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Das Fleisch kommt von hier!

Prüm – Enge Zusammenarbeit zwischen Metzgerei Marco Müller und Hof Lamberty. Die Regionalmarke EIFEL arbeitet hart am Glück… für Erzeuger und Tiere, damit die Verbraucher wissen: Es kommt Fleisch zu fairen Preisen und aus tier­gerechter Eifeler Haltung auf den Tisch.

Es ist normal geworden, dass man Schweinefleisch aus aller Herren Länder in den Supermarkttheken landet. Doch es geht auch anders – nämlich mit Wertschöpfung, die vor Ort bei den heimischen Bauern und Metzgereien bleibt. Mit Tieren, die gesund und ihrer Art entsprechend gehalten werden und die keine langen Transporte erleiden müssen. Davon profitieren alle. Wie das funktioniert, zeigt das Beispiel der Zusammenarbeit von Christoph Lamberty und Marco Müller. Lamberty hält auf seinem Hof in Pantenburg rund fünfhundert Mastschweine bis zur Schlachtreife, Müller verarbeitet das Fleisch in seiner Metzgerei im nahen Gillenfeld zu deftigen Köstlichkeiten. Beide Betriebe sind Teil der Regionalmarke EIFEL und lassen sich entsprechend zertifizieren.

Lamberty ist überzeugt: „Zukunft gibt es für Schweinehalter nur, wenn wir uns bei der Vermarktung regional orientieren und zugleich gute Haltungsbedingungen schaffen.“ Nicht alle, aber viele seiner Tiere leben bereits auf Stroh. Sein Ziel ist die stetige Verbesserung der Tierhaltung und der Vertrauensbasis, die Kunden wissen lässt: Das Fleisch dieser Tiere ist seinen Preis wert, denn es stammt von gesunden Schweinen, die Bewegungsfreiheit, Spielmöglichkeiten und optimale Ernährung überwiegend mit heimischem Futter haben. „All das schmeckt man am Ende und wirkt sich positiv auf die Qualität aus“, weiß Lamberty. Mit der Einbindung in die Regionalmarke EIFEL sieht er einen wichtigen Schritt getan, um weg zu kommen von den Zwängen des Weltmarktes mit seinen Dumpingpreisen und mit unübersichtlichen Produktionsverhältnissen, die zu Lasten von Mensch und Natur gehen.

Die Schweine vom Hof Lamberty müssen nur wenige Kilometer zurücklegen, bis sie im EU-zugelassenen Schlachthaus der handwerklichen Metzgerei von Marco Müller in Gillenfeld schonend ihr Leben lassen. Mit traditionellen und eigenen Rezepturen entstehen Delikatessen, die viele Stammkunden anlocken und stets weitere neue Kunden überzeugen. „Es ist arbeits- und kostenintensiver als üblich, aber es zahlt sich aus. Die Kunden wissen die hohe Qualität zu schätzen. Und es ist ein wunderbares Gefühl für mich, ihnen vernünftige Antworten auf ihre Fragen geben zu können.“ Denn es entstehen viele Gespräche über Haltungsformen oder Ernährung der Tiere – die Kunden wollen sicher sein, dass sie qualitativ gutes Fleisch aus der Eifel bekommen.

Die Zertifizierung der Regionalmarke EIFEL entspreche einfach seiner Philosophie der Wertigkeit, begründet Marco Müller die Teilnahme am regionalen Erfolgskonzept. Das hohe Niveau seiner Produkte beeindruckte bei einschlägigen Wettbewerben auch die Fachjury der Handwerkskammer: Fünf Mal holte Müller für seine Fleisch- und Wurstwaren die Goldmedaille. Mit dem EIFEL Schwein haben tatsächlich alle Beteiligten „Schwein“: genießende Kunden, zufriedene Metzger und Bauern und auch die Tiere mit einer guten Lebenszeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.

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Jülich setzt die strengeren Regeln der gesicherten Brauchtumszone nicht um

Jülich – Für Bereiche, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko durch das brauchtumsbedingte Zusammentreffen einer Vielzahl von Menschen erwartet wird, können Kommunen laut Coronaschutzverordnung des Landes NRW strengere Regeln für die Karnevalstage (24.02.-01.03.2022) durch Einrichtung einer sogenannten „gesicherten Brauchtumszone“ festlegen. „Die Jülicher Karnevalisten sind mit der Situation bisher sehr verantwortungsbewusst umgegangen,“ sagt Bürgermeister Axel Fuchs „ich sehe daher keine Notwendigkeit, die Corona-Regeln für die Karnevalstage zusätzlich zu verschärfen.“ Die Einrichtung einer „gesicherten Brauchtumszone“ wäre unter Berücksichtigung der Gesamtsituation deshalb unverhältnismäßig. Sie wird daher in Jülich nicht ausgewiesen.

Auch an den jecken Tagen gelten „nur“ die „normalen Corona-Regeln“. So bleibt z.B. die Ausnahmeregelung, dass Personen mit Auffrischungsimpfung bei 2Gplus keinen zusätzlichen Test benötigen bestehen. Innerhalb einer gesicherten Brauchtumszone wäre der zusätzliche Test auch für diese Personen Pflicht.

Für die Gastronomie (innen und außen) gilt in Jülich also weiterhin 2Gplus als Zugangsbeschränkung. Nachzuweisen ist die vollständige Impfung oder Genesung jeweils mit zusätzlichem negativem Test. Diese zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die geboostert oder frisch geimpft (vor 15-90 Tagen) oder frisch genesen (vor PCR-Test vor 29-90 Tagen) sind. In Innenräumen gilt dabei Maskenpflicht, außer am Sitz- oder Stehplatz.

Auch für Karnevalsveranstaltungen gilt in Innenräumen 2Gplus, im Freien 2G.

Untersagt sind – mit oder ohne gesicherte Brauchtumszone – der Betrieb von Clubs und Diskotheken sowie vergleichbare Veranstaltungen, wie öffentliche oder private Tanz- und Diskopartys und ähnliches.

Unter Beachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen und mit der gebotenen Eigenverantwortung wünscht die Stadtverwaltung allen Jecken viel Spaß an den Karnevalstagen.

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„Jeck von zohus us“ – HARIBO und Karnevalsvereine spenden 700 Kilogramm Kamelle für den guten Zweck

Grafschaft/Bonn – „Jeck jeht net weg!“ und Tradition bleibt Tradition: Ganz im Sinne des Bonner Karnevalsmottos der Session 2021/2022 werden HARIBO und die Bonner und Grafschafter Karnevalsvereine auch im Goldbären-Jubiläumsjahr kreativ, um das traditionelle Aufwiegen Corona-konform umzusetzen.

Fröhlich-karnevalistisch gekleidet und mit dem Goldbär als Unterstützung, fand das traditionelle Aufwiegen der Nachwuchsjecken auch in diesem Jahr zu Hause statt. Foto-Collage: (c) HARIBO GmbH & Co. KG

Anstatt im HARIBO-Fabrikverkauf in Bonn/Bad Godesberg oder im Ringener Rathaus zusammenzukommen, stellten sich die Nachwuchsjecken der sieben Karnevalsgesellschaften aus Bonn und Grafschaft in den eigenen vier Wänden auf die Waage. Das Ziel: Gemeinsam möglichst viel Kamelle für den guten Zweck sammeln. In diesem Jahr liegt den Karnevalistinnen und Karnevalisten das Spendenziel besonders am Herzen, denn die gesammelten Kamelle sollen unter anderem von der Flutkatastrophe betroffenen Bildungs- und Jugendeinrichtungen zugutekommen.

HARIBO freut sich über bunte Karnevals-Fotos

Freudestrahlend und karnevalistisch verkleidet schickten insgesamt 14 Pänz farbenfrohe Fotos an HARIBO. Im Plüschformat gesellte sich auch mehrfach der Goldbär mit dazu. „Es fiel uns sehr schwer, die Termine für das Aufwiegen in Bonn und Grafschaft erneut absagen zu müssen, denn in der fünften Jahreszeit ist es uns als rheinisches Familienunternehmen besonders wichtig, Momente kindlicher Freude zu verschenken“, sagt Burkhard Zyber, Leiter Unternehmenskommunikation, HARIBO Deutschland. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass die Karnevalsvereine trotz der anhaltenden Pandemie auch in diesem Jahr mit uns an der Tradition des Aufwiegens festhalten und improvisierten, um anderen eine Freude zu machen.“

Bonner Nachwuchsjecken bringen gemeinsam 350 Kilogramm auf die Waage

Wie in den vergangenen dreizehn Jahren nahmen das Kadettencorps der Bonner Stadtsoldaten und das Cadettencorps der Bonner EhrenGarde gemeinsam am diesjährigen Aufwiegen teil. Prinz Lewis der I. und seine Adjutanten und Adjutantinnen Noah Fontaine, Paula Wirtz und Tonja Pfeiler der EhrenGarde, brachten 160 Kilogramm auf die Waage. Die Kinderbonna Mia Marschollek und ihre Paginnen Linda Mauer, Maja Friedel und Sarah Wolber wogen sich gegen 190 Kilogramm HARIBO-Produkte auf. Gemeinsam erreichten die Nachwuchsjecken somit ein Rekordgewicht von circa 350 Kilogramm. Die beiden Karnevalsgesellschaften entschieden sich, die Kamelle an den Verein für Gefährdetenhilfe und den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. zu spenden.

Grafschafter Jecken spenden Kamelle an Leidtragende der Flutkatastrophe

Die jüngsten Tanzmitglieder der Karnevalsvereine aus der Gemeinde Grafschaft stellten sich in diesem Jahr ebenfalls auf die Waage. Florian Dreser der KG Garde Grün-Weiss Esch, Paula Wolff des Möhnenvereins Gelsdorf, Maximilian und Alexander Wruck der KG Ringener Wendböggele, Lotta Stegmann der Fidelen Möhnen Birresdorf und Lou Sebastian des Möhnenvereins Nierendorf brachten gemeinsam circa 145 Kilogramm zusammen. Das von HARIBO aufgerundete Gesamtgewicht von 350 Kilogramm, umgewandelt in HARIBO-Produkte, dürfen die Karnevalsvereine an eine Institution ihrer Wahl spenden.

Viele der Vereine entschieden sich für Institutionen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind – darunter zum Beispiel die Levana-Schule in Bad Neuenahr oder das Grafschafter Jugendbüro Team Tingo. „Wir möchten uns bei HARIBO für die schöne Möglichkeit bedanken, Kamelle an gemeinnützige Organisationen und Betroffene der Flutkatastrophe weiterzugeben“, so Florian Koch, 1. Vorsitzender der KG Ringener Wendböggele e.V. „Wir freuen uns darauf, das Aufwiegen im kommenden Jahr wieder persönlich zu feiern. Die Übergabe des Geburtstagsordens an die HARIBO Goldbären zu ihrem 100. holen wir dann natürlich nach.“

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Neubesetzung im Dorfmanagement Team der Gemeinde Kreuzau

Kreuzau – Das Dorfmanagement Team Eva Glas von der Gemeinde Kreuzau und Corinna Joppien vom Büro Stadt+Handel werden ab sofort von Katharina Schulz, ebenfalls von Stadt+Handel, tatkräftig unterstützt. Die Dorfmanagerin Saskia Goebel verlässt schweren Herzens das Team, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

Nach ihrem Studium der angewandten Geografie und Siedlungswasserwirtschaft an der RWTH Aachen war die gebürtige Dürenerin Katharina Schulz einige Jahre in der Stabsstelle der nachhaltigen Entwicklung bei der Stadt Eschweiler tätig. Hier war sie für die fachliche Begleitung und Umsetzung von Maßnahmen aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, energetische Sanierung sowie nachhaltige Mobilität verantwortlich. Auch die Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit lagen in ihrer Verantwortlichkeit und stellten einen Schwerpunkt ihrer täglichen Arbeit im kommunalen Umfeld dar.

Frau Schulz freut sich schon sehr darauf, ihre bisherigen Erfahrungen in Kreuzau einzubringen. Dabei ist es ihr eine besondere Herzensangelegenheit, neben den originären Aufgaben des Dorfmanagements, auch die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiter zu stärken und in den Fokus der Kreuzauer Gesellschaft zu rücken.

Das Dorfmanagement ist als Ansprechpartner in der Hauptstraße 68 mitten in Kreuzau für die Bürgerinnen und Bürger, die Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümer da. Im Auftrag der Gemeinde Kreuzau arbeitet das Dorfmanagement daran, den Zentralort Kreuzau zu stärken und Beteiligung an seiner Entwicklung zu ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen beantworten alle Fragen, die rund um die Maßnahmen aus dem Masterplan Kreuzau für Kreuzau umgesetzt werden und unterstützen bei der Antragsstellung für Fördermittel aus dem Verfügungsfonds sowie dem Fassaden- und Hofprogramm.

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Erstes Sonntags-Shopping zum „Frühlingserwachen“ am 13. März in Mayen

Mayen – „Start in den Frühling“ lädt Besucher in die Mayener Innenstadt ein. Die Einkaufsstadt Mayen zieht viele Kunden an und ist auch regelmäßig der Veranstaltungsort für die verschiedensten Feste und Märkte. Das Marktjahr startet mit dem „Start in den Frühling“ am 13. März und dem Halbfastenmarkt am 22. März.

Um den Frühling schon einmal einzuläuten hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen und die MY-Gemeinschaft die Schaufensterbemalung aus 2020 noch einmal aufgenommen, um die Innenstadt attraktiv zu gestalten. Vorrangig ging es der Wirtschaftsförderung und der MY-Gemeinschaft darum die Nebenstraßen, wie Göbel- und Neustraße, zu beleben und auf die dort ansässigen Geschäfte aufmerksam zu machen. Weitere Schaufensterbemalungen folgen in der Markt- und Brückenstraße. Somit ist die Innenstadt für den „Start in den Frühling“ und dem damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntag am 13. März, von 13 – 18 Uhr gerüstet.

Den Besucherinnen und Besuchern wird einiges geboten: Ob Frühlingsmode in bunten Farben, luftige Sommerschuhe oder ein gutes Buch für die ersten lauen Abende auf dem Balkon – in Mayen findet jeder, was er sucht! Wie in den Vorjahren, werden wieder viele tausend bunt-blühende Zwiebelpflanzen als „Frühlings-Gruß“ an die Kundinnen und Kunden des Einzelhandels verteilt.

Neben dem verkaufsoffenen Sonntag, kann man auf dem Marktplatz von 11-18 Uhr, ein Teil des diesjährigen Biathlon sein. Die Aktion läuft unter dem Motto: „Jeder Freund dieser Sportart kann selbst und kostenlos für einen Tag zum Biathleten werden“, initiiert wurde diese Veranstaltung von der MY-Gemeinschaft und unterstützt von den Unternehmen Autohaus Nett und Euro Repar Car & Reifenservice Mayen sowie der Reichskronen-Apotheke.

Auch ein Kinderkarussell, Süßwaren, Geschenkartikel, Crêpes sowie Spezialitäten warten auf dem Marktplatz auf die Besucher.  „Kommen Sie nach Mayen, genießen Sie ein entschleunigtes Einkaufserlebnis, bummeln Sie durch unsere Fachgeschäfte und stärken Sie sich zwischendurch mit Kaffee und Kuchen in einem unserer vielen Cafés“, lädt Oberbürgermeister Dirk Meid die Besucher in seine Heimatstadt ein.

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In Kaisersesch wurde Gerhard Gansen als langjähriger Kommunal-Politiker verabschiedet

Kaisersesch – Über 32 Jahre (1989 bis 2022) gehörte Gansen dem Verbandsgemeinderat Kaisersesch an. Während dieser Zeit vertrat er als Erster Beigeordneter von 1991 bis 1994 den damaligen Bürgermeister. Zuletzt gehörte er dem Schulträgerausschuss an und war stellvertretendes Mitglied sowohl im Rechnungsprüfungsausschuss als auch im Haupt, Finanz- und Energieausschuss des Verbandsgemeinderates Kaisersesch.

Für seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde er 2009 mit dem Wappenteller der VG Kaisersesch für 18 Jahre und im Mai 2019 mit der Wappenuhr der VG Kaisersesch für 28 Jahre im Verbandsgemeinderat Kaisersesch ausgezeichnet. 1991 und 2019 wurde ihm die Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes des Landes Rheinland-Pfalz für seine kommunalpolitische Tätigkeit verliehen.

Bereits seit 1969 ist Gansen Mitglied der SPD und leitet seit 2002 bis heute die SPD Arbeitsgruppe 60 plus Cochem-Zell. Von 1969 bis 1991 sowie von 1994 bis 2000 hatte er auch im Stadtrat Kaisersesch ein Mandat. Ebenfalls war er rund 10 Jahre (2009 bis 2019) im Kreistag Cochem-Zell tätig und gehörte verschiedenen Ausschüssen an.

Im Februar 2016 erhielten die Eheleute Elke und Gerhard Gansen die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für ihr ehrenamtliches Engagement. Neben seinem jahrzehntelangen kommunalpolitischen Engagement stand Gansen auch jungen Menschen als Pate für die Ausbildung zur Seite.

Bürgermeister Albert Jung dankte Gerhard Gansen auch im Namen aller gemeindlichen Gremien für sein vorbildliches ehrenamtliches Engagement und wünschte ihm weiterhin Gesundheit und alles Gute. Ein besonderer Dank ging an Elke Gansen, die das Amt ihres Ehemanns in all den Jahren mit ermöglicht und mitgetragen hat.

Dem Dank und den Wünschen schlossen sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Braunschädel und die SPD-Fraktionsmitglieder sowie alle Ratsmitglieder an.

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Voreifelbahn wird elektrifiziert

Meckenheim S 23 ist demnächst klimafreundlich unterwegs. Die Voreifelbahn wird im Zuge des Wiederaufbaus modernisiert und elektrifiziert. Das teilt der Nahverkehr Rheinland (NVR) mit. Durch den Antriebswechsel verkehrt die S 23 auf der Strecke Bonn – Euskirchen demnächst klimafreundlich. „Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht und ein wichtiger Schritt hin zu noch mehr Umweltschutz“, befürwortet Bürgermeister Holger Jung die Elektrifizierung. „Durch den Umstieg von Diesel- auf Elektrobetrieb wird der CO2-Ausstoß um ein beträchtliches Maß reduziert. Damit nimmt der Klimaschutz Fahrt auf und Meckenheim als Standort im Grünen gewinnt weiter an Attraktivität“, fühlt sich Jung in den gemeinsamen Bemühungen bestätigt.

Im vergangenen Sommer hatten sich Vertreter des NVR, der Deutschen Bahn, Spitzen von Rhein-Sieg-Kreis und Kreis Euskirchen sowie der Anrainerkommunen, unter ihnen Bürgermeister Jung, im Gründer- und Technologiezentrum Rheinbach eingefunden und das Bündnis Voreifelbahn gegründet. Mit ihrer Absichtserklärung bekräftigten sie, den Ausbau der Bahnstrecke von Bonn nach Euskirchen sowie Bad Münstereifel voranzutreiben. Auch der damalige Landesverkehrsminister und heutige NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst war damals dabei.

Die beschleunigte Elektrifizierung der Voreifelbahn macht eine Finanzierungsvereinbarung, die NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes, Ronald Pofalla von der Deutschen Bahn und NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober jüngst unterzeichnet haben, möglich. Künftig sollen zwischen Bonn und Euskirchen saubere Elektrozüge in enger Taktung auf modernisierter Strecke verkehren. Ministerin Brandes spricht von einer deutlichen Verbesserung der Mobilität und damit der Lebensqualität der Menschen in der Region, nachdem das Juli-Unwetter das Gleisbett der S 23 erheblich beschädigt hatte und der Bahnverkehr zwischen Rheinbach und Euskirchen ob der Flutfolgen weiterhin ruhen muss.

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Schnelles Internet für Wershofen

Wershofen – Westenergie startet Vorvermarktung für Glasfaserausbau ab dem April 2022. Bürgerinnen und Bürger erhalten Angebot für kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Wershofen: Gemeinsam mit Westenergie Breitband plant die Ortsgemeinde Wershofen den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startet Westenergie am 1. April 2022 die Vorvermarktung in der Ortsgemeinde. Alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vom Energieunternehmen persönlich angeschrieben und erhalten ein entsprechendes Angebot. Der geplante Ausbau der Westenergie erfolgt eigenwirtschaftlich, daher ist eine Vorvermarktungsquote von 40 Prozent Voraussetzung für eine Glasfaserinfrastruktur in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home). Die Verlegung der Glasfaserkabel soll zudem in zwei Bauabschnitten erfolgen.

„Mit diesem Ausbau sind die Anwohner zukunftssicher aufgestellt, denn die Glasfaserkabel werden direkt bis in die Gebäude verlegt. Jedes Haus im Ausbaubereich erhält bei Abschluss eines Vertrags seinen eigenen Glasfaserhausanschluss – und diesen sogar kostenlos. Übertragungsraten von 1.000 Megabit stellen dann kein Problem mehr dar, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich“, erläutert Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Vom 1. April bis einschließlich 30. Juni 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte im ersten Bauabschnitt zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Zudem lädt Westenergie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Bürgersprechstunde am Dienstag, den 12. April 2022 von 9:00 bis 13:00 Uhr sowie am Donnerstag, den 14. April 2022 von 13:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindesaal von Wershofen ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau persönlich zu beantworten.

„Viele Häuser in unserer Ortsgemeinde werden aktuell noch mit einem Kupferkabel als Datenleitung versorgt und haben dadurch nur eine begrenzte Internetgeschwindigkeit. Glasfaserkabel hingegen liefern eine stabile Internetversorgung mit hohen Bandbreiten. Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie ist eine schnelle Internetverbindung für digitales Arbeiten unabdingbar. Hierfür hat Westenergie bereits in den letzten Jahren bei anstehenden Tiefbaumaßnahmen bereits Leerrohrstrukturen in den Boden eingebracht. Ich hoffe, dass viele Anwohnerinnen und Anwohner das attraktive Angebot eines kostenloses Hausanschlusses im Rahmen der Vorvermarktung jetzt nutzen werden“, erklärt Torsten Raths, Ortsbürgermeister von Wershofen.

Alle Bürgerinnen und Bürger von Wershofen, die einen E.ON-Highspeed Telefonie-/ Internetdienst im Rahmen der Vorvermarktung abschließen, erhalten den Glasfaserhausanschluss kostenlos. Dieses Angebot wird bis zum 30. Juni 2022 aufrecht erhalten. Auskünfte über die Angebote erhalten Sie bereits jetzt telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel unter der Rufnummer 02634 / 6598845. Weitere Informationen zu den Produkten finden Interessierte unter www.eon-highspeed.com

Zum Unternehmen

Die Westenergie Breitband GmbH, vormals innogy TelNet GmbH, ist eine 100-prozentige Tochter der Westenergie AG und zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden.

Die Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Energie Deutschland.

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Landesregierung Nordrhein-Westfalen startet Portal für mehr digitale Bürgerbeteiligung

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Wir wollen mit der Plattform Beteiligung NRW noch mehr Bürgerinnen und Bürger einladen, sich aktiv in die Gestaltung von Politik und Verwaltung einzubringen. Ganz gleich ob bei Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen, Planungsvorhaben oder der Meldung von Schlaglöchern: Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen haben schon heute vielfältige Möglichkeiten, sich aktiv in die Gestaltung von Politik und Verwaltung einzubringen. Um auch digital noch mehr Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, startete die Landesregierung am gestrigen Montag, 21. Februar 2022, die zentrale Plattform „Beteiligung NRW“ und bündelt landesweit digitale Angebote für Beteiligungsverfahren. Bei einer virtuellen Auftaktveranstaltung stellte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das Portal gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik (CIO), und Thomas Popp, Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung und CIO des Freistaates Sachsen, der Öffentlichkeit vor. Es steht ab sofort allen Kommunen, Ministerien und Landesbehörden in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wir machen weiter Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung und beginnen mit dem Start von Beteiligung NRW ein neues Zeitalter der Bürgerbeteiligung. Wir wollen noch mehr Bürgerinnen und Bürger einladen, sich aktiv in die Gestaltung von Politik und Verwaltung einzubringen, ob am eigenen Wohnort oder bei Vorhaben der Landesregierung. Denn nur mit dem Wissen, den Ideen und den Erfahrungen der Menschen in Nordrhein-Westfalen können wir die Zukunft gestalten.“

Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik (CIO): „Mit dem Portal Beteiligung NRW erleichtern wir den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Beteiligungsangeboten von Land und Kommunen. Gemeinsam mit IT.NRW stellen wir das Portal allen Behörden des Landes und der Kommunen kostenlos für ihre Beteiligungsverfahren zur Verfügung. Ich freue mich sehr, dass bereits so viele Kommunen zum Start des Portals dabei sind, denn Bürgerbeteiligung findet insbesondere auch vor Ort statt.“

Die technische Lösung für das Beteiligungsportal wurde in Sachsen entwickelt. Der Freistaat setzt die Software im eigenen Land schon länger ein und stellt sie Nordrhein-Westfalen nach dem Prinzip „Einer für alle“ zur Verfügung.

Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung und CIO des Freistaates Sachsen Thomas Popp: „Viele Bürgerinnen und Bürger wollen sich aktiv einbringen, insbesondere zu Themen vor ihrer eigenen Haustür. Das Beteiligungsportal ist ein wesentliches Werkzeug, um dieses Engagement digital zu unterstützen. Im Freistaat Sachsen nutzen wir das Portal schon seit 2015 und haben seither viele Beteiligungsformate durchgeführt, über 3000 waren es allein im vergangenen Jahr. Dazu gehört der Mängelmelder, mit dem Anwohner dem zuständigen Amt zum Beispiel achtlos hingeworfenen Abfall melden können. Am häufigsten genutzt wird die Beteiligung bei der Bauleitplanung. Ich freue mich, dass der Wert unseres Portals auch außerhalb Sachsens erkannt und auch für eigene digitale Beteiligungsformate in Nordrhein-Westfalen genutzt wird.“

Mit dem zentralen Beteiligungsportal wird der Zugang zu den Beteiligungsangeboten des Landes und der Kommunen vereinfacht sowie die Qualität der Partizipation gesteigert. Zu den Angeboten zählen beispielsweise Dialogverfahren zu gesellschaftspolitisch relevanten Fragestellungen oder formelle Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzesentwürfen, Verordnungen, Planungsvorhaben und Satzungen.

37 Portale von Städten, Gemeinden und Kreisen sowie verschiedenen Landesbehörden sind zum Start bereits zentral auf dem Portal zu finden, darunter Siegen, der Kreis Paderborn oder das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen. In den kommenden Wochen und Monaten werden viele weitere folgen.

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am Verwaltungshandeln ist ein zentraler Baustein der Open Government-Strategie NRW. Die Landesregierung bekennt sich darin zu den Zielen des Open Government hin zu mehr Transparenz, Beteiligung und Zusammenarbeit.

Weitere Projekte und Informationen unter: www.beteiligung.nrw.de

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Schiedsamt in der Verbandsgemeinde Kaisersesch – Ernennung und Verabschiedung

Kaisersesch – Anfang Februar 2022 wurde Franz-Josef Brengmann auf Vorschlag des Verbandsgemeinderates Kaisersesch durch Direktorin Doris Linden vom Amtsgericht in Cochem zum neuen Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Kaisersesch II ernannt und vereidigt.

Damit übernimmt Franz-Josef Brengmann die Aufgaben von Horst Reuter, der neun Jahre als Schiedsmann in den Ortsgemeinden Brachtendorf, Eulgem, Gamlen, Hambuch, Illerich, Kaifenheim, Landkern, Zettingen sowie in der Stadt Kaisersesch tätig war.

Doris Linden dankte Horst Reuter für dessen Tätigkeit namens der rheinland-pfälzischen Justiz für die geleisteten treuen Dienste sowie für die angenehme Zusammenarbeit und überreichte ihm eine Dankurkunde mit den besten Wünschen für die Zukunft. Bürgermeister Albert Jung schließt sich auch im Namen der gemeindlichen Gremien dem Dank und den Wünschen an.

Franz-Josef Brengmann übernimmt das verantwortungsvolle Ehrenamt für fünf Jahre und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Rechtspflege in der Verbandsgemeinde Kaisersech. Für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe wünschten Linden und Jung ihm alles Gute und viele erfolgreiche Schiedsverfahren.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 500 Schiedspersonen und Stellvertreter*innen, die ehrenamtlich die ihnen übertragenen Aufgaben der außergerichtlichen Streitschlichtung wahrnehmen. Die Schiedsfrauen und Schiedsmänner erbringen einen äußerst wichtigen ehrenamtlichen Dienst für das Gemeinwesen. Sie entlasten hierbei die Gerichtsbarkeit und stellen zwischen den streitenden Bürger*innen des Landes einen wirklich dauerhaften und dabei auch noch kostengünstigen Rechtsfrieden her.

Für den Bereich der Verbandsgemeinde Kaisersesch sind zwei Schiedsbezirke eingerichtet. Die hierfür zuständigen Schiedspersonen sind:

Kaisersesch Bezirk I  (Brieden, Düngenheim, Eppenberg, Hauroth, Illerich, Kail, Kalenborn, Landkern, Laubach, Leienkaul, Masburg, Müllenbach, Urmersbach)
Gertrud Lorberger, Oberstraße 56, 56761 Masburg, Telefon: 02653 8282

Kaisersesch Bezirk II (Binningen, Brachtendorf, Brohl, Dünfus, Eulgem, Forst (Eifel), Gamlen, Hambuch, Kaifenheim, Kaisersesch, Möntenich, Roes, Zettingen)
Franz-Josef Brengmann, Telefon: 0171 8380983, E-Mail: schiedsamt2kaisersesch@t-online.de

Detaillierte Informationen zum Umfang des Schiedsamtes in der Verbandsgemeinde Kaisersesch erhalten Sie im Bürgerportal Cochem-Zell www.cochem-zell-online.de unter dem Schlagwort Schiedsamt.