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Riesige Enttäuschung! – Landes-Gartenschau 2027 nicht in Bitburg

Bitburg – Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt verkündeten gestern, 29. März in Mainz, dass Neustadt an der Weinstraße den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau Rheinland-Pfalz 2027 erhält.

Landrat Andreas Kruppert: „Wir sind von dieser Entscheidung sehr enttäuscht und bedauern außerordentlich, dass das Land Rheinland-Pfalz die Chance nicht genutzt hat, gezielt einen Standort im ländlichen Raum mit einer Gartenschau zu fördern“.

Unser Konzept ist hervorragend, so Andreas Kruppert, und setzt sowohl im Städtebau als auch in der Freiraumplanung besondere Akzente. Für unsere Arbeit haben wir großen Rückhalt in der Bevölkerung und auch von den Fachakteuren erhalten. Der Landrat erinnert daran, dass allein beim Bürgerspaziergang mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt haben, ihre Ideen und Gedanken einzubringen. Für die Mitwirkung sei an dieser Stelle allen nochmals ausdrücklich zu danken.

Andreas Kruppert weiter: „Trotz der Enttäuschung gilt es jetzt, positiv in die Zukunft zu schauen. Wir wollen allen versichern, dass die zusammengetragenen guten Ideen nicht verloren gehen.

Auch ohne Gartenschau bleibt die gemeinsame Aufgabe, das Areal im Bitburger Süden nach den guten Konzeptansätzen erfolgreich zu entwickeln. Dabei hoffen wir auch auf eine starke Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz.“

 Wir gratulieren Neustadt an der Weinstraße zum Zuschlag und wünschen bei der Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 viel Erfolg.

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Wiederaufbau Landkreis Ahrweiler – 693.000 Euro für Wiederaufbau von Brücken in Ahrbrück

Ahrbrück – Innenminister Roger Lewentz hat dem Bürgermeister der Ortsgemeinde Ahrbrück, Walter Radermacher, einen Förderbescheid in Höhe von rund 693.000 Euro übergeben. Die Förderung dient dem Wiederaufbau der gemeindeeigenen Brücken „Ermlandstraße“ und „Denntalstraße – Am Kindergarten“ nach deren Zerstörung durch die Flutkatastrophe im Juli 2021. Bei der bewilligten Förderung handelt es sich um eine Zuwendung aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“.

„Die Brücke ‚Ermlandstraße‘, die in Ahrbrück über den Kesselinger Bach führt, sowie auch die Brücke ‚Denntalstraße – Am Kindergarten‘, die den Dennbach überquert, sind wichtige städtebauliche Einrichtungen für das tägliche Leben in der Gemeinde. Durch die verheerende Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 wurden die beiden Brückenbauten leider zerstört. Die Gemeinde erhält für die Planungen und den Wiederaufbau der beiden Brücken eine umfassende Förderung aus dem Aufbauhilfefonds von Bund und Ländern in Höhe von rund 693.000 Euro. Damit werden 100 Prozent der Planungs- und Wiederaufbaukosten übernommen“, sagte Innenminister Lewentz bei der Bescheidübergabe.

Im Rahmen des vorzeitigen Maßnahmenbeginns wurde bereits vor Übergabe des Bewilligungsbescheids mit der Umsetzung der Wiederaufbaumaßnahmen begonnen.

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Stadt Aachen genehmigt Dreharbeiten im Aachener Wald

Aachen – Die Stadt Aachen hat Dreharbeiten im Aachener Wald auf zwei Flächen am Karlshöher Höhenweg genehmigt. In der Zeit vom 30. März bis 3. April 2022 wird dort eine Pilotfolge der Fantasy- und Action-Serie I.T.E.M.S. gedreht. Die Arbeiten beginnen morgens um 8 Uhr und dauern bis 20 Uhr am Abend. Die Filmcrew besteht aus bis zu 40 Personen. Eine Nebelmaschine kommt zum Einsatz.

Der Hauptweg in den Aachener Wald kann an den Drehtagen genutzt werden.

Verschiedene städtische Fachbereiche waren an der Genehmigung der Dreharbeiten beteiligt. Der Fachbereich Ordnung und Sicherheit ist informiert.

Fachleute der Naturschutzbehörde hatten sich im Vorfeld die beiden Flächen, auf denen gedreht wird, zu verschiedenen Tageszeiten angeschaut, um Konflikte mit dem Artenschutz ausschließen zu können. Um die Störwirkung für Tier- und Pflanzenwelt möglichst gering zu halten, hat sich die Stadt mit dem Filmteam weiter abgestimmt. So verzichten die Filmschaffenden auf Tonaufnahmen, auf den Einsatz eines Kamerakrans und auf Pavillons, die ursprünglich auf den Waldflächen aufgestellt werden sollten.

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DigitalPakt Schule – Rund 365.000 Euro für die Schulstiftung Calvarienberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mainz/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig übergibt Förderbescheid. Aus dem Förderprogramm DigitalPakt Schule, das im Land über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) umgesetzt wird, erhält die Schulstiftung Calvarienberg einen Zuschuss in Höhe von rund 365.000 Euro. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer im Beisein der Landrätin Cornelia Weigand den Förderbescheid an Stiftungsvorständin Annette Gies und Stiftungsvorstand Gerald Charlier.

Die Förderung kommt den beiden Schulen unter der Trägerschaft der Stiftung, dem Gymnasium und der Realschule Calvarienberg, zugute. Die Stiftung ist eine kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts, die vom Bistum Trier beaufsichtigt wird. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Bestand der Privatschulen für kommende Generationen zu sichern.

„Die Digitalisierung unserer Schulen hat in den vergangenen Jahren unglaublichen Schwung aufgenommen und den gilt es jetzt weiter für unsere Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zu nutzen“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bei der Bescheidübergabe. „Rheinland-Pfalz war in Sachen Digitalisierung im Bundesvergleich immer vorne dabei. Unser Motto war immer: So schnell wie möglich und so viel wie möglich, allerdings nie, ohne den Blick dafür zu verlieren, was pädagogisch sinnvoll und nachhaltig ist. Neben dem Bund investiert natürlich auch das Land verlässlich und regelmäßig weiter in digitale Bildung. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind im Landeshaushalt 2022 auf mehr als 22 Millionen Euro angewachsen.“

Wichtige Digitalisierungsmaßnahmen, wie die Aufrüstung der Schulen mit digitaler Technik, werden mit der Förderung an den Schulen der Stiftung möglich sein. „Es ist uns gelungen, – trotz der widrigen Umstände im Rahmen der Flutkatastrophe – den WLAN-Ausbau wie geplant im vergangenen Spätsommer zu beginnen und zum Ende des ersten Halbjahres abzuschließen sowie unsere Geräteausstattung, darunter einen neuen Server für jede Schule, so zu komplettieren, dass wir den erweiterten digitalen Klassenraum eröffnen können. Für diese Chance möchten wir uns beim Land Rheinland-Pfalz und den Entscheidern auf Bundesebene herzlich bedanken.“

Landrätin Cornelia Weigand betont: „Mit der Digitalisierung öffnet sich die Tür zu einer Fülle weiterer moderner Lerninhalte. Auch die Phasen von Homeschooling haben uns gezeigt, wie wichtig eine zeitgemäße IT-Ausstattung an Schulen ist.“

Bearbeitet werden die DigitalPakt-Anträge, die 400 Träger für 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stellen können, von der ISB. „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, so ISB-Vorstandssprecher Dexheimer. Mit den Zuschüssen aus den Bundesmitteln können Maßnahmen sowohl in Schulgebäuden als auch auf Schulgeländen finanziert werden.

Für Rheinland-Pfalz stehen insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Zu den geförderten Digitalisierungsmaßnahmen gehören beispielsweise die Verkabelung, drahtloses Internet sowie die Anschaffung von digitalen Anzeige- und Arbeitsgeräten.

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Abschied und Neubeginn beim Start in den Pastoralen Raum Wittlich

Wittlich – Mit einem Abendlob in St. Markus am 25. März haben Weihbischof Robert Brahm und zahlreiche Gläubige die Errichtung des neuen Pastoralen Raums Wittlich gefeiert. Im Mittelpunkt standen der Abschied vom bisherigen Dekanat und der Start in die neue Struktur.

Von „Abschied und Neubeginn“ und einem „leisen“ Übergang sprach Nicole Claire Heckmann in ihrer Einführung in den Gottesdienst, der unter dem Motto „Dankbar lassen und beherzt weiter gehen“ stand. Auch Pfarrer Matthias Veit, Dekan des neuen Pastoralen Raums, schaute auf den offiziellen, aber „leisen Wechsel“ am 1. Januar und sprach von einer Phase des Übergangs, die ihre Zeit benötige. Zwar seien viele der Mitarbeitenden die gleichen wie vorher, „aber wir gehen anders, suchender, aufmerksamer weiter, auf jeden Fall miteinander glaubend“, sagte Veit. Der Dekan bildet gemeinsam mit Nicole Claire Heckmann und Marco Brixius das dreiköpfige Leitungsteam des PR Wittlich.

„Wir danken für das, was war, und bitten zugleich um Gottes Segen für die Gestaltung des Neuen“, sagte Weihbischof Brahm. Er bedankte sich besonders beim langjährigen Dechanten des aufgelösten Dekanats Wittlich, Pfarrer Johannes Jaax. Dankesworte richtete er auch an die Dekanatssekretärin Ulla Schottler, an den Küster und Webmaster Holger Günter, an den Organisten Christopher Schmitt, an die Steuerungsgruppe für den Pastoralen Raum, an die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen sowie die Kooperationspartner. Er begrüßte das neue Leitungsteam und stellte die drei hauptamtlich Tätigen vor: Dekan Matthias Veit, seit Januar 2021 Pfarrer in Wittlich, Nicole Claire Heckmann (zuvor Gemeindereferentin) und den Bankbetriebswirt Marco Brixius, der für Verwaltung und Finanzen zuständig ist. Mit dem Neubeginn werde etwas „aus der Taufe gehoben“, sagte Brahm im Abendlob, das auch digital übertragen wurde. Wie bei einem Neugeborenen brauche es für eine stabile Bindung und ein Urvertrauen besonders eine vertraute Stimme mit „guten Worten“ und ein Handeln, dass diese unterstreicht. „Das neue Leitungsteam und die Haupt- und Ehrenamtlichen sind das Wort, das lebendig wird“, sagte der Weihbischof am Hochfest „Verkündigung des Herrn“ und zitierte die Worte des Erzengels Gabriel an Maria: „Fürchte dich nicht!“

„Was hilft beim Aufbrechen und beim Gehen“ in den Pastoralen Raum?, das fragte Pastoralreferentin Christiane Friedrich in einer meditativen Bild- und Wort-Betrachtung. Vertreterinnen und Vertreter aus den Pfarreiengemeinschaften Salmtal, Wittlich, Landscheid und Manderscheid sowie den zwei bereits fusionierten Pfarreien Alftal Maria vom Berge Karmel und Mittlere Mosel sprachen die Fürbitten. Eingeladen waren außerdem Vertreter der Ökumene und des Caritasverbands, die bisherigen und künftigen Seelsorgerinnen und Seelsorger im Pastoralen Raum sowie Ehrenamtliche aus den Pfarrgremien und Mitglieder der Steuerungsgruppe. In den kommenden Monaten soll es Gespräche mit Vertretern der Kommunen, der religiösen Gemeinschaften und von Kindertagesstätten geben, ebenso wie weitere Möglichkeiten der Begegnung.

Das Gebiet des PR Wittlich ist mit dem ehemaligen Dekanat deckungsgleich. Als Gremien wird es einen Rat des Pastoralen Raums, einen Kirchengemeindeverband sowie eine Synodalversammlung geben. Das Leitungsteam wird die künftigen Pfarreien darin unterstützen, die Ergebnisse der Diözesan-Synode im Sinne einer missionarischen, diakonischen und lokalen Kirchenentwicklung umzusetzen. Der Pastorale Raum will dabei die Perspektiven von Seelsorge, Caritas und anderen Kooperationspartnern zusammenbringen und die Orte von Kirche fördern. Neben Wittlich sind weitere 14 Pastorale Räume im Bistum Trier zum Jahresbeginn gestartet; 20 weitere folgen Anfang 2023.

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„Willkommen in der Jugend-Berufsagentur Vulkaneifel“!

Daun – Landkreis Vulkaneifel und Agentur für Arbeit Trier unterzeichnen Kooperationsvereinbarung. Ein weiterer Schritt Richtung Zusammenarbeit ist geschafft: Vergangene Woche unterzeichneten Landrätin Julia Gieseking und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Trier Heribert Wilhelmi die Kooperati-onsvereinbarung zur Gründung der „Jugendberufsagentur Vulkaneifel“.

Ziel der Jugendberufsagentur ist es, die Integrationschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Landkreis Vulkaneifel in Arbeitswelt und Gesellschaft zu verbessern. Der Jugendberufsagentur Vulkaneifel liegt die Idee zugrunde, die Kompetenzen der zuständigen Institutionen enger zu verzahnen und zu koordinieren. Junge Menschen sollen so besonders passgenau und „wie aus einer Hand“ unterstützt werden.

Im Rahmen der Jugendberufsagentur Vulkaneifel arbeiten der Landkreis Vulkaneifel als Träger der

  • Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (kommunales JobCenter) und
  • Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII (Jugendamt)
  • sowie die Agentur für Arbeit Trier als Träger der Arbeitsförderung nach dem SGB IIIbei der Erfüllung ihrer jeweiligen gesetzlichen Aufträge eng zusammen.Landrätin Julia Gieseking erklärte im Rahmen der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, bei der auch die Leiter des kommunalen JobCenters Markus Schneider und der Abteilungsleiter des Jugendamtes Bruno Willems anwesend waren:

    „Auch wenn bislang bereits auf fachlicher Ebene ein hervorragender Austausch zwischen JobCenter, Jugendamt und Agentur für Arbeit stattgefunden hat, freue ich mich, dass diese effiziente Zusammenarbeit durch Gründung der Jugendberufsagentur noch weiter ausgebaut wird. Mir liegt die Förderung von jungen Menschen aus unserem Landkreis, zum Beispiel beim Übergang von der Schule in den Beruf, besonders am Herzen.“

    Auch der Vorsitzender der Geschäftsführung Heribert Wilhelmi betonte: „Gerade in diesen Zeiten wird deutlich, wie wichtig vernetztes Denken und Handeln ist, wenn wir etwas für die Menschen erreichen wollen. Mit der Gründung der Jugendberufsagentur institutionalisieren und stärken wir unsere aufeinander abgestimmte und eingespieltes Zusammenarbeit – zum Nutzen all der jungen Menschen, die vor ihren ersten Schritten in die eigene Zukunft stehen und dabei individuelle Unterstützung benötigen.“

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Die Freundschafts-Kreise der Mayener Partnerstädte spenden für Ukraine

Mayen – Alle drei Freundschaftskreise der Mayener Städtepartnerschaften mit Joigny, Godalming und Uherské-Hradiste stehen für die europäischen Aussöhnung und grenzübergreifende Freundschaften. Der mörderische Krieg in der Ukraine, in Europa in greifbarer Nähe, machte die Vereinsvorsitzenden fassungslos. Spontan entschied man sich in Abstimmung mit den jeweiligen Vorständen, helfen zu wollen.

Dank der großzügigen Unterstützung durch den Mayener Apotheker Dr. Wolfang Schlags konnten für insgesamt 2.000 Euro Medikamente, medizinische Hilfsmittel, Babynahrung sowie Hygienemittel beschafft werden. Diese werden am 1. April mit einem Sammeltransport durch Mitarbeiter des Bernardshofs von Koblenz an die ukrainische Grenze transportiert.

„Wir hoffen, dass unsere Spenden das schreckliche Leid vor Ort punktuell ein wenig lindern kann“ betont Bettina Cornely, Vorsitzende des deutsch-englischen Freundschaftskreises. „Da in Zukunft weitere Transporte geplant sind, möchten wir zu Spenden unserer Vereinsmitgliedern aber auch von jedermann aufrufen“ so Rainer Dartsch vom deutsch-tschechischen Freudschaftskreis. Informationen hierzu erhalten sie beim deutsch-französischen Freundschaftskreis unter c.rosenbaum@holz-rosenbaum.de oder spenden sie direkt auf das Vereinskonto bei der Kreissparkasse Mayen. IBAN: DE78576500100000000117. Jeder Euro kommt ohne Umwege den Menschen in der Ukraine zu gute.

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Carmen und Annika Karwanska aus Eicks starten zweiten Spendenlauf für die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Bonn/Eicks – Ein Tagebuch aus bunten Perlen. Mutperlen geben krebskranken Kindern Hoffnung –  Jetzt auch für Radfahrer – 2020 bei der Premiere 17.000 Euro erzielt – Anmeldungen ab sofort – Sponsoren gesucht. Als die Hilfsgruppe Eifel vor zwei Jahren infolge der grassierenden Corona-Pandemie durch ausfallende Veranstaltungen einen erheblichen Rückgang von Spenden verkraften musste, veranstalteten Annika   Karwanska und deren Mutter Carmen aus Eicks einen virtuellen Nickolaus-Spendenlauf, der den sensationellen Erlös von 17.053,45 Euro einbrachte.

1001 Läufer, Jogger und Walker aus Deutschland, Österreich und Spanien hatten  es auf eine Gesamtstrecke von 9664 Kilometer gebracht. Das Geld verwendete die Hilfsgruppe für die Mitfinanzierung der Einrichtungen von 42 Eltern-Zimmern in dem neuen Familienhaus am Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik Bonn.

Jetzt veranstaltet das Mutter-Tochter Gespann einen virtuellen Mutperlen-Lauf, der in der Zeit vom 17. bis 19. Juni  stattfinden wird. „Das erlaufene Geld soll wie im Jahr 2020 der Hilfsgruppe Eifel zugutekommen, die damit das Mutperlen-Projekt des Bonner Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche unterstützt“, so Annika Karwanska, die vor 17 Jahren selbst an Leukämie erkrankt war und ihre schwere Erkrankung nach einer längeren Behandlung im Bonner Uniklinikum besiegt hatte.

Heute ist Annika, für die „Aufgeben“ nie eine Option war, 21 Jahre alt. Sie ist und eine passionierte Läuferin, die den Köln-Marathon locker geschafft hat. Als  ehemals Betroffene ist es der 21-Jährigen und Ihrer Mutter ein großes Anliegen, auf die Wichtigkeit des Mutperlen-Projektes aufmerksam zu machen. „Es ist uns ein Herzensprojekt, welches nicht an fehlendem Geld scheitern darf“, so Annikas Mutter Carmen Karwanska. Deshalb sucht die Eickser Familie auch Sponsoren, die den Mutperlen-Lauf unterstützen. Derzeit sind Annika und Carmen Karwanska damit beschäftigt, spezielle Mutperlen für den Benefiz-Lauf in Handarbeit herzustellen. Eine Kette mit durchschnittlicher Länge erfordere Kosten zwischen 80 und 100 Euro.

Wie Annika und Carmen Karwanska selbst erfahren mussten, ist die Therapie einer Krebserkrankung für die Kinder und Jugendlichen, sehr langwierig, sehr schmerzhaft, traumatisch und belastend. Es sei daher nicht unüblich, wenn die Kinder manchmal die Geduld verlieren, oder sich notwendigen Behandlungen nur ungern unterziehen. Mutter Carmen: „Es ist erwiesen, dass Kinder besser kooperieren, wenn sie für Anstrengungen belohnt werden“. Die besagten Mut- Perlen seien da ein bewährtes Belohnungssystem während der gesamten Behandlungszeit. „Für jede Intervention bekommen die Patienten eine spezielle Perle, die diese spezielle Untersuchung symbolisiert.

Die Kinder fädeln die Perlen auf eine lange Schnur, welche sie auf Wunsch sobald die Diagnose feststeht erhalten“, berichtet Annika Karwanska aus eigener Erfahrung. Dadurch entstehe eine persönliche Kette, deren Länge je nach der Dauer der Therapie mehrere Meter erreiche und die eine individuelle Krankengeschichte erzähle. Karwanska: „ Sie ist ein Tagebuch aus Perlen, aus dem die Kinder Mut, Trost und Hoffnung schöpfen. Viele Patienten würden die oft vier bis sechs Meter lange Mut-Perlen-Kette noch lange nach Abschluss der Therapie aufbewahren. „Auch kann die Kette für Eltern deren Kind verstorben ist, eine besondere Erinnerung an ihr Kind sein“, so Annika Karwanska..

Der erste Mutperlen-Spendenlauf findet an dem Wochenende vom Freitag, 17. Juni, bis Sonntag 19. Juni statt. „Uns ist es wichtig, dass an unserem Event alle teilnehmen können, egal ob Jogger, Wanderer, Walker und erstmals auch Radfahrer“, beschreibt Carmen die Teilnahmemöglichkeiten. Jeder Teilnehmer von einem beliebigen Ort aus starten.  Der virtuelle Lauf wird über das Internet abgewickelt und dokumentiert. Im Zeitraum von Freitag, 17. Juni um 6 Uhr, bis Sonntag, 19. Jini um 18 Uhr, kann jeder am Lauf teilnehmen.

Die Strecke, nach deren Länge sich auch das Startgeld richtet, darf dabei beliebig gewählt werden. Angeboten sind die Distanzen beim Laufen mit fünf bis zehn Kilometer für ein Startgeld von zehn Euro, 15 und 21 Kilometer für 15 Euro. Walkern und Wanderern werden für jeweils zehn Euro Strecken von fünf und zehn Kilometer angeboten. Fahrer von Rennrädern sowie E-Biker zahlen für Strecken von 30 und 50 Kilometern eine Gebühr von zehn  Euro, Der gleiche Betrag wird für Mountainbiker (15 und 25 Kilometer) fällig.

Anmeldungen zum virtuellen Nikolaus-Lauf sind bereits seit dem 23. März über den Internet-Link www.taf-timing.de. Möglich. Das Startgeld, das der Hilfsgruppe zugutekommt, wird über Sepa-Lastschrift eingezogen. Bis zum Laufende am 19. Juni um 18 Uhr müssen Zeit und Startnummer über den bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Link eingetragen werden. Zusätzlich sollen die Teilnehmer dort Fotos hinterlegen. Alle Zeiten werden einem Plausibilitätscheck unterzogen.

Damit das Startgeld zu 100 Prozent an die Hilfsgruppe-Eifel gespendet werden kann, werden noch weitere Sponsoren die Aktion gesucht, so dass Nebenkosten wie Startnummern, Ergebnisdokumentation, Urkunden oder Medaillen gedeckt werden können. Annika: „Das liegt uns wirklich sehr am Herzen“.

In allen Laufkategorien gibt es jeweils für die ersten drei Plätze Urkunden, Medaillen und weitere Überraschungen, wobei Männer und Frauen getrennt gewertet werden. Die Ergebnisse des Spendenlaufes sind später auf der TAF-Timing-Internetseite  einzusehen.

Für Informationen und Rückfragen zur Möglichkeit der Anmeldung zum Perlen-Spendenlauf stehen Carmen und Annika Karwanska, die den Perlenlauf als jährliche Veranstaltung etablieren wollen, unter 02443-7552 zur Verfügung. (Reiner Züll)

 

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Naturschutz-Gebiet Ahrmündung – Bitte nicht stören! – Beräumung von Müll ist abgeschlossen

Ahrweiler – Durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden auch im Naturschutzgebiet „Ahrmündung“ große Mengen an Holz, Müll und anderem Schwemmgut abgelagert. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben mit großem Engagement den Müll von Hand gesammelt und zusammengetragen. Bereits im Dezember konnte in einer ersten Aktion ein Teil des Mülls dank der Unterstützung durch die Bundespolizei ausgeflogen werden. Mitte März wurden nun weitere rund 30 Tonnen Flutmüll aus dem Naturschutzgebiet mit dem Hubschrauber ausgeflogen und sachgerecht entsorgt. Damit ist die Beräumung von Müll abgeschlossen.

Auch Eisvögel gehören zum Tierbestand im Naturschutzgebiet „Mündungsgebiet der Ahr“. Für sie hat jetzt die Brutzeit begonnen. Foto: Thomas Brötz

Nun ist es von besonderer Bedeutung, dass die wertvolle und vielfältige Natur der naturnahen Flussmündung wieder zur Ruhe kommt. Dies auch insbesondere vor dem Hintergrund der Brut- und Setzzeit der dort lebenden und teilweise streng geschützten Tiere, die bereits begonnen hat. Auch der Biber hat sich nach der Hochflut vor Ort angesiedelt und lebt dort gerne ungestört.

In der letzten Zeit wurden im Naturschutzgebiet vermehrt Spaziergänger, die teils auch mit Hunden auf den neu entstandenen Kiesinseln unterwegs waren, angetroffen. Seitens der Kreisverwaltung Ahrweiler wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Begehen des Naturschutzgebietes Ahrmündung störungsempfindliche und geschützte Arten erheblich beeinträchtigt und sogar zu Brutverlusten führen kann.

Gerade in der Phase der Jungenaufzucht und der Brutzeiten sind Störungen durch freilaufende Hunde und Spaziergänger im Naturschutzgebiet besonders kritisch zu sehen, denn die Tiere benötigen gerade in dieser Zeit ihre ganze Kraft und Energie für die Aufzucht der Jungtiere.

Eine Störung der vorhandenen Tierwelt ist durch die Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Mündungsgebiet der Ahr“ verboten. Nach dieser Vorschrift handeln insbesondere Personen ordnungswidrig, die sich abseits der offiziellen Wege in Auwälder oder auf den Kiesinseln im Naturschutzgebiet aufhalten.

Im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes appelliert die Kreisverwaltung, sich ausschließlich auf den offiziellen Wegen zu bewegen und die Flora und Fauna nicht zu stören.

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Ricarda Funk, Jason Osborne und VfH Worms machen das Rennen bei der Landessportlerwahl 2021

Region/Mainz – Landessportlerwahl 2021: Slalomkanutin vom KSV Bad Kreuznach gewinnt zum zweiten Mal nach 2015 und wird Nachfolgerin von Dauersiegerin Miriam Welte / Nachwuchsförderpreis an Radsporttalente Jette Simon und Luca Spiegel / Peter Jacqué ist Trainer des Jahres.

Ricarda Funk bei den Frauen, Jason Osborne bei den Männern und die Kunstradfahrerinnen des VfH Worms bei den Teams heißen die Gewinner der 2021er Landessportlerwahl des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB). Die Ehrung fand am Sonntagabend im Landesfunkhaus des SWR in Mainz statt. In der Sendung „SWR Sport Rheinland-Pfalz“ wurden die Besten der Besten ausgezeichnet.

Funk war die logische Siegerin bei den Frauen. Für die 29 Jahre alte Bad Breisigerin hatte nach ihrem überraschenden Olympia-Gold im Kanuslalom der Frauen alles gesprochen. Schließlich war sie von allen Assen aus den Team Tokio RLP die einzige, die ihre tolle Leistung mit Gold krönte. Bei der Landessportlerwahl nun vereinte die 1,70 Meter große Athletin („Ich bin einfach nur unfassbar happy, dass sich so tolle Eltern habe“) stolze 24,84 Prozent der Stimmen auf sich und distanzierte ihre Konkurrentinnen damit klar. Bereits 2015 war Funk, für die der Sprung in den Olymp auch der Sprung in eine neue Popularität darstellte, hier ganz oben auf dem Treppchen gelandet. Die 24,84 Prozent bedeuteten nicht nur von allen drei Kategorien den Höchstwert, sondern auch so viel Anteile wie kein/e andere/r Sportler*in bei der vergangenen Wahl erreicht hatte, die etwas länger zurückliegt als üblich – die Landessportlerwahl 2020 war wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.

„Wie ich im Olympischen Dorf von den anderen Athleten empfangen worden bin, war unglaublich, ein echter Gänsehaut-Moment“, blickte Funk im Gespräch mit SWR-Moderator Holger Wienpahl in den Rückspiegel. Nach wie vor liebe sie ihren Sport sehr, ein Karriereende sei noch lange nicht in Sicht. „Das ist einfach pure Leidenschaft. Der Tanz zwischen den Torstäben ist das, wofür mein Herz brennt – und macht auf jeden Fall Bock.“ Platz zwei bei der 25. Auflage der Sportlerwahl erreichte wie im Vorjahr die 500-Meter-Hindernis-Läuferin Gesa Krause von Silvesterlauf Trier, die als Sympathieträgerin der Deutschen Leichtathletik gilt. Auf die 29-Jährige, die sich bei den Spielen in Tokio nach intensiven Trainingslagern mit bis zu 160 Kilometern pro Woche einen tollen fünften Rang erkämpft hatte, entfielen exakt 20,14 Prozent der Stimmen. Auf dem Bronze-Rang landete der Speerwerferin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken mit 19,58 Prozent, für die es ebenfalls ein herausragendes Jahr war – auch wenn der viermaligen Deutschen Meisterin in Tokio die Krönung versagt blieb.

Bei den Männern sicherte sich mit Ruderer Jason Osborne vom Mainzer Ruder-Verein der Drittplatzierte der Jahre 2018 und 2019 diesmal den Sieg. Für das Konditionswunder, das vor wenigen Wochen von Mainz-Weisenau nach Offenbach umgezogen ist, war es der allererste Triumph bei der Landessportlerwahl. Der 28-Jährige, der es liebt, an seine Grenzen zu gehen und sich nicht selten bis zum letzten Korn verausgabt, hatte sich in Tokio gemeinsam mit seinem Partner Jonathan Rommelmann vom Crefelder Ruder-Club Silber im Doppelzweier geschnappt. „Diese Medaille bedeutet sehr viel für mich, besonders aber auch für meinen Heimatverein MRV, für den es die erste Olympia-Medaille war“, sagte Osborne, der nach eigener Aussage überrascht war, „dass ich hier als Sportler des Jahres sitze – es waren ja auch noch viele andere Topathleten in der Nominierung drin“. Robert Sens, Osbornes früherer Coach, wies in seiner Kurz-Laudatio noch darauf hin, dass es „die erste Medaille für Deutschland im leichten Männer-Doppelzweier“ war. Osborne vereinte 22,49 Prozent der Stimmen auf sich und gewann damit ebenfalls mit deutlichem Vorsprung vor dem Berufssoldaten und Greco-Ringer Denis Kudla vom SV Alemannia Nackenheim (19,50 Prozent), der sich im Tokio zum zweiten Mal in Folge Olympia-Bronze gesichert hatte und 2024 in Paris als Anwärter auf die Goldmedaille gilt. Auf dem dritten Rang landete mit hauchdünnem Rückstand Richard Schmidt aus dem Deutschland-Achter, der in Tokio Silber geholt hatte. Auf den sympathischen Hünen vom RV Treviris Trier, der seine äußerst erfolgreiche Karriere mittlerweile beendet hat, entfielen 19,49 Prozent der Stimmen.

In der Kategorie „Team des Jahres“ hatte wie so oft in den vergangenen Jahren wieder einmal eine Kunstrad-Formation die Nase vorne. Diesmal allerdings kein Duo, sondern ein Quartett. Der Frauenvierer des VfH Worms hatte bei der Hallenradsport-WM vor 4.000 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche-Arena seine famose Saison gekrönt und mit dem Gewinn des Weltmeistertitels gleichzeitig den größten Erfolg in seiner Vereinsgeschichte erzielt. Hannah Rohrwick, Sabrina Born, Annika Furch und Nora Erbenich, die nach dem WM-Titel inklusive Trainer Jürgen Born geschlossen zurückgetreten waren, aber ihrem Verein immer noch als Vorständlerinnen eng verbunden sind, legten eine Top-Kür aufs Parkett. 25 Elemente in fünf Minuten. Ohne Wackler. Ohne Unsicherheiten. Bei der Landessportlerwahl nun schafften diese vom Charakter her sehr unterschiedlichen Frauen beachtliche 23,75 Prozent. „Der perfekte Abschluss eines tollen Jahres“, brachte es Annika Furch auf den Punkt. Die Wormserinnen landeten damit vor dem VC Neuwied, Aufsteiger in die Volleyball-Bundesliga der Frauen (22,16) sowie den Gewichtheber*innen des AV 03 Speyer (19,82) ganz oben auf dem Podest. Die Neuwiederinnen um Erfolgstrainer Dirk Groß und Identifikationsfigur Sarah Kamarah hatten sich in Liga zwei mit nur einer Niederlage und nur 15 Satzverlusten in 23 Partien die Zweitliga-Meisterschaft gesichert. Damit ist die 65.000-Einwohner-Stadt am rechten Rheinufer das erste Mal nach 1974 wieder Erstligist – damals waren es die Männer gewesen. Der AV 03 Speyer war am 19. Juni 2021 vor den Augen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer bereits zum sechsten Mal in der Vereinshistorie Deutscher Mannschaftsmeister im Gewichtheben geworden.

Der Nachwuchsförderpreis, den der Landessportbund zum zwölften Mal verlieh, ging mit Jette Simon (Junioren-Weltmeisterin Scratch vom 1. FC Kaiserslautern) und Luca Spiegel (Vize-Junioren-Weltmeister U19 Teamsprint vom RV Offenbach/Queich) an zwei große Talente aus dem Bahnradteam Rheinland-Pfalz.

Über den von der Jury zum achten Mal vergebenen Trainerpreis freute sich Coach-Urgestein Peter Jacqué von den Wasserballern des SC Neustadt, der vor wenigen Wochen seinen 75. Geburtstag gefeiert hat.

Die Ergebnisse der Landessportlerwahl 2021 im Überblick:

Sportlerinnen

  1. Ricarda Funk (29/KSV Bad Kreuznach)                                         24,84 Prozent
  2.           Gesa Felicitas Krause (29/Silvesterlauf Trier)                           20,14 Prozent
  3. Christin Hussong (28/LAZ Zweibrücken)                                     19,58 Prozent
  4. Hannah Ludwig (22/RSC Stahlross Wittlich)                               18,33 Prozent
  5. Jasmin Grabowski (30/JC Zweibrücken)                                      17,11 Prozent

Sportler

  1. Jason Osborne (28/Mainzer Ruder-Verein)                                22,49 Prozent
  2. Denis Kudla (27/SV Alemannia Nackenheim)                             19,50 Prozent
  3. Richard Schmidt (34/RV Treviris Trier)                                         19,49 Prozent
  4. Julian Weber (27/USC Mainz)                                                            19,47 Prozent
  5. Timo Bichler (23/RV Dudenhofen)                                                   19,06 Prozent

Teams

  1. VfH Worms (Kunstrad)                                                                         23,75 Prozent
  2. VC Neuwied (Volleyball)                                                                       22,16 Prozent
  3. AV 03 Speyer (Gewichtheben)                                                           19,82 Prozent
  4. Schützenverein Diez-Freiendiez (Schießen)                               17,46 Prozent
  5. BSG Stadtverwaltung Ludwigshafen (Kegeln)                           16,81 Prozent

Nachwuchsförderpreis männlich

Luca Spiegel (17 Jahre/Bahnradsprinter vom RV Offenbach/Queich)

Nachwuchsförderpreis weiblich

Jette Simon (17 Jahre/Bahnradsprinterin vom 1. FC Kaiserslautern)

Trainerpreis

Peter Jacqué (75 Jahre/Trainer-Urgestein bei den Wasserballern des SC Neustadt)