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Karneval 2022 – Keine Brauchtumszonen in Stadt und StädteRegion Aachen

Aachen – Nach intensiven Abstimmungen mit den Akteuren des Aachener Karnevals und Vertretern der Gastronomie haben sich Stadt und StädteRegion Aachen entschieden, auf die Einrichtung von Brauchtumszonen für die Karnevalstage zu verzichten. Organisierte Veranstaltungen – auch Brauchtumsveranstaltungen – können auf der Basis der jetzt geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung und deren konsequenten und verantwortungsvollen Umsetzung durchgeführt werden.

Daher sind die Ordnungsdezernentinnen Annekathrin Grehling (Stadt Aachen) und Birgit Nolte (StädteRegion Aachen) nach Abstimmung mit den regionsangehörigen Kommunen übereingekommen, dass die konsequente Beachtung der bestehenden Regelungen und deren Kontrolle auch an Karneval im Fokus stehen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Die Entscheidung gemeinsam mit der Städteregion im Austausch mit dem FestAusschuss Aachener Karneval und der Vertretung von Hotel und Gaststätten zu treffen, war der richtige Ansatz und zeigt, dass wir in der Region an einem Strang ziehen. Ich bin sicher, dass sich die Menschen in der Region verantwortungsbewusst verhalten werden und wir mit der aktuellen Coronaschutzverordnung gut aufgestellt sind.“

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier hat großen Respekt vor der Entscheidung der Kommunen und bedankt sich bei allen Karnevalisten für deren Verständnis: „Wir alle sehnen uns nach Normalität, nach Feiern, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit. Vor diesem Hintergrund danke ich ausdrücklich allen Karnevalisten, die sich solidarisch zeigen.“

Die zuständigen Ordnungsämter stehen derweil in Kontakt zu den Verantwortlichen, die Veranstaltungen zur Brauchtumspflege planen. Allen ist bewusst, dass Partys, Tanzveranstaltungen und Discothekenbetrieb auch an Karneval weiterhin durch die Coronaschutzverordnung untersagt sind. Die bisher bekannten Planungen beinhalten alle eine freiwillige „2G++“ Regelung – was heißt, dass alle Teilnehmenden einen tagesaktuellen Test vorlegen muss, auch die geboosterten. Frank Prömpeler, Präsident des FestAusschuss Aachener Karneval weiß: „In Aachen wird ein bodenständiger und traditioneller Karneval gefeiert. Saufgelage und leider immer wieder auftretende Exzesse haben damit nichts zu tun, werden von uns allen abgelehnt und bekämpft. Deshalb ist es auch nicht von Nöten den Karneval weiter einzuengen und in seine Schranken zu weisen. Eine wichtige Prämisse des FestAusschuss Aachener Karneval und der Vereine war bisher immer die bisher wenigen möglichen Veranstaltungen für alle Teilnehmenden sicher und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben durchzuführen, sowie dass es kein Feiern um jeden Preis gibt. Gleiches wird auch für eventuelle kleine Veranstaltungen in den Verbleibenden drei Wochen bis Aschermittwoch gelten.“

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Impf-Auftakt in Apotheken – 70 weitere Impfangebote in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – „Wir kämpfen weiterhin um jede Impfung. Mit dem Start der ergänzenden Impfkampagne in Apotheken werden die Angebote der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie die landeseigenen Impfangebote erneut verstärkt. Unser Ziel ist es, die Menschen wohnortnah zu erreichen. Die Impfbusse haben sich dafür bereits als unbürokratisches und wohnortnahes rheinland-pfälzisches Erfolgsprojekt bewährt. Apotheken kommen seit heute neben den Hausärztinnen und Hausärzten als eine neue Anlaufstelle hinzu. Mein herzlicher Dank gilt der Landesapothekerkammer und allen Apothekerinnen und Apothekern für ihren Einsatz“, so Landesimpfkoordinator Daniel Stich.

Knapp 70 Apothekenstandorte in Rheinland-Pfalz unterstützen ab sofort aktiv die Impfkampagne. Alle Informationen zu den impfbereiten Apotheken finden sich unter www.mein-apothekenmanager.de.

Die Coronaschutzimpfung wird für Personen ab fünf Jahren empfohlen. Termine können über das Impfportal www.impftermin.rlp.de oder die Hotline 0800 / 57 58 100 vereinbart werden. Booster-Impfungen sind grundsätzlich an allen Anlaufstellen der Landesregierung drei Monate nach der Grundimmunisierung möglich. Das Impfangebot umfasst in Rheinland-Pfalz die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, neun reaktivierte Impfzentren, Impfstellen an Krankenhausstandorten sowie weitere kommunale Impfstellen. Zudem sind zwölf Impfbusse weiter flächendeckend und wohnortnah im Einsatz. Eine Übersicht der Impfangebote findet sich unter: www.corona.rlp.de/de/impfen.

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Grüne Schleifen – Stadtbetrieb Aachen unterstützt Tag der Kinder-Hospizarbeit am heutigen 10. Februar

Aachen – Am heutigen Donnerstag,  10. Februar ist „Tag der Kinderhospizarbeit“. Der Karton mit 500 gründen Bändern steht neben Enrico Jansen, als er am Abfallsammelfahrzeug die Schleife am Außenspiegel befestigt. Es ist das erste von hunderten Fahrzeugen, die an diesem Tag mit einem solchen Band versehen werden. Enrico Jansen koordiniert im Fuhrparkmanagement des Aachener Stadtbetriebs die Verteilung der Schleifenbänder an die Kolonnen und Fahrzeuge, die an Seitenspiegeln oder Türgriffen befestigt werden. Damit möchte der Stadtbetrieb den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Region Aachen zum Tag der Kinderhospizarbeit unterstützen, der am 10. Februar stattfindet und auf das Engagement aufmerksam machen.

„Wir sind mit unseren Fahrzeugen im gesamten Stadtgebiet unterwegs, die grünen Schleifen werden also überall sichtbar in der Stadt sichtbar sein“, sagt Betriebsleiter Thomas Thalau. Diese sind dabei das Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. „Damit möchten wir das Thema enttabuisieren und haben die Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien verbünden“, erläutert Barbara Ebbing-Lennartz, Koordinationsfachkraft des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Region Aachen.

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„WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ fördert 2022 sieben weitere rheinland-pfälzische Kommunen beim Aufbau von Wohnprojekten

Region/Mainz – „Gerade in kleinen Dörfern sind passende Wohnangebote für ältere Menschen ein zunehmend wichtiges Thema der Zukunft. Sie eröffnen ihren Bewohnerinnen und Bewohnern die Perspektive, lange im Dorf, nahe den Freunden und Nachbarn wohnen bleiben zu können. Ich freue mich, dass wir heute den Startschuss für sieben weitere Modellkommunen geben, die vor Ort ein Wohnen mit Teilhabe aufbauen wollen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer im Rahmen einer Videokonferenz mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Verbandsgemeinden sowie der ausgewählten Ortsgemeinden und Projektverantwortlichen am 9. Februar 2022.

Seit 2014 hat das Projekt „WohnPunkt RLP“ nun schon 44 Kommunen bei der Umsetzung von Wohnprojekten für Seniorinnen und Senioren begleitet. In vielen Kommunen konnten innovative Wohnangebote geschaffen werden, was es Menschen ermöglichte, weiter in ihrem vertrauten Umfeld wohnen zu bleiben. „Als Teil unserer Demografiestrategie unter dem Motto ‚Zusammenland Rheinland-Pfalz‘ unterstützen wir die Menschen dabei, in jedem Alter selbstbestimmt wohnen zu können“, betonte Schweitzer.

Mit „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ unterstützt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz die Kommunen bei der Umsetzung ihres Vorhabens durch Beratung und Begleitung bei der Planung und Entwicklung ihrer Projekte. Dabei geht es zum Beispiel um die Bedarfsermittlung, den Standort, barrierefreien Umbau, sozialrechtliche Fragen und darum, wie die Einbindung in das Dorfleben organisiert werden kann. Vor Ort werden mit den Bürgerinnen und Bürgern passende Lösungen entwickelt – unterstützt von einem Netzwerk von Experten. Am Ende des ersten Jahres der Begleitung steht dann ein ortsangepasster Vorschlag, mit dem die Kommune ihr Wohnprojekt für ältere und pflegebedürftige Menschen umsetzen kann.

Beispiele für Wohnen mit Teilhabe können sein: Mehrgenerationenwohnen, barrierefreies Wohnen mit Pflege- und Unterstützungsangeboten, Wohn-Pflege-Gemeinschaften, Dorfmitteprojekte mit Tagespflege oder Betreuung.

Die sieben neuen Modellkommunen sind:

  • Ortsgemeinde Herxheim bei Landau

(Verbandsgemeinde Herxheim, Landkreis Südliche Weinstraße)

  • Stadt Hornbach

(Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, Landkreis Südwestpfalz)

  • Ortsgemeinde Leimersheim

(Verbandsgemeinde Rülzheim, Landkreis Germersheim)

  • Ortsgemeinde Reinsfeld

(Verbandsgemeinde Hermeskeil, Landkreis Trier-Saarburg)

  • Ortsgemeinde Steinweiler

(Verbandsgemeinde Kandel, Landkreis Germersheim)

  • Ortsgemeinde Uersfeld

(Verbandsgemeinde Kelberg, Landkreis Vulkaneifel)

  • Ortsgemeinde Weitersburg

(Verbandsgemeinde Vallendar, Landkreis Mayen-Koblenz)

Weitere Informationen zum Projekt „WohnPunkt RLP“ finden Sie hier.  

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Die Rückstände bei den Corona-Zahlen im Landkreis Mayen-Koblenz sind aufgearbeitet

Region/Mayen-Koblenz – Tausende Fälle wurden erfasst. Die zuletzt hohen Rückstände bei der Erfassung von Corona-Fällen im Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz wurden vollständig aufgearbeitet. Damit spiegeln die täglich gemeldeten Fallzahlen wieder den tatsächlichen Stand der Infektionen wider. Die Rückstände waren aufgrund zahlreicher Krankheitsausfälle im Corona-Zentrum entstanden. Die Aufarbeitung, aber auch die generelle Corona-Bearbeitung ist durch die hohen Fallzahlen der vergangenen Wochen ein Kraftakt für die Verwaltung. So wurden allein seit dem 3. Januar 12.000 neue Fälle angelegt. Das entspricht mehr als einem Drittel der 32.000 Gesamtfälle seit Beginn der Pandemie. Alleine in der vergangenen Woche wurden davon rund 6.000 Fälle erfasst.

„Die enorme Herausforderung durch die Omikronwelle kann durch die Mitarbeiter der Coronalage nur bewältigt werden, weil viele bereit sind, über ihr Limit zu gehen. Außerdem waren auch wieder viele Fachbereiche der Kreisverwaltung sowie befreundeter Kommunalverwaltungen bereit, Mitarbeiter abzustellen, damit diese die Kollegen in den Coronateams unterstützen“, sagt Büroleiterin Petra Kretzschmann. Ohne diese Solidarität wäre das Gesundheitsamt trotz der Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten und Containment Scouts nicht in der Lage gewesen, die enormen Fallzahlen zu bewältigen.

Dadurch, dass aktuell keine Rückstände mehr bestehen, sollen die entstehenden Kapazitäten in den kommenden Tagen wieder dazu genutzt werden, infizierte Personen telefonisch zu kontaktieren, um mögliche Fragen direkt zu beantworten. Darüber hinaus erhalten alle Infizierten weiterhin ihr offizielles Isolationsschreiben unaufgefordert per Post, nachdem dem Gesundheitsamt die entsprechende Labormeldung eines PCR-Tests übermittelt wurde.

Folgende Regelungen sind zu beachten:

Nach der Absonderungsverordnung ist jede Corona-positive Person verpflichtet, sich ab dem Tag der Testung selbstständig unaufgefordert für zehn Tage in Isolation zu begeben. Diese kann frühestens am achten Tag der häuslichen Isolation durch einen negativen qualifizierten Schnelltest beendet werden. Um PCR-Ressourcen zu schonen, wird die Freitestung mittels Schnelltest ausdrücklich empfohlen. Auch Hausstandsangehörige und enge Kontaktpersonen sind verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben. Informationen, wer als Kontaktperson gilt, wie lange die Quarantäne läuft und wer von ihr befreit ist, gibt es unter www.kvmyk.de/corona.

Kontaktpersonen erhalten ihre Verfügungen, nachdem die positive Person dem Gesundheitsamt in einer E-Mail an kontaktperson19@kvmyk.de die Kontaktdaten dieser Personen übermittelt hat. Hierfür soll die entsprechende Vorlage, die es ebenfalls unter www.kvmyk.de/corona gibt, verwendet werden.

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Azubi-Speed-Dating per Telefon startet am heutigen 10. Februar – Keine Anmeldung erforderlich

Aachen – Die Industrie und Handelskammer (IHK) Aachen und die Agentur für Arbeit Aachen-Düren laden von Donnerstag, 10. Februar, bis Mittwoch, 23. Februar, zum Azubi-Speed-Dating „Speed-Aix“ ein. Wer einen Ausbildungspatz sucht, kann auf diesem Weg schnell und direkt Ausbildungsbetriebe aus der Region kennenlernen und sich potenziellen Arbeitgebern präsentieren. Wegen der Corona-Pandemie wird das erfolgreiche Vermittlungsformat nicht in Präsenz, sondern per Telefon angeboten.

Mehr als 100 Unternehmen haben sich für das Azubi-Speed-Dating in Aachen, Düren und Heinsberg angemeldet. Sie suchen noch Auszubildende und bieten zahlreiche gewerblich-technische, kaufmännische und Dienstleistungs-Berufe für Absolventinnen und Absolventen aller Schulformen an.

„Trotz aktueller Schwierigkeiten blickt die Wirtschaft in unserer Region grundsätzlich optimistisch in die Zukunft und bietet deshalb auch viele Ausbildungsplätze an“, sagt Michael Arth, bei der IHK Aachen verantwortlich für den Bereich Ausbildungsmarketing. „Für Berufseinsteiger ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um sich bei Unternehmen vorzustellen“, sagt Jutta Schmid, bei der Agentur für Arbeit Aachen-Düren zuständige Bereichsleiterin.

Die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe sind zwischen dem 10. und 23. Februar an mehreren Tagen telefonisch erreichbar. Eine Übersicht über die Unternehmen und ihre Gesprächstermine sind unter www.speed-aix.de aufgelistet. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich.

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Leitungswechsel – Neuer Experte steht an der Spitze des Zentrums für Querschnitt-Lähmung im Ev. Stift

Region/Mayen-Koblenz – Neurologe Dr. Andreas Hildesheim übernimmt das Amt von Oberarzt Walter Ditscheid. Die Querschnittlähmung ist eine der schwerwiegendsten Beeinträchtigungen, die einen Menschen treffen kann. Für den Betroffenen und seine Angehörigen ändert sich das Leben oft schlagartig und entscheidend. Eine optimale und einfühlsame Rundumversorgung ist daher umso wichtiger.

Im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Ev. Stift St. Martin in Koblenz wird diese Versorgung seit 1955 angeboten. Damit befindet sich hier das zweitälteste Querschnittzentrum in Deutschland – seit 1. Januar ist es unter einer neuen Führung.

Dr. Andreas Hildesheim hat die Leitung des zertifizierten DMGP-Zentrums für Querschnittlähmung vom jahrzehntelangen Leiter Walter Ditscheid, der zum Jahresende in Ruhestand geht, übernommen. Dr. Andreas Hildesheim war zuletzt Oberarzt im Neurologischen
Rehabilitationszentrum Godeshöhe in Bonn. Dort hat er seit 2001 das Zentrum für Querschnittgelähmte konzeptionell aufgebaut und seit 2007 geleitet. Der 55-Jährige ist Facharzt für Neurologie und für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Zum Jahresbeginn ist er mit Begeisterung in seinem neuen Team gestartet: „Es ist mir eine Ehre, an diesem traditionsreichen Querschnittzentrum tätig zu sein. Dass hier sowohl der Leiter Herr Ditscheid als auch die meisten aus dem Team schon sehr lange im Zentrum arbeiten, spricht für das Ev. Stift und die sehr gute Zusammenarbeit.“

Neben der interdisziplinären Zusammenarbeit ist Hildesheim auch das wissenschaftlich fundierte Arbeiten sehr wichtig. Er engagiert sich daher in vielen Arbeitskreisen und Leitliniengruppen der Deutschsprachigen Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) – unter anderem für das 2022 flächendeckend eingeführte ParaReg. „Unser Ziel ist es, mit der Erfassung des medizinischen, sozialen und teilhabebezogenen Patientenstatus, die
Patientenbetreuung, die Planung der Behandlungspfade und die Kosteneffizienz auch deutschlandweit zu verbessern“, erläutert Dr. Andreas Hildesheim. Da der Bedarf groß ist, soll die Behandlungskapazität im laufenden Jahr ein weiteres Mal ausgeweitet werden. 2021 haben Oberarzt Walter Ditscheid und sein engagiertes Team rund 220 Patienten stationär und mehr als 1000 Patienten ambulant versorgt. Ein Querschnittpatient, der nach einem Unfall eingeliefert wird, verbringt im Durchschnitt bis zu seiner Entlassung sechs Monate im Ev. Stift.

„Mit Walter Ditscheid wird ein Urgestein das Unternehmen verlassen. Ich bin beeindruckt von seiner Lebensleistung“, so Hildesheim. „Unser Zentrum war und ist eine Herzensangelegenheit. Da mir sehr viel an der Patientenzufriedenheit liegt und ich immer auf das Vertrauen der Patienten bauen konnte, wünsche ich mir, dass dem neuen Leiter ebenfalls dieses Vertrauen geschenkt wird“, betont Ditscheid.

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Kreis Euskirchen wird keine lokalen und kommunalen Infektions- und Inzidenzzahlen („Corona-Update“) mehr veröffentlichen

Euskirchen – Die dem Gesundheitsamt vorliegenden Zahlen bilden aufgrund des Meldeverzugs der Labore, der Überlastung der Praxen und Teststellen sowie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes aktuell keine Datenbasis für eine realistische Darstellung der Infektionslage.

Der Kreis Euskirchen wird nach einem Beschluss des Krisenstabes auf die tägliche Veröffentlichung der Corona-Infektionszahlen verzichten. Aufgrund der großen Anzahl der Positivmeldungen – derzeit sind es täglich mehrere hundert! – ist eine exakte und zeitnahe Zuordnung zu den einzelnen Kommunen des Kreisgebietes nicht mehr möglich. Die dem Gesundheitsamt vorliegenden Zahlen bilden aufgrund des Meldeverzugs der Labore, der Überlastung der Praxen und Teststellen sowie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes aktuell keine Datenbasis für eine realistische Darstellung der Infektionslage.

Einige Nachbarkreise haben aus diesem Grund die Veröffentlichung von Fallzahlen bereits gänzlich eingestellt. Auch für den Kreis Euskirchen gilt ab morgen: Wer die offizielle Inzidenzzahl und weitere statistische Angaben zu COVID-19 haben möchte, findet dies auf dem Dashboard des RKI: www.rki.de oder https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Eine weitere Aufschlüsselung nach Kommunen wird nicht mehr erfolgen.

Novavax

Der neue Corona-Impfstoff Novavax soll vor allem an bisher ungeimpfte Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich des Landes ausgegeben werden. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium im jüngsten Impferlass so vorgegeben. Die Kreisverwaltung hat daher alle in Frage kommenden Einrichtungen angeschrieben, um das Interesse abzufragen. Voraussichtlich wird der Kreis Euskirchen Ende Februar ein gewisses Kontingent dieses Impfstoffs erhalten.  Die Impfungen sind dann für Anfang März vorgesehen.

Anschließend wird der Impfstoff den Menschen angeboten, denen eine Unverträglichkeit in Bezug auf die mRNA-Impfstoffe attestiert wurde bzw. wird. Danach folgt die Allgemeinbevölkerung. Der Kreis Euskirchen wird rechtzeitig über entsprechende Impftermine informieren. Die Reservierung eines Impftermins ist noch nicht möglich.

Das Mittel von Novavax wurde als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff. Er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate und könnte bisher Ungeimpfte davon zu überzeugen, sich doch immunisieren zu lassen.

 

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Bald geht’s los – Mayens OB Dirk Meid besichtigt neue Kita

Mayen – Herzlich Willkommen in der neuen Kindertagesstätte „In der Weiersbach“ Kartons werden gepackt, Bücher Regale werden ausgeräumt und die Kinder freuen sich auf ihre neuen, hellen Räume zum Spielen, Essen und Schlafen. Noch sind die Handwerker dabei, die letzten Arbeiten auszuführen, doch die Kinder sind voller Vorfreude und  wollen in ihr großes, neues Kindergartenhaus.

Schon seit einiger Zeit beschäftigen sich die Kinder spielerisch mit dem spannenden Thema „Umzug“, in vielfältiger Weise bastelten sie eine Gemeinschaftsarbeit, schauten sich Baupläne an und schlüpfen in die Rollen der Bauarbeiter und malten ihre „Wunschkita“.

Wenn 36 Kinder umziehen, kann das schon ein kleines Gewusel werden! Übergangsweise hat die Stadt Mayen im Sommer 2020 eine 2 gruppige Modul-Lösung auf dem Schulhof „Hinter Burg“ für dringend benötigte Kindergartenplätze bereitgestellt. Doch nun ist die Zeit des Provisoriums vorbei und es geht in die neue Kita.

Am 26.01.2022 hatte das Gesamtteam die Gelegenheit, das „neue Haus“ zu begutachten und den zukünftigen Arbeitsplatz schon einmal kennen zu lernen. In Begleitung von Oberbürgermeister Dirk Meid, Bereichsleiterin Sandra Dietrich-Fuchs, sowie für die Planung zuständigen Architekten Stefan Köhler und Karl Feils wurde die neue Kindertagesstätte besichtigt.

Nun neigt sich die Bauphase dem Ende zu, und der große Umzug steht im Februar unmittelbar bevor. „Die Kinder werden eine große räumliche Umstellung erleben und eine Eingewöhnungsphase benötigen, da hält kein Vergleich stand – von eingeschränkten Räumlichkeiten mit begrenzten Spielmöglichkeiten nun der Wechsel in eine großzügige, 2 etagige Einrichtung“, erzählt die Kitaleiterin Christiane Müller-Grün.
„In der neuen Kita können sich die Kinder auf mehr Platz zum Spielen und neue, vielseitige Funktionsräume freuen. Dazu gehört zum Beispiel eine Kinderbibliothek, ein Naturspielraum, ein Fruchtzwerge Gärtchen und vieles andere mehr“, freut sich die Kita Chefin mit ihrem ganzen Team.

Dass kurz nach dem Einzug zwar alle Räume möbliert, aber nicht komplett gestaltet sind, gehört zum Konzept der Kita. Die Kinder werden in die Gestaltung mit einbezogen, ihre Wünsche und Ideen werden gehört und aufgegriffen.

Das teiloffene Konzept der neuen Kindertagesstätte lädt Kinder zum Experimentieren ein, „selbst ausprobieren“ ist das Motto, angelehnt an die Werkstattpädagogik wird das Raumwunder viel Platz zum Ausprobieren bieten, die Kinder können je nach ihren Interessen verschieden Spielräume aufsuchen. Zusätzliches Highlight ist die „Frischküche“ mit kindgerechten Mahlzeiten, die in der hauseigenen Küche zubereitet werden.

Regionalität und Nachhaltigkeit finden besondere Beachtung.

Viele Wünsche und Visionen werden mit der neuen Einrichtung verknüpft sein, und das Kindergartenteam versteht sich als Motor und weiß, dass der Weg dorthin ein wenig Zeit braucht. Das Wichtigste ist die Freude und die Begeisterung an der Begleitung der Kinder, damit ein Wohlfühlort lebendig werden kann. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Hermann Hesse)

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Noch keine vierte Spritze im Impfzentrum Aachen möglich

StädteRegion Aachen – Die Ständige Impfkommission (Stiko) prüft eine zweite Auffrischimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete und exponierte Gruppen. Derzeit läuft hierzu ein Abstimmungsverfahren mit den einzelnen Bundesländern und beteiligten Fachgesellschaften. „Da es sich hierbei noch nicht um finale Stiko-Empfehlungen handelt und wir vom Land NRW noch kein grünes Licht für diese „vierte“ Impfung haben, dürfen wir den zweiten Booster auch noch nicht in unseren Impfzentren anbieten“, stellt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons klar. Er reagiert damit auf zahlreiche Menschen, die schon jetzt ins Impfzentrum kommen, um sich eine weitere Auffrischungsimpfung abzuholen.

Für Menschen ab 70 Jahren, Menschen in Pflegeeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen könnte aus Sicht der Stiko eine zweite Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff sinnvoll sein. „Nach den vorliegenden Entwürfen soll die vierte Impfung bei gesundheitlich gefährdeten Menschen frühestens drei Monate nach der dritten Impfung erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll den zweiten Booster frühestens nach sechs Monaten erhalten. Für Menschen, die nach der ersten Auffrischimpfung eine Corona-Infektion durchgemacht haben, wird voraussichtlich kein weiterer Booster empfohlen“, fasst Ziemons den Entwurf zusammen und verspricht: „Sobald die tatsächliche Empfehlung in Landesrecht umgewandelt wurde, werden wir die vierte Spritze auch in unseren Impfzentren anbieten“. Bis dahin müssen sich Interessierte noch gedulden oder zum Hausarzt bzw. zur Hausärztin gehen.