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Spendenaktion für die Ukraine in Mayen

Mayen – Jugendbeirat der Stadt Mayen verkaufte erfolgreich Kuchen auf dem Marktplatz. Seit Wochen begleitet uns der Krieg zwischen Ukraine und Russland in unserem Alltag. Der Jugendbeirat hat es sich daher nicht nehmen lassen und in diesem Zusammenhang am Donnerstag 14. April einen Kuchenverkauf auf dem Mayener Marktplatz durchgeführt, um Spenden für die Flüchtlinge der Ukraine zu sammeln.

Hierbei konnten die Vertreter und Vertreterinnen des Jugendbeirates eine Spendensumme in Höhe von 647,40€ erzielen. Der gesamte Erlös des Verkaufs wird dem Spendenkonto: Hilfe für die Ukraine der Stadt Mayen zugehen und den betroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien in Mayen aus der Ukraine zugutekommen.

Auch Oberbürgermeister Dirk Meid ließ es sich nicht nehmen, bei strahlenden Sonnenschein den Stand des Beirates zu unterstützen. „Es freut mich sehr zu sehen wie sich der Jugendbeirat der Stadt Mayen für die Flüchtlinge der Ukraine stark macht und Spenden für die Betroffenen sammelt“, so der Stadtchef.

Der Jugendbeirat und die begleitende Fachkraft Jana Theisen bedankten sich ganz herzlich bei den zahlreichen Kuchenliebhabern und Kuchenliebhaberinnen für die großzügigen Spenden.

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Freier Eintritt in die städtischen Museen Aachens für alle Geflüchteten

Aachen – Ab sofort gilt für die Museen der Stadt Aachen: Freier Eintritt für alle Geflüchteten und ihre ehrenamtlichen Begleiter*innen. Der ukrainische Pass bzw. der Aufenthaltsstatus der Geflüchteten reicht als Nachweis an der Museumskasse.

„Angestoßen durch das Schicksal der ukrainischen Geflüchteten, öffnen wir die Türen zu unseren Kultureinrichtungen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Dies gilt für alle Geflüchteten, woher auch immer sie kommen, alle sind herzlich eingeladen, denn Kultur kennt keine Grenzen.“

Susanne Schwier, Beigeordnete für Jugend, Bildung und Kultur, fügt hinzu:

„Ich freue mich, wenn insbesondere Kinder und Jugendliche gemeinsam kreativ werden und dabei auf andere Gedanken kommen können. Darum halten wir für geflüchtete Kinder und ihre Familien die Bildungsangebote des Museumsdienstes ebenfalls frei zugänglich.“

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.12.2022

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Nahtlos unterwegs zwischen Aachen und Maastricht

Aachen/Düsseldorf – Verkehrsministerium NRW fördert grenzüberschreitendes E-Ticket „easyConnect“ Entspannt mit dem Zug über die Grenze von Aachen in die Niederlande fahren – das wird ab Sommer ganz „easy“. Dank dem vom Land Nordrhein-Westfalen mit 2,23 Millionen Euro geförderten Ticketing-Projekt „easyConnect“ wird es künftig für ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer in Nordrhein-Westfalen möglich, per App des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) ein Ticket für die Regionalbahn nahtlos bis nach Maastricht zu buchen.

Gleichzeitig können niederländische Reisende Tickets bis nach Aachen über die in der Provinz Limburg genutzte niederländische App „Glimble“ kaufen. Verkehrsministerin Ina Brandes hat sich im Beisein von AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen am Hauptbahnhof Aachen über das neue E-Ticket-Projekt informiert, das grenzüberschreitendes Reisen mit dem ÖPNV zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden noch einfacher macht.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Tippen, einsteigen, losfahren, fertig! Dank ‚easyConnect‘ wird es viel einfacher, mit dem Zug zwischen Aachen und Maastricht nahtlos zu pendeln – zum Studieren, zum Arbeiten oder zum Kulturbesuch. Mit dem grenzüberscheitenden E-Ticket ‚easyConnect‘ nutzen wir die großen Chancen der Digitalisierung, um Nahverkehre in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden besser miteinander zu vernetzen. Wir schaffen attraktive Angebote, damit mehr Menschen das Auto stehen lassen und klimafreundlich mit Bus und Bahn fahren.“

„Das Projekt ,easyConnect‘ ermöglicht ein durchgängiges Buchen von Tickets auch über Grenzen hinweg“, sagte Vivianne Heijnen, Staatssekretärin im niederländischen Verkehrsministerium, anlässlich des Termins. „Das macht Europa aus – die Freiheit, grenzenlos zu reisen. Es ist wichtig, dass die Menschen in den Grenzregionen leichter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen den Niederlanden und Deutschland reisen können, aber auch, dass es einfacher ist, Carsharing- oder E-Scooter-Angebote über die Grenze hinweg zu nutzen.”

Die erste Pilotphase zum Test des Systems startet im Sommer 2022 auf der Strecke des RE 18 zwischen Maastricht und Aachen. Mit dem innovativen Ansatz des easyConnect-Projektes werden dann die bestehenden Systeme auf der deutschen und der niederländischen Seite derart verknüpft, dass ein durchgängiges Buchen von Tickets auch über Grenzen hinweg ermöglicht wird. Bisher ist es nur möglich, mit Tickets des eigenen Tarifverbunds ein kleines Stück über die Grenze zu fahren, wenn der Gültigkeitsbereich bis in die nächste Stadt reicht – etwa im Westfalen-Tarif nach Enschede oder im VRR-Tarif nach Venlo.

„Einfach und digital ist die Mobilität der Zukunft“, so Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds. „Mit ‚easyConnect‘ ebnen wir den Weg hin zu einem nahtlosen Nahverkehr über nationale Grenzen hinweg. Für Fahrgäste aus Nordrhein-Westfalen wird es künftig spürbar einfacher, ihr Ticket für eine Fahrt in die Niederlande zu kaufen. Gleiches gilt für Niederländer, die mit dem ÖPNV nach Nordrhein-Westfalen reisen. Durch die intelligente Vernetzung der zugehörigen Systeme sollen Grenzen im ÖPNV bald der Vergangenheit angehören.“

Anfang 2023 sollen dann weitere technische Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kundinnen und Kunden über einfaches Check-in und Check-out in ihrer jeweiligen App grenzüberschreitende Fahrten in einem länderübergreifenden eTarif durchführen können. Die Preisbildung erfolgt automatisch durch Kombination der eTarif-Module auf niederländischer und deutscher Seite.

Die in dem Projekt eingesetzte ID-Ticketing-Technik ist nicht nur auf „klassische“ Bus- und Bahn-Angebote beschränkt: Sie schafft auch die Grundlage zur grenzüberschreitenden Nutzung multimodaler Verkehrsträger wie Carsharing- oder E-Scooter-Angeboten.

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Eifel CarSharing – Verlängerung um sechs Monate

Euskirchen – Die meiste Zeit fahren Autos nicht – sie stehen. In der Garage, an der Straße, auf dem Parkplatz. Im europaweiten Durchschnitt fährt ein Auto statistisch täglich nur eine Stunde, und wenn, dann sitzt meistens nur eine Person drin. Besonders effizient ist das nicht. Zumindest für diejenigen, die nur gelegentlich ein Auto benötigen, gibt es mit Carsharing eine Alternative. Auch angesichts der extrem gestiegenen Spritpreise wird das „Autoteilen“ daher immer attraktiver – auch im ländlichen Raum wie dem Kreis Euskirchen, wo es seit Herbst 2021 das kreisweite Angebot „Eifel CarSharing“ gibt. Das ursprünglich bis Ende April befristete Pilotprojekt wird nun um sechs Monate verlängert.

Am 25. Oktober 2021 fiel der offizielle Startschuss für den neuen Mobilitätsdienst „Eifel CarSharing“ im Kreis Euskirchen. Seit diesem Zeitpunkt war es möglich, in allen elf Kommunen des Kreises Euskirchen Fahrzeuge der Anbieter „cambio“ und „stadtmobil“ über die Website www.eifel-carsharing.de zu buchen. Einer der Gründe für die Einrichtung des CarSharing-System im Kreis Euskirchen war die Unterstützung der durch die Flut im Juli 2021 betroffenen Menschen. Hierdurch konnte eine Alternative zum Neukauf eines Autos angeboten werden.

Das NRW-Verkehrsministerium hat hierfür eine Förderung von 80 Prozent zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellungskosten für das Projekt werden vom Kreis Euskirchen übernommen. Das Projekt wurde zunächst befristet für die Dauer von sechs Monaten eingeführt und läuft zum 25.04.2022 eigentlich aus.

In einzelnen Kommunen, wie zum Beispiel Bad Münstereifel, Kall, Weilerswist und Zülpich ist bereits eine hohe Nachfrage zu verzeichnen. Auch in den anderen Kommunen ist von einem Anstieg auszugehen, da die Nachfrage in den letzten Monaten erheblich gestiegen ist. Daher hat sich der Kreis Euskirchen entschieden, das Projekt um weitere sechs Monate, also bis zum 24.10.2022, zu verlängern, um das Angebot besser zu etablieren und den Kommunen mehr Zeit zu gewähren, nach Projektende das CarSharing-Angebot in Eigenregie fortzuführen. Das Verkehrsministerium unterstützt dieses Projekt weiterhin und hat die entsprechende Förderung um weitere sechs Monate verlängert.

Infos zu Anmeldung, Nutzung und Kosten von Eifel CarSharing: www.eifel-carsharing.de. Die Stationen in allen elf Kommunen sind in der entsprechenden Karte auf der Homepage zu finden.

Masterarbeit zu Eifel CarSharing

Auch die Technische Universität Dortmund zeigt Interesse am CarSharing-Modellprojekt im Kreis Euskirchen. Die Studentin Antonia Strasser von der Fakultät Raumplanung untersucht daher im Rahmen ihrer Masterarbeit, wie das Projekt angenommen wurde und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. „Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Chance, ihre Anregungen, Meinungen und Wünsche zu äußern, wie das Mobilitätskonzept weitergeführt werden kann“, erklärt die Studentin. „Sie verhelfen damit gleichzeitig dem Kreis Euskirchen, ein Mobilitätskonzept mit Beteiligung der Bürgerschaft zu entwickeln.“

Antonia Strasser plant Interviews mit zwei Personengruppen: Carsharing-Nutzern und Personen, die durch die Flutkatastrophe ein Fahrzeug verloren haben und sich seit Juli 2021 ein neues Fahrzeug gekauft haben. Für die Datengrundlage ihrer wissenschaftlichen Arbeit sucht sie daher aktuell dringend Interviewteilnehmer aus dem Kreis Euskirchen, die sich mindestens einer der zwei Personengruppen zuordnen können. Interessenten wenden sich per E-Mail an: antonia.strasser@tu-dortmund.de

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Till-Holger Borchert gibt seinen Einstand als Leiter des Suermondt-Ludwig-Museums in Aachen

Aachen – Für viele Aachener ist er ein guter alter Bekannter. Zwischen 2000 und 2002 lehrte er an der RWTH Kunstgeschichte. Und als Spezialist für niederländische Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts hat er zum Erfolg der gefeierten Dürer-Ausstellung beigetragen. Jetzt tritt Till-Holger Borchert seinen Dienst als neuer Leiter des Suermondt-Ludwig-Museums (SLM) in Aachen an. Der 55-jährige Hamburger hat in Bonn Kunstgeschichte, Musik- und Literaturwissenschaft studiert. Von 2002 bis 2013 war er Kurator und schließlich Direktor des Groeningemuseums in Brügge. Seit 2014 leitete er als Generaldirektor die Städtischen Museen in Brügge – und pflegte von dort aus Kontakte in alle Welt, so auch zum SLM: „Immer wieder stand ich in den vergangenen Jahrzehnten als Leihnehmer, Leihgeber und Katalogautor in Verbindung zu Aachen und diesem einzigartigen Museum, das bis weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus einen ausgezeichneten Ruf genießt“, sagte Borchert heute in seiner ersten Pressekonferenz am neuen Arbeitsplatz. Sehr zur Freude von Kulturdezernentin Susanne Schwier: „Ich freue mich außerordentlich, dass Herr Borchert nun als neuer Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums, für mich der Schmuckkasten Aachens, seine Arbeit beginnen wird. Damit verbunden ist aber auch mein herzlicher und großer Dank an Herrn Michael Rief, dem ich für seine tolle Arbeit in der Zwischenphase nach Peter van den Brink danken möchte.“

Auch für Kulturbetriebsleiter Olaf Müller war rasch klar, dass mit Borchert der richtige Mann für das „Schatzhaus der Aachener Bürgerschaft“ gefunden war: „Er hat schlichtweg alle in der Expertenjury überzeugt und ich bin sicher, genau den Richtigen für das Suermondt-Ludwig-Museum gefunden zu haben.“

Borchert: „Neupräsentation der Schausammlung auf internationalem Niveau“

Wie will der neue Leiter das SLM künftig positionieren? Hat er schon Ausstellungsideen in petto? „Zunächst einmal gilt es, den guten Ruf des Hauses zu wahren und – mittels neuer Akzente – weiter auszubauen. Ich könnte mir durchaus eine Ausstellung in der Zukunft vorstellen, in der es rund um Arbeit und Arbeitende geht – ein Thema, welches sich ständig veränderte“, sagte Borchert und ergänzte: „Zunächst interessiert mich aber auch, was die Mitarbeiter*innen meines Hauses denn zukünftig im Hause sehen möchten. Das ist mir sehr wichtig.“ Und zeigte sich zugleich von der Arbeit beeindruckt, die Interimsdirektor Michael Rief und sein Team seit letztem Jahr geleistet haben: „Die Neuaufstellung der ständigen Sammlung, die unlängst von dem kleinen, aber formidablen Aachener Museumsteam um Michael Rief realisiert werden konnte, ist innovativ“, sagt er. „Saal für Saal folgt einem chronologisch ausgerichteten Narrativ, dass die zahlreichen Meisterwerke ebenso anschaulich wie ausführlich in ihrem größeren kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext deutet. Es bereitet Vergnügen, die Schausammlung auf diesem die allerbesten internationalen Praktiken spiegelnden Niveau vermittelt zu sehen.“

Michael Rief hieß den neuen Chef, auch im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen, herzlich willkommen, was Till-Holger Borchert gerne aufgriff: „Ich freue mich riesig auf die produktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Suermondt-Ludwig-Museums, den Kolleginnen und Kollegen der Route Charlemagne, des Ludwig Forums sowie des Aachener Kulturbetriebs und hoffe, dass wir gemeinsam viel für die Kunst und die Kultur in Aachen und der Euregio erreichen können.“

Da blieb Kulturdezernentin Susanne Schwier nur eines hinzuzufügen: „Herzlich willkommen und alles Gute – als neuer Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums, Till-Holger Borchert!“

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Bauarbeiten für die temporäre Sporthalle Regino-Gymnasium Prüm im Zeitplan

Bitburg-Prüm – Seit Jahren investiert der Eifelkreis Bitburg-Prüm im Rahmen einer Schulbauoffensive erhebliche Summen in seine Schulgebäude. Als Projekte mit besonderem Innovations- und Nachhaltigkeitsanspruch gelten die Maßnahmen, die sich derzeit in Prüm in der Bau- und Umsetzungsphase befinden.

Die Flut im Juli 2021 hatte die Sporthalle des Regino-Gymnasiums Prüm stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine Sanierung des Gebäudes wäre unwirtschaftlich gewesen. Der Kreistag hat deshalb beschlossen, eine neue Sporthalle am Schulstandort Hahnplatz zusammen mit weiterem Raumbedarf für die Ganztagsschule mittelfristig zu errichten. Allerdings steht für den Neubau noch ein komplexer Planungs- und Genehmigungsprozess an. Kurzfristig kann auf dem Schulgrundstück am Hahnplatz eine neue Sporthalle in der benötigten Größe nicht hergestellt werden, zumal es sich hier um ein herausgehobenes städtebauliches Umfeld innerhalb einer Denkmalzone handelt und besondere Anforderungen an die Architektur gestellt werden.

Damit der Schulsport bis zum Neubau der Halle am Hahnplatz gewährleistet werden kann, hat sich der Schulträger für den Bau einer temporären demontierbaren Sporthalle in Holzsystembauweise in der Wandalbert-Straße (Schulzentrum) in unmittelbarer Nähe zur geplanten Holzmodulschule des Regino-Gymnsiums entschieden.

Bereits wenige Tage nach der Flut wurden die Vorbereitungen für die Errichtung der temporären Sporthalle angegangen. Dabei geht der Eifelkreis neue Wege, denn die temporäre Sporthalle ist als demontierbare Holzsystemhalle konzipiert und trägt dem Gedanken der Nachhaltigkeit besonders Rechnung. Denn der klimaneutrale Baustoff Holz bindet langfristig CO2 und die PV-Anlage auf dem Dach sorgt für erneuerbaren Strom und die hohe Bauqualität für eine tolle Raumatmosphäre.

Die ersten Bauaufträge wurden noch im Dezember 2021 erteilt. Nach dem Herrichten des Baufeldes und der Herstellung der Fundamente werden zurzeit die Zimmerer- und Holzbauarbeiten für die Aufstellung des Grundgerüstes der Halle ausgeführt. Damit der Schulbetrieb so schnell wie möglich aufgenommen werden kann, werden im ersten Bauabschnitt die Grundhalle, die Umkleideräume und die Sportfelder hergestellt. In einem zweiten Bauabschnitt ist angedacht, die Neben- und Sanitärräume herzurichten. Bis zum Abschluss des zweiten Bauabschnittes ist geplant, die Sanitärräume der benachbarten Wandalbert-Sporthalle zu nutzen.

Nach dem Zeitplan soll der 1. Bauabschnitt bis Ende 2022 abgeschlossen werden können.

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Präsident Treis begrüßt Schulklassen zur Ausstellung „Rückblende 2021“ in der SGD Nord

Region/Koblenz – Schülerinnen und Schüler auf den Fluren der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord – ein Bild, das seit der Eröffnung der Rückblende-Ausstellung häufig zu beobachten ist. Zahlreiche Lerngruppen der Julius-Wegeler-Schule, des Eichendorff-Gymnasiums, des Gymnasiums auf der Karthause sowie der Dr. Zimmermannschen Wirtschaftsschule sind der Einladung zu einer Zeitreise durch das vergangene Jahr bereits vor den Osterferien gefolgt und setzten sich mit dem politischen Tagesgeschäft und historischen Momenten des Jahres 2021 auseinander.

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Schulversuch Fachoberschule Polizei in NRW ist ein voller Erfolg

Region/Düsseldorf – Der neue Schulversuch Fachoberschule Polizei (FOS Polizei) stößt bereits vor dem Start im August 2022 auf großes Interesse. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber übertrifft die Erwartungen. Für den Schulversuch, der am 1. August 2022 beginnt, haben sich rund 2.500 junge Menschen beworben. In einem zweiten Schritt soll nun die Zahl der teilnehmenden Berufskollegs erweitert werden. Die Prüfung weiterer Standorte läuft derzeit. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Mit dem Schulversuch erhalten endlich wieder auch Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Schulabschluss einen Zugang zum Polizeivollzugsdienst. Das überwältigende Interesse zeigt, dass wir mit diesem neuen Bildungsgang an unseren Berufskollegs ein Erfolgsmodell auf den Weg gebracht haben. Ich freue mich sehr über den großen Zuspruch und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg auf ihrem Weg in den Polizeiberuf.“

Innenminister Herbert Reul: „Für die nordrhein-westfälische Polizei ist der Schulversuch schon jetzt – noch vor dem eigentlichen Start im August – geglückt und ein enormer Etappensieg. Wir haben sagenhafte 2.485 Bewerbungen für die FOS Polizei erhalten, das ist eine tolle Quote. Mich freut, dass wir schon im ersten Jahr so viel Interesse an der FOS Polizei wecken konnten. Die hohen Bewerberzahlen beweisen einmal mehr, wie ungeheuer beliebt der Polizeiberuf ist.“

Der Schulversuch war in enger Kooperation zwischen dem Ministerium für Schule und Bildung und dem Ministerium des Innern entstanden. Die Landesregierung löst mit der Einführung des Schulversuchs eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag ein. Der Bildungsgang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen, die einen mittleren Schulabschluss oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreicht haben.

In dem zweijährigen Bildungsgang wird die Fachhochschulreife und damit die Zugangsvoraussetzung für einen anschließenden Bachelorstudiengang an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen oder andere Fachhochschulen erworben. Der Schulversuch wird mit den an den Berufskollegs bereits vorhandenen personellen und räumlichen Ressourcen durchgeführt. Die offizielle Bezeichnung des Bildungsgangs lautet: „Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt Polizeivollzugsdienst“; kurz: Fachoberschule Polizei oder FOS Polizei. Zur Vorbereitung auf den Polizeivollzugsdienst werden die Schülerinnen und Schüler u. a. in den Fächern Recht und Staatslehre unterrichtet. Parallel absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein Praxisjahr (Praktikum) bei der Polizei Nordrhein-Westfalen. Die ersten rund 340 Schülerinnen und Schüler starten im August 2022 in den neuen Bildungsgang, der aktuell an elf Berufskollegs angeboten wird.

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Wirtschafts-Förderung der Stadt Mayen stellt sich vor!

Mayen – Wirtschaftsförderung ist für eine Stadt wie Mayen eine der wichtigsten Aufgaben im Hinblick auf die Entwicklung der Kommune. In der Stadtverwaltung Mayen ist sie inzwischen fest in weiblicher Hand. Dagmar Luxem, Christina Wolff und Sarah Stern bilden das Team, das sich um dieses Thema kümmert, dabei ist Dagmar Luxem die zentrale Ansprechpartnerin der Wirtschaftsförderung nach außen. Egal welches Anliegen die Betriebe am Ort oder interessierte Unternehmen haben: Sie kümmert sich um die Fragen und vermittelt gegebenenfalls an die zuständigen Stellen im Haus. Aktuell steht die Erfassung von ungenutzten Gewerbeimmobilien auf der Agenda.

Christina Wolff wiederum kümmert sich schwerpunktmäßig um die Wirtschaftsförderung in der Innenstadt. Sie ist Mitglied im Vorstand der MY-Gemeinschaft und damit Bindeglied zwischen der Vertretung der Kaufmannschaft und der Gastronomie und der Stadtverwaltung. Sarah Stern komplettiert das Team und unterstützt beide Bereiche.

Das vergangene halbe Jahr war für die Wirtschaftsförderung besonders anspruchsvoll. Zahlreiche Projekte wurden angestoßen und sind auf einem guten Weg.

Als eine von 17 Kommunen in Rheinland-Pfalz kommt Mayen in den Genuss von Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“. Rund 700.000 Euro sind vom Fördermittelgeber in Aussicht gestellt. Bevor die Gelder fließen, sind umfangreiche Unterlagen vorzulegen. Damit sollen zahlreiche Maßnahmen in der Innenstadt finanziert werden: Der Umbau einer leerstehenden Immobilie zu einem Vereins- und Kulturzentrum, eine Gestaltungssatzung und ein Beleuchtungskonzept oder Live-Musik an den Wochenenden. „Zusammen mit städtischen und privaten Mitteln werden hier über drei Jahre fast 1 Million Euro in Mayens Stadtzentrum fließen“ freut sich Christina Wolff.

Ein weiteres Projekt ist die gastronomische Nutzung des Alten Rathauses; seit vielen Jahren auf der Agenda der Stadt, steht es nun kurz vor dem Abschluss. Derzeit laufen die Verhandlungen mit einem privaten Investor und Betreiber. Noch in diesem Jahr sollen die Gäste dort in Brauhausatmosphäre Essen und Trinken genießen können.

Vor der Sommerpause wird der Wirtschaftsbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten. Der Beirat soll den Sachverstand aus Industrie, Handel, Banken, Gewerbe und Gastronomie nutzen, wenn es in Mayen um wichtige Entscheidungen geht, die den Wirtschaftsstandort betreffen. Mit der Kommunalwahl 2019 war die Amtszeit des früheren Wirtschaftsbeirates abgelaufen.

Ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort braucht schnelles Internet. In Mayen wird in den nächsten Jahren durch drei Unternehmen eine nahezu flächendeckende Versorgung mit Glasfaser realisiert. Auch hier ist die Wirtschaftsförderung, zusammen mit der Tiefbauabteilung, gefordert. Dabei hat die Westenergie Breitband GmbH zusammen  mit dem Verteilnetzbetreiber Westnetz GmbH den Zuschlag beim Landkreis Mayen-Koblenz erhalten, im Rahmen eines Förderprogramms, Industrie- und Gewerbegebiete sowie Schulen und einzelne unterversorgte Adressen mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Auch der Stadtteil Nitztal wird über dieses Programm eine Highspeed-Leitung erhalten. Die Telekom wird im Bereich der Kernstadt tätig und die Deutsche Glasfaser AG hat die übrigen Stadtteile und den Westteil Mayens im Fokus. „Damit wird Mayen als Wirtschaftsstandort zukunftsfähig“, sagt Dagmar Luxem „Aber auch im privaten Haushalt, in Schulen oder Behörden ist eine große Bandbreite gefragt.“

Oberbürgermeister Dirk Meid ist stolz auf das, was die Wirtschaftsförderung leistet. „Die Gewerbesteuer ist nun einmal unsere wichtigste Einnahmequelle. Die Betreuung der ansässigen Unternehmen ist dafür ebenso wichtig wie das Werben um neue Investoren, die sich in Mayen ansiedeln. Mit unserer Wirtschaftsförderung sind wir hier bestens aufgestellt.“

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„Café Hortensia“ Kommern-Süd eröffnet

Kommern-Süd – Das „Café Hortensia“ im „Hygge“-Pflegeheim „Hortensiengarten“ in Kommern-Süd wurde feierlich eröffnet und man sei direkt, laut Einrichtungsleitung Sonja Schneider, auf rund 150 Voranmeldungen gekommen. „Ab sofort ist unser Café von Mittwoch bis Sonntag, nicht nur für unsere Bewohner mit ihren Angehörigen, sondern für alle geöffnet“, betonte Manuela Manske, die als Hauswirtschaftsleitung auch für das Café verantwortlich ist. Bereits seit Anfang Dezember hieße die Pflegeeinrichtung seine Bewohner im Neubau am Becherhofer Weg willkommen.

Pfarrer Markus Breuer, der auch stellvertretend für Pfarrerin Susanne Salentin von der evangelischen Kirche sprach, segnete die Einrichtung unter dem Motto „Komm, bau ein Haus“. Auch Frank Müller, Vorsitzender des Bewohnerbeirats, freute sich: „Mit dem Café kommt noch mehr Leben ins Haus, an der Abwechslung erfreuen wir Bewohnerinnen und Bewohner uns besonders!“

Markus Loch, Mitglied der Geschäftsführung, betonte man habe aufgrund der pandemischen Lage auf eine größere Einweihungsfeier verzichtet. Dennoch sei man stolz: „Alle haben heute ihr Bestes gegeben. Nun sind wir voller Vorfreude auf den Regelbetrieb“, so Sonja Schneider.