Daun – Autorinnen und Autoren für die 50. Ausgabe des Heimatjahrbuches gesucht! Schwerpunktthema der Jubiläumsausgabe: „Leben und Arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Das Heimatjahrbuch des Landkreises Vulkaneifel feiert Jubiläum: 1973 ist das erste Buch erschienen – im nächsten Jahr kommt die 50. Ausgabe heraus.
Unter dem Motto „Leben und Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Die Vulkaneifel: ein Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum“ möchte der Redaktionsausschuss des Heimatjahrbuches mit dem Schwerpunktthema dieser Jubiläumsausgabe Lust machen auf unsere wunderschöne Region, auf einen einzigartigen Lebensraum, aber auch auf ein vielfältiges Angebot an Branchen und Betrieben, an interessanten Arbeitsplätzen, an Vereinsstrukturen, an hochwertigen kulturellen Veranstaltungen. An allem, was uns hier leben und arbeiten lässt und was wir hier lieben und schätzen. Denn wir haben deutlich mehr als nur unsere einzigartige Landschaft zu bieten.
Machen Sie Werbung für unseren Landkreis und unsere Region!
Stellen Sie uns Ihren Betrieb vor, Ihren Verein, Ihr Dorf, Ihre Kulturveranstaltung, Ihr Fest oder Festival. Gerne können Sie dabei auch den Blick zurück in die letzten 50 Jahre richten:
Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge – selbstverständlich können Sie uns darüber hinaus auch Beiträge zu den Themen „Aktuelles Kreisgeschehen“, „Geschichte „und Geschichten“, „Natur und Landschaft“ sowie Fotos zusenden.
Ihre Beiträge richten Sie bitte bis um 31. Mai 2022 an Verena Bernardy und Elke Sprünker: heimatjahrbuch@vulkaneifel.de
Spezialraupe zieht den Holzrücker hoch. Foto: S. Lott
Bad Münstereifel – Mit Hilfe einer selbstfahrenden Traktionshilfswinde wird derzeit am Steilhang im Eschweiler Tal gearbeitet. Diese 220 PS starke Spezialraupe mit zwei 8,5 to Seilwinden der Fa. Hochleitner sichert im Steilhang die Fällung und das Rücken der vom Borkenkäfer geschädigten Fichtenstämme nach oben ab. So wird das Holz für den Verkauf an den Weg „Zum alten Gericht“ gebracht und gleichzeitig die Flächen für die Wiederaufforstung mit klimastabilen Baumarten vorbereitet.
Auch der Wanderweg vom „Waldwanderparkplatz Uhlenberg“ in Richtung Eschweiler Tal wird derzeit stark beansprucht. Wir bitten um Verständnis und weisen dringend darauf hin, dass die Holzpolter nicht betreten werden dürfen. Die Stämme können in Bewegung geraten und abrutschen. Es besteht Lebensgefahr. Schilder weisen darauf hin, dennoch bitten wir Sie, hier besonders auf Kinder zu achten und Ihnen die Gefahren zu erklären!
Die Holzerntearbeiten laufen Hand in Hand mit der nachgeschalteten Wiederaufforstung.
Die Anzucht von Speierlingen, Baumhaselnuss, Walnuss, Eschen, Ahornen und Robinien sowie Weiß-Tannen, für die u. a. Beete im Pflanzkamp der Naturschutzstation „Teichmann-Haus“ bei Kalkar vorbereitet wurden, haben sich gut entwickelt und werden nun in den Stadtwald gepflanzt.
Die eigenen Eicheln aus den staatlich anerkannten Saatgutbeständen des Forstbetriebes sind für die Herbstpflanzung 2022 bereits angefragt und werden auf den vom Borkenkäfer geschädigten kahlen, ehem. Fichten-Waldflächen umfangreiche neue Eichen-Mischkulturen begründen.
Entscheidend für die Aufforstungen, Waldumbau und dessen Zukunftsfähigkeit ist der Anbau der richtigen Baumarten. Im Rahmen der aktuellen Frühjahrspflanzaktion 2022 werden daher wieder Baumarten gepflanzt, die höhere Temperaturen, mehr Trockenheit und weniger Niederschlag aushalten. Dabei werden die Standorte und Böden besonders genau beachtet.
Der Forstbetrieb setzt auf die Kombination der altbewährten Trauben- und Stieleichen, Buchen und Douglasien, verschiedenen Tannenarten mit Elsbeeren, Kirschen, Ahornen, Erlen, Ulmen und Linden sowie den Pionieren Birken, Weiden, Lärchen und Kiefern. Vielfalt und Mischung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Mit alternativen Baumarten wie u. a. Hemlocktanne und Tulpenbaum werden Waldbauexperimente durchgeführt.
Der Forstbetrieb testet auch weiter moderne Methoden, um große Pflanzenverluste durch Vertrocknen und Wassermangel vorzubeugen. Hydrogele aus natürlichen Algenextrakt, in denen die nackten Wurzeln vor der Pflanzung getaucht werden, schützen die Wurzeln im z. T. extrem trockenen Boden, und fördern das Anwachsen. Der Forstbetrieb hat damit sehr gute Anwuchserfolge erzielt.
Sabine Brandauer spielt Aschenputtels Stiefmutter „Miranda“. Foto: Sabine Brandauer
Mayen – Böse Stiefmutter und Ehefrau unter Schock! Bühne frei für Sabine Brandauer! Aschenputtels Stiefmutter „Miranda“ zu spielen dürfte für Sabine Brandauer ein großer Spaß werden: Böse, arrogant, ungerecht, selbstverliebt, urkomisch! Eine wunderbare Rolle, sehr zum Vergnügen der Kinder. Etwas ernster, trotzdem höchst unterhaltsam, wird sie als „Moni“ in „Brigitte Bordeaux“ zu sehen sein, wo sie die Ehefrau des Winzers spielt, der von einem Tag auf den anderen verkündet eine Frau sein zu wollen. Nicht leicht für die Gattin, für das Publikum tiefgründig und komisch zugleich!
Neben dem Studium der Theater-, Film und Fernsehwissenschaft und der Ausbildung an der Arturo-Schauspielschule in Köln wurde Sabine Brandauer 1995 von Walter Bockmayer als Columbia in der Rocky Horror Show an das Kaiserhof Theater Köln engagiert. Weitere Stationen waren vor allem das Delphi Musiktheater Hamburg (Pico), die Schlossfestspiele Ettlingen (Kiss me Kate/ Vincent van Gogh), das Opernhaus Halle (der kleine Horrorladen), die Musicalbühne Mönchengladbach (Gambler), die Vereinigten Bühnen Wien (Rockin´ Musicals) und das Musicaltheater Duisburg (der kleine Horrorladen). Daraufhin sollten Festengagements am Schauspiel/ Oper Bonn (1999/2000) und der Landesbühne Hannover (2001-2004) unter der Intendanz von Gerhard Weber folgen, der sie 2005 an das Theater Trier mitnahm. Dort war sie bis 2015 in vielfältigen Schauspiel- und Musical Produktionen zu sehen (Auswahl: Dreigroschenoper, Woyzeck, Anatevka, Faust I+II, Cabaret, Mutter Courage, Sommernachtstraum, West Side Story, die Katze auf dem heißen Blechdach, der letzte Vorhang und Geschlossene Gesellschaft). Am Theater Trier lernte sie in der Produktion „Die Orestie“ Alexander May kennen und seine Arbeit zu schätzen. Seit 2015 widmete sie sich dann vornehmlich ihrer Lehrtätigkeit für Deutsch als Fremdsprache und Yoga, sowie Eigen- und Kindertheaterproduktionen. Sabine Brandauer freut sich sehr auf ihre Rollen der Moni in Brigitte Bordeaux und der bösen Stiefmutter in Aschenputtel.
Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.
Walter Steinberger, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung der Diakonie-Station Euskirchen (Mitte) zusammen mit Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt (links) und Landrat Markus Ramers, der betonte, die Diakonie-Station sei „aus dem Kreis Euskirchen nicht mehr wegzudenken.“ Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen – „Die Diakonie ist der verlängerte Arm aus dem Gottesdienst heraus in unser Leben.“ Mit diesen Worten segnete Pfarrer Ulrich Zumbusch von der evangelischen Christuskirche Zülpich die Räume der Diakonie-Station An der Vogelrute in Euskirchen ein. Die offizielle Eröffnung des neuen Diakonie-Standortes fiel zusammen mit dem Jubiläum der Diakonie-Station am 1. April.
Walter Steinberger, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung der Diakonie-Station Euskirchen, bedankte sich bei seinen Mitarbeitern: „Ohne dieses Team wären wir nicht so ein Segen für die Region“. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens fasste Walter Steinberger, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung der Diakonie-Station Euskirchen, die Motivation seines Teams in einem Satz zusammen: „Unsere vielen verschiedenen Angebote entstehen aus der Nächstenliebe heraus als helfende Tat des Glaubens.“
Tatsächlich sind in den Jahren seit Gründung der Diakonie-Station immer mehr soziale Angebote, ausgerichtet am Bedarf und an den Nöten der Menschen, entstanden. Von der häuslichen Pflege, die zu Beginn drei Gemeindeschwestern übernahmen, hat sich die Diakonie-Station zu einem breit aufgestellten sozialen Dienstleister mit einem Team aus inzwischen 150 Mitarbeitern entwickelt. „Ohne dieses Team wären wir nicht so ein Segen für die Region“, betont Walter Steinberger, während am Jubiläumstag Rosen an die Mitarbeiterinnen verteilt werden.
Gemeindeschwester 2.0
„Aus einer kleinen Station ist eine große Arbeit entstanden – wir haben gemeinsam die »Gemeindeschwester 2.0« gestartet“, so Steinberger, der in seinem ersten Arbeitsvertrag – aus Mangel einer passenden männlichen Berufsbezeichnung – selbst als „Gemeindeschwester“ tituliert wurde. Zum Arbeitsspektrum einer solchen „Gemeindeschwester 2.0“ gehören bei der Diakonie-Station also neben der häuslichen Pflege auch die ambulante Palliativpflege, die hauswirtschaftlichen Hilfen, die Beratung und Schulung von pflegenden Angehörigen, die Beratungsstelle Demenz, die Krankenhaushilfe (Grüne Damen), Selbsthilfegruppen zum Beispiel für Betroffene von Alzheimer oder Multiple Sklerose sowie die beliebten Seniorenfahrten und der Hausnotruf. Dabei wird die Arbeit der Diakonie-Station Euskirchen vom Evangelischen Förderverein hilfreich unterstützt.
„Die Anerkennung für Ihre Arbeit bekommen Sie mit dem Vertrauen, dass Ihnen die Menschen und ihre Familien entgegenbringen“, betonte Euskirchens Landrat Markus Ramers. Er fügte hinzu: „Es fühlt sich an, als sei die Diakonie-Station schon immer dagewesen – sie ist aus dem Kreis Euskirchen nicht mehr wegzudenken.“
Ähnlich äußerte sich auch Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt, der der Diakonie-Station für ihre wichtige Arbeit, die sie im Heimatstädtchen leiste, seinen Dank aussprach. Zum Jubiläum waren auch Vertreter der Stadt Zülpich und der Stadt Bad Münstereifel gekommen – alle aus dem großen Wirkungsgebiet der Diakonie-Station.
Wohlfühlen in schwierigen Situationen
„In Krisenzeiten zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann – und in Euskirchen gehört die Diakonie-Station dazu“, so Reichelt. Zwar seien die Anforderungen mehr und die Schwierigkeiten der Menschen immer individueller geworden, aber „die Diakonie-Station ist immer am Ball geblieben, zum Beispiel mit ihrem Fluthilfe-Büro“. Darüber hinaus erledige man bei der Diakonie die Arbeit in einer Weise, wie er sich das für viel mehr Unternehmen wünschen würde: „Hier steht nicht der Profit im Vordergrund, sondern der Wunsch, den Menschen zu helfen.“
Pfarrer Mathias Mölleken, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel betonte, dass die Menschen, die sich hilfesuchend an die Diakonie-Station wendeten, in den neuen Räumen eine Wohlfühlatmosphäre vorfänden. Auch dies sei eine Hilfe, denn „die Situationen, zu denen sich die Menschen in der Diakonie-Station beraten lassen, sind nicht immer einfach“.
Die Räumlichkeiten im Gebäude An der Vogelrute wurden jetzt eröffnet – coronabedingt zwei Jahre nach dem eigentlichen Umzug. „Wir übergeben die Räume ihrer Bestimmung, die sie schon längst erfüllen“, fasste es Pfarrer Ulrich Zumbusch bei der Einsegnung zusammen. Aufgrund des gewachsenen Bedarfs bei den Menschen und des damit gewachsenen Angebotes der sozialen Hilfen hat sich die Diakonie vor zwei Jahren auf zwei Standpunkte erweitert: Während sich das Diakonische Werk weiterhin in der Kaplan-Kellermann-Straße in Euskirchen befindet, bezog die Diakonie-Station die neuen Räume An der Vogelrute.
Seit der ersten Stunde dabei
Zu Eröffnung und Jubiläum waren Mitarbeiter und Angehörige, Vertreter aus Kirche und Kommunen, Freunde und Wegbegleiter gekommen. Auch einige Mitarbeiter und Ehemalige waren gekommen, die schon von der ersten Stunde der Diakonie-Station an dabei waren – Gründungsmitglieder sozusagen. Mit einem riesigen Buffet selbstgemachter Kuchen und Torten von Mitarbeitern und den „Grünen Damen“ sowie zwei Food-Trucks mit heißem Flammkuchen konnte gemütlich und gemeinschaftlich gefeiert werden.
Geplant war mit Jubiläum und Eröffnung aber eigentlich noch ein weiterer Festakt: Pfarrer Edgar Hoffmann der seit 1988 Vorsitzender des Diakonischen Werkes ist, und seit der Gründung 1997 auch der Diakonie-Station vorstand, sollte am 1. April als seinem offiziell letzten Tag in diesem Amt, in den Ruhestand verabschiedet werden. Da Pfarrer Hoffmann sich aber ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt in Corona-Isolation begeben musste, soll diese Verabschiedung nun im Sommer bei seiner Verabschiedung aus dem Gemeindedienst nachgeholt werden.
Aachen – Die Rückkehr der europäischen Einheit und des freien Westens? Der niederländische Historiker und Politikberater René Cuperus ist am 05. April um 19 Uhr zu Gast bei der nächsten Folge der Reihe ‚Europa am Dienstag‘. In der Online-Veranstaltung wagt der Referent einen Blick auf das mögliche Europa nach dem Ukraine-Krieg. Der von Putins Russland entfesselte Krieg hat eine „Zeitenwende“ ausgelöst, nicht nur in der deutschen Außen- und Verteidigungspolitik, sondern auch für die Europäische Union insgesamt.
Die russische Einkreisung Kiews hat das „geopolitische Europa“ auf einen Schlag näher zusammengebracht. Wo Putin auf Spaltungen in Europa und im transatlantischen Bündnis gesetzt hatte, ist er über eine beispiellose europäische und westliche Einheit gestolpert. Die NATO wird energisch wiederbelebt. Die EU hat sich auf ein hartes Sanktionspaket gegen Russland geeinigt.
Was bedeutet das deutsche geopolitische Aufwachen für die europäische Sicherheitslage? Welche Folgen wird dies für die Zukunft der Europäischen Union haben? Welche Spannung besteht zwischen einem geopolitischen Europa und der EU als Wertegemeinschaft? Erleben wir die Rückkehr des Westens oder gar einen neuen Kalten Krieg zwischen liberalen Demokratien und autoritären Mächten? Und was bedeutet das für die Stärkung der Demokratie innerhalb der liberalen Demokratien selbst?
Bei der Online-Diskussion können die Gäste ihre Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben und die Moderatorin Eva Onkels wird die Fragen aufgreifen. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von ‚Europa am Dienstag‘ unter www.europa-dienstag.de.
Die Veranstaltungsreihe ‚Europa am Dienstag‘ wird zusammen durchgeführt vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen.
GT World Challenge Europe - 1. Event, Imola 2022 Klassenpodium für Haupt Racing Team - Foto: Gruppe C Photography / Haupt Racing Team
Meuspath/Imola – Das Haupt Racing Team ist erfolgreich in die neue Saison der GT World Challenge Europe gestartet. Auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola zeigte der Mercedes-AMG GT3 #5 von nu concept ein starkes Rennen und sicherte sich Rang drei im neu geschaffenen Gold Cup.
Auch die #777 von Al Manar Racing by HRT, angetreten in den Farben von Al Manar Financial Investments, lag im Silver Cup lange auf Podiumskurs, musste sich nach einer unglücklichen Zeitstrafe jedoch mit Platz fünf in der Klassenwertung zufriedengeben. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer vier, im Design von Teampartner PAUL, fuhr auf P13 in der Silver-Cup-Wertung über die Ziellinie.
Die LG’ler nach dem Zieleinlauf des 10 km Wettkampf (v. l. Roland Wesche, Michael
Krämer, Elisabeth Waldorf u. Klaus Jahnz. Foto: LG Laacher See e.V.
Laacher See – Der Bitburger 0,0% Läufercup ist das Highlight in der Region Eifel/Mosel im Kreis. Bereits seit 1994 begeistert die Laufserie Spitzen- und Hobbyläufer aller Altersklassen gleichermaßen. Die Kombination aus zehn anspruchsvollen 10-km-Strecken durch die schönsten Gegenden der Eifel und der spannenden Serienwertung verspricht von März bis November eine sportlich-abwechslungsreiche Zeit.
Der Auftakt zur Serie fand wie gewohnt beim Fährturmlauf in Schweich statt. In den vergangenen Jahren war alles anders. 2020 fiel der Lauf komplett aus und 2021 wurde er unter Corona-Bedingungen im Herbst ausgetragen. Unter strengen Auflagen konnte der Lauftreff Schweich die 10. Veranstaltung in diesem Jahr wieder im Frühling anbieten.
Von der LG Laacher startete Elisabeth Waldorf nach langer Wettkampfpause beim 5 km Fitnesslauf. Überrascht mit ihrer Zeit lief sie nach 40 Min. über die Ziellinie. Auf Platz zwei der AK lief Michael Krämer (M50) in 39:46 Min. Roland Wesche (5. M65, 62:37 Min.) und Klaus Jahnz (M70, 63:58 Min.) nutzten den Wettkampf als Trainingsvorbereitung für den anstehenden Halbmarathon Anfang April.
Mit 992 Aktiven zählt der Fährturmlauf zum größten Laufevent in der Region Trier Die Strecken über 5 und 10 km führen entlang der Mosel. Bei Top Sonnenschein und angenehmen Temperaturen machte es doppelt so viel Spaß hier mit im Rennen zu sein. Zur Belohnung erhielten alle Aktiven eine leckere Erfrischung in Form von 0,0% Bitburger.
Lauftreffzeiten
Mit der Sommerzeit ändern sich die Lauftrefforte der LG Laacher See wie folgt:
Dienstags 18:25 Uhr, Maria Laach, Parkplatz am Naturkundemuseum
Donnerstags 18:25 Uhr, Mendig, Richtung Thürer Wiesen, Am alten Fort gegenüber Reginaris)
Alle Beteiligten wären dankbar, wenn die Pflanzungen in der Erde belassen würden und nicht für private Zwecke entfernt werden. Foto: Verbandsgemeinde Pellenz
Plaidt – Auf Initiative der VOR-TOUR der Hoffnung hat der Park, direkt hinter der Brücke am Seniorenzentrum, nun auch einen “Klimawald”. Hier stehen nicht wirtschaftliche, sondern ökologische Vorteile im Fokus, und so ein Miniwald-Konzept ist vielfältig einsetzbar. Was den Klimawald so besonders macht, ist die Tatsache, dass er auf kleinsten Raum eine Oase der Vielfalt ist und viele neue Lebensräume bietet. Dafür ist es wichtig, sehr viele verschiedenen Sträucher und Baumarten zu pflanzen. Damit erreicht man eine maximale Vielfalt.
Auf der 100m² großen Fläche im Park wurden auf engsten Raum Bäume und Sträucher zusammen gepflanzt. Die Pflanzdichte ist sehr hoch und beträgt 3 Pflanzen pro Quadratmeter. Diese Dichte ist möglich, da sie sich an der natürlichen Dynamik von Naturverjüngungen orientiert.
Die ersten 1-3 Jahre werden wir im heißen und trockenen Sommer regelmäßig noch wässern, um den Bestand zu sichern. Danach ist der Klimawald autark und braucht keine Hilfe mehr, er wird ein stabiles Ökosystem.
Ein herzliches Dankeschön für diese gelungene Klimaaktion an Heike Boomgaarden, Werner Ollig, Volker Jungbluth sowie die Sponsoren!
Alle Beteiligten wären auch dankbar, wenn die Pflanzungen in der Erde belassen würden und nicht für private Zwecke entfernt werden.
Von links nach rechts: Martina Ackermann (Projektleiterin für des Umbau des neuen Betriebshofes), Alexander Bader (Vorarbeiter der Gärtnerkolonne), Oberbürgermeister Dirk Meid und Horst Helmes (stellvertretender Betriebshofleiter) beim Ortstermin in den neuen Räumlichkeiten. Foto: Janine Pitzen / Stadt Mayen
Mayen – Mit der Unterzeichnung des Notarvertrages haben die Stadt Mayen und die Firma Winkler & Dünnebier im März den Verkauf des Firmengeländes der ehemaligen Firma BICMA abgeschlossen. Die Stadt Mayen wird dort den städtischen Betriebshof ansiedeln, anstelle des im Etzlergraben geplanten Neubaus. Aufgrund der großen Hochwasserschäden am Betriebshof im letztjährigen Sommer musste schnell Ersatz her, sodass eine mehrjährige Bauzeit für einen Neubau ausgeschlossen war. „Die aktuelle Lösung ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft für die Stadt“, so die Bilanz der Stadtverwaltung.
Für Kauf und Umbau von BICMA sind derzeit ca. 5,6 Millionen Euro eingeplant, der Neubau war zuletzt mit ca. 10 Millionen kalkuliert. Für den Steuerzahler wird die Maßnahme dadurch rund 4,5 Millionen Euro günstiger. Das Land Rheinland-Pfalz gibt aus Mitteln des Wiederaufbaufonds rund 2,6 Millionen dazu. Dazu liegt der Standort von BICMA im Gewerbegebiet am Kottenheimer Weg verkehrsgünstig und abseits jeder Wohnbebauung. Das Gelände im Etzlergraben steht nun als Gewerbegebiet für die Ansiedlung von Unternehmen zur Verfügung. Auch ökologisch ist die Nutzung einer Bestandsliegenschaft von Vorteil: Anstatt neue Flächen zu versiegeln und mit großem Aufwand neu zu bauen wird ein vorhandenes Objekt genutzt.
Auch beim Ausbau wird an die Umwelt gedacht: Dachbegrünung, eine Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher und eine Regenwasserzisterne sind Teil der Ausbaupläne. Die PV-Anlage erzeugt Strom für den laufenden Betrieb der Gebäude, für Elektrofahrzeuge oder akkubetriebene Geräte. Die Zisterne kann lt. Schätzungen pro Jahr mehr als 1.200 Kubikmeter Regenwasser auffangen, das für die Bewässerung des Geländes oder als Brauchwasser für die Kehrmaschinen genutzt werden kann. Die vorhandene Ölheizung soll zügig ersetzt werden. Geplant ist eine Heizung zur Verfeuerung von Hackschnitzeln oder Holzpellets. In den Hallen werden alle Fahrzeuge, Maschinen und Geräte geschützt vor Wind und Wetter stehen. Vor allem aber für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebshofs bietet das Gelände deutlich mehr Platz als der alte Standort im Bannen oder auch der ursprünglich geplante Neubau.
„Der Erwerb des BICMA-Geländes ist in jeder Hinsicht ein Erfolg für Mayen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Wir haben am Ende deutlich mehr Platz für weniger Geld.“ Beim Ortstermin bedankte sich der Stadtchef beim Stadtrat, der schon im September 2021 den Beschluss zum Erwerb des Geländes gefasst hatte, sowie beim Land Rheinland-Pfalz für die Förderung aus Mitteln des Wiederaufbaufonds. „Jetzt freue ich mich mit den Mitarbeitern des Betriebshofes auf den bald anstehenden Umzug und die bevorstehenden Umbaumaßnahmen.“
Gemeinsam mit langjährigen Wegbegleitern und ihrer Familie wurde Roonak Aziz (Mitte) von Landrat Wolfgang Spelthahn(2.v.l.) und Dezernentin Sybille Haußmann (4.v.l.) im Kreishaus empfangen. Mit dabei waren auch Nermin Ermis, Verein Goldrute (l.), Pfarrerin Susanne Rössler (4.v.r.) und Bruno Voß (2.v.r.). Foto: Kreis Düren
Düren – Feierstunde im Kreishaus für Bundesverdienstkreuzträgerin Roonak Aziz. Roonak Aziz hat sich ihr gesamtes Leben für die Menschen in ihrem Umfeld eingesetzt. Sie kämpfte für die Rechte ihres Volkes, die Rechte von Frauen, ihre Familie und um ihr Leben. Für ihren unermüdlichen Einsatz hat sie im Dezember vergangenen Jahres in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Nun empfing auch Landrat Wolfgang Spelthahn die engagierte Preisträgerin aus Düren.
„Ich kann Ihnen nur Dankeschön sagen, dass Sie unser Gemeinwesen so voran gebracht haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der kleinen Feierstunde im Kreishaus. „Wir brauchen in unserer Gesellschaft Vorbilder und Menschen mit Zivilcourage. Menschen, wie Sie“, so der Landrat weiter. Roonak Aziz hat sich in ihrem Leben so sehr engagiert, dass sich nicht alle ihre guten Taten in einem Text zusammenfassen lassen. Sie ist nicht nur ehrenamtliche Dolmetscherin beim Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Düren, sondern zudem Beraterin für traumatisierte Flüchtlingsfrauen im Verein Goldrute. Sie ist Ansprechpartnerin und Helferin für Flüchtlinge, 1. Vorsitzende und Gründerin des Vereins IKSK, Irakisch-Kurdischer Sport- und Kulturverein. Dort bietet sie unter anderem Sportkurse für Mütter und Kinder an – mit Musik, Tanz, Theater und Picknicks. Aktuell beteiligt sie sich an der Impfkampagne des Gesundheitsamtes des Kreises Düren, informiert in ihrer Muttersprache über die Corona-Impfungen und ist bereit, bei der Terminvergabe zu unterstützen, zu den Impfungen zu begleiten und auch hier Ängste zu nehmen. Roonak Aziz tritt zudem besonders für die Rechte von benachteiligten Menschen ein. „Es ist unglaublich, wie viel eine einzelne Person anstoßen kann“, beschreibt es Pfarrerin Susanne Rössler. In der evangelischen Gemeinde hat Aziz langjährige Wegbegleiter und Unterstützung gefunden. Pfarrerin Rössler und Bruno Voß haben sie auch für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. „Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert, denn sie engagiert sich nicht nur karitativ, sondern ist auch noch ein politischer Mensch“, sagt Sybille Haußmann, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Integration des Kreises Düren. „Wir sind froh, Sie hier in Düren zu haben“, so Landrat Wolfgang Spelthahn.
Die kleine Feierstunde im Kreishaus diente dazu, dieses Engagement noch einmal herauszustellen und um Roonak Aziz zu danken. Landrat Wolfgang Spelthahn überreichte ihr im Rahmen ihrer Familie und engen Vertrauten ihrer Vereinsarbeit Blumen und einen Bildband als Erinnerung. „Menschen zu helfen, ist meine Leidenschaft. Und Düren ist jetzt meine Heimat. Wenn jeder ein bisschen was macht, dann können wir zusammen viel verändern“, so Aziz. Für sie sei die größte Auszeichnung nicht das Bundesverdienstkreuz als solches, sondern die Tatsache, dass viele Menschen an sie gedacht haben. Dass Menschen, mit denen sie seit vielen Jahren zusammenarbeitet, sie vorgeschlagen haben. „Das ist das Schönste für mich.“
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