Kategorien
News

Letztes Abkochgebot im Kreis Ahrweiler aufgehoben

Ahrweiler – Das letzte noch bestehende Abkochgebot für den Ort Reimerzhoven (Verbandsgemeinde Altenahr) wurde durch das Kreisgesundheitsamt aufgehoben. Somit kann das Trinkwasser aus dem Leitungsnetz im gesamten Kreis Ahrweiler ab sofort wieder uneingeschränkt verwendet werden.

Nachdem zahlreiche Laborkontrollen in den Versorgungsbereichen die geforderte Qualität nach der Trinkwasserverordnung bestätigt haben, wurden die vormals bestehenden Abkochgebote schrittweise vom Gesundheitsamt aufgehoben. Die Desinfektion des Trinkwassers mit Chlor und weitere zusätzliche Laborkontrollen werden seitdem weiterhin fortgesetzt. Auch dabei gab es bisher keine Hinweise auf Grenzwertüberschreitungen.

Durch die Flutkatastrophe waren ausgedehnte Schäden im Trinkwasserverteilnetz aufgetreten, die neben umfangreichen technischen Maßnahmen ein vorsorgliches Abkochgebot erforderlich machten.

Kategorien
News

Schnelles Internet für Nickenich – Vorvermarktung der Westenergie Breitband für Glasfaserausbau läuft noch bis zum 28. Februar 2022

Nickenich – Jetzt kostenlosen Glasfaserhausanschluss sichern. Gemeinsam mit der Westenergie Breitband GmbH plant die Ortsgemeinde Nickenich den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startete Westenergie Breitband am 1. November 2021 die Vorvermarktung für den ersten Bauabschnitt in Nickenich. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 40 Prozent wird der Netzbetreiber ein flächendeckendes Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) ausbauen. Die Quote wurde jedoch bisher noch nicht erreicht. Bis zum 28. Februar 2022 haben alle Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet noch die einmalige Gelegenheit, sich gemeinsam für einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss zu entscheiden.

Der Bauabschnitt betrifft folgende Straßen: Ahornstraße, Andernacher Straße, Auf der Hohl, Bachstraße, Bürresheimer Straße, Eckertshohl, Frankenstraße, Hauptstraße, Heidentalring, Kirchstraße, Kolpingstraße, Pellenzstraße, Plaidter Straße (teilweise), Plaidterwegsrest, Rauscherstraße, Von-Are-Straße, Von-Dadenberg-Straße, Von-Gramen-Straße, Von-dem-Weiher-Straße, Von-Helfenstein-Straße, Von-Mainfelder-Straße, Von-Schilling-Straße, Von-Winkelin-Straße und Von der Leyenstraße.

Bis zum 28. Februar 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner „2locate“, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Gerne können Interessierte auch direkt unter der Rufnummer
02632 93 2094 einen unverbindlichen Beratungstermin bei sich zu Hause vereinbaren.

Zusätzlich bietet die Ortsgemeinde Nickenich allen Bürgerinnen und Bürgern eine persönliche Vor-Ort-Beratung am Dienstag, den 22. Februar 2022 von 8:00 bis 13:00 Uhr sowie am Donnerstag, den  24. Februar 2022 von 13:30 bis 18:00 Uhr im Rathaus in Nickenich an. Auch hierbei gelten die allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln.

Alle Anwohnerinnen und Anwohner im Ausbaugebiet von Nickenich, die einen E.ON-Highspeed Telefonie-/ Internetdienst im Rahmen der Vorvermarktung abschließen, erhalten den Glasfaserhausanschluss kostenlos. Dieses Angebot wird bis zum 28. Februar 2022 aufrecht erhalten. Auskünfte über die Angebote erhalten Sie telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner „2locate“
unter der Rufnummer 02632 93 2094. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.eon-highspeed.com

Kategorien
News

Friseurhandwerk stellt sich Zukunftsthemen

Wittlich – Fast vollzählig trafen sich die Innungsmitglieder der Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich Ende Januar zur Jahreshauptversammlung im Wittlicher Restaurant Daus. Obermeisterin Sabine Schömann-Kuhnen aus Hetzerath informierte ihre Handwerkskollegen insbesondere über den Stand der tarifpolitischen Themen. Der Ausbildungstarifvertrag wurde allgemein verbindlich erklärt, wodurch alle Friseure im Geltungsbereich daran gebunden sind. Dies soll die Ausbildung stärken.

Und dies ist nötiger als je zuvor, denn die Ausbildungszahlen im Friseurhandwerk sind in den vergangenen zwei Jahren stark eingebrochen. Im Landkreis Bernkastel-Wittlich bestehen derzeit lediglich zehn Ausbildungsverhältnisse. „Durch die vielen Unsicherheiten, die durch die Pandemie für unser Handwerk aufgetreten sind, allem voran der Lockdown, sehen die Schüler im Friseurberuf nicht die sichere Basis, die sie beruflich benötigen“, erzählt die Obermeisterin. „Es sind im Friseurhandwerk dringend positive Entwicklungen erforderlich, um den Beruf wieder attraktiv werden zu lassen.“ Mitwirken soll dabei auch ein neuer Lohn- und Gehaltstarifvertrag, der derzeit vom Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland zusammen mit der Gewerkschaft Verdi in Verhandlung steht. „Auch die von der Bundesregierung geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf zwölf Euro wird entsprechende Auswirkungen haben“, erläutert Dirk Kleis, Geschäftsführer vom Landesverband. „Die Salons rechnen mit einer Personalkostensteigerung von 25 bis 30 Prozent, die nur durch eine Anpassung der Preise aufgefangen werden kann.“

Positiv blickt Schömann-Kuhnen auf die Aktivitäten und Entwicklungen innerhalb der Innung. „Viele bringen sich ehrenamtlich für unser Handwerk ein. Sei es im Vorstand oder im Berufsbildungsausschuss des Landesverbandes oder im Modefachteam.“ Angebotene Fachseminare, zuletzt mit Redken (von L’Oréal), waren ausgebucht. Ein Barber-Seminar und eines mit Wella sind in der Planung. „Die erfolgreiche Hair & Style Night in Hetzerath ist für Ende Oktober geplant. Ich freue mich über die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die wir innerhalb unserer Innung haben.“ Bei der Eröffnung des Ausbildungszentrums der Handwerkskammer Trier Mitte Mai wird durch den Landesverband und die Friseur-Innungen im Bezirk eine Modenschau und ein Azubiwettbewerb durchgeführt. Für den Herbst ist eine Innungsfahrt geplant.

Kategorien
News

Konrektorinnen und Konrektoren für alle Haupt- und Realschulen in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Wir stärken Haupt- und Realschulen und sichern unser vielfältiges Schulsystem. Das Landeskabinett hat Ende Januar beschlossen, dass es künftig an allen Haupt- und Realschulen in Nordrhein-Westfalen unabhängig von der Schülerzahl neben einer Schulleiterin oder einem Schulleiter auch eine Konrektorin oder einen Konrektor geben wird. Bislang gibt es ein solches Amt nur an Haupt- und Realschulen mit mehr als 180 Schülerinnen und Schülern. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Ziel und Zusage dieser Landesregierung war, ist und bleibt, unseren Schülerinnen und Schülern beste Bildung zu ermöglichen und unsere Lehrerinnen und Lehrer Schritt für Schritt weiter zu unterstützen und entlasten. Mit den künftigen Konrektorinnen und Konrektoren an unseren kleineren Haupt- und Realschulen lösen wir dieses Versprechen ein.“

Von der Regelung, die im Januar 2022 mit dem Besoldungsanpassungsgesetz bereits erstmals im nordrhein-westfälischen Landtag beraten wurde und mit Beginn des Schuljahres 2022/23 wirksam werden soll, profitieren insgesamt 29 Haupt- und Realschulen mit bis zu 180 Schülerinnen und Schülern, an denen bislang keine Stelle für einen Konrektor oder eine Konrektorin vorgesehen war. Durch eine Stellvertretung werden die Schulleitungen dieser Schulen künftig bei der Erledigung ihrer vielfältigen Aufgaben unterstützt. Dazu gehören neben der Koordination des täglichen Unterrichtsbetriebs vor allem die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung der Schule. Perspektivisch gilt die neue Regelung zudem vom ersten Tage an für neu errichtete Haupt- und Realschulen.

Besoldet werden die neuen Stellen für Konrektorinnen und Konrektoren mit A 13 mit Amtszulage („A 13z“). Im beispielhaften Falle einer ledigen Konrektorin oder eines Konrektors mit einer Berufserfahrung als Lehrkraft von rund 15 Jahren entspricht das einer monatlichen Besoldung in Höhe von rund 5.300 Euro.

Kategorien
News

Auf dem Weg zur Marke Zülpich – Online-Konferenz am 08. Februar – Anmeldung bis Montag 07. Februar per E-Mail

Zülpich – Bürgerinnen und Bürger sind am 08. Februar 2022 zur Mitwirkung eingeladen. Marketingkonzept Innenstadt und Zentrumsmanagement 2021-2023. Wie kann sich das Zentrum zukünftig noch besser als Einkaufsort, Wohnort sowie als Freizeit- und Tourismusstandort im Wettbewerb der Städte behaupten? Dies ist die Kernfrage des Mar-ketingkonzeptes, das die Stadt Zülpich bei der CIMA Beratung + Management GmbH in Köln in Auftrag gegeben hat. Das Büro ist bundesweit im Bereich Stadtmarketing tätig und hat u.a. bereits die Städte Erftstadt, Meckenheim, Bergheim und Bedburg beraten.

Nachdem im Auftaktforum (01) durch das Büro CIMA erste Ideen zur zukünftigen Entwicklung gesammelt wurden, bietet das Forum 02 nun die Gelegenheit, sich über den Entwurf des Marketingkonzeptes zur Profilierung der Zülpicher Innenstadt zu informieren und zu diskutieren.

Die Veranstaltung Forum 02 – „Zukunftsprofil Stadtzentrum Zülpich“ findet statt am Dienstag, 08. Februar 2022, um 19.00 Uhr.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage wird die Veranstaltung als Online-Konferenz durchgeführt. Die notwendigen Zugangsdaten erhalten Sie einen Tag vor der Sitzung per E-Mail. Voraussatzung dafür ist, dass Sie sich bitte bis Montag, 07.02.2022 per Mail an presse@stadt-zuelpich.de für die Veranstaltung anmelden. Die Zugangsdaten sind zudem ab Montag, 07.02.2022 auf der Webseite der Stadt Zülpich zu finden.

Kategorien
News

Staatssekretärin Steingaß informiert sich in Wittlich über die Flutschäden

Wittlich – Die Flutkatastrophe im Juli des vergangenen Jahres hat auch in der Stadt Wittlich Schäden in Millionenhöhe verursacht. So wurden im Stadtgebiet unter anderem die Kindertagesstätte Jahnplatz und die Grundschule Georg-Meistermann als öffentliche Einrichtungen überflutet. Im Bereich der Altstadt liefen zahlreiche Gebäude im Keller und Erdgeschoss voll Wasser. Einen Tag nach der Katastrophennacht hatte sich bereits die damalige Landesklimaschutzministerin Anne Spiegel einen Überblick über das Schadensausmaß in Wittlich gemacht. Noch heute sind die Folgen sichtbar und einige Ladenlokale stehen auch heute noch leer.

Die Wiederaufbaubeauftragte der Landesregierung, Staatssekretärin Nicole Steingaß, hat sich in Wittlich bei Bürgermeister Joachim Rodenkirch über den Fortschritt des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe informiert. Für den Landkreis nahm der Kreisbeigeordnete Robert Wies an dem Rundgang teil. Gemeinsam besichtigte man mehrere betroffene Örtlichkeiten, darunter die St.-Martin-Apotheke und die Kindertagesstätte Jahnplatz. „Mir war es von Anfang an wichtig mit den betroffenen Menschen vor Ort in Kontakt zu treten und zwar in allen betroffenen Regionen. Wir wissen, dass wir für den Wiederaufbau in den von der Flut betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz einen langen Atem brauchen werden, aber jeden Tag werden Fortschritte erzielt. Es hat mich gefreut heute bei ihnen gewesen zu sein“, so Staatssekretärin Steingaß zum Ende des Termins.

Kategorien
News

Beigeordnete Susanne Schwier verabschiedet sich Ende 2022 aus Aachen

Aachen – Susanne Schwier, städtische Beigeordnete für Bildung, Jugend und Kultur, wird die Stadtverwaltung Aachen am 31. Dezember 2022 verlassen. Neun Jahre nach ihrer Wahl im November 2013 geht die dann 63jährige aus persönlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand. Susanne Schwier leitet seit ihrem Amtsantritt am 15. Februar 2014 ein Dezernat mit rund 2.600 Mitarbeiter*innen. Im Oktober 2021 war sie noch formal für weitere acht Jahre wiedergewählt worden.

Susanne Schwier: „Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen, denn die Arbeit rund um Bildung, Jugend und Kultur ist ausgesprochen erfüllend. Ich freue mich jetzt darauf, bis zum Jahresende neben wichtigen Projekten und Aufgaben auch noch viele schöne Erlebnisse und Begegnungen haben zu können.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bedauert den Entschluss, den Susanne Schwier ihr persönlich und nach sorgfältiger Abwägung mitgeteilt hat: „Ich habe sehr großes Verständnis dafür, dass Susanne Schwier nach dieser langen und intensiven Dienstzeit in Aachen, die mit vielen Herausforderungen verbunden war, neue Prioritäten setzen möchte. Wir haben in diesem Jahr noch zahlreiche Projekte in der Planung, die ich gerne mit ihr für die Bürger*innen der Stadt umsetzen möchte.“

Kategorien
News

Neue BAZOOKA-Goal-Minitore für vier Vereine

Region/Koblenz – Junge Kinder zum Fußballspielen zu bringen und in den Vereinen zu halten: Dieses Ziel hat sich der Fußballverband Rheinland gesetzt – und durch den bereits im November 2019 initiierten Wettbewerb „Bambinis an den Ball“ in den Fokus gerückt. Ursprünglich bis Ende der Saison 2019/20 ausgelegt und auf Grund der Corona-Pandemie bis zum Saisonende 2020/21 verlängert, konnten Bambinigruppen, die im DFBnet gemeldet sind oder werden, Punkte sammeln und am Ende der Saison zu den Gewinnern der vielen Preise zählen.

Mit dem FSV Trier-Tarforst wurde nun der erste von insgesamt vier Vereinen ausgezeichnet, die die Kriterien für den Gewinn von je vier BAZOOKA-Goal-Minitoren erfüllt haben. Zu den Siegern zählen darüber hinaus der FSV Arzfeld, die Grafschafter SG und die DJK Gebhardshain – die Übergabe der Tore wird hier in den nächsten Wochen erfolgen.

Infos zum Wettbewerb: Jede im DFBnet gemeldete Bambinigruppe konnte Punkte sammeln, und zwar durch die Ausrichtung eines Bambinitreffs (3 Punkte), durch die Teilnahme an einem Bambinitreff (pro Teilnahme ein Punkt), durch die Teilnahme eines Betreuers an einer Trainerkurzschulung (zwei Punkte) und durch die Buchung des DFB-Mobils (ein Punkt). Sobald eine Bambinigruppe zehn Punkte erreicht hatte, kam sie in den Lostopf für die Preise.

Kategorien
News

Karnevalssession 2021/2022 in Stolberg – Prinz, „Erste Grosse“ und Stadt sagen ihre Veranstaltungen ab

Stolberg – Gemeinsames Statement seiner Tollität Carsten I., der Ersten Grossen Stolberger Karnevals-Gesellschaft e.V. und Bürgermeister Patrick Haas. In einem gemeinsamen Gespräch haben sich der Stolberger Stadtprinz Carsten I., die Erste Grosse Stolberger KG und die Kupferstadt Stolberg angesichts der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus dazu entschieden, alle ihre Karnevalsveranstaltungen in der laufenden Session abzusagen.

Zuvor hat bereits das Karnevalskomitee der Stadt Stolberg die Absage des diesjährigen Rosenmontagszuges verkündet. Prinz Carsten I. wird aber weiter in Amt und Würden bleiben und entsprechend auch in der Session 2023 das Prinzenamt innehaben. Diese Möglichkeit hat ihm sein designierter Nachfolger Julian Wahlen eingeräumt.

Prinz Carsten I.:

„Mein großer Wunsch war es, in dieser Session Prinz zu werden. Das hat mir die Erste Grosse Stolberger KG ermöglicht. Ein Großteil der Komitee-Gesellschaften hatten nach dem 14. Dezember ihre Veranstaltungen abgesagt und sogar die Teilnahme an vielleicht stattfinden anderen Veranstaltungen abbestellt. Trotzdem wurde ich in diesem für mich sehr besonderen Jubiläumsjahr proklamiert. Dafür bin sehr dankbar.

In den letzten Wochen stiegen die Zahlen der Corona-Erkrankten leider immer weiter. Ich muss in meinem nahen Umfeld akzeptieren und auch bei mir feststellen, dass die Ängste und Sorgen bei Menschenansammlungen zunehmen. Bis zuletzt war es mein Ansinnen, mit karnevalistischen Auftritten Frohsinn zu verbreiten und meinen Mitmenschen in meiner Heimat die Alltagssorgen für einen kurzen Moment zu nehmen. Mein Herz blutet, aber ich bin nun zum Entschluss gekommen, dass ich dieses Ansinnen nicht weiterverfolgen kann. Trotz der aktuellen Lockerungen im Veranstaltungsbereich kann ich keinen weiteren Auftritt mit ruhigem Gewissen vollends genießen und damit ist niemanden geholfen. Die Entwicklung tut mir für alle Karnevalisten sehr leid und mich schmerzt es sehr. Ich hoffe, dass wir alle noch gut durch diese Zeit kommen und uns bald gesund wiedersehen.

Sehr dankbar bin ich, dass mein designierter Nachfolger Julian Wahlen mir ermöglicht, im nächsten Jahr eine hoffentlich ereignisreichere und unbeschwerte Session zu genießen. Ich freue mich deshalb bereits sehr auf die nächste Session mit Euch und Ihnen!“

Daniel Heinrichs, Präsident der Ersten Grossen Stolberger Karnevals-Gesellschaft e.V.:

„Die Absage aller Veranstaltungen tut sehr weh, aber für uns steht fest: Die Gesundheit aller Karnevalistinnen und Karnevalisten hat oberste Priorität. Ein unbeschwertes Feiern ist aktuell nicht möglich und auch im Hinblick auf die pandemische Entwicklung nicht verantwortungsvoll. Mit der Absage der Veranstaltungen setzen wir nun ein klares Zeichen und helfen, die Pandemie einzudämmen. Natürlich war und ist diese Entscheidung schweren Herzens getroffen worden. Die Vernunft muss aber vorgehen. Wir feiern Karneval im Herzen weiter.

Wir als Erste Grosse hatten trotz herausfordernder Situation die Hoffnung, auch in der Session 2022 gemeinsam mit Carsten I. und seinem Hofstaat Freude verbreiten zu können. Sehr glücklich bin ich darüber, dass ihm sein prinzlicher Nachfolger Julian Wahlen aufgrund der sich anbahnenden Entwicklung die Möglichkeit eingeräumt hat, das Prinzenamt auch in der Session 2023 durchzuführen. Chapeau Julian!
Unsere volle Aufmerksamkeit wird nun auf die Session 2023 mit Carsten I. gerichtet. Wir Karnevalisten sind optimistisch und hoffnungsvoll, dass wir in der nächsten Session unser Brauchtum wieder gemeinsam mit allen Karnevalistinnen, Karnevalisten und Gesellschaften feiern können. Die Erste Grosse wünscht allen beste Gesundheit und dass wir unser wundervolles Brauchtum im Herzen hochleben lassen.“

Bürgermeister Patrick Haas

„Ich selber erinnere mich gerne an meine Zeit als Stolberger Stadtprinz zurück. Volle Säle, viel Spaß, Musik, Freude am Karneval – all das macht die Ehre, Stadtprinz zu sein, unvergesslich. All das ist aber in dieser Session nicht verantwortungsvoll möglich. Auch wenn es sehr schwer fällt ist deshalb die Entscheidung der Ersten Grossen und Carsten, die weiteren Veranstaltungen in dieser Session abzusagen, richtig und verantwortungsbewusst. Auch wir als Stadt sagen wir unsere Karnevalsveranstaltungen für diese Session ab, z.B. die Schlüsselübergabe oder Altweiber auf dem Kaiserplatz.

Umso größer ist meine Hoffnung und Vorfreude auf die Session 2023. Und zumindest erleben wir dadurch, dass Carsten I. bis zum Ende der Session 2023 amtieren wird, etwas Einmaliges: Die längste Session eines Stolberger Stadtprinzen aller Zeiten und die erste Herrschaft eines Prinzen im Sommer.“

Kategorien
News

Digitale Ausbildungs-Woche in Schleiden vom 07. bis 10. Februar

Schleiden – Azubis und Betriebe stellen sich digital vor. Die Stadt Schleiden stellt gemeinsam mit ansässigen Unternehmen eine digitale Ausbildungswoche für die Schülerinnen und Schüler, sowie alle Ausbildungsinteressierte, zusammen. Vom 7. bis 10. Februar 2022 finden täglich um 16 Uhr und um 17 Uhr digitale Treffen mit Auszubildenden der beteiligten Unternehmen statt.

In ungezwungener Atmosphäre findet online der Austausch zum Ausbildungsberuf, zu den Besonderheiten im Betrieb, zu den schulischen Herausforderungen sowie den Zukunftschancen statt und etwaige Fragen der Interessierten werden beantwortet. Natürlich gibt es auch Hinweise zu den Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz. Die Anmeldung für alle Schüler*innen und Interessierte ist denkbar einfach gestaltet: Auf der Website der Stadt Schleiden ist unter dem Menüpunkt Wirtschaft eine Rubrik Ausbildungswoche eingestellt, die ein übersichtliches Anmeldeformular mit den Meeting-Angeboten bereithält. Hier reicht es Haken je nach Interesse zu setzen und in Kürze ist die Anmeldung zum Azubi-Check erledigt.

Nach dem erfolgreichen Auftakt in 2021 gibt es dank der großen Unterstützung durch Betriebe, Institutionen und Schulen im Stadtgebiet auch in 2022 wieder ein umfangreiches Gesprächs- und Informationsangebot zu Berufen im sozialen, kaufmännischen, IT- und technischen sowie handwerklichen Bereich der ansässigen Wirtschaft.

„Auch wenn wir ursprünglich ein hybrides Format geplant und dann spontan aufgrund der Corona-Lage auf ein rein digitales gewechselt sind, war die Ausbildungswoche schon im letzten Jahr ein voller Erfolg“, so Bürgermeister Pfennings. „Ich freue mich daher sehr auf das diesjährige Format, danke allen Akteuren herzlich, die sich dafür und dabei einbringen und werbe für viele Anmeldungen – Meine Heimat . Meine Zukunft“.

Anmeldungen sind seit dem 31. Januar 2022 über die Website der Stadt Schleiden möglich.