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Heute 02. Februar 17.00 Uhr – Allgemeine Telefon-Sprechstunde – Hämatologie und Onkologie

Region/Mayen-Koblenz – Prof. Dr. Jens Chemnitz, Chefarzt der Inneren Medizin – Hämatologie/Onkologie, Palliativmedizin am Ev. Stift, ist Experte in beiden Fachbereichen und bietet am heutigen Mittwoch, 2. Februar, eine Telefonsprechstunde an.

Während sich der Hämatologe mit gut-, aber auch bösartigen Erkrankungen des Blutes beschäftigt, sind solide Tumoren von ihrer Entstehung bis zur Behandlung Fachgebiet des Onkologen. Prof. Dr. Jens Chemnitz, Chefarzt der Inneren Medizin – Hämatologie/Onkologie, Palliativmedizin am Ev. Stift, ist Experte in beiden Fachbereichen. Am Mittwoch, 2. Februar, bietet er eine Telefonsprechstunde zu hämatologischen und onkologischen Fragestellungen an. Betroffene und Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr unter Telefon 0261 137-1070 anrufen und dem Experten ihre Fragen stellen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Bilanz der Flutopfer-Hilfe in Kall – Den Spendern sehr dankbar

Kall – Die Kaller Kolpingfamilie hat sechs Monate nach dem Hochwasser Bilanz über die Flutopfer-Hilfe gezogen – Wertvolle  Unterstützung von Freunden aus Ostwestfalen erfahren – Spenden-Koordinator Hans-Peter Dederichs: „Noch immer sind Bautrockner aus Düren im Einsatz“.

Über 16.000 Euro hatte die Kolpingfamilie aus Paderborn letztes Jahr für Flutopfer in Kall an die dortige Kolpingfamilie übergeben. Jetzt konnte Hans-Peter Dederichs, der mit seiner Ehefrau Marga für die Verteilung der Gelder aus Paderborn sowie für die Verwendung weiterer eingegangener Spenden zuständig war, eine abschließende Bilanz ziehen. „Bis Jahresende konnten alle Gelder an die betroffenen Flutopfer ausgezahlt werden“, berichtet Dederichs, der sich in einem Rückblick bei allen Spendern bedankt.

Im Oktober hatte die Kaller Kolpingfamilie von der Flut betroffene Mitbürger eingeladen, um dereren Sorgen und Nöte zu erfahren. Foto: Reiner Züll

In seiner Eigenschaft als Sprecher des Leistungsteams der Kaller Kolpingfamilie blickt Dederichs auf die vielfältige Flutopfer-Hilfe zurück. Schon eine Woche nach der verhängnisvollen Flut in der Nacht zum 15. Juli seien die ersten 1000 Euro von den Paderborner Kolping-Freunden nach Kall gebracht worden, nachdem sie erfahren hatte, dass viele Mitglieder der Kaller Kollegen bei der Flut ihr Haus, ihre Wohnung oder sogar ihr ganzes Hab und Gut verloren hatten. Aus den ersten 1000 Euro wurden am Ende 16.000 Euro, die die Freunde aus Ostwestfalen im Oktober bei einem Flutopfer-Treffen in Kall übergaben.

Mit den Spendengeldern wurden aber nicht nur Familien von Mitgliedern der Kaller Kolpingfamilie unterstützt. „Auch vielen anderen hat es in den Wochen nach dem Hochwasser am Nötigsten gefehlt“, so Hans Peter Dederichs. Spenden seien auch von der Kolpingfamilie aus Ransbach-Baumbach eingegangene. Die Kolpingfamilie aus Geldern habe die  Wunschzettel von zehn Kindern zu Weihnachten erfüllt und die Geschenke finanziert. Kolping-Freunde aus dem Erzgebirge hätten einer Kaller Familie, die bei der Flut ihr Haus verloren hat, eine größere Spende direkt zukommen lassen.

„Es sind noch drei Bautrockner vom Diözesan-Verband Aachen und der Dürener Kolpingfamilie bei uns im Einsatz“, berichtet Dederichs. Die  Dürener Kollegen hätten einige Rechnungen für Haushaltsgeräte wie zum Beispiel für einen Kühlschrank oder Herd übernommen. „Die Empfänger waren überglücklich und oft zu Tränen gerührt. Viele  konnten die Hilfsbereitschaft und Solidarität der fremden Kolpingfamilien kaum begreifen“, blickt Hans Peter Dederichs zurück.

Die Flutopfer seien den Spendern sehr dankbar und überwältigt gewesen von der Tatsache, dass es so etwas in der heutigen Zeit noch gebe. Aber, so der Kaller Kolping-Sprecher: „Hier bewahrheitet sich heute der Kolping-Leitspruch  wie vor 170 Jahren: Seine Worte werden durch unsere Taten sichtbar“. (Reiner Züll)

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Flut als Katalysator

Ahr/Eifel/Trier – Koordinator des Wiederaufbaus spricht über seine Arbeit in betroffenen Gebieten. Seit Mitte Oktober ist er im Einsatz, doch ein typischer Arbeitstag hat sich bei Peter Schuh noch nicht abgezeichnet. Das liegt vermutlich auch daran, dass es eine Stelle in solch einer Art noch nicht im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) gab: Er ist Beauftragter des Bistums Trier für die Koordinierung des Wiederaufbaus in den von der Flutkatastrophe betroffenen Kirchengemeinden in der Eifel und an der Ahr.

„Ich bin offen für Hilfsanfragen und Ansprechpartner für alle, die unsere Strukturen nicht so gut kennen“, erklärt Schuh, der bis 2019 die Immobilienabteilung im BGV leitete. Dafür stellt er Kontakte her, insbesondere zwischen der Orts- und der Diözesanebene, aber auch zu politisch Verantwortlichen im Land. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit macht momentan die Immobilienfrage aus. Er setzt sich dabei auch immer wieder dafür ein, Inklusion und Klimaschutz beim (Wieder-)Aufbau nicht aus den Augen zu verlieren. „Da stecken wir oft in einem Dilemma“, sagt Schuh und verdeutlich das an einem Beispiel: In der alten Immobilie, sei es im Pfarrheim, -haus, in der Kirche oder der Kita gab es bislang eine Ölheizung, die durch die Flut beschädigt wurde. Im Sinne des Umweltschutzes wäre eine Solarthermie wünschenswert. Doch eine Gasheizung ist mitunter viel zeitiger verfügbar und somit könnte das Gebäude schneller wieder in Betrieb genommen werden. „Ein Zielkonflikt“, fasst Schuh die Situation zusammen.

„Die Flut und die Pandemie sind Katalysatoren, die viel aufzeigen, was wir in den letzten Jahren vielleicht versäumt haben“, berichtet Schuh. Nun sei die Gelegenheit gekommen, Strukturen neu zu ordnen. „Die Frage ist nur, ob wir so mutig sind?“ Denn dies bedeute viele Veränderungen und Abschiede von wohl Bekanntem und Vertrautem in einer unruhigen und ungewissen Zeit. Da stelle sich für die Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort die Frage: „Wie gelingt es uns, die Menschen mitzunehmen?“ Schuh möchte dabei unterstützend wirken und er sieht die Lage realistisch. „Es wird immer Gegenstimmen geben, die müssen aber gewichtet werden.“ Diese sollten einem Neuanfang nicht im Wege stehen. Einige Gebäude müssten unter anderem aus statischen Gründen abgerissen werden. Es gehe dann darum, bereits im Vorfeld Konzepte für die Folgenutzung gemeinsam mit den lokalen Gremien aufzustellen. Sinnvolle Möglichkeiten seien zum Beispiel, an gleicher Stelle Projekte in Richtung von sozialem Wohnraum zu ermöglichen. „Es sollen Sachen entstehen, die ins kirchliche Profil passen, also keine teuren Eigentumswohnungen.“

Doch wann wird der Neuanfang richtig starten können? Nicht nur Privatpersonen warten auf die versprochenen Gelder, sondern auch die Kirchengemeinden. „Die Regularien sind komplex. Dass macht das Planen natürlich schwierig.“ In diesem Zusammenhang spricht er auch das Thema Spenden an. Hier tauscht Schuh sich regelmäßig mit der Caritas und dem Stiftungszentrum im BGV aus, um Projekte zu finden, die den Verwendungszwecken der Spender entsprechen.

Schuhs Agenda sei übervoll; oft fährt er in die betroffenen Gebiete. Unterstützung erhält er durch Johannes Kölling, Geschäftsführer des Zentralbereichs „Pastoral und Gesellschaft“ im BGV.

Es wird noch mehr als fünf Jahre dauern, bis wieder Normalität in den Flutgebieten eintreten wird – in einigen Orten vermutlich schneller als in anderen, glaubt Schuh. Längstens will er den Job bis 2023 machen, dann ist er fast 70 Jahre.

Peter Schuh und Johannes Kölling sind erreichbar unter Tel.: 0651-7105-500, E-Mail: peter.schuh(at)bistum-trier.de. Weitere Informationen gibt es auf https://t1p.de/hochwasser-hilfe (jf)

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Gegen das Vergessen „Stolpersteine“ in Euskirchen gereinigt

Euskirchen – Stolpersteine reinigen und zu alten Glanz zurückführen: Anlässlich des 77. Gedenktages zur Befreiung des NS-Konzentrationslagers „Auschwitz“ wurde dies in einer Kooperation des Euskirchener DRK-Mehrgenerationenhauses, des „Streetwork“-Projekts der Caritas-Wohnungslosenhilfe „MO.S.ES“ und des Jugendmigrationsdienstes am Donnerstag, 27. Januar, getan. Denn wie schon ein altes jüdisches Sprichwort sagt: „Ein Mensch ist erst dann vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Auch Redner und Begleiter einer Gruppe, Kevin Löhr, ging auf die Knie um den „Stolpersteinen“ neuen Glanz zu verleihen. Foto: Jugendmigrationsdienst/pp/Agentur ProfiPress

Mit diesen Worten eröffnete Kevin Löhr vom Team Migration/Integration des DRK Kreisverbands Euskirchen die Aktion im Euskirchener Mehrgenerationenhaus, genauer gesagt im hauseigenen „Café Henry“. Nachdem er ab 10.30 Uhr bei durch das Café angebotenem Kaffee und Gebäck in einer kurzen Rede an die Geschichte der Juden in Euskirchen und ihr Schicksal erinnert hatte, ging es auch schon ans Eingemachte.

Weg gesäumt mit Dankbarkeit

15 freiwillige Helferinnen und Helfer, ausgerüstet mit Eimern, Schwämmen und Putzmitteln, versammelten sich vor dem Gebäude der Wohnungslosenhilfe und eine Route wurde geplant. Los zog eine Gruppe schließlich in Begleitung von Nora Kassan, ebenfalls vom Rotkreuz-Team Migrationtegration, die andere in Begleitung von Kevin Löhr.

Von der Kommerner Straße aus arbeiteten sie sich durch die Innenstadt vor, blieben bei jedem Stein kurz stehen und lasen die Namen der Opfer vor, um ihnen so zu gedenken. Schnell zeigte sich, wie viel Dankbarkeit den Freiwilligen auch von den Euskirchener Einwohnern entgegengebracht wurde: Neben Worten des Dankes wurde ihnen Kaffee und Tee angeboten oder nachgefragt, ob noch weitere Putzmaterialien benötigt würden.

Nach circa drei Stunden trafen sich alle wieder im „Café Henry“ und es gab eine Suppe zur Stärkung. Weiter abgelegene „Stolpersteine“ wurden dann am Nachmittag von den Helferinnen und Helfern des „MO.S.ES“-Projekts per Auto aufgesucht und gereinigt, sodass am Ende des Tages alle „Stolpersteine“ in Euskirchen wieder in neuem Glanz erstrahlen konnten.

Hintergründe

„Stolpersteine“ sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, dessen Ziel es ist, den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Das Projekt finanziert sich über Patenschaften, in ganz Deutschland wurden bereits fast 90.000 Stolpersteine verlegt, davon 212 in Euskirchen. Mehr Informationen zu dem Projekt können auf www.stolpersteine.eu abgerufen werden. Eine Zusammenfassung der jüdischen Geschichte in Euskirchen ist unter diesem Link zu finden: https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/e-g/599-euskirchen-nordrhein-westfalen.

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Forstrevier Mayen bietet kostenfreies Holz zum Heizen oder Heimwerken

Mayen – Im Stadtwald Mayen wurden die Aufforstungen des Windwurfes 2010 mit sogenannten Hordengattern geschützt. Diese bestehen im zertifizierten Mayener Stadtwald aus ökologischen Gründen ausnahmslos aus, im Stadtwald gewachsenen, Douglasien- und Fichten-Dachlatten. Nachdem die Gatter ihren Schutzzweck erfüllt haben, kann das Forstrevier Mayen das an Wegrändern stehende Holz, welches mehrere Kilometer lang ist, interessierten Bürgern anbieten.

Der Abbau und die Abbauzeiten werden mit der Revierleitung vereinbart und unter diesen Bedingungen ist das Holz kostenfrei erhältlich. Die Latten eignen sich zum Teil zum Heimwerken, hervorragend als Anmachholz oder je nach Ofengröße zum Heizen.

Ebenso eignet sich diese Projekt für Bürger oder Vereine, die sich einfach nur in unserem Stadtwald in der Form engagieren möchten, dass sie den Abbau der Zäune durchführen und das Holz an Sammelpunkten lagern, sofern sie es nicht selbst gebrauchen können.

Bei Interesse bittet das Forstrevier, sich unter Angaben der Personalien sowie der telefonischen Erreichbarkeit unter forst-buero@stadt-mayen.de zu melden.

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Zum siebten Mal erscheint der Wegweiser des Kreises Euskirchen für Seniorinnen, Senioren und ihre Angehörigen

Euskirchen – Aktuelle und vollständig überarbeitete Auflage informiert über vielfältige Themen und Angebote für Seniorinnen und Senioren. Bereits zum siebten Mal erscheint der Wegweiser des Kreises Euskirchen für Seniorinnen, Senioren und ihre Angehörigen. Die vollständig überarbeitete Auflage der Broschüre wurde vom Zentralen Informationsbüro Pflege (Z.I.P.) des Kreises Euskirchen in Zusammenarbeit mit dem weiss-Verlag GmbH & Co. KG erstellt. Die Auflage erscheint im frischen neuen Design.

Auf 80 Seiten finden Betroffene und Angehörige ausführliche Informationen rund um das Thema „Älterwerden“. Für die aktiven Seniorinnen und Senioren bietet der Wegweiser  vielseitige Hinweise und Tipps zur Freizeitgestaltung, zu sportlichen Aktivitäten bis hin zum bürgerschaftlichen Engagement. Für die Seniorinnen und Senioren, die auf Hilfe, Pflege und Unterstützung angewiesen sind, enthält der Wegweiser umfassende Informationen und Hinweise über Beratungsstellen, Hilfen im Alltag, Wohnformen im Alter, finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und vieles mehr.

„Ich hoffe, dass der aktuelle Wegweiser eine Hilfe im Alltag sein wird, vielfältige Unterstützungsangebote vermittelt und alles Wissenswerte mitgibt, damit die Seniorinnen und Senioren unseren Kreis Euskirchen als seniorenfreundlich erleben können“ so Landrat Markus Ramers.

Der Seniorenwegweiser ergänzt das Beratungsangebot des Zentralen Informationsbüros Pflege und Pflegestützpunktes des Kreises Euskirchen. Hier werden Ratsuchende umfassend, kostenlos und neutral zu den verschiedenen Versorgungsangeboten im Kreisgebiet informiert. In telefonischen oder persönlichen Beratungsgesprächen werden mit Betroffenen und Angehörigen der individuelle Hilfebedarf geklärt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Der Seniorenwegweiser ist kostenlos im Zentralen Informationsbüro Pflege (Z.I.P.) und Pflegestützpunkt des Kreises Euskirchen erhältlich (Tel.: 02251/15-521 oder -927, E-Mail: pflegestuetzpunkt@kreis-euskirchen.de). Im Internet steht die Broschüre unter http://www.kreis-euskirchen.de/buergerservice/soziales/infobuero.php als Download zur Verfügung.

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Christian Wallesch neuer KJU Vorsitzender

Region/Trier – Stühlerücken beim Kreis Junger Unternehmer (KJU) Trier: In der Mitgliederversammlung wurde Christian Wallesch zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 39-jährige Geschäftsführer der umgesetzt – geplante arbeitswelten GmbH folgt damit Ralf Adams (Dr. Widdau & Partner), der das Amt in den Jahren 2020 und 2021 inne hatte. Christian Wallesch ist nun der 26. KJU-Vorsitzende.

Seinen ersten Auftritt hatte der neue KJU-Vorsitzende bei der KJU Late Night Mitgliedershow, die live aus dem Tagungszentrum der IHK Trier gestreamt wurde. Die Online-Show lieferte den Mitgliedern alles, was eine richtige Late Night Show bieten sollte: Studiogäste, Live-Band, Einspieler, Interviewschalten, Ehrungen und einen Comedian. Über zwei Stunden pure KJU-Unterhaltung, die den Zuschauern Freude bereitete und den KJU als das Netzwerk für junge Unternehmerinnen und Unternehmer präsentierte.

Für die langjährige Treue zum Verein (25 Jahre KJU) wurden unter anderem Heike Franzen und Ferdinand Tix geehrt. Heribert Orth wurde nach 50 Jahren KJU-Zugehörigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Gefeiert wurde zudem der Existenzgründerpreisgewinner 2021 Gregor Demmer (www.vereinsticket.de).

Christian Wallesch betonte, dass bei der KJU-Veranstaltungsplanung für die kommenden zwei Jahre der Fokus auf Nachhaltigkeit und stabile Entwicklungen gelegt werde. So seien unter anderem die Vorstellung von nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmenskonzepten und Betriebsbesichtigungen mit dem Fahrrad geplant.

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Zahlreiche unangemeldete Kundgebungen in der Region Daun-Wittlich-Bitburg-Gerolstein

Daun/Wittlich/Bitburg/Gerolstein – Am Montagabend, 31. Januar, waren erneut in zahlreichen Städten und Gemeinden in der Region Menschen zu unangemeldeten Kundgebungen zusammengekommen, um gegen die Corona-Politik zu demonstrieren.

In der Eifel hatten die von den Kreisverwaltungen Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell erlassenen Allgemeinverfügungen zur Pandemiebekämpfung zwar wie in der vergangenen Woche Bestand. Jedoch sind mit Inkrafttreten der 30. CoBelVO am 31. Januar auch hierin nunmehr konkrete Auflagen wie die Masken- und Abstandspflicht zur Teilnahme an den Veranstaltungen/Aufzügen für die Bürgerinnen und Bürger geregelt. Die Allgemeinverfügung für den Bereich des Bitburger Stadtgebiets beinhaltet darüber hinaus eine vorgegebene Wegstrecke zur Durchführung eines Aufzugs.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Wittlich kam es am 31.01.2022 zu folgenden Versammlungen bzw. Aufzügen:

Bitburg: Ab 17.55 Uhr kam es zu einer Ansammlung von in der Spitze ca. 197 Personen im Bereich des Bedaplatzes. Seitens der vor Ort anwesenden Versammlungsbehörde wurde die Ansammlung zur Versammlung erklärt und mehrfach die Auflagen zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes über Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben. Ein Aufzug dieser Personen bewegte sich auf der vorgegebenen Strecke durch die Stadt Bitburg. Die Versammlung verlief insgesamt, unter überwiegender Beachtung der erteilten Auflagen, ohne besondere Vorkommnisse. Es wurden fünf Identitätsfeststellungen durchgeführt, ein Platzverweis erteilt, eine Ingewahrsamnahme wegen Nichtbefolgen des Platzverweises durchgeführt und diesbezüglich eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstattet.

Wittlich: Die Polizei stellte gegen 17.55 Uhr eine Ansammlung von in der Spitze 55 Personen auf dem Platz an der Lieser fest. Darunter befanden sich fünf Kinder. Die Polizei erklärte die Kundgebung zu eine Versammlung und gab die Auflagen zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes über Lautsprecherdurchsagen bekannt. Ein Aufzug dieser Personen bewegte sich im Bereich der Wittlicher Innenstadt und wieder zurück zum Platz an der Lieser. Einige Teilnehmende mussten von der Polizei auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen werden. Die Einsatzkräfte schlossen zwei Personen wegen Nichttragens des MNS von der Versammlung aus. Nach Identitätsfeststellung wurde gegen diese Personen eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstattet. Die Versammlung verlief insgesamt, unter überwiegender Beachtung der erteilten Auflagen, ohne besondere Vorkommnisse.

Daun: In Daun stellte die Polizei gegen 19 Uhr eine Zusammenkunft von zunächst ca. 20 Personen bis in der Spitze 50 Personen, davon zwei Kinder, zunächst im Bereich der Verbandsgemeindeverwaltung fest. Die Personen trugen keinen Mund-Nasen-Schutz, hielten jedoch den vorgeschriebenen Abstand ein. I

Gerolstein: In Gerolstein stellte die Polizei 76 Personen vor der VGV fest, die ebenfalls keinen Mund-Nasenschutz trugen, die Abstände aber überwiegend einhielten. Seitens der vor Ort anwesenden Versammlungsbehörde Gerolstein und der Polizei wurden die Ansammlungen zu Versammlungen erklärt und mehrfach die Auflagen zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes über Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben. Die Personen bewegten sich teilweise in strömendem Regen überwiegend mit ausreichendem Abstand in Zweiergruppen durch das Stadtgebiet, trugen jedoch keinen Mund-Nasen-Schutz. Die Versammlung verlief insgesamt ohne besondere Vorkommnisse.

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Michael Ludwig-MdL zum Ersten Kreis-Beigeordneten des Eifelkreises Bitburg-Prüm gewählt

Bitburg – In der Sitzung des Kreistages am 31. Januar 2022 war die durch den Tod von Michael Billen freigewordene Position des Ersten Kreisbeigeordneten neu zu besetzen. Die CDU-Fraktion schlug ihren Fraktionsvorsitzenden Michael Ludwig, MdL vor. Weitere Kandidatenvorschläge gab es nicht.

Mit 30 von 38 Stimmen erhielt Michael Ludwig im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit und wurde somit zum Ersten Kreisbeigeordneten bis zur turnusgemäßen Neuwahl des Kreistages im Jahr 2024 gewählt.

Landrat Andreas Kruppert gratulierte dem neu gewählten Ersten Kreisbeigeordneten mit einem Blumenstrauß und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm und den weiteren Beigeordneten Rudolf Rinnen und Helmut Fink.

Der Erste Kreisbeigeordnete ist der allgemeine Vertreter des Landrates bei dessen Verhinderung. Die weiteren Kreisbeigeordneten führen die Amtsbezeichnung Kreisbeigeordneter und sind zur allgemeinen Vertretung des Landrates nur berufen, wenn dieser und der Erste Kreisbeigeordnete verhindert sind. Der Landrat und die Kreisbeigeordneten bilden den Kreisvorstand.

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Neue Straße, neue Gehwege, neue Haltestellen

Wachtberg-Villip/Holzem – Gemeindeverbindungstraße zwischen Villip und Holzem wird saniert. In der dritten Januarwoche war es soweit. Die Bauarbeiten zur Sanierung der Gemeinde-Verbindungsstraße zwischen Villip und Holzem haben begonnen.

Zu einem offiziellen ersten Spatenstich kamen hierzu Bürgermeister Jörg Schmidt, Beigeordneter Swen Christian, der für Infrastruktur zuständige Fachbereichsleiter Christian Pohl sowie seitens der ausführenden Firma STRABAG deren technischer Bereichsleiter der Direktion NRW, Holger Weber, und Tobias Teichner, Vorsitzender des Ortsausschusses Villip/Villiprott/Holzem zusammen und griffen beherzt zu den bereit stehenden Spaten. Mit dieser Baumaßnahme, freute sich Bürgermeister Schmidt, sei ein „weiterer Schritt hin zu einer besseren Infrastruktur in Wachtberg gegeben.“

Denn mit diesem Bauvorhaben wird nicht nur die Straße zwischen den beiden Ortschaften, beginnend auf der Holzemer Straße 40 in Villip bis zur Krahnhofstraße 32 in Holzem auf einer Länge von 1,2 Kilometern von Grund auf saniert. Damit verbunden sind vielmehr umfangreiche weitere Maßnahmen. In Villip wird so zwischen den Straßen Am Steinbruch und Wachtbergweg ein neuer Gehweg gebaut, ebenso ist für den Heidegartenweg in Holzem eine Gehweganbindung zum Ortskern geplant. Auch werden die im Streckenabschnitt liegenden ÖPNV-Bushaltestellen Wachtbergweg und Heidegartenweg barrierefrei ausgebaut.

Im Zuge der Maßnahme erfolgen ebenso Arbeiten der Gemeindewerke AöR sowie der enewa GmbH. So erneuern die Gemeindewerke AöR in Villip bis zur Straße Auf dem Äckerchen den Schmutzwasserkanal, die enewa GmbH wird in Teilabschnitten neue Wasserleitungen verlegen sowie über den gesamten Ausbauabschnitt die Ortslage Holzem an das Gasnetz anbinden.

Die Arbeiten werden in drei Bauabschnitten durchgeführt. Der erste, jetzt begonnene Bauabschnitt betrifft die Holzemer Straße in Villip zwischen den Hausnummern 40 und 33. Der zweite Bauabschnitt wird sich von der Holzemer Straße 33 bis zum Heidegartenweg erstrecken, der dritte führt schließlich vom Heidegartenweg bis zum Ortseingang Holzem. Alle Bauabschnitte werden unter Vollsperrung durchgeführt. Entsprechende Umleitungen, auch für Radfahrer, sind ausgeschildert.

Die Anbindung der Ortslage Holzem an den ÖPNV wird während der gesamten Bauzeit durch eine extra eingerichtete Kleinbuslinie zwischen Holzem und Berkum sichergestellt. Dies insbesondere auch als Fahrmöglichkeit für die Holzemer Schülerinnen und Schüler, die in Berkum die Grund- und HDG-Schule besuchen. Die ÖPNV-Anbindung Holzems an Villip erfolgt mittels Umstieg in Berkum, hier wurden für die in Holzem wohnenden Schülerinnen und Schüler der Grundschule Villip zudem kindgerechte Umstiegsregelungen eingerichtet.

Die planmäßige Bauzeit beträgt circa sechs Monate, voraussichtlich Mitte Juli wird die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein. (mm)