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Klimabäume leisten in Alsdorf einen Beitrag zum Umweltschutz

Alsdorf – Neun klimaresistente Bäume hat die Stadt Alsdorf jetzt mit Unterstützung von Westenergie gepflanzt. Die Pflanzung ist Teil der Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“, die das Energieunternehmen Westenergie initiiert hat und die sich über das gesamte Versorgungsgebiet der Westenergie erstreckt. Die verwendeten Baumarten gelten nach derzeitigem Forschungsstand als besonders stressresistent und sind damit künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen.

„Mit der Pflanzung der neun Klimabäume führen wir den Weg fort, eine lebenswerte städtische Umgebung zu schaffen und zu erhalten. Wir freuen uns, dass die neun Bäume an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet einen Standort gefunden haben“, sagt Dr. Timo Sachsen vom Amt für Planung und Umwelt der Stadt Alsdorf. „Da der Bedarf an neuen Bäumen aufgrund der vielen Ausfälle durch geringe Niederschläge und hohe Temperaturen ständig steigt, sind wir dankbar für die Unterstützung von Westenergie“ führt er fort. Im Alsdorfer Burgpark wurden drei Bäume gepflanzt: eine Hopfenbuche, eine Blasenesche und ein Trompetenbaum. Auch auf dem Nordfriedhof und an weiteren Stellen im Stadtgebiet wachsen die jungen Bäume.

Sarah Thießen, Kommunalmanagerin bei Westenergie, betont: „Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir den Ausbau einer grünen Infrastruktur und die Erreichung der Klimaziele vorantreiben. Die Pflanzung von Klimabäumen ist ein wichtiger Beitrag dazu.“

Westenergie hat die Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“ im Sommer 2021 gestartet und Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden und damit bis zu zehn der besonderen Bäume erhalten zu können. 125 positive Antworten gingen schließlich ein. Um gemeinsam den ersten Geburtstag von Westenergie zu feiern, hat sich das Unternehmen entschieden, allen 125 Städten und Kommunen Klimabäume zukommen zu lassen. Insgesamt pflanzt das Energieunternehmen in den nächsten Wochen mit den Partnerkommunen somit 1.250 Klimabäume ein. (apa)

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Solarspeicher-Förderprogramm geht in die dritte Runde – Landkreis Mayen-Koblenz unterstützt mit 80.000 Euro

Region/Mayen-Koblenz – Nach dem erfolgreichen Abschluss der zweiten Förderrunde steht auch der Fortsetzung des Solarspeicher-Förderprogramms für das laufende Jahr nichts mehr im Wege. Der Landkreis Mayen-Koblenz stellt für das 2022 80.000 Euro zur Verfügung, um die regionale Energiewende und damit auch den Klimaschutz effektiv zu gestalten. Förderberechtigt sind private Haushalte, Träger von Schulen und Kitas, wie auch Unternehmen, Vereine und karitative Einrichtungen im Landkreis Mayen-Koblenz. Förderanträge für Solarspeichersysteme können vom 1. April bis 30. September beim Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de/solarspeicher gestellt werden. Die Förderung ist begrenzt auf bestehende Photovoltaik-Anlagen, die vor Oktober 2019 in Betrieb genommen wurden.

Die Förderung eines Speichers für Privathaushalte, Vereine und Unternehmen beträgt 200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität. Die Förderung ist auf maximal 2.000 Euro je Vorhaben begrenzt. Auch Speicher für Schulen und Kitas werden mit 200 Euro pro Kilowattstunde gefördert. Für Planungskosten gibt es hier pauschal 100 Euro je Kilowattstunde und die Förderung ist auf maximal 6.000 Euro je Antrag begrenzt.

Die Kreisverwaltung setzt damit die erfolgreiche Arbeit aus den Vorjahren fort. In 2020 und 2021 konnten insgesamt bereits über 100.000 Euro an Fördergeldern ausgezahlt werden. „Trotz Corona und der wirtschaftlich angespannten Situation hat sich gezeigt, dass bei den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Mayen-Koblenz weiterhin besonderes Interesse besteht, den Eigenstromverbrauch von Photovoltaikanlagen zu erhöhen“, freuen sich die Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung Nico Hickel und René Leßlich nach Abschluss der zweiten Förderperiode.

Alle Informationen, Antragsunterlagen und die genauen Förderrichtlinien zum Solarspeicher-Förderprogramm des Landkreises gibt es online unter www.kvmyk.de/solarspeicher

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Containerdorf Mendig wird zur zentralen Flüchtlings-Unterkunft des Kreises Mayen-Koblenz

Mendig – Nach der schnellen Hilfe für die Flutbetroffenen von der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal wird das Mendiger Containerdorf jetzt zum vorübergehenden Dorf für die im Landkreis ankommenden kriegsgeflüchteten Nachbarn aus der Ukraine. Von dort aus sollen die geflüchteten Menschen dann jeweils schnellstmöglich in andere Wohneinheiten in den Städten und Verbandsgemeinden im Kreis vermittelt werden. Dies hat der Kreistag im Rahmen einer Sondersitzung beschlossen.

„Die gute Aufnahme der Kriegsflüchtlinge ist uns ein gemeinsames Anliegen aber auch insbesondere ein großer Kraftakt für alle Kommunen des Landkreises. Wie bereits im vergangenen Sommer, strecken wir gerne erneut unsere helfende Hand aus“, erklärt Bürgermeister Jörg Lempertz die Hintergründe der jüngsten Entscheidung. Gleichzeitig dankt er den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bislang privaten Wohnraum für die Unterbringung zur Verfügung gestellt haben. Er betont ausdrücklich, dass privater Wohnraum auch weiterhin dringend benötigt werde, denn die Erst- und Zentralaufnahmeeinrichtung des Kreises dürfe nur die letzte Ausweichmöglichkeit der Unterbringung sein. „Die Zuweisung in regulären Wohnraum muss aus humanitären Gründen weiterhin das vorrangige Ziel sein“, bekräftigt Lempertz.

Der Krieg in der Ukraine stellt die Kommunen und die Behörden vor völlig andere Herausforderungen als die Flüchtlingskrise 2015/16. Das zeigt sich umso deutlicher, je mehr Tage seit der Invasion Putins vergehen. Viele Neuankömmlinge sind deswegen in Deutschland, weil sie hier bereits Familie, Freunde oder Bekannte haben. Viele andere haben ein Dach über dem Kopf bei fremden Menschen gefunden. Die Hilfsbereitschaft ist immens. Gleichzeitig kann niemand sagen, wie viele Menschen in den vergangenen Wochen aus der Ukraine hierhergekommen sind und – vor allem – auch bleiben.

Gestern waren kreisweit knapp 1.300 registrierte Menschen aus der Ukraine durch private Aufnahmen oder durch Zuweisungen des Landes gemeldet. Davon entfallen alleine 100 Registrierungen auf die Verbandsgemeinde Mendig. Da sich die Ukrainerinnen und Ukrainer bis zu 90 Tage visumsfrei in Deutschland aufhalten können und nicht zur Anmeldung verpflichtet sind, ist die genaue Zahl der Aufnahmen auch weiterhin nicht bekannt, liegt aber voraussichtlich noch deutlich höher. Bis zu 300 Menschen können gleichzeitig im Containerdorf Mendig vorübergehend unterkommen. Von den ursprünglich prognostizierten Zuweisungen ist das Soll bereits erfüllt. Prognosen zur weiteren Entwicklung sind nach wie vor nicht möglich.

Für Fragen zur Unterbringung und landesweiten Verteilung von Flüchtlingen erreichen Sie die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Bereich Asylwesen, telefonisch unter 0261/108-145 oder per E-Mail unter asylwesen@kvmyk.de.

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Helfen in der Ukrainekrise

Euskirchen – Die Integrationsagentur des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen möchte freiwilligen Unterstützern in der Ukrainekrise praxisnah helfen. In der kommenden Woche beginnt daher eine drei Veranstaltungen umfassende Angebotsreihe: Eine Infoveranstaltung, ein Workshop und ein persönliches Beratungsangebot. Hier können sich Interessierte und freiwillige Helfer jeglicher Art und Zugehörigkeit kostenlos informieren, austauschen und beraten lassen.

Nora Kassan, Mitarbeiterin des Rotkreuz-Teams Migration/Integration und systemische Therapeutin, unterstützt engagierte Menschen im Kreis dabei, ihre eigene Rolle als Helfende zu finden. Der Leiter des Teams, Boris Brandhoff, betonte im Vorfeld: „Wir wollen den Freiwilligen und Interessierten, Rotkreuz-Mitglied oder nicht, ein realistisches Bild von den Hilfsmöglichkeiten vermitteln. Niemand soll verzweifeln oder sich überfordern und sich ganz klar machen, wo die Unterstützung anfängt, aber auch wo das Ende ist – man sozusagen seine Rolle erfüllt hat.“

„Zoom“-Meeting

Beginnend mit einer digitalen Infoveranstaltung am Donnerstag, 7. April, von 17 bis 18 Uhr wird in das Thema Ukrainehilfen eingeführt. Alle Interessierten erhalten hier die Möglichkeit, kostenlos und ohne Anmeldung per Zoom daran teilzunehmen.

Themen sind beispielsweise: Welche Unterstützung gibt es im Kreis Euskirchen? Was sollte ich beachten? Wie kann ich mich vor Überforderung schützen? Als Ansprechperson steht neben Boris Brandhoff und Nora Kassan auch Roland Kuhlen vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Euskirchen zur Verfügung.

Beitreten kann man der Veranstaltung über den folgenden Link: https://us06web.zoom.us/j/94249329945?pwd=MFozWjJaQmpnNHJ1Z2hYT0UrbjZqdz09 („Meeting-ID“: 9424 9329 945; Kennwort 749 834). Für weitere Informationen steht Nora Kassan per Mail unter nkassan@drk-eu.de oder mobil unter 0160 520 55 52 zur Verfügung.

Präsenzworkshop

Am darauffolgenden Freitag, 8. April, findet auch gleich eine Präsenzveranstaltung von 15.30 bis 18.30 Uhr beim DRK-Kreisverband Euskirchen (Jülicher Ring 32 b, 53879 Euskirchen) statt.

Im Zentrum stehen hier die Fragen: Wie kann ich anderen bestmöglich helfen? Und was kann ich tun, damit es ihnen und mir gut dabei geht? Der Workshop unter Leitung von Nora Kassan bietet Anregungen, konkrete Handlungsempfehlungen und Raum für Austausch.

Um eine Anmeldung über Nora Kassan, telefonisch unter 0160 250 55 52 oder per Mail unter integrationsagentur@drk-eu.de, wird gebeten.

Beratung in Einzelgesprächen

Für persönliche Anliegen und Gesprächsbedarf bietet das Team Migration/Integration auch systemische Beratung für freiwillige Unterstützer. So könne man individuelle Impulse erhalten: Über Herausforderungen sprechen, Veränderungen anstoßen und Unterstützung bekommen. „Mit diesem Angebot wollen wir ganz besonders auch Unterstützer erreichen, die ansonsten vielleicht nicht im Roten Kreuz tätig sind“, so Brandhoff.

„In Einzelgesprächen nach Absprache kann man sich dann so austauschen, wie es im größeren Rahmen nur schlecht geht. Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir!“, so die zuständige Mitarbeiterin Nora Kassan von der Rotkreuz-Integrationsagentur (0160 250 55 52 oder integrationsagentur@drk-eu.de).

Das Ganze wird unterstützt durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW und durch die Integrationsagenturen des Landes. Weitere Informationen bezüglich zukünftiger Angebote des Teams Migration/Integration gibt´s unter https://www.drk-eu.de/angebote/migration-und-integration.

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Landkreis Mayen-Koblenz will Gemeinschafts-Unterkünfte für ukrainische Flüchtlinge schaffen

Region/Mayen-Koblenz – Um weitere Unterbringungsmöglichkeiten für die vor dem Krieg in der Ukraine flüchtenden Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz zu schaffen, hat der Kreistag die Verwaltung am gestrigen Freitag in einer außerordentlichen, nicht-öffentlichen Sitzung einstimmig damit beauftragt, Verträge zum Betrieb von zwei Gemeinschaftsunterkünften abzuschließen.

Die beiden Einrichtungen bieten Platz für bis zu 450 Personen und nehmen die Funktion einer Erstaufnahmemöglichkeit ein. Von dort aus sollen die geflüchteten Menschen dann jeweils schnellstmöglich in andere Wohneinheiten in den Städten und Verbandsgemeinden im Landkreis vermittelt werden.

Bis zum 31. März waren kreisweit bereits 1283 registrierte Personen aus der Ukraine aufgenommen worden. Die Menschen werden bislang weitgehend in privaten Wohnräumen untergebracht.

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Meisterehrung der LSB-Sportjugend in Ingelheim

Region/Mainz/Ingelheim – „Eure Leistungen machen euch zu Champions“. Sportjugend des Landessportbundes zeichnet bei traditioneller Meisterehrung in Ingelheim 140 erfolgreiche Nachwuchsathlet*innen mit der LSB-Ehrennadel aus.

Die Bilanz der rheinland-pfälzischen Nachwuchsathlet*innen im Wettkampfjahr 2021 kann sich sehen lassen. Das unterstrich neben Sportminister Roger Lewentz auch LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick als Gastgeber bei der 27. Meisterehrung der Sportjugend des Landessportbundes. In der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim wurden am Freitagabend 140 herausragende Talente aus 29 Sportarten geehrt, die sich im vergangenen Jahr Titel bei Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften sowie Medaillen bei Jugend- und Junioren-Europa- oder Weltmeisterschaften geschnappt haben.

Die ausgezeichneten Sportler*innen auf dem traditionellem Abschlussfoto. Foto: LSB/P. Seydel

Zu Beginn des Abends, bei dem EWR und die Lotto-Stiftung RLP die Hauptsponsoren waren, hatten LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick und Dominic Clos vom Leitungsteam der LSB-Sportjugend das sportive Plenum in den hochkarätig besetzten Stuhlreihen im Duett begrüßt – und dabei noch einmal bekräftigt, wie sehr der Sport in Deutschland „den barbarischen Angriff Putins auf die Ukraine“ verurteilt. Zuvor hatte Christian Döring, SWR-Sportexperte und Moderator der Ehrung, die Gäste bereits aufgefordert, sich für eine Schweigeminute anlässlich der Opfer des Ukraine-Kriegs von ihren Plätzen zu erheben. „Wir sollten die Chance nutzen und wieder mal zeigen, dass der Sport einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft leistet“, war sich das Duo einig. „Unsere Aufgabe als junge Menschen ist es, in den Sportvereinen die Demokratie zu leben und uns ganz klar gegen Hass und Hetze zu positionieren“, betonte Clos. Laut Sportminister Roger Lewentz, der ja auch Innenminister ist, sind zurzeit „geschätzt 22.000 bis 23.000 Menschen aus der Ukraine in Rheinland-Pfalz – auch der LSB hat in seinen Einrichtungen schon Menschen aus der Ukraine aufgenommen. Wir brauchen hier alle einen langen Atem – aber das kriegen wir auch hin“.

LSB-Präsident Bärnwick war sehr angetan auf die jungen Sportler*innen. „Eure Leistungen im vergangenen Jahr machen euch zu Siegern, zu Champions“, lobte Bärnwick die Protagonisten, die Rheinland-Pfalz bei nationalen und internationalen Wettkämpfen top repräsentiert hatten. „Darauf dürft ihr mächtig stolz sein.“ Gemeinsam sei sämtlichen Nachwuchsassen, dass sie sich „mit Fleiß, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen“ ihrem Sport verschrieben hätten. „Der LSB versucht, die besten Rahmenbedingungen zu gewährleisten“, erläuterte Bärnwick. Bei Minister Lewentz bedankte sich der 73-Jährige für das tolle Engagement des Landes für den rheinland-pfälzischen Sport.

Lewentz wiederum brachte ins Bewusstsein, das 1,4 von 4,1 Millionen Einwohnern ins RLP Mitglieder in einem der knapp 6.000 Sportvereine im Land Mitglied sind – eine halbe Million davon unter dem Dach der Sportjugend. „Wenn man wie ich in einem kleinen Dorf mit 1.600 Einwohner wohnt, weiß man um die Bedeutung gut aufgestellter Sportvereins. „Weil man da als Eltern ein gutes Gefühl hat – das ist mehr als eine sinnvolle Betätigung“, so Lewentz – und lag damit komplett mit Clos auf einer Wellenlänge, der betont hatte, dass Sport „einen sehr wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leistet. Zuverlässigkeit, Fairplay und all diese Werte haben alle Sportler verinnerlicht- deswegen kann ich auch sagen, dass Sport im Verein Bildung ist“. Und Lewentz hatte für den Landessportbund noch ein dickes Lob parat: „Ich glaube kaum, dass das ein anderer Landessportbund auch so macht, dass man auf so einem hohen Niveau einlädt und sagt, wir nehmen ein Stück Geld in die Hand, um uns wenigstens einmal im Jahr bei den erwachsenen und den Nachwuchssportlern bedanken zu können.“ Der Sportminister kündigte zudem an, man wolle die Vereine und hier insbesondere auch die Sportvereine im Land unterstützen mit Mitteln, „dass man Mitglieder werben kann. Deswegen haben wir allein für den Sport – und da ist der LSB unser großer Partner – weitere zwei Millionen dafür vorgesehen. Der LSB hat heftig mit uns gerungen, aber auch beste Argumente geliefert, sodass wir diesen Weg gemeinsam gehen können. Das sind in Zeiten, wo sich die ganzen Dingen nicht unbedingt positiv nach vorne entwickeln müssen, wichtige und richtige Entscheidungen“.

Fester Bestandteil der Meisterehrung sind inzwischen auch die Tombolas mit attraktiven Preisen der Sponsoren ASS Sport, sebamed und vereinsleben.de, bei der sich diesmal Staatssekretär David Profit aus dem Jugendministerium („Selbst wenn man sich nicht verständigen kann, kann man im Sport Erlebnisse kreieren – denn Sport ist eine Sprache“) erfolgreich als männliche Losfee betätigte. Verlost wurden je zwei Tankgutscheine im Wert von 50 Euro, Kosmetikkoffer und Tickets für ein Live-Konzert von Sarah Connor. Genauso fester Bestandteil sind aber auch die launigen Interviews des Moderators mit den ausgezeichneten Könner*innen. „Der Mehrkampf macht definitiv mehr Spaß als die Einzeldisziplinen“, verriet etwa Siebenkämpferin Emma Kaul, kleine Schwester von Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul, und antwortete auf die Frage von Christian Döring, wie sie sich im Training mit Niklas vertrage: „Er ist schon wichtig zum Ansporn und als Tippgeber – beim Badminton-Einspielen ist es ein bisschen kritisch.“ Julius Auer, dem deutschen Juniorenmeister im Barfuß-Slalom-Wasserski, verriet auf Dörings Frage, ob es nicht böse Verletzungen gebe, wenn man sich bei 70 km/h auf der Mosel hinlege, total smart: „Nee, das tut einfach nur weh.“ Und Paulina Pirro, Junioren-Weltmeisterin im Kanuslalom K1 mit der Mannschaft, erläuterte nach ihren Ambitionen befragt: „Olympia ist das Highlight. Jeder möchte dorthin – und am besten auch noch Gold mitbringen – was Ricarda Funk geschafft hat“.

Die mit Abstand bekanntesten Stars des Abends waren aber die beiden Bundesliga-Fußballer und U21-Europameister des FSV Mainz 05, Stürmer Jonathan Burkardt und Torwart Finn Dahmen. Zwei unterschiedliche Typen, die beide aus dem nahen Hessen stammen. Während Burkardt frank und frei gestand, dass er sich in Sachen Social Media aus allem raushalte – „kein Instagram, kein Twitter, kein Facebook“ – machte Finn Dahmen deutlich, dass es sein nächstes Ziel sei, „irgendwo Stammspieler zu sein – möglichst natürlich in der Ersten Bundesliga“. Aber erst mal wollen die Twens mit den Nullfünfern versuchen, „die Saison europäisch abzuschließen“, so Burkardt. „Es sind nicht mehr so viele Spiele, wir versuchen da irgendwie noch ranzukommen.“

Echte Highlights der Feierstunde waren zudem die Momente, als die beiden Radsportler*innen Luca Spiegel (RV Offenbach/Queich/Teamsprint) und Jetta Simon (Scratch-Radfahren/1. FC Kaiserslautern) als rheinland-pfälzische/r Nachwuchssportler bzw. Nachwuchssportlerin des Jahres und der 75 Jahre alte Peter Jacqué, Trainerlegende von den Wasserballern des SC Neustadt, als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurden.

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Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie von stern ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Prof. Dr. Atesch Ateschrang aus dem GK-Mittelrhein zählt zu „Deutschlands ausgezeichneten Ärzten 2022“ Es ist nicht die erste Auszeichnung für Prof. Dr. Atesch Ateschrang. Nun wurde der Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Standorten Kemperhof und Ev. Stift St. Martin des GK-Mittelrhein vom stern-Magazin in der Kategorie Knie-Chirurgie ausgezeichnet und zählt zu „Deutschlands ausgezeichneten Ärzten 2022“.

Prof. Dr. Atesch Ateschrang ist für seine überregional bekannte Expertise im Bereich des Kniegelenkes besonders bekannt. Der Experte ist wissenschaftlich aktiv und beherrscht sowohl alle rekonstruktiven als auch ersetzenden Verfahren des Kniegelenks. Dies drückt sich vor allem dadurch aus, dass mittlerweile im Team der Orthopädie und Unfallchirurgie für jeden Patienten ein individuelles Therapie-Konzept erarbeitet wird, um das bestmögliche Ergebnis langfristig zu erzielen.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die unsere täglichen Bemühungen widerspiegelt und die gute Zusammenarbeit mit unseren niedergelassenen Kollegen unterstreicht. Durch das uns entgegengebrachte Vertrauen der Zuweiser haben wir gemeinsam in unserem leistungsstarken Team tolle Behandlungsergebnisse erzielt und werden gemeinsam das Ziel verfolgen, die schmerzfreie Mobilität und Leistungsfähigkeit der uns anvertrauten Patienten zu erhalten“, betont der Chefarzt.

Das Magazin stern präsentiert die Ärzteliste in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Recherche-Institut MINQ. Um in den Recherchepool der Ärzteliste aufgenommen zu werden, müssen Fachärzte bestimmte Kriterien erfüllen, zum Beispiel
Vorstandsmitglied einer Fachgesellschaft sein oder hohe Fallzahlen in der Abteilung nachweisen. Die Auswahl der Fachärzte basiert unter anderem auf Interviews mit anderen Medizinern, Patientenempfehlungen, einer Auswertung der wissenschaftlichen Tätigkeit im Rahmen nationaler und internationaler Fachmedien sowie einer Selbstauskunft. In der Liste sind über 4000 Empfehlungen für rund 105 Fachbereiche enthalten.

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Hilfe für Bad Neuenahr-Ahrweiler

Euskirchen/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Welche verheerenden Schäden die Flut angerichtet hat, dass haben die Euskirchener am eigenen Leib erfahren. Und wie wichtig Hilfsbereitschaft in der Not ist, das hat die Stadt ebenfalls erleben dürfen. Deshalb hat die Stadt Euskirchen die Chance genutzt, etwas zurückgeben zu können.

Florian Junker (v.l.), Lewis Hoffmann und Thomas Küpper halfen in Bad Neuenahr-Ahrweiler für zwei Tage aus. Foto: Tim Nolden / Stadt Euskirchen

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie das ganze Ahrtal hat es noch deutlich schlimmer als Euskirchen erwischt. Dort sind die Mitarbeiter des Betriebshofs seit der Flut im Dauereinsatz und längst sind nicht alle Schäden behoben. Die Mitarbeiter werden noch Monate damit zu tun haben, die Aufräumarbeiten abzuschließen. Darunter leiden natürlich die normalen Tätigkeiten. Zudem wurde der Bauhof überflutet und viele seiner Fahrzeuge fielen den Wassermassen zum Opfer.

In dieser schwierigen Situation konnten nun drei Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt Euskirchen mitsamt einem LKW, einem Buschholzhacker und einer Hubarbeitsbühne aushelfen. Für zwei Tage waren Florian Junker, Lewis Hoffmann und Thomas Küpper in Bad Neuenahr unterwegs und halfen dabei, Totholz aus den kommunalen Bäumen zu schneiden und damit die Fußwege wieder verkehrssicher zu machen. Gemeinsam mit einigen anderen Helfern konnten ein Hang und mehrere Wege so auf Vordermann gebracht werden.

„Wir haben selber erlebt, was die Flut anrichten kann und sind froh, dass wir helfen konnten“, betonte Ottmar Zwicker, der Betriebsleiter der Technischen Dienste. Deshalb war die Stadt Euskirchen gerne bereit, den Nachbarn aus der rheinland-pfälzischen Kommune zu helfen.

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Schnelles Internet für Thür

Thür – Bürgerinnen und Bürger erhalten Angebot für kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Thür: Gemeinsam mit Westenergie Breitband plant die Ortsgemeinde Thür den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startet Westenergie am 1. Mai 2022 die Vorvermarktung in Thür. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 40 Prozent wird der Netzbetreiber ein flächendeckendes Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) ausbauen.

Der Glasfaserhausanschluss wird für interessierte Haushalte im Ausbaubereich direkt bis ins Gebäude verlegt. Die Hausanschlüsse stellen eine hochwertige und zukunftssichere Form der Internetanbindung dar und bieten Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich. Wer bis zum 31. Juli 2022 im Rahmen der Vorvermarktung einen E.ON-Highspeed-Vertrag abschließt, erhält den Glasfaserhausanschluss kostenlos.

Vom 1. Mai bis einschließlich 31. Juli 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Zudem lädt die Ortsgemeinde Thür gemeinsam mit Westenergie alle Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Informationsveranstaltung am Montag, den 02.05.2022 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Thür (Lindenweg) ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau zu beantworten.

Weitere Informationen und eine persönliche Beratung erhalten Sie bereits jetzt telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel unter der Rufnummer 02634 6598845. Auskünfte über Produkte und Services gibt es auch im Internet unter www.eon-highspeed.com/thuer oder über die kostenlose Info-Hotline 0800 9900066.

Zum Unternehmen

Die Westenergie Breitband GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Westenergie AG und zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden.

Die Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Energie Deutschland.

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Stephan Schüller als Wehrleiter im Amt bestätigt

Mendig – Stephan Schüller ist kürzlich in seinem Amt als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Mendig bestätigt worden. Damit begleitet Stephan Schüller für weitere zehn Jahre die höchste Führungsfunktion der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde. Auf Schüller entfielen in geheimer Wahl vier der fünf Stimmen der Wehrführer.

„Das enge Teamwork zwischen dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde, seinen Wehrführerkollegen der Feuerwehren, den Kameradinnen und Kameraden und der Verbandsgemeinde zum Wohle der Bevölkerung ist Basis unseres Erfolges. Ich wünsche Stephan Schüller für seine zweite Amtszeit viel Erfolg, Kraft und eine glückliche Hand“, bekräftigt Bürgermeister Jörg Lempertz bei der Ernennung des engagierten Ehrenamtlers.

Den Glückwünschen und Dankesworten schlossen sich die Beigeordneten Joachim Plitzko, Alfred Nett und die Wehrführer der Verbandsgemeinde Mendig an.