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Die vierte Impfung ist für bestimmte Personen-Gruppen in StädteRegion Aachen ab sofort möglich

StädteRegion Aachen – Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Aktualisierung der STIKO-Empfehlung erlaubt das Gesundheitsministerium den kommunalen Impfstellen, bestimmten Personengruppen schon jetzt eine erneute Auffrischungsimpfung (vierte Impfung) anzubieten.

Menschen ab 70 Jahren, Menschen in Pflegeeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen können deshalb ab sofort auch im Impfzentrum der StädteRegion Aachen eine zweite Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Die vierte Impfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Menschen frühestens drei Monate nach der dritten Impfung erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll den zweiten Booster frühestens nach sechs Monaten erhalten.

Eine aktuelle Auflistung aller öffentlichen Impfmöglichkeiten mit Öffnungszeiten findet man hier: www.staedteregion-aachen.de/impfstellen

Die Impfstoffe sind im Rahmen der Zulassung und Verfügbarkeit frei wählbar.

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Sie wollen kirchlich heiraten? – Valentin erklärt, wie es geht!

Aachen – Der Webauftritt geht online am Montag, 14. Februar – passend zum Tag für alle Verliebten. Neuer Webauftritt bündelt alle wichtigen Informationen rund um die kirchliche Hochzeit. Digitaler Chatbot liefert schnell und unkompliziert Antworten und findet den richtigen Ansprechpartner. Broschüre „Ja. Wir trauen uns!“ steht als Download zur Verfügung.

Sie haben Ja gesagt! Doch wie geht es nun weiter? Was ist zu beachten bei einer kirchlichen Trauung? Wie läuft diese überhaupt ab? Wie finde ich eine Kirche? Einen Pfarrer? Und, und, und. Die Liste der Fragen für Brautpaare ist lang. Das Bistum Aachen bietet mit einer Broschüre zu kirchlichen Trauung, einem Webauftritt und einem Chatbot umfassende Informations- und Beratungsmöglichkeiten an.

Unter kirchlich-heiraten.bistum-aachen.de ist alles Wichtige rund um die kirchliche Hochzeit zusammengefasst. Der Webauftritt geht online am Montag, 14. Februar – passend zum Tag für alle Verliebten.

Valentin – so heißt denn auch der digitale Chatbot, der die Besucher der Homepage empfängt. Er beantwortet viele Fragen, die sich stellen, ganz automatisch. „Mit unserem Chatbot schaffen wir die Möglichkeit, dass sich interessierte Paare ganz einfach und schnell informieren können. Natürlich vermittelt Valentin auch an ‚richtige‘ Ansprechpartner wie etwa Pfarrer oder hilft bei der Terminfindung“, sagt Christoph Lohschelder, Leiter der Innovationsplattform des Bistums Aachen. Gemeinsam mit dem Fachbereich Familienarbeit im Bistum Aachen hat die Innovationsplattform den Chatbot auf den Weg gebracht.

„Viele Paare wollen vor Gott den Bund fürs Leben schließen. Mit unserer Broschüre und der neuen Website samt Chatbot wollen wir zeigen, welche Bedeutung das Sakrament der Ehe auch in der heutigen Zeit haben kann“, betont Diana Emmelheinz, Fachbereich Familienarbeit im Bistum Aachen.

Neben Homepage und Chatbot umfasst die Broschüre „Ja. Wir trauen uns!“ auf fast 60 Seiten auch ganz praktische Dinge wie eine Checkliste für die Hochzeitsvorbereitungen, Vorschläge für Trausprüche und Fürbitten und den Ablauf eines Hochzeitsgottesdienstes inklusive Liedvorschlägen. „Durch die Corona-Pandemie konnten natürlich in den vergangenen Monaten Hochzeiten wenn überhaupt nur eingeschränkt gefeiert werden. Wir hoffen, für die Brautpaare, die in den nächsten Monaten heiraten wollen, dass sich die Lage sichtlich entspannt. Ihnen allen wünschen wir viel Glück für die gemeinsame Zeit, hilfreiche Tipps dank Valentin und Broschüre. Wir können nur sagen: Trauen Sie sich!“, so Diana Emmelheinz.

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Wiederaufbau Ahrtal – Kreis und Kommunen listen mehr als 2600 Projekte auf

Ahrweiler – Maßnahmenplan an Staatssekretärin Steingaß übergeben. Neben den wirtschaftlichen Schäden von Privatpersonen und Gewerbetreibenden, haben auch die durch die verheerende Flutkatastrophe im Juli 2021 betroffenen Kommunen und der Landkreis Ahrweiler Schäden in Milliardenhöhe zu verzeichnen. Im sogenannten „Maßnahmenplan“ sind alle zum jetzigen Zeitpunkt vorhersehbaren Wiederaufbauprojekte des Kreises, der Städte und Gemeinden sowie der öffentlichen Ver- und Entsorger gebündelt. Dies ist Voraussetzung, um die von Bund und Ländern bereitgestellten Aufbauhilfen zu erhalten. Kreisbeigeordnete Christina Steinhausen übergab den Maßnahmenplan für den gesamten Kreis gestern, 11. Februar 2022, an Staatssekretärin Nicole Steingaß, Beauftragte für den Wiederaufbau des Landes Rheinland-Pfalz.

„Den Maßnahmenplan mit seiner Fülle an Projekten in dieser kurzen Zeit so sorgfältig zu erstellen war reinste Fleißarbeit. Daher gilt mein ausdrücklicher Dank den beteiligten Kommunen und Zweckverbänden sowie dem Team des Aufbaustabs der Kreisverwaltung bestehend aus Michael Schäfer, Wilhelm Schulz, Anne Weller und Jennifer Menzel für die geleistete Arbeit“, so Steinhausen.

„Ich danke dem Kreis Ahrweiler und allen anderen Kreisen und Kommunen, die von der Flut betroffen waren, für die Arbeit, die in die Maßnahmenpläne investiert wurde. Die Pläne bilden eine wichtige Grundlage, auf der die Kreise und Gemeinden ihre Anträge auf Gelder aus den umfangreichen Aufbauhilfen von Bund und Ländern stellen können. Der Landesregierung war es dabei wichtig, für die notwendige Flexibilität zu sorgen. So können Anträge auch schon vor Feststellung der Maßnahmenpläne eingereicht werden und es können auch einzelne Maßnahmen nachgemeldet werden. Die Förderung für den Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten, Gemeindehäuser und Straßen beträgt dabei 100 Prozent. Die Kommunen und das Land bewältigen diese Aufgabe Hand in Hand“, sagte die Wiederaufbaubeauftragte, Staatssekretärin Nicole Steingaß.

Seit Oktober vergangenen Jahres haben die betroffenen Gemeinden eine Übersicht über die notwendigen Maßnahmen des Wiederaufbaus für ihr Gebiet erstellt. Insbesondere in den stark geschädigten Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig stellte dies eine enorme Herausforderung dar. Die gemeindlichen Maßnahmenpläne wurden von den jeweiligen Verbandsgemeinde- und Stadträten beschlossen. Auch der Kreis hat für die Maßnahmen in seiner Zuständigkeit einen Maßnahmenplan erstellt, der durch den Kreis- und Umweltausschuss des Landkreises Ahrweiler beschlossen wurde.

Die einzelnen Maßnahmenpläne wurden bei der Kreisverwaltung gesammelt, auf Plausibilität und Schlüssigkeit der Wiederaufbaumaßnahmen geprüft und zu einem Maßnahmenplan für den Landkreis Ahrweiler zusammengeführt. Insgesamt umfasst dieser mehr als 2600 Maßnahmen mit einem Volumen von fast vier Milliarden Euro.

In einem nächsten Schritt wird das Ministerium des Innern und für Sport (MdI) den eingereichten Plan prüfen. Die Gemeinden und der Kreis können auf dieser Basis dann Förderanträge für die einzelnen Maßnahmen stellen, um Fördermittel aus dem Wiederaufbaufonds zu erhalten. Ergänzungen um weitere notwendige Maßnahmen können durch die Kommunen und den Kreis jederzeit erfolgen.

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„Sport lehrt Werte und Persönlichkeit“

Bad Münstereifel – Professor Dr. Ingo Froböse, Sporthochschule Köln, besucht die „Sportwelt Schäfer“ und Bad Münstereifel und bietet Bürgermeisterin Sabine Preiser Marian und seinem neuen „Forschungspartner“ Franz-Peter Schäfer Unterstützung an: „Sport ist mehr als Sport treiben, das müssen die Leute begreifen“ – Stattdessen produziere die Gesellschaft „bewegungsmüde Kinder und die Kranken von morgen“.

In der zerstörten Sporthalle des erzbischöflichen St.-Angela-Gymnasiums (v.r.): Professor Dr. Ingo Froböse, Sportlehrerin Britta Greven, Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, Sportlehrer Michael Chavet, Sportwelt-Mitarbeiter Tim Schäfer und Professor Froböses Institutskoordinator und Wissenschaftlicher Mitarbeiter Lukas Leibfried. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Sagen Sie, was ich tun kann, wir helfen“, sagte Professor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln nach einem Besuch der Sportwelt Schäfer und der von der Flut 2021 schwer gezeichneten Stadt Bad Münstereifel zu Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und Sportwelt-Chef Franz-Peter Schäfer.

Der Experte für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation war in die Kurstadt gekommen, um die Sportwelt Schäfer mit Gesundheitsstudios in Münstereifel und Kommern per Zertifikat zum „Forschungspartner“ des Instituts für Training und Prävention zu machen. Nur 45 Einrichtungen bundesweit gehören zum erlauchten Kreis der Forschungspartner dieses Instituts, die sich den Slogan „Gesundheit durch Training“ zur Devise machen.

Andererseits war Ingo Froböse aber auch an die Erft gekommen, um sich die immensen Flutschäden anzusehen, die der Fluss bei der Überschwemmung vom 14. auf den 15. Juli vergangenen Jahres in der mittelalterlichen Stadt angerichtet hatte. Er selbst kenne die Situation an der Ahr ziemlich genau, wo er Aufsichtsrat einer ebenfalls von der Überschwemmung schwer in Mitleidenschaft gezogenen Klinik ist.

Verdoppelung der Krankheitskosten

Auch in Bad Münstereifel kennt sich der Universitätslehrer an der Sporthochschule Köln gut aus, wie er im vertrauten Gespräch mit Franz-Peter Schäfer und Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zu erkennen gab. In der Sportwelt Schäfer machte sich der Vertreter der „weltweit größten Sportuniversität“, wie er beiläufig bemerkte, ein Bild von den jahrzehntelangen Bemühungen Franz-Peter Schäfers, Sport, Ernährung, Ruhe und Gesundheit zu einem ganzheitlichen Programm für die Menschen aus Eifel und Voreifel zu formen und publik zu machen.

Und zwar im Verbund von drei wesentlichen Multiplikatoren, wie der gelernte Diplom-Ingenieur und Sportmanager Schäfer zu wiederholen nicht müde wird: „Schulsport, Vereinssport und kommerzielle Trainings-und Gesundheitsanbieter wie wir müssen miteinander und untereinander ergänzend arbeiten.“ Der Professor gab Schäfer Recht: „Das müssen die Leute erst mal begreifen, dass Sport mehr ist als Sport treiben…“

Es gehe um Wertevermittlung, Gesundheitsvorsorge und Prävention: „Die Gesellschaft braucht fitte und gesunde Menschen, stattdessen produzieren wir in der modernen Gesellschaft die Kranken von morgen!“ Für 2030 sagte Froböse in der Sportwelt eine Verdoppelung der Gesundheitskosten in Deutschland voraus. Schon heute stürben täglich 400 Diabetiker an ihrer Krankheit…

Kinder machten noch 2000 bis 3000 Schritte am Tag, in digitalen Medien fänden sie offenbar das, was sie früher beim Spiel auf der Straße und im Sportverein gesucht und gefunden hätten, so Froböse: „Überschaubare und verlässliche Angebote.“ Sport sei an den Schulen zum Nebenfach verkommen, das bei Unterrichtsausfall als erstes abgesetzt werde, beklagte Franz-Peter Schäfer.

Seit Oktober 2021 – nach den Herbstferien – finde Schulsport der Realschule Bad Münstereifel und des erzbischöflichen Sankt-Angela-Gymnasiums in seiner Sportwelt im Goldenen Tal statt – bislang kostenfrei für die Schulen. Schäfer: „Wir liefern damit einen Beitrag, dass Schulsport in Bad Münstereifel stattfinden kann und liefern die dazugehörenden Taten. Wir unterstützen aktiv! Wie dies in den nächsten Monaten weitergeht, darüber muss nun geredet werden.“

Respekt, Toleranz, Sieg und Niederlage

„Das Thema Schulsport hat sich durch die Flut noch verschärft“, so Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian: „Unsere Sportstätten im Tal sind zerstört – wir fahren unsere Kinder bis zu 20 Kilometer weit, damit sie überhaupt Sportunterricht bekommen können.“ Bei einer Besichtigung der von der Flut zerstörten Sporthalle des St. Angela-Gymnasiums führten die Sportlehrer Britta Greven und Michael Chavet dem Sport- und Gesundheitsprofessor das ganze Ausmaß der Zerstörung vor Augen.

„Sport dient der Persönlichkeitsbildung und Wertevermittlung“, darin waren sich Professor, Sportwelt-Chef und Bürgermeisterin beim Pressetermin anlässlich von Froböses Münstereifel-Besuch einig. „Im Mannschaftssport lernt man alles, was man fürs Leben braucht“, so der ambitionierte Ex-Fußballer Franz-Peter Schäfer: „Respekt, Toleranz, Siege, Niederlagen, sich für sich selbst und für andere einzusetzen.“ Manchmal genüge ein Paradigmenwechsel oder das Auftauchen eines neuen Trainers oder Vorbilds, wie zurzeit beim 1. FC Köln, um alles zu ändern.

Sabine Preiser-Marian dankte dem Professor für die „Wertschätzung, die Sie Bad Münstereifel und seinen Menschen durch Ihren Besuch erweisen“. Viele hätten durch Corona und Flut „ihren Wertekodex verloren, besonders die jungen Leute“. Da bedürfe es starker Motivation, um die Menschen aus der Lethargie zu reißen. „Sagen Sie, was ich tun kann, und wir helfen“, versicherte der Professor der Sporthochschule Köln der Verwaltungschefin.

„Unterstützen Sie Franz-Peter Schäfer, der hier seit Jahren bittet und vermittelt, die Menschen sollten Sport treiben und richtig essen und leben lernen, um gesund zu bleiben“, so Preiser-Marian: „Manchmal bis zur Grenze der Frustration…“ Die Verwaltungschefin der Schulstadt dankte der Sporthochschule für ihre Präsenz in Münstereifel durch die Sportwelt als „Forschungspartner“.

Professor Ingo Froböse lobte die Einrichtungen der Sportwelt Schäfer, insbesondere Diagnostik und Beratung, oft sagte er beim Rundgang „sehr gut“ und „vorbildlich“ und zeigte sich auch angesichts des hohen Anteils von Akademikern unter den Trainern stark beeindruckt: „Das ist leider nicht typisch für die Branche!“

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Arbeitsgruppe stellt Konzept für „Bürgerrat Aachen“ vor

Aachen – In einer Pressekonferenz stellten Mathias Dopatka, Vorsitzender des Bürgerforums, Gereon Hermens und Frank Sukkau von der Initiative „Bürgerrat für Aachen“, Dana Duikers, Fachbereichsleiterin Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, sowie Vertreter*innen der Ratsfraktionen gestern, 11. Februar, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Bürgerrat“ und die nächsten Schritte hin zu einer besonderen Art der Zusammenarbeit von Bewohner*innen, Politik und Verwaltung vor.

Bürgerrat berät besondere Themen von gesamtstädtischer Bedeutung

Das Aachener Konzept sieht vier Einheiten vor: Das in der Kommunalverwaltung eingerichtete „Bürgersekretariat“ bildet die Geschäftsstelle, die den Prozess organisiert und Verwaltungsaufgaben übernimmt. Der „Bürgerausschuss“ nimmt die Themen-, Expert*innen und Moderator*innenauswahl vor, bestimmt Inhalte, Setting und Budget und berät den „Bürgerrat“. Der eigentliche „Bürgerrat“ ist ein für die Beratung eines bestimmten kommunalpolitischen Themas temporär eingerichtetes Gremium, welches aus per Zufallsstichprobe und Losverfahren ausgewählten Einwohner*innen Aachens besteht und in Bürgerversammlungen besondere Themen von gesamtstädtischer Bedeutung berät.

Durch die vorgeschaltete Aufbereitung der Themen durch unabhängige Expert*innen und durch eine externe Moderation soll eine größtmögliche Transparenz des Verfahrens sichergestellt werden. Ergebnis der Beratung des „Bürgerrates“ ist das „Bürgergutachten“. Es liegt dem Rat abschließend als Empfehlung zur Entscheidung vor.

Meilenstein auf dem Weg zu einer innovativen Stadt des Bürger*innendialogs

Mathias Dopatka erklärte als Vorsitzender des Bürgerforums: „Wir alle freuen uns sehr, dass der Bürgerrat nun auf den Weg gebracht wird. Wir erleben tagtäglich, wie wichtig ein funktionierender Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Gesellschaft ist. Der Bürgerrat wird auch komplexe Themen breit und tief diskutieren und bringt so ganz neue Perspektiven in die Diskussion ein. Mehr Beteiligung ist ein Gewinn für uns alle.“

Gereon Hermens und Frank Sukkau von der Initiative „Bürgerrat für Aachen“ waren sich mit den übrigen Teilnehmenden der Arbeitsgruppe einig, dass die Entwicklung des Konzeptes in einer höchst konstruktiven Atmosphäre verlaufen und es ganz wichtig sei, den Auswahlprozess für die künftige Gruppe des Bürger*innenrates so zu gestalten, dass alle Bewohner*innen von Aachen sich vertreten fühlen. Grundlage des Losverfahrens soll sein, dass aus allen Sozialräumen der Stadt jeweils vier Personen im Gremium vertreten sind.

Dana Duikers, Fachbereichsleiterin Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung: „Die Gründung eines Bürgerrates ist ein Glücksfall für Aachen, weil wir so die Sichtweise von Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen auf die großen Themen unserer Stadt erfahren, ihnen Zeit und Raum geben, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und die Ergebnisse unmittelbar in die Weiterentwicklung unserer Stadt eingebracht werden.“ Die Stadt Aachen habe sich auf den Weg gemacht, eine innovative Stadt des Bürgerdialogs zu werden. Die Einrichtung eines Bürgerrates sei dabei ein wichtiger Meilenstein.

Auch die Vertreter*innen der Politik lobten die gute und immer lösungsorientierte Zusammenarbeit, aus der sich eine Vorbildfunktion für andere Städte ergeben könne.

Neuer Name gesucht

Mit dem Namen „Bürgerrat“ ist die Arbeitsgruppe allerdings nicht zufrieden. Die Begriffe Rat und Ausschuss vermitteln den Eindruck, es würde sich um kommunalverfassungsrechtliche Organe handeln. Der Begriff „Bürger“ schließt zudem verschiedene Einwohner*innengruppen aus. Vorschläge für einen passenderen Ausdruck werden gerne entgegengenommen unter der Mailadresse buergerforum@mail.aachen.de.

Der Ratsausschuss Bürgerforum hatte im Mai 2021 eine Arbeitsgruppe aus Fraktionen, der Initiative „Bürgerrat für Aachen“ und der Verwaltung damit beauftragt, gemeinsam ein Aachener Modell des Bürger*innenrates weiter auszuarbeiten. Im nächsten Schritt wird das Konzept nun am 22. Februar im Bürgerforum vorgestellt und anschließend in Hauptausschuss und Rat beraten. Starten könnte das Projekt im Frühjahr 2023. In einer Pilotphase sollen die ersten beiden Bürger*innenräte dann durch eine wissenschaftliche Begleitung evaluiert und angepasst werden.

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Krönung der zwölften Meckenheimer Blütenkönigin

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung übergibt die Insignien an Celina Kotz. Celina Kotz ist die zwölfte Meckenheimer Blütenkönigin. Im Sängerhof kürte Bürgermeister Holger Jung die 18-Jährige zur neuen Repräsentantin der Apfelstadt und übergab ihr die Insignien. Freudestrahlend nahm sie Schärpe, Diadem und einen farbenfrohen Blumenstrauß entgegen. Ebenso verabschiedete Holger Jung die Vorgängerin von Celina Kotz, Bahar Ülker, mit einem floralen Dankeschön.

„Celina Kotz ist ein echtes Meckenheimer Mädchen. Sie ist direkt an den Obstplantagen aufgewachsen, lebt hier, tanzt für die Stadtsoldaten und fühlt sich in unserer Stadt pudelwohl. Das passt einfach wunderbar“, sagte Holger Jung und verwies auf das duale Studium „Allgemeine Verwaltung / Bachelor of Laws“, das die neue Blütenkönigin seit September in der Stadtverwaltung durchläuft. „Ich freue mich auf ihre Amtszeit mit vielen spannenden Termine, auf denen Celina die Apfelstadt gebührend vertreten wird“, ergänzte der Bürgermeister. Ihren ersten großen Auftritt könnte Celina Kotz auf dem Meckenheimer Blütenfest haben. Dessen Durchführung für 2022 ist am Sonntag, 24. April, geplant. Sollte es die Pandemie zulassen, werden sich über das Jahr verteilt weitere Termine anschließen.

„Ich freue mich bereits auf viele schöne Momente“, sprach die frisch gekürte Regentin von einer großen Ehre. „Mit Begeisterung besuche ich seit Jahren unser Altstadtfest und das Blütenfest. Auch bin ich schon immer großer Fan der Blütenkönigin“, berichtete Celina Kotz, die „stolz ist, in die Rolle der Blütenkönigin schlüpfen zu dürfen.“

Natürlich sind ihr Äpfel bestens vertraut. Direkt an den Obstplantagen wohnend, spaziert sie regelmäßig und mit Vorliebe durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Daheim widmet sich die 18-Jährige ihrer Katze Lilly und ihrem Hund Lumpi. Ansonsten spielt die fünfte Jahreszeit eine ausgeprägte Rolle im Leben der Blütenkönigin. Celina Kotz gehört dem Stadtsoldaten-Corps 1868 Meckenheim an. Sie tanzt seit Kleinkindertagen, genauer seitdem sie laufen kann, ist unternehmungslustig und besucht gerne Konzerte von Kölner Karnevalsbands.

Während Celina Kotz spannende Monate bevorstehen, wurde ihre Vorgängerin verabschiedet. Bahar Ülker hatte wegen der Corona-Krise ihre Amtszeit um ein zweites Jahr verlängert. Doch wurden gleich beide Jahre von der Pandemie derart überlagert, dass nur wenige Veranstaltungen stattfinden konnten. „Das waren zwei anstrengende Jahre. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Bereitschaft“, überreichte Holger Jung der ausgeschiedenen Blütenkönigin einen farbenprächtigen Blumenstrauß.

In seinen Dank schloss der Bürgermeister die Familie Ley als Gastgebende der Krönung ein. „Das ist ein toller Rahmen, den Sie hier bieten“, war er voll des Lobes. Ebenso dankte er Nadine Schlösser. Ihr Unternehmen „Dresscode by Schlösser“ sponsort Accessoires und Kleidung der zwölften Meckenheimer Blütenkönigin Celina Kotz.

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Euskirchen.de erstrahlt in neuem Glanz

Euskirchen – 23.000 Unterseiten mit 9802 Dateien – das sind die Bausteine aus der die Webseite der Stadt Euskirchen besteht. Diese beindruckenden Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, dass eine Webseite vor allem eines ist: benutzerfreundlich. Damit dieses Ziel erreicht wird und die Nutzer nicht vorwiegend mit Suchen, sondern mit Finden beschäftigt sind, hat die Stadt Euskirchen die Firma Lemm, die die bisherige Version der städtischen Homepage vor sieben Jahren erstellt hatte, mit einer Überarbeitung der Seite www.euskirchen.de beauftragt. Die Seite hat nicht nur ein verändertes Erscheinungsbild erhalten, sondern das gesamte System wurde auch technisch aktualisiert. Die neue Webseite ist seit dem 10. Februar 2022 live im Netz und ersetzt die alte Internetpräsenz.

„Sowohl die Firma Lemm als auch das städtische Webteam haben in den letzten Monaten viel Arbeit in dieses Projekt investiert.“ sagt Bürgermeister Sacha Reichelt. „Das Ergebnis kann sich meines Erachtens sehen lassen. Der neue Auftritt ist ein wichtiger Bestandteil der zunehmenden Digitalisierung der Stadt Euskirchen. Auch die Barrierefreiheit wurde durch ein ergänzendes Tool nochmal deutlich verbessert.“

Stefan Guhlke, Ansprechpartner für das Projekt und Geschäftsführer der Lemm Werbeagentur, erinnert: „Im Jahr 2014 entwickelten wir die ursprüngliche Version. Anfang 2015 ging dieser neue digitale Auftritt der Stadt erstmals online. Seitdem haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sie regelmäßig erweitert und viel Neues eingepflegt.“ Das Informationsspektrum reicht von historischen Dokumenten über Wichtiges für alle Lebensbereiche, Serviceangebote und Ansprechpersonen der Verwaltung bis zu tagesaktuellen Informationen, die prominent auf der Startseite präsentiert werden. Dort sind als Service für die Besucherinnen und Besucher unter „Beliebte und frisch aktualisierte Inhalte“ auch die zuletzt bearbeiteten Seiten und häufig angeklickte Themen präsent.

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„Europäischer Tag des Notrufs“ am heutigen 11. Februar

Region/Stuttgart – Wer innerhalb der EU einen Notruf absetzen will, braucht sich nur eine Nummer zu merken – die 112. Sie gilt schon seit vielen Jahren in allen EU-Mitgliedsstaaten. Da das aber immer noch zu viele Bürgerinnen und Bürger nicht wissen, ist der 11. Februar der „Europäische Tag des Notrufs“. DEKRA unterstützt die Bemühungen, die einheitliche Notrufnummer bekannt zu machen.

  • Notrufnummer 112 gilt in der ganzen EU
  • Auch viele weitere Länder ziehen mit
  • DEKRA Experten: Rettungswesen spielt bei „Vision Zero“ wichtige Rolle

„Im Notfall zählt oft jede Sekunde“, so DEKRA Unfallforscher Markus Egelhaaf. „Egal ob es sich zum Beispiel um ein Feuer, einen häuslichen Unfall oder um einen Verkehrsunfall handelt, ist es wichtig, dass die Rettungskräfte möglichst schnell verständigt werden. Die Notrufnummer im Kopf zu haben, hilft, dass keine Zeit verloren geht. Das ist umso einfacher, seit die 112 einheitlich in der ganzen EU verwendet wird.“

Gerade im Straßenverkehr hat das stetig verbesserte Rettungswesen in den vergangenen Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Zahl der Getöteten sinkt – neben Verbesserungen in der Fahrzeugtechnik und der Infrastruktur sowie Bemühungen mit Blick auf den Faktor Mensch. „Je schneller die Rettungskräfte nach einem Verkehrsunfall informiert werden, umso mehr Menschenleben können gerettet werden“, so der DEKRA Experte.

„Die Einführung von eCall in modernen Fahrzeugen war hier ein wichtiger Schritt.“ Alle seit April 2018 neu zugelassenen Fahrzeugmodelle müssen dieses System an Bord haben. Es stellt nach einem schweren Unfall automatisch eine Telefonverbindung aus dem Fahrzeug zum Notruf 112 oder einem Call-Center des Fahrzeugherstellers her und übermittelt gleichzeitig einen Mindestsatz an Daten – nämlich die genaue Position des Fahrzeugs, den Unfallzeitpunkt, das Kennzeichen und die Fahrtrichtung. „Anhand dieser Daten kann der Rettungsdienst auch dann schnell reagieren, wenn niemand im Fahrzeug mehr in der Lage ist, mit der Leitstelle zu sprechen.“

Sowohl für eCall als auch für normale Telefonanrufe bedeutet die einheitliche Notrufnummer 112 eine wichtige Vereinfachung: „Ganz egal, wo ich mich innerhalb der EU befinde: Es ist immer klar, welche Nummer ich anrufen muss“, sagt DEKRA Unfallforscher Markus Egelhaaf. „Vorausgesetzt, ich weiß, dass es diese Vereinheitlichung gibt.“

Nicht nur alle EU-Staaten haben die 112 als einheitliche Notrufnummer. Andere europäische Länder wie die Schweiz, Island oder Norwegen ziehen mit. Auch außerhalb Europas findet die 112 als Notrufnummer zunehmend Verbreitung. In allen Ländern, die die 112 nutzen, wird eine ständig besetzte Leitstelle mit Fachpersonal erreicht, von wo aus entweder direkt die Einsatzkräfte entsandt werden oder der Anruf an die zuständige Leitstelle weitergeleitet wird.

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Erfolgreiche Bomben-Entschärfung am gestrigen Donnerstag am Zülpicher Wassersportsee

Zülpich – Weltkriegsbomben erfolgreich entschärft! Bombenblindgänger am Zülpicher Wassersportsee lagen metertief im Erdreich. Alle bekannten Bombenverdachtspunkte im Stadtgebiet Zülpich nun untersucht. Im Auftrag der Stadt Zülpich hat eine Fachfirma in den vergangenen Monaten alle bekannten Bombenverdachtspunkte im Stadtgebiet sondieren lassen. Die letzten beiden zu untersuchenden Verdachtspunkte am Zülpicher Wassersportsee hatten es noch einmal in sich. Denn dort, im Bereich des zum Seepark Zülpich gehörenden Parkplatzes P4, stießen die Mitarbeiter der Firma Röhll Kampfmittelräumung aus Düren tatsächlich auf zwei Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die beiden amerikanischen 10-Zentner-Bomben lagen in einem Abstand von etwa 20 Metern und mussten in sechs beziehungsweise neun Metern Tiefe freigelegt werden. Eine angesichts der widrigen Bodenverhältnisse mit lehmigem und tonigem Erdreich alles andere als leichte Aufgabe! Mehr als eine Woche dauerten die Arbeiten, ehe die beiden Bombenblindgänger überhaupt freigelegt werden konnten.

Dafür musste unter anderem auch das Grundwasser in diesem Bereich abgepumpt werden. Der Evakuierungsbereich für die Entschärfung wurde von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf schließlich mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Da sich in diesem Bereich glücklicherweise keine Wohnbebauung befindet, war die Räumung des Areals vergleichsweise unproblematisch. Lediglich der Seepark Zülpich, das Lago Beach Zülpich, der Wohnmobilhafen sowie die Areale der am Wassersportsee ansässigen Vereine waren davon betroffen.

Zunächst war nicht klar, ob eine der beiden Bomben oder gar beide gesprengt werden müssen, weil die Zünder nicht frei zugänglich waren. Letztlich gelang es Reinhard Dohmen, Truppenführer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf, und seinem Kollegen Phillip Blens jedoch, die Bomben mit Hilfe der Mitarbeiter der Firma Röhll so zu positionieren, dass die Zünder ausgebaut und die Bomben somit unschädlich gemacht werden konnten. Rund eine Stunde dauerte die Entschärfung der beiden Sprengkörper.

Bürgermeister Ulf Hürtgen machte sich im Anschluss selbst ein Bild von der Situation vor Ort und bedankte sich bei allen Beteiligten für die sehr professionelle Arbeit. „Ich bin erleichtert, dass die Entschärfung glatt gelaufen ist“, so Hürtgen.

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Burgfestspiele 2022 in Mayen – Männer mit Stimme gesucht

Mayen – Eine große Musical-Uraufführung steht in diesem Theatersommer auf dem Programm der Mayener Burgfestspiele: „Brigitte Bordeaux“! Erzählt wird die ebenso witzige wie tiefgründige Geschichte eines Winzers, der nicht nur seine Familie, sondern gleich die ganze Ortsgemeinschaft vor den Kopf stößt, als er vollmundig ankündigt, zukünftig als Frau Leben zu wollen, mit „Brigitte“ angesprochen werden möchte und das Amt der Weinkönigin anstrebt! Verständnis für diese Ansage? Null!

Nicht nur eine wunderschöne, urkomische und berührende Geschichte, sondern auch Live-Musik mit Ohrwurmgarantie, Glamour, Revue und witzige Dialoge erwarten das Publikum.

Unter der Regie von Intendant Alexander May sollen aber nicht nur die Schauspieler*innen und die Live-Band auf der Bühne brillieren, sondern auch ein in Planung befindlicher Festspielchor. Hierfür suchen die Mayener Burgfestspiele Männer, die gerne singen, Lust haben auf der Festspielbühne zu stehen und Teil des diesjährigen Ensembles zu sein. Wer gut bei Stimme ist und Freude an Theater hat, ist herzlich eingeladen!

Über die kommende Festspielsaison hinaus, ist dann die Gründung eines gemischten Theaterchores geplant, der in den Aufführungen, aber durchaus auch in eigenen Konzerten das Programm der  Burgfestspiele bereichern soll.

Wer Lust darauf hat, Teil des Männerchores in „Brigitte Bordeaux“ zu sein, einige Probentermine nicht scheut und im Sommer auf der Bühne stehen will, sollte sich unbedingt melden. Weitere Informationen und Anmeldungen richten sich bitte an: info@burgfestspiele-mayen.de

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.