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Wir brauchen Ihre Hilfe – Zimmer und Wohnungen in der Verbandsgemeinde Kaisersesch gesucht!

Kaisersesch – Haben Sie in den letzten Tagen darüber nachgedacht, eine ukrainische Familie oder auch nur eine ukrainische Frau vielleicht auch mit ihrem Kind/ihren Kindern aufzunehmen? Haben Sie ein Haus, in dem Sie alleine oder mit Ihrem Mann oder Ihren Kindern leben und können Sie sich vorstellen, Wohnraum zur Verfügung zu stellen? Sie sind sich aber unsicher oder haben Vorbehalte?

Jeder Wohnraum ist derzeit für die Unterbringung der Kriegsflüchtlinge wichtig. Egal, ob Wohnung, Haus oder nur einzelne Zimmer, wir brauchen Ihre Unterstützung, denn wir haben fast keinen Wohnraum mehr für die Menschen, die in den nächsten Tagen in unserer Verbandsgemeinde ankommen.

Vielleicht helfen Ihnen ein paar Fakten bei Ihrer Entscheidung!

  • Sie müssen keine Kosten übernehmen.
  • Sie können von unserem Flüchtlingsnetzwerk „Chancen für Flüchtlinge – Von Mensch zu Mensch“ Unterstützung anfordern. Ansprechpartner sind Diakon Michael Przesang oder Hiltrud Weiler, Vorsitzende des Pfarreienrates.
  • Die Verbandsgemeinde Kaisersesch mietet den Wohnraum an.
  • Die Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch verteilt die Kriegsflüchtlinge, nach Rücksprache mit Ihnen.
  • Die Verbandsgemeinde Kaisersesch zahlt den Flüchtlingen Geld für den Lebensunterhalt (Essen und Trinken). Sie erhalten zwischen 250 € und 350 € pro Person.
  • Die Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch gibt Ihnen ein Infoblatt mit den wichtigsten Informationen und den Kontaktdaten unterschiedlicher Ansprechpartner*innen.

Helfen Sie mit, den traumatisierten Familien, Frauen, Männern und Kindern einen Halt in unseren Gemeinden zu geben und melden Sie sich bei uns. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung.

Kontakt:
Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch | Am Römerturm 2 | 56759 Kaisersesch – Telefon: 02653 9996-213 | E-Mail: ukraine@vg.kaisersesch.de 

Gerne können Sie auch unter www.kaisersesch.de/asylwohnraum oder über den QR-Code das Formular für Ihr Wohnungsangebot ausfüllen und bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Am Römerturm 2, 56759 Kaisersesch einreichen bzw. per E-Mail an ukraine@vg.kaisersesch.de senden.

 

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Feierliche Ehrung in Paris

Region/Düsseldorf/Paris – Am Sitz des deutschen Botschafters in Paris wurde am gestrigen Montag, 21. März 2022, feierlich das „Frankreichseminar“ gewürdigt, das Nordrhein-Westfalen seit 50 Jahren für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare aus ganz Deutschland durchführt.

Der deutsche Botschafter Dr. Hans-Dieter Lucas empfing Staatssekretär Dirk Wedel und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des aktuellen Seminars sowie viele Kooperationspartner der französischen Seite, allen voran Vertreterinnen und Vertreter der Pariser Anwaltskammer (Barreau de Paris) und der Pariser Anwaltsschule (EFB).

Staatssekretär Dirk Wedel: „Der Zuspruch, den das Frankreichseminar seit 50 Jahren erfährt, ist ungebrochen und zeigt die tiefe Verbundenheit zwischen Frankreich und Deutschland. Nordrhein-Westfalen ist es traditionell ein besonderes Anliegen, den Austausch zwischen den beiden Ländern aktiv zu fördern, insbesondere bei der Ausbildung des juristischen Nachwuchses. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Seminars einen seit jeher ihre Liebe zu Frankreich und zur französischen Sprache sowie ihre hohe Qualifikation. Ich freue mich, dass wir auf diese Weise die Weichen für internationale juristische Karrieren stellen können.“

Seit 1972 bietet das Ministerium der Justiz Nordrhein-Westfalen Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendaren aus ganz Deutschland zweimal pro Jahr die Möglichkeit, in Paris an einem Seminar zur Einführung in das französische Rechtswesen und in die französische Rechtssprache teilzunehmen. Fester Bestandteil des Seminars sind Besuche bei der dortigen Anwaltskammer, der deutschen Botschaft, französischer Gerichte und hochrangiger Institutionen wie z.B. dem Conseil constitutionnel oder der Cour de Cassation sowie bei international ausgerichteten Anwaltskanzleien. Teilgenommen haben an dem Seminar im Laufe der Zeit weit über 2.000 Referendarinnen und Referendare.

Die Ursprünge des Frankreichseminars reichen weit zurück: Im Oktober 1959 betraute die Justizministerkonferenz das Land Nordrhein-Westfalen damit, federführend für alle anderen Landesjustizverwaltungen Ausbildungsaufenthalte deutscher Referendarinnen und Referendare bei französischen Ausbildungsstellen zu vermitteln. Dies geschieht seit 1961, wobei die Aufenthalte bis 1971 durch dreiwöchige Vorbereitungslehrgänge in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes vorbereitet wurden. An deren Stelle trat 1972 das Frankreichseminar, das seit Ende der 1990er Jahre auch besuchen kann, wer nicht unmittelbar danach die Wahlstation in Frankreich absolviert.

Das Frankreichseminar wird seit 2018 durch das spiegelbildliche „Séminaire d’Allemagne“ ergänzt, das die Pariser Anwaltsschule (EFB) mit Unterstützung des Ministeriums der Justiz Nordrhein-Westfalen organisiert: Zweimal im Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Pariser Anwaltsschule in das deutsche Rechtssystem und in die deutsche Rechtssprache eingeführt und besuchen dabei u.a. Gerichte und Anwaltskanzleien in Düsseldorf.

Informationen zum Frankreichprogramm des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

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Land RLP und Handwerks-Kammer Koblenz binden junge Freiwillige stärker in den Wiederaufbau im Ahrtal ein

Region/Koblenz/Mainz – Der Wiederaufbau im Ahrtal schreitet nach der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr voran, bleibt aber eine Mammutaufgabe, die Helferinnen und Helfer benötigt. Um junge Freiwillige noch stärker darin einzubinden, Häuser, Betriebsstätten und Infrastruktur in der Flutregion aufzubauen, starten die rheinland-pfälzische Landesregierung und die Handwerkskammer (HwK) Koblenz im März ein gemeinsames Projekt „Aufbau Ahr -Freiwillige Aufbauzeit im Ahrtal“. Dabei geht es darum, es jungen Helferinnen und Helfern neben ihrem sozialen Engagement im Ahrtal zu ermöglichen, handwerkliche Grundfähigkeiten zu erlernen, ihr Interesse für eine Ausbildung in einem Betrieb zu wecken und zum Wiederaufbau im Ahrtal beizutragen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Arbeitsminister Alexander Schweitzer und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich stellten das Projekt heute in Mainz vor. Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte: „Die Bilder der furchtbaren Flut werden für immer in unserem Gedächtnis bleiben. Viele Menschen haben ihr Leben oder ihr Hab und Gut verloren. Gleichzeitig verbindet sich mit dem Schicksal im Ahrtal auch eine vorbildliche Hilfsbereitschaft quer durch die ganze Republik, die bis heute anhält. Auch viele junge Menschen sind freiwillig in zerstörte Gebiete gegangen, um anzupacken und beim Wiederaufbau zu helfen. Ihre Fachkraft in der Region zu halten, kann zu einer großen Stütze werden, ein Ahrtal der Zukunft aufzubauen. Dazu leisten wir mit dem Projekt einen weiteren Beitrag.“

Arbeitsminister Alexander Schweitzer unterstrich: „Viele junge Menschen haben nach der Katastrophe direkt mit Gummistiefeln, Schippe, Schubkarre geholfen und haben den Wunsch, noch länger beim Aufbau im Ahrtal zu helfen, um die Flutregion voranzubringen. Wir ermöglichen ihnen dies mit der Aufbau-Zeit, helfen ihnen bei der Ausbildung ihrer Grundfertigkeiten und begeistern Freiwillige damit hoffentlich auch für eine berufliche Zukunft im Handwerk in einem bundesweit einzigartigen Projekt.“

Dreyer und Schweitzer stellten die wesentlichen Punkte der freiwilligen Ahr-Zeit vor: 16 Plätze stehen für Teilnehmende bis 27 Jahre fortlaufend zur Verfügung, die bis zu sechs Monaten ein Projekt durchlaufen und sich dabei in drei Gewerken ausprobieren können. Wer teilnimmt, erhält ein monatliches Entgelt von 470 Euro und eine Unterkunft. Auch Kosten für An- und Abreise zu Beginn und zum Ende des Projektes werden den Teilnehmenden erstattet. Dazu können diese vor Ort freizeitpädagogische Angebote in Anspruch nehmen. Für die Freiwilligen stellt die HwK Koblenz ihre Lehrwerkstätten zur Verfügung, Betriebe bieten Praktika an. In einem Zusatzmodul haben Teilnehmende die Möglichkeit, an einem gemeinnützigen Projekt mitzuarbeiten – wie am Wiederaufbau eines Spielplatzes oder dem Neugestalten eines Jugendtreffs. Unterstützung erhalten sie von einem Projektcoach, einem fachlichen Anleiter und Honorarkräften.

Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz, hob den positiven Geist helfender Jugendlicher hervor, die seit der Flut im Ahrtal anpacken. Einige haben über ihr Engagement bereits den Weg ins Handwerk gefunden, stellte Hellrich heraus. Insgesamt 279 Ausbildungsverträge seien in der Flutregion im vergangenen Jahr abgeschlossen worden, ein Zehnjahreshoch mit Blick auf die Vergangenheit. „Dieses außergewöhnliche Ausbildungsengagement macht Mut und steht für einen Aufbruch, der zusammen mit jungen Menschen in verantwortungsvoller Rolle zum Erfolg führen wird. Denn die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen und können so dauerhaft das Ahrtal mitgestalten“, betonte Hellrich, der der Landesregierung für die Zusammenarbeit bei der freiwilligen Ahr-Zeit dankte, die weitere Freiwillige in der Region binde.

Zu den jungen Teilnehmenden gehört auch Jan Wollenweber, ein 18-Jähriger aus Bad Breisig. „Ich möchte über das Projekt den richtigen Ausbildungsplatz im Handwerk finden. Gleichzeitig sehe ich darin eine Chance, unser schönes Ahrtal wiederaufzubauen“, sagte Wollenweber, dessen Familie durch das überflutete Haus der Großeltern von der Hochwasserkatastrophe betroffen war. Betriebsinhaber Dominik Tietz von Elektrotechnik Tietz in Königsfeld (Kreis Ahrweiler), der in diesem Projekt auf junge Praktikanten setzt, sagte: „Die Flutnacht war ein Schicksalsschlag für das Ahrtal. Wir haben nun aber die Chance, junge und sozial engagierte Menschen für den Wiederaufbau zu begeistern. Das sollten wir nutzen. Vielleicht bleibt der ein oder die andere am Ende auch beruflich im Handwerk hängen.“

Das Projekt zur Aufbauzeit im Ahrtal läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2022 und kostet 200.000 Euro, die zu 90 Prozent aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes und zu 10 Prozent von der Handwerkskammer Koblenz getragen werden.

Interessentinnen und Interessen, die an der freiwilligen Aufbauzeit im Ahrtal teilnehmen wollen, können sich bei Jens Fiedermann von der HwK Koblenz melden unter Telefon 0261/398 351 oder per E-Mail an jens.fiedermann@hwk-koblenz.de.

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Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine – Gottesdienst am Freitag 25. März um 18 Uhr im Aachener Dom

AachenGebet für den Frieden – Bischof Dr. Helmut Dieser folgt dem Aufruf von Papst Franziskus. Möglichkeit zum Stillen Gebet vor dem Friedenskreuz ab 17 Uhr. Seit mehr als vier Wochen führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die Bilder sind schockierend, das Leid der Menschen in der Ukraine unfassbar.

Aus diesem Grund hat Papst Franziskus für Freitag, 25. März, angekündigt, die Ukraine und Russland dem unbefleckten Herzen Mariens zu weihen. Zeitgleich zur Weihe im Petersdom wird es am Freitag um 18 Uhr auch ein Pontifikalamt im Aachener Dom geben, zelebriert von Bischof Dr. Helmut Dieser. Verbunden mit vielen weiteren Menschen auf der Welt wird der Aachener Bischof in diesem Gottesdienst auch das Weihegebet des Papstes mit den Gläubigen beten.

Mit der angekündigten Weihe will Papst Franziskus ein Zeichen gegen den Krieg setzen. Die Ukraine und Russland sollen unter den Schutz Mariens gestellt werden. Dieses Weihe-Ritual geht zurück auf die Marienerscheinungen im portugiesischen Wallfahrtsort Fatima im Jahr 1917. Im Lauf der Geschichte wurde die Weihe häufig wiederholt – etwa zur Zeit des Zweiten Weltkriegs oder beim Zweiten Vatikanischen Konzil. Zuletzt weihte Papst Franziskus 2013 die ganze Menschheit an das Herz Mariens. Der Aachener Dom, auch Marienkirche genannt, bietet eine besondere Verknüpfung zur Gottesmutter: Karl der Große widmete ihr seine Kirche.

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Lewentz: Kein Hetzer im Netz darf sich sicher fühlen

Region/Mainz – RLP Innenminister Roger Lewentz hat das geschlossene Vorgehen der Sicherheitsbehörden bei den heutigen Durchsuchungen begrüßt. Ausgangspunkt sind Ermittlungen zu Äußerungen im Kontext der Bundestagswahl im vergangenen Jahr, die auf Social-Media-Plattformen getätigt wurden.

„Kein Hetzer im Netz darf sich sicher fühlen. Es wird auch da genau hingeschaut, wo Äußerungen im vermeintlich anonymen Raum getätigt werden. Radikalisierung lassen wir weder in der realen, noch in der virtuellen Welt zu“, verdeutlichte Innenminister Roger Lewentz. Gerade Amts- und Mandatsträger seien immer wieder Ziel von Beleidigungen und Drohungen. „Die rheinland-pfälzischen Sicherheitsbehörden haben das genau im Blick. Strafrechtlich relevante Äußerungen werden von der Polizei konsequent zur Anzeige gebracht und Ermittlungen eingeleitet“, so Lewentz.

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Von Lockdown bis Lockerung – Zwei Jahre Coronaschutz-Verordnung

Aachen – Am 22. März 2020 – also exakt heute vor zwei Jahren – hat die erste Coronaschutzverordnung das Licht der Welt erblickt. Selbst bei der Bilanzierung des letzten Jahres wurde schnell klar: Corona wirkt sich auf nahezu alle Arbeitsbereiche aus. Die Beschäftigten im Innen- und Außendienst des städtischen Ordnungsamts setzen seitdem die Corona-Regeln von insgesamt 60 Änderungsverordnungen der Landesregierung verantwortungsvoll um. Der Einsatz der Beschäftigten stand und steht stets im Zeichen von Flexibilität und Durchhaltevermögen, denn viel Zeit zum Durchatmen gab es nicht. Die Bestimmungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus – vor allem die damit verbundenen Einschränkungen nahezu sämtlicher Lebensbereiche – sind für die gesamte Bevölkerung bis heute herausfordernd.

Dauereinsatz im Amt und auf der Straße

Alle Einsatzkräfte im ordnungsbehördlichen Außendienst waren zu diesem Zweck im Einsatz – zu Fuß, auf zwei Rädern oder im Einsatzwagen. Insbesondere zu Beginn der Pandemie gab es tatkräftige Unterstützung von Kolleg*innen anderer Fachbereiche. Bis heute wird in engem Schulterschluss mit der Polizei Aachen und damit nahezu rund um die Uhr kontrolliert. Ob Maskenpflicht, Zutrittsbeschränkungen oder Quarantäne – die Regelungen waren ebenso vielseitig wie abwechslungsreich.

Ein abteilungsübergreifendes Corona-Team war neben den alltäglichen Aufgaben in dieser Zeit eine zentrale Anlaufstelle für alle rechtlichen Fragen und Anliegen rund um die Pandemie. Es wurde geprüft, bewertet und beantwortet – ob am Telefon oder per Mail, intern als auch extern. So war es für die Beschäftigten in allen Lagen möglich, auf komplizierte Sachverhalte und kurzfristige Änderungen flexibel und verlässlich zu reagieren. Dabei war und ist auch der gut gelungene interkommunale Austausch mit den örtlichen Ordnungsbehörden in der StädteRegion wichtig. Mit Hilfestellungen und Handlungsempfehlungen sorgen die Ordnungsämter der StädteRegion und der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt bis heute für ein einheitliches Vorgehen.

„Ich bedanke mich bei allen Kräften, die in diesen zwei Jahren einen wichtigen Job geleistet haben. Die besondere Herausforderung liegt hier in der dauerhaften Ausnahmesituation, wobei die Beschäftigten viel Ausdauer und starke Nerven bewiesen haben. Freundlich, aber bestimmt auf die geltenden Regeln hinzuweisen, wo nötig konsequent durchzugreifen. Die Ordnungsbehörden haben in dieser turbulenten Zeit gezeigt, dass der Schutz der Menschen im Fokus steht“ fasst Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling zusammen.

Klare Kante für Wertschätzung und Respekt

Für alle Menschen ist dies eine außergewöhnliche Zeit, die von kurzfristigen und dynamischen Entwicklungen geprägt ist. Dabei steht der Dialog für die Mitarbeitenden ebenso im Fokus, wie die Überwachung und Umsetzung der geltenden Regelungen. Auch wenn viele Menschen trotz der belastenden Zeit auf Ansprachen verständnisvoll und einsichtig reagieren, gab es im Verlauf der Corona-Pandemie vermehrt Übergriffe auf Ordnungskräfte zu verzeichnen. Kolleg*innen wurden beschimpft, angefeindet, teilweise sogar bespuckt und angegriffen.

„Diese Übergriffe haben in den zusätzlichen Aufgaben der Corona-Kontrollen bei einer spürbar gesunkenen Hemmschwelle in den letzten beiden Jahren zugenommen. Dabei sollten Wertschätzung und Respekt gegenüber den Menschen, die jeden Tag für unsere Sicherheit und Ordnung eintreten, eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft sein“, so Armin Bergstein, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen.

Auch wenn nun knapp zwei Jahre nach Inkrafttreten umfangreiche Lockerungen der Corona-Regeln bevorstehen, ist die Pandemie noch nicht vorbei. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung sorgt zusammen mit allen anderen Sicherheitsakteuren auch in Zukunft dafür, dass das Leben in unserer Stadt sicher bleibt.

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Aktuelle Situation des ÖPNV im Landkreis Mayen-Koblenz – Nahezu täglich führt Landrat Saftig Gespräche

Region/Mayen-Koblenz – Der Kreisausschuss entschied gegen die sofortige Kündigung der von Transdev übernommenen ÖPNV-Linienbündel im Landkreis Mayen-Koblenz. Im Falle einer Kündigung wäre es aufgrund der strengen rechtlichen Vorgaben lediglich möglich gewesen, dass man für einen Übergangszeitraum von einem bis maximal zwei Jahren einen anderen Betreiber im Rahmen einer sogenannten „Notvergabe“ beauftragt. Einen solchen Betreiber kurzfristig zu finden, welcher organisatorisch, personell und mithilfe vorhandener Fahrzeuge in der Lage ist, alle drei Linienbündel zu stemmen, ist nicht realistisch möglich. Es hätte somit die Gefahr bestanden, für einen längeren Zeitraum keinerlei Schulbusverkehr oder ÖPNV in weiten Teilen des Landkreises zu haben.

Landrat Dr. Alexander Saftig erklärt: „Maximal hätte man also ein einziges Linienbündel kündigen und dafür einen Ersatzbetreiber suchen können. Das hätte auch für das kleinste Linienbündel Vordereifel gegolten.“ Ein möglicher Ersatzbetreiber hätte sich dann jedoch dafür interessieren müssen, die komplexen Aufgaben für einen kurzen Zeitraum zu übernehmen, ohne die Gewissheit einer längerfristigen Zusammenarbeit zu erhalten.

Es wurden Rechtanwälte mit der Prüfung beauftragt, ob eine Kündigung rechtlich möglich ist. Die Frage der tatsächlichen Organisation eines möglichen Ersatzverkehrs nach der Beendigung der Zusammenarbeit mit Transdev beantwortet das zwischenzeitlich erstellte Rechtsgutachten nicht.

Nahezu täglich führt Landrat Dr. Alexander Saftig Gespräche mit den Verantwortlichen bei Transdev, um die vollständige Erfüllung der von der Firma vertraglich übernommen Aufgaben zu erreichen. Der Schülerverkehr steht hierbei unmissverständlich an oberster Stelle. Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund werden hohe Vertragsstrafen gegenüber Transdev verhängt und weiterhin jeder einzelne Ausfall in Rechnung gestellt. „Die Erfüllungsquote im Bereich der Transdev hat sich deutlich verbessert, auch wenn jeder Ausfall selbstverständlich ein Ausfall zu viel ist und für die betroffenen Fahrgäste enorme Schwierigkeiten mit sich bringt. Keinerlei Kompromisse gibt es, wenn die Sicherheit der Fahrgäste betroffenen ist. Jeder Hinweis wird der Aufsichtsbehörde des Landes und der Polizei gemeldet. Die Menschen haben einen Anspruch auf verlässliche und sichere Busse im Landkreis“, sagt der Landrat.

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„Mein Europa“ am Mittwoch 23. März – Die schweizerische Eidgenossenschaft kennen lernen

Aachen – Am Mittwoch, 23. März, startet um 19 Uhr die nächste digitale Reise der Reihe „Mein Europa“. Dieses Mal ist das Reiseziel die Schweiz. Der 24-jährige Fabian Kuhn, der im Anschluss an seinen Bachelor in wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Studien an der Universität Freiburg den Master in Betriebswirtschaft begonnen hat, wird Gastgeber des Abends sein. Aktuell absolviert Kuhn das letzte Semester seines Masterstudiums an der Universität Tor Vergata in Rom. Neben seinem Studium ist er in einer Vielzahl von politischen Gremien engagiert.

Zu Beginn der Veranstaltung wird der Referent eine kurze Einführung zu den Eigen- und Besonderheiten der Schweiz präsentieren. Ferner zeigt Kuhn, inwiefern die direkte Demokratie, der Föderalismus und das Wahlsystem politische Prozesse beeinflussen kann und zum Erfolg der Schweiz beigetragen hat. Abschließend werden mögliche Reformvorschläge zur Weiterentwicklung der drei Grundpfeiler des schweizerischen Erfolgsmodells diskutiert.

Anmeldung zur Online-Diskussion und weitere Veranstaltungen

„Mein Europa“ wird an diesem Tag von Katharina Roß moderiert werden, die die Fragen der Online-Gäste aufgreift. Die kostenlose Anmeldung erfolgt online unter www.mein-europa.eu und https://ogy.de/Schweiz-2022.
Die Zugangsdaten werden per E-Mail zugeschickt. Die Facebook-Veranstaltung ist hier zu finden: https://www.facebook.com/events/643932519996161

Weitere Veranstaltungen finden immer am vierten Mittwoch des Monats statt. Die Reihe wird von folgenden Partnern organisiert: AEGEE Aachen, Institut Français Aachen, JEF NRW, Karlspreisstiftung, Karlspreis Academy, und den „EUROPE DIRECT“-Zentren Ostbelgien, Kreis Gütersloh, Dortmund, Duisburg, Essen und Aachen.

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Schul-Patenschaft im Landkreis Mayen-Koblenz besiegelt

Plaidt – IGS Pellenz geht offizielle und nachhaltige Kooperation mit Firma Jungbluth Nutzfahrzeuge ein. Begleitet von einem Klavierstück eines Schülers eröffnete die Schuldirektorin Martina Backmann die feierliche Unterzeichnung der Schulpatenschaftsurkunde. Schule und Unternehmen wollen künftig eng zusammenarbeiten, um Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und gemeinsam den Fachkräftemangel zu bekämpfen.

Den Schülerinnen und Schülern soll so die Möglichkeit gewährt werden, im Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen. Der Geschäftsführer Toni Jungbluth freut sich, die bereits seit langem bestehende Zusammenarbeit nun auch mit einer Schulpatenschaft zu besiegeln. Er selbst war Schüler dieser Schule und erzählte den anwesenden Neuntklässlern von seinem Werdegang. „Es ist schön zu sehen, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten eine Herzensangelegenheit ist“, kommentiert IHK-Regionalberaterin Anne Glück die gelungene Rahmenveranstaltung.

Besonders spannend für die Schüler wurde es im Anschluss an die Unterzeichnung. Herr Jungbluth hatte einen LWK mitgebracht, der im Schulhof parkte und die Aufmerksamkeit auf sich zog. „Uns ist wichtig, dass die Schüler einen direkten Einblick bekommen, wie die Arbeit beispielsweise eines Berufskraftfahrers aussieht. Das versteht man am besten, wenn man sich einen LKW mal aus nächster Nähe angesehen hat.“

Die IHK Koblenz unterstützt in Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT der Landesvereinigung  Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) Schulen und Betriebe bei der Gründung von Patenschaften. Die vielfach bereits laufenden Initiativen werden erfasst, gebündelt, miteinander vernetzt, vertieft und weiterverbreitet.

Betriebe und Schulen, die Interesse an einer noch engeren Zusammenarbeit haben, können sich gerne an die Teamleiterin Fachkräftesicherung bei der IHK Koblenz, Annica Pirrung, Telefon 0261 106-526, E-Mail: pirrung@koblenz.ihk.de, wenden.

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Meckenheimer Ratssitzung am Mittwoch 23. März live im Internet

Meckenheim – Streaming ist über einen entsprechenden Link möglich. Die Bürgerinnen und Bürger haben Gelegenheit, auch die nächste Sitzung des Rates der Stadt Meckenheim live im Internet zu verfolgen. Nachdem die Ratssitzung im Dezember erstmals und im Februar erneut online übertragen wurde, wird auch die Sitzung am Mittwoch, 23. März, ab 19 Uhr gestreamt. Die Mehrheit des Rates hatte sich zu Testzwecken auf drei Internet-Übertragungen verständigt.

Die Verwaltung nimmt das Streaming der Sitzungen in eigener Regie vor. Dazu ist ein entsprechender Link auf das Videoportal Youtube (https://youtu.be/aLEtGdMCYok) – auch über die Internetseite der Stadt (www.meckenheim.de) sowie im Ratsinfosystem – herunterladbar. Über das Ratsinfosystem können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zudem über sämtliche Tagesordnungspunkte des öffentlichen Teils der Sitzung vorab ausführlich informieren.

Gestreamt werden wieder die Redebeiträge der Mitglieder des Rates, die einer Ausstrahlung ausdrücklich zugestimmt haben. Acht Mitglieder haben die Freigabe nicht erteilt, sodass es zu Unterbrechungen der Übertragung kommen kann. Die Sitzungen werden nur live übertragen, eine Aufzeichnung ist nicht vorgesehen.

Die Testphase dient dazu, das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den Übertragungen auszuwerten. Zudem werden die technischen Möglichkeiten getestet.