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Jetzt bewerben – Umwelt-Ministerium und NRW.BANK loben Umwelt-Wirtschaftspreis aus

Region/Düsseldorf – Ministerin Heinen-Esser: Nordrhein-Westfalen ist das Umweltwirtschaftsland Nummer 1 – mit dem Umweltwirtschaftspreis.NRW unterstützen wir die Innovationskraft unserer Unternehmen und stellen deren Verdienste ins Rampenlicht.

Bereits zum zweiten Mal loben das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und die NRW.BANK gemeinsam den Umweltwirtschaftspreis.NRW aus. Bis zum 10. April 2022 können sich Unternehmen aus den acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft mit innovativen Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Ressourcenschonung, Klima- und Umweltschutz bewerben. Mit dem Preis unterstützen das nordrhein-westfälische Umweltministerium und die Förderbank Vorzeigeunternehmen in Nordrhein-Westfalen, die in besonderer Weise Ökonomie und Ökologie miteinander verbinden. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Nordrhein-Westfalen ist das Umweltwirtschaftsland Nummer 1. Die Green Economy leistet mit ihren Innovationen einen wertvollen Beitrag und wichtige Lösungen zum Ressourcen-, Klima- und Umweltschutz. Zur weiteren Stärkung haben wir die Förder- und Unterstützungsangebote deutlich ausgebaut. Mit dem Umweltwirtschaftspreis.NRW unterstützen wir die Innovationskraft unserer Unternehmen und stellen deren Verdienste ins Rampenlicht.“

Der Wettbewerb richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit einem maximalen Jahresumsatz von 500 Millionen Euro, die erfolgreiches unternehmerisches Handeln mit Ressourcenschonung, Klima- und Umweltschutz verbinden. Gesucht werden Unternehmerinnen und Unternehmer mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, die ihre innovativen Produkt-ideen oder Dienstleistungen bereits erfolgreich am Markt etabliert haben.

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK: „Nur wenn Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen, gelingt uns die Transformation des Landes Nordrhein-Westfalen hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Schon jetzt gibt es viele Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell danach ausrichten und damit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft wichtige Impulse geben, um national zum führenden Standort für Green Economy zu werden und diese Technologien international exportieren zu können.“

Bewerbungen sind ab sofort bis zum 10. April 2022 unter www.umweltwirtschaftspreis.nrw möglich. Eine unabhängige Fachjury wird drei Gewinnerinnen und Gewinner küren. Die Verleihung ist für November 2022 geplant.

Erstmals ausgeschrieben wurde der Umweltwirtschaftspreis 2020. Die drei Gewinnerteams des Jahres 2020 (Platz 1: NUMAFERM aus Düsseldorf, Platz 2: 2G Energy AG aus Heek, Platz 3: REGUPOL BSW aus Bad Berleburg) werden für den Umweltwirtschaftspreis.NRW 2022 werben. Mit ihren spezialisierten Dienstleistungen und Produkten repräsentieren sie die vielfältigen Ideen und Erfolge der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Der Kampagnenslogan „Gut für die Wirtschaft, besser für die Umwelt“ soll Unternehmerinnen und Unternehmer dazu animieren, mit ihren Innovationen die Spitzenposition des Landes auf nationaler und internationaler Bühne auszubauen. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.umweltwirtschaftspreis.nrw.

Hintergrundinformationen:

Nordrhein-Westfalen ist bundesweit der größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft. Diesen Vorsprung weiter auszubauen sowie Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen dabei zu unterstützen, die vielfältigen Potenziale der Umweltwirtschaft für sich und Nordrhein-Westfalen zu erschließen, ist das Ziel der Umweltwirtschaftsstrategie der Landesregierung. Die Koordinierung der Aktivitäten in diesem Bereich übernimmt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV). Allein in den zurückliegenden Monaten hat das Umweltministerium mehrere Projektaufrufe mit einem Fördervolumen von mehr als 60 Millionen Euro veröffentlicht.

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land Nordrhein-Westfalen, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihrer Förderung orientiert sie sich am Prinzip der Nachhaltigkeit. So unterstützt sie beispielsweise Gründer mit grünen Geschäftsideen und etablierte Mittelständler, die in umweltschonende Produktionsverfahren investieren wollen. Das Spektrum ihrer Förderung reicht dabei von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zur Förderberatung. Auch Wettbewerbe wie der Umweltwirtschaftspreis.NRW gehören dazu. Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen in Nordrhein-Westfalen ökologisch, sozial und wirtschaftlich zu verbessern.

Folgen Sie dem Umweltwirtschaftspreis.NRW auch auf Twitter unter @UWPNRW und @NRWBANK.

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MVZ Mittelrhein impft ab sofort nach Terminbuchung ab Dienstag 15. Februar

Region/Mayen-Koblenz – Mitarbeitende und Bevölkerung können sich immer dienstags von 15 bis 17 Uhr nach Anmeldung impfen lassen. Seit November 2021 bietet das MVZ Mittelrhein, Tochtergesellschaft des GK-Mittelrhein, die Covid19-Schutzimpfung an. So konnten neben den Mitarbeitenden rund 2000 Bürgerinnen und Bürger vor Ort geimpft werden. Ab 15. Februar bietet das Team rund um die Praxis „Innere Medizin/Hausärztliche Versorgung Monika Prinzen und Dr. Markus Schneider“ Präsenz jeden Dienstag  von 15 bis 17 Uhr Termine an. Diese können seit Freitag, 11. Februar, über den QR-Code oder die Internetseite https://www.doctolib.de/medizinisches-versorgungszentrum-mvz/koblenz/mvz-mittelrhein-covid-19-impfung vereinbart werden. Das Impfzentrum befindet sich im zentral gelegenen Konferenzzentrum des Kemperhofs (Koblenzer Straße 161, 56073 Koblenz).

Das Impfzentrum liegt außerhalb des Krankenhauses in Gebäude 6 (Koblenzer Straße 161a).

Es können sich alle Personen ab 12 Jahren impfen lassen. Wichtig ist, dass die zu impfende Person keinerlei Symptome akuter Erkrankungen aufweist. Neben der Erst- und Zweitimpfung werden auch Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Grundsätzlich können sich alle volljährigen Bürger, deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt, eine kostenlose Auffrischungsimpfung geben lassen. Personen, die mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurden, erhalten frühestens vier Wochen nach der Impfung eine Auffrischungsimpfung.

Alle Informationen zum Impfangebot im GK-Mittelrhein gibt es hier: https://www.gk.de/infos-zum-corona-virus/corona-impfangebot/

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Der Kreis Euskirchen erweitert sein Impfangebot

Euskirchen – Neu: Impfmobil im Kreisgebiet unterwegs. Neben den stationären Impfstellen in Marmagen (ehemalige Eifelhöhenklinik) und Euskirchen (Kreishaus und Malteser) wird ab dieser Woche ein Impfmobil durch das Kreisgebiet fahren und dabei Schulen, Kitas, Feuerwehrgeräte- und Vereinshäuser ansteuern.

Wer sich hier eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung („Booster“) abholen möchte, kommt einfach im angegebenen Zeitfenster vorbei. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig. Bitte Impfheft und Personalausweis mitbringen. Verimpft werden die Impfstoffe von BioNTech (für unter 30-Jährige) und Moderna (für über 30-Jährige). Kinderimpfungen sind hier nicht möglich. Zum Impfteam gehören neben dem Arzt bzw. der Ärztin u.a. eine pharmazeutisch-technische Assistentin und eine medizinisch-technische Assistentin sowie zwei DRK-Mitarbeiter für Anmeldung und Nachsorge – alles wie an den stationären Impfstellen.

Im Kreis Euskirchen gibt es – neben dem Impfangebot der Hausärzte – weiterhin öffentliche Impfstellen in Euskirchen und Marmagen:

  • Marmagen: Eifelhöhen-Klinik, Dr. Konrad-Adenauer-Str. 1 in Nettersheim, Öffnungszeiten: täglich außer mittwochs und donnerstags von 9.30 – 15.30 Uhr (ohne Termin: bis 14.30 Uhr)
  • Euskirchen: Kreisverwaltung, Jülicher Ring 32 in Euskirchen, Öffnungszeiten: montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr (ohne Termin: bis 18 Uhr).

Beide Impfstellen können für die Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung spontan und ohne Termin besucht werden. Bitte Impfheft und Personalausweis mitbringen. Wer eventuelle Wartezeiten vermeiden möchte, kann aber auch auf der Homepage des Kreises einen festen Termin vereinbaren: https://corona.kreis-euskirchen.de. Der Aufklärungs- und Anamnesebogen wird dort nach erfolgreicher Buchung zur Verfügung gestellt. Diese Unterlagen sind auszufüllen und zum Impftermin mitzubringen. Gleiches gilt für den Impfpass und den Personalausweis. Eine telefonische Terminvereinbarung ist unter Tel. 02251 / 15-1545 möglich.

Kinderimpfungen (5 bis 11 Jahre) werden aktuell samstags von den Maltesern in Euskirchen (Am Schwalbenberg 3) angeboten. Hier ist eine Terminvereinbarung zwingend notwendig – entweder über die Homepage der Kreisverwaltung oder über die Hotline (siehe oben).

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Verbandsgemeinde Mendig setzt Maßnahmen im Hochwasser-Schutz um

Mendig – In den vergangenen Jahren führte das Ausufern des Kellbachs bei starken Regenereignissen zu einigen Überschwemmungen der umliegenden Grundstücke. Ende des letzten Jahres verabschiedete daraufhin der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Verbandsgemeinde Mendig einstimmig die Sanierung und Aufweitung der dortigen Ufermauern.

„Der Hochwasserschutz hat in der Verbandsgemeinde Mendig eine hohe Priorität. Die drei Säulen vorbeugender Hochwasserschutz, technischer Hochwasserschutz und allen voran die zeitnahe Warnung vor drohendem Hochwasser müssen gut aufeinander abgestimmt werden. Man braucht für jedes Hochwasser und für jeden Bach maßgeschneiderte Lösungen, denn kein Gewässer gleicht dem anderen. Wenn staatliche Vorsorge, kommunale Vorsorge und Eigenvorsorge der Bürger Hand in Hand gehen, ist das der beste Weg zum optimalen Hochwasserschutz!“ so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz, bei der Besichtigung der Sanierungsarbeiten mit dem zuständigen Fachbereichsleiter der Verbandsgemeindeverwaltung, Andreas Loeb.

In dem beauftragten Hochwasservorsorgekonzept wurde ein dringender Handlungsbedarf an den Ufermauern im Bereich „Mühlwiesen“ aufgezeigt, da ein erneutes Starkregenereignis zum Versagen der Befestigung und Verschüttung des Bachbetts führen könnte. Mit der nun durchgeführten Sanierung wurde der Gefahrenpunkt beseitigt und ein verbesserter Schutz für die Anwohner errreicht. Ebenso ist es gelungen, die Gewässersohle zu verbreiten. Dadurch lassen sich punktuell eingesetzte Störsteine im Gewässerbett einbauen, ohne den Hochwasserabfluss negativ zu beeinflussen. So kann im Niedrig- und Mittelwasserabfluss die Geradlinigkeit des Bachbettes gebrochen und kleinere Strukturen geschaffen werden.

Weitere Umsetzungen des ganzheitlichen Hochwasserschutzkonzepts der Verbandsgemeinde Mendig sind im fortlaufenden Prozess, wie der Aufbau der Hochwasserschutzkonzeption Thür, das Versickerungsbecken am Gänsehals Bell und die Renaturierung des Teilbereichs Kellbach zwischen dem ehemaligen Obermendiger Feuerwehrhaus und dem Florinshof.

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Neue Wege interkommunaler Zusammenarbeit in Jülich

Jülich – Die enge Zusammenarbeit zwischen Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen besteht seit mehr als zehn Jahren. Was eher zufällig begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte mit großer Zukunftsperspektive entwickelt. Bisher konnten Projekte wie „Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ sowie „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ gemeinsam durchgeführt werden. Damit haben die Vereine nicht nur das kulturelle Angebot in Jülich und in Leverkusen bereichert, sondern auch wichtige Beiträge zur historisch-politischen Bildung geleistet. Die Projekte wurden jeweils durch das Einwerben von Drittmitteln in erheblicher Höhe ermöglicht.

Mit dem aktuellen Projekt „StadtRäume“, das sich mit der Zwischenkriegszeit auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene beschäftigt, intensiviert sich die Zusammenarbeit 2023 noch einmal. Nachdem bereits Fördermittel bei der EU, dem Land NRW (Regionale Kulturpolitik), dem LVR (Regionale Kulturförderung) u.a. von den beiden Vereinen eingeworben werden konnten, unterstützen die beiden Städte Jülich und Leverkusen jeweils die Auflage eines Heimatfonds durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Mit den Mitteln der Heimatfonds soll die geplante Doppelausstellung „StadtRäume: 1923 – Wendejahr der Weimarer Republik im Westen“ in Jülich und Leverkusen gefördert werden.

In dem von den beiden Geschichtsvereinen initiierten und getragenen Projekt sehen die Städte Jülich und Leverkusen einen viel versprechenden Ansatz interkommunaler Zusammenarbeit im Bereich der kulturellen und historisch-politischen Bildungsarbeit. Es werden einerseits auf inhaltlicher und ausstellungstechnischer Ebene Synergien genutzt und andererseits für beide Projektstandorte eine größere öffentliche Wahrnehmung generiert. Über das aktuelle Projekt hinaus werden die beiden Städte im Hinblick auf die bereits erfolgte Einrichtung des Zentrums für Stadtgeschichte in Jülich und des angestrebten Aufbaus eines Historischen Zentrums Leverkusen den inhaltlichen und konzeptionellen Gedankenaustausch fortsetzen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von den Städten Jülich und Leverkusen unterzeichnet. Ein Folgeprojekt, das sich mit der Kommunalen Neugliederung in den 1960er und 1970er Jahren beschäftigen wird, ist bereits projektiert.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer – Frank-Walter Steinmeier ist ein echter Glücksfall für unser Land

Region/Mainz/Berlin – Heute hat die Bundesversammlung Frank-Walter Steinmeier für eine weitere Amtszeit zum Bundespräsidenten gewählt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratulierte dem alten und neuen Bundespräsidenten zur Wiederwahl: „Eine breite Mehrheit der demokratischen Parteien hat schon im Vorfeld ihre Unterstützung für Frank-Walter Steinmeier erklärt. Das belegt ebenso wie seine Wiederwahl mit absoluter Mehrheit im ersten Durchgang, was sein Vorgänger im Amt, Hans-Joachim Gauck schon 2017 betonte: Frank-Walter Steinmeier ist ein Glückfall für unser Land.“

„Frank-Walter Steinmeier wirkt als starke Stimme für den demokratischen Zusammenhalt. Unsere Gesellschaft ist – nicht erst seit der Pandemie – hohen Fliehkräften ausgesetzt. Da ist die besonnene und glaubwürdige Haltung Frank-Walter Steinmeiers an der Spitze des Staates ein Segen. Der Bundespräsident hört zu und prüft unterschiedliche Sichtweisen, er engagiert sich aber auch gegen Fake-News und Desinformation. Steinmeier hatte bereits in seiner Antrittsrede vor fünf Jahren betont, dass Demokratie entschlossene Demokraten und Demokratinnen braucht, die sich engagieren und die sich nicht aufs Glatteis führen lassen, wenn gefühlte Wahrheiten an die Stelle überprüfter Fakten zu treten scheinen.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter: „Frank-Walter Steinmeier verfügt über eine gelungene Mischung aus Glaubwürdigkeit und Erfahrung sowie außen- und innenpolitischer Kompetenz. Er füllt das Amt des Bundespräsidenten souverän aus, genießt allseits hohe Anerkennung.“

In Rheinland-Pfalz habe man erlebt, wie wertvoll die zugewandte Amtsführung von Steinmeier sei, unterstrich die Ministerpräsidentin: „Beim Staatsakt für die Opfer der Flutkatastrophe und bei weiteren Besuchen vor Ort hat er den Menschen Trost gespendet und Mut zugesprochen. Mehrfach betonte er seinen enormen Respekt, dass die Betroffenen trotz ihrer Verzweiflung nicht aufgegeben hätten. Auf dem Weg zurück ins Leben lässt das Land die betroffenen Menschen nicht allein.“

Bundespräsident Steinmeier habe Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren nicht nur mehrfach besucht, er habe auch schon von Beginn seiner ersten Amtszeit an den Strukturwandel im ländlichen Raum durch Abwanderung und alternde Bevölkerung, aber auch die Chancen durch Globalisierung und Digitalisierung in den Blick genommen. „Mit seiner Besuchsreihe ‚Land in Sicht – Zukunft ländlicher Räume‘ setzt der Bundespräsident einen gerade für Rheinland-Pfalz wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit. Auch hier folgt er dem in seiner Antrittsrede 2017 genannten Ziel: Für Menschen etwas erreichen. Ich freue mich, dass sich der erfahrene Staatsmann Frank-Walter Steinmeier, der frühere Außenminister, frühere Leiter des Kanzleramtes und frühere SPD-Fraktionsvorsitzende weiter ganz in den Dienst unseres Landes stellen wird.“

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Ministerpräsident Hendrik Wüst gratuliert Frank-Walter Steinmeier zur erneuten Wahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland

Region/Düsseldorf/Berlin – Am heutigen Sonntag, 13. Februar 2022 hat die 17. Bundesversammlung Frank-Walter Steinmeier für weitere fünf Amtsjahre zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Ministerpräsident Hendrik Wüst gratuliert: „Frank-Walter Steinmeier hat das höchste Staatsamt in den vergangenen Jahren mit Umsicht, Menschlichkeit und Weitsicht ausgeführt. Er ist eine erfahrene Persönlichkeit und genießt in Deutschland sowie international hohes Ansehen.

Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten braucht unser Land einen Bundespräsidenten, der für das Gemeinwohl einsteht und den Gedanken von Freiheit und Demokratie lebt. Frank-Walter Steinmeier ist bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Für seine neue Amtszeit wünsche ich ihm persönlich und im Namen des Landes Nordrhein-Westfalen Gesundheit, Kraft und Zuversicht.“

Die aktuelle Amtszeit des zwölften Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland endet offiziell am 22. März 2022.

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Am Montag 14. Februar 2022 eröffnet die Stadtbibliothek Schleiden ihr neues „Übergansquartier“

Schleiden – Aller guten Dinge sind drei. Der dritte Anlauf vor dem großen Umzug ist nun hoffentlich der Letzte: Am Montag, 14. Februar 2022 eröffnet die Stadtbibliothek Schleiden ihr neues „Übergansquartier“ in der Schleidener Innenstadt – im ehemaligen Schuhhaus Hoss. „Es ist wie verhext, seitdem die Stadtbibliothek im Januar 2018 von der Bürgerstiftung Schleiden übernommen wurde“, erzählt der Geschäftsführer der Bürgerstiftung Schleiden, Marcel Wolter. Wenn er auf die letzten Jahre zurückblickt, musste die Einrichtung schon viele Rückschläge einstecken. Erst wurde die Stadtbibliothek vollständig durch die Brandanschläge im Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden zerstört, und fand im Schleidener Rathaus eine erste „Notunterkunft“.

Bibliotheksleiter Kai Feichter (m.) aus Böblingen packt beim Verladen der Möbel in Böblingen mit an. Die Spedition Diebhold übernahm den Transport unentgeltlich. Foto: © Stadtbibliothek Böblingen

Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ wurde kurzerhand in einem großen Büro mit Hilfe von Büromöbeln der Stadtverwaltung eine kleine Bibliothek eingerichtet. Hier wurde der gerettete Medienbestand aufgearbeitet und die Bibliotheksnutzer hatten die Möglichkeit, ausgeliehene Medien wieder zurückzubringen. Die Mitarbeiterinnen der Bibliothek kamen wieder mit ihren Kunden ins Gespräch und erhielten sehr viel Zuspruch und Unterstützung. Das sehr beliebte Kinderkino wurde in den Ratssaal des Rathauses verlegt. Hier konnte man sich beispielsweise „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ ansehen – ein ganz anderes Programm als die Rats- und Ausschusssitzungen der politischen Gremien, die dort eigentlich stattfinden.

Nachdem der Stadtrat im Dezember 2018 das positive Signal zum Wiederaufbau und Neubau des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums einschließlich der Stadtbibliothek gegeben hat, war allen Beteiligten schnell klar, dass die Stadtbibliothek nicht über mehrere Jahre im Rathaus verbleiben konnte. So wurde dann als zweites „Übergangsquartier“ die ehemalige Buchhandlung Rees angemietet – keine zwei Monate nach den Brandanschlägen. Die Ausstattungsgegenstände wurden mehr oder weniger zusammengesucht: Als Ausleihtheke diente die ehemalige Lotto-Annahmestelle, die Regale stammten aus der alten Bibliothek der Gemeinde Kall.

Nach dem Einzug folgten kurze Zeit später die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, in der die Stadtbibliothek mehrere Schließungen überstehen musste. In dieser Zeit wurde ein Online-Ausleihservice eingerichtet. Im Sommer lief der Betrieb dann mit kleinen Einschränkungen wieder in geregelte Bahnen – bis zum 14. Juli 2021 – der Tag an dem das Hochwasser kam. „Die Medien, die beim Brand gerettet werden konnten, wurden im Juli Opfer der Wassermassen, ebenso die teilweise gespendeten Einrichtungsgegenstände“, so Wolter. „Wir fangen quasi wieder bei null an.“

Wolter war es in den letzten Monaten nach der Flut gelungen, für die Stadtbibliothek Schleiden über 100.000 Euro an zweckgebundenen Spenden zu generieren. Die größten Summen stammen dabei vom Malteser Hilfsdienst Köln, der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen und der Hansestadt Attendorn. Eine weitere Geldspende kam vom Förderverein der Bibliotheken aus Bonn-Endenich. Die benachbarte Bibliothek aus Monschau und eine Buchhandlung aus Bonn  spendeten Medien. Weitere Einrichtungsgegenstände, wie Regale stammen von der Stadtbibliothek Böblingen und die künftige Theke kommt aus Krailingen in Bayern. Beides wird unentgeltlich von der Spedition Diebhold nach Schleiden gebracht. „Als uns die Nachricht aus Schleiden erreichte, war für uns in Böblingen klar: Wir helfen, wo wir können!“, so Kai Feichter, Leiter Stadtbibliothek Böblingen. „Wir hatten erst kurz vorher einige gut erhaltene Regale und Stühle aussortiert und haben uns kurzerhand entschlossen, diese der Bibliothek in Schleiden anzubieten. Genau wie bei uns waren auch dort die vorherigen Möbel rot. Wir freuen uns nicht nur darüber, dass sich der Transport nun innerhalb weniger Wochen organisieren ließ, sondern auch sehr, einen Beitrag zu Wiederaufbau und Wiedereröffnung leisten zu können!“

„Für einen vorläufigen Betrieb für die nächsten zwei bis drei Jahre wird ein Betrag von über 100.000 Euro benötigt“, freut sich Wolter. Mit diesen Geldern sei es der Bürgerstiftung möglich, den Bibliotheksbetrieb wieder aufzunehmen. Das Geld wird u.a. für Miete, Einrichtung und für eine Medien-Erstausstattung verwendet.

Durch die Spendengelder ist es der Stadtbibliothek nun möglich, künftig einen attraktiven Medienbestand bereitzustellen, der den neusten Anforderungen an eine moderne Bibliothek entspricht. Zudem soll künftig ein Bürgertreff in den Räumen des ehemaligen Schuhhaus dazu einladen, zu schmökern oder sich auszutauschen – ein Ort lebendiger Kommunikation. Gerade in dieser schwierigen Zeit durch die Hochwasser-Katastrophe und der Corona-Pandemie wird neben einem Bildungsangebot nun auch ein Treffpunkt für alle Generationen bereitgestellt.

„Durch das große Engagement rund um das Team von Bibliotheksleiterin Sabine Hergarten konnten wir bis jetzt all diese Rückschläge meistern“, so Wolter, der hofft, dass dies vor dem Umzug hoch auf das Dach des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums der letzte Zwischenstopp ist. Voraussichtlich bis zum Sommer 2024 wird die Stadtbibliothek in der Schleidener Innenstadt bleiben.

Geöffnet hat die Stadtbibliothek montags und freitags von 15 – 18 Uhr, donnerstags von 13 – 19 Uhr und dienstags von 10 – 14 Uhr.

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Verbands-Gemeinde Gerolstein unterstützt weiterhin PKW- und Motorrad-Sicherheits-Training für junge Fahrer

Gerolstein – Die Sicherheit unserer jungen Verkehrsteilnehmer liegt uns allen am Herzen. Für junge Fahrer*innen mit wenig Erfahrung bietet das Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring ein Pkw- oder Motorrad-Sicherheitstraining an. Der Kurs umfasst eine Trainingseinheit von ca. 8 Stunden; die Kursgebühr beträgt 130 €. Die Teilnahme am Fahrsicherheitstraining erfolgt mit dem eigenen Pkw oder Motorrad. Optional kann ein Fahrzeug gemietet werden.

Nach einer theoretischen Einweisung üben die Teilnehmer anhand eines Slalomparcours, lernen Lenkradtechnik und Blickführung. Außerdem erhalten sie Brems-, Ausweich- und Kurventraining und lernen das Abfangen eines schleudernden Fahrzeugs. Nähere Informationen unter www.fszn.de/de/privatkunden/pkw-trainings/pkw-juniortraining.

Die Verbandsgemeinde Gerolstein unterstützt seit Mai 2021 ihre Führerscheinneulinge im Alter zwischen 17 und 25 Jahren mit einem Zuschuss in Höhe von 30 € für das Fahrsicherheitstraining.

Das Land Rheinland-Pfalz gibt ebenfalls 30 € dazu. Bei Inanspruchnahme dieser Vergünstigungen bleibt für die Jugendlichen somit ein Eigenanteil von 70 €. „2021 haben insgesamt 42 junge Verkehrsteilnehmer aus der Verbandsgemeinde Gerolstein am Fahrsicherheitstraining teilgenommen“, freut sich Bürgermeister Hans Peter Böffgen. „Wir hoffen, dass auch dieses Jahr viele junge Fahranfänger von diesem Angebot Gebrauch machen!“

Interessierte melden sich unmittelbar beim Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring (über www.fszn.de oder telefonisch 02691 3015-0) mit dem Rabattcode VG Gerolstein an. Die Zuschüsse der VG und des Landes werden bei der Anmeldung mit den Kosten verrechnet – ein unkompliziertes Verfahren für die jungen Fahrer*innen.

Auch einige Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde leisten eine zusätzliche Unterstützung von z. Bsp. 20 € (oder mehr). Damit sinkt der Eigenanteil der Jugendlichen in diesen Fällen sogar auf 50 € (oder weniger). Die Zuschüsse der Ortsgemeinden sind unter Vorlage der Teilnahmebescheinigung über den/die jeweilige*n Orts-/Stadtbürgermeister*in abzurechnen.

Alle Trainings erfolgen unter Beachtung der geltenden Corona-Bestimmungen. Weitere Infos: Verbandsgemeindeverwaltung Gerolstein, Helga Lützen, E-Mail sekretariat@gerolstein.de, Tel. 06591 13-1001, www.gerolstein.dewww.facebook.com/vggerolstein.

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Lewentz empfängt Kommandanten der Fregatte „Rheinland-Pfalz“

Region/Mainz – Innenminister Roger Lewentz hat den neuen Kommandanten der Fregatte „Rheinland-Pfalz“, Fregattenkapitän Stefan Rappelt, zum Antrittsbesuch empfangen. Die „Rheinland-Pfalz“, ein Schiff der Klasse F125 der Deutschen Marine, wird in den kommenden Monaten unter dem Kommando von Rappelt fahren.

„Seit vielen Jahren besteht eine freundschaftliche Beziehung zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und den Angehörigen der Fregatte, der unser Land ihren Namen leiht. Diese guten und engen Beziehungen wollen wir auch unter dem neuen Kommando von Fregattenkapitän Stefan Rappelt weiterhin pflegen. Ich freue mich deshalb, den neuen Kommandanten der ‚Rheinland-Pfalz‘ hier in Mainz zu begrüßen. Im Namen der Landesregierung wünsche ich ihm und seiner Besatzung von über 120 Soldatinnen und Soldaten alles Gute für die anstehenden Aufgaben“, sagte Innenminister Lewentz.

Im Rahmen des „Mehrbesatzungskonzeptes“ für die Fregatten der Klasse F 125 ging im Oktober letzten Jahres die Besatzung ECHO (Erstbesatzung) von Bord und übergab das Schiff an die Besatzung CHARLIE unter dem Kommando von Fregattenkapitän Stefan Rappelt.

Die „Baden-Württemberg-Klasse“ (F125), zu der auch die „Rheinland-Pfalz“ gehört, ist eine neue Fregatten-Klasse der deutschen Marine. Die vier Schiffe werden die ehemals acht Schiffe der „Bremen-Klasse“ (F122) ersetzen. Die Schiffsklasse stellt mit einem neuen Konzept erweiterte Fähigkeiten zur Verfügung. So wird sie wesentlich länger im Einsatzgebiet bleiben können sowie mit einem größeren Geschütz und den eingeschifften Spezialkräften auch Unterstützung für landseitige Kampf- oder Stabilisierungseinsätze ermöglichen.