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Engagement-Newsletter des Landes Nordrhein-Westfalen am heutigen 31. März gestartet

Region/Düsseldorf – Engagierten, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen und Interessierten bietet der ab dem heutigen Donnerstag, 31. März 2022 zunächst quartalsweise erscheinende Engagement-Newsletter des Landes Nordrhein-Westfalen weitere praxisorientierte Informationen rund um das Thema Engagement. Der Newsletter informiert die engagierte Leserschaft unter anderem über aktuelle Förderprogramme im Land Nordrhein-Westfalen, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote und anstehende Wettbewerbe und Preise. Neben Veranstaltungstipps werden auch rechtlich relevante Aspekte für bürgerschaftlich Engagierte regelmäßig thematisiert. Unter www.engagiert-in-nrw.de/newsletter können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger für den Newsletter anmelden.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, sagte: „Der Engagement-Newsletter ermöglicht es, aktuelle Meldungen und Themen in die breite Engagementlandschaft in Nordrhein-Westfalen hinauszutragen. Damit wollen wir insbesondere die zahlreichen Förderprogramme für Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen in Nordrhein-Westfalen bekannt machen. Engagierte erhalten mit dem neuen Newsletter zusätzlich zu unserem Portal www.engagiert-in-nrw.de eine weitere Informationsquelle für ihre wertvolle Arbeit. Reinlesen lohnt sich. Wir freuen uns über eine Weiterleitung des Newsletters an Interessierte“.

In Ergänzung zum Newsletter gibt es unter www.engagiert-in-nrw.de eine neue Rubrik zu Förderprogrammen und Förderzugängen, welche erste Informationsangebote enthält.

Im Zuge des breiten Beteiligungsprozesses bei der Entwicklung der Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen hatten Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen den Bedarf an zusätzlichen Informationen zu bestehenden Förderprojekten, Programmen und Unterstützungsangeboten formuliert. Der Newsletter leistet einen Beitrag, diesem Anliegen nachzukommen und damit das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.

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Wie geht es weiter? – Zukunfts-Werkstatt der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler

Grafschaft-Ringen/Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Hochseilgarten unter dem Dach“, „Für Bedürftige: Duschen, Waschmaschinen, Übernachtungsmöglichkeiten“ oder „Gemeinderadio“ – lauten ein paar Beispiele für Ideen und Wünsche von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zukunftswerkstatt. Zu dieser hatte die Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler am 24. März in das Zelt des Helfer-Shuttles in Grafschaft-Ringen eingeladen. Wie geht es weiter mit „Kirche“ in der Kreisstadt? Diese Frage hat beim kreativen Austauschtreffen im Mittelpunkt gestanden.

„Die Situation im Ahrtal ist schwierig und einzigartig“, begrüßt Pfarrer Jörg Meyrer die rund 50 Gäste. „Wir möchten eine Kirche, die offen ist, auf die Menschen zugeht und für sie da ist“, formuliert er eine Zukunftsvision, die Kooperator Heiko Marquardsen unterstreicht: „Sie soll ein Ort sein, wo Menschen mit allem aus ihrem Leben hinkommen können.“

Die Pfarrei steht vor einer riesigen Aufgabe: 22 überflutete Gebäude, darunter vier Kindergärten und Pfarrheime, fünf Kirchen, zwei Pfarrhäuser sowie weitere Objekte. Es gehe nicht um den bloßen Wiederaufbau, sondern um den Aufbau von Kirche im Allgemeinen und damit auch um das Leben der Menschen in der Stadt. „Wir brauchen eure Ideen, eure Kreativität“, sagte Meyrer. Der Veranstaltung war eine Umfrage vorausgegangen, an der sich etwa 200 Menschen beteiligten. Diese war entworfen worden, um abzufragen, was die Menschen vor Ort brauchen, was sie schätzen, was sie verändern und wo sie Kirche konkret mitgestalten und mitaufbauen wollen.

Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Ideen beziehen sich speziell auf Kirchengebäude wie Kirche als Mehrzweckraum für (Rock-)Konzerte, Disco und sonstige Veranstaltungen wie Weinproben oder für Yoga und Tanzen, „Barrierefreiheit“ lautet ein weiteres Stichwort in dem Zusammenhang. Wünsche an „Seelsorge“ lauten zum Beispiel „Frauen-Auszeit/Teenie/Familienwochenenden“. Es wird aber auch erwähnt, was beibehalten werden soll: „‘Messe anders‘ fortführen. Kirche ist, wo die Menschen sind“. Dem schließt sich auch Peter Kriechel an. Das Konzept der „anderen Gottesdienste“ begrüße er. „Kirche liegt mir am Herzen“, daher bringe er sich an diesem Kreativtreffen gerne ein, so der 38-Jährige.

Niklas Sebastian wünscht sich mehr Offenheit und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Jugendarbeit. „Es fehlen durch die Flut viele Räume und durch die Pandemie ist vieles weggefallen“. Er hoffe, die Situation mit anderen gemeinsam meistern zu können. Das Thema Jugendarbeit liegt auch Jörn Thiele am Herzen, hinzukommt, dass Sport seine Leidenschaft ist. Daher könne er sich vorstellen, dass zum Beispiel Kirchtürme als Kletterturm genutzt werden könnten. „Ich habe da die sozialen Belange im Blick. Sportliche, aber auch musikalische Angebote kann ich mir gut vorstellen.“

An einem anderen Tisch brüten zehn Frauen und Männer über der Frage, auf welchen Feldern sich Kirche engagieren sollte. „Ich fände es gut, wenn Kirche Wohnraum anbieten würde und zwar in Formen, die das Gemeinschaftsgefühl, das es direkt nach der Flut gab, stärkt“, sagt Anke Sattler. Sie ist Teil der Malteser und engagierte sich in diesem Zusammenhang an der Ahr. Auch das war den Organisatoren wichtig: In der Umfrage und auch an diesem Abend sind nicht nur Anwohnerinnen und Anwohner zum Mitmachen eingeladen, sondern auch Freundinnen und Freunde des Ahrtals. Bei all den positiv formulierten Gedanken, gab es auch die Möglichkeit, Ängste und Befürchtungen zurückzumelden.

Die zahlreichen und vielfältigen Ergebnisse werden nun aufbereitet und dem Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat vorgelegt, die dann über die weiteren Schritte entscheiden werden. „Wir wissen noch nicht genau, wo wir landen, wie so oft im Ahrtal“, sagt Meyrer abschließend. „Aber wir sind auf einem gemeinsamen Weg. Das ist Synode. Ich hoffe, dass macht Schule im Bistum Trier.“

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Städte-Partnerschaft zwischen Aachen und russischer Stadt Kostroma ruht bis auf Weiteres

Aachen – Mit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Aachen in seiner Sitzung vom 30. März beschlossen, die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und der russischen Stadt Kostroma bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Die Zusammenarbeit muss überprüft werden, da die Partnerschaft auf russischer Seite eng von der Duma begleitet wird.

Viele Partnerschaften deutscher und russischer Städte wurden seit Beginn des Krieges ausgesetzt, um ein deutliches Signal zu setzen. Aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine hat die Aachener Verwaltung in Abstimmung mit dem Partnerschaftsverein Aachen-Kostroma dem Rat der Stadt empfohlen, die Städtepartnerschaft derzeit ruhen zu lassen. Dieser Empfehlung ist der Rat gefolgt.

Das Partnerschaftskomitee Aachen-Kostroma e.V. ist bestrebt, auf der persönlichen Ebene die Kontakte in die bisherige Partnerstadt, insbesondere zu den zivilen Akteur*innen, aufrechtzuerhalten.

Die offizielle Partnerschaft wurde 2005 besiegelt, nachdem die Bürgermeister von Aachen und Kostroma bereits 2001 einen Vertrag über freundschaftliche Beziehungen unterschrieben hatten. In Folge dieses Vertrags wurde „Der Verein Aachen-Kostroma e. V.– Verein zur Förderung der Partnerstadt und Freundschaft“ gegründet.

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177 Millionen Euro Flutschäden – Bad Münstereifel beschließt Wiederaufbau-Plan

Bad Münstereifel – Auf über 177 Millionen Euro belaufen sich die Schäden, die Starkregen und Flut im Juli 2021 an der öffentlichen Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet von Bad Münstereifel verursacht haben. Betroffen sind u.a. 29 städtische Gebäude wie Rathaus, Stadtarchiv, Feuerwehrhäuser, Schulen und KITAs, mehr als 100 Straßen inkl. Straßenbeleuchtung sowie 81 Wirtschaftswege, 45 Brücken, fast 3.900 Gewässerstellen und viele der insgesamt 380 Denkmäler im Stadtgebiet.

So steht es im Wiederaufbauplan, den der Rat Dienstagabend (29.3.) einstimmig beschlossen hat. Der Plan ist die Grundlage, um bei der Bezirksregierung Köln die Fördergelder für die Beseitigung der Schäden an städtischem Eigentum beantragen zu können. Die Summe der Gesamtschäden wurde wegen der Preissteigerungen der vergangenen Wochen nochmal angepasst – im Januar war sie noch auf 135 Millionen Euro geschätzt worden.

Wiederaufbau der Straßen am teuersten

Der größte Posten sind die Straßenbaumaßnahmen mit 21,7 Millionen Euro, allein für die Kölner Straße sind 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Der Wiederaufbau des Stadtarchivs schlägt mit 17,5 Millionen Euro zu Buche, das Feuerwehrgerätehaus in Bad Münstereifel mit 10,3 Millionen Euro. Insgesamt haben Experten mehr als 1000 kommunale Schäden erfasst.

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Großer Schlag gegen das illegale Glückspiel in Euskirchen

Euskirchen – Nach monatelangen Vorbereitungen ist dem Team des städtischen Euskirchener Ordnungsamtes gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde ein bedeutender Schlag gegen das illegale Glücksspiel gelungen. Bei einer gemeinsamen Kontrolle wurden in drei Lokalitäten insgesamt 27 illegale Glückspiel- und Wettautomaten entdeckt. Die widerrechtlich aufgestellten Automaten wurden noch am selben Tag beschlagnahmt. Im Schwerpunkt wurde der Bereich um das Viehplätzchen kontrolliert.

Der mehrstündige Kontrolleinsatz richtete sich gegen Vereinslokale, Gastwirtschaften, Spielhallen und Wettbüros. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun auf gewerbe-, straf- und steuerrechtliche Verstöße untersucht.

„In Anbetracht der teils hohen Summen, die durch die Inbetriebnahme der illegalen Automaten erzielt werden können, kann von einem großen Schlag im Kampf gegen das illegale Glücksspiel gesprochen werden“, erklärte der Fachbereichsleiter Recht und Ordnung Jan-Christoph Neitscher. „Dieser Einsatz bettet sich ein in unser umfassendes ordnungsbehördliches Kontrollkonzept und wird sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.“, so Neitscher weiter.

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Wetterbedingt – Nürburgring sagt Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ ab

Nürburg – Terminabsage von „Anlassen“ nach winterlicher Vorhersage für das Wochenende. Touristenfahrten sollen von Freitag bis Sonntag stattfinden. Museum ring°werk, ring°kartbahn, eSports Bar und Gastronomie geöffnet. Der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ ist abgesagt worden. Auf Grund der Vorhersage von winterlichen Bedingungen hat sich die Betreibergesellschaft des Nürburgrings bereits am heutigen Donnerstag dazu entschieden, das Zweirad-Event nicht stattfinden zu lassen. So soll allen Besuchern, Partnern und Dienstleistern eine bestmögliche Planung ermöglicht werden.

Wetterunabhängig und voller Geschichten: Das Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk lockt auch bei kalten Temperaturen mit tollen Exponaten und Geschichten aus 95 Jahren Nürburgring. Wie hier der „weiße Elefant“, das Siegerfahrzeug von 1927. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Die Anreise mit dem Auto zum Nürburgring lohnt sich am Wochenende trotzdem. Die wetterunabhängigen Angebote haben wie geplant geöffnet. Auch die Touristenfahrten sollen stattfinden – kurzfristige Änderungen sind hier aufgrund des Wetters jedoch jederzeit möglich und werden unter www.nuerburgring.de bekannt gegeben.

Nach Ansicht der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG könnten die erwarteten Wetterbedingungen die Sicherheit der Motorradfahrer bereits auf der Anreise gefährden. Außerdem seien unter den aktuellen Voraussagen verschiedene Programmpunkte wie Motorrad-Vorführungen nicht durchführbar. Am Nürburgring wurde darüber hinaus intensiv nach einem kurzfristigen Ersatztermin für den Motorrad-Gottesdienst gesucht. Leider ist eine zeitnahe Durchführung des Events, welches als ganztägige Veranstaltungsfläche das Grand-Prix-Fahrerlager sowie zum Motorrad-Korso die Nordschleife benötigt, auf Grund des dichten Terminkalenders des Nürburgrings nicht möglich. Die Verantwortlichen bedauern die alternativlose Absage zutiefst. Nach den Corona-bedingten Ausfällen von „Anlassen“ in den vergangenen beiden Jahren hatte sich das Team der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG darauf gefreut, die traditionelle Veranstaltung endlich wieder ohne Einschränkungen durchführen zu können. Ebenfalls abgesagt wurde die RCN GLP Gleichmäßigkeitsprüfung, die am Samstag, 2. April hätte starten sollen.

Touristenfahrten, ring°werk, ring°kartbahn, eSports Bar sowie gastronomische Angebote
Die beliebten Touristenfahrten können nach aktuellem Stand jedoch stattfinden. Die Nordschleife öffnet am Freitag, 1. April, von 17:15 bis 19:30 Uhr (Gesamtstrecke inkl. GP-Strecke), am Samstag, 2. April, von 15 bis 19 Uhr sowie Sonntag, 3. April, von 8 bis 19 Uhr. Am Samstag gibt es zudem von 10 bis 19 Uhr Touristenfahrten auf der Grand-Prix-Strecke. Je nach tagesaktueller Wetterlage behält sich die Nürburgring-Betreibergesellschaft vor, dieses Angebot auf Autofahrer zu begrenzen oder im Zweifel ganz abzusagen. Wetterunabhängig können sich Familien und Besucher am Wochenende im Motorsport-Museum ring°werk vergnügen. Hier warten Geschichten aus 95 Jahren Nürburgring. In der ring°kartbahn laden derweil moderne und sichere Elektro-Karts dazu ein, eine Bestzeit in den Asphalt zu brennen. Bereits ab einem Alter von 8 Jahren und einer Körpergröße von 1,20 Meter ist das Fahrvergnügen hier möglich. Im ring°carré kann zudem jeder Besucher in der Nürburgring eSports Bar seine Runden virtuell auf der Rennstrecke drehen. Hochwertige Rennsimulatoren sorgen für ein einzigartig realistisches Fahrgefühl. Die gastronomischen Angebote „LUCIA – Pollo Italiano“ und das Bitburger Gasthaus sind ebenfalls geöffnet. Die aktuellen Informationen gibt es auf den sozialen Kanälen des Nürburgrings sowie unter www.nuerburgring.de.

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Chirurgische Praxis des MVZ Mittelrhein zieht zum 04. April ins Mayener Krankenhaus

Mayen – Zum Jahresbeginn gab es Verstärkung für die Praxis für Chirurgie des MVZ Mittelrhein in Mayen. Ab Montag, 4. April, behandelt das Fachärzteteam Dr.  Christoph Alken, Dr. Peter Piroth und Günter Treppmann seine Patienten nun  unmittelbar im Krankenhaus in Mayen. Das erfahrene Team bietet folgendes
Leistungsspektrum an: Diagnostik von chirurgischen Erkrankungen, Versorgung von chirurgischen Notfällen, Wundversorgung, Konservative Frakturbehandlung, Vorbereitung chirurgischer Operationen und deren Nachbehandlung, Röntgendiagnostik des gesamten Skelettsystems. Darüber hinaus bieten die Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie eine Reihe von ambulanten Operationen an.

„Die Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Notfallambulanz des Krankenhauses. Damit wird unter anderem gewährleistet, dass ambulant zu behandelnde chirurgische Patienten, die sich in der Notfallambulanz melden, direkt in der Praxis vor Ort behandelt werden können und nicht weitergeleitet werden müssen“, berichtet Sabine Krause, die Geschäftsbereichsleiterin des MVZ Mittelrhein.

Die Sprechzeiten in der chirurgischen Praxis sind: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 8 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 8 bis 13 Uhr. Montags bis mittwochs und freitags gibt es von 8 bis 9.15 Uhr eine offene Sprechstunde. Operative Eingriffe werden nach vorheriger Terminabsprache durchgeführt. Kontakt: MVZ Mittelrhein, Chirurgische Praxis, Siegfriedstraße. 20+22, 56727 Mayen, Telefon: 02651 83-1027.

Das MVZ Mittelrhein ist eine fachübergreifende Gemeinschaftspraxis für Kassen- und Privatpatienten. Patienten können sich mit oder ohne Überweisung an die Fachärzte wenden.

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15 Millionen Jobcenter-Neubau für den gesamten Nordkreis öffnet seine Türen in Alsdorf

Alsdorf – Der Vorlauf hat eine ganze Weile gebraucht, nun ist der Endspurt fast geschafft. Bloß noch kleine Restarbeiten laufen im Inneren des neu gebauten Jobcenters in Alsdorf-Mitte, ein symbolischer Schlüssel wurde schon jetzt überreicht. Der moderne Bau, der an der Hubertusstraße gleich gegenüber dem Cinetower entstanden ist, markiert bereits optisch „das Ende einer hässlichen Brachfläche, die uns viele Jahre lang Sorgen gemacht hat“, erinnerte Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders bei der Schlüsselübergabe, „heute kommen zehnjährige Bemühungen um eine neue Nutzung dieser Fläche zu einem sehr guten Abschluss“.

Realisiert hat das Gebäude in den vergangenen anderthalb Jahren die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH, geplant wurde es federführend von Architekt Thomas Korioth. Etwa 15 Millionen Euro hat der Bau gekostet, dessen 156 Büroräume das Jobcenter als zentrale Anlaufstelle für den gesamten Nordkreis nutzen wird. Der Umzug der übrigen Geschäftsstellen im Nordkreis beginnt nun, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters ziehen in mehreren Schritten nach Alsdorf. Den Anfang markiert die Geschäftsstelle Würselen, für Alsdorf wird ein Teil des Teams zum 4. April von der Joseph-von-Fraunhofer-Straße an die Hubertusstraße 2 wechseln. Die bisherige Alsdorfer Anlaufstelle an der Joseph-von-Fraunhofer-Straße 1 (unter anderem für Neukunden) wird noch bis zur Woche nach Ostern erreichbar sein. Am neuen Standort werden die Kundinnen und Kunden im modernen, hellen Foyer empfangen. Während die Beratung weiterhin terminiert in Einzelbüros stattfindet, stehen neben dem Empfang zur Klärung von Kurzanliegen künftig Dokumentenscanner, W-LAN und Selbstinformationsgeräte zur Verfügung.

Mit der Standortsuche für ein gemeinsames Jobcenter im Nordkreis wurde 2016 begonnen, seinerzeit hatte der Städteregionstag die Idee auf den Weg gebracht. Gut gelegen, gut erreichbar sollte die neue Adresse sein, die letztlich in Alsdorf gefunden wurden. Sehr zur Freude von Alfred Sonders. „Es hat im Vorfeld viele Gespräche zwischen den einzelnen Kommunen gegeben, die alle sehr um die bestmögliche Lösung bemüht waren, kommunales Kirchturmsdenken hat es dabei nicht gegeben.“ Aus Sicht von Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters der Städteregion Aachen, „wird das neue Jobcenter ein offenes Haus für die Menschen sein, die von uns auf Augenhöhe gut bedient werden.“ Rund 12.500 Kundinnen und Kunden werden aktuell im Bereich Nordkreis vom Jobcenter betreut. „Wir haben hier ein modernes Bürogebäude erhalten, das in allen Bereichen optimal genutzt werden kann.“ (apa)

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1. Aachener Stadtquiz startet am heutigen Donnerstag 31. März

Aachen – Neues Stadtquiz im Rahmen der Gutscheinaktion zur Belebung des Aachener Einzelhandels und der Gastronomie. Pro Woche gibt es einen 100-Euro-Gutschein von „Schenk Lokal“ zu gewinnen. Einlösen kann man die Gutscheine bis Ende 2025 bei mehr als 160 Aachener Unternehmen. Eine Einlösung in mehreren Teilbeträgen ist möglich.

„Schenk Lokal“ startet heute das 1. Aachener Stadtquiz: Sechs Wochen lang haben Interessierte die Möglichkeit, einmal in der Woche an dem Quiz teilzunehmen und einen „Schenk Lokal“-Gutschein im Wert von 100 Euro zu gewinnen. Um in den Lostopf zu gelangen und eine Chance auf den Gewinn zu haben, müssen mindestens sechs von zehn Fragen richtig beantwortet sowie Name und Mail-Adresse angegeben werden. Für jede Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten, aus denen die Richtige gewählt werden muss. Die Hälfte der Fragen wechselt jede Woche, so dass eine Teilnahme spannend bleibt. Am Ende der jeweiligen Woche – im Laufe des Donnerstags – wird eine/ein Gewinner*in per Mail von „Schenk Lokal“ informiert und erhält den digitalen Gutschein. Das Quiz ist online erreichbar unter: https://www.schenk-lokal.de/stadt-aachen/.

Die Gutscheine werden von der Stadt bereitgestellt

Das Stadtquiz ist eine neue Aktion gemeinsam mit „Schenk Lokal“ und knüpft an die Gutscheinsubventionierung an, die bereits seit dem 1. Advent letzten Jahres läuft. Die Gutscheine werden von der Stadt Aachen bereitgestellt. Ziel dieser Aktion: Die Angebotspalette digitaler Berührungspunkte mit der Innenstadt ausbauen und Anreize für den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie schaffen sowie diese auch weiterhin stärken. „Ich bin mir sicher, dass wir auf diese spielerische Art und Weise die Lust am Entdecken unserer Stadt und des ansässigen Einzelhandels sowie der Gastronomie wecken und somit zu einem Besuch in der Stadt einladen können“, erklärt Herbert Kuck, der Einzelhandelsexperte der städtischen Wirtschaftsförderung.

Über die Gutscheinaktion

Seit dem 28. November 2021 subventioniert die Stadt Aachen den „Schenk Lokal“-Gutschein mit einem Rabatt von 20 Prozent pro Gutschein, jedoch ist der subventionierte Betrag auf maximal 20 Euro pro Gutschein begrenzt. Dieser ist sowohl bei einigen an „Schenk Lokal“ teilnehmenden Betrieben als auch beim aachen tourist service e.V. käuflich zu erwerben. Zudem können die Gutscheine über einen Onlineshop gekauft werden (www.schenk-lokal.de/stadt-aachen). Die Aktion wird voraussichtlich noch bis Ostern, 16. April, laufen. Die Einlösung der Gutscheine ist jedoch bis zum 31.Dezmeber 2025 möglich.

Das umfassende Maßnahmenpaket zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks, das der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt – dank durch die Politik bereitgestellter Mittel umsetzt – wird von den Unternehmen sowie von den Bürger*innen sehr gut angenommen. Inzwischen sind mehr als 160 Akzeptanzstellen für „Schenk Lokal“-Gutscheine in Aachen etabliert. Diese nehmen direkt und automatisch an der Aktion teil.

Weitere interessierte Einzelhändler*innen und Gastronom*innen aus Aachen haben die Möglichkeit sich bei „Schenk Lokal“ anzumelden, um ebenfalls von der Gutscheinaktion profitieren zu können. Betriebe mit maximal fünf Mitarbeiter*innen (Teil- und Vollzeit) nehmen kostenfrei an „Schenk Lokal“ teil. Das Anmeldeformular ist unter www.schenk-lokal.de/stadt-aachen/anmeldung/ abrufbar.

In den vergangenen Monaten sind bereits Gutscheine im Gegenwert von etwa 690.000 Euro durch die Aktion verkauft worden. Ebenso konnte die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen, also der Akzeptanzstellen, in denen die Gutscheine eingelöst werden können, seit Beginn der Aktion um etwa 90 Prozent gesteigert werden.

 

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Eifeler HRT-Team startet in Imola in die neue Saison der GT World Challenge Europe

Meuspath/Nürburgring – Am Wochenende beginnt für das Eifeler Haupt Racing Team die neue Saison in der GT World Challenge Europe. Auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari im italienischen Imola steigt das erste von insgesamt fünf Events im Endurance Cup der Rennserie. HRT wird mit drei Mercedes-AMG GT3 alle Langstreckenrennen absolvieren.

Insgesamt 52 Fahrzeuge haben für den Saisonauftakt in Imola gemeldet. Die HRT-Fahrzeuge mit der #4, das im Komplett-Design von Teampartner PAUL an den Start geht, und der #777 – in den Farben von Al Manar Financial Investments – treten im Silver Cup an. Das Schwesterfahrzeug von nu concept mit der Startnummer fünf stellt sich der Herausforderung im neu geschaffenen Gold Cup der Serie.

Im Rahmen des Endurance Cups startet auch die Fanatec Esports GT Pro Series in ihre neue Saison: Jedes im Silver Cup gemeldete Fahrzeug stellt einen Fahrer ab, der am Rennwochenende ins virtuelle Cockpit steigt und in einem 60-Minuten-Rennen antritt. Die drei top-platzierten Teilnehmer erhalten Punkte, die in die reale Silver-Cup-Wertung einfließen. HRT wird mit seinen virtuellen GT3s #4 und #777 in der Fanatec Esports GT Pro Series an den Start gehen.

Nach dem 3-Stunden-Rennen auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari stehen im Endurance Cup der GT World Challenge Europe vier weitere Langstreckenrennen im Kalender: auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich (3.-5. Juni), auf dem Hockenheimring (2.-4. September) und auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya (30. September – 2. Oktober); Saisonhighlight sind die legendären 24 Stunden von Spa-Franchorchamps vom 28. bis 31. Juli.

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team:
„Am vergangenen Wochenende haben wir die neue Saison auf dem Nürburgring eingeläutet, nun reist das Team zum ersten Lauf der GT World Challenge Europe nach Imola. Alle drei Fahrzeuge perfekt auf das Rennen vorzubereiten, war eine große Herausforderung. Doch jetzt ist unser gesamtes Team bereit für den Saisonauftakt in dieser aufregenden Rennserie.“