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Friedens-Kundgebung auf dem Rathausvorplatz in Meckenheim am Mittwoch 09. März

Meckenheim – Die Stadt Meckenheim solidarisiert sich mit der Ukraine. „Meckenheim steht auf – Für Frieden in Europa und Solidarität mit der Ukraine.“ Unter diesem Motto findet am Mittwoch, 09. März, um 18.30 Uhr eine Friedenskundgebung der Stadt Meckenheim auf dem Rathausvorplatz statt.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine auszudrücken und sich für den Frieden einzusetzen. Bürgermeister Holger Jung wird sich zu Beginn an die Teilnehmenden wenden. Neben den Kirchen werden sich auch Meckenheimer Schülerinnen und Schüler an dem Friedensappell beteiligen. Die Veranstaltung endet mit einer Minute der Stille und einem sichtbaren Zeichen. Zu diesem Zweck können Handytaschenlampen aktiviert oder selbst mitgebrachte Kerzen entzündet werden. Auf dem Kundgebungsgelände gilt Corona-bedingt die Maskenpflicht. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, bei der Anreise möglichst auf das Auto zu verzichten.

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Jodtabletten – Stadt und StädteRegion Aachen sind für den Ernstfall ausgestattet

StädteRegion Aachen – In Zusammenhang mit den seit Jahren in der Kritik stehenden belgischen Kernkraftwerken Tihange und Doel sind im Herbst 2017 in Stadt und StädteRegion Aachen Kaliumiodidtabletten, die so genannten „Jodtabletten“, an Personen bis 45 Jahren ausgeteilt worden. Die Packungen der damals ausgegebenen Tabletten geben als Ablaufdatum Dezember 2021 an. Die direkte Verteilung an alle betroffenen Menschen war von Beginn an als einmalige Aktion geplant.

Stadt und StädteRegion Aachen haben in der Zwischenzeit eine gute Versorgungsstruktur mit zentral vom Bund beschafften und in den Kommunen vorgehaltenen Tablettenkontingenten aufgebaut. Diese sichert im Ernstfall eine zügige Verteilung an die Bürger*innen. Die Verteilstellen sind auf die einzelnen Kommunen der StädteRegion und innerhalb des Stadtgebietes Aachen so verteilt, dass sie gut erreichbar sind. Stadt und StädteRegion erachten daher eine erneute Vorverteilung als nicht sinnvoll. Alle Kommunen haben jeweils eigene Verteilkonzepte entwickelt. Die Verteilstellen werden im Ernstfall über die Medien bekanntgegeben.

Die Jodtabletten, die von Stadt und StädteRegion für den Katastrophenschutz vorgehalten werden, verfügen über kein Verfallsdatum. Sie werden regelmäßig stichprobenartig auf ihre Wirksamkeit überprüft und unterliegen nicht der Medikamentenverordnung, die standardmäßig – wie bei den vorverteilten Tabletten in 2017 – ein Ablaufdatum vorsieht.

Rund 135.000 Menschen haben vor viereinhalb Jahren das Angebot angenommen, um sich im Ernstfall selbst zu versorgen. Sollten im Einzelfall Personen weiterhin ein Interesse an Kaliumiodidtabletten haben bzw. ihre abgelaufenen Tabletten ersetzen wollen, weisen Stadt und StädteRegion Aachen darauf hin, dass diese über die Apotheken kommerziell zu erwerben sind. Ebenso weisen sie darauf hin, dass Jodtabletten nicht vorsorglich, sondern nur nach entsprechender Aufforderung der Katastrophenschutzbehörde eingenommen werden sollen.

Weitere Informationen zum Thema findet man unter www.jodblockade.de

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Erfolgsmodell Ausbildung bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Bitburg – Hervorragende Prüfungsergebnisse zur Abschlussprüfung Bankkaufmann/-frau bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Grund zur Freude haben Maximilian Palms, Sarah Diederich, Jennifer Ludes, Markus Grünen, Sarah Kauth, Tim Golumbeck und Jakub Makowski. Zweieinhalb Jahre Ausbildungszeit liegen hinter ihnen, jetzt sind sie geprüfte Bankkaufleute.

Die Auszubildenden sind sich einig:  die Zeit ist wie im Flug vergangen und das kommt nicht von ungefähr. Es ist das Konzept aus wechselnden Filial- und Abteilungseinsätzen, im Mix mit dem vielfältigen analogen und digitalen Coaching- und Seminarangebot sowie die mehrwöchigen Besuche von Berufs- bzw. Hochschule, die die Ausbildungszeit so kurzweilig machen. Aber natürlich sind es auch die Finanzthemen an sich, wie das Kennenlernen modernster Zahlungssysteme, das Sparen und die Vermögensanlage in Wertpapieren, das Finanzieren von Autos und Immobilien, die Absicherung von Risiken oder das Konzept der ganzheitlichen Beratung und die vielen persönlichen Kundenbegegnungen, die die Ausbildung zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau so besonders machen.

Die Sparkassenvorstände Rainer Nickels und Mark Kaffenberger gratulieren den Nachwuchskräften und verteilen viel Lob für die guten und sehr guten Ausbildungsleistungen.

Beide sind stolz darauf, den jungen Kolleginnen und Kollegen eine zukunftsorientierte und attraktive Arbeitsumgebung bieten zu können, die auf Kommunikation, Entwicklung und Zusammenarbeit ausgerichtet ist und die gleichzeitig den digitalen Anforderungen einer modernen Finanz- und Arbeitswelt bestens entspricht.

Auch im aktuellen Jahr bietet die Kreissparkasse Bitburg-Prüm wieder Plätze für den Ausbildungsberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau und das duale Studium zum Bachelor of Arts an. Bewerbungen sind ab sofort über die Homepage www.kskbitburg-pruem.de/karriere möglich.

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Meckenheimer Bürgermeister gratuliert zum Firmenjubiläum – 50 Jahre FIRST Reisebüro Kröger

Meckenheim – Zum 50-jährigen Firmenjubiläum hat Bürgermeister Holger Jung dem FIRST Reisebüro Kröger gratuliert. Im Beisein von Sonja Crämer von der Wirtschaftsförderung überreichte er Petra und Wolfgang Kröger als Inhaberehepaar einen farbenfrohen Blumenstrauß und überbrachte die besten Grüße aus dem Rathaus.

Im Jahr 1972 hatten Wolfgang und Elfriede Kröger das Reisebüro gegründet. Schon damals verfolgten sie das Ziel, aus den schönsten und wertvollsten Wochen des Jahres einen Traumurlaub für ihrer Kundinnen und Kunden zu gestalten. 25 Jahre später übernahm Sohn Wolfgang die Geschicke des Reisebüros, das seit dem Jahr 2000 dem Qualitätsverbund der FIRST-Reisebüros angehört. Im Dezember 2004 erfolgte der Umzug von den Räumen in der Hauptstraße 32 in das Raiffeisengebäude Hauptstraße 79-81, wo das Unternehmen bis heute erfolgreich von dem Ehepaar Petra und Wolfgang Kröger geführt wird.

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Erfolgs-Geschichten der Integration in Ausbildung und Arbeit NRW

Region/Düsseldorf – Am gestrigen Montag, 07. März startete die Social-Media-Kampagne zur Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“. Die fünfteilige Videoreihe veranschaulicht am Beispiel fünf junger Geflüchteter wie die Landesinitiative Menschen mit Duldung und Gestattung konkret bei der Integration in Gesellschaft und Arbeit unterstützt. Diese Filme werden jeweils an fünf Terminen im März (07./11./14./18. und 21. März) über alle Social-Media-Kanäle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht.

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann sagt: „Die Kurzfilme zeigen, wie viel Motivation die jungen Menschen, die zu uns kommen, mitbringen. Man darf ihre Talente und ihren Ehrgeiz nicht wegen eines ungeklärten Aufenthaltsstatus links liegen lagen. Mir ist es deshalb ein großes Anliegen, dass diese Menschen so früh wie möglich die Gelegenheit erhalten, sich weiterzubilden und für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, um mittel- und langfristig ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten. Gerade in Bereichen, in denen ein hoher Fachkräftemangel herrscht, wie der Pflege, ist es von Bedeutung, motivierte und junge Menschen zu gewinnen. Es ist schön zu sehen, dass uns dies im Rahmen des innovativen Projekts gelingt.“

In Lünen möchten beispielsweise die zwei jungen Frauen, Hajar Bouamri und Assala Lhaiban, Pflegefachkraft werden. Sie absolvieren fachbezogene Sprachkurse im „PfaFF-Projekt – Pflegeausbildung für Frauen mit Fluchthintergrund“. „Die Initiative ermöglicht, dass diese Frauen in Deutschland überhaupt eine berufliche Perspektive entwickeln können“, so Projektleiterin Gisela Weiß.

Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber profitieren von der Unterstützung im Rahmen der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ und haben gute Erfahrungen mit der Beschäftigung von Geflüchteten gesammelt. Geschäftsführerin Martina Engelhardt-Kramer berichtet in einem Video aus Herten, warum sie junge Geflüchtete ausbildet: „Ich glaube, es ist für diese Menschen ganz stark von Nöten, dass sie eine Chance bekommen, in der Gesellschaft und in einem sicheren Land unterzukommen, in dem sie dann aber auch ein Fundament, eine Basis schaffen können, richtig integriert zu werden und ihr Leben hier zu meistern.“

Sherzad Ismail absolviert in Hattingen eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Er erzählt in einem Video, wie das Jobcoaching beim „Caritasverband Ennepe-Ruhr e.V.“ ihn bei der Prüfungsvorbereitung und bei sozialen Fragen des „Ankommens“ unterstützt. Coachin Christina Große Munkenbeck ist froh unterstützen zu können: „Fast alle Menschen wünschen sich einfach hier anzukommen, Möglichkeiten zu haben, arbeiten zu gehen, eine eigene Wohnung zu haben, viele Dinge im Alltag zu verstehen“.

Geschäftsführerin des „Integrationshaus e.V.“ Elizaveta Khan bekräftigt: „Die Initiative nimmt eine Zielgruppe in den Blick, die bislang nicht mal einen Sprachkurs besuchen konnte“.

Die Geschichten dieser jungen Menschen zeigen, dass Integration in Ausbildung und Arbeit in Nordrhein-Westfalen gelingt.

Hintergrund:

Zielgruppe der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ sind vorwiegend Menschen mit Duldung und Gestattung, die sonst keinen oder nur nachrangigen Zugang zu Leistungen der Arbeitsförderung und Integrationskursen haben. Ihre Träger sind das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI). In Nordrhein-Westfalen wird sie seit Sommer 2020 in 53 Kreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Das Land stellt hierfür 50 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Unterstützung der jungen Menschen stehen insgesamt sechs Förderbausteine zur Verfügung:

  1. Coaching
  2. Berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung
  3. Nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses
  4. Schul- ausbildungs- und berufsbegleitende Kurse sowie Teilnahme an Jugendintegrationskursen
  5. Innovationsfonds für innovative Maßnahmen und Projekte
  6. Teilhabemanagement
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Internationaler Frauen Tag am heutigen 08. März 2022 – Euskirchen wirbt für zwei weitere Aktionen

Euskirchen – Anlässlich des jährlich am 08. März stattfindenden Internationalen Frauen Tages haben Sacha Reichelt, Bürgermeister der Stadt Euskirchen, und Barbara Brieden, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, sich mit dem diesjährigen Motto auseinandergesetzt und Statements abgegeben. Das diesjährige Motto lautet: „Each for Equal – Jede und jeder für Gleichberechtigung“. Zudem werben sie für zwei weitere Aktionen zum Thema.

Bürgermeister Sacha Reichelt:

„Nach meinem Verständnis soll dieses Motto betonen, dass eine wirkliche Gleichberechtigung nur dann erreicht werden kann, wenn auch alle angesprochen werden, sich einzubringen. Frauen und Männer sollen – wo notwendig – darin bestärkt werden, ihren Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe auf allen Ebenen und in allen Bereichen ganz selbstverständlich anzumelden. Das gilt für die Führungsebene genauso wie für die Feuerwehr, die Kita oder eine längere Elternzeit. Eine Verwaltung, die bei der Suche nach den fähigsten Köpfen, Händen und Herzen, jeweils die Hälfte der Menschen nicht aktiv berücksichtigt, wäre nicht nur schlecht beraten, sondern würde wohl kaum die schwierigen Aufgaben der Zukunft bewältigen.

Frauen und Männer sollen – wo notwendig – darin bestärkt werden, der Veränderung bestehender Strukturen aufgeschlossen zu begegnen und sie gemeinsam weiter zu entwickeln. Das gilt für Arbeitsformen und Abläufe in der Verwaltung genauso wie für Gesellschaft und Politik. Eine Verwaltung muss immer bemüht sein, bei anstehenden Veränderungen alle mitzunehmen, es müssen aber auch alle bereit sein mitzukommen.

Letztes Jahr stand ich am Internationalen Frauentag im Büro der Gleichstellungsbeauftragten, heute sitzen wir auf einer Bank – und zwar einer roten Bank – im Ratssaal. Um Menschen über das Thema „Gewalt gegen Frauen“ zu informieren und dafür zu sensibilisieren, wurde 2016 in Italien das Projekt „La Panchina rossa“ (Die rote Bank) ins Leben gerufen. Seither sind rote Bänke in vielen italienischen Städten zu sehen. In Deutschland gibt es sie unter anderem in Freiburg, Potsdam, in Euskirchen vor der Kreisverwaltung und nun auch bei uns im Rathaus. Geschlechtsspezifische Gewalt findet mitten in der Kommune statt, sie betrifft alle Generationen, alle Bildungsschichten, alle Kulturen und alle Geschlechter.

Die rote Bank gehört daher in die Kommune: Sie kann mit Ihrer Hilfe durch unsere Stadt wandern und dafür ist es gut, dass sie schlicht, leicht und beweglich ist. Ich möchte Sie herzlich einladen, sich mit Ihrer Einrichtung, Ihrem Verein, Ihrer Nachbarschaft oder Gemeinde an der Aktion „Die rote Bank wandert durch Euskirchen“ zu beteiligen: Stellen Sie die Rote Bank in Ihren Räumlichkeiten an einen Ort Ihrer Wahl und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen, Gedanken und Anregungen zum Thema „Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ mit. Gerne verbunden mit einem Foto, einem Film, einer Veranstaltung oder einem Projekt. Das Ergebnis aller Aktionen möchten wir gerne am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, hier im Rathaus zeigen. Denn Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern geht uns alle an. Wenn Sie die Bank eine gewisse Zeit aufstellen möchten, melden Sie sich bitte bei Frau Brieden unter bbrieden@euskirchen.de.

Ich freue mich auf Ihre Beiträge!“

Barbara Brieden:

„Gewalt stellt ganz grundsätzlich eine moralisch verwerfliche Tat dar und wird daher in unserem Rechtssystem unter Strafe gestellt. Das ist gut so. Für mich als Gleichstellungsbeauftragte stellt Gewalt gegen Frauen und Mädchen und hier insbesondere Gewalt in Beziehungen, aufgrund der oftmals strukturellen Ursachen, aber ein besonders wichtiges Thema dar. Auch bei uns in Euskirchen ist Gewalt in vielen Wohnungen und Häusern trauriger Alltag, wie die jährlichen Berichte der Frauenberatungsstelle immer wieder zeigen. Wie hoch die Zahl der Betroffenen ist, verdeutlicht auch die langjährige und weiter vorhandene Notwendigkeit des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt. Aufgrund der vorliegenden Daten muss ich davon ausgehen, dass auch Kolleginnen, Nachbarinnen, Freundinnen, Verwandte und Bekannte von mir persönlich betroffen sind. Und tatsächlich ist das auch so.

Es ist und bleibt eine sehr bedrückende Tatsache, dass ausgerechnet das eigene Zuhause für Frauen und Mädchen der gefährlichste Ort sein kann und es, wie die Dunkelfeldstudie des Landes NRW zeigt, eine sehr hohe Dunkelziffer gibt, da viele Opfer die Straftaten nicht anzeigen. In der Berichterstattung wird strukturellen Hintergründen wenig Raum gegeben. „Familientragödie“ oder „Ehedrama“ verharmlosen das brutale Geschehen, wecken indirekt und oftmals unbewusst Verständnis für den Täter und geben damit dem Opfer zumindest eine Teilschuld.

Vor Gericht und in den Medien wird immer noch zu oft darüber beraten und spekuliert, ob Opfer sich ausreichend zur Wehr gesetzt oder nicht vielmehr durch Kleidung, Gesten oder Bewegungen „Zustimmung“ signalisiert hätten. Wie sehr diese Sichtweise weite Teile unserer Gesellschaft prägten, verdeutlichte auch Ende der neunziger Jahre die Bundestagsdebatte zum Thema „Vergewaltigung in der Ehe“. Vieles hat sich seither zum Positiven verändert, manches ist auf dem Weg, nachdem auch die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln auf Lücken hingewiesen haben.

Es ändert sich aber erst grundsätzlich etwas, wenn wir begreifen, wie gefährlich die traditionelle Vorstellung von Männlichkeit für Frauen sein kann. Nicht die Opfer sollten sich anders verhalten müssen, sondern die Täter. Denn: „Natürlich sind nicht alle Männer Täter, aber alle Frauen können betroffen sein!“

Gemeinsam mit meiner Kreiskollegin Astrid Günther möchte ich Sie daher bereits heute ganz herzlich einladen, sich im Zeitraum vom 09. – 20. Mai 2022 im Kreishaus die Ausstellung „was ich anhatte…“ anzusehen. Die Wanderausstellung zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen besteht aus Kleidungsstücken von Betroffenen und erzählt deren Erfahrungen.  Bitte merken Sie sich den Termin der Vernissage am 09. Mai 2022, 16:00 Uhr, im Foyer und Sitzungssaal des Kreishauses, schon einmal vor. Ich würde mich freuen, Sie dort zu treffen!“

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Zeitgemäße Förderung – Sportvereine im Ahrtal können auf die Zukunft bauen

Ahrtal/Koblenz – Die Bemühungen des Sportbundes Rheinland (SBR) und des Fußballverbandes Rheinland (FVR) um einen schnellen und zukunftsweisenden Wiederaufbau der Sportstätten im Ahrtal erhalten neuen Schwung. Grundlage für diese Annahme bildet ein Schreiben von Innenminister Roger Lewentz an die von der Flutkatastrophe betroffenen Kreise mit weiteren Informationen zur Förderung des Wiederaufbaus der Sportinfrastruktur.  In dem Schreiben, welches auch dem SBR und dem FVR vorliegt, wird ausdrücklich anerkannt, dass vor dem Hintergrund der großen Bedeutung des Sports für die Gesundheit und das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Menschen ein zukunftssicherer und zielgerichteter Wiederaufbau der Sportinfrastruktur wichtig sei.

Zentrale Neuerungen für die Kommunen und Sportvereine sind, dass nun auch der Bau von Naturrasenplätzen anstelle zerstörter Tennenplätze förderfähig ist. Außerdem können geschädigte Flutlichtanlagen mit energiesparender LED-Technik wieder aufgebaut werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mehrere Sportanlagen zu einer gemeinsamen Großsportanlage zusammenzufassen, wobei die Kosten erstattet werden, die für den Wiederaufbau der einzelnen Sportanlagen erforderlich wären. Im Rahmen dieser Kooperationen können auch Kunstrasenplätze gefördert werden, soweit mehr als 1.800 Nutzungsstunden pro Jahr zu erwarten sind.

SBR und der FVR hatten sich in politischen Gesprächen immer wieder für die Erweiterung der Fördermöglichkeiten eingesetzt. „Wir begrüßen es sehr, dass Bund und Land gemeinsam die Voraussetzungen für einen zeitgemäßen und nachhaltigen Wiederaufbau der Sportanlagen geschaffen haben“, zeigen sich SBR-Präsidentin Monika Sauer und FVR-Präsident Desch erfreut.  Nun seien die Kommunen gefordert, die Vorhaben im Sinne der Sportvereine zügig auf den Weg zu bringen.

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Landesweiter Gedenktag am gestrigen Montag 07. März in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Landesweiter Gedenktag für im Einsatz zu Tode gekommene Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten – Gedenken wird auch der Ukraine gewidmet. Innenminister Reul: Angesichts des Leids der Menschen in der Ukraine wollen wir auch ihrer gedenken.

Am gestrigen Montag beteiligte sich die nordrhein-westfälische Polizei erstmals landesweit an dem Internationalen Gedenktag für im Dienst gestorbene Polizistinnen und Polizisten. Im Jahr 2020 hatte Interpol den 7. März dazu erklärt. Aus aktuellem Anlass entschied der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul, den Tag auch den Menschen in der Ukraine zu widmen.

„Angesichts des Krieges und des Leids der Menschen in der Ukraine wollen wir auch ihrer gedenken. Ihnen und ihren Angehörigen gelten unser besonderes Mitgefühl und unsere Anteilnahme“, so Reul. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des nordrhein-westfälischen Innenministeriums versammelten sich dazu auf dem Kirchplatz vor der St. Peter-Kirche in Düsseldorf. Bezogen auf den ursprünglichen Anlass ergänzte der Minister: „Die Morde in Rheinland-Pfalz haben uns allen noch einmal auf grausame Art und Weise vor Augen geführt, wie gefährlich dieser Beruf ist. Für die Opfer, die Polizisten und auch ihre Angehörige erbringen, ist es das Mindeste, dass wir ihrer auch im Rahmen eines offiziellen Tages gedenken.“

An der Schweigeminute um 10.00 Uhr beteiligten sich Tausende Polizistinnen und Polizisten in ganz Nordrhein-Westfalen.

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Hilfe für die Jugend-Feuerwehr Kall

Kall/Eschweiler – Die Freude war riesengroß bei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Kall, als sie jetzt von Freunden der Feuerwehr Eschweiler-Kinzweiler nagelneue Schutz-Helme entgegen nehmen konnten. Bei der Flut im Juli letzten Jahres, bei der auch das Gerätehaus des Löschzuges Kall zwei Meter hoch unter Wasser gestanden hatte, war auch die Ausrüstung der Jugendfeuerwehr vernichtet worden.

Stephanie Hinzen (2.v.l.), stellvertretende Jugengruppen-Leiterin des Löschzuges 21 Kinzweiler, überbrachte neue Helme für die Jugendfeuerwehr Kall. Kalls Jugendwart Stefan Horbach (2.v.r) und Löschzugführer Daniel Rütz (rechts) zeigten sich dankbar. Foto: Horbach

Nachdem das Hochwasser am Tag nach der Katastrophe in der Feuerwehr-Unterkunft abgeflossen war, hatten auch die Uniformen und die roten Helme der Jugendfeuer überall verschmutzt und unbrauchbar in der Fahrzeughalle umher gelegen. Bei der Neubeschaffung der Ausrüstung bekam der Feuerwehr-Nachwuchs jetzt Hilfe von der Feuerwehr Kinzweiler, dem Löschzug 21 der Feuerwehr Eschweiler in der Städteregion Aachen. Auch Eschweiler war in der Nacht zum 15. Juli schwer von der Flutkatastrophe betroffen gewesen. Trotzdem brachte die Feuerwehr Kinzweiler jetzt der Kaller Jugendwehr 15 neue Schutzhelme und eine Geldspende.

Kalls Jugendwart Stefan Horbach (3.v.r) und Löschzugführer Daniel Rütz (rechts) zeigten sich dankbar über die Unterstützung des Löschzuges Kinzweiler. Foto: Horbach

Die Verbindung der Wehr aus der Aachener Städteregion zum Löschzug Kall kommt nicht von ungefähr: Unterbrandmeister Stefan Horbach, der im Januar diesen Jahres die Leitung der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Kall übernommen hat, war bis zu seinem Umzug im letzten Jahr nach Sötenich aktives Löschzug-Mitglied und Betreuer der Jugendfeuerwehr in Kinzweiler gewesen.

Nachdem auch die alte Sötenicher Mühle, die Stefan Horbach Monate vor der Flut als neues Domizil erworben hatte, in  der Flutnacht schwere Schäden davongetragen hatte, bat er einen befreundeten Elektriker aus dem Löschzug Kinzweiler um Hilfe bei der Wiederherstellung seiner häuslichen Stromversorgung. Gleichzeitig hatte er auch bei seinen ehemaligen Feuerwehrkollegen nachgefragt, ob sie nicht ein paar alte Jugendfeuerwehr-Helme zu viel hätten. „Ohne adäquate Schutzkleidung können wir keinen Übungsdienst mehr durchführen; das wäre zu gefährlich“, hatte Stefan Horbach verlauten lassen.

Vom Wunsch Horbachs und dem Dilemma der Kaller Jugendfeuerwehr erfuhr auch Stephanie Hinzen, die stellvertretende Stadt-Jugendwartin der Feuerwehr Eschweiler. „Für uns war das eine Ehrensache, Kameraden über die Stadtgrenzen hinaus zu unterstützen“, sagte Jugendwartin Stephanie Hinzen bei der Übergabe der Helme an die Kaller Kollegen. Doch die Kollegen von der Inde brachten keine gebrauchten Helme sondern 15 nagelneue Exemplare, die sie eigens für den gebeutelten Kaller Feuerwehr-Nachwuchs gekauft hatten.

Doch nicht nur die Jugendfeuerwehr aus Kinzweiler half den Kaller Jugendlichen. Die Aktiven der Einsatzabteilung hatten Geld gesammelt, die sie bei der Übergabe der Helme mit überreichten.

Beeindruckt von  der Spende aus der Städteregion war auch Kalls Löschzugführer Daniel Rütz: „Die Verbundenheit der Feuerwehren untereinander ist enorm. Wir haben nach der Flut so viele neue Kontakte mit anderen Wehren aus ganz Deutschland knüpfen können, die uns unterstützt haben“. Er sei den Kameraden aus Kinzweiler überaus  dankbar. (Reiner Züll)

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Online-Diskussion über Künstliche Intelligenz am heutigen Dienstag 08. März 19.00 Uhr

Aachen – Mit der Veranstaltungsreihe „Digitales Europa“  nimmt EUROPE DIRECT Aachen einzelne Teilbereiche der EU-Digitalstrategie in  den Fokus. Am heutigen Dienstag, 08. März, geht es um 19 Uhr um die Künstliche  Intelligenz, kurz KI, die zur Lösung vieler gesellschaftlicher Probleme  beitragen kann. Das gelingt allerdings nur bei qualitativ hochwertiger  Technologie, die so entwickelt und genutzt wird, dass die Menschen ihr  vertrauen.

Professor Holger Hoos wird im Rahmen der  Veranstaltung folgende Fragen beantworten: Was kann KI heute und welche  Lebensbereiche wird sie beeinflussen? Wie kann die EU die Akzeptanz  KI-basierter Lösungen bei den Bürger*innen stärken und zugleich auch Unternehmen zu deren Entwicklung und Verbreitung anspornen? Wie wird Europa  zum Spitzenreiter in der KI-Forschung?

Holger Hoos kam Anfang 2022 mit einer Alexander von Humboldt-Professur für  Künstliche Intelligenz an die RWTH Aachen. Er gilt als Pionier bei  Algorithmen für anspruchsvolle Probleme in der Künstlichen Intelligenz. Seine  Forschung hat den Stand der Technik innerhalb der KI und verwandten Bereichen  wie Operations Research und Bioinformatik erheblich verbessert. Zudem ist  Hoos einer der drei Mitbegründer der CLAIRE-Initiative, die Europa als  Standort für exzellente Forschung und Innovation im KI-Bereich etablieren  will.

Anmeldung zur  Online-Diskussion

Bei der Online-Diskussion können Gäste ihre Fragen  und Kommentare per Tastatur eingeben, die der Moderator Florian Weyand aufgreifen  wird. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von ‚Europa  am Dienstag‘ unter www.europa-dienstag.de oder direkt unter  https://ogy.de/KI-Europa.

Die Veranstaltungsreihe ‚Europa am Dienstag‘ wird  zusammen vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen  Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen  durchgeführt.

Direkter Link zur Anmeldung:  https://ogy.de/KI-Europa

Facebook:  https://www.facebook.com/events/3155891508001193/