140.
Region/Mainz – Medienstaatssekretärin Heike Raab hat sich gestern bei der Deutschen Telekom in Bonn über neueste Entwicklungen insbesondere im Bereich des Mobilfunks informiert. Wolfgang Kopf, Leiter Zentralbereich Politik und Regulierung der Deutschen Telekom AG, berichtete zudem über die Wiederaufbaumaßnahmen des Unternehmens im Ahrtal und die weiteren Perspektiven aus Sicht der technischen Entwicklungen im Mobilfunk.
Medienstaatssekretärin Heike Raab hob die Bedeutung einer stabilen technischen Infrastruktur für die Kommunikation im Notfall hervor. Dies habe auch die Unwetterkatastrophe im Juni 2021, die in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen auch die telekommunikative Infrastruktur getroffen hat, sehr deutlich gemacht. Nun gelte es, die technischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln, um Menschen in gefährdeten Gebieten im Katastrophenfall schnell warnen zu können. „Ziel ist es, in bedrohlichen Unwetterlagen zuverlässig und unmittelbar viele Menschen zu erreichen. Ein wichtiger Schritt wird dazu sein, über die bereits bestehenden Warnsysteme hinaus weitere resiliente Warnmöglichkeiten zu etablieren. Eine rechtliche Grundlage dafür wurde mit dem Beschluss des Bundesrates im Dezember geschaffen“, sagte Heike Raab.
Auch Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer hatte im Vorfeld bereits die gute und effektive Zusammenarbeit mit den Telekommunikationsunternehmen in Rheinland-Pfalz, beispielsweise im Rahmen des Runden Tisches und des Netzbündnisses, betont. Nach der Flutkatastrophe sei es durch das Engagement der Mobilfunkunternehmen gelungen, das Mobilfunknetz schnell wiederherzustellen.
Staatssekretärin Heike Raab, die dem Beirat der Bundesnetzagentur angehört, ergänzte: „Mit dem Aufbauhilfegesetz wurden von Bundestag und Bundesrat im letzten Jahr schnell und entschlossen umfängliche Maßnahmen beschlossen, die den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen und den Gemeinden helfen. Die Beseitigung der Hochwasserschäden und der infrastrukturelle Wiederaufbau in den betroffenen Regionen sind eine Aufgabe von großer Tragweite.“ Sie dankte auch dem Präsidenten der Bundesnetzagentur und dem Bundeswirtschaftsministerium für das beschleunigte Verfahren. Nach den Beratungen im Beirat konnten sowohl die rechtlichen als auch die technischen Voraussetzungen um mehrere Monate vorgezogen werden.
Bitburger-Pokal 2021/22: Auslosung der Viertelfinals am 1. Februar. Foto: FVM
Region/Hennef – Am Dienstag, 1. Februar, überträgt der Fußball-Verband Mittelrhein ab 19.00 Uhr live auf Facebook die Auslosung der Viertelfinal-Paarungen des Bitburger-Pokals. Markus Müller, Vorsitzender des Verbandsspielausschusses und zugleich Pokalspielleiter, leitet die Ziehung der vier Partien, die planmäßig für Aschermittwoch (2. März 2022) angesetzt sind.
Die Viertel- und Halbfinal-Paarungen im FVM-Pokal der Frauen werden im Frühjahr zusammen mit den Partien zum Halbfinale im Bitburger-Pokal gelost.
Gespielt werden bei den Herren insgesamt sechs Runden (inklusive Finale), bis der Pokalsieger feststeht. Klassentiefere Teams genießen bis einschließlich Halbfinale Heimrecht. Der Sieger des Pokals qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals.
Ergänzend zur Live-Übertragung der Auslosung auf Facebook unter www.facebook.com/fvm.de präsentiert der FVM die Auslosungsergebnisse am Abend der Auslosung auch auf der Internetseite www.fvm.de.
Das Teilnehmerfeld:
FC Viktoria Köln (3. Liga), SC Fortuna Köln (RL), FC Pesch (ML), FC Hürth (ML), SC Borussia Freialdenhoven (ML), 1. FC Düren (ML), 1. FC Spich (LL) sowie Sieger aus
TuS 08 Langerwehe (BL) – TSV Alemannia Aachen (RL) à Spiel am 2. März 2022 um 19.30 Uhr
Termine: Viertelfinale: 2. März 2022
Halbfinale: 16. bzw. 19. – 21. April 2022
Finale: 21. Mai 2022
Peter Ratz arbeitet gerade an seinem neuen Projekt, einer „Galeere“, die nur aus Schrott besteht. Er schuf mit ihr aus dem Müll der Flutkatastrophe etwas Neues. Foto: Siri Nendza/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Eiserfey – Galeeren-Sklaven müssen strampeln. Eine ungewöhnliche „Galeere“ entsteht zurzeit unter den Händen des Eiserfeyer Objektkünstlers Peter Ratz auf dessen Hof im „Alten Weg“. Der Rumpf ist ein Autotransporter, das Segel ein alter Teppich, das große Steuerrad ein gebrauchter Fahrradreifen und das Krähennest eine triviale graue Restmülltone. Angetrieben werden soll das Kunstwerk durch sechs alte Fahrräder im Innern des Transporters.
Für sein Werk verwendet der seit 2004 in der Eifel lebende und wirkende Künstler ausschließlich Schrott. Das Baumaterial will er stellvertretend symbolisch für den Überschwemmungsmüll des vergangenen Sommers verstanden wissen. Peter Ratz: „Das ist die Idee, die da dranhängt, das Ganze nur aus Abfall zu bauen.“
Und weiter, so der Kunstschaffende, der vor Eiserfey in Satzvey wirkte: „Mit gebrauchten Fahrrädern und diesem alten Transporter, ohne viel neues Zeugs, sondern aus dem Müll, den wir fabriziert haben durch die Flutkatastrophe, was Neues machen.“
Klimasünder sollen büßen
Benutzt hat Peter Ratz sowohl alte Sachen von der Deponie, als auch ein paar Teile, die wirklich aus der Flut stammen. Mit seinem Objekt angefangen hat er vor knapp sieben Wochen. Auch über die Verteilung der Besatzung auf seiner Kunst-„Galeere“ hat sich der 55-Jährige Gedanken gemacht.
Die Galeerensklaven müssen nicht rudern, wie in der Antike, sondern in die Pedale der Fahrräder treten. Den Rhythmus gibt ein trommelnder Kapitän vor, der auf dem Dach des Transporters steht. Damit er nicht herunterfällt, kann er sich am Geländer eines alten Metallbettes festhalten, das Ratz zur Sicherheit angebracht hat.
Ebenfalls auf dem Dach sitzend, hinter dem eingangs erwähnten Steuerrades, befindet sich der Steuermann, der das Gefährt lenkt.
Das Objekt des Künstlers Peter Ratz, bei dem auch einige Freunde helfen, soll ein Gesamtkunstwerk sein und auch Teil eines Theaterstücks, das sich um die Galeere dreht – und an dem bereits ein Regisseur arbeitet. Zwei Schauspieler mimen darin Kapitän und Steuermann.
Um die Galeere anzutreiben, werden „Klimasünder“ aus dem Publikum aufgerufen, die sich auf den Fahrrädern abstrampeln müssen und dabei ihre Klimasünden (wie zum Beispiel unnötiger Stromverbrauch) wieder gut machen.
Meckenheim – Testphase läuft weiter. Die erste Sitzung des Rates der Stadt Meckenheim dieses Jahres, am Mittwoch, 02. Februar, wird ab 19 Uhr wieder live im Internet übertragen. Das sogenannte Streaming hatte die Mehrheit des Rates als Testphase für drei Ratssitzungen im Mai letzten Jahres beschlossen. Erstmalig war die Sitzung im Dezember live online übertragen worden.
Die Verwaltung nimmt die Übertragung der Sitzungen in eigener Regie vor. Dazu ist ein entsprechender Link auf das Videoportal Youtube (https://youtu.be/yMq76zW3Avg) – auch über die Internetseite der Stadt (www.meckenheim.de) sowie im Ratsinfosystem- herunterladbar. Über das Ratsinfosystem können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zudem über sämtliche Tagesordnungspunkte des öffentlichen Teils der Sitzung vorab ausführlich informieren.
Gestreamt werden wieder die Redebeiträge der Mitglieder des Rates, die einer Ausstrahlung ausdrücklich zugestimmt haben. Acht Mitglieder haben die Freigabe nicht erteilt, sodass es zu Unterbrechungen der Übertragung kommen kann. Die Sitzungen werden nur live übertragen, eine Aufzeichnung ist nicht vorgesehen.
Die Testphase dient dazu, das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den Übertragungen auszuwerten. Zudem werden die technischen Möglichkeiten getestet.
Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz. Foto: Peter Pulkowski
Region/Mainz – Digitalminister Alexander Schweitzer und Medienstaatssekretärin Heike Raab diskutierten im Gespräch mit dem IT Klub Mainz die Chancen der Digitalisierung. Digitalminister Schweitzer erklärte: „Die Pandemie hat die digitale Transformation der Lebens- und Arbeitswelt noch einmal beschleunigt. In diesem Prozess müssen wir Impulsgeber sein, unser Potential weiterentwickeln und die bereits bestehende Vernetzung noch stärker optimieren.“ Entscheidend sei, Politik, Kreative, IT‘ler und Unternehmen aus den verschiedenen Branchen und Regionen zusammenzubringen und ihnen eine Plattform zur Sichtbarkeit zu bieten.
Die Digitalisierung der Medien ist ein großes Thema der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Medienstaatssekretärin Heike Raab sagte: „Rheinland-Pfalz, vor allem unsere Landeshauptstadt Mainz, ist ein bedeutender Medien-, aber auch Online-Standort in Deutschland. Traditionelle Fernsehsender und Radio- und Zeitungsmacher gehören hier ebenso zur Medienlandschaft, wie FUNK und ARD Online, die GamesBranche, aber auch YouTuber, Start-Ups und Digitalagenturen.“ Um kreative Medienschaffende in Rheinland-Pfalz zu unterstützen, hat das Land Ende 2020 die Medienförderung RLP GmbH als 100-prozentige Tochter der Medienanstalt Rheinland-Pfalz gegründet. „Sie erkennt und fördert kreatives Potential – insbesondere finanziell – egal ob Game, App oder Video.“ Ziel der Medienförderung sei es, junge Talente mit maßgeschneiderten Stipendien im Land zu halten und Projekte unter Beteiligung der rheinland- pfälzischen Games- und Video-Wirtschaft zu unterstützen.
„Unsere Vision ist es, in Mainz, Rheinhessen und dem Rhein-Main Gebiet als Treiber der Digitalisierung und Transformation zu agieren“, so Matthias Memmesheimer, Vorsitzender des IT Klub. Der Vorstand begrüße die initiierten Förderangebote des Landes, weise aber auch darauf hin, dass immer noch Grundlagen zu schaffen seien, wie beispielsweise der Ausbau der Breitbandinfrastruktur. „Dafür arbeiten wir in unserem gemeinsamen Netzwerk insbesondere auch an Projekten der Nachwuchsförderung und des Standortmarketings. Nur wenn attraktive und kooperative Angebote für Fach- und Nachwuchskräfte geboten werden, können wir unsere Ziele auch erreichen.“
Der IT Klub Mainz und Rheinhessen e.V. wurde im Jahr 2013 gegründet und ist die Branchenvertretung für Unternehmen und Institutionen der digitalen Wirtschaft in Mainz, Rheinhessen und dem Rhein-Main-Gebiet. Der IT Klub vertritt aktuell rund 75 Mitgliedsunternehmen; Ziele des Vereins sind Wissenstransfer für seine Mitglieder, Förderung des digitalen Nachwuchses in der Region und die Vernetzung der IT-Branche.
Die Staatskanzlei fördert seit 2018 den jährlichen Mainzer Digital-Kongress MADKON. Der Kongress beleuchtet mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft komplexe Fragestellungen wie Cyber-Sicherheit, digitale Aus- und Fortbildung, digitale Nachhaltigkeit und die Digitalisierung im Medienbereich. In diesem Jahr wird der MADKON voraussichtlich am 4. November stattfinden.
Amtlicher Besuch im „Hortensiengarten“: Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (3. v.l.) und Stadtdezernent Ralf Claßen (2. v.r.) besichtigten gemeinsam mit dem operativen Geschäftsführer Markus Loch (1. v.l.), Hausleitung Sonja Schneider (2. v.l.), Pflegedienstleiter Tim Lambertz (3. v.r.) und Geschäftsführerin sowie Gesellschafterin Sandra dos Santos (r.) den kürzlich fertiggestellten Gebäudekomplex. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Kommern-Süd – Ehemaliges Seniorenheim „Falkenhorst“ ist nun „Hygge“-Pflegeheim „Hortensiengarten“ – Bürgermeister und Stadtdezernent besuchten das kürzlich fertiggestellte Bauwerk. Ein Ambiente „wie zuhause“, ein Concierge, Zimmerservice und mehr – dabei handelt es sich allerdings um kein Hotel. All dies bietet das das „Hygge“-Pflegeheim „Hortensiengarten“ in Kommern-Süd, ehemaliges Pflegeheim „Falkenhorst“, seit Betriebsbeginn am 1. Dezember des letzten Jahres. Auf Einladung der Geschäftsführung besuchten Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Dezernent Ralf Claßen am 25. Januar die Einrichtung, um sich selbst ein Bild des gerade fertig gestellten Neubaus zu verschaffen.
Die Gemeinschaftsküchen sollen zum Verweilen einladen und ein Gefühl von „zuhause“ bieten. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Der Führung wohnten der operative Geschäftsführer der Einrichtung, Markus Loch, Pflegedienstleiter Tim Lambertz, Hausleitung Sonja Schneider, sowie Geschäftsführerin und Gesellschafterin des „Hortensiengartens“ Sandra dos Santos bei.
Nach einem kurzen Eingangsgespräch im hauseigenen „Café Hortensia“ führte der Weg durch die nagelneue Einrichtung erst zum noch unbewohnten Wohnbereich eins, welcher sich über die Etage erstreckt.
Auf jedes Detail geachtet
„Was einem direkt ins Auge fällt, ist wie hell, offen und schön hier alles gestaltet wurde“, bemerkte Claßen schnell. Daraufhin betonte der operative Geschäftsführer Markus Loch: „Es erinnert eher an ein Boutique-Hotel als an ein Pflegeheim. Wir wollten hier ganz bewusst ein Wohlfühlambiente erzeugen. Obwohl unsere Pflegeeinrichtung im Preisniveau liegt, ist sie wohl die schönste im Umkreis.“
„Unsere Mitarbeiter sind uns genauso wichtig wie unsere Bewohner, deswegen haben wir auch großen Wert darauf gelegt, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der sich das Arbeiten gut anfühlt. Daher wurden Personalräume und -toiletten mit genau so viel Aufmerksamkeit gestaltet, wie alles andere auch“, betonte Sonja Schneider. Schick ergänzte: „Und das merken auch die Bewohner!“
„Etwas, dass sich wie zuhause anfühlt“
„Ich habe im letzten Jahr vor Weihnachten bei Bürgermeister Dr. Schick angerufen, da wir ihn gerne als erstes in unserer schönen neuen Einrichtung begrüßen wollten. Von Baubeginn an war das Interesse von Seiten der Stadtverwaltung da und nun freuen wir uns, dass der Tag endlich gekommen ist“, so Schneider weiter.
„Der Hortensiengarten lädt einfach ein, da freut man sich doch drauf, alt zu werden!“, so Bürgermeister Dr. Schick mit einem Schmunzeln. „Neue Dinge, auch was den Bau betrifft, gefallen bei Weitem nicht jedem. Doch es zählt, was daraus geworden ist. Und das ist hier ganz klar ein voller Erfolg!“
Derzeit würden die 52 aus dem ehemaligen Pflegeheim Falkenhorst umgezogenen Bewohner von 65 Mitarbeitern gepflegt und versorgt, 27 weitere Bewohner kämen noch dazu. Der „Hortensiengarten“ bietet auf drei Wohnetagen Platz für 80 vollstationäre Pflegeplätze, allesamt Einzelzimmer inklusive eigenem Badezimmer, Heimatküche, sowie Zugang zu Pflege- und Betreuungskräften, Therapeuten und Hausärzten rund um die Uhr. Namenstreu wurde auch ein Hortensiengarten am Gebäude kreiert.
Der Rundgang fand schließlich wieder im „Café Hortensia“ ein Ende und die Zufriedenheit mit dem großen Kommern-Süder Bauprojekt sowohl von Bürgermeister als auch Dezernent, war spürbar.
Die stolze Inhaberin der Einrichtung, Sandra Dos Santos, die selbst aus dem Pflegebereich kommt, betonte: „Ich wollte in all meinen Pflegedienstjahren immer etwas erschaffen, dass sich nach Zuhause anfühlt. Mit viel Arbeit und Liebe ist es nun endlich ein voller Erfolg geworden.“
Ina Brandes Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Land NRW / Ralph Sondermann
Region/Düsseldorf – 100 Prozent der Straßensperrungen inzwischen aufgehoben, in Bau oder Sanierungen beauftragt. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Gute Mobilität ist Standortfaktor und Lebensqualität. Nach der Unwetterkatastrophe im Juli hat das Land alles darangesetzt, den Wiederaufbau der Straßen so schnell wie möglich abzuschließen, damit die Menschen in den betroffenen Gebieten wieder zu Normalität zurückkehren können. Die Bilanz nach 200 Tagen: Von zunächst 220 Straßensperrungen in Zuständigkeit des Landes sind inzwischen 100 Prozent aufgehoben, in Bau oder die Sanierungen beauftragt beziehungsweise veranlasst. Mehrere Brückenbauwerke sind in Rekordzeit innerhalb weniger Monaten wiedererrichtet worden.
Verkehrsministerin Ina Brandes: „Vor 200 Tagen hat Nordrhein-Westfalen eine Unwetterkatastrophe unvergleichlichen Ausmaßes erlebt, die uns noch immer betroffen macht. Zugleich ist es beeindruckend, wie Brücken und Straßen in nur wenigen Monaten wiederaufgebaut wurden. Diese enorme Energieleistung ist mit hohem Arbeitseinsatz, guter Planung und modernster Bautechnik gelungen. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle Beteiligten für diesen Kraftakt!“
Unmittelbar nach der Unwetterkatastrophe wurden niederlassungsübergreifend alle verfügbaren Ressourcen des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) genutzt. Das Verkehrsministerium setzte eine Taskforce Wiederaufbau ein. Die Beteiligten sind seitdem im Einsatz, um die Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen.
Verkehrsministerin Ina Brandes weiter: „Die Landesregierung tut alles dafür, dass Hilfe zügig ankommt und spürbar wirkt. Mehr denn je zuvor müssen wir Planung, Genehmigung und Bau von Brücken und Straßen schnell anpacken, damit unsere Verkehrswege funktionieren. Denn Mobilität gehört zur Grundversorgung der Menschen und sie bedeutet individuelle Freiheit.“
Um schnell voranzukommen, hat das Land dafür gesorgt, dass Ersatzneubauten ohne weitere Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen gebaut werden können, selbst dann, wenn Anpassungen an aktuelle Standards erforderlich sind. Bis zu einem Volumen von 5,3 Millionen Euro konnten Aufträge nach einer Wirtschaftlichkeitsprüfung ohne Ausschreibungsverfahren direkt vergeben werden.
Die bereits am 15. Juli 2021 erteilte Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw gilt weiterhin bis zum 28. Februar 2022. Die Ausnahme gilt für Transporte, die im Zusammenhang mit der Hilfeleistung und Folgenbeseitigung der Unwetterschäden sowie der damit verbundenen Versorgung der Bevölkerung stehen.
Innovative Bauweisen
Innovative Bauverfahren helfen dabei, den Bau zu beschleunigen und die Beeinträchtigung für den Verkehr möglichst gering zu halten. Deshalb setzt das Land auch bei Ersatzneubauten auf die Zusammenarbeit mit Bauunternehmen, die verschiedene innovative Verfahren – wie ressourcensparende Fertigbauteilmethoden – zum schnellen und sicheren Bau von Bauwerken entwickelt haben.
So wurde die Brücke auf der Landesstraße (L) 182 bei Swisttal-Heimerzheim seitens der Firma Heitkamp aus Fertigbetonteilen mit Widerlagern aus bewehrter Erde statt aus Beton hergestellt. Die Brücken an der L181 bei Lommersum und der L167 bei Blankenheim-Ahrdorf wurden von der Firma Echterhoff in Fertigteilbauweise mit Hybridkappen gebaut. Die Firma Max Bögl baute die Brücke an der L11 bei Mechernich-Satzvey in Fertigteilbauweise.
116 Bauwerke und 2 Tunnel erheblich beschädigt
In Folge der Unwetterkatastrophe wurden 116 Bauwerke – also beispielsweise Brücken, Lärmschutzwände oder Stützwände – und zwei Tunnel erheblich beschädigt. 15 der Brücken müssen komplett ersetzt werden. Außerdem kam es zu 91 Hangrutschungen.
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